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Full text of "Amiga Magazin 3-1994"

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irrk TWA 






3/94 Das Computer-Magazin 


Animation: Fantastischer Wettbewerb 


Ihr Debüt im ' 


Fernsehen 


MAGAZIN 


a 


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öS 62.-/sfr 7.80 
Lit 9500/hfl 9.50 


DM 7,80 



Mehr MByte für 
weniger Geld f 


SPITZEN-PRODUKTE 

IM TEST 


MPEG-Modul 
Fargo Primera 
Twist & SBase 
DiavolO'Backup 
LightWave 
ZyXVoice 


DTP: Satz vom Feinsten 


Das perfekte Layout 


■ ' % 


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02P 




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VCode 


Maestro Professional, 


digitales verlustfreies Interface für Audio (CD, 


DAT, DCC, Minidisc, DSR) und Backup (DAT), Zorro II Karte, incl. Samplitude MS DM 998,- 
Maestro Professional Komplettsystem für Audio und Backup, 1 Band = 2 Gigabyte! Karte, DAT-Recorder 
Sony DTC 690, Backup-Software MaestroBR DM 1598,- 


24Bit HighEnd-Grafikkarte, 110 MHz Pfe^eWrequenz, Blitter, reines Zorrolll- 
Gerät für A 3/4000, Ausgänge: VGA und Video (fnit optionalem VCode, 

Y/C und FBAS). Incl. VD-Paint, AnCoS junior (Schnittsystem mit Video im 
Fenster), RACE Animationssoftware, Workbench-Accelerator, kompatibel 
mit ZSFastlanel 

1 MB DM 798,- 4 MB DM 998,- 

Retina Z2 24Bit Hochleistungsgrafikkarte, „fast schon Standard“ (Amiga 
Magazin 1 /94), 90 MHz Pixelfrequenz, Zorro II für alle A 2/3/4000, VDPaint, 

AnCoS junior, RACE 

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Echtzeit-Digitizer im Test! Revolutionäre IFR-Sequenzaufnahme 25 Vollbilder/ 
Sekunde, umfangreiche Software, über 160 Seiten starkes, deutsches Handbuch, 
Produkt des Jahres 1992 und 93 (Amiga Markt und Technik) 

Ideal kombinierbar mit Retina und Toccata! 

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Harddiskrecording in 48 kHz Stereo, 16 Bit! Incl. Super-Software „Samplitude 
MS“, kombinierbar mit VLab und VLab Motion, 3 Stereo-Eingänge, 1 Stereo- 

Mikroeingang, 1 Stereo-Ausgang, digitaler Mixer integriert DM598,- 


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Das Topmodell: Volldigitaler Echtzeit-Festplatten-JPEG-Videorecorder als 
Steckkarte. Digitizer, Genlock, Blue Box Generator und Ausgabegerät in 
einem! 

Kombinierbar mit Toccata zur gleichzeitigen Aufnahme/Wiedergabe von 
Bild und Ton. Studioqualität durch YUV 4:2:2 Technik. Y/C und FBAS 
Ein- und Ausgänge! 

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Wir akzeptieren auch VISA und Eurocard (schriftliche Bestellung mit Kartennummer, Verfalldatnm ufid Unterschrift) 

MS MacroSystemComputer GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 85, 58454 Wittvn,. f -1 : ':-r< > ‘ : 













EDITORIAL 







■ Totgesagte leben län¬ 
ger. Wer in den letzten 
Monaten behauptete, mit 
Commodore und dem 
Amiga gehe es abwärts, 
der hat sich gewaltig ge¬ 
irrt. Es ist nicht zu leug¬ 
nen, daß Commodore 
ein sehr schweres Jahr 
hinter sich hat. Der Ami¬ 
ga war im Sommer '93 
an seinem absoluten 
Tiefpunkt: Die Verkaufs¬ 
zahlen sanken drastisch. Der Riesener¬ 
folg der Amiga-Messe «Computer '93« 
(November '93) brachte aber die Wen¬ 
de. Einen großen Anteil daran hatte der 
Geschäftsführer Alwin Stumpf. Er hat 
Commodore ein neues Image ver¬ 
schafft. Begeisternde TV-Werbung, mo¬ 
dernes Outfit der neuen Prospekte und 
eine logische und vernünftige Preis- 
bzw. Produktpolitik. 

■ Commodores neues Erfolgskonzept 
heißt: Attraktive Produkte zu einem fai¬ 
ren Preis. Das vielseitige Komplettpaket 
«Amiga Desktop Dynamite«, bestehend 
aus Amiga 1200, Deluxe Paint IV (AGA), 
Digita Wordworth, Digita Print Manager 
und zwei Spielen für nur 700 Mark, ent¬ 
wickelte sich in den letzten Wochen zum 
absoluten Verkaufshit. Bedenkt man, 
daß der Amiga 1200 nur 600 Mark ko¬ 
stet, so erhält man für nur weitere 100 
Mark ein fantastisches und absolut 
preiswertes Anwenderpaket, das alleine 
einen Wert von rund 600 Mark hat. 

■ Der Handel und auch die Hersteller 
haben bereits auf diese positiven Zei¬ 
chen reagiert. Neben 68030/040-Turbo- 
boards, SCSI-Hostadaptern, Netz- und 
Soundkarten spielt das Thema «CD- 
ROM« für den Amiga 1200 eine bedeu¬ 
tende Rolle. Commodore wird in diesen 
Tagen das externe CD-ROM-Laufwerk 
vorstellen. Viele Firmen bieten bereits 
interessante CDs (Grafik, Spiele und 
PD) an. In der nächsten Ausgabe wer¬ 
den wir uns intensiv mit CD-ROMs be¬ 
schäftigen. 

■ Der Amiga 4000 schwimmt ebenfalls 
auf Erfolgskurs. Der Amiga 4000-030 
hat den legendären Amiga 2000 end¬ 
gültig abgelöst. Auch hier haben die 


Hersteller bereits rea¬ 
giert: Grafik- und Video¬ 
karten für den Zorro-Ill- 
Bus zu attraktiven Prei¬ 
sen. Und endlich - seit 
einem Jahr angekündigt 
- bringt Commodore 
den Amiga 4000 Tower 
auf den Markt: Mit einem 
MC68040-Prozessor (25 
MHz), zwei Videosteck¬ 
plätzen, und SCSI-Host- 
adapter ist dies die opti¬ 
male Multimedia-Maschine. 

■ Ein weiteres Highlight ist das neue 
MPEG-Modul für Amiga CD32: Video auf 
CD. Alle Filme, die den «White Book«- 
Standard (Aufzeichnungsformat der 
MPEG-Kompression) unterstützen, sind 
somit auf dem CD32 lauffähig. Und da 
sind für dieses Jahr sehr viele Titel an¬ 
gekündigt: Von Black Rain über Star Trek 
VI bis zu Top Gun. 

■ Den größten Fisch hat Commodore 
mit «seaQuest« an Land gezogen. Über 
17 Millionen Zuschauer haben bei RTL 
den Pilotfilm gesehen und somit auch 
den Trailer «Commodore - Amiga prä¬ 
sentiert«. Ein riesiges Publikum war 
Zeuge bei den heißesten Kampfszenen 
zweier U-Boote unter Wasser - alles 
computergesteuerte Sequenzen, die auf 
dem Amiga erarbeitet wurden. Eine 
bessere Werbung für die hervorragende 
Grafik- und Videofähigkeit des Amiga 
kann man sich nicht wünschen. 

■ Und jetzt liegt es an Ihnen. Springen 
Sie auf den «Erfolgszug« des Amiga 
auf. Entwerfen Sie den neuen Trailer für 
seaQuest (s. Seite 6). Machen Sie Kar¬ 
riere mit dem Amiga. RTL sucht Com¬ 
puterfachleute, die hervorragende Grafi¬ 
ken und Animationen mit dem Amiga 
kreieren können. Nutzen Sie diese 
Chance und kassieren Sie außerdem 
die 5000 Mark Siegprämie. 




AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


3 








INHALT 


MÄRZ '94 




Desktop Publishing: Begleiten Sie uns in die faszinierende 
Welt des elektronischen Gestaltens. Drei DTP-Programme 
spielen auf dem Amiga eine Rolle - wir sagen, welche. 

Seite 16 


Kurztests | 

VidGOSCSn Cenlock 

174 

SCSiS EE100 Videoschnitt 

174 

Piccolo Zorro III Grafikkarte 

174 

MSGStrO BR1.0 Backup-Sottware 

176 

Vereinsmanager 2.0 Datenbank 

176 

BUChhsItGr /K Finanzbuchhaltung 

176 


Aktuell 


Ihr Auftritt 

Wettbewerb: seaQuest 


6 


Interessante Produkte und heiße Meldungen 

Brandneu; MPEG-Modul: Video auf CD 8 


Desktop Publishing 


DTP 


Alles über Desktop Publishing 


16 


Perfekt abgeschmeckt 

Font-Editor: »TypeSmith 2.0« 

Fakten & Daten 


AMIGA 

test 


22 


DTP: »PageStream«, »Prof. Page« und »PageSetter« 24 


Massenspeicher 


Festplatten 

' H oyi 

Wo gehen die Daten hin? _ I 

Von 240 aut 1800 MByte 

2V2- und 3V2-Zoll-Festplatten _ _ 

Von Caching bis Backup 

Festplatten-Tools_ _ 172 


Test: Software 


Twist oder Tango 

Datenbanken: »MaxonTWIST« und »SBase4« 


AMIGA 

test 


34 


Sprechen Sie jetzt! 

Anrufbeantworter: »ZyXVoice 1.38« 


AMIGA 

test 


40 


Mit dem Teufel im Bund 

Backup-Programm: »Diavolo Backup V1.12« 


AMIGA 

test 


44 


Sterndeuter 

Astrologie: »Astrovision« und »Astrologie« 


AMIGA 

test 


46 


Software 


Dongle dir einen! 

3-D-Programme: »LightRave« und »LightWave« _ 26 

Aufgeholt! - Eingeholt? 

3-D-Programme: »Reflections 2.5«_ _ 30 

Schönheitsoperationen 

3D: »Cinema 4D V1.22«, »Real 3D V2.4« & »Imagine 2.9« 32 

Drei starke Typen 

Dateiverwaltungen: »Adress-, Musik- und VideoControl« 42 


Test: Hardware 


Verdammt nah am Foto 

Thermodrucker: »Fargo Primera« 


154 


Bunter Düsenjäger 

Tintenstrahldrucker: »Canon BJC-600« 


AMIGA 

test 


158 


Fernöstliche Druckerdiät 

LED-Seitendrucker: »Panasonic KX-P4400« 


160 


4 


Diese Software finden Sie auf unserer AMIGA-PD 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 











































































Public Domain 


Höchste Zeit 

PD-Serie: Time 236 bis 265 _ 

IntroMaker/Backstage _ 

Forum Amiga/PowerPlaverV4.0 

Das Fest / Super Spielepool V1.0 

BootMan V1,1 / PCRestore V2.40 

Kaum gesucht, schon gefunden 

Datenbank: Das stand im AMIGA-Magazin _ 

Auf Nummer Sicher 

Backup: »ABackup V2.43« und »MRBackup V1.15« 

Der Werkzeugmacher 

Utility: »ToolManager« (Folge 1) _ 

Universelles Plot-Programm 

TeX-Applikationen: »GNUPIot« 


132 

138 

138 

140 

140 

Iil42 

144 

148 

Iiil52 


Programmieren 


Terminplaner 

Programm des Monats: »Post-it«_ _ Kl 51 

Mehr Input! lu 

Betriebssystem: Commodity-Library IH 54 


Workshops 


Scharf kalkuliert 

Tabellenkalkulation: »TurboCalc« _ _ 102 

Envoy 

Amiga im Netz (Folge 1) _ _ 110 

Lizenz zum Drucken lj, 

(La)TeX-Kurs (Folge 4)_ yi 114 


Kurse 


Potz-Blitz LJ, 

Blitz-Basic 2 (Folge 4)_ 58 


Amiga-Wissen 


Gewußt wie! 

Goodies von Commodore: »HDBackup«_ ^ 74 


Tips & Tricks 


FaxON - Fax-Schalter 

Hardware-Basteleien: Faxen mit Amiga _ _ 70 

Amiga-Trickkiste 

Hilfreiche Tips und knifflige Tricks für Amiga-Besitzer Bj 123 


I Rubriken | 

Editorial 

3 

Computermarkt 

125 

PD-Disketten 

48 

Impressum 

177 

Leserforum 

62 

Inserenten 

177 

Bücher 

64 

Vorschau 

178 



Sublimationsdruck: Der »Fargo Primera« ist ein Thermo¬ 
transferdrucker der gehobenen Klasse. Das »Photo Reali- 
stic Kit« ermöglicht Ausdrucke in Fotoqualität. Seite 154 



3-D-Programme: Der 3-D-Markt auf dem Amiga ist in stän¬ 
diger Bewegung. Die Programme werden ständig 
aktualisiert. Neue Versionen bekannter 
Vertreter stehen kurz vor der 
Fertigstellung. ■ 

Seite 32 | 


Spiele 


AM 


Spiele-News ' 

m 81 

Wiz’n’Liz 

82 

Crazy Football 

84 

Globdule 

86 

Christoph Kolumbus 

88 

Zool 2 

90 

Genesia 

92 

Skidmarks 

94 

Amiga CD32-Spiele 

96 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


5 




































































WETTBEWERB 


Trailer-Wettbewerb 

Ihr Auftritt! 



5000 Mark Siegerprämie 
und ein kostenloser, ein¬ 
wöchiger Aufenthalt bei 
RTL in Köln können Ihnen 
gehören, wenn Sie Ihrer 
Kreativität freien Lauf las¬ 
sen. Die beste Animation 
wird ab Sommer dieses 
Jahres als Trailer für die 
Serie »seaQuest« laufen. 


Auf nehmen auf Video 


Wenn Sie kein Genlock besitzen, 
um Ihren Trailer auf Video aufzu¬ 
nehmen, ist trotzdem noch nicht al¬ 
ler Tage Abend. Der Amiga 1200 
hat einen Videoausgang, mit dem 
Sie das Amiga-Bild auf Video auf¬ 
nehmen können. Eine Mischung mit 
Video ist dann natürlich nicht mehr 
möglich. Der letzte Ausweg ist das 
Abfilmen der Animation vom Amiga- 
Bildschirm mit einer Videokamera 
und da es bei dem Ergebnis nicht 
auf die Qualität ankommt, können 
Sie so Ihre Chance nutzen. 


Teilenahmebedingungen: 


■ Die Animation muß auf 
einem Amiga, Macintosh- 
oder PC-kompatiblen 
Computer berechnet sein 

■ Die Länge der Animation 
beträgt zwischen 10 und 
und 15 Sekunden 

■ Teilnahmeberechtigt sind 
nur Computer-Amateure 

■ Die Einsendung geschieht 
auf VHS, SVHS, Videos 
oder HiS 

■ Einsendeschluß 

ist der 15. April 1994 

■ Mitarbeiter der 
Markt & Technik AG, 

RTL Television und 
Commodore und deren 
Angehörige sind von 
der Teilnahme 
ausgeschlossen 

■ Der Rechtsweg 

ist ausgeschlossen 

Schicken Sie 

Ihren Beitrag an: 
RTLTelevision 
Tillmann Fuchs 
Aachener Straße 1036 
50858 Köln 


S eit Januar läuft jeden Mitt¬ 
wochabend zur besten Sen¬ 
dezeit die Steven-Spielberg- 
Serie seaQuest. Wenn Sie sie 
noch nicht kennen, sollten Sie 
unbedingt reinsehen, denn nur 
dann können Sie der Gewinner 
des »seaQuest-Contest« werden. 

Da rund 40 Prozent der Folgen 
aus Computeranimationen beste¬ 
hen, die mit dem Amiga generiert 
wurden, haben sich Commodore 
und RTL zusammengetan und 
den seaQuest-Contest aus der 
Taufe gehoben. Ziel des Wettbe¬ 
werbs ist es, einen 10 bis 15 Se¬ 
kunden langen Vorspann für die 
Folgen von seaQuest zu finden, 
die nach der Sommerpause ge¬ 
sendet werden. Komprimieren Sie 
in Ihrer Animation die Faszination 
der Serie und Sie haben gute 
Chancen zu gewinnen. 

Bei den Einsendungen werden 
vorrangig Kreativität und Qrigina- 
lität des Beitrags bewertet. Die 
Qualität spielt eine untergeordne¬ 
te Rolle, da der Trailer später bei 
RTL sendefähig gemacht wird. 
Ob Sie Bilder aus dem Film digi¬ 
talisieren oder eigene Modelle mit 
einem Raytracer aufbauen, bleibt 
völlig Ihnen überlassen. Natürlich 
können Sie auch Originalsequen¬ 
zen des Films mit eigenen Anima¬ 
tionen mischen, wenn Sie über 
ein Genlock verfügen, (s. Kasten 
»Aufnehmen auf Video«). Haupt¬ 
sache die Idee, die dahinter¬ 
steckt, ist originell. 

Eine Jury mit Vertretern von 
Commodore, RTL und anderen 
Mitgliedern der Film- und Compu¬ 
terbranche trifft die Auswahl unter 
den Einsendungen. Ende Mal 
wird dann der Gewinner bekannt¬ 
gegeben. Das eingesandte Mate¬ 
rial verbleibt bei RTL. Aus logisti¬ 
schen Gründen werden nur die 
20 Teilnehmer der Endausschei¬ 
dung benachrichtigt. 

Neben dem Geldpreis von 
5000 Mark ist natürlich auch der 
Aufenthalt bei RTL in Köln hoch¬ 
interessant. Der Gewinner darf 
RTL-Hausproduktionen miterle¬ 
ben und dem On Air Art DIrector 
des Senders als Assistent über 
die Schulter schauen. Da RTL 
ständig neue Talente sucht, erge¬ 
ben sich sicher auch zukunfts¬ 
trächtige Kontakte. Vielleicht 
heißt es ja dann eines Tages bei 
RTL »Ihr Auftritt!«. rb 




Action: Können Sie so ein Modell aufbauen und auch noch 
bewegen? Mit Talent und einem Raytracer ist es möglich. 



Kommandanten: Roy Scheider, der wissenschaftliche Bera¬ 
ter Dr. Robert Ballard und Produzent Steven Spielberg 


6 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 













Virtual Reality: Vielleicht geht Ihr Trailer ja in dieser Rich¬ 
tung und zeigt den Zuschauern zukünftige Entwicklungen 


Hauptdarsteller: Der Delphin Darwin spielt eine wichtige 
Rolle In der Serie, erscheint er in Ihrem Trailer? 



seaQuest DSV: So sieht das U-Boot von oben und der Seite 
aus. Eine gute Vorlage für ihr eigenes Modell. 


Lichteffekte: Schwierig, aber nicht unmöglich. Vielleicht 
schaffen Sie es ja damit den Wettbewerb zu gewinnen. 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


7 
















AKTUELL 

NEUE PRODUKTE 


H3ftiW3fß 

Full Motion Video Modul 


Hardware Hardware 

Amiga Neu^ von GVP 


Angekündigt war das MPEG-Vi- 
deomodul für Amiga schon 
seit längerer Zeit. Auf der Kölner 
Messe war es bereits zu sehen 
und jetzt wird es verkauft. Das 
Modul ermöglicht es, Videose¬ 
quenzen, die nach dem MPEG- 
Standard komprimiert wurden, mit 
Amiga 00^2 abzuspielen. Es pas¬ 
sen komplette Video-Spielfilme 
auf CD und lassen sich auch mit 
der niedrigen Datentransferrate 
eines CD-ROM-Laufwerks über¬ 
tragen. Interessante Details zum 
Thema »MPEG« finden Sie im 
AMIGA-Magazin 12/93, S. 112. 

Die MPEG-VIdeos von Philips, 
die für das »Philips CDI« gepackt 
wurden, sollen sich mit Commo- 


dores MPEG-Modul spielen las¬ 
sen. Diese Videos sind z.Zt. nur 
in der englischen Version erhält¬ 
lich, Philips hat die deutsche 
Markteinführung für die CeBIT '94 
geplant. In der Tabelle finden Sie 
alphabetisch geordnet die Titel, 
die auf dem englischen Markt er¬ 
hältlich sind. 

Wenn deutsche Preise ange¬ 
geben sind, werden die entspre¬ 
chenden Titel auch von GTI in 
Deutschland angeboten. Weitere 
Titel sollen folgen. Der Preis für 
das FMV-Modul (Full Motion Vi¬ 
deo) beträgt 499 Mark. 

GTI GmbH, Zimmersmühlenweg 73, 

61440 Oberursel, Tel. (0 61 71) 8 59 34, 

Fax (0 61 71)83 02 



Full Motion Video: Mit dem neuen Steckmodul für das Ami¬ 
ga CD32 kann Commodores Konsole Videos abspielen 


MPEG-Videos 

Titel 

erhältlich 

Preis (DM) 

Andrew Lloyd Webber 

ja 

49,95 

Apocalypse Now 

nein 


Billy Ray Cyrus Live 

nein 


Black Rain 

ja 

49,95 

Bon Jovi: Keep the Faith 

ja 

49,95 

Bryan Adams: Waking up the Neighbours 

nein 


Ceasar's World of Boxing 

nein 


Eric Clapton: The Cream of Clapton 

nein 


Fatal Attraction (Director's Cut) 

nein 


Hanna Barbera’s Cartoon Festival 

ja 

59,95 

Patriot Games 

ja 

49,95 

Posse 

nein 


Shari Lewis: Lamb Chop's Play Along 

nein 


Sliver 

nein 


Star Trek 6 

ja 

49,95 

Sting: Ten Summoner's Tales 

nein 


The Best of Baby Songs 

nein 


The Firm 

nein 


The Hunt for Red October 

nein 


Top Gun 

ja 

49,95 

White Christmas 

nein 



Für Mitte März dieses Jahres 
hat »P&K Computer« eine Erwei¬ 
terung für das Amiga CD32 an¬ 
gekündigt. Die »P&K RAP 
Box32« soll die Konsole zu einem 
vollwertigen Amiga, dem Amiga 
1200 vergleichbar, ergänzen. 

Die Ansteckbox wird ein inter¬ 
nes 3V2-Zoll-Dlskettenlaufwerk 
und einen IDE-Festplattenan- 
schluß enthalten. Das Gehäuse 
ist in der Lage, 3V2-Zoll-Festplat- 
ten mit einer Bauhöhe von 1,25 
Zoll aufzunehmen. 

Im Innneren findet sich ein 
Steckplatz für eine Echtzeituhr. 
Nach außen sind mehrere 
Schnittstellen vorhanden: ein par¬ 
alleler Port (Centronics), serieller 
Port (RS 232), Video Port (RGB 
analog/digital) und ein Floppyan- 
schluß für maximal drei externe 
Diskettenlaufwerke sind vorhan¬ 
den. Preis: 495 Mark. 

P&K Computer, An der Kirche 1, 

38304 Wolfenbüttel, Tel. (0 53 31) 6 00 66, 

Fax (0 53 31)6 90 06 


Software 

AmigaMoney 

»AmigaMoney« soll dem An¬ 
wender helfen, durch optimale 
Kontrolle, Analyse und Planung 
der Finanzen Geld zu sparen. 
Ausgaben und Einnahmen wer¬ 
den in beliebig vielen Kon¬ 
tobüchern erfaßt und verwaltet. 

Einige Programmfunktionen: 
o Style-Guide konforme Ober¬ 
fläche im AmIga-OS 2.0-Look 
o Programm auch nur mit Tasta¬ 
tur bedienbar 


Mit drei neuen Produkten will 
GVP im Amiga-Markt neue Impul¬ 
se setzen. 

Für den Amiga 1200 gibt es die 
A 1230+, eine 68030-Turbokarte 
incl. Koprozessor mit 50 MHz. 
Durch GVP-RAM-Module läßt 
sich der Amiga 1200 bis maximal 
32 MByte auf rüsten. 

Das AI 291-Kit ist ein SCSI-2- 
Host-Adapter, den man an Erwei¬ 
terungskarten von GVP an¬ 
schließen kann. Dadurch können 
dann auf kleinsten Raum alle 
SCSI-Geräte Integriert werden. 
Preis: 228 Mark. 

Die neue GForce040 von GVP 
ist eine Turbokarte für die Amlga- 
Modelle 3000 und 4000. Die Kar¬ 
te basiert auf einem 68040-Pro- 
zessor (40 MHz). Daneben ist ei¬ 
ne Speichererweiterung Integriert. 
Der Preis stand bei Redaktions¬ 
schluß noch nicht fest. 

DTM, Dreiherrenstein 6a 

65207 Wiesbaden, Tel. (0 61 27) 40 64 

Fax (0 61 27) 6 62 76 


^ Daten, Berichte und Grafiken zur 
Weiterverwendung exportierbar 
o Btx-Einbindung geplant 
^ Handbuch mit vielen praxis¬ 
nahen Beispielen 
o Umfangreiche AmigaGuide On- 
Line Hyper-Text Dokumentation 
o ARexx-Port 

Das Programm soll auf allen 
Amigas mit OS 2.0 und höher ab 
1 MByte RAM funktionieren. 
Preis: 99 Mark 

Wolf Software & Design, Schürkamp 24, 

48720 Rosendahl-Osterwick, 

Tel. (0 25 47) 12 53, Fax (0 25 47) 13 53 





i Festqetdfcontc 


Uame de« Kontos 


Eröffnungssaldo 


Ok, erstellen 


Abbruch 


AmigaMoney: Die Software ist dem Anwender beim ge¬ 
winnbringenden Verwalten seiner Finanzen behilflich 


f- Kasse brw. Bargeldkonto 

. .ftr Barzahlungen wie Haushaltsgeld und Ponokasse 
^ Bankkonto 

. für Giro-. Spar- und Festgeldkonten 
C Krefljilkartenkonto 

. ftir Kreditkarten, bei denen aullaufende Betrage regelmäßig ebgebucht werden 
<~ ÄnlagenkonlD 

..für Anlagegüter, Wensachen und andere Vermögensbestande (auch Forderungen) 
f“ yorbindiichkeltenkonto 

. für Zahlungen, die zu einem spateren Zeitpunkt fällig werden (keine Kredite) 


8 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 














































Einführungsaktion bis 28.2.94 ! 


TURBOPRINT 

Frofee&ional 3.0 



Aktion verlängert bis 14.03.1994 


Jetzt: 

- volle 24-Bit-Farbumsetzung - 16 Mio. Farben im Druck 

- Unterstützung von Grafikkarten (z.B. Picasso,...) 

- vierfache Gammakorrektur für noch bessere Kontraste 

- neue bedienungsfreundliche, leistungsfähige Farbkorrektur 

- Schwarzabgieich, insbesondere für Tintenstrahldrucker 

- Druckausgabe auf beliebige Schnittstelle, auch 
Schnittstellenkarten möglich 

- viele neue Druckeranpassungen 

(u.a. Canon BJC-600, Epson Stylus, DeskJet 500-1200C) 

Zusätzlich dabei; TURBOPRINT Grafik-Druckmanager: 

Alle Amiga-Grafiken und auch Bilder anderer Formate (z.B. 
von PC-Diskette) können auf dem Bildschirm dargestellt 
und ganz oder in Ausschnitten gedruckt werden. Zum 
Drucken werden dabei die gespeicherten Originaldaten 
verwendet. Hierdurch wird ein Färb- und Auflösungsverlust 
durch meist nötige Reduktion auf darstellbare Formate und 
Farben vermieden. (Auch ohne Grafikkarte können 
24-Bit-Bilder gedruckt werden.) 


TURBO 

PRINT 

. VRfston 



3,0 


IrtMSoft 


Außerdem: Alle Fähigkeiten des bewährten TurboPrint Professional 2.0: 

Einfache Bedienung - in kürzester Zeit perfekte Ausdrucke, Telefon-Hotline als Hilfestellung, Hardcopy- und 
Bildausschneidefunktion, automatischer Posterdruckmodus, Mehrfachglättung gegen Treppeneffekte, schnellere 
Datenübertragung über direkt programmierte Parallelschnittstelle, etc. 


Das einfach geniale Druckertreiber-System 

Ohne optimalen Druckertreiber kann auch der beste Drucker nur mittelmäßige Ergebnisse erzielen. 
Deshalb gibt es TurboPrint, das nicht nur die ideale Anpassung für Ihren Drucker darstellt, sondern viel 
mehr kann. Kompatibel zur gesamten Amiga-Software. 


Einführungspreis 


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119 . 


Wichtig: 

Registrierte Kunden erhalten noch vor dem 28.2.94 ein 
schriftliches Update-Angebot. Bitte nicht unaufgefordert Disketten 
einsenden! Sollten Sie registriert sein, aber nicht angeschrieben 
werden, rufen Sie uns bitte erst ab dem 1.3.94 an. 

Händleranfragen erwünscht! Für Händler bieten wir besondere 
Einführungsangebote. Sollten Sie als Händler noch alte Versionen 
von TurboPrint auf Lager haben, rufen Sie uns sofort an (vor 28.2.1) 


Bestelltelefon: 0 83 41 / 7 43 27 

IrseeSoft 

Meinrad-Spieß-Platz 2 ♦ D-87660 Irsee 
Tel. 08341 / 74327 ♦ Fax. 08341 /12042 










AKTUELL 

NEUE PRODUKTE 


Textverarbeitung 

Ami Write 2.0 

Für das zweite Quartal 1994 ist 
die deutsche Version von »Ami 
Write 2.0« angekündigt. Die Text¬ 
verarbeitung wird die AA-Grafik- 
chips unterstützen. Eine Tippfeh¬ 
lerkorrektur, die während des 
Schreibens arbeitet, ist geplant. 
Die Fehlerliste ist frei konfigurier¬ 
bar. An Zeichensätzen hat der 


Hersteller »Agfa Intellifont«, 
»Adobe PostScript«, »Truetype« 
und »Standard Amiga« angekün¬ 
digt. Außerdem sind DTP-Funktio- 
nen vorgesehen, dabei sollen Gra¬ 
fiken nun auch mit der originalen 
Farbpalette gedruckt werden. Der 
Preis stand bei Redaktionsschluß 
noch nicht fest. 

Krieger, Zander & Partner GmbH. 
Sudetendeutsche Str. 31a, 

80937 München. Tel. (0 89) 31 69 38-0, 

Fax (0 89) 31 69 38-11 



Wofdwoftn 3 ® »993 Dlgita IntemalionsJ 




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World Times || 

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0400 

Mkdiia 

!300 

U*««<«City 

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Monti«*! 

0700 

M»x*w 

LSOO 


!«O0 

tfkiioM 

1500 

NawYoilt 

0700 

Oilo 

1300 

Oltiwk 

0700 

Tuit 

1300 

r*klAB 

2000 


Amiwrite 2.0: Die neuen Version der Textverarbeitung hat 
viele DTP-Funktionen und druckt Bilder in Originalfarben 


Videoharäware 

TBCPius, iV24 

Für professionelle Video-An¬ 
wendungen bietet GVP die 
»TBCPius« an. Neben dem Time- 
Base-Corrector (8 Bit, 4:2:2) bie¬ 
tet die Karte noch einige andere 
Fähigkeiten: 

o Echtzeit-Digitizer und Frame¬ 
buffer jeweils 24 Bit mit Bildbear- 
beitungs- und Zeichensoftware 
o SMPTE/EBU-Timecode in allen 
VITC-/LTC-Formaten und Stan¬ 
dards (NTSC, PAL) 
o Umsetzung von FBAS- und 
Y/C-Signalen in das jeweilige Ge¬ 
genstück 

o Drei-Kanal-Videoumschalter 
o Programmierbarer Special- 
Effect-Generator (Solarisation, 
Freeze usw.) 

Bis zu fünf Karten können par¬ 
allel In den Zorro-Steckplätzen 
der Amiga-Modelle 2000, 3000 
und 4000 eingesetzt werden. Die 
Software ist ab Amiga-OS 2.0 
lauffähig. Der Preis für TBCPius 
liegt bei ca. 2000 Mark. 

Außerdem gibt es die Video¬ 
karte IV-24 In einer neuen Versi¬ 
on für den Amiga 4000. Sie unter¬ 
stützt jetzt alle Videomodi des 


AA-Chlpsatzes, läßt sich auf den 
doppelten Videodurchsatz stei¬ 
gern und bleibt auch weiterhin für 
den Amiga 2000 und Amiga 3000 
kompatibel. Preis: 2998 Mark. 

DTM, Dreiherrenstein 6a. 65207 Wiesbaden, 
Tel. (0 61 27) 40 64, Fax (0 61 27) 6 62 76 

Korrektur 

Video-Digitizer 

Bei unserem Digitizer-Ver¬ 
gleichstest in Ausgabe 2/94 sind 
uns in der Tabelle auf Seite 163 
leider Fehler unterlaufen. Die ak¬ 
tuellen Software-Versionen der 
»FrameMachine« und des »Fra- 
meStore« laufen erst ab Amiga- 
OS 2.0. Vorgängerversionen, die 
unter OS 1.3 laufen, sind nur auf 
Anfrage erhältlich. Außerdem be¬ 
trägt die Garantiezeit für Frame- 
Store 12 Monate. Die Frame¬ 
Machine kostet mit »Prlsm24« 
1400 Mark, ohne 700 Mark. 

Die Ursache für den leichten 
Rotstich im Bild der FrameMachi¬ 
ne konnten wir noch nicht fest¬ 
stellen, wir werden Sie sobald als 
möglich darüber Informieren. 

electronic-design, Detmoldstr. 2, 

80935 München, Tel. (0 89) 3 51 50 18. 

Fax (0 89) 3 54 35 97 


Videoharäware 

Broadcaster 

Die Österreichische Firma Sola¬ 
ris Computec hat für den deutsch¬ 
sprachigen Raum den Vertrieb des 
digitalen, nichtlinearen Schnitt¬ 
systems »Digital Broadcaster 32 
Pro« von Digital Micronics über¬ 
nommen. Dieses System stellt ein 
vollprofessionelles Schnittsystem 
auf Amiga-Basis dar. Sowohl Vi¬ 
deo als auch 16-Bit-Audio können 
direkt auf Festplatte geschnitten 
und dann auf Video überspielt wer¬ 
den. Die Qualität erreicht Betacam- 
standard. Das System ist auch eln- 
setzbar als Echtzeit-Aufzeich¬ 
nungssystem für Computergrafiken 
und PAL-NTSC-Konverter. 

Das Videosystem setzt sich wie 
folgt zusammen: 16-Bit Audiokarte, 
Digital Broadcaster 32 Prof., Fast- 
SCSI Controller, mindestens 
1 GByte SCSI-ll-Festplatte, 520 
MByte SCSI-ll-Festplatte für ca. 45 
Minuten Audio-Stereo, VGA-Moni- 
tor und PAL-Bildschirm. Der inter¬ 
ne Datenbus verfügt über 16-Bit 
YUV mit 4:2:2-Digitalisierung und 
24-Bit RGB 8:8:8. Das System er¬ 
möglicht volle 25 Bilder/s, bzw 50 
Halbbilder mit einer Auflösung von 
766 X 576 Punkten. Der Schnittbe¬ 


trieb kann über SMPTE, TC, LTC 
oder VITC erfolgen. Als Signalein¬ 
gänge stehen Composite, S-Video, 
LTC, FrameCT, Komponente und 
VITC zur Verfügung. Auf der Aus¬ 
gangsseite verfügt das System 
über Composite, S-Video, Kompo¬ 
nente, RGB, LTC, VITC, CSYNC 
und VITC auf Komponente. 

Preis: ab 22 800 Mark. 

Solaris CompuTec, Gabelsbergerstr. 18, 

A-6020 Innsbruck, Tel. (00 43) 5 12 49 49 24. 
Fax (00 43) 5 12 36 43 31 


POWER PLAY4/94 


Seit zwei Jahren angekündigt, 
nähert sich der Gruselknaller Ra¬ 
venloft der Fertigstellung. In der 
nächsten POWER PLAY findet Ihr 
erste Infos zu SSIs neustem Rol¬ 
lenspielhit. Heimstrategen freuen 
sich auf einen ausführlichen Test 
von Battle Isie 2. Die neue POWER 
PLAY ist außerdem ein wahres 
Fest für Adventurefans: Wir testen 
Virgins Beneath a Steal Sky und 
das neuste Microprose-Abenteuer 
Dragonsphere. Ein besonderes 
Leckerli ist unser Spezialreport 
über die HIgh-Tech-Firma Angel 
Studios. Außerdem mit dabei ein 
echtes Nostalgieschmankerl: Was 
taugen C-64-Emulatoren für den 
PC? Ab 09. März 1994 liegt die 
Aprilausgabe der POWER PLAY 
für Euch am Kiosk bereit. 


Geniocks 

Neptun 

Das Neptun-Genlock von elec¬ 
tronic-design ist jetzt lieferbar. Es 
bietet wahlweise manuell oder au¬ 
tomatisch unabhängiges Fading 
von Video- und Computerbild (Zeit 
von 2 bis 20 Sekunden einstellbar) 
und erkennt die Eingangssignale 
(FBAS oder Y/C) automatisch. Ein 
RGB-Monitorschalter erlaubt ein 
gemischtes oder reines Computer¬ 
bild, ein Alpha-Channel ermöglicht 


semitransparentes Keying oder 
Anti-Aliasing. 

Keying und Fading ist auch soft¬ 
waregesteuert möglich. Durch eine 
Standby-Schaltung kann das 
Genlock auch bei nicht genlock- 
fähigen Auflösungen (z.B. Su- 
per72) angeschlossen bleiben, das 
Umstecken des Monitors ist nicht 
erforderlich und ein Blackburst-Ge¬ 
nerator erlaubt Aufnahmen ohne 
Videoquelle. Preis: 1198 Mark 

electronic-design, Detmoldstr. 2. 

80935 München. Tel. (0 89) 3 51 50 18. 

Fax (0 89) 3 54 35 9 



Neptun: Das Genlock bietet nicht nur extravagantes De¬ 
sign, sondern auch hervorragende technische Daten 


10 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






























































NOLOGiE Die Vorn Bleibt. 


Ideen, die es in sich haben - Produkte, die Masstäbe setzen. 
Entwickelt für Anwender, die einfach etwas mehr erwarten. 


7 / 


2 X Produkt des Jahres 93, 

GEWÄHLT VON DEN LESERN 

DES AMIGA Magazins: 
Bester 

Festpuhencontroller 

Beste 

A4000-ERWBTERUNG 



1230 URBO OARD 


1220 4 URBO EMORY OARD 


Nachfolger des 2fachen 
Produkts DES Jahres 93 
IN AM IGA Magazin 
UND AM IGA Plus 


Und Noch Mehr: 


Der FASTLANE Z3 ist ein kompro¬ 
mißloses High-Tech-Produkt, ent¬ 
wickelt und gefertigt in Deutschand, 
das höchsten Ansprüche an Leistung 
und Zuverlässigkeit entspricht. Mit 
seinem bislang einzigartigen 32-Bit 
Zorro-III DMA Interface, das mit 
allen AMIGA 4000 kompatibel ist, 
ist er ein echter technologischer 
Meilenstein. 

Der FAST SCSI-II-DMA Controller 
erlaubt Datenraten bis zu 10 MB/s 
auf dem SCSI-Bus bei gering.st- 
möglicher Belastung der AMIGA- 
CPU. Und das nicht nur theoretisch: 
Mit 7 MB/s bei 82% freier CPU-Zeit 
(ermittelt mit Seagate STl 1950N und 
DiskSpeed 4.2) zeigt FASTLANE 
eindrucksvoll, wo heute die Meßlatte 
für SCSI-Performance liegt. 


Die integrierte 32-Bit-Speicher- 
erweiterungsoption bis zu 64 MByte 
(optional 256 MByte), die mit Stan¬ 
dard 1M*8-, 4M*8- oder 16M*8- 
SIMMs aufrüstbar ist, 
verschiebt die Grenzen 
selbst für speicher- 
intensivste High-End- 
Anwendungen weit 
nach vorne. 

Die umfangreiche Soft¬ 
ware beinhaltet unter anderem die 
Caching-Software DynamiCache und 
das CD-ROM-Filesystem CDrive für 
den Betrieb von CD-ROM- 
Laufwerken. Ein leistungsstarkes 
Kontrollprogramm erlaubt optimale 
Einstellung für alle Geräte wie SCSI- 
Festplatten, CD-ROMs, Opticals, 
Wechselplatten oder Streamer. 


Der FASTLANE Z3 ist nicht einfach 
nur ein schneller Controller - er 
öffnet den Zugriff auf die Vielfalt an 
SCSI-Geräten und beschleunigt die 



gesamte Systemperformance. Nicht 
umsonst wird FASTLANE Z3 
weltweit von führenden Herstellern 
für Multimedia-, Animations-, 
Audio- und Video-Software und 
-Hardware eingesetzt und empfohlen. 
FASTLANE - der Schritt nach vorne' 

FASTLANE Z3 DM 795,- 

Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis 


Das BLIZZARD 1230 Turbo Board 
setzt einen Maßstab für Integration in 
seinem Marktbereich. Mit .seiner 40 
MHz .schnellen 68EC030-CPU 
beschleunigt es den AMIGA 1200 
auf ein Lei.stungsniveau, das für 
diesen Preis vor kurzem nicht 
denkbar war - optimal für leistungs¬ 
hungrige "echte" Anwendungen wie 
auch für Games (z.B. 3D- 

Simulationen). Damit wird der 
A1200 zu einer echten Power- 
Console für Freaks und Profis. 

Das BLIZZARD 1230 kann mit zwei 
32-Bit-Standard-SIMMs in nahezu 
beliebigen Schritten bis auf 64 
MByte Speicher aufgerüstet werden; 
eine MAPROM-Funktion erlaubt das 
Kopieren des Bertriebssystems in 



den .schnellen Speicher. Eine 
Erweiterungsmöglichkeit für einen 
Coprozessor 68882 (PGA oder 
PLCC, mit 33 bis 50 MHz) und eine 
batteriegepufferte Echtzeituhr sind 
selbstverständlich. 

Weniger selbstverständlich ist die 
Erweiterungsmöglichkeit per DMA- 
Port, für den z.B. ein echter FAST 
SCSI-II-Controller erhältlich ist. Das 


BLIZZARD 1230 SCSI Kit erlaubt 
den Anschluß beliebiger 
SCSI-Geräte, ist voll autobootfähig, 
und wird komplett mit einer 
leistungsfähigen Caching-Software 
und einem CD-ROM Filesystem 
geliefert. Nicht zuletzt hält ein 
zweiter Erweiterungsstecker die 
Option für zukünftige Erweiterungen 
offen. Mit dem BLIZZARD 1230 
verwandeln Sie Ihren Al200 in eine 
ausbaubare und zukunfssichere 
Grafik-Workstation für den 

Heimgebrauch. 

BLIZZARD 1230 

TURBO BOARD DM 495,- 

1230 SCSI Kit DM 249,- 

Unverbindlich empfohlener Verkaufsprei.s 



Nichts gegen Speichererweiterungen. 
Schließlich wurde unser BLIZZARD 
1200/4 Memory Board vor kurzem 
sowohl von den Lesern der AMIGA 
Plus als auch des AMIGA Magazins 
zum Produkt des Jahres 93 gewählt. 
Was uns natürlich nicht daran 
hindert, es durch einen noch besseren 
Nachfolger zu ersetzen: Das 
brandneue BLIZZARD 1220/4 Turbo 
Memory Board. 

Das BLIZZARD 
1220/4 Turbo 

Memory Board 
vereint auf einer 
kompakten, modern 
in SMD-Technologie 
gefertigten Platine 


^^IGA 




4 MByte FAST-RAM und eine 
Taktverdopplung auf 28 MHz. Damit 
i.st das BLIZZARD 1220/4 doppelt 
.so schnell wie herkömmliche 
Speichererweiterungen, und bis über 
300% schneller als ein 

Standard-A1200! Das ist echte 
Turbopower zum Speicherpreis! 
Selbstverständlich besteht die 
Möglichkeit, einen Coproze.ssor mit 

Hartes Schicksal 
für das BLIZZARD 
1200/4; Gerade 
erst 2 X Produkt 
des Jahres 93 - 
und schon durch 
etwas besseres 
abgelöst... 



bis zu 40 MHz NEU! 

Taktrate einzusetzten; TURBO-POWER ZUM 
ebenso ist eine j SPEICHERPREIS! 
batteriegepufferte 
Echtzeituhr integriert. Zusätzlich 
ist das BLIZZARD 1220/4 mit einem 
Speichermodul auf 8 MByte 
erweiterbar. Das alles gibt es beim 
BLIZZARD 1220/4 zu einem Preis, 
für den man anderswo teilwei.se nicht 
einmal 4 Megabyte erhält. Wie man 
sieht - das BLIZZARD 1220/4 Turbo 
Memory Board kommt nicht von 
schlechten Eltern. 

BLIZZARD 1220/4 TURBO 
MEMORY BOARD DM 499,- 

Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis 


AS&S-Produkte erhalten Sie im gutsortierten 

FACHHANOa ODER AUCH DIREKT BEI AS&S. 
SaBSTVERSTÄNDLICH BIETEN WIR BN SORTIMENT AN AUS¬ 
GEWÄHLTEM Zubehör, wie SCSI-Geräte, Speicher- 
MODULE ODER COPROZESSOREN, ZU AHRAKTIVEN PREISEN. 


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SOFTWARE 


Homburger Landstrasse 412 • 60433 Frankfurt 
Telefon (069) 5488130 • Fax (069) 5481845 


Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen. Irrtümer und Änderungen in Preis. Technik. Lieferumfang Vorbehalten. Verwendete Produktnamen sind Handelsmarken oder Warenzeichen der jeweiligen Hersteller. 














AKTUELL 

NEUE PRODUKTE 


Software 

Spiefe-Disc 13 

Die neueste Ausgabe der Spie- 
le-Disc kann gleich mit zwei Bon¬ 
bons aufwarten. In «The Power« 
muß sich der Held «Max« durch 
eine Unzahl von Labyrinthen zu 
seiner geliebten Mini vorkämpfen. 
Zahlreiche Hindernisse stehen 
ihm dabei im Weg. 

Das Spiel hat einen Level-Edi- 
tor und einen Zweispieler-Modus 
mit getrennten Spielfeldern. Das 
zweite Spiel ist «GEM'X«, hier 
geht es darum, ein vom Compu¬ 
ter vorgegebenes Edelsteingerüst 
exakt nachzubilden. 400 Stufen 
werden den Spieler lange be¬ 
schäftigen. 

Die Spiele-Disc 13 ist ab 23. 
02. 1994 im Zeitschriftenhandel 
erhältlich. Preis: 19,80 Mark. 

Markt & Technik Verlag AG. Hans-Pinsel*Str. 2 
85540 Haar. Tel. (0 89) 46 13-4 14 

Backup-Software 

Maestro BR 

«Maestro BR« erlaubt es, mit 
der digitalen Schnittstelle «Mae¬ 
stro pro«, Daten auf einem DAT- 
Recorder zu sichern. Die Version 
1.0 wurde bereits getestet (AMI- 
GA-Magazin 3/94, S. 176), die 
Version 2.0 ist mit etlichen Neue¬ 
rungen angekündigt, die vor al¬ 
lem den Bedienkomfort und Funk¬ 
tionsumfang verbessern sollen. 

So soll Maestro BR V2.0 nicht 
nur komplette Verzeichnisse oder 
Partitionen sichern, sondern auch 
einzelne Dateien oder Verzeich¬ 
nisse gezielt auswählen. Das Si¬ 
chern mehrerer Partitionen in ei¬ 
ner Backupdatei ist vorgesehen. 

Außerdem ist für die neue Ver¬ 
sion der Software ein ARexx-Port 
angekündigt. Etliche ARexx- 
Skripts werden bereits mitgelie¬ 
fert. So sollen Backup-Funktionen 
von anderen Programmen aus zu 
steuern sein und auch in regel¬ 
mäßigen Zeitintervallen automa¬ 
tisch stattfinden können. 

Auch das Airlink ist schon ein¬ 
geplant. Mit der computergesteu¬ 
erten Infrarot-Fernbedienung über¬ 
nimmt das Programm die Kontrol¬ 
le über den DAT-Recorder, das 
ständige Wechseln zwischen 
Softwareoberfläche und den Be¬ 
dienelementen des DAT-Recor- 
ders wird damit entfallen. Das 
Programm soll Ende Februar 
1994 verkauft werden und 89 
Mark kosten. 


Brücker 

HP First 

Anwendern, die einen Hewlett- 
Packard-Drucker besitzen und 
auf der Suche nach einem pas¬ 
senden Druckertreiber sind, wird 
jetzt geholfen. 

Unter der gebührenfreien Ruf¬ 
nummer (01 30) 81 00 61 kann 
man ein Formular anfordern, mit 
dem eine Treiberdiskette bestellt 
werden kann. Unter dieser Num¬ 
mer meldet sich ein Computer, 
der über das Tonwahlverfahren 
gesteuert wird. 

Diesem Computer muß man 
dann per Tonwahl eine Faxnum¬ 
mer mitteilen. Auf diesem Fax¬ 
gerät erscheint nach einiger Zeit 
ein Formular, welches man aus¬ 
gefüllt wieder zurückfaxt. 

Die Treiberdiskette kommt kur¬ 
ze Zeit später zum Preis vom 16 
Mark ins Haus. Auf der Diskette 
befindet sich neben den Drucker¬ 
treibern für alle Laser- und Tin¬ 
tenstrahldrucker von Hewlett 
Packard auch eine Light-Version 
des Druckprogramms Studio. 
Preis: 16 Mark. 

Tel. (01 30) 81 00 61 

Hardware 

RAM Jet 1204 



RAM Jet: Es gibt eine neue 
Version der RAM-Erweite- 
rung für den Amiga 1200 


Die Speichererweiterung «RAM 
Jet 1204« von Harms Computer¬ 
systeme ist komplett überarbeitet 
worden. 

Wie die Vorgängerversion bie¬ 
tet das neue Modell autokonfigu¬ 
rierendes 32-Bit-FastRAM, aller¬ 
dings wird es die neue Version 
nur noch in der 4-MByte-Ausstat- 
tung geben. 

Der Hersteller gibt eine maxi¬ 
male Geschwindigkeitssteigerung 
von ca. 40 Prozent an. Zusätzlich 
ist das Produkt jetzt mit einer 
Echtzeituhr bestückt. Preis: ab 
450 Mark, je nach RAM-Ausstat- 
tung erhöhen sich die Kosten. 


meldung - Kurzmeldung - Kurz 


GTI auf Videotext: GTI hat eine Videotextseite bei MTV gemietet. Auf der Seite 
337 findet man die neuesten CD-Angebote mit Preisen. Auch ein Wettbewerb ist 
dort ausgeschrieben. Näheres auf Videotext. 

GTI GmbH, Zimmersmühlenweg 73,61440 Oberursel, Tel. (0 61 71) 8 59 34, Fax (0 61 71) 83 02 

Amiga der Zukunft: Die Auswertung des Wettbewerbs «Amiga der Zukunft« 
(AMIGA-Magazin 10/93, S. 71) hat sich wegen der starken Beteiligung verzö¬ 
gert und wird im AMIGA-Magazin 4/93 erscheinen. 

Markt & Technik Verlag AG, AMIGA-Magazin, Hans-Pinsel-Str. 2, 85540 Haar, 

Tel. (0 89) 46 13-4 14, Fax (0 89) 46 13-4 33 

Motorola: Motorola, der Hersteller der Amiga-CPU, hat für das Geschäftsjahr 
1993 Steigerungen von Umsatz und Gewinn gemeldet. Der Umsatz kletterte 
in den letzten 12 Monaten um 28 Prozent auf 17,0 Milliarden Dollar (13,3 im 
Vorjahr). Der Gewinn stieg auf 1,02 Milliarden Dollar, das entspricht einer 
Steigerung von 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Motorola GmbH, Hagenauer Str. 42,65203 Wiesbaden, Tel. (0611)2 74-0, Fax (0 611) 2 74-2 66 

CeBIT '94: Zur diesjährigen CeBIT (16. März bis 23. März) will der Fernseh¬ 
sender »VOX« täglich von 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr in seinem Morgenmagazin 
Hintergrundinformationen zur CeBIT geben, Neuheiten präsentieren und die 
Highlights des Tages ankündigen. 

Complus, Zum Biotop 11,50127 Bergheim, Tel. (0 22 71) 6 05-0, Fax (0 22 71) 6 05-67 

Aladdin 4D: Die deutsche Firma »Amiga Forum« hat von Solaris Computec 
den deutschen Vertrieb der 3-D-Software Aladdin 4D übernommen. 

Amiga Forum, Badanstr. 136, 42281 Wuppertal. Tel. (02 02) 2 50 50 50. Fax (02 02) 2 50 50 55 

seaQuest: Die Trickeffekte der Science-fiction Serie »SeaQuest«, die sich um 
ein futuristisches U-Boot dreht, wurden mit dem Amiga und dem »Video 
Toaster« bearbeitet. RTL hat für den Pilotfilm 7,14 Millionen Zuschauer ange¬ 
geben, was einer Einschaltquote von 22 Prozent entspricht. 
RTL-Zuschauerredaktion, Aachener Str. 1036, 50858 Köln, Tel. (01 38) 10 50 

Amiga 4000 Tower: Der Amiga 4000 Tower soll dieser Tage verkauft werden. 
Er wird mit einem SCSI-lnterface verkauft, hat fünf Zorro-Ill-Steckplätze, vier 
MS-DOS-Steckplätze und zwei Videoslots. 

Commodore Büromaschinen GmbH, Lyoner Str. 38, 60528 Frankfurt. 

Tel. (0 69) 66 38-0, Fax (0 69) 66 38-1 59 

CeBIT '94: Commodore und der Verlag Markt & Technik werden auf der Ce¬ 
BIT '94 vertreten sein. Beide Stände finden Sie in der Halle 7. Außerdem wird 
Videocomp auf der CeBIT '94 »Scala MM 300« mit allen EX-Modulen (z.B. 
Grafikformate) und Scala Echo 100 zeigen. Voraussichtlich wird das neue 
PhotoCD-Modul gezeigt. Eventuell sieht man eine Vorversion von »Scala Info¬ 
channel 500« mit verbessertem Anti-Aliasing, neuen Zeichensätzen, Pfadani¬ 
mation, MPEG-Einbindung und VLab-Unterstützung. 

Verlag Markt&Technik AG.. 85531 München. Tel. (0 89) 46 13-0, Fax (0 89) 46 13-1 00 
Commodore Büromaschinen GmbH, Lyoner Str. 38. 60528 Frankfurt, Tel. (0 69) 66 38-0, 

Fax (0 69) 66 38-1 59 

Videocomp Video & Computer GmbH. In der Au 25, 61440 Oberursel. Tel. (0 61 71) 59 07-0, 

Fax (0 61 71)59 07-44 

Fargo Primera: IrseeSoft (Hersteller von TurboPrint) ist dabei, einen Drucker¬ 
treiber für den Thermosublimationsdrucker »Fargo Primera« zu programmieren. 
IrseeSoft. Meinrad-Spieß-Platz 2. 87660 Irsee, Tel. (0 83 41) 7 43 27. Fax (0 83 41) 1 20 42 

Astrologie VI.10: Kprz vor Redaktionsschluß erreichte uns eine neue Versi¬ 
on von »Astologic« (AMIGA-Magazin 3/94, Seite 46). In der neuesten Version 
1.10 haben sich einige Verbesserungen ergeben. Die neue Version von Astro¬ 
logie finden Sie auf der AMIGA-Magazin PD-Diskette 3/94. Preis für die regi¬ 
strierte Version: 60 Mark 

Peter Schütz Computergrafik, Mettlenweg 94, CH-2504 Biel, Schweiz. Tel. (00 41/32) 41 23 51 

Parallax: »Parallax« ist eine Hardware, die den Anschluß von Druckern, die 
normalerweise am Centronics-Port angeschlossen werden, auch am Joystick¬ 
port des Amiga erlaubt. Weiterhin soll es mit der Parallax-Software möglich 
sein, zwei verschiedene Drucker gleichzeitig zu betreiben. Der durchgeführte 
Anschluß für den Joystick oder eine zweite Maus steht weiterhin zur Verfü¬ 
gung. Die Software benötigt OS 2.0 oder höher. Preis: 119 Mark. 

PCP Hard- und Software, Alfener Weg 10, 33100 Paderborn, Tel. (0 52 51) 6 34 12, 

Fax (0 52 51)6 71 24 

Merlin-Erweiterungen: Für die Grafikkarte »Merlin« kündigt X-Pert zwei neue 
Erweiterungen an: »X-calibur« und »X-tv«. X-calibur ist ein Echtzeit-Digitizer, 
ein MC-Prozessor (»Magic Cube«) und soll Skalierung, Dithering und Farb- 
beinflussung in Echtzeit erlauben. Die Hardware ist ein Merlin-Modul und be¬ 
legt dadurch keinen Steckplatz. Preis: 698 Mark. 

Der externe Fernsehtuner »X-tv« hat einen kabeltauglichen Antenneneingang 
und kann damit Fernsehprogramme auf dem Computermonitor darstellen. Mit 
der Maus soll man Kanäle und Lautstärke auf der Workbench einstellen. X-tv 
unterstützt It. Hersteller Mehrkanal- und Stereoempfang und hat auch einen 
integrierten Videotext-Decoder. Preis: 398 Mark 
X-Pert Computer Services GmbH. Dorfstr. 14, 54597 Strickscheid, Tel. (0 65 56) 8 14. 

Fax (0 65 56) 12 73 


MacroSystem Computer GmbH, 
Friedrich-Ebert-Str. 85, 58454 Witten. 

Tel. (0 23 02) 8 03 91. Fax (0 23 02) 8 08 84 


Harms Computertechnik, Anna-Seghers-Str. 99, 
28279 Bremen, Tel. (04 21) 83 86 86, 

Fax (04 21) 83 21 16 


meldung - Kurzmeldung - Kurz 


12 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 










Die Idee des Publizierens ist so alt wie die Geschichte der Menschheit 




OHNt 


1993 Jahre n. Chr 
Final Writer 


lynT 

final Writeri 






1980 Jahre n. Chr 
Computer 




13000 Jahre v. Chr 
HÖHLENMAUPEI 


1875 JAHRä N.CHR, 
Druc^ am 
FlibIband ^ 


100 Jahre n. Chr. 
Chinesische Schriftzeichen 


^00 Jahre v. Chr, 
HESOPOTANISCHE 
aB Steintafel 


1452 JAHRE N. CHR/ 
Gutenbergs beweglici 
Metalletter 


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32 Zeichen sind völlig frei 

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GUT einfach nicht GUT GENUG IST! ALLE BEWÄHRTEN 


Funktionen, die schon Final Copy 

zu EINER DER MEIST GENUTZTEN TEXTVERARBEITUNGEN AUF DEM AMIGA GEMACHT HABEN, 
ERGÄNZT MIT NEUEN, LEISTUNGSFÄHIGEN FUNKTIONEN, DIE AUCH DAS SCHREIBEN VON 
UMFANGREICHEN BERICHTEN, AUFSÄTZEN UND SELBST BÜCHERN ZUR FREUDE MACHEN, 
BILDEN DIE GRUNDLAGE FÜR FINAL WRITER. SYNONYMWÖRTERBUCH UND RECHTSCHREIB- 
KORREKTUR SIND SELBSTVERSTÄNDLICH. DIEJENIGEN, DIE SCHON FINAL COPY II KENNEN, 
WISSEN DIE KINDERLEICHTE BEDIENUNG ZU SCHÄTZEN. DIESE WURDE BEI FINAL WRITER 
DURCH EINE NEUARTIGE, BENUTZERDEFINIERBARE ICONLEISTE ERGÄNZT. KURZUM, WER JETZT 
NOCH ZWEIFEL HAT, WELCHE TEXTVERARBEITUNG FÜR IHN DIE RICHTIGE IST, IST SELBER 
SCHULD. 


System VOR AUSSETZUNG: 

Alle amiga Modelle mit mindestens 1.5 
MB Speicher, Kickstart 2.0 und einer 
Festplatte. 


Einige Final Writer Funktionen 


• Einteilung des Textes in Abschnitte mit völlig eigenständigen Einstellungen • 
Intelligente Inhaltsverzeichnisse, Index, Bibliographie, Endnoten, Gliederungs¬ 
und Illustrationsverzeichnis - jeweils als eigener Textabschnitt • Bis zu 8 


BENUTZERDEFINIERBARE ICONLEISTEN DURCH ZUWEISUNG VON TEXTBAUSTEINEN, 

Menübefehlen, Arexx-Befehlen und Makros • Ein frei konfigurierbares 
Benutzermenü, Grafikeinbindung (IFF-ILBM in 2-24 Bit und farbige EPS) und 
Funktionen um Grafiken auszuschneiden, zu kopieren, einzufügen, zu verkleinern 

ODER VERGRÖSSERN UND ZU BESCHNEIDEN. IN FINAL WRITER ERSTELLTE GRAFIKEN SIND 
ROTIERBAR. • IM LIEFERUMFANG SIND VIELE EPS- GRAFIKEN, ÜBER 100 HOCHWERTIGE 
VEKTORSCHRIFTEN UND TEXTCLIPS (BRIEFKÖPFE, FAXBÖGEN U. Ä.) ENTHALTEN. TEXTBLÖCKE 


AmigaOberland 

In der schneithohl 5 
61476 Kronberg 2 
Teu: 06173/ 65001 
Fax: 06173/63385 
BTX: AmigaOberland# 


Die genanten Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Händlerverkauf durch Casablanca, GTI oder direkt bei AmigaOberland. In der Schweiz durch promigos oder Vokinger. 

Anzeigengestaltung von kent Gerber. 
















PPrint Deluxe 


Mit PPrint Deluxe erstellen Sie Ihre ganz 
persönlichen Visitenkarten, Adreßaufkleber, Dis- 
ketten-Eliketten oder Geburtstagskarten in kur¬ 
zer Zeit über die grafische WYSIWYGOber- 
flöche und geben Sie das 
Motiv auf einem Färb- oder 
Schwarz/Weiß-Drucker aus. 

PPrint Deluxe bietet einfach 
anzuwendende Malfunk¬ 
tionen und arbeitet mit einer 
Seitenauflösung von bis zu 
1024 X 1024 Pixeln. Die 
Ausgabegröße reicht vom 
Briermarken- bis zum Poster- 
formot. Lassen Sie sich 
dieses hochkarätige Pro- 
gromm aus der Schatztruhe 
nicht entgehen. 


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Schireibmaschine 


Auch im Zeitalter der mausgesteuerten 
Benutzeroberflächen ist es unerläßlich, die 
Tastatur schnell und effektiv bedienen zu 
können. Mit dem Programm Schreibmaschine 
können Sie systematis^ das 10- 
Finger-System erlernen; egal, ob Bi 
Sie Anfänger oder Fortge- ^ 
schrittener sind-32 Lektionen 
sind im Lieferumfang enthalten. 

Natürlich können Sie auch 
Zeitschreiben und freies Üben 
mit Schreibmaschine durch¬ 
führen. Durch die graphische 
Benutzerführung in Verbindung 
mitaussagekräftigen Leistungs¬ 
kontrollen una persönlicher 
Leistungstabelle mocht das 
Lernen Spaß. 


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Überblick: 


• leicht bedienbar; auch für Neulinge 
geeignet 

• Ünterstützung duch Demo-Dateien 

•frei von buchhalterischen Fachaus¬ 
drücken 

• verschiedene Dateien können ge¬ 
öffnet werden 

• beliebige Anzahl von Buchungen 
und Bilanzen 

• verschiedene Kontenlisten 

• beliebig viele frei definierbare Konten 

• komfortable Such- und Filterroutinen 

•Jahresübertrag und doppelte Buch¬ 
führung 

Update: Haushaltsbuch 2.0x Haushaltsbuch 3.0 DM 40,- 


ISBN 3-86084-230-7 


Bündesligg 3000 




ISBN 3-86084-214-5 DM 49,- 


Mit Bundesliga 3000 können Sie nicht nur die 
FußboH-Bundeslioo verwalten, sondern eben¬ 
falls Tabellen für alle anderen Sportarten 
erstellen, die nach einem Bundesliga-ähnlichen 
Modus ausgetragen werden. Bundes¬ 
liga 3000 erstellt übersichtliche und 
aussagefähige Tabellen, berücksichtigt 
Hin- & Rückspiele, Tordifferenzen, 
Nachholtermine, Gelbe/Rote Karten, 
Platzverweise, Torschüfzenliste, Mann¬ 
schaftsaufstellungen und Zuschauer¬ 
zahlen... . Mit den komfortablen Druck¬ 
routinen können Sie alle Aus¬ 
wertungen auf einem beliebigen 
Drucker ausgeben. Mit Bundesliga 
3000 haben Sie olles Wissenswerte 
der Fußball-Bundesliga im Griff. 



5 



ISBN 3-86084-215-3 DM49,- 


Mit Lotto können Sie Samstags- und 
Mittwochslotto verwalten. Der Amiga führt 
Statistik über die gezogenen Gewinnzahlen, 
vergleicht die Ergebnisse mit Ihren persönlichen 
Tip-Reihen und gibt Ihnen an, in welchen 
Gewinnklossen Sie gewonnen hoben. 
Zusätzlich verfügt Lotto über die 
Möglichkeit, Systemtips zu verwalten, 
Desweiteren sind in aer umfongreichei 
Datenbank olle Ziehungen des 
Samstags-Lotto seit 1955 sowie des 
Mittwochs- Lotto seit 1985 enthalten. So 
erfohren Sie in sekundenschnelle wie oft 
die Zahl 13 bisher gezogen und seit 
wieviel Wochen die 49 nicht mehr 
gezogen wurde. 



AmiLex ist der unersötzliche Helfer für alle 
Computer- und Amigaeinsteiger und zugleich 
ein optimoles Nachschlagewerk für den 
erfahrenen Benutzer. Können Sie RAM, ROM, 
CPU, Baud, Bit, Byte, Startup- 
Sequence, Interlace und Interfoce, 
Read/Write-Error, Intuiton und 
andere verwirrende Fremdworte 
richtig interpretieren? Mit AmiLex 
behoTten Sie den Durchblick und 
finden auf jede Frage die passende 
Antwort. Co. 500 Fachbegriffe 
rund um den Amiga werden aus¬ 
führlich erläutert und Querverweise 
erleichtern Ihnen das Verständnis 
für komplexe Zusammenhänge. 


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AMILEX - 



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Der EURO-Überseteer ist die perfekte Software¬ 
lösung für die qualitativ hochwertige automa 
tische Übersetzung von englischen Dokumen¬ 
ten. Sowohl bereits vorhandene Dokumente als 
auch Texte, die Sie über die Tastatur 
eingeben, können direkt übersetzt 
werden. Die sehr umfangreichen Wörter¬ 
bücher sind unbegrenzt erweiter- bar und 
Wörterbücher der gängigen Konkurrenz¬ 
produkte können benutzt werden. 

Weitere Feotures: hohe Übersetzungs¬ 
geschwindigkeit, komfortable Nachbe¬ 
arbeitung, Oberfläche im OS 2.0 Stil, 
komplett mausgesteuert, ideal für PD- 
Anleiturtgen. 



EURO-Korrekt ist ein Rechtschreibkorrekturpro¬ 
gramm, mit dem Rechtschreibfehler der Vergan¬ 
genheit angehören. Sie können Euro-Korrekt 
als eigenständiges Programm nutzen, das 
Texte einlädt und mit Hilfe der mit¬ 
gelieferten umfangreichen Wörter¬ 
bücher auf Fehler überprüft oder die 
Echtzeif-Rechtschreibkontrolle im Multi¬ 
tasking-Modus aktivieren. EURO- 
Korrekt ist sehr einfach zu benutzen, auf 
Festplatte installierbar, wird mit ins¬ 
gesamt 65.000 Wörtern ausgeliefert 
und arbeitet betriebssystemkonform, so 
daß es keine Kompatibilitöfsprobleme 
mit weiterer Software gibt. 


ISBN 3-86084-216-] 




AMopoly, das bekannte Brettspiel für die 
ganze Familie, präsentieren wir Ihnen in der 
R.H.S.-Version. Der Computer kann wahlweise 
ein bis drei Gegenspieler steuern, so daß der 
volle Spielspaß immer garontiert 
ist. Sehr gute Grafik und langan- 

haltende Motivation zeichnen ® ^ ^ ■ 

diesen Spiele-Klassiker aus. Mit 
Gemeinschafts- und Ereignis¬ 
feldern, Bahnhöfen, Elektrizitäts¬ 
und Wasserwerken und vielem 
mehr! Hüten Sie sich vor dem 
Gefängnis und bauen Sie ein 
Hotel in der Schloßallee! 

AMopoly, das ist der klossische, 
nie langweilig werdende Spiel¬ 
spaß für jung und alt. 


ISBN3B6C8 




lülll! 


Ein Skatspiel der neuen Generation, dos Ihnen 
zwei computergesteuerte Mitspieler zur Ver¬ 
fügung stellt, die nahezu alle Spielorten beherr¬ 
schen. Skat Deluxe II spielt nach den neuesten 
Regeln der deutschen Skat¬ 
ordnung. Es stehen alle nur er¬ 
denklichen Spielmöglichkeiten 
zur Verfügung, vom „Grand 
ouvert" über „Ramsch" bis zu 
„Bock-Runden". Der integrierte 
Spieleditor mocht es Ihnen 
möglich, zu Trainingszwecken 
die Karten nach Ihren eigenen 
Wünschen zu verteilen. 

Machen Sie sich fit für Ihren 
nächsten Skatabend und ver¬ 
blüffen Sie Ihre Skotbrüder 
durch Ihre neue Spielproxis. 





iti 


-RJ 



Sbhach Deluxe 




Das leistungsstarke Schachprogramm für Ihren 
Amiga. Sie können wahlweise gegen den 
Computer oder gegen einen menschlichen 
Mitspieler spielen. Die Spielstärke des Com¬ 
puters ist beliebig variierbar, 
damit auch Anfänger eine 
Chance haben. Bereits gespielte 
Partien können ausoewertet 
werden und sind in der offiziellen 
Notation speicherbor. Des¬ 
weiteren ist Schoch Deluxe multi¬ 
taskingfähig, verfügt über eine 
erweiterbare Eröffnungsbiblio¬ 
thek mit ca. 200 klassischen Er¬ 
öffnungen sowie eine Schoch- 
brelt-Editierfunktion. 


ISBN 3-86084-229-3 DM 59,- 


brachensteine 


Drachensteine ist ein uraltes Spiel, für das 
Sie strategische Fähigkeiten, ein gutes 
Gedächtnis und auch ein wenig Glück 
benötigen. 144 Spielsteine bauen sich vor 
Ihnen ouf, in einer Figur, die 
als „Drachen" bezeichnet 
wird. In jedem Zug des 
Spiels müssen Sie ein gleich¬ 
artiges Paar von Spielsteinen 
entfernen, bis der Drache 
komplett entfernt ist bzw. bis 
kein weiterer Zug mehr 
möglich ist. 

Drachensteine ist ein Spiel 
mit hohem Suchtfaktor, das 
Sie lange vor Ihren Amiga 
fesseln wird. 




■ ■.j 



[Amiga Steuer 93 


Amigo Steuer 93 ist die preisgünstige Version 
des Steuer Profi, dem Morktführer im Amiga- 
Bereich der Steuerprogramme. Neues Feo- 
ture: kontextsensitive Hilfefunktion mit ca. 150 
KByte Hilfetexten. Zu jedem Thema der 
Eingabe oder Ausgabe erhalten Sie eine 
ausführliche Hilfe direkt am Bild¬ 
schirm-ohne lästiges Blättern in der An 
leitung. Besonders Interessent sind die 
einfachen und leistungsfähigen Alter¬ 
nativberechnungen für optimale Aus¬ 
schöpfung aller Möglichkeiten der 
Steuerersparnis. Amiga Steuer 93 be¬ 
rücksichtigt viele Spezialfälle und deckt 
99,9% aller möglichen Konstellationen 
ob. 


226 



l^^ber Streckenplaner 


222 


Dieses Programmpaket ist das unverzichtbare 
Hilfsmittel für Motorrad- und Autofahrer. 
Geben Sie einfach Ihr Ziel ein und sofort 
schlägt Ihnen der Strekckenploner die optimale 
Fahrtroute vor. Egal ob von München 
nach Berlin oder von Hamburg nach 
Bonn, dieses Programm kennt die 
richtige Antwort. Der Streckenvorschlag 
kann wohlweise ols vektororientierte 
Landkorte in verschiedenen Vergrös- 
serungsslufen oder als ausformulierte 
Wegbeschreibung in drei Detailstufen 
erstellt und gedruckt werden. Der 
Streckenplaner kennt alle deutschen 
Orte mit mehr als 20.000 Einwohnern, 
alle Bundesautobahnen sowie alle 
wichtigen Landstroßen. 


3-86084-226-9 


DM 59,- 


I ISBN 3-86084-222-6 



rVereinsverwaltung 


201 


Die Vereinsverwaltung ist für Vereine aller Art 
gedacht - Sie können vereinsindividuell 
bestimmen, welche Daten Sie pro Mitglied 
verwalten möchten. Dank des eingebauten 
Masken- und Formulareditors können 
Sie die Daten sowohl auf dem Bild¬ 
schirm als auch auf einem beliebigen 
Drucker präsentieren. Mit der Ver¬ 
einsverwaltung ist es weiterhin möglich, 
aussagekröftige Listen zu erstellen, Do¬ 
len zu sortieren und zu filtern, Adress- 
aufkleber und Lastschriftformulare zu 
bedrucken oder Präsentationsgrafiken 
zu erstellen; außerdem beinhaltet sie 
die Datenbank POCObase DL. 



DM 69,- 


l. ISBN 3-86084-201-3 


DM 99,- 


Formular Profi 


Mit Formular Profi können Sie beliebige Doku¬ 
mente und Formulare bedrucken. Die benutzer¬ 
freundliche Bedienerführung spart viel Zeit und 
Mühe sparen, z. B. können Sie über den 
eingebauten Editor Formulare selbst 
definieren und abspeichern. Im Liefer¬ 
umfang enhalten sind Formulare für 
Überweisungen, Gutschriften, Paket¬ 
karten und Rechnungen. Hier können 
Sie nun Daten einqeben, auf einem 
Datenträger verwalten und in die 
Formulare drucken lassen. Bei der Ver¬ 
waltung größerer Datenmengen sind 
die leistungsfähigen Suchroutinen und 
Füllfunktionen sehr hilfreich. 


199 



^PocoBase Deluxe 


PocoBase DL ist eine professionelle Datenbank, 
mit der Sieis zu 31 verschiedene Dateien 
gleichzeitig öffnen, Relotionen zwischen einzel¬ 
nen Dateien erstellen und 6 verschiedene Feld¬ 
typen benutzen können. Selbstver¬ 
ständlich bietet PocoBase DL alle 
Standardfunktionen einer Datenbank: 

Die Daten können beliebig sortiert, 
gefiltert und indiziert werden; es bietet 
leistungsstarke Druckroutinen, einen 
integrierten Moskeneditor sowie einen 
Formuloreditor. Poco-Base DL wird mit 
umfangreichem Handbuch ausgeliefert 
und ist sowohl für private als auch für 
geschäftliche Anwendungen geeignet. 


200 



PT? 

I Der Innenarchitekt 


212 


Das unersetzliche Hilfsmittel für alle Aufgaben 
der Inneneinrichtung von Räumen. So ist es auf 
einfachste Art und Weise möglich, im 2D-Editor 
Räume mit beliebig vielen Möbeln individuell 
zu gestalten. Die umfangreiche mit¬ 
gelieferte Möbelbibliothek läßt keine 
Wünsche offen. Im farbigen 3D-Modus 
können Sie den Raum real aus den ver¬ 
schiedensten Perspektiven betrachten. 

Das Programm begeistert durch seine 
sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit und 
einer übersichtlicnen Benutzerober¬ 
fläche. Erleben Sie die Faszination der 
computerunterstützten Innenarchitekur. 


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ISBN 3-86084-200-5 


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Alle Programme. Anleitungen und Handbücher sind komplett in deutscher Sprache gehalten. Hardwarevoraussetzungen (wenn nicht anders angegeben): Amiga mit 1MB RAM, Workbench 1.2,1.3,2.0,2.1 und 3.0. 



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] 


DTP 


GRUNDLAGEN 



Die einen bezeichnen es als Hand¬ 
werk, die anderen tun es als Spielerei 
ab: die Rede ist von der Herstellung 
druckreifer Vorlagen am Bildschirm, 
dem Desktop Publishing. Was ist DTP 
eigentlich? Was ist beim DTP zu be¬ 
achten? Hier finden Sie die Antworten. 




Der Satzspiegel: Er spielt eine bedeutende Rolle beim Ge¬ 
stalten und Entwerfen von Bücher- und Zeitschriftenseiten 


von Rainer Zeitler 


S ieht man einmal von der 
Textverarbeitung ab - sie ist 
wohl die Standardanwen¬ 
dung schlechthin - gibt es kaum 
einen Bereich im Software-Markt, 
der ähnliche Innovationen durch¬ 
lebte wie der des DTP. 

Desktop Publishing - was ver¬ 
birgt sich hinter dem oft zitierten 
Zauberwort und welche Voraus¬ 
setzungen sind nötig, die elektro¬ 
nische Variante der Typografie 
und des Layouts überhaupt sinn¬ 
voll einzusetzen? Dieser Artikel 
führt Sie in die Welt der Gestal¬ 
tung und Herstellung von Druck¬ 
vorlagen, sagt, was beim DTP zu 
beachten ist, zeigt, welche Hilfs¬ 
mittel die Arbeit erleichtern und 
übersetzt Fachchinesisch in ver¬ 
ständliche Begriffe. 

Was ist Desktop Publishing? 

Diese Frage stellt sich dem 
Computer-Benutzer zwangsläufig, 
denn mittlerweile werben schon 
Anbieter von Textverarbeitungen 
mit DTP-Fähigkeiten. Zugegeben 
- die Quantität der von «Word für 
Windows« & Co. zur Verfügung 
gestellten Funktionen und Gestal¬ 
tungsmöglichkeiten eskalierte in¬ 
nerhalb der letzten Jahre. Ließ 
sich eine Textverarbeitung vor 
fünf Jahren noch intuitiv bedienen 
(das Handbuch war oft nur eine 
nette Beigabe), läßt sich heute die 
Qualität und der Umfang eines 
Programms oft schon an den auf 
die Waage gebrachten Kilogramm 
abschätzen. Das Ist auch nötig, 
denn einen Brief ohne Blick in die 
Dokumentation zu verfassen ist - 
leider - nahezu unmöglich. 

Und dennoch - DTP- und Text¬ 
verarbeitungsprogramme unter¬ 
scheiden sich gewaltig. Desktop 
Publishing heißt ja soviel wie 
«Publizieren auf dem Schreib- 


Gestaltungstips 


Die erste Aufgabe besteht darin, den 
Satzspiegel eines Dokuments fest¬ 
zulegen. Der Satzspiegel beschreibt 
die zu bedruckende Fläche einer 
Seite und ist eines der wichtigsten 
Gestaltungsmittel bei Textdokumen¬ 
ten. Ein einfaches Zentrieren der 
Fläche auf der Seite ist langweilig. 
Betrachtet man sich gut gestaltete 
Bücher, fällt auf, daß der Satzspiegel 
meist leicht nach innen und oben 
verschoben ist. Befolgen Sie hierbei 
diese Regel: Eine Textzeile sollte 
niemals mehr als 50 Zeichen (inkl. 
der Leerzeichen) oder zehn Wörter 
enthalten. Ansonsten verliert der Le¬ 
ser zu schnell den Zusammenhang 
und findet nur mühsam den Beginn 
der neuen Zeile. Richten Sie sich 
beim Layout danach und verwenden 
Sie entweder dünnere Spalten oder 
eine andere bzw. größere Schrift. 
Weniger ist mehr - diese Maxime 
sollten Sie sich zu eigen machen. 
DTP-Programme liefern zwar eine 
Fülle von Zeichensätzen, d.h. aber 
noch lange nicht, daß sie auch alle 
in einem Dokument verwenden müs¬ 
sen. Beschränken Sie sich auf weni¬ 
ge - mehr als zwei sind selten nötig. 
Zwar bieten heutige DTP-Program¬ 
me die Möglichkeit, Text direkt in 
Textspalten einzutippen und das Ma¬ 
nuskript direkt zu verfassen - tun Sie 
das aber nicht. Weichen Sie statt 
dessen auf eine Textverarbeitung 
oder ähnliches aus, merzen Sie hier 
die Fehler aus und lassen Sie erst 
dann den Text ins Dokument ein¬ 
fließen. Das geschieht entweder über 
Import-Filter, die das Dokumentfor¬ 
mat einer Textverarbeitung kennen 
und alle Auszeichnungen überneh¬ 
men, in jedem Fall funktioniert aber 
der Import von reinem ASCII-Text. 
Bilder sagen zwar nicht immer mehr 
als tausend Worte, können aber als 
Blickfang Leser auf eine Anzeige 
oder einen Artikel aufmerksam ma¬ 
chen. Vermeiden Sie aber auch den 
völligen Verzicht auf Illustrationen 
und Bilder, denn für den Leser gibt’s 
nichts Schlimmeres als eine «Bleiwü- 
ste«. Greifen Sie auf diverse Clip-Art- 
Sammlungen zurück oder lesen Sie 
Bilder selbst mit einem Scanner ein. 


16 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 





























tisch«, was aber auch nicht ganz 
korrekt ist, denn schließlich publi¬ 
ziert man nicht nur, sondern lie¬ 
fert die komplette Druckvorlage. 
Und genau das ist der springen¬ 
de Punkt: DTP vereint mehrere 
Vorgänge in einem, die in der 
Vergangenheit auf viele verteilt 
waren. Mit Hilfe heutiger Prozes¬ 
sorleistungen ist es überhaupt 
kein Problem mehr, alle Vorstu¬ 
fen des Druckerzeugnisses im 
Büro vorzunehmen. Ob das nun 
die Bilderfassung und -bearbei- 
tung, Textver- und bearbeitung, 
Layout und Ausdruck ist - alles 
läuft letztlich in einer Applikation 
zusammen, dem DTP-Programm. 

Es ist zwar grundsätzlich mach¬ 
bar, auch mit modernen Textver¬ 
arbeitungen druckreife Vorlagen 


Das Setzen von Buchstaben in 
Bleilettern und die ästhetische 
Gestaltung war lange Zeit den 
Setzern Vorbehalten, bis sich der 
Berufszweig des Layouters in den 
30er Jahren absonderte. Die Auf¬ 
gabe des Setzers beschränkte 
sich auf die Durchführung von ge¬ 
stalterischen Vorgaben. Bevor 
Desktop Publishing Einzug in die 
Büros hielt, waren diese Berufs¬ 
zweige strikt getrennt. Heute sieht 
das wieder anders aus, denn 
DTP vereint das Setzen sowie 
Gestalten - und das einfacher, 
schneller und kostengünstiger als 
jemals zuvor. 

Kostengünstig - das ist einer 
der Gründe, warum sich DTP 
mehr und mehr durchsetzt. In 
Verlagen, Layout-Büros, Drucke- 


Von Gutenberg bis DTP 


Jedem ist Gutenberg ein Begriff. Er setzte sich damals mit neuen Technologien 
auseinander, und ehe ihm Erfolg beschieden war, galt es, diverse Hürden zu 
übeoA/inden. Allerdings war es ihm und seinen Erben überlassen, vom Text übers 
Layout bis hin zur druckreifen Bleivorlage alles in Eigenregie durchzuführen. Die¬ 
ser Berufszweig setzte sich bis ins erste Drittel dieses Jahrhunderts fort, ehe sich 
die Wege trennten. 

Desktop Publishing ermöglicht heutzutage das. was bislang Druckereien und Li¬ 
tho-Anstalten Vorbehalten war: Das Gestalten und Entwerfen von Texten, Pro¬ 
spekten, Büchern, Zeitungen und Zeitschriften. Kurzum, alles was irgendwie mit 
Text und Grafik zusammenhängt. 

Mit DTP sind heute Entwürfe machbar, die ohne die Rechenleistung zeitgemäßer 
Computer nur äußerst schwer zu realisieren waren. Die leistungsfähige DTP-Soft- 
ware erlaubt perfektes und genaues Positionieren von Grafiken und Texten, die 
sich zudem rotieren, schattieren, mit Umrissen, Farben und Mustern versehen 
lassen. Was für heutige Verhältnisse selbstverständlich ist, war nicht immer so. 
Eigentlich sind dem DTPIer heute keine Grenzen mehr gesetzt, was gestalteri¬ 
sche Stilmittel anbelangt. 

Und genau hier liegt das Problem. Bevor DTP-Programme Einzug in Redaktio¬ 
nen, Druckereien und Lithografie-Anstalten fanden, war das speziell ausgebilde¬ 
ten Fachkräften Vorbehalten, Entwürfe zu fertigen und diese in belichtungsfertige 
Filme umzusetzen. Heute bezeichnet man sie als DTP-Layouter und -Operatoren. 
Die Aufgabe ist eigentlich die gleiche, lediglich die Werkzeuge sind anders. Blei¬ 
stift und Messer mußten der Maus weichen, Papierschnipsel schiebt man heute 
auf der Arbeitsfläche der Programmoberfläche umher, der Klebestift hat völlig 
ausgedient. Anstatt mühselig große Lettern auszuschneiden, per Kopierer zu ver¬ 
größern und ins Layout einzupassen, tippt man heute den gewünschten Ver¬ 
größerungsfaktor ein - et voilä, es paßt. 

Der heutige DTPIer muß von allem ein bißchen können: Sowohl Kenntnisse im ty¬ 
pografischen Bereich haben als auch Gespür fürs Gestalten mitbringen. 


Die richtige DTP-Ausstattung 


Abhängig vom Einsatzgebiet und dem gewünschten Resultat ist die Ausstattung 
in Hard- und Software entscheidend für den erfolgreichen DTP-Einsatz. 

Es ist nicht ratsam, DTP auf einem Amiga mit 1 MByte Speicher, zwei Disketten¬ 
laufwerken und MC68000-Prozessor zu beginnen. Es mag vielleicht machbar 
sein, heutige DTP-Programme verlangen aber mehr. 

Mindestvoraussetzung ist also ein Amiga mit wenigstens 3 MByte Arbeitsspei¬ 
cher, MC68020-Prozessor sowie eine Festplatte. Selbstverständlich ist ein 
Drucker obligatorisch. Für die Heimanwendung tut’s ein Tintenstrahldrucker alle¬ 
mal, ein Laserdrucker (mind. 1 MByte Speicher) eignet sich noch besser. 

Wendet man DTP ausschließlich im privaten Bereich fürs Versenden von Briefen 
oder Kreieren von Einladungen an, ist kein zusätzliches Textverarbeitungsprogramm 
notwendig. Die paar Texte lassen sich bequem im DTP-Programm eingeben. 

Anders sieht das beim Entwerfen von Büchern, Zeitschriftenartikeln oder schriftli¬ 
chen Arbeiten aus. Die Textverarbeitung mit dem DTP-Programm eignet sich nur 
für kurze Texte, für längere sollte in jedem Fall eine Textverarbeitung zur Verfü¬ 
gung stehen, die auf jeden Fall den Text im ASCII-Format sichern können muß. 
Für die Bilderfassung bieten sich drei Möglichkeiten ein: 

Sie zeichnen Sie mit einem eigenen Grafik- bzw. Zeichenprogramm (z.B. »Art- 
Expression«, »Professional Draw« oder »DPaint«) oder verwenden die vom DTP- 
Programm zur Verfügung gestellten Grafikwerkzeuge. 

^ Sie greifen auf sog. Clip-Arts zurück. Das sind fertige Grafiksammlungen, die 
von Symbolen über Menükarten bis hin zu Textrahmen alles enthalten, was für ei¬ 
gene Illustrationen interessant sein kann. Beachten Sie, daß die Grafiken im Vek¬ 
torformat vorliegen (z.B. PostScript-, DR2D- oder PDraw-Format) und Ihr DTP- 
Programm das Grafikformat unterstützt. 

Sie lesen Grafiken mit einem Scanner selbst ein. Unterscheiden muß man zwi¬ 
schen einem Handy- und Flachbett-Scanner. Der Handy-Scanner empfiehlt sich 
für kleinere Vorlagen, entpuppt sich allerdings als ungünstig, wenn's um größere 
Formate (z.B. DIN A4) geht. Flachbett-Scanner funktionieren ähnlich wie ein Ko¬ 
pierer (man legt eine Vorlage aufs Schauglas, die abgetastet wird), werden zu¬ 
meist in DIN-A4-Größe angeboten und liegen mit Schwarzweiß- oder Farboption 
vor. Für die Bearbeitung eingescannter Grafiken (sie liegen im Bitmap-Format 
vor) bieten sich Programme wie DPaint oder, noch besser, »Art Department Pro¬ 
fessional« an. 

Bleibt die Frage, wann ein PostScript-fähiger Drucker zum Einsatz kommt. Eigent¬ 
lich nur dann, wenn Sie Vorhaben, das Dokument auch im Belichtungsstudio auf 
Film bannen zu lassen. Zwar ist PostScript schon lange auf dem Markt, und den¬ 
noch bereitet es einigen Programmen z.B. bei Verwendung bestimmter Schriftar¬ 
ten Probleme, einwandfreie Ergebnisse zu liefern. Verfügt man über einen Post- 
Script-Drucker, kann man so einen Großteil der möglichen Fehler beim Belichten 
schon im Vorfeld ausräumen. 


reien und sogar im Heimbereich 
findet das Publizieren via Compu¬ 
ter immer häufiger statt. Was die 
einen als Gefahr für das Hand¬ 
werk des Setzers sehen und 
als Untergang abendländicher 
Schriftkunst bezeichnen, dem set¬ 
zen die DTP-Verfechter stichhalti¬ 
ge Argumente entgegen: Flexibi¬ 
lität, geringere Kosten und einfa¬ 
chere Handhabung. 


zu erstellen - allerdings fehlen 
grundlegene typografische und 
gestalterische Stilmittel, wie es 
eben nur DTP-Pogramme liefern. 

Doch was ist Typografie, was 
Layout? Die Grenze verläuft 
fließend, und eine saubere Tren¬ 
nung ist so einfach nicht möglich. 
Spricht man von Typografie, 
meint man damit die Lehre von 
der Gestaltung von Buchstaben 
und Schriften. Das Layout be¬ 
zeichnet den Vorgang, Bilder, 
Grafiken, Texte und sonstige Ele¬ 
mente so auf einer Seite zu pla¬ 
zieren, um eine bestimmte Wir¬ 
kung auf den Betrachter zu errei¬ 
chen. Das impliziert natürlich 
auch die Auswahl und Gestaltung 
verwendeter Schriften, und inso¬ 
fern ist die Überschneidung Lay- 
out/Typografie unabdingbar. 


mA Twt’m- o* Im aa« bwaaaw* AJa«ai wM. Dl«« »awiwylaw vö taMvtfa, Caa- 


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Farbig: 256 Farben sind derzeit nur mit dem DTP-Pro¬ 
gramm »Professional Page« auf dem Amiga darstellbar 


Sicher ist, daß sich mit der mo¬ 
dernen Variante des Setzens ty¬ 
pografisch und gestalterisch viel 
mehr realisieren läßt, als daß auf 
herkömmlichen Weg möglich war. 
Es liegt aber auch auf der Hand, 
daß heute viel mehr falsch zu ma¬ 
chen Ist, da die Werkzeuge fürs 
Gestalten vielfältiger denn je sind. 
Gedrehte oder gespiegelte Buch¬ 
staben, an Kurven ausgerichtete 
Sätze oder Farbverläufe sind 
heute mit den zur Verfügung ste¬ 
henden Hilfsmitteln kein Problem. 

Doch so sehr die Technik auch 
fortschreitet - beim Durchblättern 
von Illustrierten offenbart sich, 
daß DTP doch nicht der Weisheit 
letzter Schluß ist. Es ist nämlich 
noch lange nicht so, daß ein ent¬ 
sprechend ausgestatteter Com¬ 
puter mit einem DTP-Programm 
automatisch den Benutzer zum 
Gestalter werden läßt. Schenkt 
man allerdings der Werbung 
Glauben, ist das so. Trotz einfa¬ 
cher Bedienung und großem Lei¬ 
stungsumfang heutiger DTP-Pro¬ 
gramme ist eines aber sicher: 
Wer DTP erfolgreich einsetzen 
möchte, muß grundlegende Ver¬ 
haltensweisen kennen - anson¬ 
sten arten Entwürfe und Druck¬ 
vorlagen ins Chaos aus. 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


17 





















S GRUNDLAGEN 


Konzepte des DTPs 

Mit dem DTP hielt ein weiteres 
Schlagwort Einzug in die EDV- 
Szene: «WYSIWIG« (What You 
See Is What You Get). Das läßt 
sich 1:1 übernehmen und bedeu¬ 
tet: »Das Druckergebnis sieht so 
aus, wie es auf dem Bildschirm 
zu sehen ist«. 

Mittlerweile praktizieren auch 
Textverarbeitungen diese Vorge¬ 
henswelse, da man das Ausse¬ 
hen und die Wirkung eines Doku¬ 
ments oder einer Seite schon auf 


dem Bildschirm erfassen kann. 
Ohne WYSIWIG wäre DTP nicht 
das, was es heute ist: Schnell 
und ohne zu viele Zwischenstu¬ 
fen ein Dokument aufzubauen. 

DTP-Programme arbeiten - 
anders als Textverarbeitungen - 
Box-orientiert. Für Texte und Gra¬ 
fiken zieht man Boxen auf dem 
Dokument auf und importiert sie 
anschließend. Der Vorteil: Kästen 
lassen sich mit der Maus schnell 
und unkompliziert verschieben, 
umstellen, anders plazieren. An¬ 


stelle von Boxen spricht man 
auch von Objekten. Dabei ist es 
zunächst völlig gleichgültig, ob 
ein Objekt eine Textspalte, ein 
Bild oder eine Grafik enthält. 

DTP-Programme alleine rei¬ 
chen für einfache Textdokumente 
allemal aus. Das ändert sich aber 
schlagartig, wenn es um Bildbear¬ 
beitung und -integration geht. 
Hier bieten sich diverse Hard- 
und Software-Lösungen an (s. 
Kasten »Die richtige DTP-Aus¬ 
stattung«). 


Nachdem das Layout, der Satz¬ 
spiegel, die Anordnung der Spal¬ 
ten und der richtige Zeichensatz 
festgelegt wurden, müssen Bilder 
und Texte importiert werden. Das 
geschieht mit Hilfe sog. Filter, die 
das vorliegende Text- bzw. Grafik¬ 
format in ein dem DTP-Programm 
bekanntes Format konvertieren. 
Auf dem Amiga bietet sich bei Bit- 
map-Grafiken das IFF-ILBM-For- 
mat an, bei Vektorillustrationen 
das DR2D- oder »Professional 
Draw«-Format. 


DTP-Werkzeuge fürs Layout 


Spalten: DTP-Programme bieten die Option, den Seitenaufbau mit Textspalten 
zu automatisieren: Wie viele Textspalten sollen auf eine Seite, wo beginnen und 
enden sie, wie groß ist der Spaltenabstand etc. Wichtig ist in diesem Zusammen¬ 
hang der Textfluß. Mit speziellen Werkzeugen teilt man dem Programm mit, daß 
der Text (Übersatz) von einer in die andere Spalte fließen soll, die natürlich nicht 
auf der gleichen Seite plaziert sein muß. Bestes Beispiel sind die Tageszeitun¬ 
gen. Der Leitartikel beginnt auf der Titelseite und setzt sich auf Seite 2 oder 3 fort. 

Hilfslinien: Sie gestatten das exakte Ausrichten von Objekten an einer imaginären 
»magnetischen« Linie. Besondere Bedeutung kommt dieser Funktion dann zu, 
wenn die genaue Positionierung von Objekten über mehrere Seiten erfolgen soll. 

Raster: Man unterscheidet zwischen einem symmetrischen quadratischen Raster 
und dem Grundlinienraster. Während das erste imaginäre magnetische Punkte in 
definierbarem Abstand (in horizontaler und vertikaler Richtung) Hilfspunkte fürs Aus¬ 
richten und Positionieren von Objekten liefert, kommt dem Grundlinienraster eine an¬ 
dere Bedeutung zu: Es ist horizontal ausgerichtet und wird vor allem bei mehrspalti¬ 
gen bzw -seitigen Dokumenten ven^/endet. Das Grundlinienraster beschreibt den 
Zeilenabstand von Textzeilen, an dem sich Objekte und Texte ausrichten lassen. 

Grafische Hilfsmittel: Die gängigen DTP-Programme bieten einfache Zeichen¬ 
werkzeuge, um Linien. Kreise oder Rechtecke anzufertigen. Das Füllen mit Far¬ 
ben und Mustern ist ebenso möglich wie das Modifizieren von Strichstärken. 

Ausrichten: Eine oft in Anspruch genommene Funktion ist das Ausrichten der Ob¬ 
jekte aneinander. Man aktiviert zwei Boxen und formiert diese nun gegenseitig 
zentriert, links- oder rechtsbündig, an der oberen oder unteren Kante ausgerichtet. 

Drehen und Spiegeln: Objekte lassen sich um einen beliebigen Winkel drehen 
oder um eine horiziontale bzw. vertikale Achse spiegeln. DTP-Programme bieten 
hier nur ein sehr eingeschränktes Repertoire, und oft hilft nur das Ausweichen auf 
spezielle Applikationen. 

Sperren und Freigeben: Unbeabsichtiges Verschieben von Objekten - das übri¬ 
gens schneller passiert als man denkt - läßt sich durchs »Sperren« verhindern. 
Erst wenn die Verriegelung wieder gelöst wird, ist das neue Positionieren möglich. 

Gruppieren: Hat man Objekte richtig zueinander plaziert, empfiehlt es sich, diese 
in einer Gruppe zusammenzufassen. Der Vorteil: Verschiebt man die Gruppe, be¬ 
zieht dieser Vorgang alle Gruppenelemente mit ein. 


Typografische Gestaltungsmittel 


Schriftarten: Wichtigstes typografisches Werkzeug sind die Zeichensätze. Einige 
liegen dem DTP-Programm bei, weitere lassen sich käuflich erwerben. 

Auszeichnungen: Für Schriften bieten DTP-Programme die von Textverarbeitun¬ 
gen bekannten Schriftattribute (und weitere) an, also z.B. Kursiv, Fett, Kontur, Un¬ 
terstrichen, Durchgestrichen, Schattiert usw. Ästheten nehmen von diesen Optio¬ 
nen Abstand und besorgen sich statt dessen spezielle Schnitte der Schrift (z.B. 
Fett). Unterschied: Der spezielle Schnitt kommt aus der Hand eines Designers, 
während der per Computer errechnete auf den Informationen der Normalschrift 
beruht und nicht immer die Qualität liefert, wie dies beim Schnitt der Fall ist. 

Unterschneidung: Im DTP-Jargon spricht man auch vom »Kerning« und be¬ 
zeichnet damit die Änderung des Buchstabenabstands (s. Glossar). 

Einzüge: Zeilen lassen sich mit einem Abstand sowohl zum rechten als auch lin¬ 
ken Rand einrücken. 

Absatzformatierungen: Absätze sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Do¬ 
kuments. Die meisten DTP-Programme bieten hier vielfältige Variationen, also 
der Abstand vor und nach einem Absatz, hängender Einzug, Initial etc. 

Sperren: Das Pendant des Unterschneidens. Unter »Sperren« versteht man die 
Vergrößerung des Buchstabenabstands. 

Blocksatz: Die Zeile schließt sowohl mit dem linken als auch rechten Rand bün¬ 
dig an. Weiterhin stehen die Absatzformatierungen »Linksbündig« (auch Flatter¬ 
satz genannt), »Rechtsbündig« und »Zentriert« zur Verfügung. 


Was geschieht mit Professional Page? 


Anders als bei Soft-Logik ist es um Gold Disk, Hersteller des DTP-Programms 
»Professional Page«, in der letzten Zeit im Amiga-Bereich ungewöhnlich ruhig 
und still geworden. Augenscheinlich liegen die Prioritäten des kanadischen Soft¬ 
warehauses im PC- bzw. Windows-Bereich, wo man mit »Professional Draw« 
recht guten Erfolg verbuchen konnte. Trotz mehrmaliger Bitte um Stellungnahme 
bezüglich der Weiterentwicklung von Gold-Disk-Produkten für den Amiga rührte 
sich Gold Disk leider nicht. Hier kann sich nun jeder Leser sein eigene Meinung 
bilden - doch Sie können auch selbst Initiative ergreifen. 

Anders als der Hersteller sieht der deutsche Gold-Disk-Distributor IPV-Verlag die 
Situation keinesfalls so. Im Gegenteil - die Verkaufszahlen der letzten Monate 
beweisen eigentlich das Gegenteil. Deshalb wird es demnächst Professional Pa¬ 
ge im Paket mit »Professional Draw« (Vektorgrafikprogramm) geben. Um das 
DTP-Programm noch besser zu gestalten, sucht der IPV-Verlag 50 Tester, die 
das Produkt für 6 Wochen umsonst zur Verfügung gestellt bekommen. Gefällt es 
Ihnen, erhalten Sie 30 Prozent Rabatt, ansonsten geben Sie es einfach in der Ori¬ 
ginalverpackung zurück. Einzige Bedingung: Sie müssen Anregungen, Fehlerre¬ 
ports und Verbesserungsmöglichkeiten liefern. Wenn Sie Interesse haben, 
schicken Sie eine Postkarte an: 

Markt & Technik Verlag AG 

AMIGA-Magazin 

Stichwort: DTP-Test 

85531 Haar bei München 

Bei mehr als 50 Einsendungen entscheidet das Los. 


Alle warten darauf: PageStream 3. 


Die aktuelle Version des DTP-Programms »PageStream« der amerikanischen 
Softwarefirma Soft-Logik ist nicht mehr ganz frisch. Seit geraumer Zeit wartet 
man auf eine neue Version, die ursprünglich auf der Kölner Messe ‘93 vom deut¬ 
schen Distributor DTM vorgestellt werden sollte. Dem war aber nicht so. Wir hoff¬ 
ten dann, daß sie vielleicht rechtzeitig für einen Test in dieser Ausgabe eintreffen 
würde. Dem war leider auch nicht so. Auf unsere Anfrage nannte uns Soft-Logik 
dann einen Termin: Ende März '94 soH's nun also mit der Version 3.0 endlich so¬ 
weit sein. Der Verkaufspreis in den USA: 395 Dollar. 

Soft-Logik meinte zur neuen Version: »Wir erwarten, daß die neue Version sehr 
beliebt ist und einen reißenden Absatz finden wird. Seit der Version 2.0 ist Page¬ 
Stream das am meisten verkaufte DTP-Programm auf dem Amiga, und wir entar¬ 
ten, daß sich unser Marktanteil mit der Version 3.0 noch einmal vergrößern wird. 
PageStream 3.0 soll nicht nur mir Amiga-Programmen konkurrieren können - die- 
sesmal zielen wir bewußt auf die Top-Programme vom PC und Macintosh.« 

Wirft man einen Blick auf die Merkmale der neuen Version (und geht man davon 
aus, daß diese wirklich implementiert sind), dann kann sich PageStream wirklich 
mit dem DTP-Klassiker »Quark XPress« (Macintosh/Windows) messen lassön. 
Laut Herstellerangaben implementierte man über 1000 (!) rfeue Funktionen. Hier 
einige der Highlights: 

Übernimmt »Professional Page«-Dokumente. . 
o Ermöglicht den Im- und Export von Grafiken und Texten (der Export ist in der 
aktuellen Version so gut wie gar nicht möglich). 

Online-Hilfe. 

o Konturtext innerhalb von Objekten, 
o Erweiterte Grafik- bzw. Zeichenfunktionen. 

o ARexx-Unterstützung. Die geht sogar soweit, daß sich Befehlssequenzen als 
ARexx-Skript aufzeichnen und abspielen lassen. 

^ AA- und »Public-Screen«-Unterstützung. Das bedeutet, daß PageStream 3.0 
sowohl die nöuen Grafikmodi des Amiga 1200 und 4000 unterstützt als auch al¬ 
le gängigen Grafikkarten, 
o Mehr Möglichkeiten der Absatzformatierung. 

^ Mehrere Grundseiten In einem Dokument. 

^ Dezimaltabulatoren. 

o- Nur vom Speicherplatz abhängiges UNDO (Funktion zum Rückgängigmachen 
der letzten Aktion), 
o Einstellbares Grundlinienraster. 


18 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 















itrittsgebiet 


SteuerFuchs pro '93JJJcM992-94 BristoSoft 


liw, VorMM/GMOtnuhaft 


loif, Rainer 


ftaw, UorruK 
Uolf, Rainer 


SteuemuMer 

123-456-H-789-8I 


SteuerFuchs pro *93 i.B (c) 1992-94 BristoSoft 


Itaie, Vornaoe/tieoeii^/IClWsefr 


Uoif, Rainer 


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Version erscheinen die Original-Steuerbögen direkt auf Ihrem Bildschirm, so 
daß Sie diese gemeinsam mit der Unterstützung Ihres AMIGA Schritt für Schritt 
durcharbeiten können. Wissen Sie einmal nicht weiter, hat der AMIGA jederzeit 
den passenden Hilfstext zur Verfügung. Dank der Echtzeitberechnung kennen Sie 
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erfolgt der Ausdruck auch exakt (dank Präzisionsdruck) in die amtlichen 
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FM2I 


48728 Rosendahl, Schürkanp, 24 _ ' 

Fli* folg.flbjeirte «rd«« bereits flbr.Hjeträge/grh.flbsetanj» beansprucht: 

OflSE-Pyranidc 1, ngyptenl 

|berft«chrffiiigodiHte^Uu^Ior dte 1.1.1991 



1 1 


1 

B 

Vereinnatwte Nieten 

bei verbilligter überlassutg 

OröOe »-Niete aus Zeile 2 

-geschj »1 


Ifcreimjhate Nieten für friiwre Jatre/ 

wf bas^Kalinderjahr entfallende Nietveriuszahltjngen aus Baikostensficbüssen 

1 


HF2I 

HF3I 

HF4I 

mi 

Eimitwen ws IBlagen, z.B. tosstrgeld. in den M falls nicht in . 

hur- u. Kellerbeteuchtung, etc. |[und 3 enth. 2. 2 und 3 enth.F 


Eimatwen aus Vereietutg u. Garagao. Uerbeftaditn, (hnl u. Boden f. iRäife.uas 
sowie erstattete ljisatzste«jer 



IÜl/i 

föTi 

Ihi/e 

In2/$ 

Eigengenutzte Uohnung 


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—Bntrag auf Hegfall 
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DTP 


GRUNDLAGEN 


Kleines DTP-Glossar 


AFM-Dateien: Liegen den PostScript- 
Zeichensätzen bei und enthalten Hin¬ 
weise auf die Laufweite der Zeichen, 
Unterschneidungstabellen usw. 
Anschnitt: Sollen Bilder oder Grafiken 
bis an der Seitenrand heranreichen, 
müssen Sie schon beim Layouten über 
den Seitenrand hinaus plaziert werden 
(ca. 3-4 mm). 

Antiqua: Aus der alten römischen 
Buchstabenschrift abgeleitete Schriften. 
Ausgleichen: Bezeichnet das Unter¬ 
schneiden (Kerning) von Buchstaben¬ 
paaren, die ansonsten einen unschö¬ 
nen Zwischenraum liefern (z.B. »Vc«). 
Bezier-Kurven: Sie ermöglichen erst 
das Zeichnen von Kurvenzügen, aus de¬ 
nen u.a. Zeichen, aber auch Zeichnun¬ 
gen zusammengesetzt werden. 
Blocksatz: Textzeilen besitzen immer 
die gleiche Länge. Wortzwischenräume 
werden notfalls vergrößert. 

Bundsteg: Abstand zwischen Satz¬ 
spiegel und Innenrand einer Buch- oder 
Zeitschriftenseite bzw. dem Heftrand. 
Cicero: Typografisches Maß. 1 Cicero 
entspricht 4,5 mm bzw. 12 Punkt. 
Desktop Publishing: Beschreibt das 
rechnergestützte Erstellen von Druck¬ 
vorlagen. 

Dickte: Der Raum, den ein Buchstabe 
zwischen seinen Nachbarn einnimmt. 
Download: Laserdrucker und -belieb¬ 
ter verfügen über eingebaute Post- 
Script-Zeichensätze. Verwendet man 
im Dokument weitere, müssen diese 
zuvor per »Download« In den Speicher 
des Druckers oder Belichters kopiert 
werden. Erst dann ist der einwandfreie 
Druck gewährleistet. 


Bei Dokumenten funktioniert 
das ebenso. Textfilter für speziel¬ 
le Textverarbeitungen ermögli¬ 
chen die Übernahme von 
Schriftattributen (Fett, Kursiv etc.) 
und Absatzformatierungen. Steht 
der jeweilige Importtreiber fürs 
Textformat nicht zur Verfügung, 
ist das nicht weiter tragisch - der 
Export als ASCII-Text ohne jegli¬ 
che Formatierungsanweisungen 
klappt immer. 

Druckt man das fertige Doku¬ 
ment via eigenem Drucker aus, 
ist das in der Regel unproblema¬ 
tisch. Schwierig kann's dann wer¬ 
den, wenn man die Datei belich¬ 
ten möchte. Wie geht man beim 
Belichten vor? 

Man erzeugt die PostScript- 
Ausgabe des Dokuments auf ei¬ 
nen Datenträger und kopiert die 
Datei im Belichtungsstudio direkt 
und ohne Konvertierungen zum 
Laserbelichter. 

o Man übermittelt die PostScript- 
Datei via Modem ins Belichtungs¬ 
studio und kopiert die Datei eben¬ 
falls 1:1 zum Laserbelichter, 
o Man schnappt sich den Amiga 
mitsamt Festplatte und schließt 
ihn direkt an den Belichter an. 

Beschränkt man sich im Doku¬ 
ment auf die 35 Standard-Post- 


Durchschuß: Beschreibt den Zwi¬ 
schenraum zweier Zeilen. 

Einzug: Abstand des Zeilenendes bzw. 
-anfangs vom Rand. 

Farbauszüge: Bei farbigen Dokumen¬ 
ten erzeugt ein DTP-Programm vier 
Filmauszüge. Das ist notwendig, da 
beim Druck die Farben aus drei Grund¬ 
farben (Cyan, Magenta, Yellow) sowie 
Schwarz zusammengesetzt werden. 
Fette Schriften: Nicht zu verwechseln 
mit der Vergabe vom Schriftattribut 
»Fett« im DTP-Programm, da hier eine 
vorhandene Schrift rechnerisch in ei¬ 
nen fetten Schnitt umgewandelt wird. 
Fette Schriften hingegen sind eine neu 
gestaltete Schrift und müssen extra ins 
Dokument eingebunden werden. 
Flattersatz: Der Text enthält unter¬ 
schiedlich lange Zeilen und wird am 
Ende ungleichmäßig umbrochen. 
Fließtext: Bezeichnet den Jext eines 
Dokuments, der weder als Überschrift, 
Kopf- oder Fußzeile bzw. Fußnote aus¬ 
gezeichnet ist. 

Fußsteg: Raum zwischen Satzspiegel 
und unterer Papierkante. 

Gemeine: Kleinbuchstaben. 

Geviert: Entspricht einem Zeichen, das 
der Schriftgröße entspricht (bei 12 Punkt 
ist das Zeichen also 12 Punkt breit). 
Haarstrich: Feine Linie. 

Halbfette Schrift: Besitzt breitere 
Strichstärken, als das bei einer Normal¬ 
schrift der Fall ist (sie ist aber feiner als 
eine fette Schrift). 

Halbtonbild: Eine aus Schwarz- und 
Weißwerten sowie Grautönen zusam¬ 
mengesetzte Grafik, die beim Druck 
durch Raster angeglichen werden. 


Hängender Einzug: Bis auf die erste 
zieht das Programm alle folgenden Zei¬ 
len eines Absatzes ein. 

HInts: Sie sind Bestandteil der Type-1- 
PostScript-Schriften und beschreiben 
Vorschriften, wie ein Buchstabe kleiner 
Schriftgrößen sowie niedriger Drucker¬ 
oder Bildschirmauflösung dennoch les¬ 
bar erscheint. 

Hurenkind: Bezeichnet die letzte Zeile 
eines Absatzes, die in einer neuen 
Spalte oder auf einer neuen Seite steht. 
Initial: Ein größerer schmückender 
Buchstabe, der einen Artikel oder Ab¬ 
satz einleitet. 

Kontursatz: Der Text richtet sich nach 
dem Verlauf eines anderen Objekts. 
Kopf Steg: Abstand des Satzspiegels 
zum oberen Papierrand. 
Laserbelichter: Die letzte Stufe des 
DTP ist die Belichtung der Druckvorla¬ 
ge auf Papier oder Film. Das geschieht 
auf sog. Belichter, die wesentlich höhe¬ 
re Auflösungen liefern als Laserdrucker 
(bis zu 1000 Zeilen/cm). 

Ligatur: Entspricht einem eigentlich 
aus zwei zusammengesetzten Zeichen. 
Mager: Dünner als die Normale. 
Marginalie: Randbemerkungen, wie 
man sie häufig in Büchern oder Pro¬ 
grammdokumentationen findet. 

Outline: Beschreibt sowohl nicht aus¬ 
gefüllte, sondern mit einer dünnen Um¬ 
randungslinie gezeichnete Buchstaben 
als auch das Datenformat von Vektor¬ 
schriften. 

PostScript: Eine von Adobe Systems 
ins Leben gerufene Programmierspra¬ 
che für die Seitenbeschreibung, die 
den hardwareunabhängigen portablen 


Austausch von Dokumenten erlaubt, 
die sich über Laserdrucker als auch 
-beliebter ausgeben läßt. 

Punkt: Spielt in Europa eine besonde¬ 
re Rolle und definiert eine typografi¬ 
sche Maßeinheit (1 Punkt = 0,376 
mm). 

Rechtsbündig: Mit dem rechten Rand 
bündig abschließende Textzeile. 
Satzspiegel: Die von Text und Bild be¬ 
druckte Fläche einer Seite. 
Schriftfamilie: Schriften, die unter ei¬ 
nem Namen zusammengefaßt sind, 
aber unterschiedliche Garnituren auf¬ 
weisen (normal, kursiv, fett etc.). 
Schusterjunge: Pendant des »Huren¬ 
kinds« (s. dort). So definiert man eine 
Textzeile, die den Beginn eines Absat¬ 
zes einleitet und vor dem Überlauf in 
eine neue Spalte oder auf eine neue 
Seite auftaucht. 

Serifen: Abschlußstrich an Buchstaben 
(z.B. bei den Schriftarten »Times«, 
»Palatino« usw.). 

Serifenlos: Schriften ohne Abschlu߬ 
strich zur Grundlinie (z.B. »Helvetica«, 
»Avantgarde«). 

Sperren: Beschreibt das geringfügige 
Erweitern des Buchstabenabstands. 
Unterlänge: Buchstabenteile, die un¬ 
terhalb der Grundlinie liegen (z.B. »q«, 
»g« oder »j«). 

Unterschneiden: Verringerung des 
Buchstabenabstandes (auch als »Ker¬ 
ning« bezeichnet). 

Versalien: Großbuchstaben einer 
Schrift. 

Zeilenfall: Beschreibt die Gegeben¬ 
heit, wie Zeilenanfänge und -enden un¬ 
tereinander stehen. 


Script-Fonts (Times, Helvetica, 
Courier etc.), sollte es problemlos 
funktionieren. Anders sieht's aus, 
wenn exotische Fonts im Doku¬ 
ment Verwendung finden. Das ist 
dem Belichtungsstudio unbedingt 
mitzuteilen, damit der Zeichensatz 
vor der Belichtung per »Down¬ 
load« (s. Glossar) dem Laserbe¬ 
lichter zur Verfügung gestellt wird. 
Amiga-Implementationen 

Auf dem Amiga spielen eigent¬ 
lich nur zwei Programme im DTP- 
Bereich eine Rolle: Soft-Logiks 
»PageStream« und Gold-Disks 
»Professional Page«. Eine tabel¬ 
larische Übersicht des Funktions¬ 
umfangs beider finden Sie auf 
Seite 24. 

An dieser Stelle appellieren wir 
an erfahrene Amiga-DTP-Anwen- 
der, uns Ihre Probleme und Lö¬ 
sungen mitzuteilen, die in der 
Praxis auftauchen. In der Ausga¬ 
be 5/94 beginnen wir mit einem 
DTP-Workshop, in die Ihre Tips & 
Tricks einfließen könnten. ■ 

Literaturhinweise: 

[1] Hans D. Baumann und Manfred Klein: Desk¬ 
top Publishing - Typografie und Layout, 320 
Seiten, Falken-Verlag, ISBN 3-8068-4330-9 

(2) Die im Artikel eingesetzten Grafiken stam¬ 
men aus der Clip-Art-Bibliothek des Interest- 
Verlags, »Grafiken und Symbole für professio¬ 
nelles Gestalten« 


Vektorzeichensätze 


Auf dem Amiga haben sich zwei Zeichensatzformate durchgesetzt: Einmal das 
wohl bekannteste für DTP- und Grafikapplikationen, die sog. PostScript-Fonts, 
zum anderen Agfas »Compugraphic-Fonts«,. die seit OS 2.0 fester Bestandteil 
des Betriebssystems sind. 

Adobes PostScript-Schriften liegen in zwei Varianten vor: »Type 1« und »Type 
3«. Die gebräuchlichsten Zeichensätze sind die Type-1-Fonts, da sie sowohl für 
PostScript-Geräte als auch für die Bildschirmausgabe geeignet sind. »Type 3« 
andererseits sind komplexerer Struktur, sind zeitaufwendiger bei der Berechnung 
und können beispielsweise Rasterverläufe wiedergeben. Sie beinhalten allerdings 
keine »Hints« (s. Glossar), sind demnach auch nicht für die Bildschirmausgabe 
geeignet. Type-3-Schriften finden wesentlich seltener Anwendung, und man be¬ 
gnügt sich aufs »Downloaden« der Zeichensätze (s. Glossar). 
Compugraphic-Fonts kennt man mittlenweile schon vom Amiga-Betriebssystem. 
Der Nachteil: Ohne Konvertierung ist die 1:1-Ausgabe auf PostScript-Geräte nicht 
möglich, und viele Programme lassen diese Konvertierung erst gar nicht zu. 


Vektor contra Bitmap 


DTP-Programme operieren mit sog. Vektor-Fonts und überwiegend auch -Grafi¬ 
ken. Das ist Voraussetzung für erfolgreiches WYSIWIG überhaupt. Den Begriff 
»Vektor« kennen Sie sicherlich noch aus der Schulzeit, besonders der Mathema¬ 
tik. Vektoren beschreiben die Richtung und Länge einer Strecke. Übertragen auf 
Vektorzeichensätze bedeutet es, daß Zeichen nicht in einem festen Muster (Bit¬ 
map) vorliegen und rechnerisch vergrößert bzw. verkleinert werden, sondern le¬ 
diglich aus Start- und Endpunkten einer Linie oder Kurve zusammengesetzt sind. 
Der Vorteil: Buchstaben, Zeichen und Grafiken erscheinen immer in gleichblei¬ 
bender Qualität ohne Informationsverlust beim Vergrößern oder Verkleinern, ob 
das nun auf dem Bildschirm, dem Drucker oder einem Belichter ist. 

Der Nachteil: Die Berechnung des neuen Kurvenverlaufs ist besonders rechenin¬ 
tensiv, und ohne einen leistungsfähigen Prozessor artet die Arbeit mit DTP-Pro- 
grammen zur Geduldsprobe aus. Deshalb bieten DTP-Programme die Option, 
Zeichen unterhalb einer definierten Größe als Blindtext auszugeben. Anstelle des 
aufwendig berechneten Buchstabens liefert diese Einstellung auf dem Bildschirm 
lediglich Klötzchen. Fürs Layouten reicht das allemal aus. 


20 


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DTP 










TEST 


Zeichensätze sind für ein 
DTP- oder Textverarbei¬ 
tungsprogramm wie das 
Salz für die Suppe, und 
der Koch ist »TypeSmith« 
von Soft-Logik - er verfei¬ 
nert das Süppchen mit 
den feinsten Zutaten. 

von Rainer Zeltler 

D a hat man sich nun ein DTP- 
Programm zugelegt und die 
ersten Erfahrungen gesam¬ 
melt, und schon sehnt man sich 
nach mehr. Die mitgelieferten 
Zeichensätze (Fonts) sind zwar 
ganz nett, für die Einladungskarte 
aber doch nicht das Gelbe vom Ei. 

Man blättert also diverse Fach¬ 
publikationen durch und findet ihn 
- den perfekten Zeichensatz. 
Daß sie auf MS-DOS-Disketten 
geliefert werden, ist seit OS 2.0 
mit »CrossDos« sowieso kein 
Problem mehr. Eine zu umschif¬ 
fende Klippe ist allerdings die Ein¬ 
bindung von PostScript-Zeichen- 
sätzen ins Betriebssystem oder in 
die Applikation. Dem begegnet 
man mit TypeSmith. 

TypeSmith vereint mehrere 
Funktionen: Einmal das Kreieren 
neuer Zeichensätze, zum ande¬ 
ren das Modifizieren bereits be¬ 
stehender. Folgende Formate fin¬ 
den dabei Berücksichtigung: 
»PostScript Type-1«- und »Type- 
3«-Fonts, Agfa Compugraphic- 
Zeichensätze sowie die von Soft- 
Logik (Hersteller des DTP-Pro- 
gramms »PageStream«). 

TypeSmith läuft ab OS 2.0, 
benötigt keine Festplatte, gibt 
sich auch mit 512 KByte Arbeits¬ 
speicher zufrieden, wird derzeit 


Font-Editor: TypeSmith 2.0 


Perfekt abgeschmeckt 


allerdings nur mit englischem 
Handbuch ausgeliefert, das di¬ 
daktisch jedoch ausgezeichnet 
aufbereitet ist. Zunächst erfährt 
der Käufer die Unterschiede der 
diversen Zeichensatzformate, be¬ 
vor man mit der Erläuterung der 
Grundlagen tief in die Materie des 
Designs und Entwurfs einsteigt. 

Probleme traten beim ersten 
Programmstart auf. TypeSmith 
monierte ständig, daß der Bild¬ 
schirm nicht zu öffnen sei. Der 
Blick ins Handbuch half schnell 
weiter, und ein Eintrag in den Tool- 
Types offenbarte uns den Lapsus 
- Soft-Logik verpaßte TypeSmith 
eine Bildschirm-ID, die nicht auf je¬ 
dem Amiga darstellbar ist. 

Daß TypeSmith ein Soft-Logik- 
Produkt ist, fällt spätestens beim 
Ausklappen des Menüs auf: Soft- 
Logik-eigene Zeichensätze sind 
direkt lesbar, während Compu- 
graphic- oder PostScript-Type-1- 
Fonts zu Importieren sind. Doch 
das tut der Funktionalität keinen 
Abbruch. Nach dem Laden eines 
Zeichensatzes präsentiert der 
Zeichen-Designer das »A« im 
Zeichenfeld. Ähnlich der Bedie¬ 
nung eines DTP- oder Vektorgra¬ 
fikprogramms lassen sich die Zei¬ 
chen nun an Haltepunkten mit der 
Maus modifizieren, löschen, du¬ 
plizieren, einfügen, drehen, ska¬ 
lieren oder spiegeln. Als Hilfsmit¬ 
tel fürs Entwerfen dient ein ma¬ 
gnetisches Raster sowie eine 
UNDO-Funktion, die allerdings 
nur die letzte Änderung rückgän¬ 
gig macht. Alle wichtigen Funktio- 



DTP-iike: Die Oberfläche und Bedienung des Zeichen-Lay¬ 
outers erinnert stark an das DTP-Programm »PageStream« 


nen sind über die Schalterleiste 
schnell mit der Maus oder Tasta¬ 
tur erreichbar. 

Ein Muß für Programme dieser 
Art ist die Möglichkeit, Unter¬ 
schneidungstabellen anzulegen. 
Hier sind diverse Wege möglich: 
Man übernimmt Kerning-Tabellen 
schon existierender Fonts, gibt die 
Abstände für kritische Zeichenfol¬ 
gen manuell ein oder justiert die 
Unterschneidungen global. 

Leckerbissen 
für DTP- 
Begeisterte 

Möchte man einen neuen 
oder modifizierten Zeichensatz 
sichern, bieten sich vier Möglich¬ 
keiten an: Speichern im Type- 
Smith-Format (das impliziert auch, 
daß sich diese Dateien direkt von 
PageStream nutzen lassen), ex¬ 
portieren als Agfa-Compugraphic-, 
PostScript-Type-1- oder Type-3- 
Font. Da die Type-3-Schriften 
über ein gänzlich anderes Format 
wie die Type-1-Fonts verfügen, ist 
lediglich der Export vorgesehen, 
nicht aber der Import. 

Eine Besonderheit ist das Ein¬ 
binden von DR2D-Vektorgrafiken. 
Der Anwendungsbereich ist klar: 
Einmal entworfene Logos oder 
Grafiken sind so simpel In einen 
Zeichensatz zu integrieren. 

Gerade für PageStream-Anwen- 
der Ist TypeSmith die ideale Ergän¬ 
zung. So leistungsfähig das Pro¬ 
gramm auch ist -- beim Einbinden 
von PostScript-Zeichensätzen tat 
und tut sich das Layout-Programm 
schwer. Bei vielen Fonts vermißt 
man die Umlaute, ein anderes 
schwerwiegendes Manko Ist der 
extrem schleichende Bildschirm¬ 
aufbau, der zügiges Arbeiten 
selbst mit einem Amiga 4000/040 
nicht zuläßt. Die Lösung: Den 
PostScript-Font via TypeSmith ins 
Soft-Logik-Format konvertieren, 
zwei oder drei Bitmap-Repräsenta¬ 
tionen dazu, und der Kampf gegen 
die Uhr Ist gewonnen. 

Wer über ganz ausgefallene 
Zeichen auf Papier verfügt, dem 
hilft TypeSmith ebenfalls weiter. 
Doch zuvor muß das Zeichen 
irgendwie ins IFF-ILBM-Bitmap- 
Format gebracht werden (am be¬ 
sten mit einem Scanner). Bitmaps 
lassen sich nun Laden und als 


Vorlage fürs Nachzeichnen ver¬ 
wenden. Wem das zu aufwendig 
Ist, kann von der implementierten 
»Autotrace«-Funktion profitieren. 
Sie tastet sozusagen das Bitmap- 
Muster ab und generiert ein Vek¬ 
torzeichen, das den Umrissen der 
Vorlage allerdings nur bei hoch¬ 
auflösenden Grafiken nahe kommt. 

Zusätzlich befinden sich auf 
der Diskette ARexx-Programme, 
die die Funktionalität der ARexx- 
Schnittstelle demonstrieren. Au¬ 
ßerdem liegt dem Programm ein 
»FontDownloader« bei. Dieser ist 
dann von Interesse, wenn Post- 
Script-Zeichensätze zum Einsatz 
kommen, die weder der Post- 
Script-Drucker noch der Laser¬ 
belichter kennen. 

TypeSmith ist ein wirklich nütz¬ 
liches Werkzeug, sei es zum Kon¬ 
vertieren oder für den Entwurf ei¬ 
gener Zeichensätze. Ein Muß für 
jeden DTP-Freak. ■ 


Amiga-test 




TypeSmith 2. 


10,2 

von 12 


GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Erlernbarkeit 


Leistung 


nn nm 
nnnm 
rmnn 
rnnnn 
rnnnna 


FAZIT: TypeSmith ist sowohl als 
simpler Konvertierer als auch als 
Font-Editor nicht nur für den DTPIer 
hochinteressant, zumal sich Post- 
Script-Schriften ins Compugraphic- 
Format umsetzen lassen und so ins 
Betriebssystem zu integrieren sind. 
POSITIV: Import von Vektorgrafiken; 
Autotrace-Funktion. 

NEGATIV: Englische Programmfüh¬ 
rung und -dokumentation; flackern¬ 
der Bildschirmaufbau: Absturz beim 
Aufruf der Zeichenübersicht. 


Preis: 298 Mark 
Hersteller: Soft-Logik 
Anbieter: DTM Computersysteme 
GmbH, Dreiherrenstein 6a, 

65207 Wiesbaden-Auringen, 

Tel. (0 61 27) 40 64. 

Fax (0 61 27) 6 62 76 


22 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



































































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MH 

























































































DTP 

ÜBERSICHT 


DTP-Programme: »PageSetter^«, »Professional Page« und »PageStream« 

• - Fakten & Daten - - 


Drei DTP-Programme sind 
es, die für den Amiga eine 
Rolle spielen: »PageStre¬ 
am« von Soft-Logik, »Pro¬ 
fessional Page« und »Pa- 
geSetter^« von Gold Disk. 
Wir haben die wichtigsten 
Kriterien für Sie tabella¬ 
risch zusammengestellt. 


von Rainer Zeitler 


D rei DTP-Profis buhlen um 
die Gunst des Amiga-An- 
wenders. Dabei reicht die 
Palette vom einfachen Layout- 
Programm bis hin zum profes¬ 
sionellen Gestaltungswerkzeug. 
Welches Ihren individuellen Wün¬ 
schen am ehesten gerecht ist, 
läßt sich aus der Tabelle ablesen. 

Der älteste Vertreter dieser 
Programmspezies auf dem Ami¬ 
ga ist PageSetter^ von Gold Disk 
und für den Einstieg ideal. Das 



Desktop Publishing: Mit den Amiga-DTP-Programmen ist 
professionelles Gestalten am Bildschirm kein Problem 


Programm besticht durch ein her¬ 
vorragendes Preis-Leistungs-Ver- 
hältnis, ist allerdings nicht für den 
professionellen Einsatz ausgerü¬ 
stet. Hierfür fehlt's an wichtigen 


Funktionen wie das Unterschnei¬ 
den, Sperren, definieren von Stil¬ 
vorlagen oder die Vierfarbsepara- 
tion bei der PostScript-Belichtung. 
Für den privaten Gebrauch reicht 


PageSetter^ aber allemal aus, zu¬ 
mal im Lieferumfang schon diver¬ 
se Cliparts enthalten sind, die für 
Einladungs- und Grußkarten ge¬ 
rade richtig sind. 

Der große Bruder »Professio¬ 
nal Page« wartet mit ähnlichen 
Programmspezifikationen auf, ist 
jedoch wesentlich reichhaltiger 
ausgestattet. Der Funktionsum¬ 
fang von PageStream und Pro¬ 
fessional Page ist vergleichbar, 
obwohl PageStream die Nase im¬ 
mer ein wenig vorne hat. 

Was PageStream zugute 
kommt, ist die deutsche Pro¬ 
grammführung und -dokumentati- 
on. Betrachtet man sich den Lie¬ 
ferumfang, kann PageStream mit 
dem Gold-Disk-Produkt nicht mit¬ 
halten. Zwar gibt's von Soft-Logik 
auch einen speziellen Editor und 
ein Grafikprogramm (»Hotünks«), 
das allerdings muß extra bezahlt 
werden (149 Mark bei DTM). 

Also: Vor dem Kauf sollten Sie 
die Tabelle genau studieren. Der 
eine oder andere Hinweis könnte 
kaufentscheidend sein. ■ 


Funktionsübersicht der drei führenden DTP-Programme 


PageStreamD 2.2 

Professional Page 4.1 

PageSetter^ 

Hersteller 

Soft-Logik 

Gold Disk 

Gold Disk 

Preis 

498 Mark mit kostenlosem Update 
auf die Version 3.0 

348 Mark 

148 Mark 

Programmsprache und -dokumentation 

deutsch 

englisch 

englisch 

Anbieter 

DTM Computersysteme GmbH, 

IPV Verlags GmbH, 

s. »Professional Page« 


65207 Wiesbaden-Auringen, 

Pressehaus, Bayerstr. 57, 



Tel. (0 61 27) 40 64. Fax (0 61 27) 6 62 76 

80282 München 2, 

Tel. (0 89) 5 43 82 63. Fax (0 89) 5 43 81 56 


Benötigte 

Betriebssystemversion/Speicher 

1.3/2 MByte 

1.3/2 MByte 

1.3/1 MByte 

ja 

AA-Unterstützung 

nein 

ja 

Grafikkartenunterstützung 

nein 

ja 

nein 

Lieferumfang 

Handbuch, zwei Compugraphic-Schriften 

Zwei englische Handbücher, Grafikprogramm 

Englisches Handbuch, Grafik¬ 

(»Times« und »Triumvirate«), zehn eigene 

und Texteditor (beide mit Schnittstelle 

programm und Texteditor 


Schriften und die elf Standard-PostScript- 

zu Professional Page), Konvertierungspro¬ 

(beide mit Schnittstelle zu 


Schriften 

gramm von PostScript- in Compugraphic- 

PageSetterS), Konvertierungs¬ 



Fonts, Drucker-Spooler, Cliparts, sieben 

programm von PostScript- in 



Compugraphic-Schriften, acht eigene 

Compugraphic-Fonts, Cliparts, 



und die elf Standard-PostScript-Schriften 

eine Compugraphic-Schrift 

Ausführlicher Test 

AMIGA-Magazin 3/93 

AMIGA-Magazin 4/93 

AMIGA-Magazin 4/93 


Wertung: gut 

Wertung: gut 

Wertung: gut 


Note: 9,7 von 12 

Note: 8,9 von 12 

Note: 8,1 von 12 

Allgemeines 

Abbrechen des Seitenaufbaus 

nein 

ja 

ja 

Dokumentaufbau 

Doppel- und Einzelseiten, definierbare 

Doppelseiten nur auf Umwegen (aber 

Einzelseiten, frei definierbare 


Seitenmaße (bei Doppelseitenansicht 

beide in der Doppelseitendarstellung 

Seitenmaße, vorgegebene 


läßt sich nur die linke Seite modifizieren), 

editierbar), frei definierbare Seitenmaße, 

Größen (DIN A3, A4, A5) 


vorgegebene Größen 
(DIN A3, A4, A5, Visitenkarte) 

vorgegebene Größen (DIN A3, A4, A5) 


Druckausgabe 

Preferences, eigene Druckertreiber für 

Preferences, PostScript, Auto-Tiling 

Preferences, PostScript 

alle gängigen Typen, PostScript, 
»Auto-Tiling« (der vergrößerte Ausdruck 
eines Dokuments wird automatisch 
auf mehrere Seiten verteilt) 


(keine Farbseparation) 



24 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 








































Funktionsübersicht der drei führenden DTP-Programme (Fortsetzung) 


PageStreamD 2.2 

Professional Page 4.1 

PageSetter^ 

Geöffnete Dokumente 

Max. 10 

1 

1 

Grafikimport 

IFF-ILBM, DR2D, Adobe Illustrator, 

IFF-ILBM, Professional Draw, Aegis Draw, 

IFF-ILBM, Professional Draw 


EPSF, Professional Draw, Aegis Draw 

EPSF, Adobe Illustrator, TIFF, GIF, PCX, BMP 


Makros 

eigene Makrosprache 

ARexx-Makros 

Eingeschränkt via Übersetzungs¬ 
tabellen machbar 

Max. darstellbare Farben 

16 

256 

256 

Stilvorlagen 

ja 

ja 

nein 

Textimport 

ASCII, WordPerfect 4.1, Excellence!, 

ASCII, WordPerfect, Excellence!, 

ASCII, WordPerfect, 


IstWord, FinalCopy, IFF-FTXT, ProWrite 

KindWords, ProWrite, Scribblel, 

Excellence!, KindWords, 



TextCraft, WordsWorth 

ProWrite, Scribble!, 

TextCraft, WordsWorth 

UNDO-Funktion 

ja, einfach 

ja, einfach 

ja, einfach 

Hilfsmittel fürs Layout 

Anzeige 

Spaltenumriß, Raster, Hilfslinien, 

Spaltenumriß, Raster, Grafiken, Lineale 

Spaltenumriß, Raster, 


Grafiken, Lineale, Tabulatoren, Textfluß 


Grafiken, Lineale 

Arbeitsfläche größer als das Dokument 

ja, frei definierbar 

ja, aber nicht frei wählbar 

ja, aber nicht frei wählbar 

Automatisches Erzeugen von Textspalten 

ja 

ja, eingeschränkt 

ja, eingeschränkt 

Elemente sperren/freigeben 

ja 

ja 

ja 

Grundlinienraster 

nein 

nein 

nein 

Gruppieren 

ja 

ja 

ja 

Koordinatenanzeige 

nein 

nein 

nein 

Lineale 

ja 

ja 

ja 

Magnetische Hilfslinien 

ja 

nein 

nein 

Magnetisches Raster 

ja 

ja 

ja 

Objekt nach vorne/hinten 

ja 

ja 

ja 

Objekte 

skalieren, rotieren (um drei Achsen), 
verzerren, duplizieren 

rotieren, skalieren, duplizieren, verstecken 

duplizieren, verstecken 

Positionieren 

per Maus oder in Koordinatenform 

per Maus oder in Koordinatenform 

per Maus oder in Koordinaten¬ 
form 

Seitenverwaltung 

verschieben, löschen, anfügen. 

löschen, speichern, anfügen. 

löschen, speichern, 


modifizieren der Seitenausmaße 

modifizieren der Seitenausmaße 

anfügen, modifizieren 
der Seitenausmaße 

Umfließen von Objekten 

links, rechts, oberhalb, unterhalb, kombiniert 

links, rechts, oberhalb, unterhalb, kombiniert 

nur umfließen mit frei 


(alle mit frei wählbarem Abstand) 

(mit frei wählbarem Abstand) 

wählbarem Abstand 

Vergrößerungsfaktor 

stufenlos bis 1500 Prozent 

stufenlos bis 400 Prozent 

fünf Stufen (25 bis 200 Prozent) 

Vorschaufunktion 

nein 

ja 

nein 

Typografische Hilfsmittel 

Absatzformatierung 

Linker und rechter Einzug, 

Linker und rechter Einzug, 

Rechts- und Linksbündig, 


Rechts- und Linksbündig, Zentriert, 

Rechts- und Linksbündig, Zentriert, 

Zentriert, Blocksatz, 


Blocksatz, Einzug der ersten Zeile, 

Blocksatz, Einzug der ersten Zeile, 

Einzug der ersten Zeile, 


hängender Einzug, Grundlinienversatz, 

hängender Einzug, Grundlinienversatz, 

hängender Einzug, 


Zeilendurchschuß 

Zeilendurchschuß 

Zeilendurchschuß 

Implementierte Schriftattribute 

fett, kursiv links und rechts, unterstrichen. 

fett, kursiv, konturiert, unterstrichen. 

fett, kursiv, konturiert. 


doppelt unterstrichen, durchgestrichen, 
schattiert, konturiert, 
gespiegelt, hell, farbig, gemustert 

farbig, schattiert 

unterstrichen, farbig, schattiert 

Initiale 

nein 

nein 

nein 

Maßeinheiten 

Cicero, Didot, Point, Punkt, Millimeter, 
Zentimeter, Zoll, Absolut, Pica, 
metrischer Punkt 

Inch, Pica, Zentimeter 

Inch, Pica, Zentimeter 

Textformatierung 

Sperren, manuelles und automatisches 

Sperren, automatisches und manuelles 

Hoch- und Tiefstellen 


Unterschneiden, Hoch- und Tiefstellen 
(justierbar) 

Unterschneiden, Hoch- und Tiefstellen 


Unterstützte Font-Systeme 

Agfa-Compugraphic, Adobe PostScript 

Agfa-Compugraphic, über den Konverter 

Agfa-Compugraphic, über 


Type 1, Soft-Logik-eigenes System 

auch PostScript-Type-1-Schriften 

den Konverter auch Post¬ 
Script-Type-1 -Schriften 

Abstand zum Textrahmen 

Nur links und rechts 

frei definierbar 

frei definierbar 

Tabulatoren 

nur linksbündig, keine Dezimaltabulatoren 

nur linksbündig, keine Dezimaltabulatoren 

nur linksbündig, keine Dezimal¬ 
tabulatoren 

Grafische Elemente 

Beschneiden von Bitmap-Grafiken 

ja 

ja 

ja 

Füllmuster 

40, davon ein frei definierbares 

16, frei definierbar 

16, frei definierbar 

Linien 

7 Linienmuster, frei definierbare 

9 Linienmuster, 

9 Linienmuster, frei 


Linienstärke, Pfeile 

frei definierbare Linienstärke 

definierbare Linienstärke 

Rasterung von Grafiken für die 
Annäherung an Dokumentfarben 

nein 

ja 

ja 

auf dem Bildschirm 

Unterstützte Farbsysteme 

CMYK, HSY, RGB. Pantone 

CMYK, RGB, Pantone 

CMYK. RGB 

Vorgabe von Rasterwinkel und 
-dichte bei Grafiken 

ja, frei 

nein 

nein 

Zeichenwerkzeuge 

Linien, Kreise, Ellipsen. Rechtecke 

Linien, Kreise, Ellipsen, Rechtecke 

Linien, Kreise, Ellipsen, 


(auch mit abgerundeten Ecken), 

(auch mit abgerundeten Ecken), 

Rechtecke, Polygone 


Bäzier-Kurven, Polygone 

Bezier-Kurven, Polygone 


Textbearbeitung 

Ausnahmelexikon 

ja 

ja, englisch 

- 

Cut, Copy, Paste 

ja 

ja 

ja 

Silbentrennung 

manuell und automatisch 

manuell und automatisch (englisch) 

- 

Suchen & Ersetzen 

ja, inkl. Stilattributen 

ja, inkl. Stilattributen 

Ja 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


25 



























A 


SOFTWARE 


VORSTELLUNG 







m 


.j;' ■■ 


3’D-Programme: LightRave und LightWave 

Ooffffle if/r eine»! 


Der legendäre »Video 
Toaster«, von vielen bis¬ 
lang als »extrem teures 
Dongle« für die 3-D-Soft- 
wäre »Lightwave« be¬ 
zeichnet, hat in dieser Be¬ 
ziehung nun ausgedient. 
»LightRave« ermöglicht 
mitNTSC-und PAL-Ami- 
gas die Nutzung des le¬ 
gendären 3-D-Programms. 


von Johann Schirren 
und Michael Klaus 


E ine Anzeige in der ameri¬ 
kanischen »Amiga World« 
war's, die uns zuerst ins 
Auge fiel. Für ganze 439 $ (ca. 
770 Mark) wurde ein »Toaster- 
Emulator« offeriert, der Light¬ 
wave auf allen Amigas zum 
Laufen bringt, und zwar schneller 
als auf dem Toaster selbst. 

Zuerst ungläubiges Staunen, 
dann einige Telefonate, schlie߬ 
lich wird das Ding bestellt. Nach 
ca. zwei Wochen lag das Paket 
dann vor uns. Ein Dongle für den 
seriellen Port, eine Diskette und 
ein Handheftlein lösen das Hard¬ 
wareproblem des toasterlosen 
Mittel-Europäers. 

An die Software zu kommen ist 
etwas delikater. Update hieß hier 
bis vor kurzem die Devise. Händ¬ 
ler in den Vereinigten Staaten und 


auch »NewTek« selbst verkauften 
Software-Updates zum Toaster 
und fragten dabei nicht nach der 
Registriernummer - warum auch. 

Seit LightRave auf dem Markt 
ist, gibt sich NewTek zugeknöpft. 
Nur wer einen Toaster hat, hat 
auch die Software. Und Light¬ 
Rave erfüllt dann den im Hand¬ 
buch aufgeführten Sinn und 
Zweck, nämlich die Bildberech¬ 
nung auf Amigas ohne Toaster. 
Wer Glück hat und schnell ist, er¬ 
wischt bei einem amerikanischen 
Händler vielleicht noch ein übrig¬ 
gebliebenes Update, ansonsten 
muß sich, wer es unbedingt will, 
leider einen Toaster kaufen. 

Ganz billig ist diese Art der 
Programmbeschaffung also auf 
keinen Fall, so ungefähr 600 $ für 
das Update bzw. 2000 $ für einen 
Toaster müssen dafür die Reise 
über den großen Teich antreten. 

Nachdem dann an Hard- und 
Software alles beisammen ist, 
steht zunächst die Programmin¬ 
stallation an. Zuerst muß unser 
Update auf die Platte gebracht 
werden, dann folgt per Commo- 
dore-lnstaller die LightRave-Soft- 
ware. So etwa 24 MByte an Plat¬ 
tenkapazität sollten insgesamt 
schon frei sein. 

Bei den Hardwareanforderun¬ 
gen ist das Gespann LlghtRave- 
LightWave ähnlich anspruchsvoll: 
Ab Workbench 2.04 und 6 MByte 
RAM ist die Arbeit mit Einschrän¬ 
kungen möglich, flott wird es ab 
12 MByte RAM und 68030er-Pro- 
zessor. Da die berechneten Bilder 


etlichen Platz benötigen, ist eine 
Festplatte mit mindestens 120 
MByte Pflicht. 

Nach dem Start des Pro¬ 
gramms LightRave erscheint 
zunächst ein Screen, auf dem et¬ 
liche Einstellungen zu tätigen 
sind. Die Ausgabe der berechne¬ 
ten Bilder erfolgt wahlweise auf 
Amiga, DCTV, EGS, IV 24, Mer¬ 
lin, OpalVIsion, Picasso, Retina 
oder auf Festplatte ohne Screen- 
aufbau. Animationen werden in 
HAM (8), 16 bzw. 256 Graustufen 
und im DCTV-Modus berechnet, 
ein Dithering steht zur Verfügung. 

seaQuest DSV, 
Deep Space Mine 
Dabylon V 


Verschiedene Voreinstellungen 
lassen sich über ein Pull-down- 
Menü sichern und nach Bedarf 
wieder einladen. Nach Mausklick 
auf den »Enter«-Button und einer 
kurzen Wartezeit mit Herzklopfen 
erscheint, wahrhaftig und sehr 
real, LIghtWaves Layout-Editor 
auf unserem PAL-Rechner. 

Das Programm (Version 3.0) 
arbeitet zwar »nur« in einer Hires- 
Lace-NTSC-Screenauflösung. Das 
ist aber auch der einzige Um¬ 
stand, der an den Ursprung der 
Software erinnert; ansonsten läuft 
Lightwave ohne Fehl und Tadel. 
Von Anfang an vorherrschend 
und bis in die tiefsten Tiefen des 
Programms konsequent durchge¬ 


halten ist der übersichtliche und 
trotz immenser Funktionsfülle ein¬ 
fache Aufbau des Programms. 

Der Layout-Editor besteht aus 
vier Elementen. Das große Pre¬ 
view-Fenster auf der rechten Sei¬ 
te zeigt die Szene wahlweise von 
vorne, rechts, oben, als Perspek¬ 
tive oder von der Kamera aus. 
Für die richtige Beleuchtung nütz¬ 
lich ist die Darstellung der Szene 
aus Sicht der gerade angewähl¬ 
ten Lichtquelle. 

Unter dem Preview-Fenster fin¬ 
den sich Angaben wie Koordina¬ 
ten, Objektwahlbutton und Grid- 
Größe, bei Animationen werden 
die Keyframes und ein Schiebe¬ 
regler angezeigt, mit dessen Hilfe 
durch die Anim »gefahren wird«. 

Auf der linken Seite sind die für 
das Editieren der Objekte, Lich¬ 
ter, Pfade, Ansichtsmodi und der 
Kamera zuständigen Funktionen 
per Knopfdruck abrufbar. Einfach 
und intuitiv ist das Editieren mit 
der Maus. Zur exakten Abstim¬ 
mung von Bewegungsabläufen 
oder zur Kontrolle können sämtli¬ 
che Größen, Bewegungen oder 
Drehungen auch als numerische 
Werte eingegeben werden. 

Der vierte und umfangreichste 
Teil versteckt sich hinter den But¬ 
tons am oberen Bildschirmrand. 
In »Scene« werden Szenen gela¬ 
den, kontrolliert und gesichert. 
Der Punkt »Objects« erlaubt das 
Laden und Sichern von Objekten, 
Metamorphosen von Objekten 
und Oberflächen und Schattende¬ 
finitionen, um nur einige zu nen- 


26 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 









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VORSTELLUNG 


nen. Hier wird also definiert, was 
mit den Objekten geschieht. 

Die Objekteigenschaften, also 
beispielsweise Farbe, Lichtreflexi¬ 
on und Oberflächenbeschaffen¬ 
heit, werden unter »Surfaces« 
eingestellt. Bilder Im IFF-, Frame¬ 
store- und PCX-Format sind in 
»Images« zugeladen worden, um 
dann auf Objekte gelegt, als Re- 
flectmap oder Backdrop verwen¬ 
det zu werden. Sequenzen wie 
animierte Reflectmaps oder auf 
Objekte projizierte Bildfolgen und 
ein Colorcycling sind in diesem 
Fenster einstellbar. 

Lichter sind wahrscheinlich die 
stärkste Seite von LightWave. Im 
»Lights«-Window findet die exak¬ 
te Einstellung der Lichtquellen 
statt: Spot- oder Punktlicht mit 
Winkel- und Intensitätsbestim¬ 
mung, Farbe, Stärke, Schatten¬ 
wurf und Linseneffekte mit zahl¬ 
reichen Parametern lassen Bilder 
entstehen, wie sie mit einer Ka¬ 
mera kaum realistischer aufge¬ 
nommen werden könnten. 

Im »Camera«-Fenster wird die 
Auflösung definiert. Zur Verfü¬ 
gung stehen NTSC-Videoauflö- 
sungen im D1 und D2-Format so¬ 
wie Auflösungen für den Printbe¬ 
reich. Der Pixelaspekt der NTSC- 
Auflösungen ist so eingestellt, 
daß Kugeln auf den berechneten 
Bildern zunächst sehr platt ausse- 
hen. Nach einer Umrechnung auf 
PAL-Maße, etwa 736 x 566 Bild¬ 
punkte, sind sie dann wieder ku¬ 
gelrund. Wer mit der Umrechnung 
und der damit verbundenen Ein¬ 
buße in der vertikalen Auflösung 
nicht leben kann, wählt für die 
Berechnung eine Print-Auflösung 
und schneidet dann, beispielswei¬ 
se mit ADPro, die gewünschte 
Bildgröße aus. 

Objektvielfalt, 

Farbenpracht, 

Animation 


Weitere Einstellungen im »Ca- 
mera«-Menü sind die Rechenart, 
ein Antl-Aliasing, Partikel- oder 
Motion-Blur-Effekte sowie die Art 
der Kamera. Von »Super 8 Motion 
Picture« über »90 x 60 mm Rollfilm 
Camera« bis zur »65 mm Super 
Panavision Motion Picture« sind 
hier elf verschiedene Typen wähl¬ 
bar, die entsprechenden Brennwei¬ 
ten und die Tiefenschärfe werden 
von der Software simuliert. 

Im »Effects«-Fenster erfolgt die 
exakte Definition der Umgebung. 
Hintergrund- und Vordergrundbil¬ 
der, Himmels-, Zenith- und Bo¬ 
denfarben, Nebel in genauen 


Grenzen und auch animiertes 
Dithering sind hier festzulegen. 
Für viele Einstellungen existieren, 
wie auch an vielen anderen Stel¬ 
len im Programm, sogenannte 
Envelopes, mit denen sich die 
Werte im Verlauf einer Animation 
ändern lassen. 

Unter dem Punkt »Record« er¬ 
folgen die Pfaddefinitionen für 


Einzelbilder und Animationen, die 
Bestimmung der Preview-Auflö¬ 
sung und eine eventuelle Farb- 
Palettensperrung. 

In den »Options« wird die Dar¬ 
stellungsweise des Editors be¬ 
stimmt. Von »gar nichts« bis »alle 
Objekte mit Pfaden, Lichtern, Ne¬ 
belradius und Background-Plc- 
ture« reicht die Bandbreite dieser 
Einstellungen. 

Mit dem »Switcher« wird jeder¬ 
zeit auf die Workbench und in das 
dort geöffnete »LightRave« ge¬ 
wechselt, wo die oben angespro¬ 
chenen Einstellungen bezüglich 
der Darstellungsart und der Anim¬ 
formate verändert werden können. 

Der letzte Knopf ganz rechts 
oben verzweigt in den »Modeler«, 
wo die Objekterstellung und -be- 
arbeitung über die Bühne geht. 
Hier empfängt einen zunächst ein 
aus vielen 3-D-Programmen be¬ 
kannter viergeteilter Screen, der 
Objekte von vorne, oben, links 
und In der Perspektive zeigt. Per 
Mausklick und Ziehen wird die ge¬ 
wünschte Ansicht bei Bedarf auf 
volle Screengröße gebracht. 

Die Erstellung von Objekten er¬ 
folgt mit Splines, die dann in Ob¬ 
jekte gewandelt werden. Editiert 
wird mit allen nur erdenklichen 
Werkzeugen. Scheren, Biegen, 
Strecken, Stauchen, Magnetis¬ 
mus sind nur einige der vielen Ar¬ 
ten, ein Objekt zu beeinflußen. 
Agfa-Compugrafik-Schriften so¬ 
wie die Toaster-Fonts, von denen 


es 180 gibt, werden selbstver¬ 
ständlich geladen. In wenigen 
Schritten mit einer Phase verse¬ 
hen und in die Tiefe gezogen. 
Animierte 3-D-Schriften sind so In 
wenigen Minuten gestaltet und 
berechenbar. Wer nicht nach 
Sicht editieren mag, kann natür¬ 
lich für nahezu jede Operation 
Zahlenwerte eingeben. 


Objekte der Formate 3DStudio, 
AutoCAD, Pict, Sculpt, Swivel 
und Wavefront lädt das Pro¬ 
gramm, gesichert wird als Light- 
Wave-Objekt. Mit Hilfe von Kon¬ 
verter-Programmen wie etwa der 
neuesten Version von Pixel 3D 
steht dem LightWave-Benutzer 
die gesamte Objekt-Welt anderer 
Amiga-Programme offen. 

Das getrennte Halten diverser 
Objekte in diesem Editor ist dank 
mehrerer Bänke einfach. Durch 
Anwahl im Multi-Modus erschei¬ 
nen die Objekte dann bei Bedarf 
auf einer Oberfläche und können 
kombiniert, gemischt oder auf an¬ 
dere Art miteinander in Verbin¬ 
dung gebracht werden 


Insgesamt hat der Modeler der¬ 
maßen viele Features, daß eine 
genauere Beschreibung den Rah¬ 
men dieses Berichts einfach 
sprengen würde. 

Trotz des logischen Aufbaus 
und der übersichtlichen Ober¬ 
fläche dauert es Wochen, wenn 
nicht Monate, wirklich alle Mög¬ 
lichkeiten des Programms zu te¬ 
sten und zu beherrschen. Aber 
wer wirklich professionelle 3-D- 
Grafik auf dem Amiga will und vor 
allen Dingen nicht ewig Zeit hat, 
wird einen Blick auf LightWave 
werfen müssen. 

Die Rechenzeiten auf einem 
Amiga 4000/040 mit 18 MByte 
RAM und schneller Platte für oft 
benötigte Szenen wie »flying lo- 
gos« oder bewegte 3-D-Titel mit 
Lichteffekten liegen im Bereich 
von einer bis etwa fünf Minuten 
pro Bild. Davon können sich an¬ 
dere 3-D-Programme auf dem 
Amiga gut und gerne eine Schei¬ 
be abschneiden. 

Die Resultate von LightWave 
und VideoToaster waren schon 
öfter Im Fernsehen und im Kino 
zu bewundern, ganz aktuell in der 


Januar bei RTL anlief. 

Was da aber an Grafik und 
Animation - sicherlich wie so oft 
auf zwei bis drei Dutzend Geräten 
- produziert wurde, steht an Qua¬ 
lität den Produktionen auf Grafik¬ 
workstations in nichts nach. 

Wenn man das Preis-Leistungs- 
Verhältnis betrachtet, eröffnen 
sich mit der LightRave-LightWave- 
Kombination trotz der oben ange¬ 
sprochenen Hindernisse für eu¬ 
ropäische Animateure neue und 
äußerst reizvolle Welten. rw 

Preis: LightRave: ca. 770 Mark 

Anbieter: AmigaOberland; In der Schneidhohl 5; 

61476 Kronberg/Taunus; 

Tel. (0 61 73) 6 50 01: Fax (0 61 73) 8 33 85 



Objektkonstruktion: Der Objekt-Editor ist klar gegliedert 
und leistungsfähig. Die Funktionen sind schnell erreichbar. 



Animationserstellung: LightWave zeigt, wie man schnelle 
Bedienung und gute Szenen-Darstellung kombinieren kann 


Serie »seaOest DSV«, die Mitte 


28 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 









































TurboCalc V2.0 





TurboCalc V2.0 ist eine moderne Tobellenkalkulafion, 
die eine freie Gestaltung mit unterschiedlichen 
Zeichensätzen, Farben und Formen ermöglicht. Das 
Programm erfüllt alle Anforderungen in den Bereichen 
Berechnung, Darstellung und Präsentation. Mit den 
Dotenbankfunktionen ist zudem auch eine Verwaltung von 
Adressen oder anderen Daten ohne Probleme möglich. 
TurboCalc V2.0 setzt auf dem Amiga neue Maßstäbe und 
deckt eine nahezu unbeschränkte Einsatzvielfalt ab. 

Gestaltung 

- umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten 

- beliebige Zeichensätze, auch die neuen skalierbaren 
Zeichensätze 

- beliebige Farben 

- Rahmen in mehreren Stärken, auch im 3D-Look 

- Spaltenbreite und Zeilenhähe frei wählbar 

- über 40 Zahlen-, Zeit- und Datumsformate 

Funktionen 

- über 100 Funktionen aus 7 Bereichen 

- Funktionen jeweils auf Deutsch und Englisch 

- leichte Funktionseingabe per Maus 

Diagramme 

-verschiedene Diagrammtypen (Balken, Säulen, Linien, 
Punkte, Kreis...), jeweils mit Parametern 
-Titel und Fußzeile in beliebigen Zeichensätzen 

- verschiedene Farben und Muster 

- Legende sowie Achsenbeschriftung einblendbar 

- Ausgabe als IFF-Datei bzw. als Grafikausdruck 

Makro/ARexx 

- über 120 Makrobefehle zu allen Bereichen inkl. 
bedingte Verzweigungen, Schleifen, 

Benutzerabfragen und Starten externer Programme 

- ARexx-Port mit über 1 20 Befehlen (analog zu 
Makrobefehlen) 

-Aufzeichnungsmodus sowie "Einzelschrittausführung" 
zur einfachen Makroentwicklung 

- leichte Funktionseingabe per Maus 

- eigene Menübelegung per Makro 

Datenbank 

Integrierte Datenbank mit Suchen, Kopieren und Löschen mit 
beliebigen Suchkriterien sowie Datenbankfunktionen. 


Ausdruck 

Ausgabe über Druckerzeichensatz (Schnelldruck) oder als 
Grafikdruck (OS2.0 oder höher notwendig): Farben, 
Schriftart, Schriftstil, Rahmen sowie Raster werden 
ausgedruckt, Druckgröße kann beliebig skaliert werden. 

Bedienung 

- komplette Maus- und Tastatursteuerung möglich 

- Symbolleiste (ein/ausblendbar) 

- komplett in deutscher Sprache 

- ca. 200-seitiges Handbuch 

Technische Daten 

- Tabellengröße nur durch Speicherplatz beschränkt 

- beliebig viele Tabellen mit jeweils beliebig vielen 
Fenstern möglich 

- Einlesen von Fremdformaten (MS Excel, Professional 
Calc, CSV /ASCII-Format) 

- kompletter OS2.0-Look 

- Bildschirmmodus sowie Zeichensatz beliebig wählbar 

- unterstützt neue Bildschirmmodi von OS2.0/3.0 

- sehr schnell, da komplett in Assembler programmiert 

Benötigte Hardware 

Commodore Amiga, Kickstart 1.2/1.3, 2.0, 2.1, 3.0, 
512 KByte RAM (1 MByte empfohlen). Ausdruck auf allen 
Standarddruckern möglich. 


TurboCalc V2.0 



149 ,- DM 

Abholpreis 




C 




STEFAN OSSOWSKI'S 
SCHATZTRUHE 


Versandpreise inkl. Versandkosten 
Inland: DM 153.- V-Scheck. DM 157,- Nachnahme 
Ausland: DM 157,-V-Scheck, DM 174,- Nachnahme 


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Veronikaslraße 33 • 45131 Essen 
Tel. 0201-788778 • Fax 0201-798447 













































































































SOFTWARE 

VORSTELLUNG 


3~D-Programm: Reflections 2.5 

Auf geholt! - Eingeholt? 


Kurz vor Redaktions¬ 
schluß erreichte uns die 
neue Version 2.5 des be¬ 
kannten Raytracers »Re¬ 
flections«. Sie bietet nun 
auch endlich die Unter¬ 
stützung der neuen AA- 
Modi. Was es sonst noch 
Wichtiges und Neues 
gibt? Lesen Sie's! 

_von Robert Wäger_ 

R eflections gehört schon seit 
langem zu den führenden 
3-D-Programmen auf dem 
Amiga. Besonders in den fanta¬ 
stischen Animationen von Tobias 
Richter dokumentieren sich seine 
Fähigkeiten. Mit der neuen Ver¬ 
sion soll der Vorsprung, den Kon¬ 
kurrenten Inzwischen hatten, wie¬ 
der wettgemacht werden. 

Als Besonderheit ist vorneweg 
anzumerken, daß das Handbuch 
nicht geändert wurde. Vielmehr 


konfiguration ausgerüstet sind 
und so das Multitasking nicht 
mehr voll unterstützen können. 
Anwender, die nicht über OS 2.0 
oder höher verfügen, können sich 
eine Diskette anlegen, die das 
Lesen der Informationen erlaubt. 

Wir stellen Ihnen einige der 
Neuerungen vor. Ein ausführli¬ 
cher Test der neuen Version folgt 
in einem der nächsten Hefte. 

Der Editor »Construct 2.5« 
wurde stark erweitert. Dabei sind 
die meisten Änderungen nicht auf 
den ersten Blick zu erkennen. Au¬ 
genscheinlich ist der »ASL«-Re- 
quester, der den Dateizugriff ab 
Betriebssystemversion 2.0 stark 
vereinfacht. 

Körper lassen sich nicht mehr 
nur um eine Kugel oder einen Zy¬ 
linder wickeln, sondern um ein be¬ 
liebiges Polygon. Sehr interessan¬ 
te Effekte ergibt auch die Funktion 
»IFF-Gebirge«. Dabei werden aus 
den unterschiedlichen Farbwerten 
eines Bildes die Höhenwerte ei¬ 
nes Objekts berechnet. 

Um Objekte frei zu verformen, 
kann jetzt ein 3-D-Gitter um diese 


gelegt werden. Dieses Gitter läßt 
sich zusätzlich unterteilen. 

Die umfangreichste Änderung 
hat der Editor von Reflections 
durch die Integration von «ARexx« 
erhalten. Construct ist fast kom¬ 
plett über die Skriptsprache zu 
steuern. Es lassen sich auch eige¬ 
ne Menüs und Befehle erzeugen. 

Um besonders reale Rundun¬ 
gen zu erzielen, werden jetzt Be- 
zier-Kurven verwendet. Der An¬ 
wender konstruiert Punkte als Stüt¬ 
zen für die Kurven. Allerdings müs¬ 
sen diese Kurven, in kleine Stücke 


3‘D‘Gitter 


Eine mächtige Funktion zur Objek¬ 
teverformung: Um einen Gegen¬ 
stand wird ein Quader gelegt, der 
zusätzlich noch unterteilt sein kann. 
Ziehen Sie an einem der Gitterpunk¬ 
te, werden die in unmittelbarer Nähe 
gelegenen Flächen mit herausgezo¬ 
gen. Flächen, die etwas weiter weg 
sind, werden nicht mehr so stark be¬ 
einflußt. Insgesamt ergibt sich eine 
sehr natürliche Verformung des Kör¬ 
pers: etwa wie Wassertropfen, her¬ 
ausgezogen aus einer Kugel. 


ruht die Szenendarstellung und 
die Objekte werden vollständig 
dargestellt. Bewegen Sie die 
Maus aus diesem Rechteck her¬ 
aus, werden die Objekte als 
»Bounding Box«, nur mit einem 
Umrißquader, dargestellt und die 
Szene wird animiert. 

Die Bildberechnung erfolgt 
nicht mehr nur in dem Reflec- 
tions-eigenen Format »Beams«, 
sondern wahlweise auch im IFF- 
24-Format. Gleiches gilt auch für 
Texturen, die nicht mehr vom IFF- 
ins Beamformat umgerechnet 
werden müssen. Eingestellt wird 
die Form des Speicherns in der 
Datei »beams.config«. 

Um die neuen AA-Bildmodi zu 
unterstützen, wurde eine neue 
Version von «Show« beigelegt. 
«Show_2.5« rechnet die IFF24- 
Bilder in die AA-Formate HAM8 
und 256 Farben um. Show_2.5 
läuft erst ab OS 2.0. 

»Make_Anim« wurde dahinge¬ 
hend erweitert, daß bei den IFF- 
Parametern auch die AA-Modi 
einstellbar sind. Die bisherigen 
Bildschirmeinschränkungen, z.B. 
im HAM-Modus, gelten nicht 
mehr für Amiga 1200 und 4000. 

Fazit: Mit der Version 2.5 hat 
Reflections den Sprung zurück in 
die Oberklasse der 3-D-Program- 
me auf dem Amiga geschafft. Die 
neuen Optionen und die ARexx- 



3-D-Gitter: Das Verändern ei¬ 
nes Gitterpunktes beeinflußt 
die Objektoberfläche - je 
nach Entfernung 

findet man nach der Installation 
eine «AmigaGuide«-Datei, die al¬ 
le Neuerungen ausführlich erläu¬ 
tert und auch mit Bildern unter¬ 
legt. Der Vorteil dieses Verfah¬ 
rens liegt in den Auswahlmöglich¬ 
keiten, die der Anwender dadurch 
hat. Schwierig wird es allerdings 
bei Amigas, die mit einer Minimal- 


Es ist nun möglich, Construct von 
»außen« zu programmieren. Die 
meisten Menüpunkte sind über AR- 
exx-Makros ansprechbar. Durch ein 
entsprechendes Programm kann 
man ganze Vorgänge zusammen¬ 
fassen und automatisch ausführen. 
So können über ARexx Standard- 
Körper erzeugt, bewegt, zusammen¬ 
gefaßt oder gelöscht werden. Die 
ARexx-Programme können direkt 
von Construct heraus aufgerufen 
oder ins Benutzermenü eingebun¬ 
den werden. Allerdings muß auch 
angemerkt werden, daß die Verwen¬ 
dung von ARexx in Reflections be¬ 
reits einige Vorkenntnisse erfordert. 



Wickelkommode: Die Schrift wurde auf ein Bezier-Polygon 
gelegt und paßt sich dem Verlauf der Oberfläche perfekt an 


unterteilt, wieder als Polygone in 
größere Objekte eingefügt werden. 

Zur Szenenbeobachtung wurde 
eine neue Kameraform integriert: 
Helikopter. Wie mit einem Dreh¬ 
flügler läßt sich die Kamera durch 
die Szene bewegen. Nach dem 
Anwählen der Funktion erscheint 
in der Mitte des Schirms ein klei¬ 
nes Rechteck. Solange sich der 
Mauszeiger in diesem befindet. 


Steuerung machen es zu einem 
flexiblen, leistungsfähigen Sy¬ 
stem, das allerdings auch gewis¬ 
se Anforderungen an den Benut¬ 
zer stellt. ■ 

Preis: 249 Mark 
Updates: 59 Mark 2.0 - > 2.5 
99 Mark 1.6->2.5 
Anbieter: Markt & Technik 
Buch- und Softwareverlag GmbH; 
Hans-Pinsel-Str. 9b: 85540 Haar; 

Tel. (0 89) 46 00 30: Fax (0 89) 46 00 32 00 


30 


AMIGA-MAGA2IN 3/1994 

















































bwert 


|ell 
^rlässig 


A1200/2 
mit 261 MB HD 


1079^ 


[Amiga 1200 579,- 

mit Festplatte 2.5 oder 3.5 
mit 130 MB 1079,- 989,- 

mit 214 MB 1229,- 1049,- 

mit 250/261 MB 1329,- 1079,- 

mit 270 MB Quantum 1179,- 
mit 340 MB Quantum 1249,- 
mit 540 MB Quantum 1599,- 

A 2000 599,- 


A l200/2nd JE 0 O 

JMOopDynmnHe vQYj 


Monitore 

A 1084/1085 399,- 

A 1942 Multisync 749,- 

Ailternate) 1941 Multisync 599,- 
Mitsubishi EUM 1491A 1189,- 
IDEKMonitore 5017 & 5021 a.A. 

EPSON Scanner 

GT 6500 Bidi/SCSI 1399,-/1599,- 
GT 8000 SCSI 1999,- 


Utivifp Paar 
3 Top Programme 


PPaint 4|AGA)+Ami Write-t-N.Mansell I 


Faxmodem14400^.^ 

Modem 300-14400 l^s MNP 2-5 

mox 57600 bps mit Postzulassung 

V42/V42bis Fax senden * empfangen bis 14400 bps" 

Faxmodem14400f^*s^ 

dito ohne Postzulassung < , 

Faxmodem 9600fTr ^ 

I Modem 300 -2400 bps MNP 2-5 ) | 99,- 

j mox 9600 bps ohne Postzulassung ^ 

V42/V42bis Fox senden empfangen bis 9600 bpsl 

I mit Auto Dial, Auto Answer, Auto ^eed Selection, \ 
Audio Monitor, Modem- und Faxsortware für PCs, 

I • Anschlußkabel und TAE Adapter, Hoyes Icompotiael 1 
Der Anschluß dieser Modems an das Telefonnetz | 
der deutschen PostAelekom ist strafbar. 

** mit Postzulassung 


Amiga 4000/EC030 

1849, - 4MBRAM 

mit 84 MB Festplatte 
mit 130 MB Festplatte 
mit 214 MB Festplatte 

)00 ECÖ30/4 
tfflif 340 MB 


+ 249,- 
+ 329,- 
+ 449,- 


Desktoi^ Dynamite , 
' 5 Top Prpipraiwnie iw7/ 

Digita Wordworth + DPaint4(AGA) 

+ Print Manager + Dennis + Oscar 

CD3^+2Spielc 599,- 

Amiga 4000/040 
3549,- 


6MB RAM 


mit 261 MB Festplatte 
mit 270 MB Quantum 

_ mit 340 MB Quantum 

^ m ^ t>it 452 MB Festplatte 
■ "it 540 MB Quantum 


+ 479,- 
+ 529,- 
+ 599,- 
+ 749,- 
+ 949,- 


lestplotten Cinbauimt 


I alle Soezlalkabet Schrauben, Software, 
Handouch und Einbauanleitung 
Um 3.5 Festplatten AI 200 79,- 

[für 2.5 Festplatten A600/A1200 39,- 


COMPACT OPTI/SOLAR 


DUO TOWER 


4er TOWER SCSI FESTPLAHEN 


150,-/200,- 


I . + 

200,-/230,- 


400,- 


Speed 399.-] 


,, . 

300,- 300,- 

1 

«»'•Hass 


DAS ULTIMATIVE FESTSPEICllERSYSTEM 


Quantum ELS 
Quantum LPS 
Quantum LPS 
Maxtor 
Fuptsu FA 
Quantum LPS 
Quantum MPIRE 
Toshiba MK 
Quantum MPIRE 1080 MB 
Fujitsu ESA 
Quantum PD 


170 MB 
270 MB 
340 MB 
345 MB 
520 MB 
540 MB 
540 MB 
1064 MB 


i3S9,^ 

' Quanfum OOO « 


^Ouontum 
389,- SCSI 170 MB' 

529,- 1 
629,- 
599,- 
999,- 
999,- 
1199,- 
1399,- 

luovmo 1899,-|.c_|^ 

1083 MB 1699,-f*KC^ 4^9,- 

1800 MB 2499,'^'®**^ 


EXTERN 3.5 AT-BUS FESTPLAHEN 


Mitsumi FX 001 AT 329,- 

Mitsumi FX 001 D AT 399,- 

XM 3301 BC SCSI 

XM 3401 B SCSI 689,- 

XM4101B SCSI 489,- 

NEC3Xi SCSI 779,- 


Photo WorX Treibersoltwore 


549,- 

949,- 

749,- 

1039,- 

a.A. 




Seogate 

Seogate 

Maxtor 

Seagate 

Seagate 


3145 

3290 

7345 

3550 

3655 


130 MB 
261 MB 
345 MB 
452 MB 
540 MB 


379,- 

479,- 

549,- 

749,- 

899,- 


2.5 AT-BUS FESTPLAnEN 


CONTROLLER SCSI ■IINIIIIIMiil MAGNETO-OPTICAL-DISK 


Oktogon 508 
Oktagon 2008 


179,- 

149,- 


249,- 

249,- 


Seagate 

Seagate 

Fuptsu 

Conner 


9145 

9235 

2637 

2254 


130 MB 
214 MB 
240 MB 
250 MB 


499,- 

649,- 

799,- 


WECHSELPLATTEN 


Syquest SO 555 vorisiirgwöt 44 MB 
'yquestSOSIlOC 44+88 MB 
yquestSQ3105 105 MB 
Medium 1/10 44 MB 

Medium 1/10 88 MB 

Medium 1/10 105 MB 


DAT STREAMER 


HP 35470 A 2 GB 1879,- 

HP 35480 A BGB 1999,- 

DAT-Bond, 90m 1 /10 29,-/249,- 


349,- 599,-* 

499,- 879,-* 

499,- 879,-* 

129,-/109,- ' = 111(1. , 
189,-/169,- I Medium 
129,-/109,- 


FujitsuM2511A2 128 MB 1299,- 
Medium128MB 1/10 St. 74,-/699,- 


2179,-* 

2299,-* 

‘ s incl. 1 Bond | 

mm 

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SOFTWAR E 

VORSTELLUNG 




Der 3-D-Markt auf dem 
Amiga ist in ständiger Be¬ 
wegung. Die Programme 
werden ständig aktuali¬ 
siert. Neue Versionen be¬ 
kannter Vertreter stehen 
kurz vor der Fertigstellung 


von Johann Schirren 
und Michael Klaus 


W ir stellen Ihnen im folgen¬ 
den die neuesten Versio¬ 
nen wichtiger 3-D-Pro- 
gramme vor. Bei «Maxon Cinema 
4D« sind meist kleinere Änderun¬ 
gen und Fehlerkorrekturen, wie 
es auch durch die Versionsnum¬ 
mer 1.22 zum Ausdruck kommt, 
durchgeführt worden. »Real 3D 
2.4« wurde schon kurz nach der 
Amiga 93 in Köln angekündigt, 
die Tester fanden allerdings 
Immer wieder Fehler, so daß sich 
die Auslieferung ständig verzö¬ 
gerte. Bei »Imagine 2.9« handelt 
es sich um eine Zwischenversion. 
Ursprünglich sollte sie nur aus 
gewählten Anwendern in den 
Staaten zugänglich gemacht wer¬ 
den. Da aber auch hier die neue 
Version 3.0 noch auf sich warten 
läßt, wurde Imagine 2.9 doch für 
alle Anwender freigegeben. 
MaxonCinema 4D VI .22 
Seit kurzem wird die neue Ver¬ 
sion 1.22 von »MaxonCinema 
4D« ausgeliefert. Sie beeindruckt 
mit einigen Neuerungen wie zu¬ 
sätzlichen Treibern und endlich 
auch den boolschen Operationen. 

Besonders hervorzuheben sind 
die Neuerungen am Konverter. 
Dieser wurde inzwischen so ver¬ 
bessert, daß er schon fast alleine 
den Preis des gesamten Pro¬ 
grammpakets wert ist. Bei der 
Konvertierung werden, sofern 
vorhanden, Materialien und Tex¬ 
turen in den jeweiligen Objektda¬ 
ten mit übersetzt. Auch Hierarchi¬ 
en innerhalb komplexer Objekte 
werden berücksichtigt. 

Neu ist der Treiber für die Gra¬ 
fikkarte »Merlin 2«. Allerdings 
muß man, aufgrund von Proble¬ 
men der Merlin-Bibliotheken, Ein¬ 
schränkungen bei der Bildschirm- 
umschaltung hinnehmen. 

Überzeugen hingegen kann die 
neue »Magnetlsmus«-Funktion im 
Editor. Damit lassen sich Objekte 
sehr realitätsnah verändern: Sie 
ziehen einen Punkt aus dem Ob¬ 
jekt heraus, dabei bewegen sich 
die umliegenden Punkte entspre¬ 
chend der Entfernung mit. Ver¬ 
schiedene Einstellungen unter¬ 
stützen diese Befehle, mit dem 


3-D-Programme: Cinema 40 VI.22; 


etwa tropfenförmige Körper sehr 
einfach aus einer Kugel kon¬ 
struiert werden können. 

Endlich sind die, bereits in der 
ersten Version beschriebenen, 
boolschen Operationen verfügbar. 
Zuerst definiert man die beiden 
Körper, mit denen die Operation 
durchgeführt werden soll, an¬ 
schließend erhält man ein neues 
Objekt. Dies stellt das Ergebnis 
der Berechnung dar, somit blei¬ 
ben die Originale erhalten, was ei¬ 
ne Rücknahme der Funktion bei 
Fehlern stark vereinfacht. Ist man 
mit dem Ergebnis zufrieden, 
löscht man die Ausgangsobjekte. 

Beigepackt Ist noch der zusätz¬ 
liche Zeichensatz »Diamond«, die 
dazugehörigen Polygonobjekte 
werden auch mitgeliefert, was 


Real 3D V2.4 

In Kürze wird die neueste Ver¬ 
sion des wohl leistungsstärksten 
3-D-Programms auf dem Amiga 
ausgeliefert: »Real 3D V2.4«. Sie 
beinhaltet über 100 neue bzw. 
verbesserte Funktionen gegen¬ 
über der Version 2.35. 

Real 3D wird noch schneller, 
die Berechnungszeiten der Mate¬ 
rialien wurde fast halbiert. Auch 


die Darstellung der Bezier-Kurven 
und die Berechung im »Environ¬ 
ment Mode« wurde um den Fak¬ 
tor 2 beschleunigt. 

Anwendern mit OS 3.x steht 
zur Farbauswahl nun ein Farbrad 
zur Verfügung, was die optische 
Auswahl unterstützt und sehr er¬ 
leichtert. 

Die Lichtquellen wurden eben¬ 
falls erweitert. So verfügt Real 3D 
nun über konische und zylindri¬ 
sche Spotlights. Zusätzlich kön¬ 
nen Lichtquellen neue Attribute 
zugewiesen werden: Kontrolle der 
Lichtstärke mit zunehmendem Ab¬ 
stand von der Lichtquelle, Winkel 
und Radius bei den Punktlichtern 
sowie eine Helligkeitskontrolle. 

In der Freiformkonstruktion 
sind nun ein Beveling mit vier 
Stufen, sowie die Kontrolle des 
Radius und der Bevel-Tiefe mög¬ 
lich. Das Beveling berücksichtigt 
dabei auch Löcher In Objekten, 
kann sowohl nach außen wie 
auch nach innen gesetzt werden 
und venA/endet B-Splines, um ho¬ 
he Qualität zu erreichen. 

Auch bei der Animationserstel¬ 
lung hat sich einiges getan: Die 
Keyframes werden beim Entwurf 
optisch angezeigt und können 
nun auch wahlweise mit linearer 
oder B-Spline-Interpolation ver¬ 
bunden werden. In die Version 



MaxonCinema: Ein Raytracing-Programm, das bis auf ein 
ausgereiftes Animationsmodul kaum Wünsche offen läßt 


den Entwurf eigener Zeichensät¬ 
ze deutlich vereinfacht. 

Auf der Programmdiskette lie¬ 
fert ein Textfile interessante Infor¬ 
mationen über Datenbanken für 
3-D-Objekte. Mit solchen Daten¬ 
banken können insbesondere An¬ 
fänger sehr schnell tolle Raytra- 
clng-Bilder zaubern. 

An MaxonCinema 4D wurde 
mit der Version 1.22 in erster Li¬ 
nie Schönheitspflege betrieben. 
Allerdings sind auch neue Funk¬ 
tionen und Treiber hinzugekom¬ 
men. Alles in allem ist es das 3- 
D-Programmpaket für den Ein- 
und Aufsteiger. Der Autor arbeitet 
z.Zt. an einem vollständigen Ani¬ 
mationsmodul, dessen Erschei¬ 
nungsdatum aber noch zurückge¬ 
halten wird. 

Preis: 248 Mark (Einführungspreis bis 
31.03.1994) 

Anbieter Maxon Cinema 4D: Maxon Compu¬ 
ter. Industriestr. 26.65760 Eschborn. 

Tel.(0 61 96) 48 18 11. Fax (0 61 96) 4 18 85 



Editor: Gerade Einsteiger werden mit dem Konstruktions< 
modell von Cinema 4D schnell zurechtkommen 


32 


AMIGA-MAGA2IN 3/1994 










































2.40 wurden grafische Darstell¬ 
lungen für die meisten Animati¬ 
onsbefehle wie Pfad, Rotation, 
Richtung und Größenänderung 
integriert. Weiterhin kann der ge¬ 
wünschte Ablauf einer Animation 
nun auch in Bildern angegeben 
werden und nicht nur in Zeitein¬ 
heiten. Dies erleichtert die Ab¬ 
stimmung bei mehreren Objekt¬ 
bewegungen und der Kamera. 

Echten Komfort bietet das Ar¬ 
beiten mit der neuen »Time Li¬ 
ne«. Sie erlaubt eine gute Kon¬ 
trolle und einfaches Bearbeiten 
der verschiedenen Zeitabläufe in 
einer Animation. 

Real 3D 2.4 ist ein weiterer 
Schritt nach vorne. Eine vollstän¬ 
dige Übersicht der neuen Funktio¬ 
nen können wir nicht bieten, da 
wir noch nicht alle Informationen 
erhalten haben. Die für Anfang 
des Jahres geplante Auslieferung 
der neuen Version hat sich ver¬ 
schoben, da die Tester Fehler in 
der Version 2.40 entdeckt haben. 
Für viele Anwender zusätzlich in¬ 
teressant ist die Ankündigung des 
deutschen Handbuchs, das si¬ 
cherlich eine echte Erleichterung 
beim Einstieg in diese komplexe 
Software darstellt. 

Preis: 945 Mark 

Anbieter Real 30 2.4: Activa International; 
Brahmfelder Chaussee 324; 22177 Hamburg: 
Tel. (0 40) 6 42 40 20; Fax (0 40) 6 42 40 34 


Imagine 2.9 

Nach langem Warten ist die 
Version 2.9, der Vorbote von 
»Imagine 3.0«, auf dem Raytra- 
cer-Markt erschienen. »Imagine 
2.9« wird als Update der Version 


2.0 geliefert, und ist somit vorerst 
nur dem schon registrierten An¬ 
wender zugänglich. 

Um es gleich vorweg zu neh¬ 
men: Imagine 2.9 ist nicht etwa 
ein billiges Auffrischen der Versi¬ 
on 2.0, sondern wartet mit vielen 
neuen Leistungsmerkmalen auf. 
Im Update-Paket sind ca. 50 
neue Texturen sowie ein weiteres 
»F/X«-Modul enthalten. Unter der 
Leitung eines Amiga mit AA-Chip- 
satz entlockt Imagine 2.9 diesem 
seine volle Farbenpracht. 

Als ein sehr nützliches Feature 
erweist sich hierbei der Rückgriff 


-Y 


V 

\ 


Real 3D 2.4: Das Programm gehört zu den Leistungsträgern 
und Flaggschiffen in puncto 3-D auf dem Amiga 




Imagine 2.9: Der Altmeister wehrt sich. Die neue Version 
macht den verlorengegangenen 3-D-Boden wieder gut. 


auf die Palette des zuletzt geren- 
derten Bildes, somit hat man dem 
Aderlaß »Zeit« wieder mal ein 
paar Sekunden abgerungen. 

»Spline Editor« heißt das Zau¬ 
berwort; der neu integrierte Editor 
verspricht beim Konstruieren 
selbst aufwendiger Formen ge¬ 
naues, schnelles und zeitsparen¬ 
des Arbeiten. 

Wer sich vor allem mit genü¬ 
gend PostScript-Schriften eindeckt, 
dem steht eine fast unbegrenzte 
Auswahl an 3-D-Schriften zur Ver¬ 
fügung. Und so einfach ist es: 
PostScript-Font auswählen, Text 
eingeben, Fonttiefe , Phasenbreite 
und -form festlegen, einen Augen¬ 
blick Geduld und eine wunder¬ 
schöne, dreidimensionale Schrift 
»springt« aus dem Bildschirm in 
das Auge des Betrachters. 

Sollte einen dennoch das unwi¬ 
derstehliche Bedürfnis überkom¬ 
men, die soeben kreierte Schrift 


ein wenig zu verändern, hilft ein 
Blick in den »Detail Editor«. Unter 
dem Menüpunkt »New Stuft« fin¬ 
den sich neun neue Funktionen. 
Dort den Punkt »Deformation« 
aufgerufen, öffnet sich ein Fen¬ 
ster, welches einem sechs Verfor¬ 
mungsoperatoren zur Auswahl 
anbietet: »Stretch«, »Twist«, »Ta- 
per«, »PInch«, »Bend« und 
«Shear« sind genau die richtigen 
Funktionen, um ein Objekt im 
nachhinein in seiner Gesamtheit 
zu beinflussen. 

Als weiterer Leckerbissen ist 
eine Partikelfunktion integriert, die 
wunderbar mit dem Partikel-Effekt 
im »Action Editor« harmoniert. 
Auf diesem Wege sind Schnee, 
Regen und Sandstürme, um nur 
einige Anregungen zu geben, re¬ 
lativ einfach realisiert. 

AmigaOberland liefert z.Zt. die 
Version 2,9 aus. Bei Erscheinen 
von Imagine 3.0 erhalten die An¬ 
wender dann ein Update von 2.9 
zum Portokostenpreis. 

Update-Preis 2.0 auf 3.0: 295 Mark; 

Preis Version 3.0: 795 Mark 

Anbieter Imagine 2.9: AmigaOberland; In der 

Schneidhohl 5; 61476 Kronberg/Taunus; 

Tel. (0 61 73) 6 50 01: Fax (0 61 73) 8 33 85 

Fazit: Die Amiga 3-D-Szene 
lebt: Immer neue Features wer¬ 
den In die Programme integriert. 
Der Abstand zwischen den Pro¬ 
grammen auf dem Amiga und an¬ 
deren wie »Explore«, »Softima¬ 
ge« oder »3DGo« schrumpft wei¬ 
ter. Aber auch für Einstelger bie¬ 
tet der Amiga mit Programmen 
wie MaxonCinema eine Basis. Al¬ 
lerdings darf man nicht ver¬ 
schweigen, daß auch beim Amiga 
ein gewisse Ausstattung vorhan¬ 
den sein muß, um vernünftig ar¬ 
beiten zu können. Insbesondere 
ein mathematische Koprozessor, 
mehrere MByte Arbeitsspreicher 
und eine Festplatte sind Grund¬ 
voraussetzung, um keinen Frust 
beim Arbeiten aufkommen zu las¬ 
sen. Um wirklich professionell ar¬ 
beiten zu können, ist zusätzlich 
der Einsatz von schnellen, hoch¬ 
auflösenden Grafikkarten und 
großen Monitoren notwendig. Ins¬ 
besondere bei der Objektkon¬ 
struktion sind Auflösungen von 
z. B. 1200 X 1000 Punkten durch¬ 
aus sinnvoll. Auch umfangreiche 
Szenen können dann problemlos 
dargestellt werden. Für die Video¬ 
aufzeichnung darf man auf die 
neuen JPEG-Karten gespannt 
sein. Real 3D 2.4 und Imagine 
3.0 sollen im April erscheinen 
Sobald uns die offiziellen Versio¬ 
nen vorliegen, werden wir sie 
ausführlich testen, um uns ein ge¬ 
naues Bild der Leistungsfähigkeit 
zu verschaffen. rw 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


33 



























A 


TEST 

SOFTWARE 


Datenbanken: »MaxonTWIST« und »SBase 4« 

Twist oder Tango 

Statt einen Eiertanz aufzuführen, wenn man Maxon nach einer Datenbank für den Ami- 
ga fragt, schickt die Firma seit neuestem ihr »MaxonTWIST« aufs Software-Parkett. 
Für den richtigen Tanzpartner ist schon gesorgt: Oxxi hat sein »SBase 4« nun in ein 
deutsches Gewand gekleidet. Bleibt die Frage: Wer läßt die Daten am besten tanzen? 



Modern: »MaxonTWIST« präsentiert sich mit eigenen Icons, 
Fenstern, Maus- und Tastatur-Bedienung 


von David Göhler 


M axonTWIST (Version 1.05) 
ist nur scheinbar ein kom¬ 
plett neues Produkt aus 
dem Hause Maxon, das konse¬ 
quent auf die OS-2.0-Oberfläche 
des Amigas baut. Geschwindig¬ 
keit, einfache Bedienung und 
Flexibilität sind die Ziele, die sich 
Maxon nach eigenen Aussagen 
dabei gesetzt hat. Trotz 2.0-Aus- 
sehen läuft es auch noch unter 1.3 
(dann aber mit Einschränkungen). 
Diese Besonderheit merkt man als 
2.0-Benutzer aber kaum. 

Dank einer Datenbank-Ent¬ 
wicklung auf dem Atari ST konn¬ 
ten die eigentlichen Datenbank- 
Funktionen portiert und in die 
Amiga-Oberfläche eingebettet 
werden. Die löbliche Absicht ist 
klar: Die Datenbank hat sich be¬ 
reits bewährt und ist gut getestet. 
Wie der Test zeigt, geht diese 
Rechnung aber nicht ganz auf. 

SBase 4, das früher einmal Su- 
perBase hieß, ist eine Weiterent¬ 
wicklung aus den vorherigen Ver¬ 
sionen, die es bereits für den 
Amiga gab. Mittlerweile gibt es 
auch Portierungen für Windows. 
Die aktuelle Version 1.30f unter¬ 
stützt nun auch die Locale-Library 
und »spricht« deutsch, wenn¬ 
gleich sie auch weiterhin unter 
1.3 funktioniert. 

Die Unterstützung von allen 
2.0-Neuhelten oder gar Verbes¬ 
serungen von 2.1 oder 3.x fehlen 
sowohl MaxonTWIST als auch 
SBase 4. Beide Datenbanken 
verstehen sich als relational. Was 
das bedeutet, entnehmen Sie 
dem Kasten »Relationen« auf der 
nächsten Seite. Bei Relationen 
unterscheidet man verschiedene 
Klassen, von denen die hier vor¬ 
gestellten Datenbanken nur die 
einfachen beherrschen. 

Bevor man eine Datenbank 
zum Kauf auswählt, muß man 


sich darüber klar sein, was man 
damit bearbeitön möchte und für 
welche künftigen Vorhaben sie 
noch geeignet sein soll. Auch die 
Frage nach den Datenmengen 
und den unbedingt nötigen Funk¬ 
tionen sollte man vorher klären. 
Außerdem ob die Datenbank pro¬ 
grammierbar sein soll und wie 
sich immer wiederkehrende Ab¬ 
läufe automatisieren lassen. Soll 
die Datenbank im Netz laufen, als 
Server dienen, auch Bilder auf¬ 
nehmen oder Sounds verwalten? 
Wie sieht es mit langen Notizen 
aus? Diese Fragen kann dieser 


Artikel nicht beantworten. Mit 
Ihren Antworten und diesem Test 
ist die Entscheidung für Sie je¬ 
doch leicht zu fällen. 

Der Tanz beginnt 

Maxon liefert TWIST auf zwei 
Disketten, mit einem 270 Seiten 
starken Handbuch als Ringordner 
im stabilen Schuber. Das in 
deutsch gehaltene Handbuch Ist 
reichlich bebildert, enthält eine 
ausführliche Einführung und geht 
behutsam mit dem Benutzer um. 
Nacheinander wird man in alle 
Dialoge eingeführt und erhält da¬ 
bei die nötigen Erklärungen. 

Dank der reichlich vorhande¬ 
nen Beispieldateien auf der zwei¬ 
ten Diskette bekommt man einen 
guten Überblick über die ver¬ 
schiedenen Funktionen und kann 
in kürzester Zeit mit dem Pro¬ 
gramm umgehen. Das Handbuch 
hat eine Referenz, einen Index 
und ein paar Anhänge. Bis auf 
Kleinigkeiten stimmt es mit der 
ausgelieferten Programmversion 
in Wort und Bild überein. Ledig¬ 
lich die Beschreibung, wie man 
einen Report gestaltet und glie¬ 
dert, wird trotz mehrfachen 
Durchlesens nicht ganz klar. Da 
diese Funktion aber der von SBa¬ 
se sehr ähnelt, konnten wir die 
dortigen Erklärungen zum Ver¬ 
ständnis problemlos heranziehen. 


Zur Installation greift Maxon 
wie gewohnt auf den Installer von 
Commodore zurück: nach knapp 
drei Minuten waren beide Disket¬ 
ten installiert. Zu wünschen 
wären jedoch ein Update und 
Deinstall-Modus, sollte Maxon¬ 
TWIST schon Installiert sein. Der 
Installer kopiert sonst nämlich die 
Konfigurations-Datei von der Dis¬ 
kette einfach über die schon auf 
der Platte vorhandene. 

Datenbanken lassen sich nach 
verschiedenen Kriterien in Grup¬ 
pen einteilen. Ein Kriterium kann 
eine eingebaute Programmier¬ 
sprache sein. MaxonTWIST kennt 
keine eigene Datenbanksprache 
und setzt dafür auf eine einfache, 
aber flexible Bedienung. Fast alle 
Kommandos und Menüpunkte 
können per Tastatur, Maus oder 
ARexx gestartet werden. Die Da¬ 
teiinhalte können als Formular 
oder als Tabellen angezeigt wer¬ 
den. Alle Eingaben erfolgen in 
speziellen Requestern. 

Ihre Ansprüche 
setzen den 
Maßstab 


Außer der Programmierspra¬ 
che fehlt kaum etwas: Serienbrie¬ 
fe lassen sich erstellen, Relatio¬ 
nen (wenn auch nur mehrfach 
1:1-Beziehungen) aufbauen, be¬ 
rechnete Felder anlegen, Reports 
sehr flexibel gestalten und sowohl 
in ein Fenster, eine Datei oder 
über den Drucker ausgeben. 

Der Import-Mechanismus ge¬ 
stattet eine recht flexible Eingabe 
in die Datenbank, da man für je¬ 
des zu importierende Feld nicht 
nur Trenner, sondern auch x- und 
y-Positionen angeben kann. Glei¬ 
ches gilt für den Export. Überall 
wo es eine Auswahl an mehreren 
Möglichkeiten gibt, erscheinen Li¬ 
sten mit Schiebereglern oder ein 
kleines Pop-up-Menü. Man hat 
das Gefühl, daß die Programmie¬ 
rer sich Mühe mit der Oberfläche 
gegeben haben. Die Bedienung 



jjsJ jlJ jiß U 

Altmeister: »SBase 4« merkt man auch in der neusten Ver¬ 
sion sein Alter an, wenngleich es viele Möglichkeiten hat 


34 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 





































































































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SOFTWARE 


Benchmarks 


Aktion 

MaxonTWIST 

SBase 4 

Suchen mit Index 

< 1s 

< 1s 

Importieren 5000 Sätze 

29 s 

3:43 min 

Exportieren 5000 Sätze 

11 s 

2:05 min 

Index aufbauen 

17s 

6:10 min 

Text ohne Index suchen 

5,5 s 

1:31 min 

Komprimieren 

-(1) 

1:26 min 

Starten von Platte 

3 s 

8,5 s 

j (1) bei MaxonTWIST nicht nötig j 


ist stimmig und geht flüssig von 
der Hand (ganz im Gegensatz zu 
SBase 4). 

Wesentlich für den Erfolg einer 
flotten Bedienung ist auch eine 
flotte Arbeitsweise, und da liegt 
MaxonTWIST ganz vorn, auch 
wenn man mal den Blick über 
den Zaun wagt. Als Beispiel dien¬ 
te eine per Programm zufällig er¬ 
zeugte Adreß-Datei mit 5000 Ein¬ 
trägen, die aus einem Vornamen, 
Namen, Straße, Postleitzahl, Ort 
und Telefonnummer bestand. 
Diese Größe ist durchaus reali¬ 
stisch für kleinere Handwerksbe¬ 


triebe, Vereine oder Privatleute. 
Dabei wurden auch Namen mit 
Umlauten verwendet. Jedes Ele¬ 
ment stand in einer eigenen Zei¬ 
le, bis auf die Postleitzahl und 
den Ort, die in einer Zeile Platz 
fanden. Die zu importierende AS- 
Cll-Datei lag in der RAM-Disk, die 
zu füllende Datenbank wurde auf 
einer 210-MByte-Festplatte von 
Ouantum angelegt. 

MaxonTWIST brauchte für den 
Import 29 Sekunden, was absolu¬ 
te Spitze ist (s. [1]). Auch die Zei¬ 
ten für die Indizierung mit 17 Se¬ 
kunden sind kaum zu unterbie¬ 
ten. Dank eines Lese-Caches 
sind dabei nur wenige Plattenzu¬ 
griffe nötig. Beim Suchen mit In¬ 
dex Ist die Zeit kaum meßbar. 
Wenn man nicht weiß. In wel¬ 
chem Feld ein Text zu finden Ist, 
kann man auch eine Volltext-Su¬ 
che starten, bei der die Daten¬ 
bank in allen Datenfeldern sucht. 
Die Suche dauerte etwas über 
fünf Sekunden. 

Daneben kann man Aktionen 
wie das immer wiederkehrende 
Drucken von Mitgliedslisten, 
Mahnungen, Rechnungen sowie 
das Öffnen einer Datenbank auf 
eine Funktionstaste legen und mit 
einem hübschen Icon für die Pro¬ 
grammoberfläche versehen. 
Nach dem Start des Programms 
genügen ein paar Tastenbefehle 


und der Rest läuft automatisch 
ab. Es lassen sich sogar »fremde 
Programme« wie ein Editor oder 
eine Uhr per Taste starten und 
auf den öffentlichen Bildschirm 
von MaxonTWIST bringen. 

Wo viel Licht ist, gibt es auch 
Schatten. So sehr die einfache, 
intuitive Bedienung und die hohe 
Geschwindigkeit auch begeistern, 
man muß doch feststellen, daß 
MaxonTWIST ein paar Sachen 
schlicht fehlen. Neben den Feld¬ 
typen für Zeichenketten fester 
Länge, Ganzzahlen und Flleß- 
kommazahlen gibt es noch das 


Datum. Kein Bildtyp, keine Text¬ 
felder variabler Länge (für Bemer¬ 
kungen), keine Feldtyp für exter¬ 
ne Dateien. Auch berechnete Fel¬ 
der, die nicht gespeichert, son¬ 
dern jedesmal neu berechnet 
werden, wenn man sie braucht - 
und damit keinen Platz in der Da¬ 
tenbank belegen - fehlen. 

Die fehlende Sprache könnte 
ARexx ersetzen. Leider aber 
kann MaxonTWIST über ARexx 
nur teilweise gesteuert werden. 
Filter, Reporte und Updates las¬ 
sen sich über ARexx nur sehr 
schwierig aufbauen. Die reine Be¬ 
nutzung vorgefertigter Updates Ist 
dagegen einfach. Möchte man et¬ 
wa alle Datensätze mit »Müller« 
bearbeiten, kann ein ARexx-Pro- 
gramm diesen Müller als Datum 
nicht übergeben. 


Der Dialog-Editor, in dem man 
sich hübsche Masken erstellen 
kann, beschränkt sich auf das 
Wesentliche: Felder, Texte, Bo¬ 
xen und Icons. Waagerechte und 
senkrechte Linien kann man noch 
mit ein Pixel breiten Boxen simu¬ 
lieren. Schräge Linien dagegen 
lassen sich nur über Bilder reali¬ 
sieren. Bilder müssen als ».info«- 
Dateien vorliegen. Anders als bei 
SBase 4 lassen sich auch Text¬ 
felder nicht so umfunktionieren, 
daß ihr Inhalt als Dateiname Inter¬ 
pretiert wird und in der Maske 
z.B. das Paßfoto zu einer Person 
auf dem Bildschirm erscheint. 


Gute Bedienung 
aber keine 
eigene Sprache 

Auch kann man mit Maxon 
TWIST nur arbeiten, wenn das 
Programm läuft und sein Fenster 
offen hat (das Problem hat auch 
SBase 4). Als Server Im Hinter¬ 
grund ist es deshalb weniger ge¬ 
eignet. Neben diesen generellen 
Einschränkungen gibt es leider di¬ 
verse kleine Bugs und Ungereimt¬ 
heiten. Löscht man beim Import 
aus der Liste der Elemente, in die 
Importiert wird, ein Element, und 
klickt doppelt auf das nach¬ 
gerückte, so erscheinen die Ein¬ 
stellungen zu dem vermeintlich 
gelöschten Element. Dies gilt 
ebenso für den Export. 

Beim Anlegen eines neuen Fel¬ 
des nach Anwahl von 
»Datei/Neu...« kann bei einem 
neuen Feld kein Gültigkeitsbe¬ 
reich bei Ganzzahlen angeben 
werden, da TWIST das neue Feld 
noch nicht kennt und eine Formel 
zur Überprüfung mit dem neuen 
Feldnamen abweist. Das geht 
erst dann, wenn man das Feld 
nachträglich erneut editiert. Der 
Icon-Anmelden-Dlalog entspricht 
nicht den Abbildungen im Hand¬ 
buch. Auch wird im Handbuch im¬ 
mer wieder betont, man könne 
das vorgeschlagene Icon durch 
ein anderes ersetzen, leider er¬ 
klärt es aber nicht wie (man er¬ 
setzt die Icons in »TWIST 



Relation: Verknüpfung der Daten zweier Dateien über ein 
Feld, das in beiden Dateien als Eintrag existiert 


Reiationen 


Relation heißt zu gut deutsch »Beziehung«. Gemeint ist eine Beziehung zwischen 
zwei Dateien. Man denke sich eine Datei, die alle zu vertreibenden Produkte-Da- 
ten eines Geschäfts enthält und eine Datei, in der alle Lieferanten-Daten zu fin¬ 
den sind. Nun möchte man zu jedem Produkt den Lieferanten bestimmen können. 
Die einfachste Lösung ist es, bei jedem Produkt die komplette Adresse des Liefe¬ 
ranten einzutragen. Allerdings stehen die Lieferanten-Daten dann mehrfach in der 
Produkt-Datei. Sollte sich die Adresse eines Lieferanten ändern, muß man alle 
Produkt-Datensätze ändern, die die alte Adresse beinhalten. Diese Lösung ist al¬ 
so zu verschwenderisch und unflexibel. 

Statt dessen gibt man jedem Lieferanten eine Nummer und ordnet jedem Produkt 
eine Nummer zu, die einem Lieferanten entspricht. Möchte man nun herausfin¬ 
den, von welchem Lieferanten ein bestimmtes Produkt geliefert wird, ermittelt 
man die Nummer aus der Produkt-Datei und sucht damit in der Lieferanten-Datei. 
Findet man eine solche Nummer, hat man alle Lieferanten-Daten zum Produkt 
verfügbar. Diese Art der Beziehung zweier Datenbestände mittels einer Nummer 
oder eindeutigem Schlüssel nennt sich Relation. 

Wenn man sich die beiden Dateien als Tabellen vorstellt, gibt es in beiden eine 
Spalte mit einer Lieferantennummer. Diese Nummer ist das Bindeglied zwischen 
den beiden Tabellen und stellt die Beziehung, sprich die Relation her. Möchte man 
von der Datenbank alle Produkte aufgelistet bekommen, die weniger als 20 Mark 
kosten und soll in dieser Auflistung auch jedesmal der Lieferant mit Namen erschei¬ 
nen, muß die Datenbank mit der Lieferantennummer den Namen nur in dem ande¬ 
ren Datenbestand heraussuchen und der Auflistung hinzufügen. Dabei entsteht ken 
ne Kopie. Und sollte sich der Name oder die Adresse eines Lieferanten ändern, 
stimmt bei der nächsten Auflistung sowohl der Namen als auch die Adresse. 
Vergleichbar einfach ist die Suche nach dem Lieferanten, wenn man es einmal 
andersherum versucht: Man möchte zu jedem Lieferanten alle seine Produkte 
auflisten. Da ist die Relation plötzlich nicht mehr eine 1:1-Verbindung, sondern ei¬ 
ne 1:N-Verknüpfung. Denn zu fast jedem Lieferanten gibt es mehrere Produkte. 
Zu jedem Lieferanten-Eintrag müßte man also eine eigene Tabelle erzeugen. 
Zum Schluß hätte man eine große Tabelle mit vielen kleinen Tabellen darin. An 
solch einer Verknüpfung beißt sich MaxonTWIST schon die Zähne aus. 

SBase 4 beherrscht diese Beziehung nur über einen Trick: Da es sowieso immer 
nur einen Datensatz anzeigt - die Tabellen-Sicht ist ja nur ein simples Formular, 
bei dem man noch die vorher sichtbaren Datensätze sehen kann - kann man ei¬ 
nen speziellen Modus wählen, in dem zu jedem Datensatz die Datensätze in ei¬ 
ner Liste gezeigt werden, die zu diesem einen Datensatz in Beziehung stehen. 
M:N-Relationen stehen in der Preisklasse von MaxonTWIST und SBase 4 nicht 
zur Debatte. Wer sich jedoch etwas mehr für die Theorie relationaler Datenban¬ 
ken interessiert, dem sei als Lektüre [2] ans Herz gelegt. 


36 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 





















































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Siegfried Copy (dt.) DM 58,- 

Pelican Press (dt.) DM 103,- 

Scriptsprache/ 

Programmiersprachen: 

AMOS Professional DM 88,- 

AMOS Pro. Compiler DM 58,- 

DAS AMOS BUCH (dt) DM 49,- 

Can DO 2.511 AGA (dt.) DM 235,- 

Maxon Kickpascal2.1 (dt) DM 209,- 

MaxonASM (dt) DM 119,- 

MaxonC-f+ (dt.) DM 314,- 

Maxon C++ light (dt.) DM 142,- 

Datenbankprogramm: 

FinalBase (dt) DM 69,- 

Superbase Pro. 4 (dt.) DM 369,- 

Superbase Pers. 4 (dt) DM 199,- 

PC-Task 2.03 

(Handbuch in deutsch) 

DM 89,- 

PPrint 3 

(in deutsch) 

DM 134,- 

TURBOCALG 2 

(Tabellenkalkulation in deutsch) 

DM 134,- 

STEUEnFUCHSPRO. 93 

Hn deutsch) 

DM 75,- 

HAUSHAITSBUGH DELUXE 

(IN DEUTSCH ] 

DM 85,- 

DynamicCache 

(Handbuch in deutsch) 

DM 69,- 

Druckertools: 

Macrosystem Studio (dt.) DM 79,- 

TurboPrint Pro. 2.02 (dt) DM 125,- 

Musik: 

Deluxe Music Construction Set 

DM 185,- 

TechnoSound Turbo 2 (dt) DM 128,- 

Büro 

Fibuman e (dt.) DM 379,- 

Fibuman f dt. DM 769,- 

Fibuman m (dt.) DM 959,- 

Verschiedenes: 

Kickstartumschaiter für 1.3/2.04 

Roms (ohne Rom s) DM 24,- 

Kickstart Rom 2.04 DM 34,- 

C D-ROM-Laufwerk 

Toshiba 

XM3401B 

(Intern) 

(SCSI-Laufwerk) 

DM 695,- 

CD-ROM Laufwerk 

Toshiba 

XM4101B 

(Intern) 

(SCSI-L^ufwerk ) 

DM 495,- 

CD-ROM-Laufwerk 

NEC 3xi 

(Intern) 
SCSI-Laufwerk 

DM 839,- 

ADX Datentechnik GmbH, Postfach 710462 

22164 Hamburg. Vertrieb von Soft.- und Hardware 

Vorrätige Lagerware verläßt noch am Tag des Bestelleingangs unser Haus (ca. 95%) 

Versand per Vorkasse oder Nachnahme möglich zuzüglich Versandspesen nach Aufwand Es gelten unsere 

allgemeinen Liefer.- urxJ Zahlungsbedingungen. Angebote freibleibend. Lieferung solange Vorrat rei^t. 
Preisänderungen Vorbehalten. 






































SOFTWARE 


Leistungsvergleich \ 

Ausstattung 

MaxonTWIST 

SBase 4 

RAM-Bedarf 

1 MByte 

1 MByte 

OS-Version nötig 

1.3 

1.3 

Festplatte nötig 

nein 

nein 

Platten-Platz nötig 

<1.5 MByte 

< 2 MByte 

Proqrammsprache 

deutsch 

deutsch 

Datentypen 

Text/dynamisch 

+ /- 

+ / extern 

int /float 

+ / + 

+ / + 

extern / Bildtyp 

-/- 

+ / + 

date / time 

+ / + 

+ / + 

Funktionen 

String 

+ 

+ 

statistische 

+ 

0 

trigonometrische 

- 

+ 

Datums-ZZeitfunktionen 

+ 

+ 

Masken 

frei definierbar 

+ 

+ 

Zeichenmöglichkeiten 

0 

+ 

Schmuckbilder 

+ 

+ 

externe Feldtypen 

- 

+ 

Fonts frei wählbar 

+ 

+ 

Relationen 

1:1 

+ 

+ 

1:N 

- 

0 

Tabellen-Ansicht 

+ 

0 

Alias-Tabellen (Views in SQL) 

- 

- 

Gruppengliederung in Reports 

+ 

+ 

eigene Programmiersprache 

- 

+ 

kompilierbar 

- 

- 

per Tastatur steuerbar 

+ 

0 

Volltextsuche 

+ 

- 

Password-Schutz 

- 

+ 


PCX), berechnete Felder, eine 
Basic-ähnliche, umfangreiche 
Programmiersprache, Funktionen 
zum Übertragen von Daten via 
Modem, und viele kleine Schman¬ 
kerl, die zu einer größeren Daten¬ 
bank gehören. 


SBase 4: Eigene 
Sprache 
undARexx 


Rein funktional gesehen, geht 
SBase 4 weit über das hinaus, 
was MaxonTWIST zu bieten hat. 
Sollten Sie in der Lage sein oder 
sich für fähig halten, Anwendun¬ 
gen in einer Datenbank-Sprache 
zu schreiben, ist SBase 4 klar die 
erste Wahl. Mit der Sprache las¬ 
sen sich Anwendungen erstellen, 
die eigene Menüs besitzen und 
dem Benutzer weismachen kön¬ 
nen, er benutze keine Datenbank, 
sondern ein speziell für ihn ge¬ 
schriebenes Programm. 

Alle Kommandos der Sprache 
stehen auch über ARexx zur Ver¬ 


fügung. SBase 4 kann damit für 
andere Programme im System zu 
einem Datenbank-Server werden, 
vorausgesetzt man beherrscht 
sowohl ARexx als auch die einge¬ 
baute Sprache einigermaßen. 
Was allerdings noch fehlt, ist eine 
SQL-Anbindung. 

Die Vielfalt der Funktionen 
macht SBase 4 aber auch zu ei¬ 
nem behäbigen Tanzbär. Dieses 
Bild stimmt nur allzusehr: Das 
Programm braucht relativ lange 
zum Starten, und ist in der Bedie¬ 
nung nicht mehr zeitgemäß, oft 
recht hakellg. Geht man an das 
Programm ohne Handbuch heran 
und probiert herum, kommt man 
bald nicht mehr sehr weit. Es gibt 
keine echte Tabellenansicht. Statt 
dessen steuert man das Pro¬ 
gramm über Schalter, die einem 
Kasettenrecorder nachgestaltet 
sind. In der Tabellenansicht kann 
man nun auch den Pfeil nach 
rechts oder links klicken und es 
erscheint der nächste oder vorhe¬ 
rige Datensatz in einer neuen Zel¬ 
le der Tabelle. Man kann so ei¬ 
nen Datensatz mehrfach auf den 


ICONS:« einfach durch selbst er¬ 
stellte!). 

Auch verhält sich Maxon 
TWIST manchmal recht merkwür¬ 
dig, wenn der Speicher knapp 
wird. Neben einem völligen Hän¬ 
ger gab es auch einen Kreislauf 
aus immer wiederkehrenden Gu¬ 
rus, aus dem man nur per Reset 
ausscheiden konnte. 


Kleinigkeiten 
warten auf 
ein Update 


Um es klar zu sagen: Das alles 
sind Kleinigkeiten, wenn es da¬ 
von auch eine ganze Menge gibt. 
Im allgemeinen funktioniert die 
Datenbank reibungslos und flott. 
Schlimmer sind eigentlich die 
prinzipiellen Einschränkungen, 
die schnellstens nach einem Up¬ 
date verlangen. 

Der tumbe Tanzbär 

SBase 4 kommt in einem ver¬ 
gleichweise riesigen, bunten Kar¬ 
ton daher, der zur Hälfte nur Füll¬ 
material enthält. Darin befinden 
sich in der getesteten Version 
SBase 4 Professional zwei Hand¬ 
bücher und zwei Disketten. SBa¬ 
se 4 gibt es auch noch in einer 
Personal-Version, die keine Pro¬ 
grammiersprache beinhaltet und 
sonst noch ein paar Einschrän¬ 
kungen hat. 

Für das Mehr an Geld erhält 
man zwei Handbücher, die zwar 


in deutsch gedruckt sind, aber in 
einer deutlich zu spürenden Hetze 
entstanden sein müssen. Bilder 
sind abgeschnitten, Tippfehler fin¬ 
den sich auch in Überschriften, 
teilweise fehlen ganze Satzteile, 
was sich vor allem bei den ein¬ 
führenden Erklärungen im Pro¬ 
grammierhandbuch sehr hinder¬ 
lich bemerkbar macht. Verweise 
auf andere Kapitel und die An¬ 
hänge sind oft falsch. Die Struktur 
und auch der Inhalt dagegen las¬ 
sen wenig zu wünschen übrig. 
Man findet schnell das, was man 
sucht. Oder man kommt schnell 
mit Index und Inhaltsverzeichnis 
zu dem Schluß, daß es etwas 
nicht gibt. Das ist immerhin bes¬ 
ser, als eine halbe Stunde unnütz 
blättern zu müssen. 

Die Installation mit Commodo- 
res Installer kann man nur als 
lieblos bezeichnen. Als Expert- 
User darf man ebenso nur zu¬ 
gucken wie als «Intermediate- 
User« und wird keinesfalls über 
alle Aktionen in Kenntnis gesetzt. 
Die zweite Diskette - mit Beispie¬ 
len - fordert der Installer gar nicht 
- erst an. Nach vier Minuten sind 
2 MByte auf der Festplatte belegt. 

Wirft man einen Blick auf das, 
was SBase 4 alles kann (oder 
können will), fehlt fast nichts: Ne¬ 
ben 1:N-Relationen, Reports, Eti¬ 
kettenausdruck, Serienbrieffunk¬ 
tion, frei zu gestaltenden Masken, 
mausgesteuerter Oberfläche gibt 
es auch Datentypen für Ton und 
Bilder (als IFF, GIF, EPF oder 


Amiga-test 


SBase 4 Prof. 1.30 f 


8 q gesamt 

5 URTEIL 


von 12 AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 

nnnm 

— 

1 Dokumentation H U lÜ Ul 



Bedienung 

nnniT 



Erlernbarkeit 

nnni 



Leistung 


1 


FAZIT: Wer auf Datenbank-Pro¬ 
grammierung und Bilddatenfelder 
nicht verzichten will oder komplexe 
Datenbank-Operationen durchführen 
muß, sollte sich mit SBase 4 an¬ 
freunden. Das Programm könnte 
aber noch mehr Pflege in der Be¬ 
dienung und Anpassung an neuere 
Entwicklungen vertragen. 

POSITIV: Programmierbar; ARexx- 
steuerbar; ext. Datenfelder; guter 
Formular-Editor; hohe Funktionalität. 
NEGATIV: Mangelhafte OS-An- 

passung; eher langsam; ungewohnte 
Bedienung; liebloses Handbuch; teil¬ 
weise ungewöhnliches Verhalten. 


Preis: ca. 375 Mark 
Hersteller: Oxxi Inc. 

Anbieter: Amiga Oberland, 

In der Schneithohl 5, 

61476 Kronberg/Taunus 

Tel. (0 61 73) 6 50 01, Fax 6 33 85 


Amiga-test 




MaxonTWIST 1.05 


9,7 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Erlernbarkeit 


Leistung 


nnnnna 
nnnnrr 
nnnnnn 
□□□□□□ 


FAZIT: MaxonTWIST ist die ideale 
Datenbank für den Heimanwender. 
Sie besticht durch einfache Be¬ 
dienung, hohe Geschwindigkeit und 
hübsches Äußeres. Etwas auszu¬ 
setzen gibt es nur an den wenigen 
Feldtypen, der fehlenden eigenen 
Sprache und den beschriebenen 
Fehlern. 

POSITIV: Sehr schnell: einfache Be¬ 
dienung: über Tastatur steuerbar; 
gutes Handbuch: viele Beispiele; 
echte Tabellenanzeige. 

NEGATIV: Nicht fehlerfrei: wenige 
Feldtypen (kein Bildtyp); keine Pro¬ 
grammiersprache: ARexx-Unterstüt- 
zung nicht vollständig. 


Preis: ca. 245 Mark 
Anbieter: Maxon Computer GmbH, 
Industriestraße 26, 65734 Eschborn, 
Tel. (0 61 96) 48 1811; 

Fax (0 61 96) 4 18 85 


38 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 































































Bildschirm bringen. Nach Einrich¬ 
ten eines Filters ändert sich in ei¬ 
ner sichtbaren Tabelle erst einmal 
nichts. Statt dessen muß man 
nun vorspulen, um zu sehen, wel¬ 
che Datensätze trotz des Filters 
noch zu sehen sind. 

Ganz abgesehen davon läßt 
sich bei SBase 4 in der Tabellen- 
und Standard-Datensatz-Darstel- 
lung der Font nicht wählen. Alle 
Daten erscheinen im Font »To- 
paz« der Höhe 8 Punkt. Mit ein¬ 
gebauten Grafikkarten läßt sich 
der Platz für große Tabellen nur 
theoretisch nutzen, da Topaz 8 
ein relativ kleiner, breiter Font ist, 
man bei Tabellen aber hohe, 
schlanke Fonts benötigt - voraus¬ 
gesetzt man möchte die Daten 
auch lesen können. 

MaxonTWIST dagegen erlaubt 
dankenswerterweise die Wahl 
des Fonts auch in der Tabel¬ 
lenansicht; mit der Einschrän¬ 
kung, daß man bei Outline-Fonts 
nur installierte Größen anwählen 
kann, da ein Eingabefeld zur frei¬ 
en Wahl von Fontgrößen fehlt. 

Exportiert SBase 4 eine Daten¬ 
bank und man klickt auf einen der 
Kassettenrecorder-Schalter, be¬ 
endet das Programm den Export 
sofort kommentarlos. Keine Ab¬ 
bruch-Meldung, nichts. Das wäre 
nicht so wild, wenn SBase 4 Da¬ 
ten in der Geschwindigkeit expor¬ 
tieren würde, wie MaxonTWIST 
dies tut. Tut es aber nicht. Der 
Export dauert elfmal so lang. 

Auch der Aufbau eines Index' 
für eine Datei mit 5000 Datensät¬ 
zen braucht seine Zeit, etwas 
über sechs Minuten! Bis auf das 
Suchen in einem Indizierten Feld, 
benötigt SBase 4 grundsätzlich 
Minuten, wo MaxonTWIST in 10 
bis 20 Sekunden fertig ist. 


SBase 4 erfordert 
eine längere 
Einarbeitung 


Die für MaxonTWIST erstellte 
Belspiel-Importdatei mit 5000 Sät¬ 
zen konnte SBase 4 in der glei¬ 
chen Form nicht Importieren: 
Gleiche Trennungszeichen für 
Feld und Datensatz sind nicht 
möglich. Erst nach Änderungen 
(Einfügen von Kommata) lief der 
Import, wenn auch langsam. 

Der Import von Daten wird im¬ 
mer wichtiger: Erhält man regel¬ 
mäßig Daten aus einem anderen 
Medium {Bildschirmtext, Video¬ 
text, via Modem oder von ande¬ 
ren Computern) kann ein immer 
wiederkehrender Import nötig 
werden. Das sollte nicht jedesmal 


lange Kaffeepausen erzeugen. 
Der Fehler Im Import-Requester 
von MaxonTWIST wiegt natürlich 
ebenso schwer. 

Das Bild, das SBase 4 bietet, 
ist sehr zwiespältig. Das Pro¬ 
gramm kann viel, besitzt aber kei¬ 
ne zeitgemäße Oberfläche. Mag 
sie vor drei oder vier Jahren noch 
modern gewesen sein, so kann 
man heute nicht mehr über die 
Macken hinwegsehen. In einigen 
Requestern überschneiden sich 
Text und Umrandung, es fehlen 
sinnvolle Hinweise und Anpas¬ 
sungen an die neuesten Betriebs¬ 
system-Entwicklungen. Zumin¬ 
dest die Unterstützung von öffent¬ 
lichen Bildschirmen wäre ange¬ 
sagt, wenn man schon mit 3.0- 
und AGA-Unterstützung wirbt. 
Abschiußball 

Ein Urteil ist nicht leicht zu fäl¬ 
len. Behebt Maxon die kleineren 
Fehler, kann man Vereinen, Pri¬ 
vatleuten und Selbständigen, die 
keine komplexen Operationen 
und Relationen brauchen, Ma¬ 
xonTWIST empfehlen. Es ist 
schnell, leicht zu bedienen, kom¬ 
plett in Deutsch, Im modernen 
Gewand. Mit Etikettendruck, Seri¬ 
enbrief-Funktion und einfachen 
Relationen sind die wichtigsten 
Funktionen vorhanden. Allerdings 
würden ein paar zusätzliche Re¬ 
ports das Programm weiter auf¬ 
werten, beispielsweise ein Re¬ 
port, der den aktuellen Datensatz 
ganz einfach ausdruckt. Für Be¬ 
sitzer von Grafikkarten ist Ma¬ 
xonTWIST dank der Font-Sensitl- 
vltät besser geeignet als SBase4. 

Ein Preis von unter 250 Mark 
ist nicht zu teuer und bei einer 
»1« vor dem Versionskomma darf 
man sicher auf Besserung hoffen. 

Wer es komplizierter liebt, der 
ist an sich mit SBase 4 gut bera¬ 
ten. Nur uneingeschränkt läßt 
sich dieses Urteil nicht geben. Die 
Funktionsvielfalt ist da, kann auch 
genutzt werden und erfüllt wohl 
die Erwartungen. Aber auch die 
SBase-eigene Programmierspra¬ 
che hält noch einige Fußangeln 
bereit, zu denen man auch im 
Handbuch keine Lösung findet. 

Außerdem hinterläßt die Lieb¬ 
losigkeit beim Handbuch, der In¬ 
stallation, der Bedienung und die 
nicht allzu hohe Geschwindigkeit 
einen schalen Geschmack. Und 
die Funktionsvielfalt erschließt 
sich erst dem, der sich gründlich 
ins Programm einarbeitet. rb 

Literatur: 

[1] Sabine Dutz, Michael Kurzidim, Rundum 
sorglos, Benutzerfreundliche Datenbanken un¬ 
ter Windows, c't 12/93, Seite 100 

[2] Hermann Sauer, Relationale Datenbanken: 
Theorie und Praxis, Addison-Wesley 1992, 2. 
Auflage, ISBN 3-89319-573-4. 59,90 DM 


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Amiga Magazin, Heft 12/92: sehr gut, 10,8 Punkte von 12 
Amiga plus, Heft 3/93: Animationsanwendern uneingeschränkt zu 
empfehlen 

Amiga special, Heft 4/93: Leistung 95%, sehr gut 


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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


39 
















SOFTWARE 


Anrufbeantworter: ZyXVoice 1.38 

Sprechen Sie jetzt! 


ZyXEL-Modems sind nicht 
nur wegen ihrer Zuverläs¬ 
sigkeit gefragt, sondern 
bieten auch sonst noch ei¬ 
niges, Z.B. die Sprachfunk- 
tion. »ZyXVoice« macht 
sich das zunutze und deg¬ 
radiert das gute Stück zum 
Anrufbeantworter. 

_von Holger Lubitz_ 

D er Amiga als Anrufbeant¬ 
worter ist eigentlich nichts 
Neues. Doch seit das ver¬ 
breitete ZyXEL-Modem Anfang 
1993 via ROM-Update sprach- 
fähig wurde, ist der rechnerge¬ 
stützte Anrufknecht einer grö¬ 
ßeren Anwenderschar zugäng¬ 
lich. Ein bißchen Software auf 
Amiga-Seite braucht's natürlich, 
bevor Ihr Amiga Anrufer auf 
später vertrösten kann. ZyXVoice 


von ML-Computer aus Moers ist 
ein neuer Kandidat für diesen 
Platz in der Softwarebibliothek. 

Eines vorweg: Zwar kann das 
Modem selbst Daten-, Fax- und 
Sprachanrufe tätigen und anneh¬ 
men -- im automatischen Betrieb 
muß man sich jedoch zwischen 
Daten und Sprache entscheiden. 
Anders als anrufende Faxgeräte, 
die selbst in die Leitung piepsen, 
wartet ein anrufendes Modem still 
auf den »Carrier« der Gegensei¬ 
te. Für den zusätzlichen Daten¬ 
betrieb müßte man den Anrufern 
also mitteilen, den Carrier zu ig¬ 
norieren und selbst »Hallo« zu 
sagen. Zwar kann ein externes 
Faxprogramm zum Entgegennah¬ 
men von Faxanrufen eingetragen 
werden, gleichzeitiger Betrieb 


von Anrufbeantworter und Mail¬ 
box ist jedoch nicht vorgesehen. 
Das Ist aber weniger ein Manko 
der Software als die systembe¬ 
dingte Einschränkung des analo¬ 
gen Telefonnetzes. 

Geliefert wird das Programm in 
einer Plastikbox, die neben einer 
Diskette auch ein deutsches 
Handbuch enthält: In dem uns vor¬ 
liegenden Vorabdruck noch gehef¬ 
tete fotokopierte Seiten, auf denen 
der Umgang mit dem Programm 
jedoch detailliert erklärt wird. 

ZyXVoice selbst ist mit unter 
300 KByte für die komplette In¬ 
stallation relativ genügsam auf 
der Festplatte, die im übrigen 
Voraussetzung für den Betrieb 


der Software Ist - genauso wie 
das Betriebssystem 2.0 oder 
höher. Nicht zu unterschätzen Ist 
jedoch der Speicherbedarf für 
eingehende Anrufe. Zwar sind die 
vom ZyXEL-Modem ven^/endeten 
Kodierungen (»ADPCM-2« und -3 
sowie bei Plus-Modellen 
»CELP«) speichersparender als 
die 8000 Byte/s, die bei einem 
ISDN-Anrufbeantworter abgelegt 
werden - doch je nach Kodie¬ 
rungsverfahren ist trotzdem mit 
zwei bis vier KByte/s zu rechnen. 
Wunder sollte man von der Qua¬ 
lität nicht erwarten - neben der 
niedrigen Sampling-Rate von 
9600 Hz tut die Kompression 
ein übriges. Zu Telefonqualität 
relcht's zwar, die Export-Funktion 
für IFF-Dateien sollte man jedoch 


eher als nette Beigabe denn als 
Sampler-Ersatz betrachten. 

Das Abspielen der aufgezeich¬ 
neten Nachrichten ist wahlweise 
via Modem oder Amlga-Audio- 
ausgang möglich. Das Aufneh¬ 
men der eigenen Ansagen erfolgt 
entweder über ein an der »Line«- 
Buchse angeschlossenes Mikro¬ 
fon bzw. einen simplen Telefon¬ 
hörer oder durch Import einer 
IFF-8SVX-Datel der passenden 
Sample-Frequenz. Ist man in der 
glücklichen Lage, über zwei Tele¬ 
fonanschlüsse zu verfügen, läßt 
sich der Text durch einen Anruf 
ebenfalls einspielen. 

Einige Zusatzfunktionen heben 
ZyXVoice über den handelsüb¬ 
lichen Anrufbeantworter hinaus. 
So wurde neben dem Fernabfra¬ 
ge-Code auch ein Notruf-Code 
implementiert, der (via Tonwahl 
eingegeben) ein akustisches und 
optisches Signal auf dem Amiga 
auslöst, um so dem Besitzer die 
Möglichkeit zu geben, Gespräche 
von guten Freunden auch anzu¬ 
nehmen, wenn der Anrufbeant¬ 
worter aktiv Ist. Wer damit nicht 
zufrieden Ist, kann ein eigenes 
ARexx-Skript zur Annahme von 
Anrufen verfassen. Gleiches ist 
zu tun, wenn ein Faxprogramm 
mit ZyXVoice harmonieren soll. 
Ein einfaches und In der Regel 
ausreichendes Beispiel dafür wird 
jedoch bereits mitgeliefert. An 
nützlichen Gimmicks gibt's noch 
ein Notizbuch, das das Diktier¬ 
gerät ersetzen kann und einen 
Terminplänen 

Soweit, so gut. Im Praxistest 
zeigte ZyXVoice leider Schwä¬ 
chen. ZyXEL hat in der Version 
6.10 die Kodierung leicht modifi¬ 
ziert, und obwohl ZyXVoice nach 
Aussage des Anbieters ab der Ver¬ 
sion 1.38 darauf eingerichtet sein 
soll, scheiterten Aufzeichnungen 
eingehender Anrufe regelmäßig an 
der Fehlermeldung »Response 
Code Invalid« nach dem Abspielen 
der Endansage. Danach prangt ein 
Requester auf dem Schirm, der 
das Aufzeichnen weiterer Anrufe 
blockiert, bis er beantwortet und 
der Anrufbeantworter wieder akti¬ 
viert wird. Auch »Read Errors«, al¬ 
so Lesefehler, traten während der 
Aufzeichung öfter auf. Da half we¬ 
der das Auflegen noch das Unter¬ 
brechen der Leitung - ZyXVoice 
speicherte munter weiter. Weder 


auf einem ZyXEL mit der ROM- 
Verslon 6.10g noch einem mit der 
Version 6.10m ließen sich die Feh¬ 
ler abstellen. 

Eher als kosmetischer Fehler 
fällt hier die Nichtunterstützung der 
»OwnDevUnit-Llbrary« Ins Ge¬ 
wicht, einer frei kopierbaren Biblio¬ 
thek, die das Teilen von Devices 
zwischen mehreren Programmen 
erlaubt und zum De-facto-Stan- 
dard für die Koexistenz mehrerer 
Programme auf dem seriellen Port 
wurde. ZyXVoice beschwert sich 
hier kategorisch, daß das Device 
nicht geöffnet werden konnte. 

Obwohl ZyXEL-Modems mit 
der ROM-Version 6.10 schon ei¬ 
ne Weile auf dem Markt sind, 
stellen sie fürs Programm eine 
fast unüberwindliche Hürde dar. 
Es hinterläßt von der Bedienung 
und Konzeption einen guten Ein¬ 
druck - doch das Wichtigste der 
Anrufbeanworter-Software funk¬ 
tioniert leider nicht zuverlässig: 
Das Beantworten von Anrufen! rz 


Amiga-test 


befnecUaeMi 


ZyXVoice 1.38 


6,2 

von 12 

GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 

Preis/Leistung 

nn 





Dokumentation 

C 


m 

u 

M 


Bedienung 

1 

c 

C 

u 



Erlernbarkeit 

nnnnr 

■ 

Leistung 

nn 


L 

□ 


FAZIT: ZyXVoice ist eine einfach zu 
bedienende Software, die in der jet¬ 
zigen Version für ZyXEL-Modems 
mit ROM-Versionen >= 6.10 aber 
nahezu unbrauchbar ist. 

POSITIV: Gutes Handbuch; mitge¬ 
lieferte ARexx-Skripts; einfache und 
durchdachte Bedienung. 

NEGATIV: Funktionierte im Test nur 
ganz selten einwandfrei; fehlende 
Unterstützung der OwnDevUnit- 
Library. 


Preis: 89 Mark 

Anbieter: ML-Computer Im Ring 29, 
47445 Moers. Tel. (0 28 41) 4 22 49, 
Fax (0 28 41)4 42 41 



Durchdacht und übersichtlich: Die Maus- und Tastaturbe¬ 
dienung von ZyXVoice geht wirklich flott von der Hand 


40 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


























































Der Disk Expander läuft auf allen Commodore Amiga 500, 600, 1000, 1200, 2000, 2500, 3000 (T) und 4000 (T) unter Kickstarl 1.2, 1.3, 2.0 und 3.0 mit oder ohne installierter Festplatte. 


aiSK expnnacRi 


iskExpander ist die Top-Neuheit für alle Amiga-User. Mit 
DiskExpander können Sie die Kapazität Ihrer Festplatte und 
Ihrer Diskettenlaufwerke etwa verdoppeln. Die Installation 
erfolgt in Sekundenschnelle und anschließend arbeitet der 
DiskExpander unsichtbar im Hintergrund. 

Die Daten werden auf ca. 30 bis 70% der ursprünglichen 
Größe reduziert und verschiedene Kompressionsalgorithmen 
stehen zur Wahl. 

Das geniale Programmkonzept sorgt dafür, daß auch 
Einsteiger den DiskExpander auf Anhieb optimal einsetzen 
können..Zur Installation, die weitgehend automatisiert erfolgt, 
benötigen Sie keinerlei Speziaikenntnisse. Der DiskExpand^ * 
erhöht nicht nur die Kapazität Ihrer Festplatte. Auch a^ » 
normalen Disketten können Sie im Durchschnitt ab sofort ca. 

1,5MB Software unterbringen, und selbst die RAD-Disk 
können Sie problemlos verdoppeln. 

Kennen Sie eine bessife Möglichkeit, Ihren Amiga für wenig ^ ^ 

Geld sinnvoll zu erweitern? • 


ei der Entwicklung von DiskExpander wurde größtmög¬ 
licher Wert auf Datensicherheit, variable Kompression und 
gute Geschwindigkeit gelegt. Sie können selbst bestimmen, 
ob Sie Ihre Daten hochgradig verdichten wollen, oder ob 
Ihnen mittlere Kompressionsraten ausreichen und haben 
somit direkten Einfluß auf die Geschwindigkeit. Selbst¬ 
verständlich können Sie auch Ihren bevorzugten xpk-Packer 
einsetzen. 

Insgesamt sieben Programmierer aus fünf verschiedenen 
Nationen haben entscheidend dazu beigetragen, diese 
technische Meisterleistung zu entwickeln. 

DiskExpander wurde über einen Zeitraum von.mehreren 
Monaten-weltweit von mehr als 100 Benutzern getestet und 
für gut befunden! • t 

DiskExpander wird mit deutscher Benutzeroberfläche aug- 
geliefert, kann auf drei verschiedene Arten installiert werden 
und wird auch in Zukunft ständig weiterentwickfelt. 




Es wird dringend davor gewarnt, 
illegale Kopien von DiskExpander zu benut¬ 
zen, da diese in der Regej modifiziert wur¬ 
den und die Sicherheit Ihrer Daten in keiner 
Weise gewährleisten! * 






ic 


% 



Progpwn beenden 




DiskExpander SV ist ein^||i|>ezielle Unpack-Only-Version, (jjp wir jede^ 
Softwareproduzenten in einem preiswerten Lizensierungsverfahren anbieten. So 
können Sie und Ihre Kunden von der innovativen DiskExpander-Technologie 
profitieren. Erfragen Sie gleichzeitig unsere vorteilhaften Bundling-Preise. 

The international Version of DiskExpander will be available soon and we are 
looking for additional distributors. Please send your requests by FAX and we will 
reply immediatly including further details. f 


Versandpreise inkl. Versandkosten 
Inland: DM73,-V-Scheck 
DM 77,-Nachnahme 
Ausland: DM 77,- V-Scheck 
DM 94,-Nachnahme 


Stefan Ossowski's Schatztruhe 
Gesellschaft für Software mbH 
Veronikastraße 33 
45131 Esssen 
Telefon 02 01/78 87 78 
Telefax 02 01/79 84 47 


CHIARI & PARTNER 














































SOFTWARE 


VORSTELLUNG 


Dateiverwaltungen: 

Adress Control - Musik Control - Video 



starke 



Die Softwareschmiede Oase versucht mit drei Dateiverwaltungen- 
^ eine Marktlücke im Softwareangebot für den Amiga zu schließenff^ 



von Joachim Weiß 
und Thomas Weinberger 

7 enn Sie schon immer ein¬ 
mal Ordnung in Ihr Adres¬ 
senverzeichnis, Videoar¬ 
chiv oder Ihre Musiksammlung 
bringen wollten, sind die drei 
Programme nützliche Hilfsmittel. 

Da sich die Programme von 
ihrem grundsätzlichen Aufbau her 
vollkommen gleichen, gilt das 
nachfolgend Gesagte für alle drei. 

Unter der Menüleiste öffnet 
sich ein Fenster, das in drei Teil¬ 
bereiche aufgeteilt ist. Links oben 
ist eine Scroll-Liste, in der alle 
Datensätze angezeigt und ausge¬ 
wählt werden. Darunter befindet 
sich der Kontrollbereich für Da¬ 
tensatzoperationen, wie Anlegen, 
Entfernen oder Drucken. Auf der 
rechten Seite des Fensters ist der 
Editierbereich. Hier werden sämt¬ 
liche Angaben eingegeben oder 
verändert. 

In der Menüleiste befindet sich 
das Pull-down-Menü »Projekt« 
mit den Untermenüs zum Laden 
oder Speichern der Datensätze. 
Sichern kann man die Daten ent¬ 
weder auf Festplatte, Diskette 
oder im Clipboard. Das Clipboard 
ist eine Zwischenablage Im Ar¬ 
beitsspeicher. Dort abgelegte Da¬ 
ten sind natürlich bei einem Reset 
des Computers verloren. 

Ein weiterer Unterpunkt Ist das 
Exportieren von Daten. Es stehen 
das »FTXT«-Format und das 
>>SDF«-Format zur Verfügung. 
Weit verbreitet ist das SDF-For- 
mat, das auch den Datenaus¬ 
tausch In andere Programme und 
zur MS-DOS Welt ermöglicht. 

Im Menü »Konfiguration« wird 
die Auflösung des Bildschirms 
eingestellt. Es sind hier die Dar¬ 
stellungen möglich, die im 
»ScreenMode-Requester« der 
Workbench eingetragen sind. 
Desweiteren kann bestimmt wer¬ 
den, ob das Programm auf der 
Workbench läuft, oder einen öf¬ 
fentlichen Bildschirm verwendet. 
Wenn mit großen Datenbeständen 


gearbeitet wird, sollte auch der 
Ein-Ausgabepuffer von den vor¬ 
eingestellten 8 KByte auf 64 KByte 
erhöht werden. Mit einem Schalter 
kann die Verwendung von Sicher¬ 
heitsabfragen aktiviert werden. 

Ein Punkt ist das Datumsformat. 
Das einmal angewählte Format 
muß unbedingt auch in der Daten¬ 
bank eingehalten werden. Eine 
Eingabe in einem anderen Format 
führt zu einer Fehlermeldung. 
Adress Control 

Das Programm ist hervorra¬ 
gend dazu geeignet, Geschäfts¬ 
adressen oder die Adressen der 
Verwandten und Freunde zu ver¬ 
walten. Im Editierbereich sind ne¬ 
ben der Anschrift und Telefon¬ 
nummer folgende Eingaben mög¬ 
lich: Das Geburtsdatum, zusätz¬ 
lich zur Hauptadresse zwei Ne¬ 
benadressen, Land, eine E-Mall- 
Nummer und ein Kommentar. 

Möchte man eine bestimmte 
Adresse aussuchen, hilft einem 
die Suchfunktion weiter. Aufpas¬ 
sen muß man nur auf die Groß- 


keine Druckereinstellungen mög¬ 
lich. Es kann lediglich der Druck¬ 
vorgang in eine Datei umgeleitet 
werden, sowie zwischen Entwurf 
und Briefqualität umgeschaltet 
werden. Weiter stehen nur drei 
Schriftarten zur Verfügung. Sel¬ 
tenränder oder ein Zeichensatz 
können überhaupt nicht einge¬ 
stellt werden. 

Musik Control 

Suchen Sie ein bestimmtes 
Musikstück und wissen nicht 
mehr auf welcher LP? Mit Musik 
Control ist das kein Problem 
mehr. Im Hauptfenster werden in 
der Scroll-Liste alle Titel ange¬ 
zeigt. Wenn in der Liste ein Titel 
angeklickt wird, erscheinen im 
Editierfeld Angaben zu Interpret, 
der Quelle, Datum, Produzent, 
Musikstil und Informationen über 
die Spieldauer und der Position. 

In dem Pull-down-Menü »Spe¬ 
zial «-»Medien« kann ein zweites 
Fenster geöffnet werden. In einer 
Scroll-Liste sind die Titel der einzel¬ 
nen Tonträger aufgeführt. Rechts 






i: Wö» i. 

»j .iiaHBBBSSW ru IBH8Bn' 

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BHBHMMIBHBBHWIl 

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'''•T 


ist Video Control mit Sicherheit 
ein interessantes Programm. Ähn¬ 
lich wie bei Musik Control sind In 
dem Hauptfenster, das sich beim 
Programmstart öffnet, wieder alle 
Filme aus dem Archiv einzeln auf¬ 
gelistet. Im Editierfeld finden sich 
wieder Angaben über Titel, Be¬ 
merkung, Datum, Quelle, Spiel¬ 
dauer, Darsteller, Kassettennum¬ 
mer und aus welchem Bereich der 
Film stammt. 

Über das Pull-down-Menü 
»Spezial/Kassetten« wird ein zwei¬ 
tes Fenster geöffnet, in dem zu al¬ 
len Kassettennummem der Inhalt 
mit Angaben über die Spieldauer 
und Zählwerkspositionen der ein¬ 
zelnen Filme einer Kassette, der 
Restzeit und dem Videosystem, 
mit dem der Film aufgezeichnet 
wurde, angezeigt wird. Für Video¬ 
filmer ergibt sich daraus die Mög¬ 
lichkeit, sich mit einfachen Mitteln 
eine Schnittliste zusammenzustel¬ 
len, diese zu speichern, um so die 
Szenen aus allen selbstgedrehten 
Filmen zu archivieren. Wenn man 
eine Szene aus einem früheren 
Film verwenden möchte, ist diese 
sehr schnell wiedergefunden, ohne 
stundenlang Filmmaterial zu sich¬ 
ten. 

Der Menüpunkt »Spezial/Stati¬ 
stik« öffnet ein drittes Fenster und 
zeigt an, wie viele Filme aus wel¬ 
chem Genre, wie viele Einträge 
auf wievielen Kassetten sind so¬ 
wie die Anzahl der Kassetten un¬ 
terschiedlicher Systeme. 

Es lassen sich sowohl die Da¬ 
tensätze wie auch die Statistik und 
der Kassetteninhalt ausdrucken, 
aber Video Control besitzt über- 



Dreigestirn: Die Dateiverwaltungen von Oase sind das Richtige für ordnungsliebende Ami- 
ga-Anwender. Sie sind einfach zu bedienen, zeigen aber Schwächen beim Ausdruck. 


und Kleinschreibung, denn macht 
man hier einen Fehler, wird der 
Datensatz nicht gefunden. Eine 
nützliche Funktion verbirgt sich 
hinter dem Schalter »Anwählen«: 
Besitzer eines Modems können es 
als »Komforttelefon« verwenden. 

Etwas enttäuschend ist die 
Druckfunktion von Adress Con¬ 
trol. Man kann zwar die Einträge 
bestimmen und auch zwischen ei¬ 
nem kompletten Datensatz, der 
Anschrift oder einem Telefonver- 
zeichhls wählen, aber es sind fast 


daneben ist eine weitere Scroll-Li¬ 
ste, in der die einzelnen Titel mit In¬ 
fos zur Gesamtspielzeit und dem 
Zählerstand enthalten sind. Darun¬ 
ter befindet sich ein Feld mit Anga¬ 
ben über den Tonträgertyp, also ob 
es sich um eine CD, MC oder LP 
handelt. Die Druckfunktion von Mu¬ 
sik Control entspricht leider der von 
Adress Control. 

Video Control 

Für den, der eine große Video¬ 
sammlung besitzt, oder selbst Fil¬ 
me mit der eigenen Kamera dreht. 


den 


der 

er- 


haupt keine Möglichkeiten 
Druckvorgang einzustellen. 

Fazit: Wer Abstriche in 
Druckqualität machen kann, 
hält mit den drei Programmen ein 
gutes Werkzeug, um auch größe¬ 
re Datenbestände zu archivieren 
und zu verwalten. rw 

Preis: je 59 Mark; Hardware: alle Amiga: 
Festplatte empfohlen. 

Betriebssystem: ab OS 2.04 
Dokumentation: deutsch 
Anbieter: OASE Wolf Software & Design GmbH, 
Schürkamp 24,48720 Rosendahl, 

Tel. (0 25 47) 12 53, Fax (0 25 47) 13 53 


42 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



















































































TurboboardsA1200 


680EC30 Turboboard 
für A1200,40 MHz, 
Uhr, Coprosockei, 
0/64 MB best., incl. 
DMA Port für SCSI 

Blizzard 1220 




Speichererweiterung 
incl. Uhr + Copro- ^ 
zesorsockel,bestücl? 
bar mit 1,2,4 und 
8MB (PS/2) ' 


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1230 


I 68030 Turboboard mit 28 MHz, MMU u. 
Copro zesso r, best, mit 0/8 MB (PS/2) 


mg VJ - 



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Zubehör 


512KBA500 49.- 

1 MB A500+ 79.- 

1 MB A600 mit Uhr 89.- 

1.8MBA500 mit Uhr 179.- 
MegiChip 2 MB 279.- 

3.5 Laufwerk extern 109.- 
3.5Laufw.A500/2000 99.- 

Kick-Um Platine (elektrisch) 29.- 
ROM2.0/1.3 je 29.- 
Agnus/HiresDenise Je 29.- 


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Monitor Eizo F550i 2248.- 

VLAB A2/3/4000 SVHS 528.- 
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VLAB Motion 1848.- 

Brolock Genlock 498.- 
Epson GT6500 1498.- 

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'WixiOQCgflfes.- 

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F17 75.- 

JamesPondll 65.- 
JurrassicPark 65.- 
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PinballFantasies75.- 
Jambala 65.- 
SensibleSocer 65.- 
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Cassel2 69. 

D'Generalion 59. 
Elite2 75. 

Fireforce Action 75. 
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LabyrintsofTime65 
LotusTuiboTr. 75. 
NGciocosm 75. 
NickF.Golf 65. 
Overkill/Lunar 65. 
Pray(3DSim.!) 65. 
SeekandDes^y75 
Sleepwalker 69. 
WhalesVoyage 65. 

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fürAmiga 500 (+), spielt 1^0 

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■ 

1 

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40 

AlfaPower 508 

199.- 

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678.- H 

AlfaPower 2008 

149.- 

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44 MB Me 
ä8 MS Md 

'li 

'MBM 



A2630-25MHZ-4MB 599.- 

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Monitor1084S 379.- 

Monitor1942 749.- 

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Monitor IDEK is khz 1 948.- 


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A1200HD105MB 928.- 

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A1200HD250MB 1148.- 
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alle Rechner fertig installiert 
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A1200 incl. Softwarepacket: DGI Wordworth 
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Händleranfragen erwünscht 

^ Alle Preise freibleibend, Irrtümer Vorbehalten. 

Es gelten unsere allg. Geschäftsbedingungen. 









































SOFTWARE 







Auf der WoC (Anfang No¬ 
vember '93) ist es in einer 
neuen Version mit erst¬ 
mals integrierter Strea¬ 
mer-Unterstützung er¬ 
schienen. Wir wollen Ih¬ 
nen »Diavolo Backup« 
nun, wie versprochen, 
ausführlich vorstellen. 


von Candid Böschen 


S chon im AMIGA-Magazin 
12/93 haben wir Diavolo 
Backup in einen Vergleichs¬ 
test mit Ami-Back und Quarter¬ 
back mit einbezogen. Damals 
fehlte vor allem noch die ver¬ 
sprochene Streamer-Unterstüt¬ 
zung, trotzdem konnte Diavolo 
Backup schon voll überzeugen. In 
der uns zum Test vorliegenden 
Version 1.12, die wir frisch von 
Support-Mailbox für Sie besorgt 
haben, ist eine vollständig aus¬ 
gereifte Streamer-Unterstützung 
enthalten. 

Was noch komplett fehlt, sind 
der ARexx-Port sowie die Unter¬ 
stützung von Hard- und Softlinks. 
Alle registrierten Kunden werden 
ein kostenloses Update auf die 
endgültige Version erhalten. Da¬ 
von abweichende Updates kön¬ 
nen entweder über die Support- 
Mailbox oder gegen geringe Ge¬ 
bühr direkt vom Vertreiber bezo¬ 
gen werden. 

Im Lieferumfang von Diavolo 
Backup befinden sich die Pro¬ 
grammdiskette, ein Registrie¬ 
rungsbogen sowie eine deutsche 
Bedienungsanleitung. Letztere be¬ 
schreibt auf 28 Seiten unter Zuhil¬ 
fenahme von Screen-Shots aus¬ 
führlich die Programmbedienung, 
hinkt dem aktuellen Stand des 
Programms verständlicherweise 
jedoch etwas hinterher. 

Der »liesmich-Datei« auf der 
Programmdiskette sind jeweils die 
neusten Programmänderungen zu 
entnehmen. U. a. wird dort die 
Streamer-Unterstützung beschrie¬ 
ben. Installiert wird Diavolo 
Backup, wie heute üblich, mit dem 
Commodore Installer, so daß die¬ 
se Prozedur leicht und ohne Pro¬ 
bleme von der Hand geht. 


Wgrämme: Dia volo Ba 



Teufel 



Diavolo Backup bietet eine 
Style-Guide-konforme, lokalisierte 
(bereits ab Amiga-OS 2.0) und 
fontsensitive Oberfläche, es läßt 
sich wahlweise komplett über Ta¬ 
statur oder Maus bedienen. In den 
drei Konfigurations-Fenstern, auf 
die man zu jeder Zeit Zugriff hat, 
lassen sich die globalen und Si¬ 
cherungs- / Restaurierungs - Optio¬ 
nen einstellen. Zu den globalen 
Optionen gehören z.B. die Größe 
des Puffers und die Prioritäten der 
asynchron arbeitenden Schreib- 
/Lese- und Pack-/Entpack-Tasks. 
Unter Restaurierungs-Optionen 
wird die Handhabung bereits exi¬ 
stierender Dateien vorgegeben 
und bestimmt, ob die Verzeichnis- 


der gesicherten Dateien setzen. 
Außerdem wird hier festgelegt, ob 
und wenn ja, mit welchem Packer 
das Backup gepackt werden soll. 
Diavolo Backup verwendet dazu 
das FD-Paket nach dem XPK- 
Standard, das für die verschie¬ 
densten Algorithmen Implementa¬ 
tionen in Form von Libraries bie¬ 
tet. Hier findet sich vom schnellen 
uneffizienten Packer alles bis zum 
langsamen aber dafür sehr effizi¬ 
enten und leistungsfähigen. 

Damit ist es sehr leicht möglich, 
den Packer auf die Rechenlei¬ 
stung des verwendeten Amigas 
sowie des Backup-Mediums anzu¬ 
passen. Gerade bei Backups auf 
Disketten kann mit beschleunigten 


Bund 


tion von gut 30 Prozent erreicht 
werden, ohne daß dies eine deutli¬ 
che Erhöhung der Backup-Zeit be¬ 
dingt. Insgesamt eine sehr gute 
Sache, die ohne das FD-Paket si¬ 
cher nicht so ausgeklügelt zu reali¬ 
sieren gewesen wäre. 

Sind alle Optionen gewählt, 
kann das Sichern vorbereitet wer¬ 
den. Diavolo Backup unterstützt 
Diskettenlaufwerke (samt Verify), 
AmigaDOS-Datei-Backup und be¬ 
liebige Geräte, die über ein Devi¬ 
ce und eine Unit-Nummer adres¬ 
siert werden können. DD- und 
HD-Disketten können verwendet 
und sogar gemischt eingesetzt 
werden. Sichern auf Wechselplat¬ 
te ist nur über ein AmigaDOS-Da- 


Leistung 


Jetstore 2000 (DAT-Streamer) 

Jetstore 5000 (DAT-Streamer) 

Wangtek 5150 ES (Streamer) 


Ami-Back 

Quarterback 

Diavolo 

Ami-Back 

Quarterback 

Diavolo 

Ami-Back 

Quarterback 

Diavolo 

Backup 

3:06 

3:02 

4:37 

3:02 

2:57 

4:26 

5:00 

4:53 

6:11 

Verify 

3:49 

4:44 

6:05 

3:47 

4:39 

6:01 

5:20 

7:50 

7:44 

Summe 

6:55 

7:46 

10:42 

6:49 

7:36 

10:27 

10:20 

12:43 

13:55 


Die Tests wurden auf einem Amiga 3000 Tower, 10 MByte/RAM, Quantum LPS 120 durchgeführt. Es wurden jeweils 24 MByte Daten gesichert. Die 
Zeit ist in Minuten und Sekunden angegeben. 


Struktur des Backups wiederher¬ 
gestellt werden soll. Am umfang¬ 
reichsten sind die Sicherungs-Op¬ 
tionen: Diavolo Backup kann das 
Backup mit einem Paßwort verse¬ 
hen, während des Backups auf 
formatierte DOS-Disketten oder 
ältere Backup-Disketten achten 
und bei Bedarf das Archive-Flag 


Amigas damit die Anzahl der für 
das Backup benötigten Disketten 
deutlich verringert werden. Auf¬ 
grund der geringen Schreibge¬ 
schwindigkeit der Diskettenlauf¬ 
werke wird somit zusätzlich noch 
Zeit gespart. Bei Backups auf 
schnelle Medien, wie z.B. Wech¬ 
selplatten, kann eine Datenreduk- 


tei-Backup möglich. Streamer 
werden direkt über das Device 
angesprochen. Ist das Backup- 
Medium gewählt, geht es an die 
Auswahl der Dateien. Diavolo 
Backup kann in einem Zug meh¬ 
rere Pfade sichern. In einer Liste 
werden alle zu sichernden Pfade 
nacheinander eingetragen, wor¬ 
auf die Verzeichnisstruktur einge¬ 
lesen und In einem weiteren Fen¬ 
ster angezeigt wird. Links die Ver¬ 
zeichnisstruktur als Baum, rechts 
die Dateien, die sich im Verzeich¬ 
nis befinden, auf dem der Cursor 
steht. Mit Maus oder Tastatur 
können nun Dateien oder Ver¬ 
zeichnisse ausgewählt werden. 
Über die erweiterten Optionen 
lassen sich Dateien ab einem be¬ 
stimmten Datum selektieren. Wei¬ 
terhin können Unterverzeichnisse 
mit einbezogen, sowie ein Na¬ 
mens-Filter und das Archiv-Bit 
berücksichtigt werden. 

Multi-Assings werden unter¬ 
stützt. Im Auswahlmodus kann 
nun noch zwischen alternierend, 
erweiternd und einschränkend 
gewählt werden. Das Auswählen 
der zu sichernden Dateien kann 
so sehr komfortabel vonstatten- 



Harte_Udre:C/848/1 .15 
UuiuM Set040 

' ÜärclcJjtfj'ie Lfuzül-tn: 226 
UailcJiWCi; 3242,5 kB 


jTöii llciiär ViJi-z.: 097 

flsssTlc/ji: Vuifri&ij: 11327 
J'/si tWzUa liyiaci 180,9 MB 


JjMiayüshr; 2270,8 kB ÜayucJ':: 1734,9 kB 


l'üFtyj’iFZ-ilim: 24x 


283 benoti 




Schreibe Üisk 1 

1,74 MB 
Track 29 


K Micht oeruende^lj 


0 fertig 


Hiebt veruendet) 


LtuuitJ' libj- 


Bause / Abbruch 


Übersicht: Die Informationsvielfalt von Diavolo Backup ist 
unübertroffen. Alle wichtigen Daten werden angezeigt. 


44 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 
































































Systemkonfiguration: 


System: Amiga 3000 Tower, 10 
MByte/RAM: Festplatte: Quantum 
LPS 120; Monitor: Idek MF5021: Zu¬ 
behör: HP-Dat Jetstore 3000/5000, 
Wangtek 5150 ES. 


gehen. Ist auch diese Hürde ge¬ 
nommen, beginnt das Sichern. 
Während dem Backup wird man 
mit Informationen geradezu über¬ 
schüttet, nichts bleibt dem An¬ 
wender verborgen (Bildübersicht). 
Etwas eigenartig bei Backups auf 
Disketten und groß gewähltem 
Puffer ist, daß das Backup schon 
längst fertig zu sein scheint, ob¬ 
wohl Diavolo Backup noch mun¬ 
ter mehrere Disketten beschreibt. 
Es wäre wohl besser, den Pro¬ 
zentbalken an den tatsächlich ge¬ 
schriebenen Daten zu orientieren. 
Ist das Backup beendet, zeigt 
Diavolo Backup einige statisti¬ 
sche Daten zum gerade angefer¬ 
tigten Backup an. Außerdem 
kann nun eine Dateiliste erzeugt 
werden, die ausführlich über das 
fertige Backup informiert. 

Ein Vergleich der Backup- mit 
den Originaldaten ist explizit 
durchführbar. Er gestaltet sich 
vom Ablauf her wie das Restau¬ 
rieren von Daten. Nach dem Ver¬ 
gleich kann eine Dateiliste er¬ 
zeugt werden, aus der man ge¬ 
nauere Informationen zu jeder 
überprüften Datei entnimmt. 

Wollen Sie Dateien von einem 
Backup zurückschreiben, fragt 
Diavolo Backup bei Sicherungen 
auf Diskette oder Wechselplatte 
nach dem ersten Medium. Auf 
diesem befindet sich der Index 
des Backups. Ist dieser gelesen, 
kann man also die zu restaurie¬ 
renden Dateien anwählen und 
zurückschreiben. 

Der Zielpfad kann frei gewählt 
werden, die Verzeichnisstruktur 
bleibt bei Bedarf erhalten, genau¬ 
so können allerdings auch alle 
Dateien in ein Verzeichnis ge¬ 
schrieben werden. Sollte das er¬ 
ste Medium fehlen oder defekt 
sein, sind die Daten nicht gleich 
alle verloren. 

Diavolo Backup ermöglicht das 
Wiederherstellen des Katalogs, 
so daß auch bei Fehlen des er¬ 
sten oder auch noch weiterer Me¬ 
dien immer alle noch vorhande¬ 
nen Daten auch zur Verfügung 
stehen. 

Für Streamer legt Diavolo 
Backup den Bandindex als extra 
Datei an, so daß die Verzeichnis¬ 
struktur schneller gelesen werden 
kann. Sollte der Bandindex verlo¬ 
rengegangen sein, kann er jeder¬ 
zeit neu erstellt werden. Befinden 


sich mehrere Backups auf einem 
Band, so zeigt Diavolo Backup ei¬ 
ne Liste der auf dem Band be¬ 
findlichen Backups an, aus der 
man nun das relevante Backup 
auswählen kann. Insgesamt kann 
Diavolo Backup hohe Datensi¬ 
cherheit bescheinigt werden. 

Betrachtet man die Geschwin¬ 
digkeit von Diavolo Backup liegt 
dieses im Vergleich zur Konkur¬ 
renz bei komprimierten Backups 
immer vor allen anderen und 
kann lediglich bei unkomprimier¬ 
ten Backups von Ami-Back knapp 
überholt werden. 

Resümee: Diavolo Backup 
überzeugt durch sein durchdach¬ 
tes Konzept und die kompromi߬ 
lose Implementation nach dem 
Style-Guide. Es Ist schnell, da es 
optimal auf das Backup-Medium 
und den Rechner abgestimmt 
werden kann. Die hohe Datensi¬ 
cherheit vervollständigt das gute 
Bild, so daß wir Ihnen Diavolo 
Backup uneingeschränkt empfeh¬ 
len können. abc 


Amiga-test 



Diavolo Backup v1.12 


10,5 


von 12 


GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


Dokumentation ym y|||||| 


Bedienung 


Erlernbarkeit 


Leistung 


mnnnn 


FAZIT: Diavolo Backup ist sein Geld 
wert. Es ist schnell, komfortabel und 
sicher und erfüllt damit alle Anfor¬ 
derungen an ein gutes Backup-Pro¬ 
gramm. 

POSITIV: Flexible Unterstützung 
von Packern; hohe Geschwindigkeit; 
unterstützt Streamer, Wechselplat¬ 
ten- und HD-/DD-Diskettenlaufwer- 
ke; komplett über Tastatur zu bedie¬ 
nen; hohe Datensicherheit; Mailbox- 
Update-Service. 

NEGATIV: Backup auf Wechselplat¬ 
ten nur als AmigaDOS-Datei-Backup 
möglich; ARexx-Port fehlt noch; 
Links werden noch nicht unterstützt; 
keine Online-Hilfe. 


Preis: 100 Mark 
Hersteller/Anbieter: 

Spider Computer Produkte GmbH, 
Frauenhofer Str. 11, 

82152 Martinsried, 

Tel. (0 89) 8 95 80 59 


AM IG A-M AG AZIN 3/1994 



M-Tec Al 204 Speichererwelterung 
mit 32 Bit FastRom, Coprozessor- 
Option bis 50 MHz, Echtzeit-Uhr 
M-Tec Al 204 ohne Rom: 

M-Tec Al 204 mit 

4MB 32Bit FastRam und Co-Pro: 

I Neu! M-Tec Al 201/1 MB, 

32Bit mit Uhr: 

M-Tec Al 200 Turbosystem 68030/28, 
MMU 28 MHz, Copro-Option. bis 50 MHz, 
bis 8MB 32Bit FastRam, ohne Ram: 

1MB Modul: 

4/8 MB Modul: 






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199,- 


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99,- 

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Die M-Tec AI 200 
Erweiterungen 


mtl.' 


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mit 40 MB/2,5'': 299,- 

mit 80 MB/2,5": 449,-/28,- 

mit 120 MB/2,5": 599,- 

Festplattencontroller für PCMCIA-BUS als 
AT-BUS Lösung: 299,- 

■ Kickstartumschaitplatinen 

-Amiga 500 mit KickRom 3.0: 99,- 

-Amigal 200 mit KickRom 1.3: 99,- 

-Amiga 600 mit KickRom 1.3: 69,- 

■ Controller A500 extern, Kickumscholtung/Ram-Option 

-mit 120 MB extern mit Controller: 599,-/29,- 

-mit 210 MB extern mit Controller: 699,-/30,- 

iii^ Neu! Festplatten AMIGA 500 mit 
40 MB Intern, mit Controller: 399, - 


mti 


mtl 


Festptatten für 
Amiga 600/1200 


-Tee Power der 
Generaiion, 


liiii^ Superpreis: CD-Rom A570 
für Amiga 500: 


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4MB Modul: 299,- 

M-Tec 68030 /I MB 32Bit FastRam, MMU: 499,-/28,-mtl.* 
M-Tec 68030 /4MB 32Blt FastRam, MMU: 699,-/30,-mtl.* 
Die M-Tec Turbosysteme für den A500: 

Test Kickstart: 1 -; Test Amiga Magazin: 2 
I Jetzt neu: M-Tec 68020/- mit Autoconfig 
und nachrüstbarem Speicher bis 4MB! 


M-Tec 68020/7ohne Ram: 

249,- 

-1MB Modul: 

99,- 

-4MB Modul: 

299,- 

M-Tec 68030 /I MB 32Bit FastRam, MMU: 

499,-/28,-mtl.* 

M-Tec 68030 /4MB 32Bit FastRam, MMU: 

699,-/30,-mtl.* 

■ Coprozessor mit Quarz: 


-68881-14 MHz/PGA: 

29,- 

-68882-20 MHz/PLCC: 

99,- 

-68882-33 MHz/PLCC: 

199,- 

-68882-50 MHz/PGA: 

249,- 


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A 




SOFTWARE 


von Bernhard Sandkühler 


H inter Horoskopen steht 
durchaus ein System. Mag 
sein, daß manche dreizei¬ 
ligen Zeitungshoroskope aus ei¬ 
nem »Satzteil-Baukasten« will¬ 
kürlich zusammengesetzt wurden. 
Für ernsthaft arbeitende Astro¬ 
logen bedeuted ein Geburtshoro¬ 
skop eine Menge Rechnerei. Der 
Amiga kann hier behilflich sein. 


Astrologie 


»Astrologie« ist ein Shareware- 
Programm, das als registrierte 
Version 60 Mark kostet. 

Wer bereits einmal ein Astrolo¬ 
giebuch gelesen hat und vor der 
ganzen Rechenarbeit beim Er¬ 
stellen eines »richtigen« Geburts¬ 
horoskops zurückgeschreckt ist, 
hat mit diesem Programm einen 
viel leichteren Einstieg. Astrologie 
hat die Rechengenauigkeit eines 
Profi-Astrologie-Programms, for¬ 
dert aber vom Benutzer kaum 
Vorkenntnisse. 

Die Dokumentations-Datei auf 
Diskette beinhaltet eine Kurzein¬ 
führung in die Astrologie. Sie be¬ 
schreibt die Tierkreiszeichen, die 
Rolle des Aszendenten, die astro¬ 
logischen »Häuser«, was die ein¬ 
zelnen Planeten symbolisieren 
und wie die »Aspekte« zu bewer¬ 
ten sind. Auch die Charakterana¬ 
lysen der eingegebenen Perso¬ 
nen sind stichwortartig knapp, 
aber brauchbar, ebenso die Part¬ 
nerschaftsanalysen. 

Nach einer einfachen Installati¬ 
on findet der Benutzer ein über¬ 
sichtliches »Charakter-Fenster«, 
in das Geburtsdaten von zwei 
Personen eingegeben werden 
können (Partnervergleich). Die 
geografischen Koordinaten des 
Geburtsorts, die für eine astrolo¬ 
gische Berechnung notwendig 
sind, können übrigens aus einer 
umfangreichen und erweiterbaren 
Liste abgerufen werden. Daß 
man einzelne Personendaten 
(Charaktere) speichern und laden 
kann, versteht sich von selbst. 
Damit man die hohe Rechenge¬ 
nauigkeit des Programms auch 
nutzt, sollte man die Daten so ex¬ 
akt wie möglich eingeben. Ein Tip 
am Rande: Die genaue Geburts¬ 
minute kann man beim Standes¬ 
amt des Geburtsorts erfragen. 

Nach Eingabe der Daten be¬ 
rechnet das Programm zunächst 
ein komplettes Geburtshoroskop, 
das als Liste am Bildschirm er¬ 
scheint und sogar Himmelsobjekte 
wie Chiron, Ceres, Pallas, Juno 
und Vesta enthält. Planetenstände 
und Häuserspitzen werden auf die 
Winkelminute genau angegeben. 


Astrologie: Astrovision & Astrologie 

Sterndeuter 

So mancher Leser wird sich beim Studium von 
Horoskopen schon gefragt haben, wie die Astrolo¬ 
gen auf ihre mehr oder weniger genauen Progno¬ 
sen kommen. Die Programme »Astrovision« und 
»Astrologie« erlauben den Blick hinter die Kulissen. 


die Aspekte zwischen den einzel¬ 
nen Planeten mit genauem Orbis. 
Weiterhin wird die Verteilung der 
Objekte in männlich/weiblich Zei¬ 
chen, in den Elementen, den Qua¬ 
litäten und sogar in Tages/Nacht 
sowie Ost-AA/esthälften des Horo¬ 
skopkreises angezeigt. Um das 
Astrologenglück voll zu machen, 
können verschiedene Häusersy¬ 
steme eingestellt und sogar Deu¬ 
tungstexte ausgedruckt werden. 
Diese Deutungstexte gehen deut¬ 
lich über das hinaus, was bei¬ 
spielsweise Astrovision oder ein 
Zeitungshoroskop bietet. 


der Unix-Welt stammt und eine 
sehr hohe Genauigkeit liefert. Re¬ 
chengenauigkeit ist bei Astrolo¬ 
gieprogrammen ein entscheiden¬ 
der Faktor, da kleine Ungenauig¬ 
keiten später dazu führen kön¬ 
nen, daß völlig falsche Persön¬ 
lichkeitsbilder entstehen. 

Astrologie braucht mindestens 
einen 68020er und OS 2.0, sowie 
mindestens 2MByte RAM. Sollten 
In späteren Versionen weitere 
Features des amerikanischen 
Programmkerns erschlossen wer¬ 
den, hat dieses Programm durch¬ 
aus eine gute Chance, unter Ami- 



Astrologic: Die grafische Darstellung des Horoskopes 
macht das Ergebnis anschaulich und übersichtlich 


Qpburtkhoroskop: 

H»m«n Hunstpr 


0 - Frankfurt a.M. 


13.12.1911 


0Z:13:13 GMT:12.00 


Uidd»r 
Stier 
Zwi11< n«e 
Kreb« 

Lbwe 

Junstrau 
Uaaoe 
SKorpIon 
Schutze 
Steinbock 
Uassemann 
Fische 


Y 

S 

s 

Q 

W 

■Tu 


Sonne 
J) Hond 
^ Merkur 
benus 
^ Mars 

Jupiter 
Saturn 
^ Uranus 
Neptun 
Pluto 
Knoten 

ES Trioon 
nSexti I 
: Konjunktion 
M Quadrat 
caOppos i t ion 


Nach der Berechnung kann 
man die Daten speichern und ei¬ 
ne grafische Darstellung, eine 
Charakteranalyse, Transite und 
einiges andere abrufen. Die grafi¬ 
sche Darstellung, die für einen 
Astrologen das wichtigste Instru¬ 
ment darstellt, kann leider nicht 
vom Programm her, sondern nur 
als Screenshot gedruckt werden. 

Die exakten Berechnungen von 
Astrologie bauen übrigens auf 
dem amerikanischen Public Do¬ 
main-Programm Astrolog 2.25 
von Walter D. Pullen auf, das aus 


ga-Astrologen dem derzeit noch 
überlegenen »Programm des Le¬ 
bens« Rang abzulaufen. 

Fazit: Astrologie ist ein aus¬ 
baufähiges Astrologieprogramm. 
Die Möglichkeiten des Unix-Pro- 
grammkerns sind in der vorlie¬ 
genden Version zwar noch nicht 
voll ausgeschöpft, der aktuelle 
Funktionsumfang ist jedoch jetzt 
schon beeindruckend. Durch die 
komfortable Oberfläche Ist es 
auch für Astrologie-Elnstelger gut 
geeignet, die sich nicht zu lange 
in das Thema einarbeiten wollen. 


Astrovision 


Dieses Programm von Wolf 
Software ist für Astrologie-Einstel¬ 
ger gedacht. Es liefert eine Horo¬ 
skop-Berechnung ungefähr auf 
dem Niveau eines Zeitungs-Horo¬ 
skops, geht jedoch insofern über 
dieses hinaus, daß sich Einzelhei¬ 
ten abfragen lassen, die man 
sonst aus Büchern zusammen¬ 
klauben müßte. 

Lauffähig ist das Programm auf 
allen 680x0-Prozessoren und ab 
Kickstart 1.3. Die Bedienbarkeit 
von Astrovision ist denkbar ein¬ 
fach. Nach dem Start bekommt 
man eine übersichtliche Maske 
mit den einzelnen Tierkreiszei¬ 
chen und den abrufbaren Fea¬ 
tures. Zunächst muß man in be¬ 
währter Amiga-Manier die Me¬ 
nüleiste aktivieren und unter 
»Projekt/Einstellungen« einen Na¬ 
men und das dazugehörige Ge¬ 
burtsdatum eingeben. 

Wenn man diese Eingaben be¬ 
endet hat, wird der Hauptbild¬ 
schirm gleich persönlicher: Er 
zeigt das eigene Tierkreiszeichen 
als Symbol an, dazu einige Eigen¬ 
schaften, welche dieses Tierkreis¬ 
zeichen charakterisieren. Beim 
Wassermann beispielsweise wird 
das Element (Luft) gezeigt, das 
Gestirn, welches die Wassermän¬ 
ner »regiert« (Uranus), das Motto 
der Wassermänner (»Ich weiß«), 
passende Edelsteine (blauer Sa- 
fir, Bernstein), passendes Metall 
(Platin), die zum Wassermann 
gehörende Farbe (Indigo, Irisie¬ 
rende Farben), einige Stärken und 
Schwächen sowie Namen von 
Prominenten, welche in diesem 
Zeichen geboren sind. 


Amiga-test 



ll 


Astrologie 

‘ r r 

9,8 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 

Preis/Leistung 

M 

m 

u 

m 

M 

M 

Dokumentation 

U 

u 

u 

H 



Bedienung 

nnnnn 


Erlernbarkeit 

nnnnn 


Leistung 

nnnnn 


Preis: 60 Mark 

Anbieter: 

Peter Schütz Computergrafik, 
Mettlenweg 94, 

CH-2504 Biel, Schweiz 


46 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



















































flSTROVISION VI.8 by H. Dübel & ß. Nemiert • C-COfi © by Holf Software QnbH 


m PNYSTSCH; r PSYCHISCH; 


Astrovision: Das einfache Programm bietet auch eine Bio- 
rhythmus-Option mit den bekannten Sinuskurven 


Auf diese optisch sehr anspre¬ 
chende Weise findet der Benut¬ 
zer leicht einige Anregungen zum 
eigenen Sternzeichen - und 
natürlich auch zum Sternzeichen 
von Bekannten oder von Promi¬ 
nenten, deren Geburtsdaten man 


kennt. Zu den Planeten und Cha¬ 
raktereigenschaften, aber auch 
zu »passenden Partnern«, medi¬ 
zinischen Aspekten und eroti¬ 
schen Neigungen kann man auf 
Knopfdruck noch weitere Kurzan¬ 
regungen abrufen. Auch das chi¬ 


nesische Horoskopzeichen läßt 
sich aufrufen. Hat man diese 
Möglichkeiten erschöpft, kommt 
man mit dem »Biorhythmus« ei¬ 
nem persönlichen Horoskop am 
nächsten. Die Theorie des Bio¬ 
rhythmus besagt, daß der Körper, 
die Psyche und die Emotionen 
gewissen Gesetzmäßigkeiten ge¬ 
horchen und jeweils aktive und 
passive Phasen in genauen Zelt¬ 
abständen durchlaufen. Der Blo- 
rhythmus wird grafisch gut darge¬ 
stellt und kann für verschiedene 
Zeiträume ausgedruckt werden. 

Fazit: Astrovision ist ein Ein¬ 
stieg für den Astrologie-Neuling. 
Man darf es nicht zu den 
»echten« Astrologie-Programmen 
zählen, da weder ein Horoskop 
berechnet werden kann noch auf 
einzelne Planetenstände oder 
Konstellationen eingegangen 
wird. Dennoch dürfte das Pro¬ 
gramm einige Freunde finden und 
z.B. auch als Party-Gag Ge¬ 
sprächsstoff liefern. 

Resümee: Wer sich ernsthaft 
mit dem Thema Astrologie befas¬ 
sen will, wird sich von der akribi¬ 
schen Rechnerei von Astrologie 


angesprochen fühlen. Astrovision 
ist trotz seiner Oberflächlichkeit 
als unterhaltsamer Zeitvertreib 
gut genug, obwohl es mit 79 Mark 
etwas teuer Ist. rk 


Amiga-test 




Astrovision 


8,0 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


□□□ 


Dokumentation 


Bedienung 


Erlernbarkeit 


Leistung 


□□□□□ 


□□□□□□ 


□□□ 


Preis: 79 Mark 

Anbieter: Wolf Software & Design, 
Schürkamp 24, 48720 Rosendahl- 
Osterwick, Tel. (0 25 47) 12 53. 
Fax (0 25 47) 13 53 



Commodore 



Paradox SCSI 


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alle Amiga-Modelle. Einfach am 
Druckerport anstecken. Kompatibel 
zu HD‘s, CD-ROM, Streamer, etc... 
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Paradox+Toshiba CD XM3301 DM 790,- 
Paradox-i-Toshiba CD XM3401 DM 948,- 

NEU neu ° NEU - NEU - NEU - NEU 

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4MB-SIMM, ca. 20 % schneller 398,- 

TheAn^ Guru Book DM 69,- 

ELViRA 1.3 Kick-Umschaltung f. 
A1200 1.3/3.0 mit 1.3-ROM DM 129,- 


AMIGA 1200 

A1200 2MB/ OMB-HD OM 648,- 
A1200 2MB/60MB-HD DM 997,- 
A1200 2MB/80MB-HD DM 1048,- 
HardOisk Conner 85MB DM 419,- 
HardDisk Conner 120MB DM 549,- 
HardDisk Seagate 235MB DM 889,- 
UhrA1200 mit Akku DM 29,- 
ProRAM 4MB 32Bit/Uhrab DM 498,- 
4MB 32-BitFastRAM 
mit Coprozessor & Uhr ab DM 549,- 
Turbo AI 200 68030 ab DM 777,- 
MultiScan-Monitor 15- 
38kHz, alte Aufiösungen DM 898,- 
Monitor-Adapter VGA DM 39,- 
Adapter f. 3,5" AT-Platten DM 59,- 

AMIGA 500-2000 

2-MB ChipMem Adapter DM 298,- 
Audio-Blaster2x12W DM 99,- 
A-Team 3.0 AT-Bus Contr. DM 179,- 
A-Team Upgrade 3.0 DM 59,- 
Kick3.0 Modul m.R0M‘s DM 99,- 



AMIGA 4000 


AMIGA 4000/030/4/ 80 DM 2399,- 
AMIGA 4000/040/6/120 DM 3989,- 
AMIGA 4000 Tower a. Anfrage 
HardDisk 125MB DM 448,- 

HardDisk 240MB DM 648,- 

Coprozessor 68882 DM 99,- 

Piccolo Grafikkarte 
Zorro ll/lll Erkennung, 24-Bit 16.7 
Mii. Farben, max1280x1024, EGS- 
Library, autom. Monitorumsch., 
mit Painter, ADPro-Loader, WB- 
Emui. 2.X/3.X, TV-Paint DM 748,- 
Piccolo mit 2MB-RAM DM 898,- 

Retina Grafikkarte 4MB DM 798,- 

RETINA-TUNING DM 95,- 

V-Lab Y/C A2/3/4000 DM 549,- 

V-Lab par A5/6/1200 DM 525,- 

Servicezentrum, Ladenverkauf, 
Versand, Systemberatung. 



IAmiga- 




The 
Amiga 
Guru Book 



MAINHATTAN-Data 
Schönbornring 14 
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West Germany 
Telefax: 06102/51525 



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Junkerstraße 2 
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Telefax: 0441/88 54 08 


13^ 06102/588-1 ® 0441/8 22 57 


Piccolo 



Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen, die wir auf Wunsch gerne zusenden. Änderungen in Preis, Ausstattung und Liefermöglichkeit Vorbehalten. 
Paradox SCSI& A-Team ©Mainhattan-Data Michael Lamm & Dirk Dippold. Kick 3.0 & Piccolo ©Omega Datentechnik Andreas Behrens. 















































































AMIGA-Mi 




Public Di 




^am 


Das gab’s bisher: 

AMIGA-Magazin-PD 8/93 

n Liga-Manager - eine komfortable Liga-Verwaltung (Disk 2) 

1 Update des SAS-C-Compiiers auf Version 6.3 (Disk 3) 

□ Commodores neues »Setpatch«-Programm fürs OS 2.0 (Disk 2) 

AMIGA-Magazin-PD 9/93 

3 Druck-Manager - puffert alle Oruckausgaben (Disk 2) 

3 Steuerfuchs - Demo eines Programmes für die Steuererklärung 1992 (Disk 1) 
3 DPaint-Workshop - Beispielgrafiken zum Workshop im Heft (Disk 3) 

3 Strux - Demo eines Programmes zum Zeichnen von Struktogrammen (Disk 3) 
”1ADM - komfortabler Adreßmanager mit deutscher Oberfläche (Disk 3) 

AMIGA-Magazin-PD 10/93 

3 »EGSDos« fürs einfache Arbeiten mit Amiga-DOS (Disk 2) 

3 Disktools fürs Tuning von Disketten und Festplatten (Disk 5) 

3 Demo von »Maxon-Magic«: Diverse Screenbianker und das Unterlegen 
von Tastatur-, Mausereignissen und Betriebssystemfunktionen mit 
Musik machen das Arbeiten mit dem Amiga einzigartig (Disk 5) 

AMIGA-Magazin-PD 11/93 

1 Copy-C, ein leistungsfähiges Kopierprogramm (Disk 2) 

□ Der Energie-Manager - eine Simulation vom Bundesinnenministerium für 
Wirtschaft für bis zu vier Spieler (Disk 5) 

3 Eine Shareware-Sammlung klassischer Spiele (z.B. »Solitaire«) (Disk 1) 

AMIGA-Magazin-PD 12/93 

3 Mit »OPIot« wird die Mathematik verständlich. Das Mathegenie ermöglicht 
die anschauliche Abbildung mathematischer Zusammenhänge (Disk 2) 

3 Die Demoversion derTabeilenkaikuiation »TurboCaic« (Diski) 

3 »ABackup« - ein Shareware-Backup-Programm (Disk 4) 

AMIGA-Magazin-PD 1/94 

□ Das »HighDensity«- und »DiskSpare«-Device holt aus Ihren Disketten 200 
bzw. 100 KByte mehr Kapazität heraus (Disk 2) 

3 Die speziell angepaßte »Maxon-Twist«-Datenbank enthält die 
Inhaltsverzeichnisse des AMIGA-Magazins von 1989-1992 (Disk 4) 

3 Face-Lifting für Ihre Workbench: Mit neuen PIktogrammen und feineren 
Zeichensätzen wartet das Shareware-Programm »MagicWB« auf (Disk 3) 

AMIGA-Magazin-PD 2/94 

3 «MathPaint 1.0«- ein Editor für mathematische Formeln (Disk 2) 

□ »GoldEd 0.96«- ein leistungsfähiger Shareware-Editor (Disk 5) 

□ Z-Netz-Programme: Der Einstieg Ins Kommunikationsmedium »Z-Netz« ist 
mit diesen Programmen kein Problem: »MicroDot« (Disk 3), »ZPoint« (Disk 
3) und »The Answer III« (Disk 4) 


Außerdem auf Disk 2: 

Die neueste Version des Virenkillers »VT-Schutz«, die Listings und 
Programme der Tips & Tricks-Rubrik, des Blitz-Basic-2-Kurses, des 
TeX-Workshops, des Commodities-Artikels sowie die Shell-Skripts 
für die einfache Bedienung des Backup-Programms »BRU«. 






WieMtger Waware: ■ :Ä?-',-- 

Erst ab der Aus^be 9/92 smd die^lÖÄ-Mägs^*^ 
Disketten PublicJDomain. Zijvpt erschieriene uriterije^ dem 
Copyright von terkt & Tec^nik/^drdfirfe'rtmdhtdffii; 


GNUPIot (Disk 5) IS’ 

»GNUPIot« ist ein interaktives Zeichenprogramm, mit dem sich zwei- 
und dreidimensionale Daten sowie Funktionen auf verschiedenen 
Computersystemen darstellen lassen - in unserem Fall dem Amiga. 
GNUPIot besitzt keine grafische Oberfläche. Alle Anweisungen und 
Befehle erfolgen aus einer Shell oder einer Datei. Die Resultate 
allerdings entschädigen für die umständliche Bedienung. 


Selbstverständlich sind^mijt'darh Coupon für 6,90 


,■ 1 . ^ 













i 


I 



i 


fliraKa-Finder tf2.54 PD 


0 1992 bv Falke a-BierebCW-Mg 


Artikel [Honltorkabel für Anigr 


Rubrik ; |8auanleitui.a ^ 

Heft IHwiaa | |i^| Seitepfl . | 

Rechnertyp [ftBiga 


i SOFTWARE- 


Beschreibung hinterschiedUche Beschaltungen für diverse 

i ■ 


lonitore 


Hinweise [pugs: 


Schlagwort |Kabel, Monitor 


jlI Ml Jil -ij JlI oJ ;Ui ■ -üJ 


Demo vom 

»ARTIKEL-Finder« (Disk 4) 

Der ARTIKEL-Finder ist ein 
intelligentes Suchprogramm 
zum Auffinden von Artikeln 
aus fast allen Amiga-Magazi- 
nen und stellt somit ein 
rechnergestütztes Inhaltsver¬ 
zeichnis dar. Die Datenbe¬ 
stände der jeweiligen Maga¬ 
zine beginnen jeweils bei der 
Erstausgabe und gehen der¬ 
zeit bis 12/93 bzw. bis zum 
dem Zeitpunkt, an dem das 
Magazin eingestellt wurde. 
Hinweis: Die Demoversion 
stellt nur einen eingeschränkten 
Datenbestand zur Verfügung. 


Astrologie 1.10 (Disk 3) 








»Astrologie« berechnet in 
Abhängigkeit vom Geburtsort, 
dem Geburtsdatum und 
Zeitpunkt das persönliche 
Horoskop. Sowohl von der 
Rechengenauigkeit als auch 
von der grafischen Darstellung 
hat die Software viel zu bieten. 
Getestet haben wir Im AMIGA- 
Magzin die Version 1.04 - die 
Version 1.10 verfügt über 
einige neue Funktionen. 


"TerminplanerTTFermi« (Disk 2) 

Ständig auf dem laufenden zu sein, Termine einzuhalten 
und wichtige Telefonate nicht zu vergessen - hierfür ist 
Termi prädestiniert. Es funktioniert ab OS 2.0 als Hinter¬ 
grundprogramm und meldet sich optional akustisch oder 
optisch, wenn ein Termin anliegt. So hat man alle rele¬ 
vanten Daten immer auf Tastendruck abrufbar. 


Artikel archi 

AM.IGA-Magazin 
^fifwaxonTWiST 






mt 


T«l; 0 $l F»*: 0 € 


Mialtsverzeicbnis dBs AiVHGA^agazins (Disk 1) 

Hier finden Sie die aktuellen Daten des AMIGA- 
Magazins (Jahrgang 1993), um sie in die Datenbank des 
AMIGA-Magazins zu Importieren (Ausgabe 1/93, Disk 4). 
Außerdem stehen alle Jahrgänge (89 bis 93) im ASCII- 
Textformat zur Verfügung, um sie mit einem Editor oder 
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PROGRAMMIEREN 


PROGRAMM DES MONATS 


von Rainer Zeltler 


D ie unübersehbaren Informationsübermitt¬ 
ler mit Klebestreifen sind nur dann 
sinnvoll, wenn man auch draufschaut. 
Entfernt man sie aber - schließlich möchte 
man auf dem Monitor auch was sehen - Ist 
eines fast garantiert: Den wichtigen Rückruf 
verschwitzt man. 

Um diese Mißlichkeiten abzustellen, muß 
ein Programm her, das einen automatisch an 
einen Termin erinnert, am besten akustisch 
oder grafisch. Unser Programm des Monats 
»Termi« ist da genau das Richtige. 
Programmspezifikationen 
Nach der Installation des Programms (s. Ka¬ 
sten) finden Sie Im Ordner zwei Programme: 
»Termi« und »Termi.edi«. Während das erste 
als Hintergrundapplikation gedacht ist und die 
Termine überwacht, dient das zweite dem Ein¬ 
geben von Terminen. In der Regel müssen Sie 
es nicht extra starten, da dies automatisch ge¬ 
schieht, wenn Sie neue Termine einfügen. 

Nach dem Start per Doppelklick geschieht - 
nichts. Der Grund: Termi ist zwar aktiv und 
überwacht eingegebene Termine, öffnet aber 
zunächst kein Fenster (warum auch?). Um 
nun eigene Einträge vorzunehmen und Termi 
zu konfigurieren, ist die Tastenkombination 
<Umschalten>+<F1> zu betätigen. Es er¬ 
scheint ein neues Fenster auf dem aktiven 
Bildschirm mit dem Kalender des laufenden 
Jahres; der aktuelle Monat und Tag sind farbig 
hervorgehoben. Alle nun einzugebenden Ter¬ 
mine beziehen sich auf den markierten Tag. 
Möchte man ihn ändern, klickt man lediglich 
den entsprechenden Tag an. Liegt dieser im 
anderen Monat, muß zuerst der Monatsname 
selektiert werden, dann erst der Tag. 

Klicken Sie »Weiter« an, um Eingaben vorzu¬ 
nehmen. Termi öffnet ein neues Fenster, in dem 
zunächst nur Textfelder für jede volle Stunde 
zur Verfügung stehen! Wenn es ein Termin um 
13.30 Uhr sein soll, müssen Sie so Vorgehen: 


Jerminplaner: »Termi« ! 

Post-iti 


Man kennt sie - die kleinen 
gelben Notizzettel, die am 
Schreibtisch, Monitor oder 
auf der Tastatur pappen und 
an dringende Termine erin¬ 
nern sollen. Wir bieten Ihnen 
eine bequemere Lösung für 
den Amiga an. 


Schalters »Sichern«. Sobald die Uhrzeit des 
Termins erreicht wird, öffnet Termi ein Fen¬ 
ster, in dem die aktuelle Uhrzeit und der von 
Ihnen eingegebene Text erscheint. 

Erweiterte Anzeige 

Wem nur die Textanzeige zu langweilig ist, 
dem gestattet Termi zusätzlich, anfallende 


Programminstallation 


Termi benötigt das Betriebssystem OS 2.0 oder 
höher. Eine Festplatte ist empfehlenswert, aber 
nicht Bedingung. Starten Sie Ihren Amiga wie ge¬ 
wöhnlich und kopieren Sie den Ordner »Termi« von 
unserer PD-Diskette (Seite 48, Disk 2) auf Ihre Fest¬ 
platte oder Diskette. Rufen Sie hier via Workbench 
das Programm »Install-Termi« per Doppelklick auf. 
Es kopiert den erforderlichen Zeichensatz und die 
benötigte Library ins dafür vorgesehene Verzeich¬ 
nis. Anschließend ist Termi einsatzbereit. 

Das Installationsprogramm fragt Sie außerdem, ob 
das Programm schon während des Bootens des 
Amiga gestartet werden soll. Ggf. wird dann die 
User-Startup automatisch modifiziert, und bei jedem 
Neustart steht Termi per Tastendruck zur Verfügung. 



Im Überblick: 
Aktiviert man 
Termi, präsentiert 
es den kompletten 
Kalender eines 
Jahrgangs 


o Anklicken der Zelle, die mit »13:« beginnt. 
Auswahl von »Minute«. 

o Selektieren der linken oder rechten Zahl 
.zum Ändern der Minuten bzw. Sekunden, 
o Mit den jetzt aktiven »-h«- und »-«-Schaltern 
die Zelt justieren. 

o Die Minutenzahl wird Ins Textfeld übernom¬ 
men, wenn Sie »Ist gut« aktivieren. Mit »Hör 
auf« brechen Sie die Funktion ab, mit »Alle« 
weisen Sie allen Eingabefeldern die angege¬ 
bene Minutenzahl zu. 
o Geben Sie einen Text ein. 

Wichtig: Bevor Sie das Fenster nun mit 
»Ende« oder »Hintergrund« schließen, müs¬ 
sen zuvor die Termine unbedingt gespeichert 
werden. Das erreichen Sie durch Anwahl des 


Termine mit Grafik und Musik zu unterlegen. 
Unterstützt wird das verbreitete IFF-ILBM-Gra- 
fik- sowie IFF-8SVX-Musikformat: 
o Wählen Sie einen Termin aus oder geben 
Sie einen neuen ein. 

o Klicken Sie den Schalter »Mit Grafik« oder 
»Mit Sound« an. 

Selektieren Sie im Requester die entspre¬ 
chende Datei. 

o Teilen Sie Termi mit, wie die Grafik- bzw. 
Tonausgabe beendet werden soll: Mit der lin¬ 
ken oder rechten Maustaste oder mit einer be¬ 
liebigen Taste der Tastatur. 

Drücken Sie nun »In Ordnung«, um die Ein¬ 
stellungen zu übernehmen, oder »Vergiß es«, 
um die Aktion abzubrechen. 


o Zusätzlich läßt sich die Anzeigedauer nach 
einer gewissen Zeitspanne abbrechen. Diese 
ist mit den Schaltern »Std«, »Min« und »Sek« 
einstellbar. 

o Sichern Sie die Einstellungen. 

Einträge Suchen 

Wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie die 
Termineingabe aufrufen und die schon einge¬ 
gebenen nicht angezeigt werden: Termi stellt 
zunächst nur alle Termine zur vollen Stunde 
dar. Die Suchfunktion hilft hier weiter. Positio¬ 
nieren Sie die Schreibmarke in der Zeile, ab 
der die Suche beginnen soll. Wählen Sie jetzt 
»Suchlauf« aus und starten Sie den Vorgang 
mit den Pfeilsymbolen. Ist das Feld »Alle« ak¬ 
tiv, durchsucht Termi den Tag nach Terminen 
- und zwar minutenweise. Ist »Alle« inaktiv, 
wird die Datenbank nur innerhalb der Stunde 
durchforstet. Selektiert man zusätzlich »Mit 
Halt«, stoppt Termi die Suche nach jedem ge¬ 
fundenen Eintrag. 

Beenden von Termi 

Termi sollte eigentlich niemals beendet wer¬ 
den, da dann das Programm seinen Zweck 
nicht erfüllen kann. Möchten Sie es - aus wel¬ 
chen Gründen auch immer - trotzdem abbre¬ 
chen, geschieht das mit <Umschalten>+<F2>. 
Bestätigen Sie die folgende Abfrage dann mit 
»Ja«, terminiert Termi. 

Weitere Einstellungen 

Im Eingabefenster finden Sie die Funktion 
»Hilfsmittel«. Hierüber lassen sich zum einen 
die Termine eines Tages In eine Datei oder 
auf den Drucker ausgeben, zum anderen läßt 
sich hier die Tastenkombination fürs Starten 
und Beenden von Termi definieren. 

Haben Sie das Programm erst einmal in¬ 
stalliert, geht Ihnen bestimmt kein Termin 
mehr durch die Lappen. Was jetzt noch fehlt, 
ist der Amiga-Laptop - mit Termi wäre das die 
perfekte Kombination. ■ 


2000 Mark Honorar 



Gewinner von 2000 Mark und Programmie¬ 
rer von Termi ist der 23jährige Energieanla- 
gen-Elektroniker Robby Domula. Derzeit 
holt er das Abitur nach. Der Einstieg in den 
Amiga-Bereich fand vor drei Jahren mit ei¬ 
nem Amiga 500 statt. Heute verfügt er über 
einen mit vielen Erweiterungen ausgestat¬ 
teten Amiga 2000. Das Programm realisier¬ 
te er mit dem Pascal-Compiler »KickPas- 
cal«. Das Honorar wird er in einen neuen 
Amiga investieren. 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


51 
















































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□ L02 Mathematik Kurvendiskussion 

□ L05 Pythagoras Dreiecke berechnen 


□ A02 Fakturierung Auftragsverwaltung 

□ A05 Finanzbuchhaltung für Gewerbe 

□ A08 GiroMan 4.10 Kontovenvaltung 

□ A1 1 ArtDat Artikeldatei f.Computermagazine 

□ AI 4 Musikdatei verwaltet LP, MC, CD 

□ A17 BusinessPaint Präsentationsgrafiken 

□ A20 Film-Lexikon Filmverwaltung 

□ A23 Jahresbilanz für kleine Unternehmen 

□ A26 Therapeut Simulation 15,- DM 

□ A29 Spread Tabellenkalkulation m. Buch 15,- 


□ A03 Kalkulation Tabellenkulation 10,- DM 

□ A06 Videoverwaltung Schaffen Sie Ordnung 

□ A09 Haushaltsbuch Heimfinanzprogramm 

□ AI 2 Disklabel 4.0 Disketteniabel-Druckprogramm 

□ AI 5 StarChart Astronomieprogramm 

□ AI 8 DiaPaint Dia-Beschriftungen drucken 

□ A21 Liga Universalverwaltung für Ligen 10,- DM 

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□ A27 UniDepot Kapitalanlagenvenvaltung 15,- DM 

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□ M03 Beatmaster Drumcomputer 

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□ H06 FixDisk Diskettenretter 10, - DM 

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DolmetchE ist eines der leistungsfähigsten und preiswertesten Übersetzungs¬ 
programme für engl. Texte! Darüberhinaus dient das Programm als Vokabeltrai¬ 
ner. Der Wortschatz beträgt in der Grundversion ca. 19.000 Vokabeln. Weitere 
50.000 Vokabeln können auf Zusatzdisketten beim Autoren bezogen. Dazu 
kann ein fast kostenloser Update-Service genutzt werden. Das Programm ist 
auf allen Amiga ab 1 MB lauffähig und kostet nur sagenhafte 19,00 DM! 

□ ArtPat 

ArtDat ist eine leistungsfähige und zugleich preiswerte Literaturverwaltung. In 
dieser Grundversion sind bereits ca. 12.000 Artikel aus den wichtigsten Amiga- 
Zeitschrlften von 1988 bis 1993 erfaßtl Das Programm läuft ab 1 MB auf allen 
allen Amigas. Hier bietet der Autor ebenfalls einen fast kostenlosen Update- 
Service. Dieses umfangreiche Programm kostet nur 19,00 DM! 


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ven/valtung (Rechnungen, Lager 
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PROGRAM MIEREN 

COMMODITIES 


von Patrick Ohly 

M it der Commodity-Library 
hat Commodore seit der 
Betriebssystemversion 2.0 
einen Standard geschaffen, der 
die Programmierung und Bedie¬ 
nung von Programmen, die im 
Hintergrund ihre Arbeit verrichten 
(z.B. »Screen-Blanker« oder der 
»Toolmanager«), vereinfacht. Da¬ 
zu gehört auch das »Exchange«- 
Programm, mit dem sich alle 
gerade laufenden Commodities 
kontrollieren lassen. Die Com¬ 
modity-Library selbst sorgt dafür, 
daß jedes Commodity die Mög¬ 
lichkeit erhält, die Eingaben des 
Anwenders zu bearbeiten. 

Dazu klinkt sich die Commodi¬ 
ty-Library noch vor allen anderen 
Programmen in den Strom der 
sog. Input-Events ein, der vom 
Input-Device erzeugt wird und al¬ 
le Ereignisse wie z.B. einen Ta¬ 
stendruck, das Einlegen einer 
Diskette, die Mausbewegung etc. 
enthält. Jedes Commodity muß 
»CxObjects« mit Funktionen der 
Commodities-Library Installieren. 
CxObjects sind Datenstrukturen, 
die hierarchisch geordnet wer¬ 
den, wobei jede eine bestimmte 
Operation mit einem Input-Event 
ausführt, z.B. nur einen bestimm¬ 
ten Input-Event durchläßt. Jedes 
Commodity muß ein CxObject 
vom Typ »Broker« anlegen, an 


zen: »NBU.UNIOUE« bedeutet, 
daß das Commodity nur einmal 
gestartet werden kann. Beim 
zweiten Aufruf wird der Broker 
nicht mehr erzeugt. Definiert man 
außerdem »NBU_NOTIFY«, er¬ 
hält das laufende Commodity ei¬ 
ne Mitteilung, daß es erneut ge¬ 
startet wurde. Im Feld »nb_ 
Flags« kann man »COF_SHOW_ 
HIDE« eintragen, um dem Ex¬ 
change-Programm mitzuteilen, 
daß das Commodity über ein 
Fenster verfügt und das Feld 
»Anzeige sichtbar« im Exchange- 
Programm aktiviert werden darf. 
Schließlich Installiert die Funktion 
»CxBrokerO« den Broker. 

CxBrokerO liefert einen Zeiger 
auf ein CxObject, falls der Broker 
erfolgreich erzeugt und installiert 
wurde. Bevor der jedoch seine 
Arbeit aufnimmt, muß er mit »Ac- 
tivateCxObjO« aktiviert werden, 
denn der Broker wird Im inaktiven 
Zustand erzeugt und gibt dann 
erhaltene Botschaften, sog. Cx- 
Messages, nicht an angehängte 
CxObjects weiter. Ist der Broker 
einmal installiert, wird im Exchan¬ 
ge-Programm das neue Commo¬ 
dity mit den in der NewBroker- 
Struktur angegebenen Daten auf¬ 
geführt. Überzeugen Sie sich 
selbst davon und starten Sie das 
Exchange-Programm einmal. 

Für die Kommunikation ver¬ 
wenden Commodities eine eigene 


Commodity-Kommandos 


Kommando 

Funktion 

CXCMD DISABLE 

Commodity deaktivieren 

CXCMD ENABLE 

Commodity aktivieren 

CXCMD APPEAR 

Fenster öffnen 

CXCMD DISAPPEAR 

Fenster schließen 

CXCMD KILL 

Commodity beenden 

CXCMD UNIQUE 

zum zweiten Mal gestartet 


den es dann weitere CxObjects 
anhängen kann. Jede Eingabe 
durchläuft diese CxObjects, bis 
sie entweder gelöscht wird oder 
die ganze Liste durchlaufen hat. 

Wie man ein einfaches Com¬ 
modity einrichtet, zeigt das Pro¬ 
gramm »SimpleCX.c«. Zuerst gilt 
es, erfolgreich die Commodity-Li¬ 
brary zu öffnen. Für einen Broker 
muß die Struktur »NewBroker« 
o mit einem Namen, der das 
Commodity identifiziert, 
o einem Namen und einer Be¬ 
schreibung fürs Programm 
»Exchange« und 

o einem Exec-Message-Port, den 
das Programm selbst anlegen 
muß. Initialisiert werden. 

Über diesen Port kommuniziert 
das Betriebssystem mit dem 
Commodity. Im Feld »nb_Llni- 
que« lassen sich zwei Flags set¬ 


Message-Struktur, die der »Cx- 
Messages«. Analog zur CxOb- 
ject-Struktur ist diese absichtlich 
nicht dokumentiert - statt dessen 
erlauben die Funktionen »CxMsg 
TypeQ«, »CxMsgDataQ« und 
»CxMsglDO« das Auslesen rele¬ 
vanter Daten. CxMsgType() liefert 
den Typ einer solchen Botschaft. 
Messages vom ersten Typ, 
»CXMJEVENT«, werden inner¬ 
halb der verketteten Cx-Objekte 
herumgereicht. CxMsgDataQ 
zeigt dabei auf eine Input-Event- 
Struktur. Die via CxMsglDQ in Er¬ 
fahrung zu bringende Nummer 
besitzt für die lEVENT-Botschaf- 
ten keine Bedeutung. 

Der zweite Typ, »CXM_COM- 
MAND«, wird verwendet, um ei¬ 
nem Commodity einen Befehl zu 
übermitteln. CxMsglDQ liefert ei¬ 
nen der Kommandowerte (s. Ta- 


Commodity-Library: Eingeklinkt 

■ Mehr Inout! 


Commodities erfreuen sich nicht nur unt^ Pro¬ 
grammierern großer Beliebtheit. Die unsichtba¬ 
ren Helfer gibt's seit OS 2.0, die ihre Arbeit im 
Hintergrund verrichten. Wie sie funktionieren und 
wie man sie programmiert - hier erfahren Sie's. 


Wichtige Commodity-Funktionen 

Name/Offset 

Aufruf und Parameter 

CxBroker 

-36 

CxObj *CxBroker(struct NewBroker *, LONG *) 
broker=CxBroker(NB, error) 

DO AO DO 

CreateCxObj 

-30 

CxObj *CreateCxObj(ULONG, LONG. LONG) 
cxo=CreateCxObj(type, argl, arg2) 

DO DO AO AI 

CxFilter 

(define) 

CxSender 

(define) 

CxObj *CxFilter(STRPTR) 
filter=CxFilter(input_descr) 

CxObj *CxSender(struct MsgPort *, LONG) 
sender=CxSender(port, ID) 

CxSignal 

(define) 

CxObj *CxSignal(struct Task *, LONG) 
signal=CxSignal(task, signalnum) 

CxTranslate 

(define) 

CxObj *CxTranslate(struct InputEvent *) 
translate=CxT ranslate(IE) 

CxDebug 

(define) 

CxObj *CxDebug(LONG) 
debug=CxDebug(ID) 

CxCustom 

(define) 

CxObj *CxCustom(VOID (*)(), LONG) 
custom=CxCustom(function, ID) 

ActivateCxObj 

-42 

LONG ActivateCxObj(CxObj *, LONG) 
previous=ActivateCxObj(cxo, true) 

DO AO DO 

DeleteCxObj 

-48 

VOID DeleteCxObj(CxObj *) 

DeleteCxObj(cxo) 

AO 

DeleteCxObjAII 

-54 

VOID DeleteCxObjAII(CxObj *) 

DeleteCxObjAII(cxo) 

AO 

SetCxObjPri 

-78 

VOID SetCxObjPri(CxObj *. LONG) 

SetCxObjPri(cxo, pri) 

AO DO 

AttachCxObj 

-84 

VOID AttachCxObj(CxObj *, CxObj *) 

AttachCxObj(headObj, cxo) 

AO AI 

EnqueueCxObj 

-90 

VOID EnqueueCxObj(CxObj *, CxObj *) 
EnqueueCxObj(headObj, cxo) 

AO AI 

InsertCxObj 

-96 

VOID lnsertCxObj(CxObj *, CxObj CxObj *) 
lnsertCxObj(headObj, cxo, pred) 

AO AI A2 

RemoveCxObj 

-102 

VOID RemoveCxObj(CxObj *) 

RemoveCxObj(cxo) 

AO 

CxMsgType 

-138 

ULONG CxMsgType(CxMsg *) 
type=CxMsgType(cxm) 

AO 

CxMsgData 

-144 

UBYTE ‘CxMsgData(CxMsg *) 
data=CxMsgData(cxm) 

AO 

CxMsgID 

-150 

LONG CxMsglD(CxMsg *) 

ID=CxMsglD(cxm) 

AO 

Funktionen der AMIGA.LIB 

ArgArraylnit 

(amiga.lib) 

UBYTE **ArgArraylnit(LONG. UBYTE **) 
ttypes=ArgArraylnit(argc, argv) 

ArgArrayDone 

(amiga.lib) 

VOID ArgArrayDone(VOID) 

ArgArrayDoneO 

ArgString 

(amiga.lib) 

STRPTR ArgString(UBYTE **, STRPTR, STRPTR) 
string=ArgString(ttypes, entry, defaultstr) 

ArgInt 

(amiga.lib) 

LONG Arglnt(UBYTE STRPTR. LONG) 
value=Arglnt(ttypes, entry, defaultval) 


54 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




















belle »Commodity-Kommandos«), 
die eine bestimmte Aktion definie¬ 
ren. Diese CxMessages werden 
an den Message-Port des Pro¬ 
gramms geschickt, den es in der 
NewBroker-Struktur eingetragen 
hat. Die Applikation muß diesen 
Port abfragen, die notwendigen 
Werte auslesen und die CxMessa- 
ge via »ReplyMsgO« wieder zu¬ 
rücksenden. Wie das Programm 
auf die verschiedenen Komman¬ 
dos reagiert, bleibt ihm selbst 
überlassen. Es kann Kommandos 
auch ignorieren. Doch gibt es, 
auch vorgegeben durch die Sy¬ 
stem-Commodities, bereits Stan¬ 
dards, an die man sich halten soll¬ 
te, damit sich auch weiterhin alle 
Commodities ähnlich verhalten. 

Mit »CXCMD_DISABLE« bzw. 
»CXCMD.ENABLE« läßt sich ein 
Commodity vorübergehend aus- 
bzw. einschalten. Wurde das Flag 
»COF_SHOW_HIDE« gesetzt, 
kann im Exchange-Programm der 
Schalter »Show/Hide« bzw. »An¬ 
zeige sichtbar/Anzeige verborgen« 
angewählt werden. Dann wird das 
Commodity mit »CXCMD_APPE- 
AR« bzw. »CXCMD.DISAPPE- 
AR« aufgefordert, sein Fenster zu 
öffnen und nach vorne zu bringen 
oder es zu schließen. Bei dem 
Kommando »CXCMD_KILL« soll¬ 
te das Commodity sobald wie 
möglich entfernt werden. Das letz¬ 
te Kommando »CXCMD_UNI- 


ruf mit dem Broker als Argument, 
denn dann werden automatisch 
auch alle an diesen Broker an¬ 
gehängten CxObjects entfernt und 
gelöscht. Mit »Delete CxObjO« 
kann man aber auch ein einzelnes 
CxObject löschen, z.B. wenn es 
nie an den Broker angehängt und 
daher auch nicht zusammen mit 
diesem gelöscht wird. 

Erzeugen und Verketten 
von CxObjects 
Bisher haben wir nur das 
CxObject Broker kennengelernt 
und verwendet, um unser Com¬ 
modity im System anzumelden. 
Es gibt jedoch noch weit mehr 
CxObjects, durch die man alle 
Eingaben des Benutzers untersu¬ 
chen und beeinflussen kann. Je¬ 
des dieser CxObjects läßt sich 
mit einer der mit »define« mar¬ 
kierten Funktionen aus der Tabel¬ 
le »Wichtige Commodity-Funktio¬ 
nen« einrichten. Nachdem die 
CxObjects erfolgreich erzeugt 
wurden, muß man sie noch in den 
Verbund der anderen CxObjects 


Mit der Funktion »Attach- 
CxObjO« hängt man ein CxObject 
ans Ende der Liste eines anderen 
CxObjects. Das erste Argument 
der Funktion zeigt auf das CxOb¬ 
ject, an dessen Liste angehängt 
werden soll, das zweite auf das 
anzuhängende Objekt selbst. Soll 
an einer bestimmten Stelle einge¬ 
fügt werden, so kann man die 
Prozedur »InsertCxObjO« ver¬ 
wenden, die als weiteres Argu¬ 
ment noch den Zeiger auf das 
CxObject erwartet, hinter dem in 
die Liste eingefügt werden soll. 
Man kann noch auf eine andere 
Art für eine Reihenfolge innerhalb 
einer Liste sorgen, indem man ein 
CxObject erstellt, ihm mit »Set- 
CxObjPriO« eine Priorität zuweist 
und es mit »EnqueueCxObjO« in 
eine Liste, sortiert nach der Prio¬ 
rität, einordnet. Bei Brokern ge¬ 
schieht dies automatisch über die 
Priorität, die standardmäßig in der 
NewBroker-Struktur angegeben 
wird. »RemoveCxObjO« schlie߬ 
lich entfernt bzw. hängt ein CxOb- 


der Filter soll nicht überprüfen, ob 
dieser Qualifier im Input-Event 
vorhanden ist. Ein weiteres 
Schlüsselwort ist »upstroke«. Ist 
es vorhanden, wird bei Rawkey- 
Events nur das Loslassen der Ta¬ 
ste weitergeleitet, andernfalls nur 
das Drücken. Steht ein Minus- 
Zeichen davor, werden beide ans 
CxObject übermittelt. 

Ebenfalls nur für Rawkey- 
Events wichtig ist die Angabe ei¬ 
ner der Bezeichnungen für Son¬ 
derzeichen oder das Zeichen 
selbst, das gedrückt werden muß. 
In den Tabellen »Input-Event- 
Qualifier« sowie »Spezielle Ta¬ 
stenbezeichnungen« werden alle 
gültigen Bezeichnungen aufge¬ 
führt, die sich für Klassen, Quali¬ 
fier etc. angeben lassen. 

Die Eingabebeschreibung ei¬ 
nes Filter-CxObjects kann nach¬ 
träglich mit der Funktion »SetFII- 
ter()« modifiziert werden. Hat ein 
Input-Event den Filter passiert, so 
ist es z.B. für eine HotKey-Funkti- 
on notwendig, das dem Haupt- 



Schaltzentrale: Mit Commodities kommuniziert man über das Exchange-Programm der 
Workbench, das diverse Manipulationen bis hin zum Löschen erlaubt 


lnput‘Event‘Quali1ier 

Qualifier 

Bedeutung 

»Ishift« 

<Shlft_links> 

»rshift« 

<Shift_rechts> 

»capslock« 

<CapsLock> 

»control« 

<Ctrl> 

»lalt« 

<Alt_links> 

»ralt« 

<Alt_rechts> 

»Icommand« 

<AmigaJinks> 

»rcommand« 

<Amiga_rechts> 

»numericpad« 

Taste vom separaten Zifferblock 

»repeat« 

Taste wird automatisch wiederholt 

»midbutton« 

mittlere Maustaste 

»leftbutton« 

linke Maustaste 

»rbutton« 

rechte Maustaste 

»relativemouse« 

IEQUALIFIER_RELATIVEMOUSE 

»shift« 

eine der beiden Shift-Tasten 

»caps« 

Shift- oder CapsLock-Taste 

»alt« 

eine der beiden Alt-Tasten 


QUE« schließlich teilt dem Com¬ 
modity mit, daß es vom Benutzer 
zum zweiten Mal gestartet wurde. 
Daraufhin öffnen Commodities in 
der Regel das Fenster. Hat ein 
Commodity kein Fenster, sollte 
man das Programm umgehend 
beenden. 

Zuvor muß man aber erst alle 
angelegten CxObjects löschen. 
Dazu braucht man sie nicht erst 
wieder aus der Liste der CxOb¬ 
jects zu entfernen, sondern es 
genügt ein DeleteCxObjAII()-Auf- 


einfügen, damit auch CxMessa¬ 
ges bei den neuen CxObjects 
eintreffen und von diesen bear¬ 
beitet werden können. Bis auf 
den Broker sind alle CxObjects 
nach dem Einbinden sofort aktiv, 
sie lassen sich jedoch auch sepa¬ 
rat mit »ActivateCxObjO« aus¬ 
schalten. Jedes CxObject führt ei¬ 
ne eigene Liste weiterer CxOb¬ 
jects, an die es der Reihe nach 
jede CxMessage weitergibt, die 
bei ihm eintrifft, falls es sich im 
aktiven Zustand befindet. 


ject aus einer Liste aus, ohne es 
allerdings zu löschen. 

Nach den theoretischen Grund¬ 
lagen können wir jetzt die Funkti¬ 
on der verschiedenen CxObject- 
Typen erläutern. Da nur bestimm¬ 
te Input-Events für ein Commodi¬ 
ty von Interesse sind, läßt sich mit 
dem CxObject »Filter« der Strom 
der CxMessages aufs benötigte 
Minimum reduzieren. Dazu gibt 
man bei »CxFilterQ« als Argu¬ 
ment eine Beschreibung an. Der 
Filter gibt dann nur CxMessages 
an CxObjects In seiner Liste wei¬ 
ter, die dieser Charakteristik ent¬ 
sprechen. Die Filterangaben er¬ 
folgen in einer simplen Zeichen¬ 
kette in der Form 

[Klasse] [[-] (QualifierISyno¬ 
nym) ] [[-] upstroke] (Sonderzei- 
chen1ANSIZeichen] 

»Klasse« steht für die Klasse 
eines Input-Events. Wird sie weg¬ 
gelassen, geht das Betriebssy¬ 
stem davon aus, daß Tastaturak¬ 
tivitäten fürs CxObject von Inter¬ 
esse sind. Es folgen ein oder 
mehrere Schlüsselwörter für 
»Qualifier« bzw. Synonyme für 
Qualifier. Vor jedem Qualifier 
oder Synonym kann ein Minus- 
Zeichen stehen. Das bedeutet. 


Input-Event-Klassen 

Klasse 

Bedeutung 

»rawkey« 

Tastendruck 

»rawmouse« 

Mausbewegung 

»event« 

Console-Event 

(privat) 

»pointerpos« 

»timer« 

neue Zeigerposition 
Timer-Event 

»newprefs« 

neue Preferences 

»diskremoved« 

»diskinserted« 

Diskette entfernt 
Diskette eingelegt 


Programm auch mitzuteilen. Dazu 
dient das CxObject »Sender«. 
Beim Installieren via »CxSen- 
der()« gibt man einen Message- 
Port und eine CxMessage-ID an. 
Erreicht eine CxMessage einen 
Sender, so schickt er eine Cx¬ 
Message vom Typ »CXM_IE- 
VENT« und der angegebenen ID 
an diesen Port. Diese CxMessa¬ 
ge Ist eine Kopie und enthält im 
Data-Feld einen Zeiger auf eine 
Kopie der ursprünglichen Input- 
Event-Struktur. Man kann als Port 
durchaus auch den Broker-Port 
angeben und muß dann nur über¬ 
prüfen, ob die an diesem Port an- 
kommenden CxMessages vom 
Typ CXM.COMMAND oder 
CXMJEVENT sind. Die ID kann 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


55 




































PROGRAMMIEREN 

COMMODITIES 


/* SiitpleCX.c - das Rohgerüst für ein Commodity 
* SAS/C 6.30: sc SimpleCX.c PROGNAME SimpleCX */ 
#include <exec/libraries.h> 

#include <libraries/commodities.h> 

#include <dos/dos.h> 

#include <clib/exec_protosih> 

#inGlude <clib/alib_protos.h> 

#include <clib/alib_stdio_protos.h> 

#include <clib/ccMnmodities_protos.h> 

#ifdef _SASC_60 

void_^regargs _chkabort (void) {} 

#endif 

struct Library *CxBase; 

CxObj *broker; 

struct MsgPort *broker_np; 

ULONG cxsigflag; 

struct NewBroker newbroker = { 

NB_VERSION, /* Version der Struktur */ 

"SimpleCX", /* Name des Commodities */ 

"SimpleCX", /* Titel für Exchange-Fenster */ 

"Ein einfaches Commodity", 

/* Beschreibung für Exchange */ 
NBU.UNIQUE I NBU_NOTIFY, 

/* nur einmal starten, beim * 

* zweiten Mal benachrichtigen */ 
COF_SHOW_HIDE, /* Flags: Fenster vorhanden */ 

0, /* Priorität des Corranodities */ 

0, /* MsgPort des Ccxnmodities */ 

0 /* nicht verwendet */ 

•}; 

void ProcessMsg(void) { 

CxMsg *msg; 

ULC»JG sigrcvd, msgid, msgtype; 

LONG retumvalue = IL; 

while (retumvalue) { 

/* auf Eingaben warten */ 

sigrcvd = Wait(SIGBREAKF_CTRL_C I cxsigflag); 

/* alle Nachrichten bearbeiten */ 
while(msg = (CxMsg *)GetMsg(broker_mp)) { 

/* notwendigen Infos holen und * 

* zurückschicken */ 

msgid = CxMsglD(msg); 
msgtype = CxMsgType(msg); 

ReplyMsg((struct Message *)msg); 
switch(msgtype) { 
case CXM_IEVENT: 

/* sollten in diesem Beispiel nicht * 

* eintreffen */ 

break; 

case CXM_COMMAND: 

/* ein Kommando ist angekommen */ 

print f("Ein Kommando: "); 
switch (msgid) { 

case CXCMD_DISABLE: 

printf("CXCMD_DISABLE\n"); 

/* Gadget "Disable" bei * 

* Exchange wurde angewählt: * 

* Broker, inaktivieren */ 

ActivateCxObj(broker, OL); 
break; 

case CXCMD_ENABLE: 

/* "Enable" angewählt */ 

printf("CXCMD_ENABLE\n"); 
ActivateCxObj(broker, IL); 
break; 

case CXCMD_KILL: 

/* "Kill" angewählt, Programm * 


* jetzt beenden */ 

printf("CXCMD_KILL\n"); 
retumvalue = OL; 

break; 

case CXCMD_UNIQUE: 

/* SinpleCX zweimal gestartet * 

* falls vorhanden, Fenster * 

* öffnen, ansonsten beenden */ 

printf("CXCMD_UNIQUE\n"); 

break; 

case CXCMD_APPEAR: 

/* "Show" angewählt: * 

* Fenster öffnen */ 

printf("CXCMD_APPEAR\n"); 

break; 

case CXCMDJDISAPPEAR: 

/* "Hide" angewählt: * 

* Fenster schließen */ 

printf("CXCMD_DISAPPEAR\n"); 
break; 

} 

break; 

default: 

printf("Unbekannter Message-Typ\n"); 
break; 

} 

} 

/* auf CTRL-C prüfen */ 
if (sigrcvd & SIGBREAKF_CTRL_C) 

{ 

retumvalue = OL; 

printf("CTRL-C: Programm wird beendetXn"); 

} 

} 

} 

void inain(void) { 

CxMsg *msg; 

/* zuerst die Library öffnen */ 
if (CxBase=OpenLibrary("Commodities.library",37L)) 

{ 

/* Commodities erhalten Nachrichten über einen * 

* Message-Port, den sie einrichten müssen */ 
if (broker_itp = CreateMsgPort ()) { 

/* zuerst NewBroker initialisieren, dann * 

* mit CxBroker den neuen Broker erstellen * 

* und öffentlich machen */ 

newbroker.nb_Port = brokerjmp; 

if (broker = CxBroker(&newbroker, NULL)) { 
cxsigflag = IL « broker_pp->np_SigBit; 

/* ein Broker muß aktiviert werden */ 

ActivateCxObj(broker, IL); 

/* ab jetzt alle eintreffenden Nach- * 

* richten bearbeiten */ 

ProcessMsg(); 

/* Programm beenden: * 

* zuerst den Broker und alle damit ver- * 

* bundenen CxObj's entfernen */ 

DeleteCxObjAll(broker) ; 

/* alle übrigen Nachrichten beantworten */ 
while(msg = (CxMsg *)GetMsg(broker_mp)) 

ReplyMsg((struct Message *)msg); 

} 

DeletePort (brokerjttp) ; 

} 

CloseLibrary (CxBase); 

} 

} 

SimpleCX.c: Ein Grundgerüst fürs Einrichten eigener 
Commodities 


man verwenden, um zu unter¬ 
scheiden, welches Sender-CxOb- 
ject die Botschaft verschickt hat. 

Weniger aufwendig als ein 
Sender ist das CxObject »Si¬ 
gnal«. Es schickt keine Nachricht, 
sondern begnügt sich damit, an 
den bei »CxSignalO« angegebe¬ 
nen Task ein Signal zu schicken. 


Dazu muß man im Hauptpro¬ 
gramm mit »AllocSignalO« ein 
Signal belegen und die Signal¬ 
nummer als Argument angeben. 
Auf dieses kann dann später ge¬ 
wartet werden. Der Nachteil die¬ 
ser Methode: Das Hauptpro¬ 
gramm erhält bei dieser Variante 
keine Kopie des Input-Events. 


Hat man nun z.B. einen Ta¬ 
stendruck registriert, der fürs ei¬ 
gene Commodity gedacht war, 
sollte die CxMessage gelöscht 
werden, damit sie vom System 
nicht an andere Commodities 
oder an Intuition weitergegeben 
wird. Das erreicht man, indem 
man an den Filter ein CxObject 


anhängt, das mit »CxTranslate 
(NULL)« erzeugt wurde. Gibt man 
als Argument keinen Null-Zeiger, 
sondern eine Input-Beschreibung 
an, dann wird die CxMessage 
nicht gelöscht, sondern der Input- 
Event durch das in der Beschrei¬ 
bung angegebene Ereignis ledig¬ 
lich ersetzt. 


56 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 







] 


Neben diesen gängigen CxOb- 
jects gibt's noch zwei für speziel¬ 
lere Aufgaben. »Debug« gibt für 
jede eintreffende CxMessage 
über die serielle Schnittstelle De- 
bug-lnformationen wie z.B. den 
Inhalt des Input-Events und die 
ID aus. »Custom« ruft eine Funk¬ 
tion auf, die im Register AO einen 
Zeiger auf die zu bearbeitende 
CxMessage und in A1 einen Zei¬ 
ger auf das Custom-CxObject fin¬ 
det - Manipulation lassen sich so 
leicht vornehmen. Dazu stellt die 
Commodities-Library »RouteCx 
MsgO« zur Verfügung, mit der ei¬ 
ne CxMessage an ein anderes 
CxObject weitergegeben werden 
kann. Bei »DivertCxMsgO« läßt 
sich zusätzlich definieren, an 
wessen Nachfolger die CxMessa¬ 
ge weitergereicht werden soll, 
nachdem sie an anderer Stelle 
das Ende der Kette erreicht hat. 
Mit »DisposeCxMsgO« wird eine 
CxMessage komplett gelöscht. 
Commodity-Argumente 
Wie man Filter, Signal- und 
Translate-Objekte einsetzt, um 
eine HotKey-Funktion mit der 
Commodities-Library zu program¬ 
mieren, zeigt das Listing >>Hot- 
Key.c« auf unserer PD-Diskette 
(Seite 48, Disk 2). Dort wird 
ebenfalls die Verwendung von 
Funktionen demonstriert, die 
zwar nicht direkt zur Commodi¬ 
ties-Library gehören, aber die 


Spezielle Tasten 


Tasten 

Bedeutung 

»space« 

Leerzeichen 

»backspace« 

<Löschen> 

>>del« 

<Del> 

»tab« 

<Tabulator> 

»enter« 

<Entei> (Ziffernblock) 

»return« 

<Return> 

»esc« 

<Esc> 

»up« 

<Cursor rauf> 

»down« 

<Cursor runter> 

»left« 

<Cursor nach links> 

»right« 

<Cursor nach rechts> 

»f[1-10]« 

<F[1-10]> 

»help« 

<Help> 


trotzdem für Commodities wichtig 
sind, da sie die Verarbeitung von 
CLI/Shell-Argumenten und den 
Tool-Types vereinfachen. Ein 
Commodity sollte sich an den Ar¬ 
gumenten der bereits bestehen¬ 
den Commodities orientieren. Da¬ 
zu gehören die Tool-Types 
»CX_PRIORITY«, mit dem der 
Benutzer die Priorität des Brokers 
einstellen kann, >>CX_POPUP«, 
das festlegt, ob das eventuell vor¬ 
handene Fenster eines Commo¬ 
dities beim Starten geöffnet wer¬ 
den soll, und »CX_POPKEY« 
zum Einstellen eines Popup- 
Keys. Fensterlose Commodities 


brauchen die beiden letzten Tool- 
Types natürlich nicht abzufragen. 

Um die Argumente vom 
CLI/Shell und der Workbench auf 
ein- und dieselbe Art abzufragen, 
erstellt die Funktion »ArgArray- 
InitQ« ein Array, das die verschie¬ 
denen Argumente enthält. Dazu 
übergibt man der Prozedur die 
Argumente der mainQ-Funktion, 
»arge« und »argv«. Nach allge¬ 
meiner Übereinkunft ist »arge« 
Null und »argv« ein Zeiger auf die 
»WBStartupMsg«, wenn das Pro¬ 
gramm von der Workbench ge¬ 
startet wurde. Das unterscheidet 
Arg Array lnit() selbständig. 

Die Abfrage übernehmen die 
Funktionen »ArgStringO« und 
»ArglntO«. Sie erwarten als Argu¬ 
mente das von »ArgArraylnitO« 
erstellte Array, die Bezeichnung 
eines Tool-Types und einen Stan¬ 
dardwert. Die erste Funktion 
sucht nach dem angegebenen 
Tool-Type und liefert einen Zeiger 
auf den angegebenen Text. Ist 
keiner vorhanden, retourniert die 
Funktion den Standardwert bzw. 
-zeichenkette. Die zweite Funk¬ 
tion arbeitet ähnlich, allerdings er¬ 
wartet sie anstelle von Zeichen¬ 
ketten Zahlenwerte. Benötigt man 
das Array nicht mehr, sollte man 
mit »ArgArrayDoneO« die beleg¬ 
ten Ressourcen zurückgeben. 
Neue Input-Events 

Der Vollständigkeit halber wei¬ 
sen wir noch auf drei Funktionen 
hin, mit denen man selbst Input- 
Events erzeugen kann. Via »In- 
vertStringO« werden verkettete 
Input-Events initiiert, die der Rei¬ 
he nach wieder die Zeichenkette 
ergeben, den man als Argument 
angegeben hat. Dieser kann AS- 
Cll-Zeichen, ANSI-Codes, eine in 
die Zeichen »<« und »>« einge¬ 
schlossene Input-Beschreibung 
sowie »\r« (Return), »\t« (Tabula¬ 
tor) und »W« (für »\« selbst) ent¬ 
halten. Diese Input-Event-Kette 
oder auch jede andere eigenstän¬ 
dig initallsierte Input-Event-Struk- 
tur fügt »AddlEventQ« In den 
Strom der schon vorhandenen 
Input-Events ein. Den von der 
Funktion InvertStringO belegten 
Speicher gibt man mit »FreelE- 
ventO« wieder frei. 

Mit diesen Informationen und 
den beiden Beispielprogrammen 
dürfte es Ihnen nicht schwerfal¬ 
len, selbst eigene Commodities 
zu schreiben. Experimentieren 
Sie ein wenig mit den Program¬ 
men, beide lassen sich mit wenig 
Aufwand weiter ausbauen. rz 

Literaturhinweise: 

[1] Commodore-Amiga, Inc.: Amiga ROM Ker¬ 
nel Reference Manual, Libraries. Third Edition 
1992, Addison-Wesley, ISBN 0-201-56774-1 


PEROKA SOFT 

VERSANDHANDEL 


Amiga 


AJi«n3 
Ambermoon 
Anstofi (auch 1200*r) 
Aufschwung Ost 
Bottl« Isl« 7 
»Mst Lord 
Body Blows Goloctk 
Bumtime (auch 1200«r) 
■iXol ■ 


l>«nnis (1200or) 

Der Schatz im Siitberse« 
Die Siedler 




Dune 7 
Elite 2 
Fury the Furios 


Hired Ouns 
Indiana Jones 4 
Jurosslc Parle 
Jwrassic P.(1200/4000er) i 
Kingmaker 
Kings Quest 6 
Mortal Combat 


Overicill 1200 

Penthouse Hot Numbers Del. 
Primer Mover 
Sim Life 

Simon the Sorcerer 
Space Hulk 
Star Dust 
Syndicate 
Tenalacrter 2 
Tornado 
Turricon 3 

When two Worlds ot War 
WIz'n Us 
Zool 2 

CD 32 

Alfred Chicken 
Deep Core 
Labyrinth of Time 
Pinball Fantasies 
Pirotes Gold 
Trolls 

Wholes Voyoge 


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73.50 DM 
i.V 

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71,00 DM 
56,00 DM 
55,00 DM 

59.50 DM 
58,00 OM 

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73.80 DM 

71.50 DM 

73.50 DM 
54,00 DM 

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65.50 DM 

57.50 DM 

98.50 DM 
99,00 DM 

67.50 DM 
i.V. 

66.50 DM 
84,00 DM 

62.50 DM 
67,00 OM 

59.50 DM 

89.80 DM 

82.80 DM 


47.50 DM 
55,00 DM 

57.50 DM 
71,00 DM 
74,00 OM 

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LäsuiMshefte 
Disk upander 
Kid Pix 

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$M<dMr«fwdtKM9 AMO aa 1 MB oH Ub 
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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


57 


























































KURS 

PROGRAMMIERSPRACHEN 


Jede Programmierspra¬ 
che hat ihre Eigenarten, 
die meistens durch Erwei¬ 
terungen der zugrundelie¬ 
genden Sprache porta¬ 
bles Programmieren ver¬ 
hindert. Auf Blitz-Basic 2 
trifft das auch zu. Welche 
besonderen Sprachimple- 
mentationen zu beachten 
sind, erfahren Sie hier. 

von Simon Armstrong 

D ie Informatiker bezeichnen 
Abkömmlinge von Pro¬ 
grammiersprachen, deren 
erweiterter Wort- und Funktions¬ 
schatz es nicht zulassen, von 
einer neuen Programmiersprache 
zu sprechen, als Dialekte. Genau 
das trifft auf Blitz-Basic 2 zu. Es 
basiert auf der Sprache Basic, 
wurde aber mit diversen Hoch¬ 
sprachenkonzepten aufgepäppelt 
(z.B. Deklaration von Verbunden 
und die Prozedurfähigkeit). 

Heutige Basic-Compiler und 
- Interpreter verlangen nicht mehr 
die Angabe von Zeilennummern, 
die lange Erkennungsmerkmal ei¬ 
nes jeden Basic-Dialekts war. An¬ 
statt also 

10: Print "Hello World" 

20: Print "Willkommen" 

30: End 

ZU schreiben, reichen diese An¬ 
gaben aus: 



Print "Hello World" 

Print "Willkonroen" 

End 

Die Vergabe von Zeilennum¬ 
mern hatte einen simplen Grund: 
Bei Verzweigungen und Sprün¬ 
gen gab man einfach die Zeilen¬ 
nummer an, ab der die Programm¬ 
ausführung fortgesetzt werden 
sollte. Heute greift man auf sog. 
Labels (Sprungmarken) zurück, 
also Wörter, die ein Programm 
übersichtlicher werden lassen: 

10: Print "Hello" 

20: Goto 10 

sind so viel besser lesbar: 

Loop: Print Hello 
Goto Loop 


BlitZ‘Basic 2 (Folge 4) 


Potz 



Beachten Sie, daß der Doppel¬ 
punkt dazu dient, Basic-Komman- 
dos in einer Zeile zu separieren. 

Blitz-Basic 2 bietet aber noch ei¬ 
ne weitere Variante, Labels zu de¬ 
klarieren, indem man der Sprung¬ 
marke einen Punkt voranstellt. Der 
Vorteil: Blitz-Basic 2 übernimmt 
das Label in eine interne Liste, die 
am rechten Bildschirmrand ange¬ 
zeigt wird. Klickt man mit der 
Maus eines dieser Labels an, 
springt Blitz-Basic 2 automatisch 
zu der Stelle, an der die Marke ge¬ 
setzt wurde. Das ermöglicht zügi¬ 
ges Arbeiten und schnelles Auffin¬ 
den von Textstellen. 

Die gebräuchlichen Schleifen¬ 
konstrukte wurden aus nachvoll¬ 
ziehbaren Gründen nicht modifi¬ 
ziert. «FOR..NEXT«, «WHILE.. 
WEND« und »REPEAT..UNTIL« 
sind in Blitz-Basic 2 ebenso Im¬ 


Verfügung: »Statements« und 
»Functions«. Während als Funkti¬ 
on deklarierte Prozeduren Rück¬ 
gabewerte liefern, beschränkt 
man sich bei Statements aufs 
simple Aufrufen. 

Routinen, die zu Prozeduren 
verpackt wurden, lassen sich aus 
dem Hauptprogramm aufrufen, 
Parameter können übergeben 
und Werte ans aufrufende Pro¬ 
gramm zurückgegeben werden. 

Da eine Prozedur ihre eigenen 
lokalen Variablen verwaltet, kann 


hen). Dadurch erreicht man eine 
absolute Portabilität von Prozedu¬ 
ren Innerhalb von Blltz-Baslc-2- 
Anwendungen. 

Prozeduren, die einen Wert lie¬ 
fern, werden Funktionen genannt, 
die anderen heißen Befehle. Für 
Funktionen und Befehle gelten 
folgende Regeln: 

o Die Anzahl der Parameter Ist 
auf sechs begrenzt; 
o GOTO- und GOSUB-Anwei- 
sungen dürfen nie zu Sprungmar¬ 
ken außerhalb der Prozedur ver¬ 
zweigen; 

i:> alle Variablen, die innerhalb der 
Prozedur Verwendung finden, 
werden bei jedem Aufruf neu in¬ 
itialisiert. 

Befehle 

Prozeduren, die keinen Wert 
ans aufrufende Programm retour¬ 
nieren, bezeichnet man Im Blltz- 
Basic-2-Jargon als Statement 
(Befehl). Wie der Aufbau eines 
Statements aussieht, verdeutli¬ 
chen die nächsten Zellen: 

Statement fact{n} 
a=l 

For k=2 To n 
a=a*k 
Next 

NPrint a 
End Statement 

For k=l To 5 
fact{k} 

Next 

MouseWait 


Hauptprogramm 

k=1 


Prozedur A 

for k = 1 to 20 
print a 
Next 


Prozedur B 

shared k 
for k = 1 to 20 
print a 
Next 


Diese Prozedur legt 
eine eigene lokale 
Variable auf dem Stack 
an und nutzt nicht die 
globale Variable. 


Durch das Shared- 
Schlüsselwort weist 
man die Prozedur 
an, als Schleifen¬ 
variable die globale 
Variable k zu nutzen. 


Prozeduren: Sie ermöglichen die Kapselung von Pro¬ 
grammroutinen und sind somit universell einsetzbar 


BUtz-Basic-2-Prozeduren 


Das Standard-Basic kennt lediglich zwei Arten von Unterprogrammaufrufen: Eine 
ist die simple Verzweigung per GOTO-Befehl, die andere (und gebräuchlichere 
Methode) ist die des GOSUBs. 

Blitz-Basic 2 geht hier weiter und verfügt über Hochsprachen-Konstrukte, die Pro¬ 
zeduren. Sie ermöglichen die Modularisierung von Programmteilen und gestatten 
es, Programmodule vom Hauptprogramm abzukapseln und eine umfangreiche 
Applikation in überschaubare Segmente aufzuteilen. 

Blitz-Basic 2 unterstützt zwei Arten von Prozeduren: Befehle und Funktionen. Bei¬ 
de können sowohl eigene lokale Variablen besitzen als auch mit Hilfe der Shared- 
Anweisung auf globale Daten zugreifen. Es können bis zu sechs Parameter an ei¬ 
ne Prozedur übergeben werden. Eine Funktion kann zusätzlich einen der sechs 
einfachen Datentypen als Wert zurückliefern. 


plementiert wie in den moderne¬ 
ren Basic-Varianten. 

Gleiches gilt für die Verarbei¬ 
tung von Unterprogrammen, die 
mit »GOSUB« aufgerufen und per 
»RETURN« verlassen werden 
und zu der Stelle Im Programm 
zurückkehren, an der die GOSUB- 
Anwelsung ausgeführt wurde. Zur 
Erinnerung: Blitz-Basic 2 erwartet 
als Argument für GOSUB die An¬ 
gabe einer Sprungmarke, keine 
Zeilennummer. 

Neben dem Aufruf von Unter¬ 
programmen via GOSUB bietet 
Blitz-Basic 2 hierfür Prozeduren 
an, die so in Basic eigentlich nicht 
vorgesehen sind. Prozeduren die¬ 
nen dazu, Programmabschnitte 
(Routinen) In abgeschlossene 
Module zu verpacken. 

Zwei Prozedurtypen stellt Blitz- 
Basic 2 dem Programmierer zur 


es keine Verwechslung zwischen 
den lokalen Variablen der Proze¬ 
dur und denen des Hauptpro¬ 
gramms geben. Ebensowenig 
kann eine Prozedur die Variablen 
des Hauptprogramms modifizie¬ 
ren (selbstverständlich gibt es 
auch hier eine Ausnahme, auf die 
wir später noch genauer einge¬ 


Sowohl bei der Definition als 
auch beim Aufruf einer Prozedur 
werden die Parameter in ge¬ 
schweifte Klammern (»{« und »}«) 
eingeschlossen. Sie sind obliga¬ 
torisch, ob die Prozedur nun Pa¬ 
rameter erwartet oder nicht. 

Das kleine Programm berech¬ 
net die Fakultäten der Zahlen von 


58 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




























1 bis 5 in einer Schleife. Dabei 
wird im Hauptprogramm die Va¬ 
riable »k« als Schleifenindex ver¬ 
wendet. Gleichzeitig findet in der 
Prozedur ebenfalls eine Variable 
mit dem Namen »k« Verwen¬ 
dung. Dies ist deshalb zulässig, 
weil »k« in der Prozedur »fact« 
lokal vereinbart wurde und völlig 
unabhängig von der Variablen 
«k« des Hauptprogramms ist. Die 
Variable »k« des Hauptpro¬ 
gramms bezeichnet man daher 
als global. 

Bis zu sechs Parameter lassen 
sich einer Prozedur übergeben. 
Werden mehr gebraucht, können 
diese als spezielle globale Varia¬ 
ble vereinbart werden - durch 
Angabe des Schlüsselworts 
»shared«. Via Parameter an eine 
Prozedur übergebene Variablen 
dürfen nur einfache Datentypen 
sein - NewType-Variablen sind 
nicht zulässig, wohl aber Zeiger- 
Variablen ([1], Folge 3). 
Funktionen 

Blitz-Basic 2 erlaubt es auch, 
Prozeduren zu programmieren, 
die einen Wert ans aufrufende 
Programm retournieren. Solche 
Prozeduren bezeichnet man in 


der Blitz-Basic-2-Terminologie als 
Funktionen. Das folgende Bei¬ 
spiel zeigt dieselbe Prozedur für 
Fakultäten, diesesmal aber als 
Funktion: 

Function fact{n} 
a=l 

For k=2 To n 
a=a*k 
Next 

Function Return a 
End Function 

For k=l To 5 
NPrint fact{k} 

Next 

MouseWait 

Durch die Anweisung »Func¬ 
tion Return« wird das Ergebnis 
ans Hauptprogramm übergeben. 
Diese Version von »fact« ist we¬ 
sentlich nützlicher als die erste. 


da sich das Ergebnis wiederum in 
beliebigen Ausdrücken einsetzen 
läßt, beispielsweise so: 

a=fact{k}*fact{j} 

Es können alle sechs einfa¬ 
chen Datentypen als Rückgabe¬ 
wert verwendet werden. Um klar¬ 
zumachen, welchen Datentyp ei¬ 
ne Funktion liefert, wird der Typ 
ans Function-Schlüsselwort an¬ 



gehängt. Ist kein Typ angegeben, 
wird der Standardtyp angenom¬ 
men (normalerweise ».q«). So 
läßt sich z.B. eine Zeichenkette 
retournieren: 

Functions leerz{n} 

For k=2 To n 
a$=a$+" " 

Next 

Function Return a$ 

End Function 

Print leerz{20}, "Hier drüben" 
MouseWait 

Rekursion 

Der von lokalen Variablen 
benötigte Speicherplatz wird beim 
Aufruf automatisch reserviert. 
Ruft man die Prozedur mehrmals 
rekursiv auf, nimmt Blitz-Basic 2 
die Speicheralloklerung jedesmal 
aufs Neue vor, die erst dann wie¬ 


der freigegeben wird, wenn die 
Prozedur beendet wird. 

Dadurch ist es möglich, daß ei¬ 
ne Prozedur sich selbst aufrufen 
kann, ohne dabei die eigenen Da¬ 
ten zu zerstören. Dieses Vorge¬ 
hen nennt man Rekursion. Das 
Programm zur Berechnung der 
Fakultät ist ein gutes Beispiel 
dafür, wie die Rekursion sinnvoll 
eingesetzt werden kann: 

Function fact{n} 

If n>2 Then n=n*fact{n-1} 
Function Retum n 
End Function 
For k=l To 5 
NPrint fact{k} 

Next 

MouseWait 

Das Prinzip dieses Algorithmus 
beruht darauf, daß die Fakultät ei¬ 
ner Zahl gerade die Zahl selbst 
Ist, multipliziert mit der Fakultät 
der um 1 erniedrigten Zahl. 
Globale Variablen 
Nun kann es verkommen, daß 
eine Prozedur auch auf die globa¬ 
len Daten des Hauptprogramms 
zugreifen muß. Dies wird mit der 
Anweisung »Shared« erreicht. 
Sie erlaubt es, bestimmte Varia¬ 
blen innerhalb einer Prozedur als 
Global zu behandeln: 

Statement beispO 
Shared k 
NPrint k 
End Statement 
For k=l To 5 
beisp{} 

Next 

MouseWait 

Durch die Anweisung »Shared« 
wird erreicht, daß Blitz-Basic 2 In 
der Prozedur »beisp« keine lokale 
Variable »k« anlegt, sondern statt- 
dessen auf die globale Variable 
»k« des Hauptprogramms zu¬ 
greift. Ohne die Shared-Anwei- 
sung wird »k« zu einer lokalen 
Variable und wird somit bei jedem 
Aufruf von »beisp« neu initialisiert 
- der Wert ist dann jedesmal Null. 
Ein kleines Notizbuch 
Nach der Theorie kommen wir 
nun zum praxisorientierten Teil 
des Artikels. Wir entwickeln mit 
Blitz-Basic 2 eine kleines Notiz¬ 
buch. Sicherlich läßt sich ein sol¬ 
ches Projekt auch mit wesentlich 
einfacheren Methoden und Werk¬ 
zeugen verwirklichen, wie wir dies 
hier vorstellen. 

Doch bietet Blitz-Basic 2 be¬ 
sondere Fähigkeiten, eine solche 
Anwendung in kompakter Form 
schnell in die Praxis umzusetzen. 
Und darum geht's in diesem Pro¬ 
grammierkurs schließlich: Blitz- 
Basic 2 mit allen Tips & Tricks 
einsetzen. 


Teuflisch einfach 

Die ersten fünf Programmzei¬ 
len des Listings sind schnell ab¬ 
getippt, bedürfen aber 90 Prozent 
der Erklärung des gesamten Pro¬ 
gramms. Unser Problem: Der 
elektronische Notizzettel soll acht 
Einträge aufnehmen, und veran¬ 
schlagt man pro Tag drei, reichen 
5000 Datensätze für die nächsten 
drei Jahre allemal aus. 

Wie würde man das Problem 
nun mit Standard-Basic an¬ 
packen? Man deklariert ein mehr¬ 
dimensionales Array mit festen 
Grenzen für die Länge der einzu¬ 
gebenden Zeichenketten. Ein 
nicht zu unterschätzender Nach¬ 
teil dieser Methode: der Speicher¬ 
verbrauch. 5000 Einträge, multi¬ 
pliziert mit acht Zeilen ä 128 Zei¬ 
chen ergibt ca. 5 MByte. Das ist 
ganz eindeutig nicht tragbar. 
Doch wir verfügen über einen lei¬ 
stungsfähigen Basic-Dialekt, der 
die Angabe der Grenzen nicht 
verlangt. Zusätzlich soll das No¬ 
tizbuch das Suchen, Einfügen 
und Löschen von Einträgen be¬ 
herrschen. 

Für die Umsetzung der Daten¬ 
satzstruktur in eine binäre Reprä¬ 
sentation bieten sich die blitz-ba- 
sic-2-eigenen »Newtype «-Ver¬ 
bünde an ([1], Folge 3). Im LIsting 
sieht das dann so aus: 

NEWTYPE .fiend 

t$[8] 

End NEWTYPE 

Hiermit deklarieren wir einen 
Verbund, der bis zu acht Zeilen 
aufnehmen kann. Mit 

Dirn List u.fiend(5000) 

reservieren wir Zeiger auf max. 
5000 Einträge. Ein ».fiend«-Ele- 
ment ist eine simple Variable, de- 


Kursübersicht 


Lernen Sie, wie einfach die Pro¬ 
grammierung des Amiga mit 
Blitz-Basic 2 ist. Anhand der Ent¬ 
wicklung eines richtigen Arcade- 
Spiels zeigen wir Ihnen, wie es 
geht. Außerdem erklären wir Ih¬ 
nen, wie Sie Programme aus an¬ 
deren Basic-Dialekten portieren. 
Teil 1: Einfaches Adventure und 
entsprechender Editor; Anfänge der 
Blitz-Basic-2-Programmierung 
Teil 2: Render-Programm für iso¬ 
metrische Spielfiguren: Anfang ei¬ 
nes Arcade-Spiels 
Teil 3: Ein Editor fürs Zeichnen von 
Strichmännchen 

Teil 4: Konvertieren anderer Basic- 
Dialekte in Blitz-Basic-2-Programme 
Teil 5: Abschluß und Fertigstellung 
des Arcade-Spiels 
Teil 6: Intuition-Unterstützung; klei¬ 
nere Anwendungen mit Blitz-Basic 2 



Eingabemaske: Übersichtlich und leicht zu bedienen - der 
mit Blitz-Basic 2 programmierte elektronische Notizzettel 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


59 

























KURS 




PROGRAMMIERSPRACHEN 


ren Kapazität für acht Zeichen¬ 
ketten ausreicht. 

Aus der letzten Folge wissen 
wir, daß so dimensionierte Listen 
verkettet sind, und mit integrierten 
Blitz-Basic-2-Befehlen Ist das Be¬ 
wegen In den Einträgen einfach. 

Die im Listing verwendeten 
Kommandos für die Listenbear¬ 
beitung sind: 

o »Nextitem«: Hole den nächsten 
Eintrag der Datenbank 
o »Previtem«: Bewege den inter¬ 
nen Listenzeiger auf den vorigen 
Datensatz 

o »Firstitem«: Setze den internen 
Zeiger auf den ersten Eintrag 
zurück 

o »Lastitem«: Positioniere den 
internen Zeiger aus letzte Daten¬ 
element 

o »ResetList«: Setze den Zeiger 
noch vor den ersten Eintrag 
o »ClearUst«: Lösche alle Li¬ 
steneinträge 

o »Killltem«: Entfernt alle Einträ¬ 
ge des gerade aktuellen Daten¬ 
satzes 

o »Additem«: Füge in die Daten¬ 
bank einen neuen Datensatz ein. 

Alle Kommandos können 
natürlich auch fehlschlagen. 


wenn sich z.B. der Interne Zeiger 
am Ende der Liste befindet und 
das Kommando »NextItemO« auf¬ 
gerufen wird. Da die Befehle al¬ 
lerdings einen Booleschen Wert 
liefern, kann dies ausgenutzt wer¬ 
den. Beispiel: 

If NOT Nextltem(u{)) 

Then Firstitem u() 

Diese Anweisung läßt sich so 
übersetzen: »Gehe zum nächsten 
Eintrag, und wenn das Ende er¬ 
reicht ist. Ist es sinnvoll, den er¬ 
sten Eintrag als aktuellen zu de¬ 
klarieren«. 

Nachdem uns nun also Funk¬ 
tionen zur Verfügung stehen, sich 
in den Datensätzen umherzube¬ 
wegen, zu löschen oder einzufü¬ 
gen, fehlt nun aber noch die wich¬ 
tigste: Der Zugriff auf die acht 
Einträge im Datensatz. 

Im Listing geschieht dies mit 
der Anweisung 
u()\t[i]=StringText$(0,10+i) 

Die auf den ersten Blick verwir¬ 
rende Befehlssequenz läßt sich 
aber leicht aufschlüsseln: 

»u()« repräsentiert den gerade 
aktuellen Eintrag. Das Ist im übri¬ 



gen ein aussagekräftiges Beispiel 
dafür, »sprechende« Bezeichner 
für Variablen oder Zeiger einzu¬ 
setzen (»Zeiger« wäre sicherlich 
eine bessere Alternative). Wenn 
»u()« also aufs aktuelle Element 
weist, läßt sich mit 

u()\t[i] 

die l'te Zeile ansprechen. Kom¬ 
men wir noch einmal auf die Defi¬ 
nition des Verbunds zurück. An¬ 
stelle der Variablen »t$[]« ließen 
sich die acht Zeilen auch mit 
»Zelle1$«, »Zeile2$« usw. in den 
Verbund integrieren, um ein Inter¬ 
nes Array anzulegen. Da die De¬ 
klaration außerdem innerhalb der 
NewType-Anwelsung geschieht, 
sind anstelle der runden eckige 
Klammern zwingend erforderlich. 


Der Verbund kann Insgesamt 
acht Textzeilen speichern - in 
Blitz-Basic 2 spricht man von ei¬ 
nem NewType, der aus acht Zei¬ 
chenketten zusammengesetzt ist. 
Dieser Verbund kann beispiels¬ 
weise so definiert werden: 

NewType .fiend 

a$:b$;c$:d$:e$:f$:g$:h$ 

End Newtype 

Möchte man die Inhalte aber 
beispielsweise in einer FOR- 
NEXT-Schleife auslesen, erweist 
sich diese Konstellation als 
ungünstig, denn der Zugriff kann 
nur über den Namen erfolgen. 
Wesentlich effektiver Ist die Ver¬ 
wendung eines Arrays: 

NewType .fiend 
t$[8] 

End NewType 

Gilt es nun, den Inhalt der acht 
Zeichenketten in die Eingabefel¬ 
der der Eingabemaske unseres 
Notizblocks zu kopieren, reichen 
diese Anweisungen: 

For i=0 To 7 

Setstring 0,10+i,u()\t[i] 

Redraw 0,10+i 
Next 


; Ein kleines Notizbuch . 

NEWTYPE .fiend 

t$[8] ;jede Variable hat acht Einträge 

End NEWTYPE 

Dim List u.fiend(5000) ;Maximal 5000 Einträge 

Dirn *ptr.fiend(10) ;Zeiger fürs mehrspaltige Drucken 
MaxLen p$=160:MaxLen f$=64 ;für Datei-Requester 
FindScreen 0 ;Fenster auf der Workbench 

Gosub setupwindow 
Gosub newfiend 

col=2:wid=42:hi=9:Gosub printset 
Repeat 

ev.IsWaitEvent 

If ev=$40 Then gh=GadgetHit Else gh=-l 
Select gh 

Gase 0:Gosub newfiend 

Gase l:(3osub deletefiend 

Gase 2:Gosub lastfiend 

Gase 3:Gosub nextfiend 

Gase 4:test=0:Gosub doprintout 

Gase 5:Gosub doload 

Gase 6.'Gosub dosave 

Gase 20:Gosub search 

Gase 21:Gosub nxsearch 

Gase 30:col=Val(StringText$(0,30)):Gosub printset 
Gase 31:wid=Val(StringText$(0,31)):Gosub printset 
Gase 32:hi=Val(StringText$(0,32)):Gosub printset 
Gase 33:test=l:Gosub doprintout 
End Select 

If gh>9 AND gh<18 Then i=gh-10:Gosub updatefield 
Until ev=$200 
End 

.printset 

; Erneuere die String-Gadgets fürs Drucken 
Setstring 0,30,Str$(col):Redraw 0,30 
Setstring 0,31,Str$(wid):Redraw 0,31 
Setstring 0,32,Str$(hi):Redraw 0,32 
Return 
.search 

;Hole die Zeichenkette zum Suchen 
srch$=UGase$(StringText$(0,20)) 

;Starte die Suche am Beginn der Liste 


ResetList u() 

.nxsearch 

;Solange ein Eintrag existiert 
While Nextltem(u()) 

For i=0 To 7 

If Instr(UGase$(u()\t[i]),srch$) 

Pop For 

Goto drawfiend 
Endlf 
Next 
Wend 
Return 
.nextfiend 

If NOT Nextltem(u()) Then Firstitem u() ;Zum Anfang 
Gosub drawfiend:Return 
.lastfiend 

If NOT Prevltem(u()) Then Lastitem u() 

Gosub drawfiend:Return 
.deletefiend 

Killltem u() ;Eintrag löschen 

; Wenn's der letzte war und kein weiterer existiert, 

; neuen einrichten 
If NOT Nextltem(u()) 

If NOT Firstltem(u()) Then Gosub newfiend 
Endlf 

Gosub drawfiend:Return 
.newfiend 
If Additem(uO) 

u()\t [0] = "**NEW**" :Gosub drawfiend 
Endlf 
Return 
.updatefield 

u ()\t[i]=StringText$(0,10+i) 

If i<7 Then ActivateString 0,10+i+l 
Return 
.drawfiend 

For i=0 To 7:SetString 0,10+i,u()\t[i] 

Redraw 0,10+i 
Next 

Resetstring 0,10:ActivateString 0,10:Retum 
.doload 

f$=FileRequest$(-LOAD FILE",p$,f$) ;Daten laden 
If ReadFile(0,f$) 

GlearList u():Filelnput 0:i=0 


60 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 








»SetString« kopiert den Text 
aus dem Verbund in den Puffer 
des Textfelds, die »Redraw«-Funk- 
tion erneuert im Anschluß die Text¬ 
felder, indem sie auf dem Bild¬ 
schirm neu gezeichnet werden. 

Die »doload«- und «dosave«- 
Routinen sind fürs Laden und 


Speichern der Informationen auf 
Diskette oder Festplatte zuständig. 
Hierbei greift das Programm auf 
den blitz-basic-2-eigenen Datei- 
Requester zurück. Nun lassen sich 
die Daten entweder auf den 
Drucker ausgeben oder via 
»Edit$«-Kommando einiesen. Um 
die Druckausgabe bzw. das Einle¬ 
sen zu ermöglichen, greift das Pro¬ 
gramm auf die Kommandos »Fi- 
lelnput« und »FileOutput« zurück. 


Bevor das Laden der Daten er¬ 
folgen kann, muß zunächst die Li¬ 
ste gelöscht werden. Via Fi- 
lelnputQ holen wir nun solange 
Informationen, bis das Ende der 
Datei erreicht ist, das sich mit Hil¬ 
fe der implementierten EOF()- 
Funktion in Erfahrung bringen 


läßt. Die Daten sichern wir in den 
»u.fiend«-Listen. 

Bevor sich die Notizen spei¬ 
chern lassen, erfolgt erst via Da- 
tei-Requester die Abfrage des Da¬ 
teinamens. Anchließend öffnet 
das Programm die Datei und 
schreibt die Informationen per »Fi- 
leOutput«-Funktion in die Datei. 

Die einfachste Variante, die In¬ 
formationen auf den Drucker aus¬ 
zugeben, ist allerdings, »PRT:« 


als Dateiname im Datei-Reque- 
ster beim Speichern anzugeben. 
Die Ausgabe erfolgt dann in der 
Art und Weise auf den Drucker, 
wie dies eigentlich in die Datei 
geschieht. 

Da bei der obigen Methode al¬ 
lerdings keinerlei Formatierung 
des Texts stattfindet, finden Sie 
im Listing eine Druckroutine, die 
die Ausgabe der Notizen entspre¬ 
chend aufbereitet. 

Verwenden Sie vor dem Aus¬ 
druck aller Datensätze in jedem 
Fall die »Testprint«-Option, wenn 
Sie Endlospapier eingespannt ha¬ 
ben. Sie druckt zwei Zeilen Text 
aus und führt anschließend einen 
Seitenvorschub durch. Nun läßt 
sich das Endlospapier korrekt ju¬ 
stieren, und der komplette Aus¬ 
druck kann beginnen. 

Die Bedienung des Notizbuchs 
Ist an und für sich selbster¬ 
klärend. Mit «Load« bzw. «Save« 
laden bzw. speichern Sie die Da¬ 
ten, die Schalter mit den Pfeil¬ 
symbolen ermöglichen das Vor- 
und Zurückblättern. Die Eingabe 
erfolgt, indem Sie das Textfeld 
mit der Maus anklicken und ein¬ 
fach mit dem Schreiben loslegen. 


Ist eine Zeile voll, gelangen Sie 
mit <Return> in die nächste. 
Neue Einträge lassen sich via 
«Add«-Schalter einfügen, ge¬ 
löscht werden sie mit «Delete«. 

Suchen Sie einen Eintrag, ge¬ 
ben Sie diesen ins entsprechen¬ 
de Suchfeld ein («Search String«) 
und betätigen <Return>. Findet 
das Programm ein entsprechen¬ 
des Wort, wird der Datensatz an¬ 
gezeigt. Verwenden Sie den 
Schalter «Next«, um weitere pas¬ 
sende Einträge zu finden. 

Ein Hinweis noch: In der ab¬ 
gedruckten Variante läßt sich das 
kompilierte Programm ledig¬ 
lich vom Shell/CLI starten. Um es 
Workbench-fähig zu machen, 
muß die erste Anweisung im Li¬ 
sting 

WBStartup 

lauten. Nach erneuter Kompilie¬ 
rung steht jetzt dem Start via 
Workbench nichts mehr im Wege. 

Das Listing und das ausführba¬ 
re Programm finden Sie auf unse¬ 
rer PD-Diskette (Seite 48, Disk 2). 

rz 

Literaturhinweise: 

[1] Armstrong, Simon: »»Potz Blitz«, Blitz-Basic 2, 
Folgen 1 bis 3, AMIGA-Magazin 12/93,1-2/94 


Ein- und Ausgaberoutinen 


Funktion Beschreibung 

ReadFile (Kanal#,DateinameS) Öffnet die Datei und bereitet sie aufs Lesen vor 

WriteFile (Kanal#,Dateiname$) Das Pendant zu »ReadFileO« - öffnet und be¬ 
reitet die Datei fürs Schreiben vor 
Filelnput Kanal# Liest die Dateiinformationen ein 

FileOutput Kanal# Leitet die Ausgabe z.B. auf den Drucker um 

CloseFile Kanal# Vergessen Sie niemals, eine geöffnete Datei 

mit diesem Befehl zu schließen 


While NOT Eof(O) 

WLocate 16,173:Print " HEIGHT:" 

a$=Ekäit$(128) 

GadgetBorder 10,152,400,44 

If i=0 AND Then Addlton u{) 

Return 

If a$<>"" 

gads:Data$ "ADD",DELETE,<=,=>,"PRINT",LOAD,SAVE 

u{)\t[i]=a$:If i<7 Then i+1 Else i=0 

.doprintout 

Else 

If WriteFilelO,"prt:") ;Ausgabe auf den Drucker 

i=0 

FileOutput 0 

Endlf 

If test=0 ;Wenn nicht der Testmodus 

Wend 

ResetList u() ;aktiv ist, dann alles 

CloseFile 0 

While Nextltem(u()) /drucken 

Endlf 

*ptr(l)=u() 

Gosub drawfiend:Retum 

For i=2 To col 

.dosave 

If Nextltem(u()) Then *ptr(i)=u() 

f$=FileRequest${"SAVE FILE",p$,f$) ;Daten speichern 

Next 

If WriteFile{0,f$) 

For j=0 To hi-1 

FileOutput 0 

If j<8 

ResetList u() 

For i=l To col 

While Nextltem(u()) 

Print LSet${*ptr(i)\t[j],wid) 

For i=0 To 7:NPrint u()\t[i]:Next 

Next 

Wend 

Endlf 

CloseFile 0 

NPrint "" 

Endlf 

Next 

Return 

Wend 

.setupwindow 

Else 

Restore gads 

For k=l To 2 

For i=0 To 6 

For j=0 To hi-1 

Read a$ 

If j<8 

a$=Centre$(a$,6) 

For i=l To col 

TextGadget 0,8+i*58,16,0,i,a$ 

Print String${"X",wid-2),".." 

Next 

Next 

For i=0 To 7 

Endlf 

StringGadget 0,6,32+i*ll,0,10+i,128,400 

NPrint "" 

Next 

Next 

StringGadget 0,140,130,0,20,32,200 

Next 

TextGadget 0,360,130,0,21,"NEXT" 

Endlf 

For i=0 To 2 

CloseFile 0 

StringGadget 0,100,154+i*14,0,30+i,64,100 

Endlf 

Next 

Return 

TextGadget 0,240,170,0,33,"TEST PRINT XXXXXXX" 

Window 0,50,0,420,200,$100e,"Mein Notizbuch",1,2,0 


WLocate 16,121:Print "SEARCH STRING:" 

GadgetBorder 10,128,400,16 

Notizbuch.bb2: Kompiliert man das vergleichsweise 

WLocate 16,145:Print "COLUMNS:" 

kleine Programm, erhält man ein nützliches elektroni¬ 

WLocate 16,159:Print " WIDTH:" 

sches Notizbuch 


AMIGA-MAG/\ZIN 3/1994 


61 














LESERFORUM 


Grafiktabletts 

Wo bist du? 

Ich arbeite viel mit »DeLuxe 
Paint IV AGA«. Im Addendum 
von DPaint wird auf druckemp¬ 
findliche Tabletts hingewiesen: 
»Drawing Pad« und »Drawingbo- 
ard II« mit »TriMedia«-Software- 
treibern. Können Sie mir die 
Adressen und den Hersteller die¬ 
ser Tabletts ermitteln ? 

Dr.Tom Reichert, Celle 

Leider konnte uns selbst Elec¬ 
tronic Arts nicht mitteilen, von 
wem diese Tabletts stammen, 
bzw. wo man sie kaufen könnte. 
Vielleicht hat ein Leser ein sol¬ 
ches Tablett und teilt uns die An¬ 
gaben mit. Die Redaktion 

AMIGA Spezial 1/94 

Der Amiga lebt 

Obwohl ich kein Amiga-Anwen- 
der bin, sondern gelegentlicher 
Zuschauer und Zuhörer, finde ich 
es schade, daß in den meisten 
Computergeschäften über den 
Amiga gelächelt wird. Ich selbst 
bin PC-User und komme auf¬ 
grund meiner Tätigkeit um Neuig¬ 
keiten auf dem PC-Markt gar 
nicht herum. Ich muß Ihnen aber 
recht geben, was für Mittel (Hard- 
und Software) man erst aufbieten 
muß, um eine »Super-Highend- 
Multimedia-PC«-Maschine das 
verwirklichen zu lassen, was für 
den Amiga schon lange selbstver¬ 
ständlich ist. Es liegt meiner Mei¬ 
nung nach nicht an der Hard¬ 
ware, sondern an den Soft¬ 
wareherstellern, daß der Amiga 
immer mehr ins Schattendasein 
rückt. Wenn aber die PC-Soft- 
warehersteller so weiter machen, 
degeneriert der PC sehr schnell 
auf ein Spiele- und Kitschniveau. 
Anscheinend sehen die Soft¬ 
warehersteller keinen anderen 
Anwendungsbereich mehr, als 
den PC mit Windows zu überla¬ 
den. Manfred Brodt, Leutenbach 

Durch die Konzentration aller 
Kräfte bei Commodore auf den 
Amiga, ist zu hoffen, daß auch 
außerhalb der Amiga-Gemeinde 
die Fähigkeiten dieses Rechners 
besser bekannt wird. Filme wie 
das z.Zt. auf RTL laufende, »sea- 
Quest« beweisen, welche Mög¬ 
lichkeiten hier noch ausgeschöpft 
werden können. Es ist trotzdem 
nicht daran zu denken, daß der 
Amiga oder auch die Mac-Familie 
in absehbarer Zeit die Windows- 
Welt als Marktführer ablösen wer¬ 


den. Allerdings können weitere 
Marktsegmente erobert und beste¬ 
hende gefestigt werden. Hier sind, 
wie Sie richtig anmerken, die Soft¬ 
warehersteller gefragt. Im Laufe 
des Jahres 1994 werden auch die 
neuen Amiga mit dem AAA-Chip- 
satz erscheinen. Diese Rechner 
sind dann standardmäßig mit vol¬ 
ler 24-Bit-Palette ausgerüstet. Da¬ 
durch sinken natürlich auch die 
Preise für die AA-Rechner Amiga 
1200 und 4000. Commodore 
schläft hier nicht, sondern beteiligt 
sich an den Entwicklungen auf der 
Basis des neuen PowerPC von 
Motorola. Die Redaktion 

AMIGA-Magazin 1/94 

Antworten 

1. Zur Anfrage von Herrn Dreißi¬ 
gacker bezüglich der Netzteile: Es 
muß das Netzteil mit 13 V und 850 
mA benutzt werden. Das andere 
Netzteil kann wohl keinen Scha¬ 
den anrichten - sofern die Pola¬ 
rität des Steckers die gleiche Ist. 

2. Bezüglich der »BECKER- 
text«-Probleme von Herrn Breitz- 
ke: Mit »BECKERtext III« werden 
neue Treiber für die »HP Desk- 
Jet«-Familie mitgeliefert. Dann 
funktionieren nicht nur die propor¬ 
tionalen Fonts, sondern es wer¬ 
den auch die Internen Schriften 
des »HP DeskJet 510« mit dem 
Druckertreiber für den »HP Desk¬ 
Jet 550« unterstützt. Die neuen 
Treiber unterstützen sowohl den 
fehlerfreien Druck in allen Schrift¬ 
größen und -ausrichtungen, als 
auch die entsprechenden Bild¬ 
schirmfonts für die WYSIWYG- 
Darstellung. 

3. Zu den Problemem von 
Herrn Schmid, bezüglich des Vor¬ 
schubs: Mit den Angaben im Le¬ 
serbrief ist der Fehler nicht zu be¬ 
heben. Das Problem liegt entwe¬ 
der in einem geänderten Drucker¬ 
treiber, in der Druckerkonfigura¬ 
tion oder an der Druckroutine von 
BECKERtext in der beschriebe¬ 
nen Systemumgebung. 

Julian Affeldt, Berlin 

Vielen Dank für die Anworten. 
Leser, die Probleme mit 
BECKERtext haben, wird auch di¬ 
rekt bei Data Becker geholfen. 

Die Redaktion 

Amiga 1200 unti CD 

Amiga-Kauf 

Bis jetzt besitze ich einen AT 
286, möchte jedoch aufgrund der 
vielfältigen Sound- und Grafik¬ 
möglichkeiten auf den Amiga um¬ 


steigen. Manchmal könnte man 
aber meinen, daß Commodore 
seine Computer gar nicht verkau¬ 
fen will! Warum gibt es den preis¬ 
werten Amiga 1200 nicht in einem 
externen Gehäuse und mit exter¬ 
ner Tastatur, damit man z.B. auch 
ein CD-Laufwerk integrieren 
kann? Laut der Aussage meines 
Händlers ist es z.Zt. noch nicht 
möglich, ein CD-ROM am Amiga 
1200 anzuschließen, da Commo¬ 
dore noch entwickelt. Das CD^^ 
verfügt zwar über den Prozessor 
des 1200er, besitzt aber noch 
keine Tastatur und kein Disket¬ 
tenlaufwerk. Ich verstehe nicht, 
warum Commodore das CD-Lauf¬ 
werk des CD32 nicht auch für den 
Amiga 1200 anbietet. Für den 
Amiga 500 gibt es ja fast alles, 
aber ich möchte etwas kaufen, 
daß auch die nächsten drei Jahre 
noch mithalten kann. 

Dieter Hofmann. Pforzheim 

Der Amiga 1200 wird gerade 
deshalb so gebaut, damit er 
preiswert bleibt. Ein Gerät mit 
Desktop-Gehäuse und externer 
Tastatur existiert ebenfalls und 
nennt sich Amiga 4000/30. Am 
Amiga 1200 kann über eine zu¬ 
sätzliche SCSI-Schnittstelle jeder¬ 
zeit ein externes CD-ROM- Lauf¬ 
werk angeschlossen werden. Der 
Preis liegt hier natürlich höher, da 
die externen Laufwerke mit zu¬ 
sätzlichen Netzteilen versehen 
sind. Allerdings ist dadurch auch 
ein Austausch mit anderen Rech¬ 
ner einfacher zu bewerkstelligen. 
Einige Entwickler sind auch da¬ 
bei, Zusatzmodule für das CD^^ 
zu entwickeln, damit es als exter¬ 
nes CD-Laufwerk an andere Ami- 
gas angeschlossen werden kann. 
Bei der Firma AmigaOberland 
kann eine modifizierte CDTV-Ta¬ 
statur erworben werden, die am 
CD^^ angeschlossen werden 
kann. Die Redaktion 

Amiga-Düro 

Rechnungen 

Ich bin auf der Suche nach ei¬ 
nem Programm, das Rechnungen 
erstellen, und ausdrucken kann 
sowie Mahnverfahren beinhaltet. 
Können Sie mir ein Programm 
empfehlen und würde dafür mei¬ 
ne Systemkonfiguration, Amiga 
500, 2 MByte und zwei Laufwer¬ 
ke, ausreichen. 

Fabian Mast, Barsinghausen 

Leider existieren für diesen Be¬ 
reich auf dem Amiga nur wenige 
gute Programme. Ansprechpart¬ 
ner sind hier die Firmen »Oase« 


und »Ossowski's Schatztruhe«. 
Denkbar wäre auch, das Ganze 
selbst über ein Datenbankpro¬ 
gramm zu erstellen. Die Redaktion 

AMIGA-Spezial 1/94 

Auflösungen 

Leider kann Ich Ihrer Argumen¬ 
tation im Bericht über die Grafik¬ 
auflösungen nicht ganz folgen. 
Als Besitzer eines Amiga 4000 
habe ich laut Ihrem Artikel einen 
Computer mit ganz »hervorragen¬ 
den Fähigkeiten zur Grafikdarstel¬ 
lung«. Wo denn? Ich kann zwar 
256 Farben auf der Workbench 
einstellen, die Geschwindigkeit ist 
dann mehr als grausam. Vernünf¬ 
tiges Arbeiten ist damit nicht mehr 
möglich, zudem Ist eine annehm¬ 
bare Auflösung mit entsprechen¬ 
der Bildwiederholrate nicht ein¬ 
stellbar. Ein MS-DOS-PC bietet 
mir dies mit einer VGA-Karte für 
80 Mark, an die ich jeden VGA- 
Monitor anschließen kann. Beim 
AA-Chipsatz ist die so eine Sa¬ 
che und man muß bekanntlich 
ganz schön in die Tasche greifen 
will man einen 43-cm-Multlsync- 
Monitor (17 Zoll) anschließen. Es 
besteht zwar die Möglichkeit, ei¬ 
nen normalen PC-MonItor zu ver¬ 
wenden, aber wo ist dann das 
Konfigurationsmenü, wenn man 
beide Maustasten drückt? Und 
was ist mit den Programmen, die 
nur In den alten Screenmodes 
starten? Weiter schreiben Sie, 
daß, um beim PC eine vernünfti¬ 
ge Geschwindigkeit zu erhalten, 
man 700 bis 1000 Mark In eine 
Grafikkarte stecken muß. 10 Sei¬ 
ten weiter im Heft beginnt dann 
der Test der Grafikkarten für den 
Amiga, von denen auch keine an¬ 
nehmbare unter 600 Mark kostet, 
die beste sogar 4000 Mark. Diese 
Argumente erscheinen mir etwas 
zweifelhaft. Ich will den PC nicht 
hochloben, aber beim Amiga ist 
auch nicht alles so gut, wie es auf 
den ersten Blick aussieht. 

Dirk Wrocklage, Paderborn 

Zum Teil müssen wir Ihnen 
rechtgeben, teilweise aber auch 
widersprechen. Natürlich ist auf 
einer 256-Farben-Workbench 
nicht vernünftig zu arbeiten. Aber 
warum auch? Der große Vorteil 
des Amiga und des AA-Chipsat- 
zes liegt darin, daß jedes Pro¬ 
gramm seinen Bildschirm, mit den 
benötigten Farbtiefen öffnen 
kann. Unter Windows ist dies 
schlicht und einfach nicht mög¬ 
lich. Wenn Sie Windows mit 16 
Farben betreiben, was auch dort 
der Geschwindigkeit zugute kä- 


62 


AM IG A-M AG AZIN 3/1994 











me, müssen auch alle anderen 
Programme mit diesen 16 Farben 
auskommen. Auf dem Amiga 
können Sie die Workbench mit 
völlig ausreichenden 4 oder 8 
Farben betreiben und trotzdem in 
Programmen wie »DPaint«,»Brilii- 
ance« und »PageStream» pro¬ 
blemlos mit 256 Farben arbeiten. 
In bezug auf die Monitore haben 
Sie prinzipiell wieder recht, aber 
das Schlüsselwort lautet hier: 
Video. Der Amiga arbeitet 
grundsätzlich mit 15,7 kHz hori¬ 
zontaler Ablenkfrequenz. Diese 
Frequenz ist für die Videodarstel¬ 
lung unbedingt notwendig. Viele 
Computermonitore können erst 
Frequenzen ab 30 kHz darstellen. 
Ein solcher Monitor kann deshalb 
am Amiga nicht verwendet wer¬ 
den. Abhilfe schafft hier ein Scan- 
Doubler, der die Ausgangsfre¬ 
quenz des Amiga verdoppelt. 
Sinnvoller ist es allerdings, einen 
Monitor zu verwenden, der die 15 
kHz auch verarbeitet. Bei den 
Grafikkarten haben Sie natürlich 
recht. Hier ist der Preisverfall auf 
dem PC-Sektor enorm. Allerdings 
sinken auch die Preise bei den 
Amiga-Karten. Die Preisunter¬ 
schiede beim Amiga ergeben sich 
aus Ausstattung, Qualität und 
Zielgruppe, auch auf dem PC- 
Sektor existieren Grafikkarten für 
über 3000 Mark. Bei der Verwen¬ 
dung einer Grafikkarte halten wir 
eine Zwei-Monitor-Lösung immer 
für sinnvoller. Der direkt am Ami¬ 
ga angeschlossene Bildschirm 
kann dabei ein ganz einfacher 
AI084 sein, der sich außerdem 
noch als Videokontrollbildschirm 
eignet und durch seine eingebau¬ 
ten Lautsprecher, auch diesen 
Part übernehmen kann. 

Die Redaktion 

Amiga 1200 und Basic 

Es geht nicht 

Immer wenn ich AmigaBasic 
auf meinem Amiga 1200 starte, 
stürzt nach einige Zeit mein 
Rechner ab. Es erscheint eine 
Guru-Medidation. 

Andrea Rauhart, Allershausen 

Daß Commodore den neuen 
Rechner AmigaBasic nicht mehr 
serienmäßig beilegt, hat einen 
guten Grund: Es geht nicht. Es 
wäre schlicht und einfach zu auf¬ 
wendig gewesen und hätte die 
Auslieferung des neuen Betriebs¬ 
system unheimlich verzögert, 
wenn man auf eine Umsetzung 
gewartet hätte. Allen Basic-Pro- 
grammierern sei ans Herz gelegt, 
auf Programme wie »Amos«- 


oder »Blitz-Basic« umzusteigen 
oder sich doch mit ARexx anzu¬ 
freunden. Inzwischen existieren 
gute Bücher zu Arexx, so daß 
auch Anfänger gut einsteigen 
können. Die Redaktion 

Praktikum 

Wer hilft...? 

Auch ich möchte mich zu den 
Problemen des Herrn Kerkamm 
aus Ihrer Ausgabe 12/93 äußern. 
Ich bin zwar erst (?) 65 Jahre alt, 
kann mich aber voll in die Situa¬ 
tion hineinversetzen. Auch ich su¬ 
che Kontakt zu Amiga-Praktikern, 
zwecks Anregungen und Erfah¬ 
rungsaustausch, stehe aber trotz 
einer Zeitungsannonce in meiner 
Region ziemlich alleine da. Viel¬ 
leicht wäre es Ihrem Verlag mög¬ 
lich, im Magazin eine Rubrik un¬ 
ter dem Motto: »Wer hilft ...?« zu 
veröffentlichen. Auch die Einrich¬ 
tung eines bundesweiten Compu¬ 
terclubs wäre denkbar. Wenn 
dann vielleicht noch einige Fir¬ 
men, die bei Ihnen inserieren, 
mitmachen, so könnte daraus ei¬ 
ne Sache entstehen, die älteren, 
computerbegeisterten Menschen 
gerade in dieser tristen Zeit einen 
lebensbejahenden Anstoß geben 
würde. Eines noch nebenbei: Wo 
bekomme ich AmigaBasic mit 
Handbuch her ? 

Wolfgang Rothe, Löbau 

Die Einrichtung eines bundes¬ 
weiten Clubs, ohne geschäft¬ 
lichen Charakter, wird an der 
finanziellen Seite scheitern. Ver¬ 
suche dieser Art gab und gibfs 
immer wieder. Wir denken, daß 
gerade die kleinen Clubs viel bes¬ 
ser sind, da alles in einem über¬ 
schaubaren und damit sehr per¬ 
sönlichen Rahmen bleibt. Wir ha¬ 
ben die uns bekannten Clubs an¬ 
geschrieben und darum gebeten 
uns aktuelle Daten zu übersen¬ 
den. Wir planen in einer der 
nächsten Ausgaben eine Über¬ 
sicht der Clubs zu erstellen. 
Denkbar wäre natürlich ein über¬ 
regionaler, spezieller Senioren- 
Club. Wenn einer unserer älteren 
Leser Lust hat, etwas zu organi¬ 
sieren, dann soll er uns informie¬ 
ren. Bitte teilen Sie uns dann 
aber mit, wie Sie sich das vorstel¬ 
len und wir benötigen eine schrift¬ 
liche Erlaubnis um Ihre Adresse 
zu veröffentlichen. AmigaBasic ist 
einzeln nicht zu bekommen. Le¬ 
sen Sie die Kleinanzeigen in un¬ 
serem Magazin oder wenden Sie 
sich an jemanden, der seinen 
Rechner noch mit OS 1.3 oder äl¬ 
ter gekauft hat. Die Redaktion 



Reference Manual 


Aktuelles 

Ich hätte einige Fragen: Gibt es 
schon das »Amiga Hardware/ 
Rom Kernel Reference Manual« 
für den neuen /VA-Chipsatz 
und die Kickstart-3.0-Funktionen? 
Wenn ja, wo kriege Ich diese 
Bücher? Können Sie eine aktuel¬ 
le Liste der 3V2-Zoll-Festplatten 
abdrucken, die sicher am AT-Bus 
des Amiga 1200 laufen? Be¬ 
kanntlich muß man da ja etwas 
vorsichtig sein und die von Ihnen 
Im Heft 6/93 genannten, dürften 
inzwischen durch aktuellere Mo¬ 
delle ersetzt sein. Wo kriege ich 
die neuen 3.0-Assembler- und C- 
Includes her? Gibt es einen gu¬ 
ten, voll funktionsfähigen Pascal- 
Compiler auf PD? Das Netzteil 
meines Amiga 2000A ist defekt. 
Gibt es dafür einen Schaltplan 
oder kann ich ein einfaches PC- 
Netzteil anschließen? 

Matthias Specht, Flawil, Schweiz 

Das Reference Manual für 3.0 
ist noch nicht erhältlich. Um eine 
aktuelle Liste der AT-Laufwerke 
kümmern wir uns bei Commodo¬ 
re. Sobald wir sie haben, werden 
wir sie veröffentlichen. In konkre¬ 
ten Fällen, schreiben Sie an 
Commodore. Die Includes sind 
z.B. bei der Firma Hisch&Wolf er¬ 
hältlich. Auf der FishDisk Nr. 805 
finden Sie »Cleo«, einen Pascal¬ 
ähnlichen Compiler und auf Fish¬ 
Disk Nr. 849 »Amiga-Pascal«. 
Amiga-Pascal eignet sich z.Zt. al¬ 
lerdings nur für kleine Projekte. 


Ein PC-Netzteil können Sie nicht 
ohne weiteres verwenden, da ihm 
die 50-Hz-Taktleitung fehlt, die 
der Amiga zur Videosynchronisa¬ 
tion benötigt. Es gibt aber Firmen, 
die umgebaute Netzteile zu gün¬ 
stigeren Preisen anbieten. Von 
einem Basteln an einem Netzteil 
können wir nur abraten, da wir 
unsere Leser ungern auf diese 
Weise verlieren. Die Redaktion 

Reflectlons 

Darstellung 

Ich besitze einen Amiga 1200 
und benutze »Reflectlons«. Gibt 
es eine Möglichkeit, die berechne¬ 
ten Bilder in die /\A-Modi zu kon¬ 
vertieren. Die Bilddaten, die nicht 
Im IFF-Format vorliegen, werden 
mit 24 Bit gespeichert und dann 
mit einem separaten Programm 
auf die alten Amiga-Modi umge¬ 
rechnet. Gibt es bereits eine Ver¬ 
sion von Reflectlons die die AA- 
Modi direkt unterstützt? 

Thorsten Schneider, Isny 

Versuchen Sie es mit einem 
Konverterprogramm wie »ADPro« 
oder »ImageMaster«. Uns wurde 
bereits Reflections 2.5 für AA- 
Amigas angekündigt. Sobald wir 
eine Version verfügbar haben, 
werden wir darüber berichten. 

Die Redaktion 

AMIGA-Magazin 1/94 

LC 24-200 

Ich las Im AMIGA-Magazin 
vom Problem des Herrn Schäde- 
ke mit dem LC 24-200 von Star. 
Es ging darum, daß der Drucker 
nicht alle Zeichen drucken wollte. 
Ich besitze den gleichen Drucker 
und arbeite damit schon seit 
2 Jahren völlig problemlos. Herr 
Schädeke sollte den Druckertrei¬ 
ber »NEC-PINWRITER« verwen¬ 
den. Die elektronischen DIP- 
Schalter habe ich wie folgt einge¬ 
stellt: 



A 

B 

C 

D 

E 

1 

ein 

ein 

ein 

ein 

ein 

2 

ein 

ein 

ein 

ein 

ein 

3 

ein 

ein 

ein 

ein 

ein 

4 


ein 

ein 

ein 

ein 

5 

ein 

ein 

ein 

ein 

ein 


Bank 4 kontrolliert den automa¬ 
tischen Einzelblatteinzug. Ist die¬ 
ser installiert, muß »A4« auf 
»aus«, ansonsten auf »ein« ge¬ 
stellt werden. Ich hoffe damit die 
Probleme von Herrn Schädeke 
gelöst zu haben. 

Stefan Ollmann, Neuwied 

Vielen Dank für diese ausführli¬ 
che Hilfestellung. Die Redaktion 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


63 












BÜCHER 


»Nutshen<<-Serie 

TCP/IP 

Für den Amiga gab es vor eini¬ 
ger Zeit eine Unix-Version SVR5 
von Commodore, die leider nicht 
mehr weiter unterstützt wird. Es 
gibt jedoch noch einige Anwender 
und auch die Public-Domain-Sze- 
ne hat ihr Unix, und das in zweifa¬ 
cher Ausführung. Dabei ist das 
«NetBSD« schon länger und aus¬ 
gereifter zu haben und »Linux« 
noch in der Entwicklung. Aus die¬ 
sem Grunde stellen wir in den 
nächsten Ausgaben einige Bü¬ 
cher zu diesen und verwandten 
Themen vor. 

Jeder Unix-Anwender kennt die 
»Nutshell«-Serie von »O'Reilly & 
Associates«. Man versucht in den 
Büchern nicht nur die Grundlagen 
und den Einsatz spezieller Unix- 
Bereiche darzustellen, sondern lie¬ 
fert auch Hintergründe zur Entste¬ 
hung und Entwicklung zum besse¬ 
ren Verständnis der Materie. 

Dabei ist die englische Ausga¬ 
be »TCP/IP« ein sehr gutes Bei¬ 


spiel. Die deutsche Ausgabe soll 
zur CeBIT vorgestellt werden. 
TCP/IP ist im Moment »in aller 
Munde« und es wird künftig auch 
immer wichtiger werden. Es han¬ 
delt sich um ein Netzprotokoll, 
das allen Entwicklern gleicher¬ 
maßen zur Verfügung steht und 
somit eine gute Verbindung zwi¬ 
schen verschiedenen Computer- 
Plattformen verspricht. 

Das Buch geht zunächst auf 
verschiedene Übertragungsproto¬ 
kolle und die dazugehörenden 
Übertragungsmechanismen ge¬ 
nau ein, wobei die Strategien und 
Möglichkeiten eines sicheren Da¬ 
tentransports verdeutlicht werden. 
Man erhält eine gute Übersicht 
über die aktive Netzlandschaft. 

Im weiteren wird die Installation 
eines Computers in ein vorhande¬ 
nes Netz vorgenommen. Die Vor¬ 
aussetzung für die Anbindung 
und die richtige Einbindung mit 
den Adressenarten und Adressen 
wird in diesem Abschnitt beleuch¬ 
tet. Hier wird dann auch der Un¬ 
terschied zwischen Systemadmi¬ 
nistrator und Netzadministrator 


deutlich. Letzterer muß auch dar¬ 
auf achten, daß die Einbindung 
eines Computers in ein Internatio¬ 
nales Netz weltweite Einflüsse 
haben kann. 

Dies wird dann in den nächsten 
Kapiteln noch weiter vertieft. Hier 
wird die Grundkonfiguration der 
TCP/IP-Umgebung sowie die Ein¬ 
stellung des Interfaces, dem Rou- 



Help for USJX System Administrau» 


TCP/IP 


Netiitork Administration 


O’Reilly Ä A3.s(Ktaic.s. Inc, 


ting und dem DNS vorgestellt. Es 
werden die verschiedenen Konfi¬ 
gurationsdateien und deren Para¬ 
meter in den unterschiedlichen 
Unix-Versionen an Hand von Bei¬ 
spieldateien definiert. Die Adres¬ 
sen und Adressierungsarten so¬ 
wie die Namensgebung sind 
ebenfalls beleuchtet. 

Anschließend werden noch ei¬ 
nige Netz-Applikationen u.a. 
»sendmail« vorgestellt. Dabei 
werden spezielle Dateien und de¬ 
ren Einfluß auf die gesamte Netz¬ 
umgebung aufgezeigt. 

Den Fehlermöglichkeiten wird 
ebenso ein Kapitel gewidmet wie 
den weiteren Möglichkeiten, die 
Unix in Verbindung mit TCP/IP 
bietet. 

Abschließend werden noch die 
wichtigen Aspekte der Daten- und 
Netzsicherheit diskutiert und die 
Möglichkeiten vorgestellt, in die¬ 
ser Richtung Vorkehrungen zu 
treffen. abc 

TCP/IP Network Administration, 502 Seiten, 
ISBN 0-937175-82-X, 79 Mark, O'Reilly/lnterna- 
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64 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






























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Amiga 4000/030/ 4 MB RAM ab 1.998,- DM 


Monitore 


Commodore 1084S 
Commodore 1942 
43cm (17") VGA Color 
Mitsubishi 1491 


359,- DM 
699,- DM 
1.299,- DM 
1.199,- DM 


RAM-Erweiterungen 


512 KB für Amiga 500 39,- DM 

1,8 MB für Amiga 500 169,- DM 

1 MB für Amiga 500 plus 49,- DM 

4/2 MB für Amiga 500 299,- DM 

1 MB für Amiga 600 79,- DM 

1 MB für Amiga 1200 199,- DM 




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6 




Festplatten-Kits 

Externer Festplatten-Controller für A500 AT- 
Bus, autobootend &RAM-Option. Einbau von 
9cm (3,5") Festplatten möglich. 149,- DM 


AT-Bus Filecard-Controller für A2000 mit 
RAM-Option. Montage von 9cm (3,5") 
Festplatten problemlos möglich. 109,- DM 


Drucker 

HP DeskJet 310 s/w 
HP DeskJet 310 color 
HP DeskJet 550 color 
HP LaserJet 4L 
HP LaserJet 4P 


539,- DM 
589,- DM 
999,- DM 
1.399,- DM 
2.899,- DM 


Festplatten 


AT-Bus 9cm (3,5") 
120 MB 329,- DM 
210 MB 429,- DM 
340 MB 549,- DM 


AT-Bus 6,5cm (2,5") 
40 MB 349,- DM 
120 MB 499,- DM 
210 MB 699,- DM 


Laufwerke 

9cm (3,5") für alle Amiga, ext. 99,- DM 
9cm (3,5") für Amiga 2000, int. 99,- DM 
9cm (3,5") für Amiga 500, int. 99,- DM 


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Daimlerstraße 6 • 45891 Gelsenkirchen 

Bestellzeiten: Mo-Fr 12-14 u. 15-18 Uhr 
Telefon: 02 09 / 77 93 94 

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Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. 


Sonstiges 

Amiga Maus 400 DPI 

29.- DM 

ROM 2.0 

29,- DM 

ROM 1.3 

29.- DM 

Big Agnus 1 MB Chip RAM 

39.- DM 

8520 Chip 

19,- DM 

Hires Chip Denise 

49.- DM 

100 Disketten 9cm 2DD 

59.- DM 


Software 

Desktop Dynamite Paket 148,- DM 
Appetizer Paket: Textverarbei¬ 
tung. Grafik, Musik u. Spiel 48,- DM 


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Mus 


Amiga 



Endlich Sup6r-Gani6S programmieren! 

Sie programmieren nach wie vor in Assembler (etc.), nur 
die komplette Animation u. der Scrollhintergrund kann jetzt 
mit dem GamS-AlliniatOr direkt mit der Maus am Bild¬ 
schirm erzeugt werden. 

Features (Game-Animator): 

- wandelt IFF-Brushes in Sprites oder BOBs 

- maximale Animations- u. Scrollgeschwindigkeit 

- Collisionssimulation 

- beliebig viele Objekte u. fast beliebig große 
Scrollhintergründe 

- komplette Animations- u. Scrollroutinen werden 
geliefert und können frei in eigene Programme 
eingebunden werden. 

Das Amiga-Hardware-Buch fär alle Amlgas (500’4000) 
aus dem Inhalt: 

- Disketten u. DOS-Programmierung über Hardware 

- Grafikprogrammierung: Blitter/Sprites/Screens etc. 

- Musik/Samples-Programmierung 

- IFF-Standard 

- ECS u. AA-Chipset (256 Farben. 1/4 Pixelscrolling etc.) 

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(Buch ca. 360 Seiten, Anleitung ca. 60 Seiten Deutsch) 

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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 









































































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SEIT 1990 






















TIPS & TRICKS 


Faxmodems sind mittler¬ 
weile so preisgünstig, daß 
es eigentlich fast keine 
Entschuldigung mehr dafür 
gibt, keines zu besitzen. 
Doch was, wenn der Rech¬ 
ner ausgeschaltet ist? 


von Bernd Rudolf 

W er versucht, die Vor- und 
Nachteile von Faxmodem 
und Stand-alone-Fax ab¬ 
zuwägen, wird bald erkennen, 
daß es In dieser Schlacht keinen 
eindeutigen Sieger geben kann. 
Doch was Ist nun die beste Lö¬ 
sung oder die preiswerteste? Da 
stellt sich die Frage: Brauchen 
Sie ein Fax mit integriertem Te¬ 
lefon und Anrufbeantworter, da¬ 
mit Sie mit einer Amtsleitung aus- 
kommen? Und was passiert, 
wenn Sie gerade mit dem Funk¬ 
telefon im Keller sind und ein Fax 
ankommt? Dann brauchen Sie al¬ 
so doch eine zweite Leitung. 
Wenn Sie nun den Preisunter¬ 
schied zwischen einem guten 
Faxgerät und einem Faxmodem 
bedenken, der bis zu 800 Mark 
beträgt, kann man von diesem 
Betrag sehr lange eine zweite 
Amtsleitung bezahlen. 

Ergo: Ein Faxmodem und eine 
zweite Amtsleitung müssen her. 
Dabei ergibt sich jedoch ein wei¬ 
teres Problem. Das Stand-alone- 
Fax Ist Immer empfangsbereit, 
der eigene Computer kann je- 


Das Gesetz 


Da dieses Gerät keine Postzulas¬ 
sung hat, ist der Betrieb am öffentli¬ 
chen deutschen Telefonnetz straf¬ 
bar. FaxON kann jedoch an privaten 
Telefonanlagen oder im Ausland 
eingesetzt werden. 


doch nicht Tag und Nacht laufen, 
nur um zwischendurch ein paar 
Faxe zu empfangen! 

Dieses Dilemma war der Anlaß 
zur Entwicklung des »FaxON«: 
Man nehme eine Telefonleitung, 
einen Klingelzähler und einen Ti¬ 
mer, fertig. Was jedoch anfangs 
recht einfach zu sein schien, ver¬ 
langte mit der Zeit nach immer 
mehr Funktionen. So stellte sich 
heraus, daß es Modems gibt, die 
beim Einschalten kurz abheben 
und wieder auflegen: Bauz! 
Außerdem ist es sinnvoll, den 
Faxempfang beim Hochfahren 
nur bei akutem Bedarf zu starten, 
da es die wildesten Software- 
Ent(Ver)wlcklungen auf diesem 


Hardware-Basteleien 

FaxON - FaxSchalter 



Bestückungsplan: Die Bauteile können an Hand dieses Plans eingebaut werden. Darunter 
sind die Leiterbahnen zur leichteren Orientierung sichtbar. Es kann also losgehen. 


Sektor gibt. Die genaue Funkti¬ 
onsweise des FaxON entnehmen 
Sie bitte dem Kasten »Funktions¬ 
weise«. 

Kurzum, das Ergebnis ist eine 
Schaltung, die den einen oder an¬ 
deren Hobbybastler vielleicht auf 
den ersten Blick abschrecken 
mag, aber sie ist nicht so kompli¬ 
ziert, wie sie aussieht. Bevor wir 
jedoch gemeinsam zum Lötkol¬ 
ben greifen, noch ein paar Dinge 
vorweg: 

Sollten Sie Schwierigkeiten mit 
der Beschaffung der Bauteile 
oder dem Erstellen der Platine 
haben, der komplette Bausatz mit 
fertiger Platine und allen zur Be¬ 
stückung notwendigen Bauteilen 
ist bei der unten genannten Be¬ 
zugsquelle erhältlich. 

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eine kleine Elektronik-Fibel, die 
Sie mit den notwendigen Kleinig¬ 
keiten der Elektronik vertraut 
macht. Unter der angegebenen 
Telefonnummer finden Sie auch 
Rat, wenn Ihr FaxON nicht auf 
Anhieb funktioniert. 


FaxON-Teileliste 


100k 

R11, R14 

47k 

RIO, R18 

22k 

R16 

10k 

RI, R15, R17 

4,7k 

R9, RI 3 

1k 

R2 - R5, R7, R8 

220 Ohm 

R6. R12 

100 Ohm 

R19 

PI 

Trimmer 250k stehend 

P2 

Trimmer 2,5M liegend 

VDR 

Varistor 130V/0,25W 

CI 

47UF/16V, rad. 

C2 

470uF/16V, rad. 

C3 

470nF 

C4 

lOOnF 

C5. C7 

220UF/16V, rad. 

C6 

lOOuF/ieV, rad. 

Dl 

ZD 82V 

D2-D5 

1N4148 

LED 

V628P (Dauergrün/rot 
blinkend) 

GL1 

B250 C800 rund 

GL2 

B40 C800 rund 

T1,T2 

BC 327 o.ä. 

T3-T5 

BC 547 o.ä. 

IC1 

ILD 74 

IC2 

74 HCT 00 

IC3 

74 HCT 4017 

IC4 

74 HCT 74 

IC5 

74 HCT 123 

IC6 

CNY17 

IC7 

NE 555 

IC8 

7805 

Rel 

DIL-Reed-Relais 5V 

Re2 

6V-Relais, IxUM, 
8A/220V 

Tri 

Print-Trafo 6V/1,5VA 

Sil 

Sicherung 0,05A tr. + 
Print-Halter 


K1,K2 

Print-Anreihklemme 

3polig 

K3, K4 

Modular-Einbaubuchse 
(Western) 6-4 

PF1 

Sonstiges: 

Stiftleiste 2 xlOpolig 

2 

Taster (Arbeitskontakt) 

1 

Druckschalter 

1 

IC-Fassung 6polig 

2 

IC-Fassung 8polig 

2 

IC-Fassung 14polig 

2 

IC-Fassung 16polig 

1 

Jumper (Steckbrücke) 

1 

SUB-D-Stecker 15polig 
(PC) 

1 

SUB-D-Buchse 9polig 
(Amiga) 

jeweils mit passender 
Haube 

zur Montage: 

1 

Schuko-Netz-Stecker 

1 

Schuko-Kupplung 

2m 

Netzkabel 3adrig 

1 

TAE-Stecker, N-kodiert 

2m 

Telefon-Flachkabel mit 
einem angequetschten 
6-4 Western-Modular¬ 
stecker 

1 

Gehäuse 

150 x45 xllO mm 
(B X H xT) 

2 

Zugentlastung 

1 

LED-Fassung 
mit Innenreflektor 

1 

Cinch-Kupplung 

1 

Cinch-Stecker 

eventuell Gender-Changer-Gehäuse 

für 9pol. Sub-D (Amiga) 


70 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



































































I 



Platinenlayout: Das Layout ist 1:1 zu Übernehmen: Auf Folie kopiert kann es zur direkten 
Belichtung eingesetzt werden. Die Platine kann auch beim Autor direkt bezogen werden. 


Das Wichtigste zum erfolgrei¬ 
chen Basteln ist das richtige 
Werkzeug: Elektronische Bauteile 
und ein 80-Watt-Lötkolben (oder 
gar Lötpistole) stehen grundsätz¬ 
lich auf Kriegsfuß! Lötfett ist der 
Tod jeder Platine! Am besten Sie 
benutzen zum Löten einen 16- 
Watt-Lötkolben mit einer Lötspit¬ 
ze in Form eines Bleistiftes (z.B. 
ERSA Multitip 260) und 1-mm- 
Elektronik-Lötzinn mit Flußmittel. 
Die Platinen im Bausatz sind zu¬ 
sätzlich mit Leichtlötlack behan¬ 
delt, was die Sache noch einfa¬ 
cher macht... 

Prinzipiell läßt sich der FaxON 
in drei Teile gliedern: einen »Te¬ 
lefon-Teil«, einen »Netz-Teil« 
und einen »Logik-Teil«. Die Auf¬ 
gabe des Netzteiles bedarf an 
dieser Stelle sicherlich keiner 
näheren Erläuterung. 

ACHTUNG LEBENSGE¬ 
FAHR!!! BEDENKEN SIE UNBE¬ 
DINGT, DASS AN DER UNTER¬ 
SEITE DES NETZTEILES 230 
VOLT ANLIEGEN!!! Kleben Sie 
deshalb bitte vor dem ersten Ein¬ 
schalten das rechte Drittel der 
Platine (unter dem Trafo) mit Iso¬ 
lierband ab! 

Der Telefonteil Ist für die Über¬ 
wachung der Leitung zuständig: 
Der Optokoppler ICIb steuert bei 


ter, Taster Tal und Taster Ta2. 
Das Herz des Klingelzählers ist 
IC3. Seine Ausgänge sind auf die 
Pfostenleiste geführt, wo Sie mit 
Hilfe einer Steckbrücke wählen 
können, nach dem wievielten 
Klingeln der Rechner einschalten 
soll. Aber Vorsicht! Aufgrund der 


IC5 enthält zwei retriggerbare 
Monoflops. IC5a steuert den 
Optokoppler IC6 für ca. 40 Se¬ 
kunden durch. Dieser »drückt« 
am Computer den Feuerknopf 
des Joystick-Ports. Auf diese 
Weise kann während des Hoch¬ 
fahrens ermittelt werden, ob das 
Starten der Faxsoftware notwen¬ 
dig Ist. Da die 40 Sekunden bei 
jedem weiteren Klingeln retriggert 
werden, wird diese Zelt auf alle 
Fälle ausreichen. Auf der fallen¬ 
den Flanke von IC5a triggert IC5b 
für wenige Millisekunden und 
setzt so den Klingelzähler IC3 
wieder zurück. Mit dem Trimmer 
P2 läßt sich die Timer-Zelt in wei¬ 


ten Grenzen einstellen. Einen 
Wert von ungefähr fünf Minuten 
erreichen Sie ungefähr in der Mit¬ 
telstellung. 

Zusätzlich zum Klingelzähler 
wird der Timer auch durch ICIa 
getriggert, solange das Modem 
abgenommen hat. D. h., die ein¬ 
gestellte Timer-Zeit beginnt erst 
dann, wenn der Faxempfang ab¬ 
geschlossen ist (Rückfallverzöge¬ 
rung)! 

Die Ansteuerung der LED er¬ 
folgt über das D-Flip-Flop IC4 und 
das Vierfach-NAND-Gatter IC2. 
Das Auslösen des Timers setzt 
das D-Flip-Flop und damit auch 
die grüne LED. Sie kann jedoch 



StiftleistePFl: Hier werden die verschiedenen Jumper-Ein¬ 
stellungen lauf Beschreibung im Text vorgenommen. 


BESTELL-COUPON 


Hiermit bestelle Ich per 


einem Klingeln durch, IC1a mel¬ 
det, wenn das Modem abgenom¬ 
men hat. Auf diese Weise wird 
verhindert, daß der Timer IC6 
den Rechner ausschaltet, obwohl 
der Faxempfang noch nicht been¬ 
det ist: Sie können sich also auch 
gefahrlos eine ganze Enzyklopä¬ 
die zufaxen lassen! Relais RE1 
schaltet die Telefonleitung erst 
nach einer kurzen Verzögerungs¬ 
zeit auf das Modem, um der oben 
erwähnten Reset-Manie (ein 
Gruß an Supra und Zyxel) ein 
Schnäppchen zu schlagen. Die 
Verzögerungszelt können Sie mit 
dem Trimmer TR1 verändern. 

Logisch: Der Logik-Teil ent¬ 
hält den Klingelzähler, den Timer, 
die Steuerung der LED und rea¬ 
giert beim Betätigen von Schal¬ 


verkorksten Pinbelegung von IC3 
ist die rechte Hälfte der Pfosten¬ 
leiste ziemlich willkürlich belegt. 
Die genaue Belegung entnehmen 
Sie dem Bild »Pfostenleiste«. Je 
nach Geschwindigkeit des Rech¬ 
ners hat sich ein Wert zwischen 
einem und vier Klingeln bewährt. 
Bedenken Sie bei der Wahl, daß 
es Faxgeräte gibt, die bereits 
nach dem sechsten Klingeln auf¬ 
geben. Wenn Ihre Faxsoftware al¬ 
so nach(!) dem sechsten Klingeln 
erst abhebt, sollte der Timer min¬ 
destens fünf Minuten aktiv sein, 
um die Wahlwiederholung dieses 
Faxkameraden abzuwarten. 

Der Klingelzähler triggert nach 
dem gewählten Klingeln den Ti¬ 
mer IC7, die Verzögerungsschal¬ 
tung der Telefonleitung und IC5. 


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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 





















































TIPS & TRICKS 


nur dann leuchten, wenn der Ti¬ 
mer-Ausgang High-Pegel führt, 
also inaktiv ist. Andernfalls sperrt 
T3. Der Schalter S löscht das D- 
Flip-Flop über den Reset-Ein¬ 
gang. IC2 steuert die rote Blink¬ 
LED. 

Die Bestückung: Es empfiehlt 
sich, zuerst die Widerstände zu 
bestücken. Anschließend bleiben 
genug abgeschnittene An¬ 
schlußdrähte für die fünf Brücken 
übrig. Die sechste Brücke, im Be¬ 
stückungsplan gestrichelt ge¬ 
zeichnet, besteht aus einem dün¬ 
nen Kabel von R5 bis an Pin 1 
von IC4. Wählen Sie nach Mög¬ 
lichkeit den gestrichelten Weg, 


damit die Brücke nachher die an¬ 
deren Bauteilen nicht behindert. 
Nach den Brücken sind die IC- 
Fassungen an der Reihe. Ab jetzt 
können Sie nach Lust und Laune 
fortfahren. Denken Sie jedoch 
daran, daß Halbleiter (Dioden und 
Transistoren) beim Löten nicht zu 
heiß werden dürfen. Die Duo/- 
Blink-LED wird mit dem schwar¬ 
zen Fleck zur R5 hin eingesetzt. 
Bei der Western-Modular-Buchse 
K4 müssen Sie eventuell die hin¬ 
tere Stütze mit einem scharfen 
Messer entfernen, wenn Sie mit 
Relais Re1 kollidiert. Für eine lan¬ 
ge Lebensdauer sollten Sie K3 
und K4 zusätzlich mit der Platine 


Die Funktionsweise 


FaxON ist ein externes Gerät mit eigenem, integrierten Netzteil. 

Eingänge: 

230 V Netzleitung 

C/ Telefonleitung (Western-Modular-Buchse) 

Ausgänge: 

o 230 V geschaltet über Relais 

P Telefonleitung (Western-Modular-Buchse) geschaltet über Relais 
Verbindung zum Feuerknopf des Joystick-Ports 

Bedieneiemente: 

EIN/AUS-Schalter für Rechner (S) (Fax-Software wird dann nicht hochgefahren) 
^ Trigger-Taste für Timer (manuelles Hochfahren von Rechner und Software) (Tat) 
^ Reset-Taste zum manuellen Rücksetzen des Timers (Ta2) 
o DUO/Blink-LED warnt mit rotem Blinken bei aktivem Timer vor der Benutzung 
des Rechners (denn er könnte selbsttätig ausschalten) und erlischt, wenn der 
Ein/Aus-Schalter auf »Ein« steht, LED leuchtet dauerhaft grün, wenn ein Fax in 
Abwesenheit des Benutzers entgegengenommen wurde, grüne LED erlischt beim 
Betätigen des EIN/AUS-Schalters 

Funktionen: 

Anschalten des Rechners nach n-mal dem Klingeln (n = 1 ..8) 
o über den Feuerknopf des Joystick-Ports wird der Steuersoftware CHECKFAX 
mitgeteilt, ob die Faxsoftware aktiviert werden muß 
(es ist auch möglich per Telefon andere Software zu starten ...) 
o Der Rechner wird nach einer einstellbaren Zeit t wieder ausgeschaltet (t =1 bis 
6 Minuten). Die Zeit t läuft erst dann ab. wenn das Faxmodem wieder aufgelegt 
hat. Jedes weitere Abnehmen verlängert die Zeit um den eingestellten Wert, 
o Der Klingel-Zähler wird 40 Sekunden nach einem Klingeln auf Null gesetzt, 
wenn kein weiteres Klingeln erfolgte, so daß keine Probleme entstehen, wenn der 
Anwender den Hörer vor dem n. Klingeln abnimmt. 

o Die Telefonleitung wird erst auf das Modem geschaltet, wenn dieses seinen Po- 
wer-ON-Reset durchgeführt hat, da viele Modems beim Einschalten kurz abhe¬ 
ben und wieder auflegen. 



FaxON-Schalter: Nach der Fertigstellung sollte der Schalter 
so aussehen. Ein paßendes Gehäuse schließt das Ganze. 


verkleben. Die Taster Ta1 (über 
IC4) und Ta2 (links neben IC7) 
werden ebenso wie der Schalter 
S über ein Kabel mit der Platine 
verbunden, das bis zur Frontplat¬ 
te des Gehäuses reichen muß. 
Da Sie in Zukunft Ihren Rechner 
mit dem Schalter S ein- und aus¬ 
schalten werden, verwenden Sie 
am besten ein Druckschalter der 
gehobenen Klasse. 

Wenn Sie sich die Arbeit er¬ 
leichtern wollen, bestücken Sie 
Relais Re2 und den Trafo ganz 
zum Schluß. Die ICs werden erst 
eingesetzt, wenn alle Lötarbeiten 
beendet sind. 

ACHTUNG: Die Kerbe der ICs 
muß an dieselbe Stelle, wie im 
Bestückungsplan angegeben. Bei 
IC2 bis ICS handelt es sich um 
CMOS-ICs. Nehmen Sie sie erst 


kurz vor dem Einsetzen von (aus) 
ihrem Transportmedium (Schaum 
oder Röhrchen). Achten Sie un¬ 
bedingt darauf, daß Sie nicht 
elektrostatisch aufgeladen sind: 
Tragen Sie also keinen Wollpul¬ 
lover und fassen Sie vorher z. B. 
an die Heizung! 

Sollten Sie ein Bauteil verse¬ 
hentlich falsch gesetzt haben, so 
ist es in vielen Fällen besser, das 
Bauteil mit einer spitzen Schere 
oder Zange kurz über der Platine 
abzuschneiden und somit zu zer¬ 
stören, als es auszulöten, da Sie 
dabei höchstwahrscheinlich die 
Platine beschädigen. Im Ernstfall 
ist es nämlich billiger, ein neues 
Bauteil zu besorgen, als die 
ganze Platine mit allen bereits be¬ 
stückten Bauteilen als Ausschuß 
zu deklarieren. abc 



72 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






































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DeMnschluß der Mcxlems 






















A 


WISSEN 


WORKBENCH-PROGRAMME 



Mittlerweile sind auch für 
den Amiga Festplatten na¬ 
hezu obligatorisch. Des¬ 
halb sollte jeder Festplat¬ 
tenbesitzer regelmäßig Si¬ 
cherungskopien ziehen, 
um im Notfall den vollstän¬ 
digen Datenverlust zu ver¬ 
meiden. Ab OS 2.0 ist 
ein entsprechendes Pro¬ 
gramm im Lieferumfang 
derWorkbench enthalten. 


von Rainer Zeltler 

F estplatten haben eigentlich 
nur Vorteile: Die hohe 
Speicherkapazität und der 
schnelle Dateizugriff erlauben es, 
Programme und Daten in kom¬ 
paktem Format abzulegen und 
jederzeit schnell abzurufen. Ne¬ 
ben den positiven Eigenschaften 
vergißt man aber allzu schnell die 


Perfekt einsteigen 


Jedes Jahr kommen tausend Novi¬ 
zen zur Gemeinde der Amiglaner 
hinzu: Grund genug für uns, auch ih¬ 
nen immer wieder die richtige Ein¬ 
stiegshilfe zu bieten. 

In dieser Ausgabe erfahren Sie, wie 
sich mit dem Programm »HD- 
Backup« Festplatteninhalte auf Dis¬ 
ketten sichern lassen. 

Was gab's bisher? 

AMIGA-Magazin 1/94: Vorstellung 
und Einführung in die Bedienung 
des Amiga via Workbench. Außer¬ 
dem führten wir die Kommunikati¬ 
onsschnittstellen des Amiga zur 
Außenwelt auf. 

AMIGA-Magazin 2/94: Der Amiga 
läßt sich nicht nur via Workbench 
und Maus bedienen. Eine weitere 
Variante ist die Amiga-Shell - sie er¬ 
laubt die Bedienung auf Kommando¬ 
ebene und gestattet den Blick in die 
Interna. Hardware-Interessierte fin¬ 
den hier ausführliche Tabellen über 
die Belegung der externen Amiga- 
Schnittstellen. 


Gefahr der Festplattenbenutzung: 
Ist der Datenträger defekt, sind in 
der Regel alle Dateien und 
Programme verloren. Es sei 
denn, man führt in regelmäßigen 
Abständen eine Sicherung der 
Daten durch, das »Backup«. 

Doch das so wichtige Verfah¬ 
ren des Datenschutzes scheitert 
häufig an der Bequemlichkeit des 
Benutzers, denn das Sichern ei¬ 
ner Festplatte mit 80 MByte Spei¬ 
cherkapazität auf Disketten mit 
doppelter Schreibdichte (Double- 
Density, 880 KByte) nimmt, ab¬ 


hängig vom verwendeten Pro¬ 
gramm und der Sicherungsme¬ 
thode, einige Zeit in Anspruch. 
Was zunächst viele abschreckt, 
erweist sich im Notfall als der 
letzte Rettungsring, seine schon 
verloren geglaubten Dateien 
zurückzuholen. 

Backup-Programme sind also 
unerläßliche Hilfsmittel. Der An¬ 
wender hat die Wahl zwischen 
kommerziellen, Shareware- und 
PD-Sicherungsapplikationen. 

Doch warum in die Ferne schwei¬ 
fen, wenn Commodore ab OS 2.0 
auf der Workbench für Amigas mit 





von Commoilore: 


(ohne genaueste Kenntnisse) kei¬ 
ne Komprimierung der Dateien 
möglich und, viel schlimmer, es 
werden keine Archiv-Bits gesetzt! 
Leider schwelgt sich die Commo- 


me der Protokolldatei(en) eines 
Backups. Diese ermöglicht es 
beim Rücksichern (»Restore«), 
gezielt Dateien auszuwählen, da 
in der Protokolldatei (»Logfile«) 





Ltbs 

Locale 

<:./ /!• < d i rec t ory > 

< d i r ec t ory ) 


Pref s 

V; ; : < d i rec t ory > 








r--' 

irectory>« 


üt l l'it ies 

• '■ i.. . \ 

■, <directory> 


.backdrop 

Deos. info 

^ ^ Ai 

n 

Expansion. Info 

632 26-Dec-12 

fl 

Storage.info 

628 26-Dec-12 

fl 

Systen. info 

632 26-Dec-12 

fl 


HDBackup: Die grafische Schnittstelle des Backup-Programms fördert einige Ungereimthei¬ 
ten zutage, die nur mit Tricks und auf Umwegen über die Amiga-Shell zu umgehen sind 


Festplatten das Programm »HD 
Backup« mitliefert? Zugegeben, 
es ist In englisch, und die Ober¬ 
fläche ließe sich auch verbessern 
- doch es sichert die Dateien zu¬ 
verlässig auf Diskette und restau¬ 
riert sie ebenso. Und das völlig 
umsonst. Das mit dem Englisch ist 
auch kein Problem, denn wir sa¬ 
gen Ihnen, was die deutsche Ent¬ 
sprechung ist und welche Funktion 
sich dahinter verbirgt. Bevor Sie 
sich nun aber aufs Programm stür¬ 
zen, finden Sie im Kasten 
»Backup - so geht's« ein paar 
grundlegende Sicherungsma߬ 
nahmen und -vorgehensweisen. 

HDBackup baut auf dem Siche¬ 
rungsprogramm »BRU« auf 
(ebenfalls im Tools-Verzeichnis zu 
finden), das aus dem Unix-Be- 
reich kommt und von Fred Fish für 
den Amiga portiert wurde. BRU 
läßt sich wahlweise via Shell oder 
über HDBackup ansprechen, wo¬ 
bei HDBackup lediglich die grafi¬ 
sche Benutzerschnittstelle liefert. 
Der eigentliche Backup-Vorgang 
wird von BRU durchgeführt, die 
Kommunikation zwischen beiden 
Programmen erfolgt via das 
Amiga-eigene Nachrichtensystem. 

Was auf den ersten Blick sinn¬ 
voll erscheint, enttäuscht auf den 
zweiten. Das Problem: HDBackup 
initialisiert BRU (leider) völlig ver¬ 
kehrt. Zwei gravierende Fehlfunk¬ 
tionen treten auf, wenn BRU via 
HDBackup aufgerufen wird: Es ist 


dore-Dokumentation (nicht nur) 
dazu aus. 

Kennt man die Fehler einmal, 
lassen sie sich mit ein wenig Im¬ 
provisation und gutem Willen um¬ 
gehen. Ersteres liefern wir, den 
guten Willen allerdings müssen 
Sie mitbringen. Doch Sie werden 
sehen - es lohnt sich. 

Erste Vorbereitungen 

Formatieren Sie eine Diskette 
und geben Sie ihr den Namen 
»LogDisk«. Sie dient zur Aufnah- 


u.a. die Verzeichnisstruktur, die 
gesicherten Dateien und ihre Po¬ 
sition auf den Backup-Disketten 
vermerkt ist. Selbstverständlich 
ist das Generieren der Protokoll¬ 
datei auch auf Festplatte möglich 
- das ist allerdings trügerisch, 
denn wenn die Festplatte, aus 
welchem Grund auch immer, de¬ 
fekt ist, ist auch die Protokolldatei 
schlicht und ergreifend weg. 

HDBackup öffnet einen eigenen 
Bildschirm mit vier Farben im Non- 


Backup - so geht’s 


Zwei Sicherungsverfahren werden in der Praxis angewandt: Einmal das vollstän¬ 
dige Backup aller Daten (»Full Backup«), zum anderen nur das Sichern der modi¬ 
fizierten bzw. neu hinzugekommenen Dateien (»Incremental Backup«). In der Re¬ 
gel geht man so vor, daß man einmal wöchentlich bzw. monatlich ein komplettes 
Backup der Festplatte vornimmt, die Teilsicherung hingegen täglich bzw. 
wöchentlich. 

Um nun unterscheiden zu können, welche Programme verändert bzw. noch nicht 
gesichert wurden, stellt das Betriebssystem das Archivierungsschutz-Bit zur Ver¬ 
fügung. Jeder Datei werden acht dieser Schutz-Flags zugeordnet, die u.a. die Da¬ 
teieigenschaften beschreiben. Das E-Flag sagt beispielsweise aus, daß es sich 
bei der Datei um ein ausführbares Programm handelt, ein weiteres, daß die vor¬ 
liegende Datei ein Shell-Skript ist (S-Flag). Starten Sie einmal die »Shell« im Sy¬ 
stem-Verzeichnis der Workbench [2] und geben Sie das Kommando 
list 

ein (mit <Return> abschließen). Neben dem Dateinamen gibt die Shell auch die 
acht Schutz-Flags aus. Ist es gesetzt, erscheint der entsprechende Buchstabe, 
sonst ein Gedankenstrich (»-«). 

Für Backup-Programme relevant ist das Archivierungs-Flag »A«. In der Regel 
setzen dieses Flag ausschließlich Sicherungsprogramme. Gelöscht wird es, so¬ 
bald die Datei modifiziert wurde bzw. bei neu angelegten oder kopierten Dateien. 
Führt ein Backup-Programm eine vollständige Sicherung durch, setzt es automa¬ 
tisch bei allen Dateien das A-Flag. Verändert man im Laufe des Tages eine Datei 
oder spielt man neue Dateien auf die Festplatte, erkennt dies das Backup-Pro¬ 
gramm am fehlenden A-Flag. Somit lassen sich bequem und ohne große Herum¬ 
sucherei am Ende eines Tages bzw. einer Woche die Dateien herausfiltern, die 
noch nicht gesichert wurden. 


74 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



























»HDBackup« 

wie! 


Interlace-Modus. Doch das läßt 
sich über die Tool-Types des Pro¬ 
grammsymbols individuell konfigu¬ 
rieren (s. Kasten »Konfigurieren 
von HDBackup«). Hier müssen 


bzw. des Unterverzeichnisses 
ein. Das kann, abhängig von der 
Festplattengröße und -geschwin- 
dlgkeit, ein wenig dauern. Nach 
abgeschlossenem Lesevorgang 
werden alle Verzeichnisse und 
Dateien Im Fenster gezeigt. Doch 
das interessiert uns beim voll¬ 
ständigen Backup zunächst nicht. 

Was ist nun zu tun? Wir müs¬ 
sen dem Programm mitteilen, auf 
welches Medium der Sicherungs¬ 
prozeß stattfinden soll. Wir be¬ 
schränken uns hier auf Disketten¬ 
laufwerke - zusätzlich lassen sich 
aber auch weitere Festplatten 


dfO: \ 

size=880K seek=512 bufsize=22K noreopen qfwrite \ 
prerr=5 pwerr=5 zrerr=5 zwerr=5 frerr=5 fwerr=5 wperr=30 \ 
rawfloppy device=trackdisk.device unit=0 
dfl: \ 

size=880K seek=512 bufsize=22K noreopen qfwrite \ 
prerr=5 pwerr=5 zrerr=5 zwerr=5 frerr=5 fwerr=5 wperr=30 \ 
rawfloppy device=trackdisk.device unit=l 
tape: \ 

size=0 seek=0 bufsize=200K noreopen rewind \ 
prerr=5 pwerr=5 zrerr=5 zwerr=5 frerr=5 fwerr=5 wperr=30 \ 
advance tape rawtape device=scsi.device unit=4 
ntape: \ 

size=0 seek=0 bufsize=200K noreopen norewind \ 

prerr=5 pwerr=5 zrerr=5 zwerr=5 frerr=5 fwerr=5 wperr=30 \ 

advance tape rawtape device=scsi.device unit=4 

BRUTab: Mit diesen Einträgen meiden Sie fürs Backup- 
Programm BRU die Laufwerke »DFO:« und »DF1:« an 


Sie auch den Eintrag »(LOG- 
DIR=<path>)« in »LOGDIR=log- 
disk:« ändern bzw. komplett neu 
angeben. Nach jedem Backup 
verlangt das Programm dann die 
soeben formatierte Diskette, um 
die Protokolldatei sichern zu kön¬ 
nen. Starten Sie nun HDBackup 
per Doppelklick aufs Symbol. 
Vollständiges Backup 

Die erste Aktion Ist es, HD 
Backup mitzuteilen, ob wir Daten 
sichern oder restaurieren (zurück¬ 
sichern) möchten. Wir wollen 
zunächst unsere Daten auf Dis¬ 
ketten bannen, also wählen wir 
aus dem »Project«-Menü »Back¬ 
up«. Es erscheint ein neues Fen¬ 
ster mit diversen Laufwerkssym¬ 
bolen und einem Eingabefeld. 

Klicken Sie das Gewünschte 
an (z.B. »DHO:«) und bestätigen 
Sie die Eingabe mit »OK«. Eine 
andere Möglichkeit, die zu si¬ 
chernde Festplatte zu definieren. 
Ist die Eingabe des Namens Ins 
Textfeld (der Festplattenname 
muß mit einem Doppelpunkt ab¬ 
geschlossen werden [2]). Beach¬ 
ten Sie, daß es dieses Feld zu¬ 
dem zuläßt, lediglich ein be¬ 
stimmtes Unterverzeichnis zu si¬ 
chern (z.B. »dhO:Tools«). 

Bestätigt man die Eingabe mit 
»OK«, liest HDBackup nun den 
Inhalt der kompletten Festplatte 


und sogar Bandlaufwerke ange¬ 
ben (s. Kasten »Konfigurieren 
von HDBackup«). Wählen Sie 
das Diskettenlaufwerk übers 
Menü »Devices« aus. Standard¬ 
mäßig erscheinen die vier Lauf¬ 
werkskennungen (DFO: bis DF3:) 
- nicht angeschlossene Laufwer¬ 
ke lassen sich nicht auswählen 
und erscheinen in Geisterschrift. 
Sie können auch mehr als ein 
Diskettenlaufwerk einsetzen. 
Doch Vorsicht: Auch wenn man 
beispielsweise zwei Disketten¬ 
laufwerke selektiert. Ist es nicht 
sicher, daß die Sicherung auch 
auf beiden erfolgt. Das ist eine 
Programmschwäche und läßt sich 
leider nicht beheben. Um Mißver¬ 
ständnissen vorzubeugen, sollte 
man sich auf eines festlegen. 

Die wichtigsten Einstellungen 
sind somit vorgenommen. Jetzt 
geht's um die individuellen Fein¬ 
heiten. Betrachten Sie sich hierzu 
das Menü »Options«. Es bietet 
verschiedene Manipulationsmög- 
llchkelten des Backups: 
o »Set Archive Bits«: Setzt für je¬ 
de erfolgreich gesicherte Datei 
das Archivierungs-Flag (s.o.). 
Doch wie gesagt: es funktioniert 
leider nicht. 

o »Smaller Log Files«: Zeichnet 
in der Protokolldatei lediglich die 
wirklich gesicherten Dateien auf. 


Venrt/enden Sie diese Option aber 
auf keinen Fall, denn beim Rück¬ 
sichern moniert diese HDBackup 
mit der Meldung »Error while rea- 
ding logfile« (Fehler beim Lesen 
der Protokolldatei), 
o »Compression«: Hierüber läßt 
sich angeben, ob, und wenn ja, ab 
welcher Dateigröße Dateien kom¬ 
primiert, also platzsparend, gesi¬ 
chert werden sollen. Der Unter¬ 
menüpunkt »None« schaltet die 
Komprimierung aus. »All« bedeu¬ 
tet, daß alle Dateien zu packen 
sind. Via »Larger than [100k]« 
läßt sich ein Schwellwert ange¬ 
ben, der die Dateigröße definiert, 
ab der die Komprimierung erfol¬ 
gen soll. Zu diesem Zweck muß in 
einem Textfeld die Größe einge¬ 
geben werden. Gibt man nur eine 
Zahl an, übernimmt diese HD¬ 
Backup 1:1 als »Byte«. Gibt man 
zusätzlich den Buchstaben »k« 
hinter der Zahl an, weist man HD¬ 
Backup an, die Zahl als KByte zu 
interpretieren. Hinweis: Ohne Än¬ 
derung der Konfiguration wird die 
Komprimierung nicht durchgeführt 


mäßig werden nämlich auch leere 
Verzeichnisse automatisch ins 
Backup aufgenommen. Da für je¬ 
den Verzeichniseintrag 4 KByte 
Speicherplatz auf dem Backup- 
Medium freizuschlagen ist, kann 
es bei vielen leeren Verzeichnis¬ 
sen zu spürbar weniger Disketten 
führen (vorausgesetzt, man deak¬ 
tiviert diese Funktion). Schalten 
Sie diese Funktion aus, wenn Sie 
eine Teilsicherung durchführen. 

Wir empfehlen Ihnen zunächst, 
die Standardeinstellungen beizu¬ 
behalten. Nun sind wir soweit, mit 
dem Backup loszulegen. Klicken 
Sie hierfür auf den Schalter 
»Start«. Es erscheint die Meldung 
»Warning! All data on DFO: will be 
overwritten« (»Warnung: Alle Da¬ 
ten auf der Diskette im Laufwerk 
DFO: werden überschrieben«). 
Klicken Sie auf »Contlnue« (Wei¬ 
ter), um mit der Sicherung zu be¬ 
ginnen. Mit »Quit« brechen Sie 
den Vorgang ab. Nun werden Sie 
per »Load volume 1 Into drive 
DFO:« dazu aufgefordert, die er¬ 
ste Diskette einzulegen. 


Konfigurieren von HDBackup 


Bevor man mit HDBackup das erste Mal arbeitet, sollten einige Vorgaben getrof¬ 
fen werden. Dazu muß man wissen, daß HDBackup auf das Programm BRU 
zurückgreift, daß ebenfalls im Tools-Verzeichnis der Workbench zu finden ist. 
BRU ist das eigentliche Backup-Programm, HDBackup die grafische Schnittstelle. 
Um BRU überhaupt korrekt einsetzen zu können, muß es wissen, wie die zur Ver¬ 
fügung stehenden Backup-Medien organisiert sind. Diese Informationen entnimmt 
das Programm aus der Datei »s:BRUTab«. Hier stehen in lesbarer Form die wich¬ 
tigsten Kriterien. Fehlt bei Ihnen diese Datei, tippen Sie die Zeilen im Kasten 
»BRUTab« mit dem Editor »ED« ab und speichern Sie diese unter »siBRUTab« 
(Aufruf in der Shell: »ed s:brutab«). Diese Datei bewirkt, daß BRU die Laufwerke 
»DFO:« und »DF1:« bekannt sind. Besitzen Sie statt »Df1:« nur »DF2:«, ändern 
Sie den Namen und die »Unit«-Nummer von 1 in 2. Die beiden letzten Laufwerks¬ 
einträge spezifizieren zwei SCSI-Streamer, die am Controller mit dem Treiber 
»scsi.device« angeschlossen sind. Der erste (»tape«) läßt sich zurückspulen 
(Schlüsselwort »rewind«), »ntape:« nicht (»norewind«). 

Mit Hilfe der Tool-Types lassen sich HDBackup Voreinstellungen übergeben. 
Tool-Types sind Zeichenketten, die im Programmsymbol gesichert sind und vom 
Programm selbst beim Start ausgelesen werden. Um Tool-Types zu ändern bzw. 
hinzuzufügen, klicken Sie das Programmsymbol einmal an und wählen Sie aus 
dem Workbench-Menü die Funktion »Piktogramm/Informationen...« aus. Ein Tool- 
Type fügen Sie mit »Neu« und Eingabe ins Textfeld hinzu, gelöscht wird es, in¬ 
dem Sie den Eintrag mit der Maus anklicken und den Schalter »Lösch« betätigen. 
Zwei Tool-Types sind relevant. Möchten Sie, daß HDBackup keinen eigenen Bild¬ 
schirm, sondern ein Fenster auf der Workbench öffnet, fügen Sie das Tool-Type 
»SCREEN=workbench« hinzu (bitte unbedingt auf korrekte Groß- und Klein¬ 
schreibung achten). Außerdem sollten wir dem Programm von Anfang an klarma¬ 
chen, daß die Protokolldateien auf der Diskette mit dem Namen »LOGDISK« ab¬ 
zulegen sind. Dieses Tool-Type erfüllt unsere Forderung: »LOGDIR=logdisk:«. 
Möchten Sie die Dateien in komprimierter Form sichern, geschieht das mit die¬ 
sem Tool-Type: »BRUARGS=-Z«. Die Komprimierung läßt sich dann jedoch nicht 
mehr über die Programm-Menüs steuern, sondern wird immer durchgeführt (es 
sei denn. Sie löschen das Tool-Type und starten HDBackup erneut). 


(s. »Konfigurieren von Backup«). 
Beachten Sie außerdem die Hin¬ 
weise im Kasten »Komprimieren 
der Dateien«. 

o »Backup Dir Structure«: Startet 
man HDBackup, erscheint vor 
diesem Menüpunkt ein Häkchen 
(die Funktion ist aktiv). Schaltet 
man sie durch Anwählen aus, si¬ 
chert das Programm nur nicht- 
leere-Verzeichnisse. Standard¬ 


Hinweis: Die Disketten müssen 
nicht formatiert sein, da sie BRU 
sowieso im eigenen Format be¬ 
schreibt. Legen Sie die Diskette 
aber erst nach der oben genann¬ 
ten Aufforderung ein - ansonsten 
pfuscht das AmigaDOS dazwi¬ 
schen und moniert ständig, daß 
die Diskette nicht formatiert ist. 

Nun beginnt HDBackup bzw. 
BRU mit dem Sicherungsvor- 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


75 









Selektieren von Dateien 


Nachdem man den Backup- oder Restore-Vorgang gestartet hat und die Datei¬ 
liste eingelesen wurde, sind zunächst alle Dateien und Verzeichnisse selektiert. 
Das erkennt man an der Farbe, in der die Datei oder das Verzeichnis auf dem 
Bildschirm abgebildet wird. Welche Farbe welchen Zustand repräsentiert, erfährt 
man, wenn man den Menüpunkt »Project/Info« wählt. In einem neuen Fenster 
werden alle Farbvarianten mit einer englischen Beschreibung ausgegeben: 
o Der erste Text wird mit der Farbe ausgegeben, der angewählten Dateien ent¬ 
spricht; 

c^der zweite Text beschreibt Dateien oder Verzeichnisse, die verfügbar, aber 
nicht selektiert sind; 

o die Farbe der dritten Zeile schließlich beschreibt Einträge, die nicht anwählbar 
sind (z.B. beim Zurücksichern Dateien, die zwar in der Protokolldatei existieren, 
aber nicht im Backup-Satz). 

Der einfache Mausklick 

Den Status einer Datei (angewählt, nicht angewählt) wechselt man ganz simpel 
durchs Anklicken mit der Maus. Bei Verzeichnissen verfährt man ebenso; Ein 
Klick, und ein Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen und Dateien wird aus 
dem Backup/Restore ausgeschlossen oder wieder einbezogen. Dieser Vorgang 
läßt sich am unteren linken Bildschirmrand beim Feld »Selected Files« nachvoll¬ 
ziehen. 

Der Doppelklick 

Führt man einen Doppelklick über einer Datei aus, erfährt man detaillierte Infor¬ 
mationen über sie. Angezeigt wird dann u.a. der Status der Schutz-Flags, ein 
eventueller Kommentar sowie die ersten 64 Zeichen der Datei in Sedezimaler 
Notation. 

Anders bei Verzeichnissen: Ein Doppelklick bewirkt, daß der Inhalt des Verzeich¬ 
nisses angezeigt wird (ähnlich der Funktion eines Datei-Requesters). Nun lassen 
sich hier Dateien und Unterverzeichnisse selektieren bzw. abwählen. Um ins 
übergeordnete Verzeichnis zu wechseln, klickt man den Schalter »Parent« an. Mit 
»Root« gelangt man auf kürzestem Wege wieder ins Hauptverzeichnis. 

Selektieren mehrerer Dateien und Verzeichnisse 

Nun kann es sehr mühsam sein, wenn man den Status einer ganze Reihe Datei¬ 
en ändern möchte: jede muß eine nach der anderen angewählt werden. Doch es 
geht einfacher. Drücken Sie die Umschalttaste und selektieren Sie die erste Da¬ 
tei: der Mauszeiger verändert sein Aussehen. Nun bewegen Sie den Mauszeiger 
und klicken bei immer noch gedrückter Umschalttaste die letzte Datei an. Auto¬ 
matisch wird nun der Status aller Dateien und Verzeichnisse zwischen beiden Da¬ 
teien invertiert. 

Auswahl nach dem Status des Archivierungs-Flags 

Noch'nicht gesicherte Dateien und Verzeichnisse lassen sich bequem und schnell 
herausfiltern. Aktivieren Sie hierzu den Schalter »Archive Bit«. Mit »Include« mar¬ 
kiert man nun alle Dateien, die das Archivierungs-Bit gesetzt haben, wenn der 
Schalter »Set/Clear« (gesetzt/gelöscht) neben dem Schalter »Archive Bit« auf 
»Set« steht. Ändert man ihn in »Clear«, wählt man mit »Include« alle Dateien und 
Verzeichnisse an, deren Archivierung-Flag nicht gesetzt ist. »Exclude« ist das 
Pendant und kehrt die Auswahl lediglich um. 

Ähnlich funktioniert das Verfahren auch für Suchmuster (»Files Pattem«), Da¬ 
tumsangaben und Dateigrößen. Möchte man beispielsweise nur die Dateien aus¬ 
wählen, die mit der Bezeichnung »Adressen« beginnen, aktiviert man »Files Pat¬ 
tern«, gibt die Zeichenkette »Adressen#?« ins Textfeld ein und klickt auf »Inclu¬ 
de«. Die gleiche Wirkung erzielt man, wenn man den Schalter »Match« (paßt) se¬ 
lektiert (es erscheint nun das Ungleicheitszeichen) und »Exclude« auswählt. 

Hinweis: Die Auswahl über die Schalter auf der linken Seite funktioniert nicht im¬ 
mer hundertprozentig. In der Praxis hat es sich als sinnvoll erwiesen, auf die Inclu- 
de-Funktion völlig zu verzichten und statt dessen nur mit »Exclude« zu arbeiten. 


gang. Wieviele Disketten Sie 
benötigen, läßt sich am linken un¬ 
teren Bildschirmrand ablesen. Sie 
finden dort diverse Statistiken: 
o »Selected Files«: Diese Zahlen 
beschreiben die Anzahl markier¬ 
ter bzw. ausgewählter Dateien 
(links) und die ingesamt eingele¬ 
senen bzw. zur Verfügung ste¬ 
henden (rechts). 

o »Selected Size«: Die rechte 
Zahl repräsentiert den Umfang al¬ 
ler auf der Festplatte bzw. dem 
Unterverzeichnis eingelesenen 
Dateien in Bytes, die linke Zahl 
sagt aus, wieviele Bytes wirklich 
gesichert werden, 
o »Archive Size«: Hier läßt sich 
die Größe des Archivs in KByte 
ablesen. Diese Zahl unterschei¬ 
det sich natürlich von der unter 
»Selected Size« angegebenen, 
da zu den eigentlichen Dateien 
noch weitere Informationen im 
Archiv notwendig sind. Rechts 
davon erscheint die Anzahl 
benötigter Disketten. Eine »8,1« 
besagt, daß 8,1 Disketten ge¬ 
braucht werden. Da es keine Vio- 
Diskette gibt, müssen demnach 
neun Disketten bereitgelegt wer¬ 
den (die Vorausberechnung der 
Diskettenanzahl ist bei einge¬ 
schalteter Komprimierung nicht 
möglich, statt dessen erscheinen 
drei Fragezeichen). 

Legen Sie nun also die erste 
Diskette ein und bestätigen Sie 
die Aufforderung der Dialogbox 
durch Selektieren des Schalters 
»Proceed«. HDBackup zeigt 
während des Backups die Anzahl 
schon gesicherter sowie die noch 
zu sichernden Dateien an. Ist die 
erste Diskette voll, verlangt HD¬ 
Backup die nächste. Legen Sie 
nun die zweite ein, klicken Sie 
wiederum auf »Proceed« und be¬ 
schriften Sie die Disketten so: 

Name des Backups (z.B. der 
Name der Festplatte) 
o Datum des Backups 
o Diskettennummer sowie die 
Anzahl der Disketten des Siche¬ 
rungssatzes (z.B. »1 von 9«, »2 
von 9« etc.) 


c> Hinweis, daß es sich um eine 
vollständige Sicherung handelt 
Nach Beendigung des Backups 
fordert Sie HDBackup auf, die 
Diskette »LOGDISK:« einzulegen. 


(Diese Vorgabe hatten wir zuvor 
Im Tool-Type angegeben. Beläßt 
man es bei der Standardeinstel¬ 
lung, versucht HDBackup, die 
Protokolldatei auf der Festplatte 
»WORK:« zu sichern) Aus nicht 
nachvollziehbaren Gründen sucht 
das Programm nun ein Verzeich¬ 
nis mit dem Namen der Festplatte 
(also z.B. »Logdisk:dhO«). Dieses 
existiert natürlich nicht. Beantwor¬ 
ten Sie den Versuch also mit 
»Cancel«, legen Sie die soeben 
formatierte Diskette ein und se¬ 
lektieren Sie diese im Requester. 
HDBackup gibt Im Textfeld »Da¬ 
tei« bzw. »File« schon einen Na¬ 
men für die Protokolldatei vor - 
das aktuelle Datum. Es empfiehlt 
sich, diesen aussagekräftiger zu 
gestalten, indem der Festplatten¬ 


name und das Sicherungsverfah¬ 
ren in den Dateinamen mit ein¬ 
fließt (z.B. »DH0-F-23Jan94«). 
»F« steht für »Full«, »I« Ist dann 
zu venA^enden, wenn es sich um 
eine Teilsicherung handelt (»In- 
cremental«). 

Das Backup ist nun (eigentlich) 
abgeschlossen. Da es HDBackup 
aber - wie schon erwähnt - ver¬ 
säumt, die Archivierungs-Bits zu 
setzen, ist das manuell nachzu¬ 
holen. Starten Sie die »Shell« 
aus dem »System«-Verzeichnis 
der Workbench, wechseln Sie auf 
die entsprechende Festplatte 
bzw. das Verzeichnis mit Hilfe 
des CD-Befehls [2] und geben 
Sie das PROTECT-Kommando 
ein. Beispiel: 

cd dhO: (oder) 
cd dhO;Tools 
protect #? +a all 

Mit den angegebenen Parame¬ 
tern setzt das PROTECT-Kom¬ 
mando für alle Dateien und Ver¬ 
zeichnisse das Archivierungs- 
Flag. Jetzt erst Ist das Backup 
vollständig. 

Teilweise Sicherung 

Nehmen wir an, die vollständi¬ 
ge Sicherung ist nun schon eine 
Woche her. Es ist also an der 
Zeit, die neu hinzugekommenen 
bzw. modifizierten Dateien eben¬ 
falls auf Diskette zu verewigen. 
Nein, keine Angst! Das Backup 
dauert nicht so lange wie das der 
ganzen Festplatte, schließlich 
handelt es sich um vergleichswei¬ 
se wenige Dateien. 

Starten Sie HDBackup, selek¬ 
tieren Sie aus dem »Project«- 
Menü »Backup« und wählen Sie 
die Festplatte oder ein Verzeich¬ 
nis aus (wie schon bei der voll¬ 
ständigen Sicherung). Um nun al¬ 
le Dateien ohne Archivierungs- 
Flag in Erfahrung zu bringen, 
muß der Schalter »Archive Bit« 
auf der linken Seite des Fensters 
aktiviert und anschließend 
»Exclude« ausgewählt werden (s. 
Kasten »Selektieren von Datei¬ 
en«). Die wirklich zu sichernden 
Dateien und der daraus resultie¬ 
rende Archivumfang läßt sich aus 
den statistischen Angaben unten 
links ablesen. Bevor Sie die Teil¬ 
sicherung durchführen, empfiehlt 
es sich, das Menü »Options/ 
Backup Dir Structure« zu deakti¬ 
vieren, da die komplette Ver¬ 
zeichnisstruktur schon im voll¬ 
ständigen Backup gesichert wur¬ 
de. Starten Sie die Sicherung via 
»Start« und beschriften Sie die 
Disketten wiederum mit Datum, 
Name, Diskettennummer sowie 
dem Hinweis »Incremental«. Der 
Name der Protokolldatei sollte 


Komprimieren der Dateien 


Komprimiert man Dateien, muß man sich über eines im klaren sein: Das Packen 
benötigt, abhängig vom Dateiumfang, sehr viel Hauptspeicher. Das liegt am ver¬ 
wendeten Unix-Kompressionsverfahren, denn die in BRU implementierte Variante 
erlaubt lediglich das Packen kompletter Dateien, nicht von Teilen davon. Liegt 
nun eine umfangreiche Datei vor, muß diese in komprimierter Form ins temporäre 
Verzeichnis passen - und das ist in der Regel die RAM-Disk [2]. Verfügt man 
über wenig Speicher (2 MByte oder weniger), sollte von einer Komprimierung ab¬ 
gesehen werden. Paßt die Datei nicht in den Speicher, wird sie in nicht kompri¬ 
mierter Form gesichert. Bedenken Sie außerdem, daß beim Zurücksichern eben¬ 
falls entsprechender Speicher fürs Dekomprimieren zur Verfügung stehen muß. 

So vorteilhaft die Komprimierung auch sein mag (abhängig von der Datei schrumpft 
der Umfang zwischen 30 und 70 Prozent) - der Nachteil liegt doch klar auf der 
Hand: die langsame Geschwindigkeit. Komprimierverfahren sind sehr recheninten¬ 
siv, und wer über keinen schnellen Prozessor verfügt (z.B. einen MC68030 mit 
mind. 25 MHz), sollte schon allein deshalb die Komprimierung nicht einstellen. 


76 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 









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WISSEN 

WORKBENCH-PROG RAMME 


nun ebenfalls Rückschlüsse dar¬ 
auf zulassen, daß es sich um ei¬ 
ne Teilsicherung handelt (z.B. an¬ 
stelle des »F« ein »I« in den Na¬ 
men einfließen lassen). 

Abschließend sind nun wieder 
die Archivierungs-Bits zu setzen. 
Wie das funktioniert, demonstrier¬ 
ten wir schon bei der vollständi¬ 
gen Sicherung - die Vorgehens¬ 
weise ist hier identisch. 
Rücksichern von Dateien 

Hoffen wir, daß es niemals da¬ 
zu kommt, daß Sie diese Funkti¬ 
on benötigen. Ist es dennoch der 
Fall, gehen Sie so vor: 

Starten Sie HDBackup und 
wählen Sie aus dem Menü die 
Funktion »Project/Restore«. Ab¬ 
hängig von der Konfiguration ver¬ 
langt das Programm nun das 
Laufwerk »WORK:« oder »LOG¬ 
DISK:«. Der Grund: HDBackup 
benötigt die Protokolldatei. Wäh¬ 
len Sie mit Hilfe des Datei-Re- 
questers die gewünschte Proto¬ 
kolldatei aus und bestätigen Sie 
die Auswahl mit »OK«. Nach kur¬ 
zer Ladezeit präsentiert HD¬ 
Backup die gesicherte Verzeich¬ 
nisstruktur und die Dateien. In 
der Regel ist es nicht nötig, alle 
Dateien zurückzusichern. Wie Sie 
Dateien auswählen, finden Sie im 
Kasten »Selektieren von Datei¬ 
en«. Bevor Sie den »Restore«- 


Vorgang nun starten, sollten Sie 
das Laufwerk auswählen, von 
dem zurückgesichert werden soll. 
Tun Sie das via »Devices«-Menü. 

Mit »Start« weisen Sie HD¬ 
Backup nun an, den Schreibpro¬ 
zeß zu starten. Natürlich weiß das 
Programm nicht, ob die Dateien 
ins ursprüngliche Verzeichnis 
oder in ein anderes zu schreiben 
sind. Deshalb fragt es Sie nun, 
auf welches Laufwerk bzw. In wel¬ 
ches Verzeichnis das Zurück¬ 
schreiben erfolgen soll. Möchten 
Sie beispielsweise nur eine Datei 
aus Vergleichsgründen zurücksi¬ 
chern, empfiehlt es sich, diese in 
die RAM-Disk zu kopieren. 

Mit »OK« starten Sie nun defi¬ 
nitiv die Rücksicherung. Erfolgt 
ein komplettes Zurückschreiben 
aller Daten, müssen zunächst das 
vollständige Backup und nach 
und nach die verschiedenen Teil¬ 
sicherungen restauriert werden. 
Arbeiten mit HDBackup 

Leider hapert's beim Pro¬ 
grammverbund »HDBackup« und 
»BRD« an vielen Details. Daher 
Ist es eigentlich unverständlich, 
daß Commodore diese Wahl ge¬ 
troffen hat und die offensichtlichen 
Fehler entweder wissentlich in 
Kauf nimmt oder einfach nie über¬ 
prüft hat. Dabei liegt das weniger 
am Programm »BRD«, sondern 


Tips & Tricks zu HDBackup 


1. Die Online-Hilfe 

Englisch-Versierte haben die Möglichkeit, auf eine kurze, aber prägnante, Online- 
Hilfe zurückzugreifen. Aufrufen läßt sich diese übers Menü »Project/Help«. Klickt 
man mit der Maus auf die hervorgehobenen Textteile, kann man so zu detaillier¬ 
ten Beschreibungen verzweigen. 

2. Überprüfen des Backups 

Eigentlich sollte diese Funktion direkt über das Programm HDBackup möglich 
sein. Der Menüpunkt existiert zwar (»Project/Inspect«), er ist allerdings nicht an¬ 
wählbar und bleibt uns somit leider verschlossen. Doch gerade das Überprüfen 
auf ein fehlerfreies Backup ist enorm wichtig. 

Aber es geht, wenn auch über Umwege, trotzdem. Anstatt die Verifikation via HD¬ 
Backup durchzuführen, nehmen wir den direkten Weg und rufen das Programm 
BRU direkt auf. Starten Sie die Shell [2] und geben Sie dieses Kommando ein: 
bru -i -VW -f dfO: 

Ändern Sie den letzten Parameter z.B. in »-f df1:«, wenn Sie die Backup-Disket¬ 
ten im Laufwerk »Df1:« überprüfen möchten. Stellt BRU Ungereimtheiten fest, 
bleibt nichts anderes übrig, als die fehlerhaften Dateien erneut zu sichern. 

3. Formatieren von Disketten 

Auch wenn Disketten vor dem Backup nicht formatiert werden müssen, sollten 
Sie es dennoch tun. Denn erst dann kann man fast hundertprozentig sicher sein, 
daß das Backup auf den Disketten einwandfrei ist. 

4. Rücksichern ohne Protokoildatei 

Verzagen Sie nicht gleich, wenn Sie Dateien restaurieren möchten, die Diskette 
mit der entsprechenden Protokolldatei aber kaputt oder nicht auffindbar ist. Es ist 
dennoch möglich, die Daten zurückzuspielen. Wählen Sie hierfür den Menüpunkt 
»Project/No-log Restore«. Zwar zeigt HDBackup nun keine Dateiliste zur Auswahl 
an, via »Start« und Angabe des Ziellaufwerks lassen sich die Daten aber den¬ 
noch zurückholen. Klar, daß dann keinerlei Anzeige über die noch zurückzu¬ 
schreibenden Dateien erfolgt. 

5. Programme immer zu Hand - die Notfalldiskette 

Stellen Sie sich für den Fall der Fälle eine Notfalldiskette zusammen. Sie sollte 
startfähig sein, die wichtigsten Shell-Kommandos sowie die Programme BRU und 
HDBackup enthalten. Ein Installationsskript für die Zusammenstellung einer solchen 
Diskette finden Sie auf unserer PD-Diskette (Seite 48, Disk 2). Ganz wichtig: Das 
Installationsskript sichert bei Commodore-kompatiblen Festplatten alle relevanten 
Daten, also Größe, Anzahl der Partitionen usw. Beim Start mit der Notfalldiskette 
werden diese automatisch restauriert und das Backup-Programm aufgerufen. 



Das Programm »BRU« 


BRU ist das Herz von HDBackup und für den eigentlichen Sicherungsprozeß ver¬ 
antwortlich. BRU ruft man aus dem Shell mit diversen Optionen auf. 
bru Modus [Kontrolloptionen] [Auswahloptionen] [Dateien] 

Die wichtigsten sind: 

Modus 

-c Erstellt ein neues Archiv entweder in einer Datei oder direkt auf 

ein Backup-Medium 

-d Sucht und meldet ggf. Unterschiede zwischen dem Backup und 

den Originaldateien 

-e Berechnet die benötigte Anzahl der Backup-Medien (gilt nicht für 

komprimierte Dateien) 

-g Gibt globale Informationen über das Backup aus, also das Erstel¬ 

lungsdatum, Größe des Backup-Mediums etc. 

-h Druckt eine Kurzübersicht dieser Optionen auf den Bildschirm aus 

-i Überprüft das Backup auf Fehlerfreiheit 

-t Listet das Inhaltsverzeichnis des Backups auf 

-X Sichert bestimmte oder alle Dateien zurück 


Kontrolloptionen 


-Ac 

-As 

-Ar 

-f <Datei> 
-L <Name> 
-ll,<Name> 


-Z 


Löscht nach dem Sichern der Datei das Archivierungs-Flag 
Setzt nach dem Sichern das Archivierungs-Flag der Datei 
Überspringt beim Sichern alle Dateien, deren Archivierungs-Flag 
gesetzt ist (für Teilsicherungen wichtig) 

Gibt das Laufwerk oder die Datei an, auf das bzw. in die der Si¬ 
cherungsprozeß erfolgen soll 

Weist dem Backup einen Namen zu, der mit »bru -g« ausgegeben 
wird 

Schreibt die Ausgabe während der Sicherung nicht ins Shell-Fen¬ 
ster, sondern in die Datei <Name> 

Schaltet die Ausgabe über den Fortgang des Sicherungs- bzw. 
Rücksicherungsverfahren ein. »-vv« und »-vw« ermöglichen noch 
detaillierte Angaben. 

Komprimierung aktivieren 


Auswahloptionen 

-n <tt-mm-jj> Wähle nur Dateien aus, die seit dem angegebenen Datum modifi¬ 
ziert wurden 


Dateien 

* Alle Dateien, Verzeichnisse und Unterverzeichnisse 

[A,a]* Alle Dateien, die mit »A« oder »a« beginnen. Vorsicht: Da das 

Programm BRU von Unix portiert wurde und unter Unix die Klein- 
und Großschreibung von Dateien unterschieden wird (nicht bei 
AmigaDOS), muß hier sowohl das große wie auch das kleine »a« 
angegeben werden. 

Beispiele 

bru -c -f dfO -f dfl: -vw -Z -As sys: 

Dieses Kommando führt eine vollständige Sicherung der Festplattenpartition 
»Sys:« auf die Laufwerke »DFO:« und »DF1:« durch, gibt darüber detailliert Aus¬ 
kunft, komprimiert die Dateien und setzt zusätzlich das Archivierungs-Flag. 

Wichtig: Wenn Sie BRU via Shell starten, wechseln Sie zuvor ins entsprechende 
Verzeichnis bzw. auf die Partition und starten Sie BRU ohne jede Dateiangabe: 
cd work: 

bru -c -f dfO: -vw -Z -As 
oder 

cd work : Dokumente 

bru -c -f ram: Archiv -As 

Der Grund: Geben Sie (wie im ersten Beispiel) den Gerätenamen mit an, ist das 
Zurücksichern nur auf das gleiche Gerät bzw. das Laufwerk mit gleichem Namen 
möglich. Starten Sie BRU ohne Laufwerksangabe, wird lediglich die Verzeichnis¬ 
struktur gesichert, dei Dateien aber lassen sich auch später auf beliebige Daten¬ 
träger zurückschreiben. 


vielmehr an der grafischen Com- 
modore-Schnittstelle »HD Back¬ 
up«. Es ist zwar ganz nett, daß in 
der deutschen Dokumentation 
Funktionen beschrieben werden - 
wenn sie dann allerdings nicht 
funktionieren bzw. erst gar nicht 
aufrufbar sind, gibt einem das 
doch zu denken. Erfahrenen Ami- 
ga-Besitzern mag das vielleicht 
zumutbar sein - Ein- und Umstei¬ 
gern aber sicherlich nicht! 

Deshalb: Wenn Sie sich ein 
wenig mit der Shell-Bedienung 
auskennen [2], verzichten Sie völ¬ 
lig auf HDBackup und kreieren 


Sie Ihre Festplattensicherung 
ausschließlich mit BRU. 

Um Ihnen die Arbeit mit BRU 
zu erleichtern und die Fehler von 
HDBackup - so gut es eben geht 
- zu umgehen, finden Sie auf un¬ 
serer PD-Dlskette (Seite 48, Disk 
2) diverse Programme (Skripts), 
die sich von der Workbench star¬ 
ten lassen und interaktiv mit der 
Maus zu bedienen sind. ■ 

Literaturhinweise: 

[1] Franz-Josef Reichert und Rainer Zeitler: 
Perfekter Einstieg, AMIGA-Magazin 1/94, 

Markt & Technik Verlag AG 

[2] Zeitler, Rainer. Altlasten - Die Amiga-Shell, 
AMIGA-Magazin 2/94, Markt & Technik Verlag AG 


78 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 








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Think Pink 

Pittkie 

Der Außerirdische »Pinkie« ist 
Dinosaurierfan. Das ist heutzuta¬ 
ge zwar nichts besonderes, Pin¬ 
kie geht aber einen Schritt weiter: 
Er macht sich von seinem Hei¬ 
matplaneten »Purple« auf den 
Weg, die letzten Dino-Eier in der 
Galaxis und damit den Fortbe¬ 
stand der Saurier zu retten. 

Weil Pinkie ein friedfertiger 
Außerirdischer ist (außergewöhn¬ 
lich, wenn man anderen Action¬ 
spielen glauben darf), ist sein ein¬ 
ziges Hilfsmittel das Pinkiemobil, 
ein Einrad mit Sprungfeder und 



Rosa Außerirdischer: Pinkie 
will die Dinosaurier retten 


einem Boxhandschuh, mit dem 
Widersacher zur Seite geschubst 
werden. So ausgerüstet muß sich 
der junge Alien (er ist lediglich 14 
Zargels alt) auf die Reise ma¬ 
chen, um sein schwieriges Vor¬ 
haben zu verwirklichen. Zahl¬ 
reiche lustige Szenen sorgen für 
Unterhaltung - im Weltraum hört 
dich niemand lachen. 

Das Spiel ist für das zweite 
Quartal 1994 geplant und soll so¬ 
wohl für alte Amigas als auch für 
AA-Modelle und auch das CD32 
verkauft werden. 

Noch mehr Expansion 

Sterneasiedler 

Kein Zweifel, die Erde ist zu 
eng geworden. Neuen Raum, um 
sich anzusiedeln, findet man nur 
noch auf anderen Planeten. 



Splele-Hits der AMIGA-Play-Leser 

1. 

Civilization 

Microprose 

2. 

Syndicate 

Electronic Arts 

3. 

Indiana Jones IV 

LucasArts 

4. 

History Line 

Blue Byte 

5. 

Anstoß 

Ascom 

6. 

Elite II 

Game TEK/KonamI 

7. 

Battle Isle 

Blue Byte 

8. 

Lemmings 2 

Psygnosis 

9. 

Turrican 3 

Rainbow Arts 

10. 

Wing Commander 

Mindscape 


Die fünf glücklichen Gewinner unserer monatlichen Spiele-Hits- 
Auslosung stehen wieder fest: Je einmal Zool 2, 
gestiftet von Gremlin, gewinnen: 

J. Gajewski, 44892 Bochum 

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B. Koch, 52068 Aachen 
M. Brath, 20539 Hamburg 

Schicken Sie uns eine Postkarte mit Ihren drei aktuellen Lieblings¬ 
spielen. Wie immer haben wir fünfmal das »Spiel des Monats« zu 
vergeben; ein von uns in jeder Ausgabe gewähltes, brandaktuelles 
Spitzen-Game. Der Rechtsweg Ist ausgeschlossen. Mitarbeiter 
der Markt & Technik Verlag AG sowie deren Angehörige dürfen 
sich nicht beteiligen. Ihre Postkarte schicken Sie bitte an: 

Markt & Technik Verlag AG 
AMIGA-Redaktlon 
Stichwort: Splele-Hits 
85531 Haar bei München 


der Kämpfer, »Maschinen« ist für 
den technischen Fortschritt zu¬ 
ständig und »Kontrolle« entschei¬ 
det, wo das Geld für die kostspie¬ 
ligen Unternehmen herkommen 
soll. »Strategie« definiert An¬ 
griffsziele, falls man seinen ex¬ 
pansionistischen Bestrebungen 
etwas mehr Nachdruck verleihen 
will. Gelegentliche Unwägbar¬ 
keiten sorgen für immer neue 
Herausforderungen, z.B. kann ei¬ 
ne Insektenplage das Nahrungs¬ 
mittelangebot reduzieren. 

Die Aufgabe des Spielers ist es 
nun, die Kapazitäten der ihm an¬ 
vertrauten Menschheit sinnvoll zu 
verteilen. Wer den Erdenbürgern 




zuviel Steuern aufhalst, bekommt 
zwar kurzfristig mehr Geld in den 
Staatshaushalt, bremst aber das 
Wirtschaftswachstum (kennen wir 
das nicht Irgendwoher?). Zum 
technischen Fortschritt gehören 
z.B. die Energieerzeugung, die 
Art des Treibstoffs oder die 
Nahrungsbeschaffung. Wer sich 
hier verbessert, kann bald die er¬ 
sten Schritte hinaus In den 
Weltraum wagen. 

Angestoßen 

Arcaäe Pool 

Das Spiel »Billlard« scheint auf 
Filmemacher und Programmierer 
von Computerspielen eine seltsa¬ 
me Faszination auszuüben. 
»Team17« will eine weitere Simu¬ 
lation auf den Markt bringen, die 
sich mit Cues und Billardkugeln 
befaßt. Sieben unterschiedliche 
Spielmodi stehen zur Verfügung. 
Bis zu acht menschliche Spieler 
oder bis 32 Computergegner ver¬ 
schiedener Spielstärke treten ge¬ 
geneinander an. Für die rechte 


DLPlVEn ONE 




Zum Kugeln: Arcade Pool ist 
eine AGA-Billardsimulation 

Stimmung sorgen Hintergrund¬ 
musik, Applaus des Publikums 
und diverse Klangeffekte, welche 
Team17 direkt aus der Spielhalle 
aufgenommen und digitalisiert 
hat. Für die AA-AmIgas soll das 
Spiel mit Grafiken in 128 Farben 
auf den Markt kommen. 

Der Hersteller verspricht reali¬ 
stische Ballbewegungen und ein¬ 
fache Steuerung. Noch im ersten 
Quartal 1994 sollen die Spieler 
die Billardsimulation selber aus¬ 
probieren können. 




Dieser Idee hat sich das Spiel 
»Sternensiedler« angenommen. 
Ab August 1994 will Wolf 
Software das interplanetarische 
Strategiespiel in deutscher 
Fassung auf den Markt bringen. 

Vier Untermenüs geben dem 
Spieler Kontrolle über die 
Aktionen seiner reiselustigen 
Untertanen. »Armee« gibt Infos 
über Truppenstärke, Ausrüstung 


Der Anfang: Hier beginnt das 
Unternehmen Sternensiedler 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


81 

















von Carsten Borgmeier 

Wiz und Liz, zwei Zauberer, le¬ 
ben auf einem mystischen Plane¬ 
ten namens Pum und rühren aus 
dem magischen Obst, das dort an 
den Bäumen hängt, allerlei Zau¬ 
bertränke zusammen. Jedesmal 
warten sie gespannt darauf, wel¬ 
che Wirkung wohl das neue Ge¬ 
bräu haben mag. Rund um ihr 
Häuschen hoppeln zahlreiche Ha¬ 
sen, die aber keineswegs auf ihr 
Ende in der Bratröhre warten, son¬ 
dern ausschließlich zum Knuddeln 
und Streicheln da sind. Als die bei¬ 
den wieder einmal an ihrem Zau¬ 
berkessel experimentieren, erin¬ 
nern sie sich plötzlich, daß drinnen 
auf dem Herd die Milch überzuko¬ 
chen droht. So überlassen sie den 
Kessel für ein paar Minuten sich 
selbst und der Zaubertrank tut sei¬ 
ne fatale Wirkung. Alle langohri- 
gen Lieblinge der beiden Magier 
werden über die verschiedenen 
Länder des Planeten verteilt und 
Wiz und Liz schnüren ihr Bündel, 
um sich auf die Suche nach ihnen 
zu begeben. 

Die Vorgeschichte dieses neu¬ 
en Jump-and-Runs von Psygno- 
sls klingt absolut genretypisch. 
Statt Sternchen oder Diamanten 
haben die beiden Zauberer ledig¬ 
lich eine Horde von Hasen einzu¬ 
sammeln. Die Tatsache, daß es 
hier zwei Helden gibt, deutet auf 
einen Mehrspielermodus hin, und 
genauso ist es. Versammeln sich 
zwei Spieler vor den Bildschirm, 

M-E-l-K-U-H-e 

Die Rettung von Nagetieren 
scheint dem Entwicklerteam von 
Psygnosls offenbar sehr am 
Herzen zu liegen, schließlich 
sorgten sie bereits für die 
schicksalshafte Begegnung mit 
den Lemmings. So läßt sich 
denn auch eine gewisse Ähn¬ 
lichkeit in der Gestaltung der 
Levels nicht leugnen. Dement¬ 
sprechend positiv fällt der opti¬ 
sche Eindruck aus. Auch die 
musikalische Untermalung geht 
flüssig ins Ohr. Für ein Jump- 
and-Run ist das Gameplay 
überraschend komplex ausge¬ 
fallen. Darüber hinaus läßt es 
sich sehr individuell den Fähig¬ 
keiten des Spielers anpassen 
und beeindruckt durch ausge¬ 
zeichnete Handhabung. Für 
Liebhaber hektischer Geschick¬ 
lichkeitsspiele bietet sich hier ei¬ 
ne neue Herausforderung. 



Zauberer auf Wanderschaft 



Trautes Heim: Was tut ein Zauberer nicht alles für seine 
Haustiere, sogar das vertraute Hexenhaus bleibt zurück 


die verbleibende Zelt erhöhen; es 
gibt aber auch Icons, die Buch¬ 
staben wieder verschwinden las¬ 
sen. Die Zauberer können Früch¬ 
te aus den Ebenen in die Helmat¬ 
welt mitnehmen, um daraus im 
Zauberkessel Tränke zu brauen, 
die beispielsweise den Eingang 
zu einer Bonusebene öffnen oder 
zu einem Extraleben verhelfen. 
Um einen Zaubertrank zu brauen, 
müssen immer zwei Früchte in 
den Kessel gelangen. Eine be¬ 
stimmte Kombination aus zwei 
verschiedenen Früchten erzielt 
immer dieselbe Wirkung. Nach 
der erfolgreichen Rettung aller 
Hasen gilt es, so schnell wie 
möglich den Ausgang zu finden, 
der dann wieder in den heimatli¬ 
chen Garten zurückführt. 

Nach einer bestimmten Anzahl 
durchforsteter Landschaften be¬ 
kommen es die Zauberer mit ei- 




Bergauf - bergab: Der Zauberer mit dem zünftigen spitzen 
Hut kämpft sich durch achterbahnähnliche Szenarien 


teilt sich der Screen und ermög¬ 
licht es einem, an verschiedenen 
Orten desselben Levels einen 
ausgeklügelten Konkurrenzkampf 
zu bestreiten, in dem es darum 
geht, schneller als der Gegner al¬ 
le Hasen eines Levels einzufan¬ 
gen. Hierzu genügt eine bloße 
Berührung, und schon wird der 
betreffende Nager in heimatliche 
Gefilde teleportiert. An seiner 
Stelle entsteht ein Buchstabe, 
Teil eines Lösungswortes, das 
nach Abschluß des Levels gleich¬ 
zeitig als Paßwort fungiert. 

Über einen Eingang bei ihrem 
Haus gelangen die Zauberer auf 
die Auswahlebene, die in Form 
einer Achterbahn die Zugänge zu 


den einzelnen Levels enthält. Wie 
viele das sind, hängt vom gewähl¬ 
ten Schwierigkeitsgrad ab. Die 
Namen der Ebenen stehen für 
das vorherrschende Erschei¬ 
nungsbild (Woodland, Desertland, 
Grassland etc.). Nachdem das 
Lösungswort komplett Ist, er¬ 
scheint eine Zahl, die darüber in¬ 
formiert, wie viele Hasen noch zu 
retten sind. Anstelle des Buchsta¬ 
ben wird nun jedes eingefangene 
Tierchen mit einem Bonus-Icon 
belohnt. Auf diese Weise läßt sich 



nem Monster zu tun. Um es zu 
besiegen, bedienen sie sich eines 
Zauberstrahls, der zielgerichtet 
auf verwundbare Stellen abzufeu¬ 
ern ist. In höheren Schwierig¬ 
keitsgraden gibt es ein weiteres 
Problem zu meistern. Nicht genug 
damit, daß die schnuckligen Tier¬ 
chen immer zahlreicher werden 
und dafür immer weniger Zeit zur 
Verfügung steht; sie drohen wie 
Seifenblasen zu platzen, eine 
weitere üble Auswirkung des mi߬ 
lungenen Experiments. Das reich¬ 
lich mit voreinstellbaren Optionen 
ausgestattete Spiel läuft auf allen 
Amigas, die über 1 MByte Spei¬ 
cher verfügen. ms 


Amiga-test 





9,6 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

1 

X 

X 

X 

X 


Sound 

1 

X 

X 

X 



Spielidee 

X 

X 

X 

X 

X 


Motivation 

1 

X 

X 

X 

X 



Preis: ca. 90 Mark 
Hersteller: Psygnosis 
Anbieter: Rushware 


82 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 











































imiii 








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Ihr trutziges Märchenschloß ist 
dos Zentrum Ihrer Macht 


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überall in Ihrem Reich entstehen kleine Siedlungen 


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suchen, Ihnen Ihren Reichtum zu nehmen 


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Sie wollten schon immer Ihr eigener Herr sein? Dann 
sollten Sie nicht sparen, bis Sie sich einen Zwergstaat 
leisten können. Lassen Sie sich entführen in die Welt 
der "Siedler". Sie allein bestimmen, wie Sie Ihr Reich 
gestalten, wie groß Ihre Siedlung wird, ob Sie sich in 
aller Ruhe auf Ackerbau, Viehzucht und Fischfang be¬ 
schränken, oder die industrielle Revolution starten. Ihre 
Geologen werden Ihnen nur sagen können, wo Erze, 
Kohle oder Gold zu finden sind. Sie haben es in der 
Hand, Bergwerke, Stahlhütten und Werkzeugmacher 
zu plazieren und so den Handel innerhalb Ihres Rei¬ 
ches zu beleben. Lassen Sie Wachhütten, Türme oder 
Garnisonen bauen, um sich vor den feindlichen Rittern 
zu schützen. Gewinnen Sie neue Ländereien. Vielleicht 
verbirgt sich hinter dem Gebirgspaß im Norden ein 
fruchtbares Tal, an dessen Weihern Ihre Fischer die 
Netze auslegen können! Lauschen Sie dem Zwitschern 
der Vögel und dem Rauschen des Windes, dem Schla¬ 
gen der Wellen und dem Klirren stählerner Schwerter. 


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ihnen in ihren bis zu 20 verschiedenen Berufen zu, wäh¬ 
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Tritt den Ball 



von Carsten Borgmeier 

Wer bei Football-Übertragun¬ 
gen friedlich entschlummert und 
sich bei »Speedball II« zu Tode 
gelangweilt hat, weil die Akteure 
allzu freundlich miteinander um¬ 
gingen, dem bietet Millenium ein 
Sportereignis der besonderen Art: 
Hier fließt Blut, hier rollen Köpfe; 
das Ausschalten von Gegnern 
wird wörtlich genommen. Also ge¬ 
nau das Richtige für die lieben 
Kleinen, oder? 

Zeitlich ist diese Extrem-Bolze¬ 
rei so etwa im Jahre 2070 ange¬ 
siedelt; das sensationslüsterne 
Volk läßt sich von den altherge¬ 
brachten Sportarten nicht mehr 
aus der Reserve locken. Ein neu¬ 
es Spielprinzip muß her. Wichtig¬ 
ste Regel: Es gibt keine Regeln. 
In einem martialischen Wikinger- 
Ambiente kämpfen zwei Mann¬ 
schaften zu je sieben Spielern 
darum, das Ei ins gegnerische 
Tor zu bringen. Hierbei ist den 
Jungs jedes Mittel recht: Mit ei¬ 
nem Faustschlag wird der im Ball¬ 
besitz befindliche Gegner nieder¬ 
gestreckt, ein herzhafter Tritt in 
die Weichtelle sorgt dafür, daß er 
nicht so schnell wieder aufsteht. 
Auf dem Spielfeld herumliegende 


M-E’I-N’U-N-G 

Was soll man nun davon hal¬ 
ten? Handelt es sich hier um die 
trübe Zukunftsvision immer bru¬ 
taler werdender Sportarten, um 
einfache Gewaltverherrlichung 
oder eine witzig-satirische, 
wenn auch etwas derbe Variati¬ 
on eines bewährten Spielprin¬ 
zips? Aufgrund des gebotenen 
Vergnügens entscheide Ich 
mich für letzteres. Es wird wohl 
niemand nach einer ausgiebi¬ 
gen Runde Crazy Football los¬ 
ziehen, um auf der Straße fried¬ 
lichen Passanten die Köpfe ab¬ 
zuschlagen. Die Action auf dem 
Screen, der gesalzene Schwie¬ 
rigkeitsgrad und nicht zuletzt die 
gediegene Grafik sorgen für ein 
hohes Maß an Spielspaß. Auch 
die Soundeffekte tragen ihr 
Scherflein dazu bei. In Sachen 
Komplexität kann Crazy Foot¬ 
ball allerdings nicht mit einem 
Spitzengame wie »Speedball II« 
konkurrieren, auch die Präsen¬ 
tation liegt da noch eine Stufe 
höher. Wer es liebt, harte Jungs 
bei einem wirklich deftigen 
Mannschaftssport zu steuern, 
sollte sich diese Prügelei nicht 
entgehen lassen. 



Crazy Football 



Finstere Gestalten: Man sieht den Fußballern der Zukunft 
bereits an, daß sie auch auf dem Spielfeld kräftig hinlangen 



Volltreffer: Ob Ball oder Gegner getreten wird, ist egal, 
Hauptsache ist, es fliegt irgendetwas durch die Gegend 


Schwerter eignen sich hervorra¬ 
gend als Argumentationshilfe. Als 
Gewinner des Matches gilt derje¬ 
nige, dessen Mannschaft nach 
Ende der siebenminütigen Spiel¬ 
zeit die meisten Tore erzielt oder 
mindestens sechs gegnerische 
Spieler Ins Jenseits befördert hat. 
Herrscht nach Ende der regulären 
Spielzeit noch immer Gleich¬ 
stand, wird der Ball aus dem 
Spiel genommen und die soge¬ 
nannte Verletzungszeit eingeläu¬ 
tet. Jetzt geht es nur noch darum, 
die Mitglieder der gegnerischen 
Mannschaft auszuschalten. 

Aber wo soll angesichts eines 
solch hohen Spielerverschleißes 
qualifizierter Nachschub herkom- 
men? Ganz einfach: Dank moder¬ 
ner Gentechnologie werden Retor¬ 
tenspieler gezüchtet. Viel Mus¬ 


keln, wenig Hirn, und vor allem 
einfache Wartung und Reparatur. 
Nach dem Spiel dient der Umklei¬ 
deraum dazu, eine arg mitgenom¬ 
mene Mannschaft wieder in ein 
schlagkräftiges Team zu verwan¬ 
deln. Solche Behandlungen, vor 
allem die Rekonstruktion gesplit¬ 
terter Schädel, kosten jedoch eine 
Menge Geld; das hierzu verfügba¬ 
re Budget läßt sich durch Siege 
auf dem Spielfeld wieder auffüllen. 

Drei verschiedene Spielmodi 
laden zum Schlachtfest: Der Un- 
friendly-Mode beinhaltet drei Vari¬ 
anten (»Einzelspiel«, »Best of 
Three«, »Best of Seven«) und 



bietet ein bis zwei Mitspielern Ge¬ 
legenheit für ein schnelles Spiel. 
In der Knockout-Funktion stehen 
sich acht Teams gegenüber. Je¬ 
weils die Sieger einer Ausschei¬ 
dungsrunde kommen weiter, bis 
sich die beiden besten Mann¬ 
schaften zum Finale treffen. Der 
Liga-Modus schließlich bildet den 
Hauptbestandteil des Spiels. Ins¬ 
gesamt gibt es vier Ligen, von 
den vergleichsweise harmlosen 
Vikings bis zu den alles nieder¬ 
walzenden Rhinos. Mit dem Ziel, 
sich den Spitzenplatz der ersten 
Liga zu erkämpfen, beginnt der 
Neuankömmling ganz unten bei 
den Vikings. Eine Saison er¬ 
streckt sich über sechs Spiele. 
Die Mannschaft, die am Ende die 
meisten Punkte vorweisen kann, 
steigt in die nächsthöhere Liga 
auf. Eine Paßwortfunktion sichert 
erzielte Erfolge. 

Neben den bereits erwähnten 
Schwertern liegen auf dem Spiel¬ 
feld auch allerlei andere nützliche 
Gegenstände herum. Ein Schild 
verleiht dem jeweiligen Spieler ei¬ 
nen besseren Schutz gegen An¬ 
griffe, während ein Hase seine 
Geschwindigkeit erhöht. Blitze, 
Bomben und andere Nettigkeiten 
helfen bei der Überwindung 
störender Gegner, und Zauber¬ 
tränke machen einen sogar kurz¬ 
zeitig unsichtbar. ms 


Amiga-test 




Crazy Football 

9,0 

von 12 

GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

X 

X 

X 

X 

X 


Sound 

1 

X 

X 

X 



Spielidee 

X 

X 

X 

X 

X 


Motivation 

X 

X 

X 

X 

X 



Preis: ca. 80 Mark 
Hersteller: Millenium 
Anbieter: Leisuresoft 



84 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 












































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von 0^ Commodore 


t- > 








von Carsten Borgmeier 

Globdule, ein einsamer, verlas¬ 
sener, rosaroter Tropfen mit 
großen neugierigen Augen, hat 
es in eine trostlose Höhle ver¬ 
schlagen. Er wünscht sich nichts 
sehnlicher, als endlich ein Spiel¬ 
zeug zu werden um nicht mehr al¬ 
lein zu sein. Als dies der große 
Spielzeugmacher hört, beschließt 
er, unser wabberndes, springle¬ 
bendiges Sprite auf eine lange 
und gefährliche Reise durch zahl¬ 
reiche Länder zu schicken, an de¬ 
ren Ende die Erfüllung seines 
Traums steht. Jedes dieser Län¬ 
der besteht aus mehreren Ebe- 

M-E-l-N-U-H-G 

Ehre wem Ehre gebührt: Psyg- 
nosis und Ex Animo Designs 
haben es geschafft, das schon 
recht ausgelutschte Genre der 
Plattformspiele neu zu beleben. 
Globs Fähigkeit, sich fast über¬ 
all halten und von dort aus ab- 
springen zu können, ergibt ein 
völlig neues »Jump & Haft«-Ge- 
fühl. Es macht Spaß, die ersten 
Level zu erkunden und dabei al¬ 
le Möglichkeiten der raffinierten 
Steuerung auszuprobieren. Die 
hohe Qualität von Grafik, Sound 
und Animationen tut ihr übriges. 
Je weiter Glob jedoch vordringt, 
um so mehr frustrierende Ele¬ 
mente tauchen auf. Spätere 
Ebenen sind zum Teil so groß, 
daß eine Orientierung schwer 
fällt. Hier wären Karten oder 
Wegweiser eine große Hilfe. 
Große Gegner müssen mit Hilfe 
des Wirbelsprunges unschäd¬ 
lich gemacht werden, ein heik¬ 
les Unterfangen. Gelingt dieser 
nicht, und das ist öfter der Fall, 
so prallt Glob von den Widersa¬ 
chern oder anderen Objekten 
ab und berührt dabei unkontrol¬ 
liert einen oder mehrere Gefah¬ 
renpunkte. Damit geht schnell 
die Energie und ein Leben ver¬ 
loren. Glücklicherweise gibt es 
Leveicodes zum direkten Ein¬ 
stieg in ein bereits überstande¬ 
nes Land. Einige der schnelle¬ 
ren, hektisch wirkenden Musik¬ 
stücke können dabei gewaltig 
nerven, andere, wie die Titelme¬ 
lodie, sind jedoch so angenehm, 
daß man sie immer wieder 
hören kann. 

Alles in allem bleibt Globdule 
trotz kleinerer Schwächen ein 
Muß für alle Fans des Genres, 
denen hier mal wieder ein fri¬ 
scher Wind um die Nase weht. 




Festgeklebt: Der schleimige Held des Spiels bleibt an den 
meisten horizontalen und vertikalen Flächen kleben 



Punktesammeln: Mit seinen nützlichen Fähigkeiten kommt 
Glob auch an Schätze, die in entlegenen Ecken liegen 


nen, die es zu bewältigen gilt. So 
nimmt eines der seit langem origi¬ 
nellsten Plattformspiele seinen 
Lauf, für das Psygnosis eigens 
den Begriff Splatform-Spiel »er¬ 
funden« hat. 

Globdule, im folgenden nur 
noch Glob genannt, besitzt die 
seltene Gabe, an nahezu sämtli¬ 
chen Flächen, wie Decken, Bö¬ 
den, Wänden und Plattformen, 
haftenzubleiben. Dennoch kann 
er in drei Grundrichtungen, und 
zwar senkrecht sowie diagonal im 
45-Grad-Winkel springen, ebene 
Flächen entlanggleiten und ist zu¬ 
sätzlich auch im Flug einge¬ 
schränkt steuerbar. Hüpft er auf 
der Stelle, so geraten mit Hilfe 


seiner Elastizität auch größere 
Höhen in Reichweite. Mehrmali¬ 
ges Drücken der Feuertaste läßt 
Glob In der Luft wirbeln, eine Ei¬ 
genschaft, die viele seiner Geg¬ 
ner fürchten. Trifft er rotierend ei¬ 
nen mittelgroßen Widersacher, so 
verschwindet dieser und es müs¬ 
sen nur noch seine herumliegen¬ 
den Augen aufgesammelt wer¬ 
den, um ihn endgültig in die ewi¬ 
gen Jagdgründe zu schicken. 
Große Unholde geben jedoch 
erst nach mehrmaligen Attacken 




ihren Geist auf. Die kleinen Figu¬ 
ren sind pflegeleicht. Es reicht, 
sich auf sie fallen zu lassen, um 
ihnen ihr Licht auszupusten. 

Soll eine Ebene erfolgreich be¬ 
endet werden, muß zum einen ei¬ 
ne bestimmte Anzahl Augen ein¬ 
gesammelt werden, zum andren 
gilt es, eine Mindestmenge an 
Diamanten aufzulesen. Außer¬ 
dem ist es nützlich, allerlei Objek¬ 
te wie Äpfel, Kuchenstücke, Ge¬ 
schenke usw. zu horten. 

Dadurch erhöht sich der Punk¬ 
testand und bei genügend Fleiß 
gibt es neue Energie, für 50 Ster¬ 
ne sogar ein Extraleben. Dies ist 
auch dringend nötig, denn überall 
lauern Spitzen, Feuer und andere 
Gefahren, von den hartnäckigen 
Gegnern ganz zu schwelgen, bei 
deren Berührung stets einer von 
maximal 6 Energieblöcken verlo¬ 
rengeht. Eine zusätzliche Hürde 
sind verschlossene Türen zu Ge¬ 
heimgängen und Teleporter, zu 
denen Glob erst die passenden 
Schlüssel finden muß. 

Im Laufe des Spieles nehmen 
Komplexität und Schwierigkeits¬ 
grad der einzelnen Ebenen stetig 
zu. Ebenso vielfältig sind die 
phantasievoll gestalteten Sprites, 
von denen es In jeder Ebene 
neue Spielarten zu bestaunen 
gibt. Jedes Land besitzt eine ei¬ 
gene Thematik. 

Globdule läuft auf allen Amigas 
mit mind. 1 MByte RAM. Eine auf 
Festplatte installierbare Version 
kann im Tausch gegen die Ori¬ 
ginaldisketten direkt von Psygno¬ 
sis bezogen werden. Bei jedem 
Laden des Spieles muß mit Hilfe 
des mehrsprachigen Handbuches 
ein Kopierschutzcode eingege¬ 
ben werden. ms 


Amiga-test 




Globdule 

8,6 

von 12 

GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

1 

X 

X 

X 

X 


Sound 

JL 

1 

X 

X 



Spielidee 

1 

X 

X 

X 

X 


Motivation 

1 

X 

X 

X 




Preis: ca. 80 Mark 
Hersteller: Psygnosis 
Anbieter: Fachhandel 



86 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






































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DIES IST EINE AUSWAHL DER UNGLAUBLICHEN MOEGLICHKEITEN UND FUNKTIONEN: 


• ANHALTEN UND ABSPEICHERN DES LAUFENDEN PROGRAMMES AUF DISKETTE 

Durch ein spezielles Packverfahren ist es moeglich, bis zu drei Programme auf einer Diskette 
abzuspeichern. Das Amiga Action Replay bietet jetzt die Moeglichkeit, alles sofort im Amiga-Dos- 
Format auf Diskette abzuspeichern. Das gefreezte Programm ist auch ohne das Modul wieder 
einladbar; also auch auf Festplatte abspeicherbar. Funktioniert mit bis zu 2 MB-RAM wie auch mit 
1 Meg-Chip-Mem (Fat- und Big Agnus). O.S. 2 kompatibel. 

^ SUPERSTARKER TRAINER-MODE 

Durch den wesentlich verbesserten und starken Deep-Trainer, durch noch mehr Leben, 
Munition und Energie haben Sie nun die Moeglichkeit, die schwierigsten Levels zu 
bewaeltigen. 

• EINZIGARTIG!! UNENDLICHE LEBEN - TRAINER-MODUS - JETZT NOCH BESSER 
Erlaubt es Ihnen, mehrere oder unendliche Leben zu erstellen. Sehr sinnvoll bei schwierigen 
Spielen oder Spiellevels. Sehr einfach in der Benutzung. Keine Programmier-Kenntnisse 
notwendig. 

^ BURSTNIBBLER 

Dieses superschnelle und effektive Kopierprogramm ist im Action Replay Mk III 
integriert und nach Befehlseingabe sofort einsatzbereit (keine langen Ladezeiten). 

• VERBESSERTER SPRITE-EDITOR 

Der "Full Sprite Editor" macht es moeglich, ganze Sprites anzusehen und zu veraendern. 

PAL • ODER NTSC-MODE 

Schaltet Ihren Amiga auf NTSC Mode um, damit Sie auch NTSC- Software benutzen 
koennen (deutsche Amiga-Computer mit amerikanischer Software benutzen). 
Funktioniert nur mit neuem Agnus-Chip! 

• VIRUS DETECTOR 

Umfangreicher Virus Detector/Vernichter. Schuetzt Ihre Programminvestierung. Erkennt und 
vernichtet aile bis jetzt bekannten Viren. 

• ABSPEICHERN VON BILDER UND MUSIK AUF DISKETTE 

Bilder und Soundsamples koennen auf Diskette gespeichert werden. Abspeicherbar als IFF-Format 
hier die Verwendung mit den Standard-Zeichen- und Musikprogrammen. 

• ZEITLUPEN-MODUS 

Geschwindigkeitseinsteliung von voller Geschwindigkeit bis zu 20%. Ideal fuer schwierige 
Programmteile!! 

^ JOYSTICK-HÄNDLER 

Erlaubt dem User den Joystick zu benutzen anstatt der Tastatur. Sehr nuetzlich bei 
Tastaturprogrammen. 

• FORTSETZUNG ANGEHALTENER PROGRAMME 
Ein einfacher Tastendruck genuegt, um Ihr Programm zu starten, wo Sie es verlassen haben. 
VERBESSERTE EXTERNE RAM-UNTERSTUETZUNG 
Die Befehle des Mk 111 arbeiten jetzt besser mit den meisten RAM-Erweiterungen. 

• COMPUTER-STATUSANZEIGE 

Nach Druecken einer Taste erhalten Sie Informationen ueber den momentanen Zustand 
Ihres Computers (Fast-Ram, Chip-Ram, Ramdisk, Laufwerkstatus usw.) 

^ SET MAP 

bietet ihnen die Moeglichkeit, Ihre eigene Tastaturbeiegung zu editieren, zu speichern 
oder zu laden. 


• BOOTSELECTOR 

Waehlen Sie selbst aus, von welchem Laufwerk Ihr Computer booten soll. Funktioniert mit fast 
allen Programmen im Amiga-Dos-Format. 

• SEHR LEISTUNGSFAEHIGER BILD-EDITOR 

Nun koennen Sie aus dem Speicher Bilder aussuchen und veraendern. Sie haben ueber 50 
Befehle zur Verfuegung, um das Bild auf dem Bildschirm zu veraendern. Ausserdem haben Sie 
ein “Overlay-Menu" zur Verfuegung, welches Ihnen alle Informationen gibt, die Sie bei Ihrer 
Arbeit gebrauchen koennen. Kein anderes Produkt gibt Ihnen so viele Moeglichkeiten, ein 
eingefrorenes Bild zu bearbeiten. 

VERBESSERTE DRUCKER-UNTERSTUETZUNO 
inklusive Druckerbefehi fuer Kleinzeichen. 

• MUSIC-SOUND-TRACKER 

MH dem Music-Sound-Tracker koennen Sie komplette Musikstuecke in Ihren 
Programmen, Demos usw. finden, um diese dann auf Diskette abzuspetchern. Abgespeichert 
wird im meist gebraeuchlichsten Musikdatei-Format. Somit ist die Kompatibilitaet mit den 
meisten Programmen gewaehrt. 

^ FILE REQUESTER 

Wenn Befehle ohne File-Name eingegeben werden, erscheint ein File-Register. 

• DAUERFEUER-MANAGER 

Im Action Replay III - Einstellmenu koennen Sie das Dauerfeuer von 0 bis 100% 
einstellen. Joystick 1 und 2 koennen getrennt eingestellt werden. 

• DISKCODER 

Mit dem neuen Diskcoder haben Sie nun die Moeglichkeit, Ihre Disketten mit einem Codewort zu 
verschluesseln, um Ihre Disketten somit vor unbefugten Zugriff zu sichern. Verschluesselte 
Disketten koennen nur mit Ihrem Sicherheitscode geladen werden. Eine hervorragende 
Loesung fuer Ihre Sicherheit. 

• START-MENU 

Action Replay lli hat ein Einstelimenu fuer die Bildschirmfarben. Hier koennen Sie alles nach 
Ihrem Geschmack einstellen. Sehr einfache Handhabung. 

NOCH MEHR CLI BEFEHLE IM MK III ENTHALTEN! 

• DISKETTEN-MONITOR 

Umfangreicher Disketten-Monitor. Zeigt die Disketten-Information in einen leicht 
verstaendlichen Format an. Alle Moeglichkeiten zum Modifizieren und Abspeichern 
sind vorhanden. 

VERBESSERTE DEBUGGER-BEFEHLE 
z. B. Mem Watch Points und Trace. 

• DOS KOMMANDOS 

Sie koennen nun jederzeit alle DOS-Kommandos aufrufen • Dir, Format, Copy, 

Device usw. 

• DISK COPY 

Disk-Copy startet bei Betaetigung einer Taste und ist schneller als das Dos-Copy. Kein Laden 
der Workbench mehr - sofortiger Zugriff. 


UND DER LEISTUNGSFAEHIGSTE MASCHINENSPRACHEFREEZER/MONITOR 


• Nun mit 80-Zeichen-Bildschirm und Zwei-Wege-Scfolling • Kompletter M68000 Assembler/Disassembler • Kompletter Bildschirm-Editor • Laden/Speichern Block • Schreibe "String'in Speicher • Springe zu bestimmter Adresse • 
Zeige RAM als Text • Zeige eingefrorenes Bild • Spiele residentes Sample • Zeige und editiere alle CPU-Register und Flags • Taschenrechner • Hilfe-Kommando • Volle Suchmoeglichkeiten 

Der einzigartige Custom-Chip-Editor erlaubt es Ihnen, alle Chipregister anzusehen und zu veraendern - auch Register, die nur beschrieben werden koennen, 

• Notizblock • Diskettenzustand • zeigt aktuellen Track an - Disketten-Syncronisation usw. • Dynamische Breakpoint-Behandlung • Zeige Speicher als HEX. ASCII. Assembler. Dezimal • Copper Assembler/Disassembler 

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Der Status des eingefrorenen Programmes inklusive aller Register steht unveraendert im Speicher Ihres Computers - wichtig fuer den Debugger! 

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von Ralf Kottcke 


Was war das 16. Jahrhundert 
doch für eine herrlich turbulente 
Zeit. Da durfte man mit Segel¬ 
schiffen, Kanonen und Soldaten 
fremde Länder Im Namen von Kö¬ 
nig und Vaterland in Besitz neh¬ 
men, Handelsbeziehungen knüp¬ 
fen, ahnungslose Eingeborene 
vom christlichen Glauben über¬ 
zeugen und unternehmungslusti¬ 
ge Siedler in die Neue Welt jen¬ 
seits weiter Ozeane bringen. 

Wer sich nach diesem unkom¬ 
plizierten Zeitalter zurücksehnt, 
kann mit dem neuen Strategie¬ 
spiel «Christoph Kolumbus« an 
den Abenteuern der Weltumseg- 
ler und -entdecker teilnehmen. 

Weil es sich (wie meistens) 
hauptsächlich um das möglichst 
schnelle Anhäufen von Geld 
dreht, führt der erste Weg im Hei¬ 
mathafen (Sevilla, Lissabon, Am¬ 
sterdam, London oder Nantes) 
zum Bankier, der im Interesse ei¬ 
nes flüssigen Spielablaufs für ei¬ 
nen Kredit lediglich fünf Prozent 
Zinsen berechnet. 

Finanziell gestärkt machen sich 
nun die Spieler (maximal vier) auf 
den Weg durch die Hafenstadt. Die 
Kneipe hat hier die Funktion, die 
heutzutage das Arbeitsamt über¬ 
nimmt. Informanten, Piraten, Matro¬ 
sen und Soldaten warten darauf, 

M-E-l-N-U-N-ß 

Wer sich nicht daran stört, daß 
hier ein Jahrhunderte dauernder 
Völkermord zu einem harmlo¬ 
sen Spiel gemacht wurde, wird 
an «Christoph Kolumbus« sei¬ 
nen Spaß haben. Neben der 
stimmungsvollen (wenn auch et¬ 
was spärlichen) Musik über¬ 
zeugt vor allem der Detailreich¬ 
tum. Zwölf Schiffsklassen, 16 
Waffengattungen und 14 Orts¬ 
symbole lassen dem Spieler viel 
Freiheit für Fehler und gute 
Ideen. Daß sich der Stand der 
Technik dem jeweiligen Zeitalter 
anpaßt, macht die Sache erst 
so richtig Interessant. 

Ganz so anspruchsvoll wie bei 
den «Siedlern« von Blue Byte 
sind Planung und Taktik hier 
zwar nicht, dafür ist die grafi¬ 
sche Aufmachung ausgezeich¬ 
net gelungen und sorgt für die 
richtige Stimmung. Schon jetzt 
ist die Wertung ein überzeugen¬ 
des «gut gemacht, Software 
2000«. Wer ein «sehr gutes« 
Spiel haben will, wartet auf die 
AA-Version. 






Wer Kolonialherr 



Kneipenbummel: Hier findet man Matrosen, Piraten, Solda¬ 
ten und Informanten, die einem auf der Reise behilflich sind 


sich für ihre Dienste bezahlen zu 
lassen. Beim Händler erhält man 
Proviant für die Besatzung und Mo¬ 
gelpackungen zum Handel mit den 
Eingeborenen. In der Werft werden 
schließlich die wichtigen Schiffe ge¬ 
baut. Je nach Epoche sind sie et¬ 
was größer oder kleiner. Investiert 
man in Forschung und Technik, ist 
man seinen Konkurrenten gele¬ 
gentlich einen kleinen aber ent¬ 
scheidenden Schritt voraus. Eine 
ausführliche und farbige Tabelle im 
Handbuch informiert dabei über Zu¬ 
ladung, Besatzung, Bewaffnung 
und Geschwindigkeit der unter¬ 
schiedlichen Einheiten. 

Hat der Weltumsegler nach an¬ 
strengender Seereise neues Land 
entdeckt, gilt es, die Eingeborenen 
von den Vorteilen der Zivilisation zu 
überzeugen. Wer hier zu rigoros 
vorgeht, den trifft der Bann des Kle¬ 
rus, auch das Kapern gegnerischer 
Schiffe erregt den Unwillen des 
Papstes (wenn es ohne Kaperbrief 
geschieht). Wer dagegen viele Kir¬ 
chen baut, wird gesegnet - sol¬ 
cherart moralisch gestärkt, kämpft 
sich's gleich noch mal so gut. 


Eigentlich sollte man meinen, 
daß sich die Spieler auf den 6400 
Spielfeldern nicht so leicht in die 
Quere kommen. Weil aber der 
größte Teil der Landkarte aus 
Wasser besteht (teils damit das 
Spiel nicht langweilig wird, teils 
weil es mit der Realität überein¬ 
stimmt), lassen Streitereien mit 
anderen Entdeckern nicht lange 
auf sich warten. Bei Landausflü¬ 
gen sollte man die Infanterie also 
nicht vergessen. Damit sich die 
Ereignisse nicht überschlagen, 
hat jeder Spieler einen Zug, da¬ 
nach ist der Konkurrent an der 
Reihe. Jeder Zug entspricht dabei 
einem Jahr. 

Mit vielem, was sich in den Ko¬ 
lonien findet, läßt sich schwung¬ 
hafter Handel treiben. Plantagen 
mit Tabak, Zuckerrohr oder 
Baumwolle, Minen mit Erz oder 
Edelmetallen, all das will aufge¬ 



baut, verteidigt und von Hafen zu 
Hafen geschafft werden. Natürlich 
sollte man nicht im Gebirge 
Baumwolle pflanzen oder im 
Sumpf nach Erz schürfen. Zudem 
steht in jedem Hafen ein Histori¬ 
ker bereit, der über die jeweilige 
Bedeutung (abhängig von Reich¬ 
tum und Ansehen) der Spieler in¬ 
formiert ist. Wer hier am besten 
abschneidet, hat gute Chancen, 
das Spiel zu gewinnen. 

Mit der Französischen Revolu¬ 
tion (1789) ist dann das Zeitalter 
der Kolonialisierung vorbei (mei¬ 
nen die Programmierer), wer bis 
dahin die meisten Reichtümer an¬ 
gehäuft und bei Kirche und König 
den besten Eindruck hinterlassen 
hat, ist der Sieger - herzlichen 
Glückwunsch! 

Das Spiel läuft auf allen Ami- 
gas ab 1 MByte RAM und braucht 
auf der Festplatte ca. 3 MByte 
Speicherplatz. ■ 


Amiga-test 



Christoph Kolumbus 

1 

V 

0,0 

^on 12 

GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

1 

X 

X 

X 

X 

X 

Sound 

1 

X 

X 

X 



Spielidee 

1 

X 

X 

X 

X 


Motivation 

1 

X 

X 

X 

X 



Preis: ca. 110 Mark 
Hersteller: Software 2000 
Anbieter: Fachhandel 



88 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 














































paint IV 




oratiKstarK 


farbenpräch^ 


Vtfordsvwoi^ 




hnersci 


Ltsicbef 


” Oscar” 


Dennis’» 


leistungs 


umfang 


Komp'e^^' 


leistungs! 


und \os\egen 


1 


g^RSJ^ J 
















Bunte und schnelle 
Spring- und Renn-Spiele 
erfreuen sich in letzter 
Zeit steigender Beliebt¬ 
heit. Doch nicht nur auf 
Spielekonsolen gibt es er¬ 
folgreiche Vertreter dieser 
Gattung, sondern auch 
auf dem Amiga mit seinen 
schnellen Grafikchips. 

von Carsten Borgmeier 

Zool ist wieder da! Nach dem 
großen Erfolg des Vorläufers kam 
das Programmierteam aus dem 
Hause Gremlin nicht um eine 


peitsche, kämpft an seiner Seite. 
Und außerdem ist Zoon, die treue 
Weltraum-Promenadenmischung 
mit von der Partie und durchquert 
unermüdlich die vielen Bonus-Le¬ 
vel. Zoon kommt jedesmal zum 
Einsatz, wenn Zool drei bestimmte 
Bonussymbole aufgesammelt hat. 

Krools Legionen bevölkern be¬ 
reits sechs Welten der n-ten Di¬ 
mension und werden von Krools 
garstigstem Heerführer, Mental 
Block, einem amorphen Gestalt¬ 
wandler, angeführt. Nun erhält 
wahlweise Zool oder Zooz den 
Auftrag, diese Welten nacheinan¬ 
der vom Bösen zu befreien. 

Dabei haben sich die Jungs 
von Gremlin ganz schön etwas 
einfallen lassen. Je nachdem wel¬ 
che Figur man auswählt, ändern 



Fliegende Fetzen: Wo Zooz mit der Peitsche hinlangt, 
wächst kein Gras mehr - schlechte Karten für die Gegner 



Niajapärchea ^ 



Der Geflügel-Level: Das widerspenstige Federvieh macht 
dem tapferen Ninjapärchen oftmals schwer zu schaffen 


Fortsetzung mit dem kleinen Nin¬ 
ja herum. Dabei gelang es ihnen, 
das neue, grafisch bestechende 
Jump-and-Run-Abenteuer der 
Dauerlutscher-Werbefigur mit 
weiteren Features (z.B. einem 
Hund) auszustatten und alte Feh¬ 
ler auszumerzen. Auch die Spie¬ 
lepackung wurde liebevoll mit 
Zool-Postkarte, -Poster und ei¬ 
nem -Stickerset ausgestattet. 

Das viersprachige Handbuch, 
das neben zwei Disketten und 
dem Code-Wheel natürlich auch 
nicht fehlen darf, beinhaltet ein 
mehrseitiges Schwarzweiß-Co- 
mlc, mit dem die Hintergrundstory 
dem Spieler in optisch angeneh¬ 
mer Form nahegebracht wird. 

Diesmal steht Zool den Scher¬ 
gen des Oberbösewichts Krool 
nicht allein gegenüber. Zooz, die 
tapfere Kriegerin mit der Feuer¬ 



sich auch der Weg durch diese 
Plattformwelt und die zu lösenden 
Rätsel. Denn während Zool sich 
seinen Weg mit dem Lichtschwert 
und Wurfgeschossen freikämpft, 
steht Zooz, neben dem Gebrauch 
ihrer imposanten Feuerpeitsche, 
auch ein Super-Power-Schuß zur 
Verfügung, mit dem sie so man¬ 
che Wand einfach wegpusten 
kann. Dafür hält man einfach den 
Feuerknopf des Joystick ein we¬ 
nig länger gedrückt. 

Außerdem beherrschen beide 
Ninjas den Drehsprung, doch Zool 
kann damit nur die Decken und 
Zooz nur die Böden durchbrechen. 
So hat jeder dieser beiden niedlich 
animierten Charaktere seine be¬ 
sonderen Talente, so daß sie auf 
unterschiedlichen Wegen das Tor 




Schwanensee: Bergab sind die Schwanenhälse leichter zu 
bewältigen, als wenn man in umgekehrter Richtung klettert 


90 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 

























ins nächste Level erreichen. 
Während sich Zool nämlich seinen 
Weg über schwindelerregende 
Höhen bahnt, jagt Zooz ihrem Ziel 
durch Tunnel und unterirdische 
Geheimgänge entgegen. 

Des weiteren erlaubt das Lau¬ 
fen gegen eine Wand - bei gleich¬ 
zeitig gedrücktem Feuerknopf - 
den Back Flip, einen Rückwärts¬ 
salto, der Zool und Zooz in unge¬ 
ahnte Höhen schnellen läßt. 
Überhaupt schlittern, springen, 
klettern und rennen die beiden 
niedlichen Ninjas in einem Irr¬ 
sinnstempo über den in alle Rich¬ 
tungen scrollenden Bildschirm 
und bewältigen mit souveräner 
Spielerhand alle Gefahren und 
Hindernisse mit Bravour. 


Klettertour: Wer mal einen Vogel hatte, wird sich auch an 
die Hirsekolben erinnern, die Zooz als Kletterhilfe benutzt 


phen Gegner zum Kampf stellen, 
der die Helden jedesmal in ande¬ 
rer Gestalt überrascht. 

Nur ein Reflex-Wunder wird die 
sechste und letzte Welt überle¬ 
ben, zumal diesmal keine Conti- 
nues angewählt werden können 
und auf eine Paßwort-Funktion 
verzichtet wurde. 

Bleibt noch zu erwähnen, daß 
Zool 2 auch auf AA-Amigas läuft, 
mit dem Amiga 4000 nicht zu¬ 
rechtkommt und wegen Kopier¬ 
schutz nicht auf Festplatte instal¬ 
liert werden kann. rk 


oder ein Begleiterschatten, durch 
den Zool oder Zooz doppelten 
Schaden anrichten können, da er 
alle Handlungen zeitversetzt eben¬ 
falls ausführt. 

Andererseits sind auch Wege 
und Pfade zum Ziel mit gefährli¬ 
chen Gegnern bestückt. Und 
durch Schlittern auf Schnee, Eis 
oder Zuckerguß können die bei¬ 
den Ninjas in gefährliche Fallen 
rutschen. 

Ungefährlicher Art sind die 
Spiegeleier-Trampolins, die Zool 
oder Zooz ein gutes Stück voran 
bringen und das Aufsammeln rie¬ 
siger Boni-Symbol-Wolken er¬ 
leichtern. Ninjas mit guten Refle¬ 
xen dürften bald auf Mental Block 
treffen und sich diesem amor¬ 


gen die Gegner und Hindernisse, 
um dem Ziel näher zu kommen. 
Wo gar nichts mehr hilft, 
schrecken die beiden auch nicht 
vor roher Gewalt zurück. 

Feinde, die Zools Schwert oder 
Zooz' Peitsche zu spüren bekom¬ 
men, zerplatzen klirrend in ein 
halbes Dutzend Bonussymbole, 
die man aufsammeln kann. Auf 
diese Welse erhöht sich auch die 
tatsächliche Prozentzahl an ge¬ 
sammelten Symbolen. 


Um jeweils das nächste Level 
zu erreichen, muß der maskierte 
Rächer mindestens 99 Prozent 
der Boni-Symbole eingesammelt 
haben, wobei er sich allerdings 
auch vor den bewaffneten Nach- 
wuchs-Calimeros, Pelikanen und 
putzigen, fliegenden Hühnchen, 
die von ihren Schußwaffen regen 
Gebrauch machen, in acht neh¬ 
men muß. Denn flugs ist einer 
der fünf Energiebalken weg, und 
wenn man alle verloren hat, ist 
ein Leben futsch und man be¬ 
ginnt am zuletzt erreichten Neu¬ 
startpunkt. Dieser sieht, wenn er 
aktiviert wurde, einer hüpfenden 
Zuckerstange nicht unähnlich. 

Doch Zool und Zooz sind Nin¬ 
jas, und die sind ja nicht gerade 
zart besaitet. Sie weichen aus, 
wo es sein muß, und übersprln- 



Manchmal hinterläßt ein über¬ 
wundener Gegner auch ein gen 
Himmel steigendes Herzchen, 
dessen rechtzeitiges Aufsammeln 
mit einem frischen Energiebalken 
belohnt wird. 

Wo Immer das Dauerlutscher- 
Symbol auftaucht, heißt es zuge¬ 
faßt. Darunter verstecken sich so 
wichtige Ausrüstungsgegenstände 
wie Bomben, die die riesige Über¬ 
macht eines ganzen Bildschirms 
wegsprengen, indem sie der Spie¬ 
ler per Space-Taste zündet. Wich¬ 
tige Hilfsmittel sind auch Schilde, 
die kurze Zeit unverletzbar ma¬ 
chen, Bonus-Extraleben, Stärkung 
der Sprungkräfte, wertvolle Sekun¬ 
den, die das Zeltlimit verlängern 



Amiga-test 





M-E-l-N-U-H-ß 

Besser kann man ein 
Jump'n'Run-Spiel nicht machen. 
Nachdem Gremlin mit Zool 
schon einen Hit gelandet hatte, 
ruhten sich die Programmierer 
keineswegs auf ihren Lorbeeren 
aus, sondern setzten mit Zool 2 
noch einen drauf. 

Diesmal sorgen zwei Spielfigu¬ 
ren mit unterschiedlichen Talen¬ 
ten für Angst und Schrecken bei 
den Videospiel-Konkurrenten. 
Zool 2 ist selbst für Sonic ein 
ebenbürtiger Gegner - es spielt 
sich einfach flüssiger, schneller 
und wartet mit ungeheuer vielen 
Effekten, Rätseln und Extra-Le- 
vels auf, wobei sich Zooz mit 
dem hübsch animierten Peit¬ 
schenschlag und dem effektiven 
Super-Power-Schuß fast noch 
besser spielt. Doch hat man mit 
Zooz einmal die sechs Welten 
erforscht, sollte man das Spiel 
ruhig auch noch einmal mit Zool 
beginnen, um die etwas abwei¬ 
chenden Wege und Rätsel auch 
noch genießen zu können. 

Zwar fehlen im Vergleich zum 
Vorgänger solche Optionen wie 
das Festlegen der Continues, 
Auswahl der Musikbegleitung 
und des An- bzw. Abschalten 
des Nachschlittereffekts, aber 
der Schwierigkeitsgrad ist nach 
wie vor variabel. 

Die Soundeffekte werden vom 
Spielgeschehen bestimmt. Mu¬ 
sik und/oder Soundeffekte kön¬ 
nen aber Im Optionsmenü wahl¬ 
weise an- oder abgeschaltet 
werden. Zusätzlich ist der Zwei- 
Spieler-Modus verfügbar 
Durch das Weglassen der Con- 
tinue-Funktion wird das Spiel für 
Anfänger fast frustrierend 
schwer, doch hat man diesmal 
drei Schwierigkeitsgrade zur 
Wahl gestellt und die bisherigen 
drei auf fünf Energiebalken er¬ 
höht, so daß das Ninja-Leben 
erheblich verlängert wird. 
Trotzdem bleibt der Schwierig¬ 
keitsgrad auch im niedrigstem 
Level relativ hoch. Auch die 
Grafiken wurden seit dem letz¬ 
ten Mal viel bunter und liebevol¬ 
ler ausgestattet, so daß aber 
der unerfahrene Spieler im 
Kampfgetümmel schnell den 
Überblick verliert. Doch bisher 
ist ja auch noch kein Meister- 
Ninja vom Himmel gefallen. 



AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


91 















































von Carsten Borgmeier 

Nach »Die Siedler« von Blue 
Byte gibt es noch ein Strategical 
für lange Spieleabende. Vom 
Spielziel her bleibt alles wie ge¬ 
habt: Als Herrscher einer kleinen 
Population von Siedlern baut der 
Spieler eine funktionierende Infra¬ 
struktur auf, um schließlich mit 
militärischen oder wirtschaftlichen 
Mitteln die Gegner aus dem Feld 
zu schlagen und die Vormacht¬ 
stellung über ein bestimmtes Ter¬ 
rain zu erlangen. Im speziellen 
geht es in Genesia darum, durch 
Ausbreitung der Population in 
den Besitz von insgesamt sieben 
einstmals verlorenen Juwelen zu 
gelangen, die irgendwo im Land 
verstreut darauf warten, wieder¬ 
gefunden und in einem Tempel 
aufbewahrt zu werden. 

Auf einem Screen, der vom 
Aufbau her stark an Populous 
oder Powermonger erinnert, er¬ 
scheint die vorerst noch un¬ 
berührte Landschaft aus der 
schrägen Draufsicht; rund um das 
Tableau mit dem sichtbaren Kar¬ 
tenausschnitt befinden sich die 
Bedienungselemente und am 
oberen Rand zeigt eine Karte das 
gesamte Gebiet. Es gibt immer 
drei Kontrahenten, die samt und 
sonders von Mitspielern über¬ 
nommen werden können. Das 
Spiel gliedert sich in Runden, die 
jeweils einer Jahreszeit gleich¬ 
kommen. Pro Spielrunde steht je- 


M-E-l-M-U-N-G 

In schöner grafischer Gestal¬ 
tung findet sich hier ein Spiel 
von ganz besonderer Komple¬ 
xität. Es ist nicht ganz leicht, an¬ 
hand der englischen Anleitung 
die vielen Zusammenhänge zu 
verstehen. Besonders gelungen 
finde Ich die Simulation des 
technologischen Fortschritts 
durch die Erfinder. Wird z.B. die 
optische Linse entwickelt, for¬ 
schen die Wissenschaftler wei¬ 
ter und erfinden das Mikroskop. 
So baut eines auf dem anderen 
auf. Beeindruckend auch, was 
für die Sinne geboten wird. Im 
Winter schneit es auf dem Bild¬ 
schirm, während der Wind um 
die Ecken pfeift. Jede Aktivität 
drückt sich sowohl optisch als 
auch akustisch aus. Für Leute, 
die bereit sind, sich wirklich 
ernsthaft mit einer derartigen Si¬ 
mulation auseinanderzusetzen, 
ist Genesia wie geschaffen. 




Noch mehr Siedler 




Schräg von oben: Diese Ansicht hat sich bei dieser Art von 
Spielen bewährt. Die Aktionen lassen sich gut beobachten. 



Schon gesehen: Die Oberfläche erinnert an Populous, das 
Ziel des Spiels erinnert dagegen eher an die »Siedler« 


dem Mitspieler, ob aus Fleisch 
und Blut oder vom Computer ge¬ 
steuert, eine begrenzte Zeit zur 
Verfügung, um seine Züge zu 
planen. 

Da am Anfang nur vier Einwoh¬ 
ner und eine sehr begrenzte 
Menge an Rohstoffen zur Verfü¬ 
gung stehen, erweisen sich die 
ersten Schritte als die wichtig¬ 
sten. Ein Bergwerk muß her, das 
Steine und Metalle abbaut, 
außerdem läuft nichts ohne ein 
Lagerhaus. Jeder Einwohner muß 
zunächst eine Aufgabe erhalten; 
es werden Architekten gebraucht, 
die In Auftrag gegebenen Gebäu¬ 
de erstellen, außerdem ein Far¬ 
mer, der für das leibliche Wohl 
der Gemeinde sorgt, außerdem 
ein Holzfäller sowie ein Zimmerer. 
Zusammen mit dem Bergwerk 


sorgen die beiden für das nötige 
Baumaterial. Um die Versorgung 
mit Werkzeugen und den techno¬ 
logischen Fortschritt in Gang zu 
bringen, werden Werkstätten ge¬ 
braucht, in denen entweder Erfin¬ 
der oder Schmiede arbeiten; der 
eine entwickelt, der andere fertigt. 
Sollten die Architekten aber ein¬ 
mal nicht mit Spezialaufträgen zu 
tun haben, liegen sie keineswegs 
auf der faulen Haut, vielmehr 
bauen sie selbständig Wohnhäu¬ 
ser, die neue Siedler zum Nieder¬ 
lassen einladen. 

So wie im Spiel die Jahreszei¬ 
ten vergehen, werden die Bewoh¬ 



ner des Landes älter, heiraten, 
bekommen Nachwuchs und ster¬ 
ben schließlich irgendwann, ent¬ 
weder an Altersschwäche oder 
durch Krankheiten und Epide¬ 
mien. Einen entscheidenden Ein¬ 
fluß auf den Spielverlauf haben 
die Jahreszeiten; während im 
Frühjahr und Herbst die Bauern 
am produktivsten arbeiten, blei¬ 
ben sie im Winter ebenso wie die 
Architekten, Holzfäller und Zim¬ 
merer im Haus und leben von den 
angelegten Nahrungsmittelvorrä¬ 
ten. Lediglich die Erfinder und 
Schmiede arbeiten das ganze 
Jahr voll durch. In der kalten Jah¬ 
reszeit sind die Siedler besonders 
empfindlich gegen Krankheiten. 

Da es in diesem Spiel ums Er¬ 
obern geht, braucht der Herrscher 



eine schlagkräftige Armee. Hier¬ 
zu muß eine Kaserne und genü¬ 
gend Gold vorhanden sein. Lang¬ 
fristig stellt sich auch heraus, daß 
die Erfinder im Prinzip die wich¬ 
tigste Berufsgruppe darstellen. 
Sie haben die Fähigkeit, nicht nur 
Waffen, Boote und Ballone zu 
entwickeln, um dem Militär die 
zum Sieg nötige Ausrüstung in 
die Hand zu geben, sie ent¬ 
wickeln auch Mittel gegen die 
Krankheiten, z.B. ein Mikroskop, 
mit dem sich Krankheitserreger 
ausfindig machen lassen. ms 


Amiga-test 




1 

0,2 

/on 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

J. 

X 

X 

X 

X 

X 

Sound 

1 

1 

X 

X 

X 

X 

Spieiidee 

1 

1 

X 

X 

X 

X 

Motivation 

1 

X 

X 

X 

X 



Preis: ca. 80 Mark 
Hersteller: Microids 
Anbieter: Fachhandel 



92 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 

















































Spielzeugautos 



Qual der Wahl: Der Spieler kann sich Rennautos verschie¬ 
dener Farben für seine rasante Fahrerei aussuchen 



Spring und Hüpf: Dank guter Federung können die Modell¬ 
autos mindestens so gut abheben wie die großen Vorbilder 


von Carsten Borgmeier 

Wer kennt sie nicht, die Arca- 
de-Rennspiele aus der Vogelper¬ 
spektive, wie etwa »Super Cars« 
oder »Overdrive«? Festhalten, 
denn hier kommt eines der be¬ 
sonderen Art: Das neueste Werk 
von Acid Software kommt nicht 
nur im AGA-Trimm daher, viel¬ 
mehr schließt es eine faszinie¬ 
rend ausgeklügelte Mehrspieler- 
Option mit ein. 

Was den AGA-Modus betrifft, 
so können Besitzer älterer Amigas 
ihre Taschentücher getrost wieder 
wegstecken: Es geht auch ohne, 
nur eben nicht ganz so schön. 
Tempomäßig dagegen werden 
auch sie hervorragend bedient. 
Skidmarks simuliert die herrlichen 
Off-Road-Arenen, wo hochbeinige 
Vehikel dreckspritzend um die 
Ecken fegen und zu atemberau¬ 
benden Sprüngen ansetzen, um 
Im nächsten Moment wild schau¬ 
kelnd eine Buckelpiste glattzubü¬ 
geln; ganz zu schweigen von den 


M-E-l-N-U-H-e 

Ein Arcade-Rennspiel von dieser 
Qualität ist mir noch nicht oft un¬ 
tergekommen. Mal ganz abgese¬ 
hen davon, daß das Fahrverhal¬ 
ten der Autos erschreckend rea¬ 
listisch wirkt; was da optisch rü¬ 
berkommt, ist der blanke Wahn¬ 
sinn. Es ist, als steuerte man 
kleine, ferngelenkte Autos in 
Matchbox-Format über die 
Strecke. Jede denkbare Animati¬ 
onsphase wird vom Programm 
ins FastRAM geladen, das heißt, 
die Autos drehen sich um sämtli¬ 
che Achsen In Echtzeit. Nur so 
wurde es möglich, die Szenerie 
nicht aus der senkrechten Drauf¬ 
sicht darzustellen, sondern 
schräg von oben. In Verbindung 
mit den schönen Bitmap-Land- 
schaften wirkt das Ganze sagen¬ 
haft plastisch. Die gute Splelbar- 
kelt und der dezente, aber satte 
Sound runden den überaus posi¬ 
tiven Eindruck ab. Wäre das Um¬ 
feld mit Liga-Modus und derglei¬ 
chen noch etwas ausgereifter 
geraten, hätten wir hier den 
Knüller des Jahres vor uns. Mal 
abwarten, was da bezüglich der 
versprochenen Weiterentwick¬ 
lung mit Streckeneditor, einer 
kompletten AGA-Version und 
dergleichen noch auf uns zu¬ 
kommt. Auf jeden Fall liegt Skid¬ 
marks eine glatte Runde vor den 
anderen Vertretern des Genres. 



94 


wunderbaren Kollisionen, die sich 
dabei unweigerlich ereignen. Ne¬ 
ben der Programm-Disk enthält 
die Verpackung zwei Disketten 
mit je sechs Kursen und eine Dis¬ 
kette mit dem bereits erwähnten 
AGA-Upgrade, der aus vierfarbi¬ 
gen Auto-Sprites sechzehnfarbige 
Hi-Res-Sprites macht. Vier ver¬ 
schiedene Autotypen stehen be¬ 
reit: ein Pickup-Truck, ein Dune 
Buggy, ein Porsche 911 und ein 
Chevy Marke 08/15, allerdings al¬ 
le im Off-Road-Trimm mit teilwei¬ 
se riesigen Rädern. Daß sie sich 
in ihren Fahreigenschaften kaum 



voneinander unterscheiden, stört 
hierbei nur wenig. Die Strecken 
weisen verschiedene Schwierig¬ 
keitsgrade auf; es sind Schlamm- 
und Schotterpisten darunter, auch 
an verschneite Landschaften wur¬ 
de gedacht, wobei die dazu¬ 
gehörigen Pisten naturgemäß 
nicht weiß sind angesichts der 
grobstolligen PS-Monster, aber 
dennoch schmieriger als die übri¬ 



gen. Teilweise überkreuzen sich 
die Kurse mehrmals, es sind 
Sprungschanzen verschiedener 
Art enthalten, Buckelpisten, Mul¬ 
den und natürlich Kurven aller 
möglichen Radien. 

Um diese Strecken zu befah¬ 
ren, gibt es drei verschiedene 
Möglichkeiten: Practice dient zum 
Üben, es fahren hier zwar auch 
andere Autos mit, aber sie vollzie¬ 
hen lediglich den eigenen Fahrstil 
nach, jeweils mit einer Runde 
Rückstand. Das ergibt eine her¬ 
vorragende Vergleichsmöglich¬ 
keit. Im Matchrace wird ein ein¬ 
zelnes Rennen auf beliebiger Pi¬ 
ste gegen drei Gegner ausgefah¬ 
ren. Die Championship schlie߬ 
lich umfaßt alle Strecken einer 
Diskette, die nacheinander absol¬ 
viert werden. Je nach Plazierung 
gibt es Punkte. Auf einem Com¬ 
puter können sich auf diese Wei¬ 
se zwei Mitspieler vergnügen; 
schließt man aber zwei Amigas 
zusammen, ergibt das die Ge¬ 
samtzahl von vier Mitspielern, die 
im gleichen Rennen gegeneinan¬ 
der kämpfen. 

Die Schwierigkeit besteht dar¬ 
in, die Antriebskräfte der Fahr¬ 
zeuge so unter Kontrolle zu hal¬ 
ten, daß diese sich zwar meist 
quer, aber dennoch einiger¬ 
maßen rund über die Strecke be¬ 
wegen. Sprungschanzen sind da¬ 
bei geschickt anzuschneiden, 
daß die Wagen nicht in der oft un¬ 
mittelbar folgenden Kurve gera¬ 
deaus in die Bande segeln, son¬ 
dern gleich wieder In die ge¬ 
wünschte Fahrtrichtung beschleu¬ 
nigt werden können. Vier überaus 
unterschiedliche Schwierigkeits¬ 
grade sorgen darüber hinaus auf 
lange Sicht für Beschäftigung, ms 


Amiga-test 




Skidmarks 

1 

V 

0,2 

'on 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Grafik 

1 

1 

X 

X 

X 

X 

Sound 

1 

X 

X 

X 

X 


Spielidee 

1 

X 

X 

X 

X 

X 

Motivation 

1 

X 

X 

X 

X 



Preis: ca. 70 Mark 
Hersteller: Acid 
Anbieter: Fachhandel 



AMIGA-MAGAZIN 3/1994 











































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treffen sich die Hersteller 
mit Ankündigungen neuer 
Spiele. In diesem Bericht 
finden Sie 22-Spiele, die 
schon verkauft werden. 


_ Amiga Spiele 

A lies auf CD 



Amiga CD32 mit Tastatur: Manche Software spielt sich mit 
der Tastatur deutlich besser als mit Commodores Joypad 


von Ralf Kottcke 


E inige Spiele sind neu pro¬ 
grammiert worden, andere 
einfach nur von Diskette auf 
CD überspielt, manche auch ex¬ 
klusiv von anderen Systemen auf 
das CD32 umgesetzt. Wenn die 
Spiele schon mal im AMIGA- 
Magazin getestet wurden, finden 
Sie Ausgabe und Seite unter dem 
jeweiligen Text. 


Alfred Chicken 


wird Sindbad als Drahtzieher ein¬ 
gekerkert. Mit tatkräftiger Hilfe 
des Spielers macht sich der Titel¬ 
held nun auf die Suche nach Dä¬ 
mon und der verschollenen 
Freundin. Viele Sprites, rasantes 
Scrolling, fetzige Musik, schwert¬ 
schwingende orientalische Wäch¬ 
ter und diverse Knobeleien sor¬ 
gen für gute Unterhaltung - ein 
Spiel, passend zu einer echten 
Spielkonsole. 

AMIGA-Magazin 7/93. S. 84 
Preis: 49 Mark 


O/Beneration 


Was einem Briefträger in 
Singapur so alles passieren kann: 
Der Paketzusteller Danny begeg¬ 
net Im Forschungsinstitut den 
mißlungenen Ergebnissen eines 
Gen-Experiments: Neben den 
Mutanten behindern etliche außer 
Kontrolle geratene Sicherheits¬ 
vorkehrungen (Kanonen, Licht¬ 
schranken) den pflichtbewußten 
Helden, der sich durch den zehn¬ 
stöckigen Wolkenkratzer kämpfen 


muß. Kleiner Tip: Mit Tastatur 
steuert sich das Heldensprite we¬ 
sentlich exakter als mit dem Joy¬ 
pad. 

AMIGA-Magazin 11/92, S.114 
Preis: 69 Mark 


Dangerous Streets 


Prügelspiele gibfs für den Ami¬ 
ga bereits mehrere. »Dangerous 
Streets« ist die CD32-Umsetzung 
des beliebten Spielprinzips. Acht 
Kämpfer treten entweder im Zwei- 





A Strange figure appears, 


Labyrinth of Time: Dem Spieler begegnet in der U-Bahn ein 
altgriechischer Sagenheld mit geheimnisvollem Auftrag 


ln diesem Hüpf-Spiel versucht 
der Hahn Alfred, seine entführten 
Artgenossen aus den Krallen der 
»Meka-Chickens« (was immer 
das auch sein mag) zu befreien. 
Als echtes Haushuhn kann Alfred 
nur kurze Strecken flattern, für 
weitere und höhere Ausflüge ste¬ 
hen dem Federvieh in der einen 
oder anderen Ecke Sprungfedern 
zur Verfügung. Wie es sich für 
ein echtes Jump-and-Run gehört, 
gibt es jede Menge Überraschun¬ 
gen, Extras und viele niedliche 
Gegner, die dem Titelhelden das 
Leben schwermachen. 

Test: AMIGA-Magazin 12/93. S.104 
Preis: 69 Mark 


Arabien Nights 


Diesmal ist der ferne Orient 
Schauplatz einer gewagten Ret¬ 
tungsaktion. Sindbads Angebete¬ 
te »Leila« wurde von einem Dä¬ 
mon entführt. Zu allem Überfluß 








Dangerous Streets: Sparsam bekleidete Damen prügeln 
sich In der Vorstadt mit kräftigen Lastwagenfahrern 


Spielermodus oder gegen den 
Computer an. Unter den Gladiato¬ 
ren befinden sich zwei leichtge¬ 
schürzte Damen und diverse Exo¬ 
ten, z.B. ein Indianerhäuptling, 
der Rausschmeißer einer italieni¬ 
schen Disco, ein Schweizer Last¬ 
wagenfahrer oder ein Schlo߬ 
geist. Dangerous Streets nutzt 
die AGA-Grafik des CD32. 

Preis: 79 Mark 


Deep Core 


Der Schauplatz dieser Balleror¬ 
gle ist die Tiefsee. Superheld und 
Profitaucher Captain Downrazor 
startet In düsterer High-Tech-Um- 
gebung eine Aktion zur Rettung 
der von Außerirdischen bedroh¬ 
ten Menschheit. Zuerst lediglich 
mit einer schlappen Pistole be¬ 
waffnet, sammelt der Kampftau¬ 
cher etliche Zusatzwaffen ein, die 
Ihm beim Kampf gegen die obli¬ 
gatorischen »Level-Ende-Geg- 


96 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 










































MeanArenas 


ner« und andere feindselige 
Sprites in vielen verschiedenen 
Formen und Farben behilflich 
sind. Viel Spaß beim Tauchen! 

AMIGA-Magazin 2/94, S. 88 
Preis; 79 Mark 


James Pond 2 


Noch ein Unterwasserabenteuer: 
Diesmal wird allerdings nicht so 
rabiat vorgegangen wie bei der 
Tiefseeballerei Deep Core. Der 
Ozean-Agent »James Pond« muß 
sich mit allerlei pfiffigen Extras 
(Flügel, Gleitschirm, Mini-Flug¬ 
zeug) zu Dr. Maybe durchkämp¬ 
fen, um dessen Untaten (er hat die 
Spielzeugfabrik des Nikolaus be¬ 
setzt) ein Ende zu bereiten. Wer 
Spaß an kniffeligen Plattform¬ 
abenteuern hat, sollte zugreifen. 

AMIGA-Magazin 11/92. S.102 
Preis: 89 Mark 


John Barnes Football 


Aus dem Mutterland des Fu߬ 
balls kommt ein Computerspiel 
für alle Freunde einer zünftigen 
Balltreterei. Das Spiel verzichtet 
weitgehend auf komplizierte Op¬ 
tionen. Der Spieler muß sich we¬ 
der um die Finanzen noch um die 
Renovierung des Stadions küm¬ 
mern. Nachdem eine von sechs 
vorgegebenen Aufstellungen ge¬ 
wählt wurde, kann man die Fu߬ 
baller über den Bildschirm steu¬ 
ern und den Ball in Richtung geg¬ 
nerisches Tor treiben. 

Bekannte Namen, Freistöße 
und Auswechseln von Spielern 
sorgen für Realitätsnähe beim 
Kampf gegen andere europäi¬ 
sche Mannschaften. 

Preis: 49 Mark 



Liberation: Der Spieler sucht Informationen und politische 
Gefangene in den unübersichtlichen Zukunftsstädten 


In dieser Pacman-Variante ist 
ein gepanzerter Sportler auf der 
Flucht vor seinen nicht weniger 
schwer gepanzerten Widersa¬ 
chern. Ziel ist es, alle Gänge ei¬ 
nes Labyrinths nach diversen Ob¬ 
jekten abzusuchen. 

Dabei helfen dem Helden zahl¬ 
reiche Extras. Bomben, Erste-Hil- 
fe-Kästen, Teleporterstationen 
und Schlüssel, um an die wichti¬ 
gen Gegenstände heranzukom¬ 
men, erleichtern dem Spieler das 
Leben und den Kampf gegen die 
wehrhaften Gegner. Die ganze 
Veranstaltung wird von gelegentli¬ 
chen Kommentaren der Sportre¬ 
porter und frenetischem Jubel 
des Publikums begleitet. 

Preis; 69 Mark 


Labyrinth of Time 


Hier handelt es sich um ein 
klassisches Adventure. Ein lang¬ 
weiliger grauer Angestellter aus 
einem langweiligen grauen Büro 
wird morgens in der U-Bahn von 
einer griechischen Sagengestalt 
überfallen. Das klingt zwar un¬ 
wahrscheinlich, bringt aber Farbe 
in das Dasein des Abenteuerhel¬ 
den: König Minos hat ein neues 
Labyrinth in Auftrag gegeben, von 
dem aus er die ganze Welt be¬ 
herrschen will. 

Über eine Menüleiste kann 
man den Helden nun durch die 
bedrohte Welt steuern und ver¬ 
schiedene Gegenstände ein¬ 
stecken, Türen öffen und seine 
Umgebung betrachten. Gescann¬ 
te Grafiken (zuerst grau, dann 
bunt) sorgen für Unterhaltung. 

Preis: 79 Mark 



Morph: Der Held des Spiels morpht sich im Amiga durch 
zahlreiche unterschiedliche Aggregatzustände 



Mean Arenas: Im High-Tech-Pacman wurde das klassische 
Spielprinzip mit neuer Grafik und vielen Extras aufpoliert 


Liberation 


Willkommen im 29. Jahrhun¬ 
dert. Es ist gekommen, wie es 
kommen mußte: Zwei große Kon¬ 
zerne haben die Kontrolle über 
die Erde übernommen. »Bio- 
Corp« hat den Planeten verwü¬ 
stet, »Securi-Corp« etliche Men¬ 
schen im Interesse der Staatssi¬ 
cherheit ins Gefängnis geworfen. 
Um die Dinge wieder ins Lot zu 
bringen, steuert der Spieler vier 
Droiden durch die Zukunftsstädte. 
Bei der Wanderung durch die 3- 
D-Umgebung stößt man auf nütz¬ 
liche Gegenstände oder Zeitge¬ 
nossen, mit denen man sich un¬ 
terhalten oder duellieren kann. 

Das Spiel glänzt durch Anima¬ 
tionen, tolle Grafik und digitalisier¬ 
te Sprache. Hier hat sich der Da¬ 
tenträger »CD« wirklich gelohnt. 

Preis: 89 Mark 


Morph 


Bei einem Teleport-Experiment 
ist die vom Pech verfolgte Ver¬ 
suchsperson in den Tiefen der 
Maschine verlorengegangen. Dort 
muß sie sich nun, gesteuert vom 
Spieler, auf die Suche nach dem 
Ausgang machen. Günstig, daß 
sich der Teilnehmer des Experi¬ 
ments in unterschiedliche Zustän¬ 
de »morphen« kann. Als Wasser¬ 
tropfen, Gummiball, Kanonenku¬ 
gel oder Wolke fällt es nicht mehr 
ganz so schwer, sich aus der Fal¬ 
le zu befreien. Der veränderliche 
Zustand der Hauptperson sorgt 
für allerlei Überraschungen, so 
wird der Wassertropfen beim 
Kontakt mit einer Heizung zu 
Dampf. Wer Spaß an Metamor¬ 
phosen hat, sollte zugreifen. 

AMIGA-Magazin 7/93.,S. 92 
Preis: 89 Mark 


AMIGA-MAG/\ZIN 3/1994 


97 











































































Die gelungene Fußballsimulati¬ 
on mit dem beeindruckenden 
akustischen Hintergrund gibt es 
jetzt auch für Amiga CD32. Das 
knappe MByte an Sound-Daten 
ist auf einer CD tatsächlich bes¬ 
ser aufgehoben als auf Diskette. 
In der Vogelperspektive laufen 
die Pixel-Kicker über den Bild¬ 
schirm, jagen dem Ball hinterher 


»Trolls« ist ein Vertreter des 
»Spring und Renn«-Genres. Ein 
Troll mit buntem Wuschelkopf ist 
in bunten Szenarien auf der Su¬ 
che nach seinem verschollenem 
Nachwuchs. Viele Extras helfen 
dem Helden dabei, sich gegen 
die nicht immer freundlich geson¬ 
nene Umgebung durchzusetzen. 

Preis: 69 Mark 


Pirates! Gold: Was wäre ein Pirat schon ohne einen Geg¬ 
ner, mit dem er sich von Zeit zu Zeit duellieren kann 


Nigel Mansell: Mit dem Rennfahrer und seinem Formel 1- 
Boliden ist man in farbenprächtiger Umgebung unterwegs 


Chen das Spiel zu einem der 
Highlights auf dem Amiga. Kein 
Wunder, daß Commodore die 
Pinball Fantasies zusammen mit 
dem Amiga CD32 für einen Spiel- 
Wettbewerb auf der Computer 
'93 nutzte. Nur Flippern ist schö¬ 
ner. 

AMIGA-Magazin 12/93, S. 106 
Preis: 89 Mark 


»Prey« ist ein Spiel für alle An¬ 
hänger des »Aliens raus! «-Ge¬ 
dankens. Böswillige Außerirdi¬ 
sche haben eine Menschenkolo¬ 
nie besetzt und alle Räume mit 
Nervengas gefüllt. Dem Spieler 
fällt nun die Aufgabe zu, die 
Überlebenden zu retten. Das 
Spiel lebt vor allem von der auf¬ 
wendigen Grafik. Digitalisierte 
Sprache und gescannte Grafiken 
erfreuen Auge und Ohr, während 
man auf der Suche nach den Ka¬ 
meraden die 3-D-Gänge durch¬ 
streift und sich mit Außerirdischen 
prügelt. Das Weltraum-Dungeon- 
Spiel macht einen sehr realisti¬ 
schen Eindruck. 

Preis: 79 Mark 


Der englische Formel-1-Renn¬ 
fahrer hat seinen Namen einer 
Formel-1-Simulation geliehen. 
Jetzt gibt es die farbenfrohe Ami- 
ga-1200-Version des Autorenn- 
Spektakels auch für Commodo- 
res CD-ROM-Konsole. Mit 
schnellem Prozessor und flottem 
Laufwerk macht das Autofahren 
noch mal so viel Spaß wie auf 
dem Amiga 500. 

Powerplay 6/93, S. 108 
Preis: 79 Mark 


Overkill 


Eine alte Idee In neuer Aufma¬ 
chung: Das horizontal scrollende 
Ballerspiel mit vielen Raumschif¬ 
fen ist technisch beeindruckend 
umgesetzt. Ausschließlich für die 
neuen Amiga-Modelle mit bunter 
AGA-Grafik programmiert, ist 
Overkill ein Spiel, das sich kein 
schießwütiger Amiga CD32-Besit- 
zer entgehen lassen sollte. Das 
butterweiche Scrolling und die 


Pinball Fantasies: Flipper mit toller Grafik machen das 
Spiel zu einem Spitzenreiter unter den Amiga-Spielen 


farbenfrohen Hintergrund-Land¬ 
schaften setzen die Fähigkeiten 
der Amiga-Konsole beein¬ 
druckend In Szene. 

AMIGA-Magazin 12/93, S. 102 
Preis: 79 Mark 


Pittball Fantasies 


Diese Flippersimulation hat un¬ 
ter Amiga-Spielern für Begeiste¬ 
rung gesorgt. Logisch, daß das 
Erfolgsspiel auch auf Amiga CD32 
umgesetzt wurde. Welches Scrol¬ 
ling, bunte Grafik, realistische 
Steuerung, ein 16-Bit-CD-Sound- 
track und vier verschiedene Flip¬ 
per (»Party Land«, »Speed De- 
vils«, »Stones & Bones« und 
»Billion Dollar Gameshow«) ma- 


Pirates! Golil 


Der Klassiker Pirates! war 
schon auf dem C 64 ein großer 
Erfolg. Die neueste Umsetzung 
der Handels/Strategie/Freibeuter- 
Simulation mit dem Zusatz 
»Gold« blieb allerdings bisher 
den MS-DOSen Vorbehalten. 

Wer ein Amiga CD32 hat, kann 
sich jetzt auch an Degenduellen, 
Kaperaktionen, Städteplündern 
und Entführungen schöner 
Gouverneurstöchter beteiligen. 
Computerspieler, die schon im¬ 
mer ein Piratenkapitän werden 
wollten, sollten sich dieses Spiel 
nicht entgehen lassen. 

Powerplay 8/93, S. 40 
Preis: 89 Mark 


und treten ihn in Richtung gegne¬ 
risches Tor. Gezielte Kopfbälle 
und kräftige Schüsse sind genau¬ 
so möglich wie akrobatische Fall¬ 
rückzieher. Kurz vor der Fußball- 
WM ist das Spiel genau die richti¬ 
ge Einstimmung. 

AMIGA-Magazin 10/92, S. 114 
Preis: 69 Mark 


Sleepwalker 


Das Actiondrama um den klei¬ 
nen Schlafwandler Lee und sei¬ 
nen treuen Hund Ralph sorgte 
schon auf dem Amiga 1200 und 
Amiga 500 für zirkusreife Aktio¬ 
nen des Vierbeiners. Auf CD ent¬ 
fallen zudem die lästigen Lade¬ 
zeiten. Wer glaubt, daß der Hund 
der beste Freund des Menschen 
Ist, findet hier die Bestätigung. 
Ohne einen Wachhund wäre der 
Junge schon lange unter die Rä¬ 
der gekommen. Hundsgemeine 
Fallen sorgen dafür, daß der 
Spieler nicht zur Ruhe kommt. 

AMIGA-Magazin 4/93, S. 104 
Preis: 99 Mark 


That's what I call games l+ll 


»Mehr Quantität als Qualität« 
könnte das Motto dieser Samm¬ 
lung sein. Massenweise PD- und 
Shareware-Spiele befinden sich 
auf den zwei CDs. Bei den 100 
Games pro CD sollte für jeden 
was dabeisein. 

Preis: je 59 Mark 


Sensible Soccer 


Prey: An Alien Encounter 


Nigel Mansel 


98 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






























Amidex und 
Amicale 

Das starke Duo 

Ein komplettes Programmpaket zum Superpreis 
gibt's auf der POWER-DISC 20. Amidex, die 
flexible Dateiverwaltung und Amicale, die 
leistungsfähige Tabellenkalkulation. Verwalten Sie 
mit Amidex spielend alles, von Ihren Adressen bis 
zu Ihrer Plattensammlung, von der privaten Biblio¬ 
thek bis zur Münzensammlung. Komfortable Ein- 
und Ausgabefunktionen und ein eingebauter Mas¬ 
keneditor machen die Arbeit zum Vergnügen. 
Amicale erstellt alle Ihre Kalkulationen, von den 
Autokosten über die Telefonrechnung bis zum 
kompletten Haushaltsbuch. Es unterstützt Sie mit 
mächtigen Funktionen und bereitet ihre Daten an¬ 
sprechend als Balken-, Linien- oder Tortengrafik auf. 


QTop-Spiele zum Superpreis 

The Power: Max sucht seine geliebte Mini. 
Er kämpft sich Level für Level durch enge 
Labyrinthe und kommt mit jedem Herz seiner 
Liebe ein Stück näher. Schlüpfen Sie in die 
Rolle des Max und durchkämmen Sie 
unzählige Irrgärten voller Spannung. Mit 
Level-Editor, 2-Spieler-Modus und toller 
Musikuntermalung. 

Gem'x: Der ultimative Knobelspaß. Werden 
Sie es schaffen, das Edelsteingerüst exakt 
nachzubilden. 400 (!) Levels voller Spannung 
en/varten Sie. 


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VVhale's Voyage: Auch der abwechslungsreiche Import aus 
Österreich nutzt die Fähigkeiten des Amiga aus 


Whale's Voyage 


Science-fiction, Rollenspiel und 
Handelssimulation, das sind die 
Bestandteile von Whale's Voya¬ 
ge. Bevor die Warenschacherei 
losgeht, muß man die Mannschaft 
zusammenstellen und ausbilden. 
Danach geht es mit dem Raum¬ 
schiff »Whale« auf die interplane¬ 
tarische Reise. Gelegentliche 


Schießereien mit feindseligen 
Raumschiffen besteht der Welt¬ 
raumwal je nach Ausrüstung 
mehr oder weniger gut. Auf den 
Planeten stehen über 80 ver¬ 
schiedene Charaktere für infor¬ 
mative Gespräche bereit. Alles in 
allem ist Whale's Voyage ein ge¬ 
lungener Genremix. 

AMIGA-Magazin 4/93. S. 106 
Preis: 79 Mark 


Zool 


Was der Igel »Sonic« für das 
Mega Drive und »Mario« für das 
SN ES ist, das ist der intergalakti¬ 
sche Ninja Zool für den Amiga. 
Rasend schnelles Scrolling, bun¬ 
te Hintergrundgrafiken, massen¬ 
weise Sprites und der knackige 
Schwierigkeitsgrad ergeben ein 
Spiel, das vor allem In der AGA- 
Version seinesgleichen sucht. 
Wer ein rasantes Spring- und 
Rennspiel sucht, findet mit Zool 
das Spiel seiner Wahl. 

AMIGA-Magazin 12/92, S. 108 
Preis: 69 Mark 


Offenbar sind die Spieleher¬ 
steller immer besser in der Lage, 
den Speicherplatz der CD auszu¬ 
nutzen. Aufwendige Animationen, 
16-Bit-Musik und digitalisierte 
Stimmen machen die CD-Version 
dem Diskettenvorbild in vielen 
Fällen überlegen. Zudem eröffnet 
das »Full Motion Video Modul« 
(AMIGA-Magazin 3/94, S. 6) ganz 
neue Möglichkeiten. Das AMIGA- 
Magazin wird auch weiterhin in 
Sachen »Amiga CD32« am Ball 
bleiben. ■ 

GTI GmbH, Zimmersmühlenweg 73, 

61440 Oberursel. Tel. (0 61 71) 8 59 34. 

Fax (0 61 71) 83 02 


Angekündigt 

Beavers 

Actionspiel 

Leisuresoft 

Chambers of shaolin 

Prügelspiel 

Leisuresoft 

Genesis 

Action 

Rushware 

International Open Golf 

Sportsimulation 

Bomico 

Legend of Sorasil 

Rollenspiel 

Rushware 

Liverpool Football 

Sportsimulation 

Leisuresoft 

Lotus Turbo Trilogy 

Autosimulation 

Rushware/Leisuresoft 

Microcosm 

Actionadventure 

Leisuresoft 

Psycho Killer 

Ad venture 

Leisuresoft 

Reach out for gold 

Sportsimulation 

Leisuresoft 

Summer Olympics 

Sportsimulation 

Leisuresoft 

Surf Ninjas 

Action 

Rushware/Leisuresoft 

Winter Sports 

Sportsimulation 

Rushware/Leisuresoft 


AMIGA - und MS-DOS - EDV Systeme 
in Beverungen / Höxter 


^ 05273 - 21290 * Fax: 05273 -1627 



Computer 
Amiga 1200 

Amiga 1200 mit Kick 3.0 und 1.3 
Amiga 1200 mit Harddisk 
Amiga 4000/30 4-MB Ram 
Amiga 4000/40 6-MB Ram 
386 DX-40, Mini-Tower - 4-MB, 120-HD 
486 DL.C-33, Mini-Tower - 4-MB, 120-HD 
486 DX-33, Mini-Tower - 4-MB, 120-HD 
486 DX-2/66, Big-Tower - 4-MB, 170-HD 
RAM Erweiterungen : 

1-MB A500-I-, intern, Abschaitbar 

1- MB A600, intern, Abschaitbar mit Ubr 

2- MB A500, intern, Abschaitbar 

2-MB A2000, intern auf 8 MB erweiterbar 

8-MB A2000, intern 

Rest -h Wechselplatten Systeme : 

85 MB Harddisk ASOO-«- 0/8 MB Ram-Option 
85 MB Harddisk A600/1200 - 2,5-lntern 
85 MB Steckkarte für A2000, intern 
SYQUEST SQ 555 - 44MB ohne Cartrige 
SYQUEST SQ 5110 - 88MB ohne Cartrige 
SYQUEST SQ 51 IOC 44 /88MB o. Cartrige 
Monltore : 

1084-S - Stereo Monitor - Commodore 
1940 Bi-Sync- Monitor - Commodore 
1942 Bi-Sync- Monitor - Commodore 
Multisync - Monitor - O.28dot 1024x768ni 


639.00 
759.00 
ab 899.00 
ab 2099.00 
ab 3699.00 
1559.00 
1759.00 
2159.00 
2859.00 


85.00 

99.00 

239.00 

239.00 

759.00 


599.00 

579.00 

559.00 

539.00 

598.00 

679.00 

459.00 
659.00 
789.00 
ab 698.00 


Sonsttpes : 

Kick-Um - A500/600/2000 mit RQM v2.0 / 1.3 
Kick-Umschaitplatine AI 200 mit RQM v2.0 / 1.3 
Finai-Copy II - Textverarbeitung Deutsch 
Meriin II - 4-MB - Grafikkarte 

GVP-Turbo für alie Rechner, zb: AI 230/40/0/1 
GVP-Turbo A 530/40/0/1 - 85 MB-Hardisk 
GVP-Turbo G-Force 030/40/40/4 für A2000 
GVP-Turbo G-Force 040/33/4 für A2000 


79.00 
119.00 
195.00 
839.00 
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1099.00 
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Markus B. 21 Jahre 


Ich bin 

„Kein Henker 
am Lenker" 


„Mit Raserei und Prahlerei 
hinterm Steuer hab' ich nichts am 
Hut. Ich will ankommen und zwar 
sicher, ohne, 

Streß und 



Nerverei. 

Dovon laß' ich mich nicht 
abbringen." 

Interessiert? 


Oie Aktion Junge Fahrer der 
Deutschen Verkehrswacht befaßt 
sich mit der überdurchschnitt¬ 
lichen Unfallgefährdung junger 
Autofahrer und hält interessontes 
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Am Pannacker 2 
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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 








































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Industriestraße 25 
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Hamminkeln kein 
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Fax: 02852/1802 


Bestellannahme: 02852/9140-1 


Bestellannahme: 02852/9140-11 


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SERVICE - CENTER 


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AMIGA CD 32-Console inkl. 2Spiele CD 629,- 
CD32-MPEG-Modul (Video-CD's a.Anfr.) 479,- 
AMIGA1200 599,- 

AMIGA1200 inkl. Destop Dynamite 748,- 
Wordworth.Deluxe-Paint IV.Print-Manager,Oskar u.Dennis 
AMIGA 1200 20 MB Harddisk 729,- 

AMIGA1200 80/60/40 MB a.Anfr. 
AMIGA 1200 260 MB Harddisk 1199,- 
AMIGA1200345 MB Harddisk 1299,- 
Desktop Dynamite (AGA Softwarepaket) 149,- 
AMIGA2000 559,- 

AMIGA 4000-30 4MB o. HD 1999,- 

AMIGA4000- 30 4 MB 260 MB 2499,- 
AMIGA4000-406MBO.HD 3799,- 

AMIGA 400040 6 MB 260 MB 4199,- 

A1942 IMonitorfürA 1200/A4000 769,- 

A1084 S /1085 S Monitor 389,-/379,- 

Mitsubishi EUM1491A 1289,- 

IDEKMF5017fürA120Q/A4000/Archimedes1995,- 
IDEKMF5021fürA1200/A4000/Archimedes3320,- 

Archimedes -Hardware 

alles deutsche Versionen 

A 3010 (250 CPU) 2 MB RAM 999,- 

A400016MHz80 MB Hardware 1999,- 
A 5000 25 MHz 80 MB Harddisk 2999,- 
AKF18 Multiscan Monitor 599,- 

AKF 50 Multiscan Hi-Res Monitor 799,- 

AMIGA -Speichererweiterungen 

WINNER-RAM Made in Germany 
512KB RAM-KarteUhr/AkkuA500 49,- 
512KBWINNER-RAMUhr/AkkuA500,5J.G 59,- 
1 MB WIIMNER-RAM A 5000 Plus 89,- 
1 MB WINNER-RAM Uhr/Akku AOOO 99,- 
1,8 MB WINNER-RAM Uhr/Akku A 500 199,- 

8/2 MB WINNER-RAM-Box A500/Plus 289,- 
durchgef.Bus inkl.3 Spiele: ZARDelta Run/Bad Vibes 
8/2 MB RAM- Karte A 2000 a. Anf. 

8/2MBAT-Bus-Controllerm.RAM-Opt 299,- 

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AS 217: Zusätzl. Handbücherfür A1200 49,- 

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A 600 2-fach Umschalplatine mit 1.3 ROM 49,- 
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WORKSHOP 


TAB ELLEN KALKULATION 


] 



Mit der Tabellenkalkula¬ 
tion »TurboCalc« ist es 
einfach, Zahlen und Ta¬ 
bellen zu verarbeiten. An¬ 
fänger tun sich allerdings 
mit den Arbeitsblättern 
schwer. Die Einarbeitung 
in den Umgang mit Zellen 
und Formeln soll das Ziel 
dieses Workshops sein. 

von Joachim Weiß 
und Thomas Weinberger 

N ach dem Programmaufruf 
erscheint unter der Menü¬ 
leiste ein Fenster, mit dem 
Namen der aktuellen Tabelle In 
deren erster Zeile. Darunter 
befindet sich die Statuszeile und 
links davon die aktive Zelle oder 
ein markierter Bereich. Rechts 
neben dieser Anzeige ist ein 


Mausklick auf die vom Anwender 
gewünschte Zelle. 

Nun ein einfaches Beispiel, das 
uns zeigt, wie man Überschriften, 
Formeln und Werte eingibt. 

Die Aufgabe lautet, den Ben¬ 
zinverbrauch des Autos über das 
ganze Jahr zu kontrollieren und 
die Daten grafisch auszuwerten. 
Dazu müssen Sie sich an der 
Tankstelle den Kilometerstand 
des Fahrzeugs notieren und den 
Kassenbon aufheben. Den Rest 
machen Sie dann zu Hause mit 
TurboCalc. 

Als erstes sollten Sie sicher- 
steilen, daß TurboCalc auf einem 
eigenen Bildschirm läuft, um das 


Entweder verschieben Sie den 
Zellcursor mit den Pfeiltasten auf 
der Tastatur, oder Sie bewegen 
den Mauszeiger auf die Zelle und 
betätigen die linke Maustaste. 
Tippen Sie jetzt einfach »Ben¬ 
zinverbrauch« ein. Wenn Sie 
die Eingabe mit <Return> ab¬ 
schließen, wird der Text in die Ta¬ 
belle übernommen. Bei längeren 
Wörtern oder Sätzen schreiben 
wir über den Zellenrand hinaus, 
was wir durch die Spaltenbreite 
wieder korrigieren können. 

Als nächstes folgt der Kilome¬ 
terstand Ihres Fahrzeugs zu Be¬ 
ginn unserer Statistik. Aktivieren 
Sie dazu die Zelle »A4« und 


klicken Sie ins Eingabefeld. Ge¬ 
ben Sie dort »Anfangskilometer:« 
ein und schließen mit »Return« 
die Eingabe ab. 

Nun zur eigentlichen Tabelle. 
Sie aktivieren die Zelle »A7« und 
geben dort das Wort »Datum« 
ein. Damit unsere Tabelle nicht 
zu breit wird, teilen wir die folgen¬ 
den Eingaben auf zwei Zeilen 
auf. Neben dem Datum brauchen 
wir natürlich auch noch den Kilo¬ 
meterstand in den Zellen »B7« 
und »B8«. Danach geben Sie 
»getankte Liter« »Benzinpreis«, 
»gefahrene Kilometer«, »Durch¬ 
schnittsverbrauch« und »Ko¬ 
sten/km« ein. Verändern Sie 



Übersicht: Eine Tabeilenkalkulation erlaubt die Berechnung, 
Verwaltung und Darstellung von großen Datenmengen 



Formelgewirr: Der Umfang an Formelvorgaben in Turbo¬ 
Calc kann mit teureren Produkten problemlos mithalten 


Eingabefeld für Texte, Zahlen 
oder Formeln. 

Darunter befindet sich die 
Werkzeugleiste In der die am 
meisten gebrauchten Befehle als 
Piktogramme dargestellt sind und 
mit einem Mausklick aufgerufen 
werden können. Unterhalb der 
Werkzeugleiste beginnt der ei¬ 
gentliche Arbeitsbereich, der auf 
der oberen und linken Seite von 
den Spalten bzw. Zeilentiteln ein¬ 
gerahmt ist. Durch diesen Ar¬ 
beitsbereich bewegt man sich mit 
dem sogenannten Zellcursor (ein 
farbiges Rechteck), der immer die 
gerade aktive Zelle einrahmt. 
Verschieben läßt sich der Zellcur¬ 
sor entweder mit den Pfeiltasten 
auf der Tastatur oder mit einem 


Beispiel genau so nachvollziehen 
zu können wie es Im Text be¬ 
schrieben Ist. Im Menü »Optio¬ 
nen/Bildschirm« finden Sie den 
Punkt »als WB-Kopie«. Hiermit 
öffnen Sie den eigenen Bild¬ 
schirm für TurboCalc. An dem 
Farbbalkensymbol In der Werk¬ 
zeugleiste können Sie erkennen, 
in welchem Modus das Pro¬ 
gramm läuft. Werden hier nur die 
vier Grundfarben der Workbench 
angezeigt, müssen Sie die Bild¬ 
schirmeinstellung ändern. Wer¬ 
den dagegen acht verschiedene 
Farben angezeigt, ist die Einstel¬ 
lung In Ordnung. 

Zuerst brauchen wir eine Über¬ 
schrift für unsere Tabelle. Dazu 
aktivieren Sie die Zelle »D2«. 


Tabellenkalkulation 


Wie der Name schon sagt, haben 
Programme wie TurboCalc die Auf¬ 
gabe, den Anwender bei der Kalku¬ 
lation großer Zahlenmengen zu un¬ 
terstützen. Im Heimbereich können 
diese Anwendungen wie unser Bei¬ 
spiel eine Benzinverbrauchsberech¬ 
nung oder aber eine Vermögens¬ 
bildung sein. Im kaufmännischen 
Bereich stehen Analysen von 
Verkaufsstrategien, Break-Even-Be- 
rechnungen oder Bilanzierungen im 
Mittelpunkt. Hier kann durch einfa¬ 
ches Ändern einzelner Werte sehr 
schnell die Auswirkung auf ein kom¬ 
plexes Problem betrachtet werden. 
Tabellen dieser Art können ausge¬ 
druckt leicht ein kleines Grundstück 
abdecken oder zum Tapezieren von 
Büroräumen Verwendung finden. 


auch In diesen Zellen die Spal¬ 
tenbreite entsprechend der Text¬ 
länge. Gehen Sie mit dem Platz 
sparsam um, damit die Tabelle 
komplett auf dem Bildschirm 
sichtbar bleibt, und unser Doku¬ 
ment dadurch übersichtlich wird. 
Allerdings macht sich hier ein 
Nachteil von TurboCalc bemerk¬ 
bar: Es lassen sich nämlich keine 
Zellen oder Spalten fixieren, die 
dann beim Scrollen durch das 
Dokument immer sichtbar wären. 

Um den Text sauber in den 
Zellen zu plazieren, markieren 
Sie einen Bereich, der die Zeilen 
sieben und acht einschließt. Be¬ 
wegen Sie dazu den Mauszeiger 
auf den Zeilentitel, ganz links 
wo die Zellennummern stehen. 


102 


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WORKSHOP 

TABELLENKALKULATION 




klicken Sie mit der linken Mausta¬ 
ste auf die Zeilennummer sieben, 
und halten Sie die Taste gedrückt 
während Sie den Mauszeiger auf 
die Zeile acht bewegen. Wenn 
Sie jetzt die Maustaste loslassen, 
müssen die Zeilen dann über alle 
Spalten farbig hinterlegt auf dem 
Bildschirm erscheinen. 

Wählen Sie aus dem Pull- 
down-Menü »Format« den Re- 
quester »Ausrichtung«. Dort 
klicken Sie unter horizontal »zen¬ 
triert« an. Bei »vertikal« lassen 
wir die Einstellung auf »Standard«. 
Schließen Sie den Requester mit 
»OK« und die Texte zentrieren 
sich in den Feldern. 

Klicken Sie bei den Zeilentiteln 
auf die Zeile sieben. Jetzt ist nur 
noch diese Zeile aktiv. Im Menü 
»Format« finden Sie den Punkt 
»Rahmen«. Benutzen Sie ihn, um 
die Rahmenart und Stärke zu defi¬ 
nieren. Wählen Sie bei »Links« 
und »Rechts« die dünne Strich¬ 
stärke, bei »Oben« und »Unten« 
kein Rahmen aus. Sobald Sie die¬ 
se Eingaben mit »OK« ab¬ 
schließen legt TurboCalc die Rah¬ 
men um den Text. Jetzt aktivieren 
Sie die nächste Zeile und geben 
für »Links«, »Rechts« und »Oben« 
wieder die gleichen Werte ein. Nur 
für »Unten« geben Sie diesmal die 
mittlere Strichstärke an. 

Nachdem der Tabellenkopf 
steht, müssen wir unserer Stati- 


Zellen 


Eine Zelle ist der Bereich auf der Ar¬ 
beitsfläche, der durch die Zeile (mit 
Zahlen gekennzeichnet) und die 
Spalte (mit Buchstaben gekenn¬ 
zeichnet) bestimmt wird. 

stik noch das Rechnen beibrin- 
gen. In einer Tabellenkalkulation 
kann man die Formeln zum Be¬ 
rechnen von Irgendwelchen Wer¬ 
ten nicht mit Zahlen eingeben. Es 
muß vielmehr immer mit den Zel¬ 
len gerechnet werden, da sich die 
Zahlenwerte ändern können. Das 
heißt, bei einer Addition von zwei 
Werten muß die Formel z.B. 
»Zelle 1 + Zelle 2« heißen. 

Damit das Programm eine Text¬ 
eingabe von einer Formel unter¬ 
scheiden kann, wird einer Formel 
immer ein »=« vorangestellt. Die 
korrekte Formel muß demnach 
»=Zelle1-i-Zelle2« lauten. Machen 
wir in unserem Beispiel weiter. 

Um das erste Mal die Kilome¬ 
ter, die Sie nach dem letzten Tan¬ 
ken zurückgelegt haben, berech¬ 
nen zu können, müssen Sie die 
Anfangskilometer (das ist der Ta¬ 
chostand vom vorletzten Tanken) 
vom Kilometerstand beim Tanken 


abziehen. Die Anfangskilometer 
schreiben wir in Zelle »04« und 
den aktuellen Kilometerstand In 
Zelle »B9«. Die Formel, die wir in 
»E9«, direkt unter der Überschrift 
»gefahrene Kilometer« eingeben, 
muß lauten: »=B9-C4«, also An¬ 
fangskilometer minus aktuellem 
Tachostand. Geben Sie bei Kilo¬ 
meterstand einen höheren Wert 
als bei den Anfangskilometern 
ein, damit in der Zelle »E9« ein 
realistischer Wert erscheint. 

Für alle weiteren Kilometerbe¬ 
rechnungen müssen die Werte 
aus der Spalte Kilometerstand 
genommen werden. Dazu brau¬ 
chen wir natürlich auch eine neue 
Formel. Aktivieren Sie die Zelle 
»E10« und geben dort die Formel 


»=B10-B9« ein und schon wer¬ 
den die nächsten gefahrenen Ki¬ 
lometer automatisch berechnet. 

Es wäre reichlich umständlich, 
wenn man in jeder Zeile die For¬ 
mel von Hand eingeben müßte. 
Hier bietet uns TurboCalc die Mög¬ 
lichkeit, die Formeln automatisch 
zu kopieren. Dazu wird der Bereich 
markiert, in dessen erster Zeile die 


Formel, die Sie kopieren wollen, 
steht. Für unser Beispiel heißt das. 
Sie müssen den Bereich »E10« bis 
z.B. »E20« markieren. Klicken Sie 
mit der Maus auf die Zelle »E10« 
und fahren mit dem Mauszeiger 
bei gedrückter linker Maustaste bis 
zu Zelle »E20«. Die Länge des Be¬ 
reichs spielt keine große Rolle, 
wichtig ist nur, daß er in »E10« be¬ 
ginnt. Die Tabelle kann jederzeit 
auf die gleiche Art und Weise er¬ 
gänzt werden. Wenn der Bereich 
korrekt markiert wurde, sehen Sie 
ein farbiges Rechteck auf dem 
Bildschirm. 

Nachdem jetzt ein Block mar¬ 
kiert ist, wählen Sie den Menü¬ 
punkt »Bearbeiten/Ausfüllen/un- 
ten« an. Auf dem Bildschirm se¬ 


hen Sie sofort das Ergebnis dieser 
Aktion. Im markierten Bereich ste¬ 
hen jetzt als nächstes der zuletzt 
eingegebene Kilometerstand mit 
einem Minus davor, und im rest¬ 
lichen Bereich nur noch Nullen. 

Schauen wir uns die Formeln 
näher an: Gehen Sie dazu ins 
Menü »Optionen/Darstellung«. 
Klicken Sie hier »Formeln statt 


Werte« an und schließen Sie das 
Fenster mit »OK«. Jetzt werden 
in dem Dokument alle Formeln 
und keine Werte mehr angezeigt. 
Diese Funktion ist insbesondere 
bei der Fehlersuche sehr hilfreich. 

Betrachten Sie sich die For¬ 
meln im von Ihnen markierten Be¬ 
reich. Sie werden feststellen, daß 
das Programm automatisch die 
Zeilennummern In den Formeln 
richtigstellt. Öffnen Sie dasselbe 
Fenster wieder. Unter »Formeln 
statt Werte« befindet sich der 
Befehl »Nullwerte anzeigen«. 
Klicken Sie hier den Haken vor 
dem Text weg, schließen Sie mit 
»OK« das Fenster und in Ihrem 
Dokument werden ab sofort die 
Nullwerte, die sich aus den feh¬ 
lenden Eingaben zur Formel er¬ 
geben haben, unterdrückt. 

Um den durchschnittlichen 
Benzinverbrauch ausrechnen zu 
können, müssen Sie die getank¬ 
ten Liter durch die gefahrenen Ki¬ 
lometer teilen und das Ergebnis 
dann mit 100 multiplizieren. In die 
Tabelle müssen wir deshalb In 
der Zelle »F9« die Formel »=09/ 
E9*100« eingeben. Schließen Sie 
diese Eingabe mit <Return> ab 
und geben Sie für die getankten 
Liter einen Wert ein. Sobald Sie 
auch diese Eingabe mit <Return> 
abschließen, erscheint in der 
Spalte für den Durchschnittsver¬ 
brauch ein Wert. 


Zellenhähe 


Die Zellenhöhe kann wie die Spal¬ 
tenbreite verändert werden. Aller¬ 
dings läßt TurboCalc keine mehrzei¬ 
ligen Texte in einer Zelle zu. Hier 
muß man auf mehrere Zellen aus- 
weichen. Sinn macht die größere 
Zellenhöhe nur, um verschieden 
große Schriften in einer Tabelle zu 
verwenden. 


Wenn Sie bei den Litern und 
Kilometerstand »krumme« Werte 
eingegeben haben, werden Sie 
feststellen, daß In der Spalte für 
den Durchschnittsverbrauch so 
viele Nachkommastellen ange¬ 
zeigt werden wie in der Spalte 
Platz haben. Da dies eine wenig 
sinnvolle Anzeige ist, reduzieren 
wir die Anzahl der Nachkomma¬ 
stellen auf zwei. 

Klicken Sie auf den Spaltentitel 
»F«, um die ganze Spalte zu mar¬ 
kieren. Öffnen Sie danach den 
Menüpunkt »Format/Zahlenfor¬ 
mat«. Es erscheint ein Fenster, in 
dem Sie Zahlen-, Währungsfor¬ 
mate usw. einstellen können. 
Klicken Sie Im rechten Fenster 
auf das Symbol »0.00« und 
schließen Sie mit »OK«. Dann 



Darstellung: Die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen 
gefahrenen Kilometern und dem verbrauchten Kraftstoff 


Spaltenbreite 


Um die Spaltenbreite zu ändern, existieren verschiedene Möglichkeiten: Gehen Sie 
in die Menüleiste und wählen Sie »Format/Spaltenbreite« an. Damit öffnen Sie ei¬ 
nen Requester, wo wir die Standardeinstellung der aktiven Zelle, für unser Beispiel, 
von 11 auf 16 Zeichen ändern. Schneller geht es mit der Maus. Fahren Sie mit dem 
Mauszeiger an den rechten Rand des Spaltentitels, der die aktive Zelle enthält und 
ziehen Sie diese bei gedrückter linker Maustaste auf die gewünschte Breite. Die 
oben aufgeführten 16 Zeichen sind kein »muß« und bei der »Mausmethode« auch 
nicht auf Anhieb zu realisieren. Die Spalte sollte allerdings schon so breit sein, daß 
der Text nicht in die nächste Zelle ragt. Wenn Sie die Breite der Zelle dem Text an¬ 
gepaßt haben, können Sie den Text noch in der Spalte zentrieren. Dazu gibt es in 
der Werkzeugleiste ein Symbol, das Sie nur anklicken brauchen. Etwa in der Mitte 
über Spalte »B« und »C« sehen Sie in der Werkzeugleiste drei Symbole mit mehre¬ 
ren Strichen untereinander. Das linke setzt den Text linksbündig, das mittlere zen¬ 
triert den Text, und das rechte Symbol setzt den Text rechtsbündig. Natürlich kann 
man den Text auch mit Befehlen aus den Menüs ausrichten. 


104 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 































































Direkl vom Dislribulor 



BittTinrfn 


Pur 


520 & 530 Turbo 


Apollo 1230/2030 Turbo 


A 1230 - Erweiterungskarte für den int. Steckplatz des A1200. Mit Turbo-Power 
beschleunigt die Apollo 1230 Ihren Amiga auf die 10-fache Leistung und über¬ 
trifft sogar die Performance eines A4000/30 um mehr als das Doppelte! 

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Benchmark Tests schneller als ein A4000/40 ! 

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Datenübertragung im Ram von unglaublichen 72 
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3.5 MB/sec.!, Uhr & Akku 

68030 / 50 MHz * 1 MB * SCSI 2 * Uhr 848 

68030 / 50 * 68882 / 50 MHz * 4MB * SCSI 2 * Uhr 1 


A1230 light wie 1230 Turbo, 5-fache Leistung, 68030/28 MHz, 
68881 FPU, 1-64MB Ram .Burst Mode, autokonfig, Uhr, SCSI2 optional 

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A2000 auf die 20-fache Leistung (50 MHz) bzw. 12-fache Leistung (25 MHz) 

Torhnicphp Datpri' 

68030 CPU mit 25 / 50 MHz, 68882 FPU mit 25 / 50 MHz 
1- 64 MB Burst-Mode Fast-Ram on board, autokonfigurierend 
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Technische Daten: 68020 Prozessor. Math. Co. Proz. 68881, 25 MHz, 

1 oder 4 MB Ram, durchführter Bus, abschaltbar 
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t20ailght inkl 1MB 298.- inkl. 2MB 378.- 


439.- 

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1200 Mi. t30 MB HD 999.. 
120.0- Ml. 250 MB HD 1178. 

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> 

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260 MB 
639.- 
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340 MB 
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699.- 
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?;^h{NAeisemit.Ul?S o, Fbsfab 10 DM 
Vorbehalten 


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AT Apollo 500 149. 

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Retina Graftkkarte iMBirestuekt 
Picasso 1MB bestückt 

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SCSI.Muibsssfün Jnkl. '' 


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ohne FPU 


















WORKSHOP 

TABELLENKALKULATION 


markieren Sie den Bereich von 
»F9 bis F20« und kopieren wie 
oben beschrieben die Formel 
nach unten. 

Nun fehlt uns nur noch die Be¬ 
rechnung für die Kosten pro Kilo¬ 
meter. Dazu multiplizieren Sie die 
getankten Liter mit dem Benzin¬ 
preis und dividieren das Ergebnis 
durch die gefahrenen Kilometer. 
In eine Formel umgesetzt müssen 
Sie in der Zelle »G9« folgende 
Formel eingeben: >>=C9*D9/E9«. 

Flexibilität, 

Schnelligkeit, 

Genauigkeit 


Markieren Sie wieder die 
ganze Spalte und ändern Sie 
dann die Nachkommastellen auf 
zwei Stellen. Jetzt nur noch die 
Formel »nach unten« kopieren 
und Ihre erste Tabelle ist bis auf 
ein paar Schönheitskorrekturen 
fertig: In der Spalte »F« erscheint 
in manchen Zellen die Fehlermel¬ 
dung »#Typ« und in Spalte »G« 
werden wir auf eine Multiplikation 
durch Null hingewiesen. Beides 
sind keine eigentlichen Fehler, 
sondern ergeben sich aus dem 
fehlenden Werten. Wie man die- 


Tabellengröße 


An Arbeitsbereich stellt uns Turbo- 
Calc standardmäßig, abhängig vom 
verfügbaren Arbeitsspeicher, 375 
Spalten und 4000 Zeilen zur Verfü¬ 
gung. Es wird aber wahrscheinlich 
keine Tabelle geben, die dieses 
Platzangebot jemals vollkommen 
ausreizt. Denn würde man diese Ta¬ 
belle in den Normaleinstellungen für 
die Spaltenbreite und die Zeilen¬ 
höhe ausdrucken, hätte das Doku¬ 
ment eine Größe von ca. 13 Meter 
Breite und 18 Meter Länge. Die 
Spalten werden mit Buchstaben be¬ 
zeichnet: Zuerst werden die Buch¬ 
staben von A bis Z als Zeilentitel 
eingesetzt, danach bekommen die 
Spalten eine Doppelbezeichnung 
wie AA, AB, AC usw. Die Zeilen der 
Tabelle sind einfach fortlaufend 
durchnumeriert. Es ist wenig sinn¬ 
voll, übergroße Arbeitsblätter anzu¬ 
legen, besser kann man mit mehre¬ 
ren kleinen hantieren. 


se unschönen Fehlermeldungen 
unterdrückt, lesen Sie im Kasten 
»Wenn ...«. 

Um wichtige Bestandteile einer 
Tabelle hervorzuheben, können 
Sie diese farbig gestalten. Da uns 
die Kosten natürlich am meisten 
interessieren, wollen wir diese 
»rot« darstellen: Markieren Sie 
den Block »G7« bis »G20«. Jetzt 
brauchen Sie nur noch unter dem 
Menüpunkt »Format/Farben« die 


entsprechende Textfarbe aus¬ 
wählen. Einfacher geht es mit 
dem Farbbalkensymbol aus der 
Werkzeugleiste. Sie müssen 
selbstverständlich auch wieder 
die zu ändernden Zellen markie¬ 
ren, um dann nur noch mit einem 
Klick auf die rote Farbe Ihren Text 
farbig zu gestalten. 

Eine weitere Möglichkeit, etwas 
Farbe ins Spiel zu bringen, ist das 
Hinterlegen einer Zeile oder Spal¬ 
te mit einer Hintergrundfarbe. 
Markieren Sie dazu wieder einen 
Block, z.B. die Spalte mit dem 
Durchschnittsverbrauch. Gehen 
Sie jetzt in den Menüpunkt »For¬ 
mat/Farben« und aktivieren Sie 
eine Farbe Ihrer Wahl. Leider gibt 


es keine Möglichkeit, die Hinter¬ 
grundfarbe über die Werkzeuglei¬ 
ste einzustellen. Wenn Sie sich 
mit den acht Farben, die Ihnen 
hier zur Auswahl stehen, nicht zu¬ 
frieden geben, können Sie jede 
Farbe nach Ihrem Geschmack 
einstellen. Dies geschieht Im Re- 
quester »Optionen/Bildschirm/ 
Farben«. Allerdings ändern Sie 
damit auch die Farben der Benut¬ 
zeroberfläche von TurboCalc. 

Sollten Sie Ihre Programm¬ 
oberfläche so verstellt haben, 
daß Ihnen die Augen schmerzen, 
wählen Sie einfach den Befehl 
»Standard-Farben« im selben 
Fenster und schon ist der Urzu¬ 
stand wieder hergestellt. 

Geben Sie jetzt In den Spalten 
Datum, Kilometerstand, getankte 
Liter und Benzinpreis die entspre¬ 
chenden Werte ein und füllen Sie 
die Tabelle ganz aus. Beim Ben¬ 
zinpreis sollten Sie mit drei Nach¬ 
kommastellen arbeiten, da die 
meisten Tankstellen Preise mit 
der berüchtigten kleinen Neun 


kassieren, was sich auf Dauer 
durchaus auswirkt. 

Nachdem bei jedem Tanken der 
Kilometerstand eingeben wurde, 
können wir in einer Zeile unter der 
Tabelle die getankten Liter seit Be¬ 
ginn unserer Aufzeichnung aus¬ 
rechnen lassen. Dazu benötigen 
wir eine Tabellenfunktion. In unse¬ 
rem Fall den Befehl »Summe« und 
dahinter in Klammer gesetzt, den 
Bereich, der addiert werden soll. 
Aktivieren Sie die Zelle »A22« und 
geben Sie dort ein: »Gesamtwer¬ 
te:«. In die Zelle »D22« wird die 
Formel: »=SUMME(c9:c20)« ein¬ 
getragen. Achten Sie darauf, daß 
Sie die Zellenbezeichnung mit ei¬ 
nem Doppelpunkt trennen, damit 


auch die ganze Spalte addiert wird. 
Trennen Sie die Zellen mit einem 
Strichpunkt, werden nur diese bei¬ 
den zusammengezählt. 

Nun wollen wir uns einem star¬ 
ken Zweig von TurboCalc zuwen¬ 
den, der uns die trockenen Zah¬ 
len übersichtlich präsentiert - 
dem Grafikteil. 

Zahlen als Balken, Torten oder 
Linien dargestellt, haben einen 
wesentlichen Vorteil: man sieht 
auf einen Blick, welche Werte 
sich von der Norm abheben. Dies 
nutzen wir natürlich auch In unse¬ 
rem Beispiel. Vorneweg muß man 
sich im klaren sein, welche Art 
Darstellung gewählt werden soll. 
Eine der häufigsten Formen Ist 
die Säulendarstellung. Markieren 
Sie dazu die gewünschte Zahlen¬ 
reihe in unserem Beispiel: Jeden 
Kraftfahrer Interessiert in erster 
Linie der Durchschnittsverbrauch 
seines Fahrzeugs. 

In unserer Tabelle ist das der 
Bereich F9 bis F20. Danach öff¬ 
nen Sie das Pull-down-Menü 


»Daten/Diagramm erstellen«. Im 
Requester geben Sie an, in wel¬ 
cher Form die Grafik auf den Bild¬ 
schirm projiziert werden soll. Vor¬ 
eingestellt ist bereits die Säulen¬ 
darstellung. Geben Sie In der er¬ 
sten Zeile des Fensters den Na¬ 
men der Grafik an. Damit das 
Ganze übersichtlich bleibt, tippen 
Sie am besten »Durchschnittsver¬ 
brauch« ein. Alle anderen Einstel¬ 
lungen lassen Sie unverändert. 

Nach dem Bestätigen mit 
»OK« öffnet sich wieder ein Re¬ 
quester für die Feineinstellung. 
Neben Balkenabstand und Wert¬ 
reihen gibt es auch eine Option 
für die grafische Gestaltung. 
Klicken Sie hier die »3D-Darstel- 
lung« an. Dadurch bekommen die 
Säulen Perspektive und sehen 
ansprechender aus. Nach dem 
Bestätigen mit »OK« baut Turbo¬ 
Calc uns In einem Extrafenster ei¬ 
ne Grafik auf, die aber noch recht 
nackt aussieht. Die Säulen haben 
noch keine Beschriftung und 
auch eine entsprechende Legen¬ 
de würde ein wenig zum besse¬ 
ren Verständnis beitragen. Schie¬ 
ben Sie jetzt das Grafikfenster 
unter die Tabelle. Dazu klicken 
Sie mit der Maus in die Titelleiste 
des Fensters und bewegen es bei 
gedrückter linker Maustaste unter 


Grafikprobleme 


Leider hat TurboCalc noch Proble¬ 
me mit den Grafiken. Das Anzeigen 
von Werten ist noch nicht befriedi¬ 
gend gelöst. Bei langen Zahlen 
überschneiden sich die Werte und 
werden unlesbar. Sollen hingegen 
Grafiken für Präsentationen erstellt 
werden, ist eine andere Vorgehens¬ 
weise sinnvoll: Speichern Sie die 
Grafik, ohne jegliche Beschriftung 
als IFF-Bild ab und laden Sie sie 
dann in ein Programm wie »DPaint« 
oder «Brilliance«. Dort können Sie 
dann die Beschriftung vornehmen, 
oder sogar die Säulen und Linien 
durch Animationen wachsen lassen. 
Hier kann der Amiga dann seine 
Fähigkeiten wieder voll beweisen. 

die Tabelle. Ziehen Sie danach 
das Fenster auf etwa die halbe 
Bildschirmbreite. 

Um eine Achsenbeschriftung 
eintragen zu können, gibt es In 
der Menüleiste für die Grafik ei¬ 
nen Requester, der über »Dia¬ 
gramm/Achsenbeschriftung« zu 
erreichen ist. Dazu allerdings ist 
es notwendig, die Grafik durch 
Anklicken zu aktivieren, wodurch 
eine spezielle Befehlszeile für die 
grafische Darstellung eingeblen¬ 
det wird. 

Der Requester gibt uns die 
Möglichkeit, eine Achsenbeschrif¬ 
tung anzuzeigen und zu verän- 



Tortenschlacht: Insgesamt sind die Kombinationsmöglich¬ 
keiten in den Grafiken noch zu stark eingeschränkt 


106 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 







































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Leistungsverhältnis. 7 457, “ 

Supra Turbo 28 

Beschleunigungskarte für Amiga 500 und 2000. 
Bringt Ihren Amiga von 8 auf 28 MHz. 

Die Geschwindigkeit aller Rechenvor- TliN | 
gänge wird enorm gesteigert. Sehr LSßnj 

kompatibel zu vorhandener Soft- und 
HarcWare. Einfach nur einstecken, fertig, los! 

Test im Amiga-Magazin 10/93, Ergeb- onn 
nis “Sehr guf. Bitte Amiga angeben. ^5757, “ 


Amiga Btx 


Dieser profihafte Btx-Software-Decoder von 
“MSPr in Verbindung mit einem Btx-fähigen Mo¬ 
dem macht aus Ihrem Amiga eine komplette Bbc- 
Station. Alle Seiten lassen sich auf Diskette oder 
Festplatte speichern. Damit steht Ihnen die ge¬ 
samte Bandbreite eines der modernsten 
Medien unserer Zeit zur Verfügung. 457, " 


Pte/7 T Terminverwaltung 

Die ultimative 'ferminverwaltung auf grafischer 
Benutzeroberfläche. Mit autom. Erinnerung 
auch im Voraus für z.B. den Geschenkeeinkauf. 
Monats-, Wochen- und "fegesplaner -- 

Minutengenau und komfortabel. 057 ,“ 

Diavoio Backup 

Die Datensicherung Ihrer Festplatte auf Disket¬ 
ten. Komfortable Dateiauswahl, tolle Benutzer¬ 
oberfläche, Datenkompression, automatisches 
Sichern, optische Anzeige beim Sichern 
u.vm. Für alle Amiga ab OS 2.04. 570 , “ 

DiskLab VI.2 

Mit diesen Tbols ist auch der normale Anwender in 
der Lage, Disketten auf dem untersten Level zu be¬ 
arbeiten. Ein Werkzeug mit dem Sie z.B. Fremdfor¬ 
mate und Kopierschutzmechanismen analysieren 
und kopieren können. Es ist m^lich, fast jeden Ko¬ 
pierschutz zu entfernen. Inklusive einem 
ausführlichen Roppy-Kurs. 057 ,“ 

Modem 14400 

Telejet Modem m. 14400 Baud, Send- u. Receive- 
Fax, Postzulassung, extern anschließbar, deut¬ 
sche Handbücher und inklusive DFÜ- 
und BTX-Software für Amiga u. PC. 45757, “ 

Video Manager 

Mit diesem Programm können Sie Ihre VHS- 
Videofilme verwalten. Mit allen wichtigen Anga¬ 
ben wie zum Beispiel auch Drehjahr, Regisseur, 
Darsteller, etc. Die vielen flexiblen Such- und 
Filterkriterien lassen Sie immer den richtigen 
Film finden. Natürlich inklusive 
Druckfunktionen. 


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AMINET - Ca. 600 MByte Programme aus den 
USA. Spiel-, Grafik-, Musik- und weitere —^ 
Software. Von Walnut Creek. 

GIGA-PD - Riesige Sammlung von PD-Software 
aus allen Bereichen. Dazu Cliparts, Fonts,^ 

Spiele, Tbols und Utilities. Auch CDTV. 7ä 57, “ 

FRED FISH PD - Die jeweils aktuelle CD-ROM 

direkt v Fred Fish in Amerika produziert 

und vertrieben. Auch für CDTV. 05/, “ 

CDPD-1 - Die Fred Fish PD-Serie von Nr.1 bis 
Nr. 660 und weitere PD-Software. 

Über 600 MB für Amiga und CDTV. 057, “ 

DEMO COLLECTION II - Über 600 MByte PD- 
Software. Spiele, Demos, Animationen, Sounds, 
und vieles mehr. Für Amiga, CDTV und 
CD-32 geeignet. 057,“ 


Skat Deluxe li 

Spielen wie am Stammtisch. Grand, Kontra, Re, 
Null, Null Ouvert, Hand, Schneider, etc. In schö¬ 
ner Grafik, Soundeffekten u. beachtlicher Spiel¬ 
stärke. Der Amiga übernimmt dabei Ihre 2 
Gegenspieler. Macht wieder richtig Spaß! 457,“ 

Orbit Amiga 

Die Reise durch unser Sonnensystem. Wissens¬ 
wertes zu Planeten, Sonne, Mond, Raumfahrt 
und Sternen. In Texten, Bildern und farbigen Ani¬ 
mationen. Mit einem Simulator steuern sie Satel¬ 
liten nach den Gesetzen der Himmelsme- 
chanik. Min. 1 MBChip-Ram erforderlich. 5757,“ 

Rap! Top! Cop! 

Das ist ein Disk- und Festplattenverdoppler, ein 
Optimierer der die Zugriffsgeschwindigkeit er¬ 
höht und ein Kopierprogramm mit Diskettenkom- 
primierung und Archivierung, u.vm. qq 

Für alle Amiga bis OS 2 geeignet. 5757, “ 

Vereinsverwaltung 

Für Vereine aller Art. Mitglieder verwalten, Daten 
sortieren, filtern, Listen, Lastschriftformulare und 
Adressaufkleber drucken, Präsentationsgrafiken 
erstellen und... und... und... Leicht zu 
bedienen und inkl. Einsteigerkurs. 5757,“ 


LADEN & VERSAND I 

i ‘TmmBLMOr^ iilB 


Bestellungen: 

Sie können bei uns telefonisch, 
schriftlich oder per Fax bestellen. 
Bezahlung ist möglich per Post- 
Nachnahme oder Euro-Scheck. 
Versandpauschate einmal pro 
Lieferung: im Inland 7,- DM, 
Ausland bei Nachnahme 25.- DM. 
Ausland mit Euro-Scheck 15.- DM. 
MwSt.-Abzug bei Nlcht-EG-Aus- 
larvislieferungen erst ab 400.- DM. 
PreisärKteoingen und Irttümer 
Vorbehalten. Heistellerbedingte 
Lieferzeiten. In Ausn^wneffillen ist 
bei erhöhter Nachfrage nicht inv 
mer jeder Artikel sofort lieferbar. 
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geeignet für alle Amiga mit mind. 

1 MByte RAM ab Kickstart 1.3. 
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Artikel, außer CD-ROM, Im¬ 
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Ihrer neuesten, kostenlosen Amiga-Informationen. | 

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zzgl 7.- DM Votsandkosten im Inland 


Vor- / Nachname 


PLZ / Wohnort 


































WORKSHOP 


TABELLENKALKULATION 


Wenn - Funktion 


Wir wollen noch die störenden Fehlermeldungen in den verschiedenen Spalten be¬ 
seitigen. Dazu setzen wir vor jede betroffene Formel eine «Wenn-Funktion«. Damit 
weisen wir TurboCalc an, daß es die Formel nur dann abarbeitet, wenn auch Wer¬ 
te eingegeben wurden. Die Wenn-Funktion ist folgendermaßen aufgebaut: 
«=Wenn(Bedingung;Wert1;wert2)«. Ist die Bedingung erfüllt, wird «Wert1« ausge¬ 
geben. ist sie nicht erfüllt »Wert2«. Für die Werte können Formeln oder auch nur 
ein Text, der dann aber in Anführungszeichen gesetzt werden muß, eingegeben 
werden. Für unsere Tabelle Ist als Bedingung festgelegt, daß der Kilometerstand 
größer als Null sein muß, damit die Formel abgearbeitet wird. Ist der Kilometer¬ 
stand Null oder kleiner, sollen die Zellen leer bleiben. Aktivieren Sie die Zelle 
»E9«. Im Eingabefeld steht nun die Formel zum Berechnen der gefahrenen Kilo¬ 
meter. Klicken Sie mit der Maus auf das Gleichheitszeichen und löschen Sie dann 
mit der »>Del«-Taste die Formel. Geben Sie jetzt als neue Formel ein: 
«=Wenn(B9>0;B9-C4;“")«. Wichtig ist, daß zwischen »Wenn« und der Klammer 
kein Leerzeichen steht und die zwei Anführungszeichen, die für eine leere Zelle 
stehen. Ändern Sie nun die Formel in der Zelle »E10« nach dem gleichen Sche¬ 
ma: «Wenn(B10>0:B10-B9;'"')«. Um die Formel dann wieder «nach unten« kopie¬ 
ren zu können, müssen Sie zuerst die Formeln und Werte, die sich schon in dieser 
Spalte befinden, löschen. Markieren Sie sich dazu den Bereich «E11« bis »E20« 
und gehen Sie danach in das Menü «Bearbeiten/Inhalte löschen/Formeln«. Sie 
können aber auch nach der Markierung des Blocks einfach <Del> drücken. 
Daraufhin erscheint ebenfalls das Menü.Kopieren Sie nun die Formel aus der Zelle 
«E10« nach unten. Wiederholen Sie diese Prozedur auch noch in den Spalten mit 
dem Durchschnittsverbrauch und den Kosten/Km. Die Formeln lauten: 
«Wenn(B9>0;C9/E9*100;"")« und «Wenn(B9>0;C9*D9/E9;''")«. Jetzt sieht die Ta¬ 
belle ordentlich und aufgeräumt aus, die Fehlermeldungen sind verschwunden. 


dem. Zuerst müssen Sie die Ach¬ 
senbeschriftung einschalten, in¬ 
dem Sie den Schalter »Achsen¬ 
beschriftung anzeigen« aktivie¬ 
ren. Klicken Sie dann auf »fol¬ 
gende Texte« und geben Sie in 
das eingerahmte Textfeld »Ver¬ 
brauch« ein. 

Leider lassen sich in dieses 
Feld nur eine begrenzte Anzahl 
von Zeichen eingeben (max. 20). 
Mit dem Aktivieren des Schalters 
»Schrift« laden Sie Ihre eigene 
Fontliste, In der Sie nun eine 
Schriftart nach Ihrem Geschmack 
auswählen können. Bestätigen 
Sie wieder mit »OK« und die Gra¬ 
fik wird sofort aktualisiert. 


Häufige Kurzbefehie 


«Ctrl«+L_^Text linksbündig 

»Ctrl«+R_^Text rechtsbündig 

«Ctrl«+Z_^Text zentriert 

«Ctrl«+N_Textstil normal 

«Ctrl«+L_^Textstil kursiv 

«Ctrl«+U_^Textstil unterstrichen 

«Amiga r.«+[_Zellen entfernen 
.«Amiga r.«+]_Zellen einfügen 
»Amiga r.«+/_Zellinhait löschen 
«Amiga r.«+1_Zahlenformat 
«Amiga r.«+4_Farben einstellen 
»Amiga r.«+5 _Rahmen einstellen 
»Amiga r.«-i-0_Datei öffnen 
«Amiga r.«+Q_Datei schließen 
»Amiga r.«+S_Datei speichern 
»Amiga r.«+U_Datei speichern unter 
«Amiga r.«+Z _Daten suchen 

Noch müssen in der Grafik die 
Werte erraten werden. Um auch 
hier Abhilfe zu schaffen, lassen 
wir die Y-Achse beschriften und 
Hilfslinien anzeigen. Im Pull- 
down-Menü »Darstellung« unter 
dem Punkt »Y-Achse«, finden Sie 
diese Möglichkeit. Wählen Sie die 
Felder »Werte anzeigen« und 
»Hilfslinien einblenden« aus dem 


linken Fenster an. Die »Skalie¬ 
rung«, die den Hilfslinienabstand 
ändern würde, lassen wir auf dem 
voreingestellten Wert. 

Mit dem Schalter »Schrift« kön¬ 
nen Sie einen Zeichensatz aus¬ 
wählen. Machen Sie hierzu keine 
Angaben, ven^rendet TurboCalc 
seinen Standardzeichensatz für 
die Beschriftung. Wenn Sie nun 
auch diesen Requester mit »OK« 
abschließen. Ist Ihre erste Grafik 
fertig erstellt. 

In dem Menüpunkt »Diagramm« 
finden Sie den Befehl »Ausblen¬ 
den«, mit dem Sie die Grafik vom 
Bildschirm entfernen können. Wür¬ 
den Sie dazu den Schalter am lin¬ 
ken oberen Fensterrand der Grafik 
verwenden, wäre Ihre gerade ferti¬ 
ge Grafik wieder gelöscht. Um 


eine ausgeblendete Grafik wieder 
sichtbar zu machen, wählen Sie 
im Menü »Daten/Diagramm ein¬ 
blenden« aus. 

Wenn Sie in der Tabelle Werte 
ändern, nachdem Sie ein Dia¬ 
gramm erstellt haben, werden die 
neuen Daten nicht automatisch in 
die Grafik übernommen. Ändern 
Sie einfach irgendeine Eingabe in 
der Spalte »getankte Liter«. Blen¬ 
den Sie danach das Diagramm 
ein und machen Sie das Grafik¬ 
fenster durch einen Mausklick In 
das Fenster aktiv. Um die Ände¬ 
rung aus der Tabelle zu überneh¬ 
men brauchen Sie jetzt nur im 
Menü »Diagramm« den Punkt 
»Aktualisieren« anzuwählen, und 
die Grafik wird dem neuesten 
Stand der Tabelle angepaßt. 


Wenn sie jetzt Ihre Grafik aus- 
drucken wollen, und keinen Farb¬ 
drucker besitzen, haben Sie nur 
schwarze Balken, die sich nur in 
der Höhe unterscheiden. Aber al¬ 
len Besitzern von Schwarzweiß- 
Druckern sei geholfen. Im Grafik¬ 
modus unter »Darstellung/Mu¬ 
ster« haben Sie verschiedene 
vorgefertigte Muster, die auch 
schwarzweiße Säulen bildlich un¬ 
terscheiden. Daß Sie aber auf 
Farbe nicht verzichten müssen, 
versteht sich von selbst. Klicken 
Sie doch einfach nur den Befehls¬ 
punkt »Beides« an und Sie haben 
farbige Säulen, die mit einem Mu¬ 
ster versehen sind. 


Demoversion 


Auf der Disk 1 der AMIGA-Magazin- 
PD 12/93 finden Sie eine Demo¬ 
version von TurboCalc V2.0 zum 
Schnuppern. Diese fast vollfunkti¬ 
onsfähige Version eignet sich her¬ 
vorragend für unser Beispiel. Nur 
speichern und ausdrucken können 
Sie die Daten nicht. 


Dieser Kurs hat Ihnen anhand 
eines einfachen Beispiels die Ar¬ 
beitsweise einer Tabellenkalkula¬ 
tion erklärt. TurboCalc kann 
natürlich noch viel mehr: Tabellen 
können auch wachsen, d.h. man 
kann aus einer einfachen Benzin¬ 
verbrauchsrechnung im Laufe der 
Zeit eine komplette Haushaltsver¬ 
waltung erstellen und verwalten, 
indem man Im selben Arbeitsblatt 
immer neue Teilabschnitte mit 
neuen Daten hinzufügt. rw 

Preis: 149 Mark 

Anbieter: Stefan Ossowski's Schatztruhe, 
Veronikastr. 33,45131 Essen, 

Tel. (02 01) 78 87 78, Fax (02 01) 79 84 47 



108 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 





























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Monitore 

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Mitsubishi 1491A 15-38kHz 1247.- 


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EIZO F340iW 

1697.- 

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ACERView 76i 

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^AAG MX 17 S (MPRII) Trinitron 

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EIZO F550iW 

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IDEK MF5017 15-40 kHz 

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IDEK MF5021A 15-40 kHz 

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HP DeskJet 510 

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HP DeskJet 550C 

997.- 

HP LaserJet 4L 

1397.- 

OKI Laser OL400ex 

1097.- 


Speichererweiterungen 

512 KB A500 mit Uhr 57.- 

1 MB A600 mit Uhr 97.- 

2 MB Al 200 32 BIT Al 200 mit Uhr 297.- 

4 MB Al 200 32 BIT Al 200 mit Uhr 427.- 

Memorymaster Al 200 1 MB 277.- 

RAMs und RAM Module auf Anfr. 

Turbokarten 

Ml 230 50 MHz 877.- 

M1230 50 MHz 2 MB 997.- 

Blizzard Turbo Board Al 220 4MB 487.- 

Blizzard Turbo Board Al 230 0MB 497.- 

Supra Turbo 28 A500/2000 277.- 


Controllef/H0 

Controller 

ELS127S 

iLSlTffi 

m24QS 

LPS540S 

Empire 10fflS 



3^- 

■437v- 

537.. 

1027.- 

1W,- 

lÄAultiEvoIütion A500 

197.- 

594^ 

634.- 

734.- 

1294.- 

^94.- 

iMuiliEvotution A2000 

197.. 

594.. 

634.- 

734.- 

1294.- 

2194.- 

GVP A500 

347.- 

744.- 

784.- 

884.- 

1444.- 

2344.- 

GVP A2000 

297.- 

694.- 

734.- 

834.- 

1394.- 

2294.- 

Oktagon A508 

257.- 

694.- 

734.- 

834.- 

1394.- 

2294.- 

Oktagon A2008 

247.- 

684.. 

724.- 

824.- 

1384.- 

2284.- 

Fastlane Z3 

727.- 

1124.- 

1164.- 

1264.- 

1824.- 

2724.- 

Controller/HD IDE 

Controller 

ELS127A 

ELS70A 

LPS270A 

LPS340A 

IPS540A 

HD 


377.- 

417.- 

497.- 

597.- 

1057.- 

BSC 508 

197.- 

574.. 

614.- 

694.- 

794.- 

1254.- 

BSC 2008 

147.- 

524.- 

564.. 

644.- 

744.- 

1204.- 


Sonstiges Zubehör 

V-LAB A2-4000 

347.- 

V-LAB A2-4000 S-VHS 

517.- 

V-LAB par A500/600/1200 

527.- 

V-LAB Motion 

1987.- 

Delnterlace Karte A2000 

217.- 

ScanDoubler A4000 

347.- 

Maestro Pro Sound karte 

867.- 

TOCCATA 16BIT Audiokarie 

537.- 

Retina Grafikkarte 2 MB 

597.- 

Retina Grafikkarte 4 MB 

747.- 

Retina S-VHS Encoder 

197.- 

RETINA BLT Z3 4 MB 

1 

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Picasso II Grafikkarte 2 MB 

607.- 

Airlink Modul 

137.- 

Al 200 Uhr Modul 

37.- 

Mega Bit 8 II 3f-ach Kickum. 

47.- 

KIckum A600 

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Kickum A500 

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Laufwerke 

3.5" Laufwerke extern 

117.- 

3.5“ LW intern A500/2000 

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Wechselpiatten/CD/DAT 

Syquest 44/88 MB Wechs. 

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537.- 

Syquest S03110 Cartridge 

127.- 

Syquest SQ800 Cartridge 

177.- 

Toshiba CD-ROM XM4401 

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HP-DAT Streamer 2 GB 

2097.- 

Conner DAT Streamer 2 GB 

1997.- 


Ersatzteile 



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Kickstartrom 2.05HD ^ 


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Big Agnus 8372A/8375 h \ 


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ECS Denise 8373 


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Garry5719 

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True Paint AGA 1 77.- 

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Lager lieferbar. Hier ein kleiner Auszug: 


Die Siedler 97.- 

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WORKSHOP 


NETZSOFTWARE 


I -^ Amiga vernetzt (Folge 1) 



Commodores langerwartete Netzsoftware »Envoy« 
macht das Koppeln mehrerer Amigas zu einem Netz 
kinderleicht. Wenn Sie mehr als einen Amiga besitzen, 
ist Envoy auch für Sie ein interessantes Zubehör. 


von Holger Lubitz 

W as lange währt, wird end¬ 
lich gut - so ein Sprich¬ 
wort. Zumindest lange ge¬ 
nug gewartet hat die Amiga-Welt 
auf Envoy. Während Entwickler 
bereits im September 1991 auf 
der «DevCon« (Commodore Ent¬ 
wickler Konferenz) In Denver und 
Mailand erste Betaversionen von 
Envoy vorgestellt bekamen, mu߬ 
te die breite Öffentlichkeit bis 
Ende 1993 warten, bevor auch 
sie ohne Rückgriff auf illegale 
Betaversionen Ihre Amigas mit 
Envoy vernetzen konnten. 

Erstmals hat Commodore sich 
bei Envoy von den eingefahrenen 
Vertriebswegen gelöst. Anders 
als noch bei den Update-Kits für 
OS 2.0 und OS 2.1 ermöglicht 
man es nun Fremdfirmen, eine 
Lizenz zu erwerben und Envoy in 
den Eigenvertrieb zu nehmen. So 
können Anbieter von Netzhard¬ 
ware ohne große Entwicklungs¬ 
kosten eine Netzsoftware mitlie¬ 
fern. Das tröstet auch ein wenig 
darüber hinweg, daß Envoy nun 
anders als ursprünglich einmal 
beabsichtigt zumindest vorerst 
nicht serienmäßig zum Betriebs¬ 
system gehören wird. Daß OS 
3.1 keine Networking-Fähigkelten 
beinhalten wird, gilt inzwischen 


Da für den Amiga nur ein Client 
zur Verfügung stand, war immer 
noch ein PC als Server erforder¬ 
lich. Kein Problem für Firmen, die 
ohnehin schon über ein Novell- 
Netz verfügten, ein finanzielles 
Hindernis aber für den Heiman¬ 
wender, der vielleicht nur vom 
kleinen A500 auf Festplatte oder 
Drucker des großen A2000, 
A3000 oder A4000 zugreifen 
wollte. Auch die erforderliche 
Netzkarte war ein gewisses finan¬ 
zielles Hindernis. 

Envoy ermöglicht all das end¬ 
lich auch denjenigen, die sich für 
ein Netz nicht gleich einen Novell- 
Server anschaffen wollten. Im Ge¬ 
gensatz zur Novell NetWare ist 
Envoy ein »Peer-to-Peer«-Netz, in 
dem jeder teilnehmende Rechner 
eigene Ressourcen zur Verfügung 
stellen und fremde nutzen kann, 
also Client und Server in einem 
ist. Bereits mit nur zwei Amigas 
und einem seriellen oder paralle¬ 
len Kabel, das für wenige Mark zu 
kaufen oder selbst zu basteln ist, 
können Sie In die Welt des »Net¬ 
working« einsteigen. Wer auf pro¬ 
fessionelle Netze mit hohen Über¬ 
tragungsraten via Koaxkabel Wert 
legt, darf natürlich auch in Arcnet 
oder Ethernet investieren. 

Daß Envoy transparent mit all 
diesen Konfigurationen zusam- 


stellt. Letztere finden sich auch im 
Sourcecode im frei kopierbaren 
SANA2-Archlv der Entwicklerdo¬ 
kumentation. 

Welche Hardware für Envoy? 

Natürlich benötigen Sie minde¬ 
stens zwei Amigas, aber die ha¬ 
ben Sie ja - sonst bräuchten Sie 
gar kein Netz. Und dann reicht 
bereits ein serielles Kabel, um mit 
Envoy arbeiten zu können. SA- 
NA2-Devices für eine Vernetzung 
über die parallele Schnittstelle 
sind sowohl kommerziell als auch 
als Shareware verfügbar. Arcnet 
gibt es sowohl als Zorro-Il-Karte 
wie auch für den Amiga 500, 
Ethernet ist neben verschiedenen 


kelt und (bei Verwendung der ein¬ 
gebauten Schnittstelle) die hohe 
Prozessorbelastung bei diesem 
Verfahren. Die zuständigen 
SANA2-Treiber für die serielle 
Schnittstelle sind »slip.device« 
und »cslip.device«. SLIP steht für 
Serial Line Internet Protocol. 

CSLIP arbeitet zusätzlich noch 
mit verkürzten Headern der Da¬ 
tenpakete. In einem reinen En- 
voy-Netz sollte CSLIP im Interes¬ 
se des Datendurchsatzes der 
Vorzug gegeben werden. SLIP ist 
eigentlich nur für TCP/IP-Verbin- 
dungen mit anderen Systemen 
von Interesse, die evtl, kein CS¬ 
LIP unterstützen. 



Netzkarte: Für Commodore-Karten sind Treiber vorhanden. 
Fremdanbieter liefern die entsprechenden SANA2-Treiber. 



Wichtiger Punkt: Hier werden die Einträge aller Adressen, 
unter der die Rechner erreichbar sind, vorgenommen. 


leider als gesichert. Es bleibt das 
Hoffen auf die neue Version. 
Warum vernetzen? 

Computernetze ermöglichen 
Anwendungen, die ohne Netz un¬ 
gleich schwerer zu realisieren 
wären. Das reicht vom simplen 
Tellen teurer Ressourcen wie 
großen Festplatten und Laser¬ 
druckern bis hin zur gemeinsa¬ 
men Nutzung von Datenbanken 
über mehrere Rechner. Nun ist 
das auch der Amiga-Welt nicht 
neu - so steht ein Client für 
Novell-Netware-basierte Netze 
schon seit längerem zur Verfü¬ 
gung. Hier war das Problem, daß 
in der Novell-Welt streng zwi¬ 
schen Client (einem Arbeitsplatz 
im Netz) und Server (dem zentra¬ 
len Knoten, der die geteilten Res¬ 
sourcen zur Verfügung stellt) un¬ 
terschieden wird. 


menarbeitet, ist dem SANA2- 
Standard zu verdanken. SANA 
steht für »Standard Amiga Net¬ 
working Archltecture«. Der bereits 
vor Jahren von Commodore defi¬ 
nierte, jedoch erst jetzt zu Bedeu¬ 
tung gelangende Standard bietet 
eine einheitliche Softwareschnitt¬ 
stelle zur Netzhardware. Envoy 
selbst hat so mit der Hardware 
nichts zu tun, sondern reicht nur 
Datenpakete an das SANA2-De- 
vice, das den Weitertransport in 
Eigenregle durchführt. Positiver 
Nebeneffekt dieses Konzeptes: 
Netzhardware, für die bereits ein 
SANA2-Device existiert, arbeitet 
sofort mit Envoy zusammen. Von 
Commodore werden neben Devi¬ 
ces für die Arcnet- und Ethernet¬ 
karten auch zwei Treiber für die 
Vernetzung über die serielle 
Schnittstelle zur Verfügung ge- 


Zorro-Il-Karten auch als PCMCIA- 
Karte für A600 und AI 200 erhält¬ 
lich. In Form des »AmigaUnk« 
der Stuttgarter Firma ABF-Com- 
puter ist sogar eine Lösung für 
den Disketten-Port verfügbar. 

Betrachten wir die Vor- und 
Nachteile der verschiedenen Netz¬ 
technologien einmal genauer. 

Für den Einstieg in Envoy be¬ 
reits ausreichend ist ein serielles 
Kabel in Verbindung mit einem 
Null-Modem-Adapter. Zum niedri¬ 
gen Preis von ca. 15 bis 20 Mark 
Öe nach Länge und Händler, Im 
Selbstbau u.U. noch preiswerter) 
erhalten Sie die Möglichkeit, Da¬ 
ten ohne weitere Hardware aus¬ 
zutauschen. Nachteile sind neben 
der Belegung der seriellen 
Schnittstelle, die insbesondere 
Modembesitzer stören dürfte, 
auch die niedrige Geschwindig- 


Bei der Festlegung der Baudra¬ 
te, die in der Datei »ENV:sa- 
na2/[c]sllp0.config« erfolgt, soll¬ 
ten Sie bei Verwendung der Inter¬ 
nen seriellen Schnittstelle maxi¬ 
mal 38400 Bit/s konfigurieren, auf 
einem 7-MHz-Amlga besser nur 
19200 Bit/s. Bei höheren Übertra¬ 
gungsraten treten mit hoher 
Wahrscheinlichkeit Übertragungs¬ 
fehler auf, die Envoy zwar ab¬ 
fängt, die die Nutzdatenrate je¬ 
doch wieder sinken lassen. 

Da sich über eine solche Netz¬ 
anbindung nur knapp 4 KByte/s 
übertragen lassen, erreichen über 
Envoy zugängliche Dateisysteme 
allerdings nicht einmal Disketten¬ 
geschwindigkeit. Wer Gefallen an 
Envoy findet, wird sich bald nach 
einem schnelleren Netz umsehen. 
Wer mehr als zwei Rechner ver¬ 
netzen möchte, wohl auch - denn 


110 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






































Glossar 


Arcnet Auf Koaxialkabel basierende Netztechnik. Überträgt 2,5 MBit/Sekunde un¬ 
ter Verwendung von RG-62-Kabeln mit BNC-Verbindern. Bei der Busvariante 
werden Rechner über eine Arcnet-Bus-Karte mit T-Stück an einen Strang Koaxi¬ 
alkabel angehängt, im für den Amiga-Einsatz eher unbedeutenden Sternbetrieb 
verwendet man einen zentralen Verteiler. Preiswerter Einstieg, im professionellen 
Bereich heute kaum noch verwendet. 

ARP Address Resolution Protocol. Protokoll, mit dem in IP-Netzen ermittelt wer¬ 
den kann, zu welchem Rechner eine Adresse gehört. 

Client Untergeordneter Rechner (oder Task) im Client-Sen/er-Modell, der auf ei¬ 
nen Server zugreift und von diesem Dienste importiert/zur Verfügung stellt. 

CSLIP Compressed SLIP. SLIP mit zusätzlicher Kompression der IP Envelopes 
(siehe unter SLIP und IP). 

Envoy Amiga-Peer-To-Peer-Netzsoftware basiert auf IP, ermöglicht das Teilen 
von Ressourcen zwischen mehreren Amigas 

Ethernet Netztechnik, die in der Regel mit 10 MBit/s arbeitet. Im Amiga-Bereich 
ist der Thin-Ethernet-Anschluß am weitesten verbreitet. Hier wird ähnlich wie 
beim Arcnet Koaxialkabel zur Übertragung verwendet, jedoch RG-58-Kabel. Der 
kleine Unterschied ist wichtig - es hat einen niedrigeren Wellenwiderstand als 
RG-62-Kabel. Andere Anschlußarten wie Thick Ethernet und lOBaseT (ein in 
Amerika Verbreiter Standard zur Übertragung über Inhouse-Telefonkabel) sind 
über Transceiver erreichbar, die am AUI (Application User Interface), einer 15poli- 
gen Sub-D-Buchse angeschlossen werden können. 

IP Internet Protocol. Das Protokoll, das dem Großteil der Rechnernetze zugrunde 
liegt. IP definiert Datenpakete, die neben dem eigentlichen Inhalt um einen »Um¬ 
schlag« (IP Envelope) mit ihrer Zieladresse ergänzt werden, und so eindeutig dem 
Ziel zugestellt werden können, auch wenn sie unterwegs umgeleitet werden müs¬ 
sen. Definiert wurde das Internet Protocol für den Datenaustausch im Internet, 
dem weltgrößten Rechnernetz. Die folgenden Netze hielten sich zum Großteil dar¬ 
an. Das Besondere am Internet Protocol ist, daß es keine Datengarantie bietet. 

Peer-To-Peer Netzkonzept, in dem die strenge Aufteilung in Server und Clients 
nicht existiert. Hier kann jeder Rechner mit jedem direkt kommunizieren, Dienste 
exportieren und importieren. 

PLIP Parallel Line IP. Von Oliver Wagner und Michael Balzer entwickelter Share- 
ware-SANA2-Treiber für die parallele Schnittstelle des Amiga. 

SANA-2 Standard Amiga Networking Architecture Version 2. Von Commodore 
1990 eingeführter Standard zur Abstraktion der Netzhardware. Netzhardware, für 
die ein SANA-2-Treiber existiert, kann von SANA-2-konformer Netzsoftware direkt 
angesprochen werden. 

Server Übergeordneter Rechner im Client-Server-Modell. Stellt den Clients im 
Netz Dienstleistungen zur Verfügung. 

SLIP Serial Line IP. Standardisiertes Protokoll für den Austausch von IP-Paketen 
über serielle Verbindungen. 

TCP Transmission Control Protocol. Im Internet verwendetes Verfahren zum Auf¬ 
splitten von Daten in IP-Pakete und zur Kontrolle der Übertragung. 

TCP/IP bezeichnet die Kombination von TCP und IP. Die Trennung der Protokoll¬ 
ebenen in TCP und IP ist dafür verantwortlich, daß andere IP-basierte Netze wie 
Envoy transparent über Verbindungen arbeiten können, die auch andere IP-Pake¬ 
te transportieren. Die Commodore-TCP/IP-Software AS225 ist in der vor dem SA- 
NA2-Standard erschienenen Release 1 zwar noch nicht auf die Zusammenarbeit 
mit Envoy vorbereitet, wird in der Release 2 jedoch dazu in der Lage sein. 


mit einer Schnittstellenkarte wäre 
zwar auch mit SLIP mehr möglich, 
dcxih ist das Preis-Leistungs-Ver- 
hältnis hier kaum noch attraktiv. 

Die ca. zehnfache Geschwin¬ 
digkeit bieten SANA2-Treiber für 
die parallele Schnittstelle. Als 
Shareware (voll nutzbar, jedoch 
mit Shareware-Requester in der 
unregistrierten Version) ist PLIP 
von Michael Balzer und Oliver 
Wagner verfügbar, im kommerzi¬ 
ellen Bereich gibt es mehrere An¬ 
gebote. Amiga-Netzveteranen 
fühlen sich hier mit Sicherheit an 
Parnet erinnert - doch eben nur 
erinnert. Das zu verwendende 
Kabel ist leider nicht identisch. 

Hier bleibt zwar die serielle 
Schnittstelle frei, die Prozessor¬ 
belastung während des Daten¬ 
transfers ist jedoch nicht geringer. 
Für jedes Datenpaket wird die 
parallele Schnittstelle mit dem 
Prozessor »gepollt«, die CPU- 
Auslastung bei ausgelastetem 
Netz Ist demzufolge wie bei Slip 
nahe 100 Prozent. Immerhin wer¬ 
den Datenpakete per Interrupt 
signalisiert, so daß PLIP den 
Rechner wirklich nur während der 
Übertragung ausbremst. 

Auch die Verwendung eines 
Amigas als Druckerserver kommt 
hiermit Im Regelfall nicht in Fra¬ 


che RG-58-Kabel wie bei Ether¬ 
net verwendet. 

In der Übertragungsrate ist 
AmigaLink der parallelen Vernet¬ 
zung mit PLIP vergleichbar. Den 
Vorteilen der freien Schnittstellen, 
der niedrigeren Prozessorbela¬ 
stung und der Anschlußmöglich¬ 
keit an ausnahmslos alle Amiga- 
Modelle stehen allerdings deutlich 
höhere Kosten für Anschaffung 
und Verkabelung entgegen. Hin¬ 
zukommt, daß nur Daten übertra¬ 
gen werden können, wenn gera¬ 
de keins der Diskettenlaufwerke 
arbeitet - eine gewisse Bremse 
beim Anschluß von Rechnern oh¬ 
ne Festplatte ans Netz. 

Die »großen« Netztechniken 
Arcnet und Ethernet basieren In 
ihren kostengünstigen Varianten 
ebenfalls auf einem durch Koaxial¬ 
kabel realisierten Bus, der an den 
Enden durch je einen Abschlu߬ 
widerstand terminiert wird. Aller¬ 
dings finden unterschiedliche Ka¬ 
bel Verwendung. Arcnet arbeitet 
mit RG-62-Kabel (93 Ohm Wellen¬ 
widerstand sowie Terminatoren), 
Ethernet mit RG-58-Kabel (50 
Ohm). 

Arcnet hat den Vorteil, daß die 
Restposten der Commodore-Arc- 
net-Boards A560 (für den A500, 
auch am A1000 verwendbar) so¬ 



Filesystem Imports: Hiermit kann man den Datenzugriff auf 
Verzeichnisse verschiedener Hosts für User freigeben 



Steuerung: Die abgebildeten Programme sind für den Be¬ 
trieb des Netzes zuständig. Nichts leichter als das. 


ge. Ohne zusätzliche Hardware 
ist keine parallele Schnittstelle 
mehr frei, die das Druckerkabel 
aufnehmen könnte. 

Diese Nachteile kennt Amiga¬ 
Link (ehemals AmokNet) nicht, 
denn es arbeitet über den Floppy- 
Port, der zum einen in jedem 
Amiga vorhanden und zum ande¬ 
ren erst mit dem Anschluß von 
vier Laufwerken voll ausgelastet 
ist. Während das in der Frühzeit 
des Amiga ab und zu vorgekom¬ 
men sein mag, arbeiten heute 
wohl nur noch Berufskopierer, 
z.B. FD-Händler, mit vier Disket¬ 
tenlaufwerken. 

AmigaLink arbeitet mit speziel¬ 
len Steckern für den Floppy-Port, 
an deren anderen Ende sich ein 
BNC-Verbinder befindet. An die¬ 
sen wird ein T-Stück angeschlos¬ 
sen, zum Verkabeln wird das glei¬ 


wie A2060 (Zorro-Il-Karte für Ami¬ 
ga 2000/3000/4000) derzeit sehr 
preisgünstig (ca. 100 Mark) er¬ 
hältlich sind. Da der Arcnet-Chip 
ein gewisses Maß an Eigenintelli¬ 
genz besitzt, beschränkt sich die 
Arbeit des Prozessors auf das 
Ablegen der Datenpakete im Puf¬ 
fer der Karte. Die Datenübertra¬ 
gungsrate von 2,5 MBIt/s erlaubt 
Diskspeed-Geschwindigkeiten auf 
per Envoy exportierten Dateisy¬ 
stemen von über 100 KByte/s, al¬ 
so deutlich über Diskettenlaufwer¬ 
ken, jedoch deutlich unter Fest¬ 
platten. Nachteile sind neben der 
von Ethernet und AmigaLink ab¬ 
weichenden Verkabelung, daß 
die Karten auslaufen und für den 
A600/1200 überhaupt kein Arcnet 
verfügbar ist. 

Zu beachten Ist allerdings, daß 
einige Serien der Arcnet-Karte 


AM IG A-MAGAZIN 3/1994 


111 
























































WORKS HOP 

NETZSOFTWARE 


entgegen der Beschreibung im 
Handbuch nicht für Bus-, sondern 
für Sternbetrieb mit zentralem 
Verteiler ausgelegt wurden. Der 
Busbetrieb mit nur zwei oder drei 
Amigas ist in der Regel dennoch 
möglich, bei vier und mehr Rech¬ 
nern kommt es mit der Sternkarte 
zu merkwürdigen Problemen bis 
hin zur völligen Fehlfunktion des 
Netzes. Sie können erkennen, 
welche Karte Ihnen vorliegt, in¬ 
dem Sie die Unterseite des fla¬ 
chen, länglichen Hybridmoduls 
betrachten. Der Typ 9058 weist 
auf eine Buskarte hin, der Typ 
9068 auf eine Sternkarte. 

Schließlich bleibt noch Ethernet 
- einstmals der Mercedes unter 
den Netzen und trotz der zwi¬ 
schenzeitlichen Entwicklung 
schnellerer Netztechnologien im¬ 
mer noch weit verbreitet und be¬ 
liebt. Mit einer Übertragungsge¬ 
schwindigkeit von 10 MBIt/s ist er 
viermal schneller als Arcnet und 
erlaubt ein zügiges Arbeiten auch 
mit importierten Dateisystemen. 
Ethernet bietet sich überall dort 
an, wo viele Rechner vernetzt wer¬ 
den sollen. Ist mit derzeit ca. 500 
Mark pro vernetztem Rechner al¬ 
lerdings deutlich teurer als die bis¬ 
her vorgestellten Lösungen. 

Noch schnellere Netztechnolo¬ 
gien wie FDDI sind für Amigas 
noch nicht verfügbar, aber eigent¬ 
lich auch nicht notwendig. Bei ge¬ 
schickter Aufteilung in Teilnetze 
lassen sich bereits recht große 
Netze realisieren, ohne für das 
Backbone-Netz auf eine schnelle¬ 
re Technologie zurückgreifen zu 
müssen. Diese Aufteilung in Teil¬ 
netze (unter Envoy »Realms« ge¬ 
nannt) ist eine weitere Stärke von 
Envoy, auf die Im zweiten Teil 
noch ausführlich eingegangen 
werden wird. 

Installation von Envoy 

Envoy ist erstaunlich kompakt 
geraten - das komplette System 
mit allen Librarys, Devices, Hilfs¬ 
programmen sowie englischer 
Anwender- und Programmierer¬ 
dokumentation findet auf einer 
einzigen Diskette Platz. 

Die Installation, die durch den 
Commodore-Installer erfolgt, läßt 
die Wahl zwischen einer Floppy- 
und einer Harddisk-Installation. 
Erstere ist wirklich nur für Syste¬ 
me zu empfehlen, die über keine 
Harddisk verfügen und auch nicht 
preiswert um eine solche zu er¬ 
weitern sind. Wo der Festplatten¬ 
anschluß schon vorgesehen ist, 
wie beim A600 und AI 200, er¬ 
leichtert bereits eine preiswerte 
20-MByte-Festplatte das Arbeiten 
mit Envoy erheblich. Zwar ist es 
theoretisch möglich, die ganze 


Festplatte des Servers zur Verfü¬ 
gung zu stellen und komplett auf 
einem importierten Dateisystem 
zu arbeiten, doch ist es sinnvoll, 
lokal booten zu können und auch 
die häufig benötigten Programme 
lokal verfügbar zu haben. 
Schließlich kann es auch verkom¬ 
men, daß der Server oder das 
Netz einmal ausfallen. 

Sobald Sie Envoy auf wenig¬ 
stens zwei Rechnern installiert 


haben, sollten Sie in der Lage 
sein, von dem einen System aus 
mit dem anderen zu kommunizie¬ 
ren. Es gibt zwei »Manager«-Pro- 
gramme, die beim Installations¬ 
prozeß in Ihren WBStartup-Ord- 
ner kopiert worden sind. Das eine 
ist der »Accounts Manager«, er 
ist für die Verwaltung und Über¬ 
prüfung der Zugriffsberechtigun¬ 
gen zuständig. Über Zugriffsrech¬ 
te und Dateisicherheit lesen Sie 


in der zweiten Folge mehr, vor¬ 
erst nehmen wir an, daß weiterhin 
jeder mit allen Dateien arbeiten 
darf. Das andere Programm ist 
der »Services Manager«. Er ver¬ 
waltet die Services auf Ihrem Sy¬ 
stem und startet diejenigen, die 
Sie bei der Installation als aktive 
Services angegeben haben. 

Im Envoy-Verzeichnis findet 
sich ein Verzeichnis namens 
»Configuration«. Es ist dem 
»Prefs«-Verzeichnis der Work- 
bench vergleichbar. Hier finden 
Sie alle Voreinsteller für die Arbeit 
mit Envoy. Leider sind sie direkt 
nach der Installation noch etwas 
ungünstig angeordnet. Ziehen Sie 
das Fenster auf ungefähr doppel¬ 
te Größe, und wählen Sie dann 
»Clean Up« und »Snapshot/All« 
auf der Workbench aus. Die Vor¬ 
einsteller »Services Configurati¬ 
on« und »Network Configuration« 
können Sie verwenden, um die 
bei der Installation gemachten An¬ 
gaben bezüglich der Services und 
des Netzes nachträglich zu modi¬ 
fizieren. »Users« und »Groups« 
verwenden Sie, um Benutzer und 
Benutzergruppen einzurichten. 
Dazu mehr im zweiten Teil. 

Von Interesse sind im Moment 
»Filesystem Imports« sowie »Fi¬ 
lesystem Exports«, und falls Sie 
auch den »printspool.service« in¬ 
stalliert haben, noch »Printer Im¬ 
port« und »Printer Export«. 

Wie die Namen schon sagen, 
legen Sie damit fest, ob und wel¬ 
che Ressourcen Ihr Amiga im- 
und exportiert. Starten Sie nun 
»Filesystem Imports«. Der sich 
öffnende Requester sollte Ihnen 
die Rechner im Netz anzeigen. 
Wenn nicht, ist Ihre Netzhardware 
noch nicht richtig konfiguriert oder 
Envoy auf den anderen Rechnern 
noch nicht gestartet. 

Amiga-Netz 
total leicht 
gemacht 


Wenn Sie einen von den Rech¬ 
nern auswählen, bekommen Sie 
eine leere Liste gezeigt. Das hat 
seine Richtigkeit: Bevor Sie etwas 
importieren können, muß ein an¬ 
derer Rechner es exportieren. 
Probieren Sie es aus, indem Sie 
»Filesystem Exports« starten. 
Links im Fenster finden Sie eine 
Liste der bereits exportierten Ver¬ 
zeichnisse, rechts einige Flags 
dazu, darunter ein Gadget für den 
Namen, den das Verzeichnis auf 
anderen Rechnern haben soll, 
und eine Liste der zugriffsberech¬ 
tigten Benutzer. Klicken Sie unter 


In 10 Schritten zum eigenen Netz 


Aus Platzgründen behandeln wir an dieser Stelle nur die Installation auf Festplat¬ 
te. Die Floppy-Installation läuft im wesentlichen ähnlich ab. 

1. Der Installations-Modus 

Wenn Sie sich für die Installation auf Festplatte entschieden haben, erscheint 
zunächst das übliche Installer-Fenster. Da einige Abfragen unumgänglich sind, 
sind nur »Intermediate« und »Expert« anwählbar. Die durch Intermediate ange¬ 
wählte Installation läßt jedoch bereits ausreichend Eingriffsmöglichkeiten, wes¬ 
halb sie hier erläutert wird. 

2. Die Instailationsoptionen 

Darauf folgen die Installationsoptionen. Wollen Sie die Installation nur ausprobie¬ 
ren, ohne Envoy wirklich zu installieren, können Sie das hier einstellen. Gleiches 
gilt für ein eventuell zu erstellendes Logfile der Installation. 

3. Das Zielverzeichnis 

Als nächstes erfragt der Installer das Verzeichnis, in dem das Unterverzeichnis 
für Envoy eingerichtet werden soll. Sinnvolle Möglichkeiten sind »SYS:« oder 
»SYS.Tools«, aber natürlich können Sie Envoy auch an einen beliebigen anderen 
Ort installieren. Die Devices und Libraries werden in »DevsiNetworks« sowie 
»Libs:« kopiert, alles andere in das angegebene Verzeichnis. 

4. Die gewünschten Services 

Nun erfragt der Installer von Ihnen, welche Services beim Booten automatisch ge¬ 
startet werden sollen. Zur Auswahl stehen in der derzeitigen Envoy-Version lediglich 
»File System« und »Printer«. Ersterer erlaubt das Exportieren und importieren von 
Dateisystemen, letzterer das Teilen eines Druckers zwischen mehreren Amigas. 

5. Typ des Netzes 

Schließlich müssen Sie sich noch entscheiden, ob Sie ein einfaches oder ein 
komplexes Netz installieren. Im Regelfall ist die Auswahl »simple network« voll¬ 
kommen ausreichend, nämlich dann, wenn Sie nur Amigas vernetzen und alle 
Rechner am selben Netz hängen, beispielsweise an ein und demselben Ethernet- 
Kabel. Die Auswahl »complex network« ist nur dann wichtig, wenn Sie entweder 
mehrere Teilnetze installieren oder Ihr Netz selbst ein Teilnetz eines größeren 
Netzes ist, aus dem auch auf das größere Netz zugegriffen werden soll (bei¬ 
spielsweise bei einer Internet-Anbindung Ihres Teilnetzes). Über komplexe Netze 
und ihre Installation lesen Sie mehr in der zweiten Folge dieses Artikels, vorerst 
wollen wir uns auf einfache Netze beschränken, die wohl 90 Prozent der Anwen¬ 
dungsfälle ausmachen dürften. 

6. Daten zum System 

Der Installer erfragt nun Ihren Namen und den, den Sie Ihrem Rechner geben 
wollen. Es ist nicht zwingend erforderlich, hier sinnvolle Eingaben zu machen, 
doch erleichtert es die Arbeit mit dem Netz, wenn Sie den Rechnern merkbare 
Namen geben und sie nicht einfach nur »Amigal« bis »AmigaS«'nennen. Sie 
werden später die Rechner, von denen Sie Services in Anspruch nehmen wollen, 
anhand ihres Namens aus einem Listen-Gadget auswählen. 

7. Netzadresse 

Bei der Installation eines einfachen Netzes kann jeder Rechner eine der Num¬ 
mern 1 bis 254 tragen, wobei keine doppelt auftreten darf. Am besten beginnen 
Sie bei eins und numerieren Ihre Rechner einfach durch. Sie müssen sich diese 
Nummer nicht merken, unter Envoy werden Rechner durch Namen adressiert. 
Bei manchen Netzen ist es wichtig, daß diese Nummer der Hardwareadresse des 
Netzinterfaces entspricht. Bei der Arcnet-Karte beispielsweise muß die Adresse 
der über DIP-Schalter eingestellten entsprechen. Falls dies der Fall ist, finden Sie 
einen entsprechenden Hinweis in der Dokumentation zu Ihrer Netzhardware. 

8. Netzhardware 

Wenn Sie die Commodore-Netzkarten A560/A2060 oder A2065 verwenden, für 
die bereits SANA2-Devices mitgeliefert werden, müssen Sie diese nur anklicken. 
Bei der Auswahl »Other« gibt Ihnen der Installer Gelegenheit, das Device nach 
»Devs:Networks« zu installieren, bevor er einen Requester öffnet, in dem Sie das 
zu verwendende SANA2-Device auswählen müssen. 

9. Paketnummern für IP und ARP-Pakete 

Hier können Sie in der Regel die voreingesteltten Werte übernehmen, es sei 
denn, Ihre Netzhardware arbeitet nicht mit den Standardpaketen zusammen. 

10. Amiga zurücksetzen 

Die Installation ist nun abgeschlossen. Mit Proceed setzen Sie Ihren Amiga zurück, 
beim erneuten Hochfahren Ihres Systems wird Envoy automatisch aktiviert. 


112 


AM IGA-M AG AZIN 3/1994 









der linken Liste auf ADD und 
wählen Sie ein Verzeichnis aus, 
das Sie exportieren möchten. 
Links klicken Sie auf »No Securi¬ 
ty« und geben einen Namen ein. 
Nachdem Sie die neue Konfigura¬ 
tion gespeichert haben, sollten 
Sie das Verzeichnis von anderen 
Rechnern aus durch einfachen 
Doppelklick auf den Listeneintrag 
importieren können. Ein Reque- 
ster erfragt, ob das Verzeichnis 
vorübergehend oder permanent 
eingebunden werden soll. Bei der 
Auswahl »Permanent« wird eine 
entsprechende Datei in »Devs: 
DosDrivers« erzeugt. Wenn Sie 
den Amiga einmal vom Netz ab- 
hängen sollten, kommt ein 
Nebeneffekt zum Tragen: Jedes 
Booten erzeugt dann Fehlermel¬ 
dungen bzgl. des nicht erreichba¬ 
ren Servers. Sie können sie be¬ 
seitigen, in dem Sie die entspre¬ 
chende Datei aus »Devs:DosDri¬ 
vers« wieder entfernen. 

Auch wenn Sie noch keinen 
Zugriffsschutz verwenden, fragen 
die Import-Programme Sie nach 
Name und Paßwort. Partitionen, 
die Sie auf No Security eingestellt 


haben, sind jedoch mit beliebigen 
Eingaben zugänglich. Im Zwei¬ 
felsfalle verwenden Sie den per 
Default eingestellten Account 
»Admin« mit Paßwort »Admin«. 

Noch einfacher ist das Im- und 
Exportieren des Druckers. Zum 
Exportieren geben Sie einfach die 
berechtigten User ein (auch hier 
ist »Admin« für den Anfang ausrei¬ 
chend), beim Importieren wählen 
Sie den Rechner aus und geben 
Username und Paßwort ein. 


Eifiroy, Netze 
für jedes 
Amiga’Modell 


Um nun das Drucken aufs Netz 
zu aktivieren, starten Sie »Net¬ 
work Printing«. Der erscheinende 
Requester bietet »Install«, »Re- 
move« und »Cancel«, die Einstel¬ 
lung bleibt aktiv, bis Sie sie durch 
einen erneuten Aufruf von »Net¬ 
work Printing« ändern. 

Services Configuration ist 
schnell erklärt - hier können Sie die 
installierten Services aktivieren und 


deaktivieren sowie Services instal¬ 
lieren und wieder entfernen. Sie 
werden es vermutlich erst benöti¬ 
gen, wenn Third-Party-Anbieter En- 
voy-Applikationen anbieten. 

Network Configuration hinge¬ 
gen könnte schon eher Bedeu¬ 
tung erlangen. Zwar werden Sie 
auch hier wahrscheinlich für eini¬ 
ge Zeit nichts ändern müssen, 
doch wenn Sie bei den Angaben 
zum Netz während der Installati¬ 
on einen Fehler gemacht haben, 
können Sie ihn hier korrigieren. 
Das Programm besteht aus vier 
verschiedenen Einstellfenstern, 
zwischen denen Sie mit dem Cy- 
cle-Gadget In der linken oberen 
Ecke umschalten. 

Host Configuration bietet die 
Einstellmöglichkeiten für Eigentü¬ 
mer und Name des Amigas. Das 
dritte Gadget »Use Realm Ser¬ 
ver« ist nur für komplexe Netze 
von Bedeutung. Wenn Sie es ak¬ 
tivieren, erscheinen weitere Gad- 
gets, auf die wir ebenfalls erst in 
der nächsten Folge eingehen. 

Device Configuration bietet 
Ihnen die auf die Netzhardware 
bezogenen Einstellungen. Nor¬ 


malerweise enthält die Device-Li¬ 
ste auf der linken Seite nur ein 
einziges Device. Die Angabe von 
mehr als einem Device ist nur In 
Gateways sinnvoll, die nur in 
komplexen Netzen verwendet 
werden. Wenn Sie das Device 
ankllcken, werden die Gadgets 
auf der rechten Seite aktiviert, so¬ 
fern für sie nicht »Use Default« 
markiert Ist. Auch sie haben in ei¬ 
nem »Simple Network« keine Be¬ 
deutung, mit Ausnahme der letz¬ 
ten Zahl im »IP Adress« Gadget 
(der Netznummer) sowie den »IP 
Type« und »ARP Type« Gadgets, 
deren Werte Sie ebenfalls bei der 
Installation festgelegt haben und 
nur bei Fehlfunktionen ändern 
sollten. Das dritte Fenster, 
Gateway Configuration ist 
wieder nur für komplexe Netze in¬ 
teressant. Das vierte Fenster 
(»Realm Configuration«) schlie߬ 
lich erscheint überhaupt nur, 
wenn Sie ein komplexes Netz mit 
Realms verwenden und Ihr Rech¬ 
ner ein »Realm Server« ist. Mehr 
darüber wie gesagt in der zweiten 
Folge. Für diesmal viel Spaß mit 
Ihrem neu installierten Netz, abc 


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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


113 





























1 

WORKSHOP 



SATZPROGRAMM 


Das Textformatierungssy¬ 
stem TeX in Verbindung 
mit dem LaTeX-Makropa- 
ket zeigt seine Stärken 
nicht nur im Buchdruck, 
sondern eignet sich auch 
für Briefe und Grafiken. 


von Michael Haag 

U nser Motto heute lautet: 
»Schreib mal wieder!«, denn 
warum sollte man die her¬ 
vorragende Qualität von TeX-Do- 
kumenten nicht auch für Briefe 
nutzen? Zu diesem Zweck ist in 
LaTeX der Dokumentstil »letter« 
vorgesehen. Er wird statt dem 
article-Stil verwendet und kennt 
einige zusätzliche - speziell auf 
Briefe zugeschnittene - Befehle. 
Dafür wird man einige gewohnte 
LaTeX-Befehle vergeblich suchen, 
die in einem article-Dokument 
noch zulässig waren, in einem 
Brief jedoch keinen Sinn haben. 

Wie erzeugt man nun einen 
Brief mit Hilfe des letter-Stils? 
Zunächst muß - wie immer - der 
Rahmen für das LaTeX-Doku- 
ment festgelegt werden, also: 
Vereinbarung des Dokumentstils 
(hier: letter) samt Stiloptionen 
(z.B. german), danach eventuelle 
globale Vereinbarungen (Ränder, 
Zeilenabstände o.ä.) und schlie߬ 
lich die Befehle für Dokumentan¬ 
fang und -ende. Dazwischen er¬ 
scheint der eigentliche Brief, ein¬ 
gebettet in einen eigenen Block: 

\begin {let ter}{Enpfänger} 

\end{letter} 

Beim Blockbeginn ist als zwei¬ 
tes Argument die Adresse des 
Empfängers anzugeben, die in al¬ 
ler Regel mehrzeilig sein wird. 
Deshalb ist jede Adressenzeile 
mit »W« abzuschließen. Da der 
Empfänger natürlich nur allzu ger¬ 
ne wissen möchte, wer ihm einen 
so netten Brief schreibt, sollte 
man den Absender nicht verges¬ 
sen. Er wird mit 

\address{Absender} 

festgelegt. Auch diese Anschrift 
ist mehrzellig und erscheint Im 
endgültigen Brief rechts oben. Bei 
größeren Firmen muß der im 
Briefkopf angegebene Absender 
nicht mit dem Namen des Brief¬ 
schreibers übereinstimmen. Des¬ 
halb wird er mit 

\signature{Absender-Name} 

extra vereinbart. Diesen Namen 
findet man am Ende des ausge¬ 


(La)TeX-Kurs, (Folge 4) 

Lizenz ZUM Drucken 


druckten Briefes wieder, an der 
Stelle, an welcher der Absender 
den Brief unterschreibt. 

Die Festlegung der Absender¬ 
adresse und des Namens ist ent¬ 
weder vor »\begin{document}« 
oder unmittelbar nach »\begin{let- 
ter}{...}« anzubringen. Im ersten 
Fall gilt diese Vereinbarung global 
für alle Briefe, die innerhalb die¬ 
ses Dokuments “jeweils in einem 
letter-Block - geschrieben wer¬ 
den. Im zweiten Fall wirkt sich die 


finden Sie im Anhang von [1] eini¬ 
ge Hinweise zur Gestaltung eige¬ 
ner Briefköpfe. Die hierfür nötigen 
Änderungen sind an der Datei 
»TEX:macros/letter.sty« vorzu¬ 
nehmen. Leider eignet sich der 
letter-Stil wenig für deutsche Brie¬ 
fe, da zum einen die Papierfor¬ 
mateinstellungen unpassend sind 
und zum anderen englische Be¬ 
griffe benutzt werden (»cc:« und 
»enci:« statt »Verteiler« und »An¬ 
lage«). Als Verfasser deutsch¬ 


sprachiger Briefe wünscht man 
sich dagegen Formateinstellun¬ 
gen, die auf DIN-A-4-Briefpapier 
abgestimmt sind. 

DIN-Briefe 

Auch das sollte für LaTeX-Be- 
nutzer kein Problem darstellen, 
vorausgesetzt man besitzt die 
Stil-Datei »dinbrief.sty«, die auch 
beim PasTeX-Paket mitgeliefert 
wird. Dabei handelt es sich um 
einen zusätzlichen Stil, der aus 
dem letter-Stll entstanden, aber 
speziell auf vordrucklose DIN- 
Briefe zugeschnitten ist. 

Der Aufbau einer LaTeX-Datei 
für einen DIN-Brief ähnelt 
grundsätzlich dem des oben be¬ 
schriebenen letter-Briefes, wobei 
beim Dokumentstil natürlich »din- 
brief« statt »letter« anzugeben 
ist. So erscheint der Brief auch 
hier In einem letter-Block und die 
opening- und closIng-Befehle ha¬ 
ben die gleiche Bedeutung wie 
oben. Dagegen fallen die Befehle 
address, cc und encI weg. Sie 
werden ersetzt durch 

\Retouradresse (Absender} 

\Absender(Absender} 

\Anlagen(Anlage IW... WAnlage 
n) 

\Verteiler{Verteiler 1\\..\Wer- 
teiler n} 

Beachten Sie dabei die Groß- 
und Kleinschreibung! Bel Retour¬ 
adresse ist eine einzeilige Absen- 



»epic-Grafik«: Koordinatensystem mit Smilie und einer 
Linie mit Steigungsdreieck, mit »epic« schnell gemacht 


Vereinbarung nur auf den aktuel¬ 
len letter-Block aus. Der Brief be¬ 
ginnt mit der Anrede: 

\opening(Anrede} 

worauf der eigentliche Brieftext 
folgt. Der Brief endet zunächst mit 

closing{Gruß} 

Anschließend kann mit 

\cc(Verteiler 1\ \... WVerteiler 
n) 

\encl{Anlage 1\\...WAnlage n) 

eine Verteilerliste und die Anlage 
aufgeführt werden. Nach dem Be¬ 
fehl 

\ps 

kann weiterer Text folgen, bevor 
der Brief endgültig mit 

\end{letter) 

endet. Sollten Sie mit dem von 
LaTeX generierten Standardbrief¬ 
kopf nicht zufrieden sein, dann 


% Beispielbrief - mit glatex übersetzen 
\documentstyle [german](dinbrief) 

\begin {document} 

\begin {letter}(AnredeWNameX \Stra "se\\Ort} 

\Fenster 

\Retouradresse (Markt \& Technik, Postfach 1304, 

D—85531 Haar} 

\Absender((\sc Markt \& Technik Verlag AG}W 
— Redaktion Amiga--Magazin —W 
Postfach 1304W85531 Haar bei M"unchenW 
Tel.\ 089—46 13—0, Fax.\ 089—46 13—100} 

\Postvermerk{Einschreiben} 

\signature(R. \ BeaupoilW—Redakteur—} 

\Betref f({\bf Betr.:} Demobrief} 

\opening{Sehr geehrte(r) Herr/Frau\ldots} 

Wir freuen uns. Ihnen mitteilen zu k"onnen, da"s 
blablabla \ldots 

\Einrueckung{Dieser Text ist einger"uckt.} 

\anlagenrechts 

Wertei1er{ \underl ine(Verteiler} Verteiler} 
\Anlagen(\underline{Anlage} Anlage} 

\closing(Mit freundl.N Gr"u"sen} 

\ps 

(\bf PS} Hier steht das Postskriptum. 

\end{letter} 

\ end{ document} 

Listing 1: Beispiel für einen einfachen DIN-Fensterbrief 


114 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



























deranschrift anzugeben, die bei 
Verwendung von Fensterbriefen 
über der Anschrift des Empfän¬ 
gers erscheint. Die mehrzeilige 
Absenderanschrift im Absender- 
Befehl tritt dagegen links oben im 
Briefkopf auf. Der Befehl 

\Fenster 

bereitet den Brief für die Verwen¬ 
dung von DIN-Fensterkuverts vor, 
d.h. die Empfängeranschrift er¬ 
scheint im Fenster, darüber 
die einzeilige Absenderanschrift. 
Schließlich werden am linken 
Rand noch zwei Faltmarken an¬ 
gebracht (auf die obere sollte 
man sich jedoch nicht verlassen). 
Postalische Vermerke über die 
Versandart (z.B. »Einschreiben«) 
können mit 

\Postvermerk{Vermerk} 

angebracht werden. Der Befehl 

\Betreff{Betreffangabe} 

dient der Angabe eines Betreffs 
bei Geschäftsbriefen. Das Datum 
kann mit 

\ Datum {Datum} 

festgelegt werden, ansonsten 
wird das Systemdatum verwen¬ 
det. Der Brieftext wird mit 

\Einrueckung{Text} 

eingerückt. Bei Platzmangel be¬ 
wirkt der Befehl 

\anlagenrechts 

die Plazierung von Anlagen- und 
Verteilerliste rechts der Grußfor¬ 
mel, statt links darunter. Die Be¬ 
fehle anlagenrechts, Anlage und 
Verteiler müssen vor dem clo- 
slng-Befehl stehen. 

Neben der Stiloption »german« 
ist bei einem DIN-BrIef zusätzlich 
die Option »norm« möglich, die 
nicht nur die Briefkomponenten 
gemäß DIN anordnet, sondern 
auch den Grundzeilenabstand an 
die diversen DIN-Vorschriften an¬ 
paßt. Einen kompletten DIN-Brief 
finden Sie in Listing 1. 

Grafiken 

So manches Bild sagt mehr als 
1000 Worte. Deshalb stellt LaTeX 
standardmäßig einen kleinen Be¬ 
fehlssatz für einfachere Grafiken 
bereit. Da diese Befehle etwas 
unhandlich sind, gibt es zwei Er¬ 
weiterungen, »epic« und »eepic«, 
auf die wir später zu sprechen 
kommen. Eine Anwendung der Im 
folgenden vorgestellten LaTeX- 
und epic-Befehle ist in Listing 2 
zu finden, das Ergebnis sehen 
Sie sich mit ShowDVI an. 

Die Erstellung von Grafiken 
wird durch das interaktive Vektor¬ 
grafikprogramm »FIG« unter¬ 



stützt, das am Ende dieses Arti¬ 
kels erläutert wird. Schließlich ist 
selbst das Einbinden von IFF- 
Graflken in TeX-Dokumente mög¬ 
lich. Wem das alles nicht genügt, 
der sollte sich nach zusätzlichen 
Makropaketen umsehen, etwa 
»PIcTeX«. Zunächst soll ein wich¬ 
tiges Tool erläutert werden: 
SpecialHost 

In TeX-Dokumenten dürfen 
sog. »Special-Strings« verkom¬ 
men, die vom Formatlerer nicht 
ausgewertet, sondern direkt in die 
DVI-Datei übernommen werden. 
Auch ShowDVI bzw. DVIprint 
werten bei der Ausgabe einer 
DVI-Datei die Special-Strings 
nicht selbst aus, sondern überlas¬ 
sen das dem Spezialprogramm 
»SpecialHost«. Darum muß die¬ 


Textausrichtung 

Wert 

Bedeutung 

t 

oben 

b 

unten 

1 

links 

r 

rechts 

tl 

oben links 

tr 

oben rechts 

bl 

unten links 

br 

unten rechts 


ses Programm gleichzeitig mit 
ShowDVI/DVIprint aktiv sein, falls 
in der DVI-Datei Special-Strings 
auftreten, ansonsten werden sie 
Ignoriert. SpecialHost wird entwe¬ 
der von der Shell aus durch Ein¬ 
gabe des Namens gestartet oder 
von der Workbench aus (in der 
Schublade »bin« im PasTeX-Ver- 
zeichnis). Auch von ShowDVI aus 
läßt es sich durch Auswahl des 
Menüpunkts »Project/Shell-Co- 
mands/SpecialHost« starten. Eine 
Beschreibung des Programms 
finden Sie in »TEXidoc/spec.dvi«. 
Für die LaTeX-Grafikbefehle und 
die eplc-Erweiterung wird Spe¬ 
cialHost nicht benötigt, wohl aber 
für eepic und IFF-Bilder. 
Einbindung von IFF-Bildern 

SpecialHost ermöglicht die Ein¬ 
bindung von IFF-Graflken in TeX- 
Dokumente. Die Grafik wird mit 
einem Special-String eingefügt: 

\special{...} 

Innerhalb der geschweiften 
Klammern steht der Special- 
String, der ein oder mehrere 
Schlüsselwörter enthält, hinter 
denen jeweils mit Gleichheitszei¬ 
chen ein Wert anzuhängen ist. 
Die erlaubten Schlüsselwörter 
entnehmen Sie der Tabelle »Be¬ 
fehle für IFF-Grafiken«. Bei¬ 
spielsweise läßt sich ein Bild auf 
die angegebenen Ausmaße ver¬ 
größern/verkleinern oder die 
Farbanteile können modifiziert 


werden. Ein Anwendungsbeispiel 
zeigt Listing 3. Setzen Sie in den 
Zeilen 6 und 13 die Namen einer 
eepic- und einer IFF-Datei ein, 
bevor Sie sie übersetzen lassen. 
Der Dateinamen der IFF-Grafik 
sollte stets mit vollem Pfad ange¬ 
geben werden. Die Darstellung 
des Bildes innerhalb ShowDVI/ 
DVIprint hängt von den Einstel¬ 
lungen bei SpecialHost ab. Stan¬ 
dardmäßig wird das Bild nur 
durch einen Rahmen (Border) 
der entsprechenden Größe ange¬ 
deutet. Aktiviert man im Special- 
Host-Fenster den Schalter »Me¬ 
mory«, erhält man das Bild. 
»Mem-B« zeichnet zusätzlich ei¬ 
nen Rahmen darum. Die Einbin¬ 
dung einer Farbgrafik mit Spe¬ 
cialHost kann einige Zeit in An¬ 
spruch nehmen. 
LaTeX-Grafikbefehle 

Mit dem LaTeX-Befehlssatz 
können bereits einfache Bildob¬ 
jekte wie Texte, Linien, Pfeile 
oder Kreise bezüglich eines anzu¬ 
gebenden Koordinatensystems 
positioniert werden. Ein solches 
Koordiantensystem besteht - wie 
aus der Mathematik bekannt - 
aus dem Ursprung, sowie der x- 
und y-Achse. Jeder Punkt der 
Bildebene kann somit eindeutig 
durch Angabe seiner x- und y-Ko- 
ordinaten beschrieben werden 
(vgl. Abbildung »epic-Grafik«). 
Diese Koordinaten werden in 
Vielfachen einer Längeneinheit 
ausgedrückt und beziehen sich 
auf den Ursprung. Voreingestellt 
ist bei LaTeX eine Längeneinheit 
von Ipt. Sie kann vor jedem Bild 
mit dem Befehl 

\unitlength 

durch direktes Anhängen einer 
Maßangabe (z.B. »1cm«) verän¬ 
dert werden. Das hat den Vorteil, 
daß die Größe eines Bildes durch 
einfache Variation der Längenein¬ 
heit nach Belieben skaliert wer¬ 
den kann, ohne die Bildobjekte 
selbst zu ändern. Auf die Einhei¬ 
tenvereinbarung folgt ein »pictu- 
re«-Block, zu dessen Beginn die 
Ausmaße des Bildes abgesteckt 
werden: 

\begin{picture}(Breite,Höhe) 
\end{picture} 

Für Breite und Höhe sind Zah¬ 
len (keine Maßangaben) einzu¬ 
setzen. Die Maßeinheit ist ja be¬ 
reits durch die zuvor definierte 
Längeneinheit festgelegt. Man 
beachte, daß diese beiden Werte 
entgegen der gewöhnlichen La- 
TeX-Syntax in runde Klammern 
eingeschlossen sind. Dasselbe 
gilt für alle künftigen Koordinaten¬ 


angaben. Die angegebenen Aus¬ 
maße beziehen sich nur auf den 
rechten oberen Quadranten des 
Koordinatensystems. Negative 
Koordinaten führen auf den linken 
Rand der Seite bzw. unter das 
Bild, wo bereits der nachfolgende 
Text beginnen kann. 

Innerhalb des pIcture-Blocks 
dürfen neben Befehlen zur 
Schriftartenänderung nur ganz 
bestimmte Grafikbefehle verwen¬ 
det werden. Die beiden wichtig¬ 
sten sind 

\put(X,y){BiIdobj ekt} 

\multiput (x,y)(deltaX,deltaY)(An 
zahl}{BiIdobjekt} 

Es gibt 
viele Wege 
zum Bi hl 


Hiermit wird ein zu beschrei¬ 
bendes Bildobjekt an der Stelle 
(x,y) im vereinbarten Koordina¬ 
tensystem erzeugt. Der multiput- 
Befehl plaziert das Bildobjekt ins¬ 
gesamt so oft wie bei »Anzahl« 
angegeben, und zwar erstmalig 
an der Position (x,y). Vor jeder 
weiteren Positionierung wird die 
x-Koordinate um deltaX und die 
y-Koordlnate um deltaY inkre- 
mentiert. Bleibt noch zu klären, 
wie ein Bildobjekt beschrieben 
wird. Im einfachsten Fall wird ein 
Text angegeben. Beispiel: 

\multiput(5,5)(10,10){5}(Text) 

schreibt zehnmal den angegebe¬ 
nen Text auf eine Diagonale, de¬ 
ren linke untere Ecke an der Posi¬ 
tion (5,5) liegt. LR-Boxen sind mit 


Kursiibersicht 


TeX ist ein Formatierungssystem, 
um professionell aussehende Do¬ 
kumente zu erstellen. Dieser Kurs 
bietet eine Einführung in die Be¬ 
nutzung des Makropakets LaTeX. 
Ais Amiga-Portierung von TeX 
wird hierbei das Pubiie-Domain- 
Programm PasTeX von Georg 
Heßmann benutzt. Kursteiineh- 
mer soiiten Vorkenntnisse in der 
Bedienung der Sheil besitzen. 

Foige 1: Einführung, Installation 
von PasTeX und MetaFont, Gene¬ 
rierung der Format-Dateien, erstes 
Beispieldokument 

Folge 2: Zusammenspiel der TeX- 
Komponenten, Aufbau eines La- 
TeX-Textes, Befehlssyntax, Abstän¬ 
de, Umbrüche, Schriften 

Folge 3: Aufbau eines Dokuments 
von der Titelseite bis zum Index, 
Aufzählungen, Listen, Tabellen 

Folge 4: Erzeugung von einfachen 
Bildern, Einbinden von Grafiken des 
Vektorgrafikprogramms FIG, Briefe 
Folge 5: Mathemat. Formelsatz 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


115 




















WORKSHOP 

SATZPROGRAMM 



geringfügigen Änderungen auch 
in einem picture-Block erlaubt: 

\makebox (Breite,Höhe)[Ausrich¬ 
tung] {Text} 

\framebox(Breite,Höhe)[Ausrich¬ 
tung] (Text) 

\dashbox{Strichlänge}(Breite,Hö¬ 
he) [Ausrichtung]{Text} 

Hierbei erzeugt der erste Be¬ 
fehl ein unsichtbares, der zweite 
ein durchgezogenes und der letz¬ 
te ein gestricheltes Rechteck, 
dessen Strichlänge mit dem er¬ 
sten Parameter festgelegt wird. 
Breite und Höhe beschreiben je¬ 
weils die Ausmaße des Recht¬ 
ecks in Vielfachen der Län¬ 
geneinheit. Mit dem optionalen 
Parameter wird die Ausrichtung 
des Textes innerhalb des Ka¬ 
stens festgelegt. Hier sind die 
Werte aus der Tabelle »Textaus¬ 
richtung« erlaubt. Bei fehlender 
Angabe der Ausrichtung er¬ 
scheint der Text genau in der Mit¬ 
te. Alle drei Kästchenbefehle wer¬ 
den als Bildobjekt mit dem put- 
oder multlput-Befehl an eine be¬ 
stimmte Position im Koordinaten¬ 
system plaziert. Als Bezugspunkt 
dient hierbei die linke untere Ecke 
des Rechtecks. 

Auch In einem picture-Block 
besteht die Möglichkeit, den In¬ 
halt einer gesamten Box zu spei¬ 
chern und an verschiedenen Stel¬ 
len im Dokument wiederzuver¬ 
wenden. Dazu Ist wieder zu¬ 
nächst mit »\newsavebox{\Na- 
me}« ein Name für die Box zu 
vereinbaren, unter dem sie später 
angesprochen wird. Die eigentli¬ 
che Speicherung erfolgt mit 

\savebox {\Name} (Breite,Höhe)[Aus 
richtung]{Bildobjekt} 

Bildobjekte: 

global 
oder lokal 


Die Parameter Breite, Höhe 
und Ausrichtung haben dieselbe 
Bedeutung wie bei den drei oben 
vorgestellten Befehlen. Mit »\use- 
box{\Name}« wird das im save- 
box-Befehl angegebene Bildob¬ 
jekt erzeugt. Der usebox-Befehl 
kann als Bildobjekt innerhalb 
put/multiput auftreten. Von den 
Vorteilen der Speicherung von 
Bildobjekten wurde auch in Li- 
sting 2 Gebrauch gemacht. Dort 
wurden die Parameter Breite und 
Höhe auf Null gesetzt, wodurch 
das Kästchen auf einen Punkt zu¬ 
sammenschrumpft, nämlich dem 
Mittelpunkt der zu speichernden 
Grafik. Andernfalls wäre der Be¬ 
zugspunkt die linke untere Ecke 
des Kästchens, was die spätere 


Positionierung erschweren würde. 
Auf den zu speichernden Bildaus¬ 
schnitt haben die Ausmaße des 
savebox-Befehls keinen Einfluß. 

Hinsichtlich der Plazierung des 
savebox-Befehls ist zu beachten, 
daß ein innerhalb eines picture- 
Blocks gespeichertes Bildobjekt 
auch nur in diesem Block mittels 
usebox beliebig oft erzeugt werden 
kann. In einem anderen picture- 
Block ist es dagegen unbekannt. 
Um eine globale Speicherung zu 
bewirken, kann das Bildobjekt des¬ 
halb auch außerhalb eines plcture- 
Blocks, insbesondere noch vor 
»\begln{document}«, auftreten. 

Handelt es sich bei dem zu 
speichernden Bildobjekt um ein 
eigenständiges Bild, das stets in 
einem eigenen picture-Block auf- 
trltt, besteht ferner die Möglich¬ 
keit, den gesamten picture-Block 
innerhalb des savebox-Befehls zu 
plazieren. Man spart sich so die 
Einrichtung eines picture-Blocks 
bei jeder Generierung des Bildes 
mittels usebox. Da die Größe des 
Bildes ja bereits im Kopf des pic¬ 


ture-Blocks anzugeben Ist, kön¬ 
nen bei dem savebox-Befehl alle 
Parameter, bis auf den Namen 
und natürlich die Definition des 
Bildobjekts, wegfallen: 

\savebox{NName}{ 

\begin{picture}(Breite,Höhe) 

\end{picture}} 

Die Speicherung von Bildobjek¬ 
ten mittels savebox kann auch 
zum Aufbau einer Symbolbiblio¬ 
thek, z.B. für Symbole von Schalt¬ 
plänen, dienen. Ein weiteres ele¬ 
mentares Bildobjekt Ist die Linie: 

\line(deltaX,deltaY){Länge} 

Ihr Anfangspunkt wird durch 
die Koordinaten des put- bzw. 
multiput-Befehls bestimmt, in dem 
der line-Befehl auftritt. Der Para¬ 
meter Länge legt die Linienlänge 
bez. der Längeneinheit fest. Bei 
geneigten Linien Ist jedoch nicht 
ihre tatsächliche Länge gemeint, 
sondern nur die Länge Ihrer Pro¬ 
jektion auf die x-Achse, d.h. ihre 
horizontale Ausdehnung. Die 


Steigung ergibt sich aus den Pa¬ 
rametern deltaX und deltaY wie 
im rechten oberen Quadranten In 
der Abbildung »eplc-Grafik« ge¬ 
zeigt: Man geht vom Anfangs¬ 
punkt der Linie aus, um deltaX- 
Elnheiten nach rechts und um 
deltaY nach oben (bei negativen 
Werten kehrt sich die Richtung 
entsprechend um) und erreicht 
somit einen zweiten Punkt, durch 
den die Linie zusammen mit 
Startpunkt und Länge eindeutig 
festgelegt Ist. Aus der Mathematik 
Ist bekannt, daß sich der Stei¬ 
gungswinkel alpha der Linie (ge¬ 
gen die Horizontale gemessen) 
aus der Gleichung 

tan(alpha)=deltaY/deltaX 

ergibt (für deltaX=0 erhält man ei¬ 
ne senkrechte Linie). Zwei Dinge 
sind jedoch bei der Wahl von del¬ 
taX und deltaY zu beachten: Es 
sind nur ganzzahlige Werte zwi¬ 
schen -6 und +6 erlaubt und bei¬ 
de Parameter dürfen keinen ge¬ 
meinsamen Teller besitzen, d.h. 
der Bruch deltaY/deltaX muß in 


gekürzter Form vorliegen (diese 
Beschränkungen entfallen bei 
eepic). Das Parameterpaar (1,0) 
erzeugt somit eine horizontale, 
(0,1) eine vertikale und (1,1) eine 
diagonale Linie. Die Belegung 
(2,2) ist dagegen wegen des ge¬ 
meinsamen Teilers verboten. Die 
Linienstärke kann mit einem der 
Befehle 

\thicklines 

\thinlines 

vor dem entsprechenden put- 
oder multiput-Befehl auf dick bzw. 
dünn festgelegt werden. Speziell 
bei horizontalen und vertikalen Li¬ 
nien ermöglicht 

\linethickness{Strichstärke} 

eine beliebige Festlegung der 
Strichstärke. Diese ist als Para¬ 
meter in Form einer Maßangabe 
anzugeben. Völlig analog zu den 
Linien werden Pfeile erzeugt: 

\vector(deltaX,deltaY){Länge} 

Auch dieses Bildobjekt Ist mit 
Hilfe von put oder multiput im Ko¬ 
ordinatensystem zu plazieren. Die 


gültigen Wertekombinationen 
(deltaX,deltaY) für die Steigung 
unterliegen bei Pfeilen jedoch zu¬ 
sätzlichen Einschränkungen: hier 
kommen nur ganzzahlige Werte 
von -4 bis +4 in Frage. Ein zehn 
Längeneinheiten langer waage¬ 
rechter Pfeil mit Anfangskoordina¬ 
ten (0,4) wird so erzeugt: 

\put(0,4){\vector(l,0){10}} 


Bilder: 

alles über 
Vektoren 


Auch hier kann zuvor die 
Strichstärke mittels des thinlines- 
oder thIcklines-Befehls gewählt 
werden. Einen Kreis als Bildob¬ 
jekt erhält man mit 

\circle{Durchmesser} 

\circle* {Durchmesser} 

Der Kreisdurchmesser ist In 
Längeneinheiten anzugeben. Da 
bei LaTeX nur bestimmte Kreis¬ 
größen zur Verfügung stehen, wird 
der angegebene Durchmesser nur 
angenähert (diese Einschränkung 
entfällt bei eepic). Bei »circle*« 
werden die Kreise ausgefüllt. Der 
Mittelpunkt ergibt sich jeweils aus 
den Koordinaten des put- bzw. 
multiput-Befehls. So erzeugt 

\put(2,0){\circle{1.5}} 

einen Kreis um den Mittelpunkt 
(2,0) mit einem Durchmesser von 
1,5 Längeneinheiten. Ovale 
(Rechtecke mit abgerundeten 
Ecken) erhält man mit 

\oval (Breite,Höhe)[Ausschnitt] 

Bei Weglassen des optionalen 
Ausschnitt-Parameters wird ein 
vollständiges Oval mit den Maßen 
Breite x Höhe und dem Mittel¬ 
punkt des umgebenden put-/mul- 
tiput-Befehls generiert. Setzt man 
stattdessen für Ausschnitt einen 
der Parameter aus der Tabelle 
»Textausrichtung« ein, erhält 
man nur den entsprechenden 
Ausschnitt des Gesamtovals. 
Demnach erzeugt 

\put(2,2){\oval(1.5,2)[tl]} 

das linke obere Viertel eines 
Ovals der Größe 1,5 x 2 Län¬ 
geneinheiten und dem Mittelpunkt 
(2,2). Bei manchen Grafiken (z.B. 
technische Zeichnungen) ist es 
wünschenswert, Beschriftungen 
vertikal anzuordnen. Kein Pro¬ 
blem mit LaTeX: 

\shortstack [Ausrichtung]{Text} 

Dabei wird nach jedem im Text 
erscheinenden Zellentrennungs- 


Befehle für IFF-Grafiken 


Schlüsselwort 

Bedeutung 

ifffile 

Dateinamen des IFF-Bildes 

hoffset 

horizontale Verschiebung 

voffset 

vertikale Verschiebung 

hsize 

Breite des Bildes 

vslze 

Höhe des Bildes 

mode 

Typ: bw, color oder harn 

red 

Rotanteil 

green 

Grünanteil 

blue 

Blauanteil 

gamma 

Gammakorrektur (Helligkeit) 


116 


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WORKSHOP 




SATZPROGRAMM 



Zeichen W eine neue Zeile unmit¬ 
telbar unter der vorangehenden 
begonnen. Sollen nicht nur einzel¬ 
ne Buchstaben untereinander an¬ 
geordnet werden, sondern ganze 
Wörter, so werden diese gemäß 
dem optionalen Parameter ausge¬ 
richtet: bei »I« linksbündig, bei »r« 
rechtsbündig und bei »c« zen¬ 
triert. Bei untereinanderstehenden 
Einzelbuchstaben bleibt der Aus¬ 
richtungsparameter wirkungslos. 
Der shortstack-Befehl kann auch 
außerhalb eines picture-Blocks 
auftreten und steht dann allein. In¬ 
nerhalb eines Bildes wird er als 
Bildobjekt mit put- oder multiput 
im Koordinatensystem plaziert. 
Die Position bezieht sich hierbei 
auf die linke untere Ecke der letz¬ 
ten Zeile der Anordnung. 

Texte: 

waagrecht 
und senkrecht 


Gleitende Objekte und 
Referenzen 

LaTeX plaziert Abbildungen im 
Dokument an die Stelle, an der 
sie im Text auftreten. Paßt eine 
Grafik nicht mehr auf die laufende 
Seite, wird eine neue begonnen. 
Somit können große Lücken ent¬ 
stehen, die man besser nutzen 
könnte, wenn der auf die Grafik 
folgende Text einfach vorgezo¬ 
gen würde. Solche beweglichen 
Grafiken werden als »gleitend« 
bezeichnet. Man erhält sie in La¬ 
TeX, indem man sie in einen »fi- 
gure«-Block einbettet. Das glei¬ 
che Problem entsteht bei Tabel¬ 
len. Hierfür ist der Block »table« 
vorgesehen. Für die zweispaltige 
Formatierung (Stiloption twoco- 
lumn) existieren entsprechend die 
Blöcke »figure*« und »table*«. 

Die anschaulichsten Bilder und 
Tabellen nützen wenig, wenn sich 
der Autor im laufenden Text nicht 
auf sie beziehen kann. Deshalb 
kann man innerhalb eines table- 
oder figure-Blocks mit 

\caption[Kurzform]{Überschrift} 

eine Tabelle bzw. ein Bild mit ei¬ 
ner Über- oder Unterschrift verzie¬ 
ren, die LaTeX automatisch mit 
dem Text »Figure« oder »Table« 
gefolgt von einer Nummer ver¬ 
sieht (deutsche Begriffe erhält 
man wie in der dritten Folge ge¬ 
schildert). Diese Nummern dienen 
der Referenzierung im Text. Hier¬ 
zu ist die in »caption« angegebe¬ 
ne Überschrift mittels »label« mit 
einer eindeutigen Markierung zu 
versehen. Wir sehen uns die nöti¬ 
gen Befehle am Beispiel einer Ta¬ 


belle an (Listing 3 zeigt den Sach¬ 
verhalt bei Abbildungen): 

\begin{table}(Plazierung] 

\caption [Kurzform]{\label{Mar¬ 
kierung} Überschrift} 
\begin{tabular}{Tabellenstruk¬ 
tur} 

\end{tabular} 

\end{table} 

Als optionalen Plazierungspa- 
rameter kann man zu Beginn des 
figure- bzw. table-Blocks einen 
Wert aus der Tabelle »Plazie¬ 
rung« einsetzen. Steht der capti- 
on-Befehl vor der Tabellendefiniti¬ 
on, erhält man eine Überschrift, 
sonst eine Tabellenunterschrift. 
Der Markierungsparameter kann 
irgendein Wort sein, das den Au¬ 
tor an die zugehörige Tabelle 
oder Grafik erinnert, und tritt im 
fertigen Dokument nicht auf. Die 
Bezugnahme im laufenden Text 
mittels der Tabellen- bzw. Bild¬ 
nummer geschieht dann mit 

\ref{Markierung} 

Die Seitennummer, auf der 
sich eine Markierung befindet, er¬ 
hält man mit 

\pageref {Markierung} 

Dokumente mit Referenzierun- 
gen müssen zweimal übersetzt 
werden, damit alle Verweise stim¬ 
men. Beim ersten Durchlauf kön¬ 
nen Warnungen bez. Undefinier¬ 
ter Verweise auftreten. Die Refe¬ 
renzierung mit label, ref und pa- 


geref funktioniert übrigens nicht 
nur bei Tabellen und Bildern. So 
kann mit dem label-Befehl auch 
im laufenden Text eine Markie¬ 
rung vereinbart werden. An der 
Stelle des zugehörigen ref-Be- 
fehls erscheint dann die Nummer 
des Abschnitts, in dem die Mar¬ 
kierung gesetzt wurde. 

Der caption-Befehl bei Tabel¬ 
len und Abbildungen hat noch ei¬ 
nen angenehmen Nebeneffekt: 
LaTeX kennt Nummern, Über¬ 
schriften und Seiten aller Tabel¬ 
len und Abbildungen. Da liegt es 
nahe, sein Dokument gleich um 
ein Abbildungs- und ein Tabellen¬ 
verzeichnis zu bereichern. Das 
geschieht analog zum Inhaltsver¬ 
zeichnis, das In der dritten Folge 
behandelt wurde. Statt mit »\ta- 
bleofcontents« erhält man durch 
Angabe von 

Mistoffigures 
\listof tables 

die entsprechenden Verzeichnis¬ 
se. Auch hier sind zwei komplette 
Übersetzungsvorgänge notwen¬ 
dig. 

Grafiken mit epic 

Etwas mehr Komfort als die La- 
TeX-Befehle bietet »epic« (En- 
hancements to the Picture Envi¬ 
ronment of LaTeX). Die epic-Be- 
fehle stehen zur Verfügung, wenn 
man die Dokumentstiloptionen (In 
eckigen Klammern hinter \docu- 
mentstyle am Beginn des Doku¬ 
ments) um »epic« ergänzt. Als 


% mit glatex übersetzen 


\documentstyle[gerTnan,epic] {article} 

\begin {document} 


\unitlengthlcm 

% Längeneinheit 

\begin {picture}(5,5) 

% 5x5cm 

\put{-5,0){\vector(l,0){10}} 

% X-Achse 

\put(0,-5){\vector(0,l){10}} 

% y-Achse 

\put(4,-0.5){x--Achse} 

% Beschriftung 

\put(-0.5,3){\shortstack{y\\--\\A\\c\\h\\s\\e}} 

% Einheiten an den Achsen: 


\multiput(-4,-0.2)(1,0){9}{\line(0,1){0.4}} 

\multiput(-0.2,-4)(0,1){9}{\line(l,0){0.4}} 

\drawline(1.5,1)(4,5) 

% Beispiellinie 

\put(0.5,1.2){$(1.5,l)$} 

% Koordinaten- 

\put(3,4.7){$(4,5)$} 

% Beschriftung 

\dashline{0.2}(1.5,0)(1.5,1) 

% Strichellinie 

\dashline{0.2}(0,1)(1.5,1) 

% zum 1. Punkt 

\dashline{0.5}[0.2](1.5,1)(4,1) 

% Steigungsdreieck 

\dashline{0.5}[0.2](4,1)(4,5) 


\put(2.5,0.6){deltaX} 

% Beschriftung 

\put(4.3,2){\shortstack{d\\e\\l\\t\\a\\Y}} 

\newsavebox { \Auge } 


\savebox{\Auge}(0,0){ 

% Auge definieren: 

\put(0.1,0.1){\circle*{0.2}} 

% Pupille, 

\put(0,0){\circle{0.6}} 

% Rand und 

\put(0,0!l){\oval(0.9,0.7)[t]}} 

% Augenbraue. 

\put(-3,-l){\usebox{\Auge}} 

% linkes Auge 

\put(-1.5,-l){\usebox{\Auge}} 

% rechtes Auge 

\put(-2.2,-2){\oval(0.2,1.5)} 

% Nase 

\put(-2.2,-3){\oval(1.5,0.3)[b]} 

% Mund 

\end{picture} 


\end{document} 


Listing 2: Mit diesem Dokument, das LaTeX- und epic- 

Befehie enthält, wurde die Abb. »epic-Grafik« erzeugt 


Belohnung kann man z.B. mit 
dem Befehl 

\multiputlist (x,y)(deltaX,del- 
taY)[Ausrichtung]{Objektl ... 
ObjektN} 

Grafikobjekte (hier N Stück) zu 
Papier bringen. Das erste kommt 
an die Position (x,y), vor jedem 
folgenden Objekt werden die Ko¬ 
ordinaten um deltaX und deltaY 
inkrementiert. Die Erweiterung 
gegnüber dem oben vorgestellten 
multlput-Befehl besteht darin, daß 
für jede Position verschiedene 
Bildobjekte angegeben werden 
können. Sie sind durch ein Leer¬ 
zeichen voneinander zu trennen. 

Auch die Linien-Funktionen 
von epic sind komfortabler. Statt 
Steigung und Länge einer Linie 
werden lediglich die Koordinaten 
von Anfangs- und Endpunkt 
benötigt. Ferner können mehr als 
zwei Koordinatenpaare angege¬ 
ben werden, wodurch sich ein Po¬ 
lygonzug ergibt. Schließlich unter¬ 
scheidet epic zwischen drei Lini¬ 
enarten: 

\drawl ine[Dichte](xl,yl)...(xn,y 
n) 

\dashline [Dichte]{Strichlänge} 
[Punktabstand](xl,yl)...(xn,yn) 
\dottedline[^/mbol] {Punktab¬ 
stand} (xl,yl)...(xn,yn) 

Natürlich sind jeweils minde¬ 
stens zwei Punkte anzugeben. Im 
einfachsten Fall werden die Punk¬ 
te bei »drawllne« mit einer durch¬ 
gezogenen Linie verbunden. Bel 
Angabe einer Ganzzahl von -100 
bis -1 als Dichte ergibt sich eine 
unterbrochene Linie; eine positive 
Dichte hat hier keine Wirkung. Mit 
»dashline« erhält man dagegen 
eine gestrichelte Linie, deren Stri¬ 
che die Länge »Strichlänge« auf- 
weisen und die selbst wiederum 
aus Punkten mit dem Abstand 
»Punktabstand« bestehen. Läßt 
man den optionalen Punktab¬ 
stand weg, sind die einzelnen 
Striche durchgezogen. Die optio¬ 
nale Dichte (eine Ganzzahl) be¬ 
stimmt hier, um wieviel Prozent 
die Strichanzahl, aus der die Ge¬ 
samtlinie besteht, verringert bzw. 
erhöht werden soll. Die untere 
Grenze -100 bedeutet Verringe¬ 
rung der Strichanzahl um 100 
Prozent, so daß man gar keine Li¬ 
nie mehr sieht. Bei +100 verdop¬ 
pelt sich die Strichanzahl. Größe¬ 
re Werte sind möglich. Der letzte 
Befehl ist für punktierte Linien zu¬ 
ständig. Mit dem Parameter 
»Punktabstand« legt man den 
Abstand der Punkte als Vielfa¬ 
ches der gewählten Längenein¬ 
heit fest. Optional kann ein Sym¬ 
bol angegeben werden, das an 
Stelle von Punkten zu verwenden 
ist. Ein weiterer nützlicher Befehl 


118 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 















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WORKSHOP 


SATZPROGRAMM 



des epic-Pakets dient der Erzeu¬ 
gung von Gittern: 

\grid (Länge,Breite)(deltaX,del- 
taY)[StartX,StartY] 

Hiermit erhält man ein Gitter 
mit dem Ausmaß Breite x Höhe 
und den Gitterabständen deltaX 
(horizontal) bzw. deltaY (vertikal). 
Die optionalen Koordinaten 
(StartX, StartY) legen den Start¬ 
punkt fest. Der epic-Stil stellt 
noch einige weitere Kommandos 
bereit. Sie werden in dem LaTeX- 
Dokument >>TEX:macros/epic/pic- 
man. tex« beschrieben. 

Grafiken mit eepic 
In den Genuß der Stiloption 
»eepic« (Extensions to EPIC and 
LaTeX) gelangt man, indem man 
die Liste der Stiloptionen bei do- 
cumentstyle einfach um »eepic« 
ergänzt, und zwar durch Komma 
getrennt hinter »epic« (eepic soll¬ 
te immer zusammen mit epic be¬ 
nutzt werden). Zu beachten Ist je¬ 
doch, daß eepic Special-Strings 
generiert, weshalb das Programm 
SpecialHost während Vorschau 
und Ausdruck aktiv sein muß (vgl. 
Abschnitt »SpecialHost«). 

Was ist nun der Lohn für diese 
Mühen? Zunächst stehen nach 
wie vor die Picture-Befehle von 
LaTeX und die eplc-Kommandos 
bereit. Dabei werden jedoch eini¬ 
ge Beschränkungen aufgehoben. 
So unterliegen die Ganzzahlen 
deltaX und deltaY zur Festlegung 
der Steigung beim line-Befehl kei¬ 
nen Einschränkungen mehr und 
beim circle-Befehl wird ein Kreis 
genau mit dem angegebenen 
Durchmesser gezeichnet. Zu den 
beiden Strichstärken thinlines und 
thicklines für Linien gesellt sich 
nun noch 

\Thic)clines 

womit man 1,5mal dickere Linien 
als mit thicklines erhält. Während 
sich diese Kommandos nur auf 
Linien beziehen, kann mit 

\allinethickness {Strichstärke} 

die Strichstärke für alle Bildobjek¬ 
te verändert werden. Mit 

\path(xl,yl)...(xn,yn) 

erhält man einen Linienzug durch 
die angegebenen Punkte (schnel¬ 
ler als drawline), während 

\spline(xl,yl)...(xn,yn) 

eine glatte Kurve (Spline) vom An¬ 
fangspunkt (x1,y1) bis zum End¬ 
punkt (xn.yn) ergibt. Die Stützstel- 
len dazwischen werden zur Orien¬ 
tierung benutzt und liegen nicht 
unbedingt auf der Kurve. 

\ellipse{dx}{d/} 

\ellipse* {c3x} {c^} 


erzeugen Ellipsen mit horizonta¬ 
lem Durchmesser dx und vertika¬ 
lem Durchmesser dy. Beim zwei¬ 
ten Befehl wird die Ellipse ausge¬ 
füllt. Für Kreisbögen des Durch¬ 
messers »d« mit Startwinkel »al- 
pha« und Endwinkel »beta« ist 
der Befehl 

\arc{d}(alpha)(beta) 


zuständig. Die Winkel sind im Bo¬ 
genmaß anzugeben. Für weiter¬ 


Plazierung 

Wert 

Plazierung 

h 

an der Stelle des Auftretens 

t 

zu Beginn einer Seite 

b 

am Ende einer Seite 

P 

Sammlung der Tabellen/Bilder 


auf einer Extra-Seite 


gehende Informationen und Bei¬ 
spiele lesen Sie das LaTeX- 
Dokument »TEX:macros/eepic/ 
eepic.tex«. 

Das Vektorgrafikprogramm FIG 

Mit den vorgestellten Grafikbe¬ 
fehlen kann man zwar schon eini¬ 
ge tolle Grafiken erzeugen, es ist 
jedoch immer noch recht müh¬ 
sam. Schließlich führt kaum ein 
Weg daran vorbei, die Grafik vor¬ 
ab von Hand in ein Koordinaten¬ 
system einzuzeichnen, um die 
nötigen Daten herauszufinden. 
Viel einfacher wäre es doch, die 
Grafik interaktiv mit der Maus am 
Bildschirm zu entwerfen, und es 
einem Tool zu überlassen, die 
Umwandlung in LaTeX-Befehle 
vorzunehmen. Die Lösung heißt 
»FIG« (Facility for Interactive Ge¬ 
neration of figures). Dabei handelt 
es sich um ein PD-Programm, 
das nicht im PasTeX-Grundpaket 
enthalten Ist, aber mit diesem zu¬ 


sammen bezogen werden kann. 
Wurde es - wie in der ersten 
Kursfolge beschrieben - instal¬ 
liert, kann es durch einfache Ein¬ 
gabe von »FIG« von der Shell 
aus gestartet werden. 

Die Bedienung des Programms 
erfolgt mausgesteuert und Ist 
deshalb nicht schwer zu erlernen. 
Anfangs ungewohnt Ist, daß sich 
Bilder nicht aus Pixeln, sondern 
aus Grundobjekten zusammen¬ 
setzen. Sie finden sich bei FIG im 
oberen Viertel der Iconleiste am 
linken Bildschirmrand: Kreise, El¬ 
lipsen üewells durch Radius oder 
Durchmesser bestimmt), Splines, 
interpolierte Splines (alle Punkte 
auf der Kurve), Rechtecke, Poly¬ 
gone, Linienzüge und Text. Die 
Objekte werden mit der linken 
Maustaste auf dem Bildschirm 
plaziert, aber erst mit der rechten 
Maustaste fixiert. Beispiel: Einen 
Kreis erhält man durch Anklicken 
des linken oberen Schalters und 
anschließendem Plazieren des 
Mittelpunkts mit der linken Maus¬ 
taste. Die Kreisgröße wird durch 
Verschieben der Maus festgelegt. 
Nach Druck auf die rechte Maus¬ 
taste wird der Kreis schließlich 
gezeichnet. Entsprechend legt 
man bei Linienzügen und Splines 
die Eckpunkte mit der linken 
Maustaste fest, während man 
zum Schluß die rechte betätigt. 

Beim Zeichnen von Kreisen 
und Ellipsen sollte folgendes be¬ 
achtet werden: Hat eines dieser 
Objekte aus irgendwelchen Grün¬ 
den den Radius Null (z.B. weil 
man den Mittelpunkt falsch ge¬ 
setzt hat und dies durch den Ra¬ 
dius Null wiedergutmachen will), 
dann ist das Objekt zwar nicht 
mehr auf dem Bildschirm zu se¬ 


% während Vorschau&Ausdruclc SpecialHost starten! 

\document style[german,epic,eepic]{article} 

\begin{document} 

% - FIG-Bild - 

\begin{figure} 

\input{naine.eepic) % Grafik inportieren 

\caption{\label{FIGBild} Einbindung eines FIG-Bildes) 

\end{figare} 

% - IFF-Bild - 

\begin{figure} 

\unitlengthlcm % Längeneinheit 

\begin{picture}(10,10) % lOxlOcm freihalten 

\special{if f file=dhl:dpaint/lo-res/paintcan 
hsize=10cin vsize=10cm % Größe 

mode=color} % Farbbild 

\end{picture} 

\caption{\label{IFFBild} Einbindung eines IFF-Bildes) 

\end{figure} 

Abb.~\ref{FIGBild} auf Seite~\pageref{FIGBild} zeigt 
eine mit FIG erstellte Grafik, w"ahrend in 
Abb.-\ref{IFFBild} auf Seite~\pageref{IFFBild} eine 
IFF—Grafik zu sehen ist. 

\end{document} 

Listing 3: So einfach werden FIG- und IFF-Grafiken einge¬ 
bunden, mit Bildunterschriften versehen und referenziert 


hen. Trotzdem generiert »Fig2 
Dev« einen entsprechenden Be¬ 
fehl mit Radius Null, wodurch sich 
SpecialHost zu einem Absturz 
genötigt sieht. Deshalb sollten irr¬ 
tümlich angefangene Objekte zu 
Ende gezeichnet und dann ord¬ 
nungsgemäß mit dem Entfer¬ 
nungs-Schalter gelöscht werden. 

Objekte lassen sich verschie¬ 
ben, kopieren, drehen, spiegeln, 
entfernen und zu größeren Ob¬ 
jekten zusammensetzen. Solche 
zusammengesetzte Objekte las¬ 
sen sich zusätzlich vergrößern 
und verkleinern. Eine kurze Be¬ 
schreibung der Funktion jeden 
Schalters erhält man nach dem 
Anklicken desselben (der Text er¬ 
scheint in der Titelleiste des 
Screens). Eine Beschreibung von 
FIG (allerdings nicht der Amiga- 
Realislerung) findet man im Do¬ 
kument »TEX:doc/flg/figdoc.tex«. 

Mit »FIG« 
ist alles 
viel einfacher 


Angenommen, wir haben eine 
Grafik mit FIG erstellt. Wie be¬ 
kommen wir sie in unser Doku¬ 
ment? Das Bild ist zunächst mit 
dem Menüpunkt »FIG/save« oder 
»FIG/save flle as« zu speichern. 
Die so erhaltene Datei »name. 
fig« muß mit dem Tool »Fig2Dev« 
in eine Datei mit eepic-Befehlen 
umgewandelt werden. Geben Sie 
in der Shell aus folgendes ein: 

FigZDev -L eepic name.fig 
name.eepic 

Hinter der Option »-L« steht 
der Name der Sprache, in die 
konvertiert werden soll - In unse¬ 
rem Fall eepic. Andere Sprachen 
und Optionen sind möglich (vgl. 
»TEX:doc/fig/flg2dev.man«). Zum 
Schluß folgen die Namen der 
Quell- und der Zieldatei. Die so 
erhaltene Datei »name.eepic« 
wird gemäß Listing 3 In ein La- 
TeX-Dokument integriert. Beach¬ 
ten Sie die erforderlichen Stilop¬ 
tionen sowie die Notwendigkeit, 
daß SpecialHost während Vor¬ 
schau und Ausdruck des Doku¬ 
ments aktiv sein muß. 

Versuchen Sie bis zum näch¬ 
sten Mal einen Brief mit integrier¬ 
ter Grafik für einen Freund oder 
eine Freundin zu schreiben. Mit 
ein bißchen Probieren bekommen 
Sie sicher etwas Tolles hin. rb 

Literatur: 

[1] Kopka, Helmut: LaTeX - Eine Einführung, 
Addison Wesley, 1992, ISBN 3-89319-434-7 

[2] Lamport, Leslie: LaTeX - A Document 
Preparation System, Addison Wesley, 1985, 
ISBN 0-201-15790-X 


120 


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Presentatbn Master 
Real 30 2.0 
Reflectbns 2.0 
Scenerv Animator 2.0 
Sculpt Animate 40 PAL 
Video Director 
Visbnaire 
Vista Prof. 3.0 
X-CAD30 

Diversec 
AegisVtsbniary 
Arm Back Tools 
Directory Opus 4 
OuarteroacK 5.03 
Superbase IV prof. 
Studb1.12 
Trapfax 
TruePrinl24 
TurboText 
Xetec Filesystem 

Musik: 

Audbmaster IV 
Mignon 2.0 jr. 

Mignon 2.0 prof. 
Samplitude jr. 
San^litude prof. 

Sonix 

Techno Soutxl Turbo II 
Final Copy 11 


288 OM 
184 DM 
168 DM 
308 DM 
188 OM 
448 OM 
178 DM 
238 DM 
388 DM 
468 DM 
118 OM 
358 DM 
588 DM 
318 DM 
198 DM 
148 DM 
368 DM 
338 DM 
895 DM 
278 DM 
158 DM 
328 DM 
298 DM 
174 DM 
128 DM 
638 OM 


108 DM 
105 DM 
108 DM 
108 DM 
358 DM 
108 DM 
145 DM 
162 DM 
128 DM 
105 DM 


Unter 100 Mark: 

Aegis Animagic 
Ami Back 
Diskmaster II 2.1 
Elite II 

Englisch II Plus 2.0 
Literatur Amiga LIAM 1.5 
Makro Studb 
Mensch Amiga 
Orbit Amiga 
PC-Task 
Personal Paint 
Personal Write 
Siegfried Copy 
XCopy & ToiOfe X 


78 DM 
95 DM 
98 DM 
75 DM 

58 DM 

59 DM 
92 DM 
78 DM 
78 DM 
88 DM 
68 DM 
48 DM 
58 DM 
68 OM 


Restposteri: : 
A-Talk III x 
Aegis VTrtfer -ft-GA 
Di^ Paint «IRAl^;; 
Digi Split jühbr i 
IntroCAD Pfus; x 
MaxjQldniV i 
Mpviemakeirpröf. 
Pagwi^er 111 ; 

yidiöpSpIt^fil 


CDRÖM: 

;i7 Bit;Golt; ; 
Americäfi Vista 
CDPDi llt 
Demb CdL i +2 ; jc 
Deutsichb Editbnf 
Gif GisJörb : 
Giga*PD: 
Imagiti^D 
Pandortix i 
SAAR Ä AMOK 


Programmieren: 
98 DM BlitzBasic 
84 DM CanDo2.5 
348 DM Devpac 3 
88 DM O.li^A.-Amiga 
308 DM Powerwindows 2.5 
58 DM Resource V5 
128 DM SAS-C 6.5 Lattice 

164 DM Final Writer 


78 DM 
58 OM 
108 DM 
118 DM 
98 DM 
108 DM 
; X 58 DM 
;^48DM 
:; 58 DM 
118 DM 


88 OM 
128 DM 
55 DM 
55 DM 
75 DM 
38 DM 
108 DM 
98 DM 
48 DM 
25 DM 


195 DM 
228 DM 
178 DM 
174 DM 
138 DM 
168 DM 
528 OM 

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TIPS & TRICKS I 

PROGRAMMIEREN I 



Assembler und C sind die 
beliebtesten Program¬ 
miersprachen auf dem 
Amiga. Hier erfahren Sie, 
wie man mit ganz simplen 
Mitteln Assemblerpro¬ 
gramme »debuggt« und 
in C ein aussagekräftiges 
Kopier-Utility realisiert. 



Wurzelziehen 


Das Listing »Wurzel.asm« 
zeigt ein Assembler-Listing zur 
Berechnung der Wurzel einer 32- 
Bit-Unsigned-Integer-Zahl. 

Die Berechnung erfolgt nach 
dem Verfahren der Intervall-Hal¬ 
bierung. Dabei wird ein Intervall, 
in dem der gesuchte Wert liegt, 
halbiert und daraufhin überprüft, 
in welcher Hälfte weitergesucht 
werden muß. Die so bestimmte 
Hälfte wird nun ihrerseits halbiert 
usw., bis ein Intervall entsteht, 
das innerhalb der Fehlergrenze 
liegt. Die Fehlergrenze bei dieser 
Berechnung ist eins, da auf Inte- 
ger-Zahlen operiert wird. So er¬ 
reicht man eine schnelle Annähe¬ 
rung an den gesuchten Wert. 


Um die Berechnung noch zu 
beschleunigen, wird zuerst das 
höchste gesetzte Bit der Integer- 
Zahl gesucht, um damit die Inter¬ 
vallgrenzen einzuengen. Dadurch 
wird z.B. bei der Berechnung der 
Wurzel von 256 die Anzahl der In¬ 
tervall-Halbierungen von 16 auf 2 
gesenkt - mit entsprechender Be¬ 
schleunigung der Berechnung. 

Gerd Wieczorek/rz 


Libraries öffnen 


Möchte man auf Betriebssy¬ 
stemroutinen zugreifen, ist es 
wichtig, diese vor der ersten Be¬ 
nutzung via OpenLibraryO-Funkti- 


on der Exec-Library (Offset -552) 
zu öffnen. Die Funktion erwartet 
im Register A6 die Adresse der 
Exec-Library, in AI den Namen 
der Library (z.B. »dos.library«) 
und in DO die Versionsnummer 
der Library (0 = egal, 33 = OS 
1.2, 34 = OS 1.3, 36 = Vorabver¬ 
sion von OS 2.0 ), 37 = OS 2.0, 
38 = OS 2.1,39 = OS 3.0). 

Nach dem Aufruf von OpenLi- 
braryO muß das Register DO 
überprüft werden. Steht darin ei¬ 
ne Null, schlug das Öffnen fehl: 

1. LEA dosname/al ;Name 

2. MOVEQ #0,d0 /Version 

3. MOVE.L 4,a6 ;Exec ' 

4. JSR -552(a6) /Öffnen 


5. CMP.L #0,d0 /Erfolg? 

6. BEQ Ende /Nein 

7. MOVE.L D0,DosBase /Sichern 

Anstatt der Zellen 5 bis 7 tut's 
diese Anweisungsfolge auch: 

5. MOVE.L D0,DosBase 

6. BEQ Ende 

Da der MOVE-Befehl das Z- 
Flag aktualisiert, kann das CMP- 
Kommando entfallen. Man spart 
dadurch sogar zwei Byte und vier 
Taktzyklen. Michael Labicki/rz 


Leser für Leser 


Kennen auch Sie einen tollen Tip für 
die Leser des AMIGA-Magazins? 
Dann schicken Sie ihn an: 

AMIGA-Magazin 
Kennwort: Tips & Tricks 
Markt & Technik Verlag AG 
85531 Haar bei München 

Jeder abgedruckte Tip wird hono¬ 
riert. Bitte geben Sie auf dem 
Schreiben Ihre Bankverbindung, 
Kontonummer sowie den -Inhaber 
an. Das erspart uns und Ihnen viel 
Zeit. Und geben Sie uns ein Stich¬ 
wort, wozu der Tip gehört: »Hard¬ 
ware«, »Shell bzw. Workbench«, 
»Anwendungsprogramme« oder 
»Programmieren«. Wichtig: Pro- 
grammierlistings müssen auf Disket¬ 
te beigefügt werden (wenn es der 
Tip erlaubt, auch als ausführbares 
Programm). 


/ Dieses Programm berechnet die Wurzel eines 
/ 32-Bit-Unsigned-Integer-Ausdrucks (d.h. bis 
/ max. 4.294.967.295) per Intervallhalbierung. 
/ Ergebnis=SQRT(n) aufgerundet. 

/ Ein- und Ausgabe: 

/ dO Eingabe, bleibt erhalten 

/ dl obere Grenze des Intervalls = Ergebnis 

/ d2 untere Grenze des Intervalls 

/ d3,d4 Rechenregister 

/ aO Zeiger auf Wertetabelle 

exakt equ 1 / Genauigkeit (zwischen 1 und 8) 


SQRT: 


movem.l 

d2-d4/a0,' 

-(sp) / Register sichern 

moveq 

#0,d2 / 

untere Grenze löschen 

moveq 

#0,dl 

olDere Grenze löschen 

moveq 

#30,d3 / 

Bit-Zähler'setzen 

move.1 

d0,d4 

Wert in Rechenregister 

beq.s 

sqrt 6 / 

n=0 -> keine Rechnung ! 

swap 

d4 

oberes Wort 

tst.w 

d4 

testen 

bne.s 

sqrt 11 / 

Sprung, wenn <> 0 

moveq 

#14,d3 / 

nur noch unteres Wort 

move.w 

d0,d4 

untersuchen 

sqrt_ll: 

move.w 

d4,d2 

zu untersuchendes Wort merken 

and.w 

#$ff00,d4 

/ oberen 8 Bit untersuchen 

bne.s 

sqrt 12 

/ sind gesetzt -> Sprung 

subq.w 

#8,d3 

8 Bit weiter 

move.w 

d2,d4 

Wort nochmal holen 

Isl.w 

#8,d4 

unteren 8 Bit untersuchen 

sqrt_12: 

asl.w 

#l,d4 

oberstes Bit suchen 

dbcs 

d3,sqrt_12 / wenn CarrySet := gefunden 

add.w 

d3,d3 / 

* 2 := auf Wortgrenze legen 


/ 

Zeiger auf Werte berechnen 

lea 

sqrt_tab(pc,d3.w),a0 

move.w 

(aO)-H,d2 

/ untere Grenze holen 

move.w 

(aO),dl 

/ obere Grenze holen 


bra.s 

sqrt_5 

/ Ende erreicht? 

sqrt_2: 

move.1 

d2,d4 

/ obere Grenze und 

add.l 

dl,d4 

/ untere Grenze addieren 

Isr.l 

#l,d4 

/ Mittelwert bilden: m=(og+ug)/2 

move.1 

d4,d3 

/ m merken 

mulu 

d4,d4 

/ m quadrieren 

cmp.l 

d0,d4 

/ Test: Ist m*m > n ? 

bgt .s 

sqrt_4 

/ ja -> springen 

sqrt_3: 


/ obere Hälfte enthält 

move.1 

d3,d2 

/ gesuchten Wert 
/ untere Grenze = m 

bra.s 

sqrt_5 


sqrt_4: 


/ untere Hälfte enthält Wert 

move.1 

d3,dl 

/ obere Grenze = m 

sqrt_5: 

move.l 

dl,d4 

/ Differenz bestimmen 

sub.l 

d2,d4 

/ delta = obere - untere Grenze 

subq.w 

#exakt,d4 / delta = < exakt ? , Konstante 

bgt.s 

sqrt 2 

/ bestimmt die Genauigkeit 
/ Differenz zu groß, weiterrechnen 

move.1 

d2,d4 


mulu 

d4,d4 

/ untere Grenze quadrieren 

crrp.l 

d4,d0 

/ Vergleich mit n 

bgt.s 

sqrt 6 

/ Test, ob untere Grenze das 

move.1 

d2,dl 

/ Ergebnis ist 

sqrt_6: 

movem.l 

(sp)+,d2 

:-d4/a0 / Register restaurieren 

rts 

dc.w 0 

sqrt_tab: 


/ Wurzel-Intervall-Grenzen | Bit 

dc.w 1,2 

/3,4,6,8, 

12,16 / 0-7 

dc.w 23, 

32,46,64, 

91,128,182,256 / 8-15 

dc.w 363 

,512,725, 

1024,1449,2048,2897,4096 / 16-23 


/ 24-31 


dc.w 5793,8192,11586,16384,23171,32768,46341,65535 

Wurzel.asm: So realisiert man schnelles Wurzelziehen 
in Assembler mit Ganzzahlen 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


123 





















TIPS & TRICKS 


PROGRAMMIEREN 




Kodieren per EOR 


Viele Verschlüsselungspro¬ 
gramme verwenden die Charak¬ 
teristik des EOR-Befehls, Daten 
vor unbefugten Augen zu schüt¬ 
zen. Die Idee: Die binäre Darstel¬ 
lung jedes Zeichens einer Datei 
wird quasi »umgedreht«: 

65 01000001 

256 11111111 


EOR 10111110 = 190 

Hier wird das Zeichen mit der 
Zahl 256 und dem EOR-Kom- 
mando verknüpft. Selbstverständ¬ 
lich lassen sich anstatt 256 auch 
andere Zahlen einsetzen. 

Um nun wieder ans Original¬ 
zeichen zu gelangen, reicht es, 
den vorliegenden Wert wiederum 
per EOR zu verknüpfen: 

190 10111110 

255 11111111 


EOR 01000001 = 65 

Diese simple Variante stellt 
natürlich nicht das Nonplusultra 
einer Verschlüsselung dar - sie 
läßt sich aber weiter ausbauen. 

Michael Labicki/rz 


Auf dem laufenden 


Jeden nervt das unendliche 
Warten, wenn man eine große 
Datei auf ein langsames Gerät 
(Drucker, Diskette) kopiert! Wie 
lange sich das noch hinzieht, läßt 
sich wenigstens ungefähr beant¬ 
worten, wenn man Dateien nicht 
mit dem Shell-Kommando »co- 
py«, sondern mit »dup« kopiert. 
Dieses kleine C-Programm gibt 
während des Kopiervorgangs re¬ 


gelmäßig aus, wieviel Prozent ei¬ 
ner Datei schon kopiert worden 
sind. Das kleine Tool ersetzt In 
keinem Fall vollständig den CO- 
PY-Befehl, da beispielsweise Ver¬ 
zeichnisse keine Berücksichti¬ 
gung finden. Rufen Sie »dup« mit 
der Quell- und Zieldatei aus, also 

dup dfO:Datei ram:Datei 

Richard Tebuckhorst/rz 


Debuggen 


Um in Assembler zum Absturz 
führende Befehle zu lokalisieren, 
bieten sich diverse Hilfsprogram¬ 
me sowie gezielte Ausgaben ins 
Shell-Fenster an. Eine andere 
Variante zeigt das Listing »de- 
buggen.asm«. Es demonstriert ei¬ 
ne Routine, die die <Caps Lock>- 
LED an- und ausschaltet. 

Die Funktion rettet sämtliche 
Register und läßt sich daher von 
jeder beliebigen Stelle Im Pro¬ 
gramm aus aufrufen (eine Aus¬ 
nahme stellten Interrupt-Routinen 
dar). Möchte man nun auf Fehler¬ 
suche gehen, bindet man die 
Funktion Ins eigene Programm 
ein und ruft sie per 

bsr blink 

auf. Nach dem Aufruf muß ledig¬ 
lich aufs Blinken der LED geach¬ 
tet werden. Man sollte die LED 
am Programmbeginn durch 

bset #1,$BFE001 

ausschalten, da ansonsten das 
erste Blinken lediglich als Verlö¬ 
schen der LED sichtbar ist. Bel 
kleineren Programmen ist es an¬ 
gebracht, den Status von <Caps 
Lock> per 


blink: 

movem.l 

d0-dl/a6,-(a7) 

Register retten 

move.w 

sr,dl 

Statusregister retten 

move.1 

#50000,dO 

Wert für Warteschleife 

bsr 

blinkwait 

etwas warten 

bclr 

#l,$bfe001 

LED an 

move.l 

.#60000,dO 

Wert für Warteschleife 

bsr 

blinkwait 

etwas warten 

bset 

#l,$bfe001 

LED aus 

move.1 

4,a6 

ExecBase nach a6 

move.w 

dl,d0 

altes S-Register nach dO 

moveq 

#-l,dl 

Maske = -1 

jsr 

-144(a6) 

S-Register restaurieren 

movem.l 

(a7)+,d0-dl/a6 

Register restaurieren 

rts 


und zurück 

blinkwait: 


; Diese Warteschleife läßt sich eleganter 
; mit der Delay-Funktion der DOS-Library 

; lösen. 

Diese Befehle dienen nur der 

; Demonstration 


sub.l 

#l,d0 1 

; Zähler erniedrigen 

bne 

blinkwait ; 

; solange dO 0 

rts 



Debuggen.asm: Die Caps-Lock-Taste dient als Indikator 
für den (hoffentlich) fehlerfreien Programmablauf 


bchg #1,$BFE001 

ZU wechseln. Ändert sich der Zu¬ 
stand der LED nicht, kann man si¬ 
cher davon ausgehen, daß diese 
Anweisung nicht erreicht wurde. 
Fehler lassen sich so schnell ein¬ 
grenzen. Nach einiger Zeit be¬ 
kommt man eine gewisse Übung, 
wo sich kritische Punkte im Pro¬ 
gramm befinden. Da sind z.B.: 


o Aufrufe von Betriebssystemrou- 
tinen mit falschen oder zu vielen 
Parametern 

o Starten des Blitters bei falscher 
Initialisierung 

o Beschreiben diverser Hard¬ 
wareregister 
o DIVU/DIVS-Befehle 
o privilegierte Befehle 

Manuel Rode/rz 


#include <stdio.h> 

#include <string.h> 

#include <stdlib.h> 

#include <sys/types.h> 

#include <sys/stat.h> 

FILE *fpl=NULL, *fp2=NULL; /* Quell- und Zieldatei */ 
char *buf=NULL; /* Pointer auf Pufferbereich */ 

/* Routine zum "Aufräumen" */ 
void aus(void) { 

if (fpl) fclose(fpl); 
if (fp2) fclose{fp2); 
if (buf) free(buf); 
exit(0); 

} 

int main{int arge, char **argv) { 
char del[100]; /* String für "System" */ 

/* Puffergröße (Default = 32 KB) */ 
unsigned long buffsize = 32768, fsize; 

/* Gelesene und geschriebene Bytes, Laufvariable */ 
int size, sizel, i; 

/* stat wird benötigt, um Dateigröße zu ermitteln */ 
struct stat stdbuf; 

/* Anzahl der Parameter gut ? */ 
if (arge < 3) { 

printf("Benutzung : %s <sourcefile> " 

"<destinationfile> [Puffergröße" 

" in KB]\n", argv[0]); 
exit(0); 

} 

/* Dateien öffnen */ 
if (!(fpl = fopen(argv[l], "r"))) { 
printf("File %s konnte nicht geöffnet werden !\n", argv[l]); 
aus(); 

} 

if (!(fp2 = fopen(argv[2], "w"))) { 
printfC’File %s konnte nicht geöffnet werden !\n", argv[2]); 
aus(); 

} 

/* Wenn angegeben, Puffergröße neu belegen */ 
if (arge == 4) 

buffsize = strtol(argv[3], NULL, 10) * 1024; 
if (!(buf = malloc(buffsize))) { 

printf("Puffergröße %s KB zu groß ! \n", argv[3]); 
aus(); 

} 

stat(argv[l], &stdbuf); /* Dateigröße bestimmen */ 
fsize = stdbuf.st_size; 

/* Solange nicht alles gelesen wurde */ 
for (i = 0; i * buffsize < fsize; i++) { 

/* lesen */ 

size = fread(buf, 1, buffsize, fpl); 

/* schreiben */ 

sizel = fwrite(buf, 1, size, fp2); 

/* Erfolgskontrolle nach dem Schreiben */ 
if (sizel != size) { 

/* Bei Fehler ; Meldung, Dateien schließen */ 

/* und Zieldatei löschen */ 
printf(" \nSchreibfehler !\n"); 
fdose (fpl); fdose (fp2) ; 
strcpy(del, "delete "); 
streat(del, argv[2]); 
system(del); 
exit(0); 

} 

/* Statistik ausgeben */ 

printf("%d ProzentXr", (int) ((double) (i + 1) 

* buffsize / fsize * 100)); 

fflush(stdout); 

Lso ; Dup.c: Die aussagekräftigere Variante 

} des COPY-Kommandos vom Shell/CLI 


124 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 














Amiga 

COMPUTER-MARKT 


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Am besten verwenden Sie dazu die vorbereitete Auftragskarte am Anfang des Heftes. Bitte beachten Sie: Ihr 
Anzeigentext darf maximal 4 Zeilen mit je 40 Buchstaben betragen. Schicken Sie uns OM 5,- als Scheck oder 
in Bargeld. Bezahlung über Postscheckkonto ist nicht mehr möglich. Der Verlag behält sich die Veröffentlichung 
längerer Texte vor. Kleinanzeigen, die entsprechend gekennzeichnet sind, oder deren Text auf eine gewerbliche 
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125 













































































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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


127 

















































































TIPS & TRICKS 


Software: AmigaDOS uad Ableger 

Kunterbunt! 

zeichnis »S:« unter »move«. Da- 


Arbeiten Sie mit »Amiga- 
Vision«, »VLab« oder 
»DirOpus«? Hier finden 
Sie bestimmt einen auch 
für Sie interessanten 
Kniff. Außerdem gibt's 
wieder toile Shell-Skripts. 


Dateien verschieben 


Sicher haben Sie das eine 
oder andere Mal vergeblich nach 
einem MOVE-Befehl der Shell 
gesucht, der Dateien verschiebt, 
also kopiert und anschließend die 
Quelldateien löscht. 

Die Shell verfügt zwar über das 
Kommando »Rename«, mit dem 
das Verschieben machbar ist - 
der Nachteil: Er funktioniert nur 
dann, wenn das Quell- und Ziel¬ 
verzeichnis auf demselben Daten¬ 
träger bzw. derselben Partition lie¬ 
gen. 

Mit dem Shell-Kommando 

rename dhO:grafik/cat.jpeg 
dhO:grafik/true_color/ 

läßt sich das Bild »Cat.jpeg« 
blitzschnell in das Unterverzeich¬ 
nis »True.Color« verschieben. 
Blitzschnell, weil es sich hier um 
ein »echtes« Verschieben han¬ 
delt, die Datei wird also nicht ko¬ 
piert und die alte gelöscht. Man 
kann beim RENAME-Befehl 
natürlich auch ein Namensmuster 
(»#?«) angeben, und sei es nur, 
um den Dateinamen abzukürzen. 

Die Skriptdatei »Move« um¬ 
geht die Beschränkung auf die 
Laufwerksgrenzen und versucht 
zunächst, die Datei per RE¬ 
NAME-Befehl zu verschieben. 
Schlug das fehl, wird die Datei 
zunächst kopiert und an¬ 
schließend aus dem Quellver¬ 
zeichnis gelöscht. 

Tippen Sie die Zeilen mit ei¬ 
nem ASCII-Editor ohne die Zei¬ 
lennummern ab (z.B. mit dem 
Editor der Workbench »Ed«) und 
speichern Sie die Datei im Ver- 


1: .key file,new_dir 
2 : 

3: failat 25 
4: 

5: rename >NIL: <file> 
<new_dir> 

6 : 

7: if FAIL 

8: copy <file> <new_dir> 
QUIET 
9: endif 

Verschieben auf Umwe¬ 
gen: Dieses Skript läßt 
sich als Ersatz fürs MO- 
VE-Kommando einsetzen 


nach setzen Sie in der Shell noch 
das Skript-Flag, indem Sie 

protect srmove +s 

eingeben. Rufen Sie das Skript 
nun mit zwei Argumenten auf: 
Der Datei und dem Zielverzeich¬ 
nis. Daniel Naber/rz 


Wo war's noch? 


Festplatten werden auch bei 
Amiga-Anwendern immer belieb¬ 
ter. Der Vorteil der großen Spei¬ 
cherkapazität und des schnellen 
Zugriffs führt allerdings oft dazu, 
daß man die Übersicht aufgrund 
der immensen Datenmengen ver¬ 
liert. Da kann es schon mal pas¬ 
sieren, daß man nicht mehr weiß, 
in welchem Verzeichnis ein Pro¬ 
gramm liegt. 


1: .key prog 
2 : 

3: which >NIL: <prog> 

4: 

5: if NOT WARN 
6: set command 'which 
<prog>' 

7: eise 

8: list >ram:inhalt 

P=-{#?.info) NOHEAD ALL 
LFORMAT="%P%N" 

9: set command 'search 

NCMJM ramrinhalt <prog>' 
10: delete ram:Inhalt QUIET 
11: endif 
12 : 

13: mn >NIL: 'get command' 

Gesucht und gefunden: 
Mit diesem Skript starten 
Sie auch verschollene 
Programme 


Aber auch hier hilft eine kleine 
Skriptdatei weiter: Tippen Sie das 
Listing mit einem Editor ab, spei¬ 
chern Sie es unter »s:start« und 
setzen Sie das Skript-Flag (»pro¬ 
tect s:start +s«). 

Dabei greift das Skript aufs 
WHICH-Kommando der Shell 
zurück, das alle Verzeichnisse, 
die mit dem PATH-Befehl in der 
Startup-Sequence bzw. User- 
Startup angemeldet wurden, nach 
dem angegebenen Programm 
durchsucht. Ist der WHICH-Befehl 
fündig geworden, wird das Pro¬ 
gramm sofort ausgeführt. Anson¬ 
sten liest das Skript die Inhalte al¬ 
ler Unterverzeichnisse ein und 
vergleicht diese mit dem Pro¬ 


grammnamen. Der SEARCH-Be- 
fehl weist nun der »command«- 
Variablen den Pfad und Pro¬ 
grammnamen zu und startet das 
Programm. 

Wichtig: Diese Batch-Datei 
durchsucht alle Unterverzeichnis¬ 
se des Ordners, in dem Sie sich 
in der Shell gerade befinden. Die¬ 
se Zeit läßt sich verkürzen, wenn 
man in Unterverzeichnisse wech¬ 
selt. Daniel Naber/rz 


AmigaVision (1) 


Mehrfachauswahlbedingungen 
lassen sich in »AmigaVision« 
durch Verkettung von »IfElse«- 
Symbolen realisieren. Da sich im 
»Then«-Zweig jedoch nur ein 
Symbol plazieren läßt, ist es 
zweckmäßig, dort ein »Module«- 
Icon zu verwenden, in dem sich 
dann ein Programmablauf beliebi¬ 
ger Größe unterbringen läßt. 
Auch ist zu beachten, daß nur 
das nächste Symbol unter dem 
IfElse-lcon zum Else-Zweig 
gehört. Wenn man also im Else- 
Zweig ein größeres Teilprogramm 
unterbringen will, muß man auch 
hier ein Module-Icon verwenden. 

Außerdem ist es immens wich¬ 
tig, daß an allen Zweigen von If- 
Then- und IfElse-lcons ein weite¬ 
res Symbol plaziert wird (bei¬ 
spielsweise ein Variablen-Symbol 
mit irgendeiner Zuweisung), denn 
bei einem Programmablauf treten 
bei leeren Auswahlzweigen nicht 
nachvollziehbare Fehler auf. 

Karsten Wysocki/rz 


AmigaVision (2) 


Mit AmigaVision lassen sich alle 
Arten von Programmschleifen mit 
dem »Loop«-Symbol umsetzen. 
Es hat nur einen Nachteil: Der Pro¬ 
grammablauf wird stark gebremst. 
Das läßt sich aber vermeiden, in¬ 
dem man statt des Loop-Icons am 
Schleifenanfang ein »CGoto«-lcon 
(Conditional Goto) am Ende der 
Schleife verwendet und bei nicht 
erfüllter Abbruchbedingung zum 
Schleifenanfang zurückspringt. 
Dadurch wird der Programmablauf 
erheblich beschleunigt. Zu beach¬ 
ten ist dabei, daß die Schleife bei 
CGoto-Symbolen aber mindestens 
einmal durchlaufen wird. 

Karsten Wysocki/rz 


AmigaVision (3) 


Wer bei AmigaVision das erste 
Mal mit einem Textsymbol ein 
Textfenster erzeugt, dem fällt si¬ 
cherlich auf, daß die Beschrei¬ 
bung der Response-Werte für die 
»Hitboxes« zum Steuern des 
Textfensters nicht richtig sind. Die 
richtigen Response-Werte lauten: 
»lineup«, »linedown«, »pageup«, 
»pagedown« und »quit«. 

Karsten Wysocki/rz 


Skripts mit DirOpus 


Je länger man mit dem Amiga 
arbeitet, um so besser lernt man 
ihn kennen. Über kurz oder lang 
kommt man nicht umhin, das eine 
oder andere Skript zu verfassen, 
was u.a. mit einem Editor gesche¬ 
hen kann. Wer mit dem Disk-Tool 
»DirOpus« arbeitet, kann dies 
ganz bequem bewerkstelligen. 

Starten Sie das Konfigurations¬ 
programm und wählen Sie einen 
Knopf- oder Menüeintrag aus, 
den Sie mit dem Text »Skript« 



128 


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• Regler für Helligkeit. Kontrast und Farbe am Digitizer. 

• Alle AMIGA-Auftösungen von LoRes bis HiRes werden unterstützt, natürlich auch Intertace und Overscan. 

• Schwarz-Weiß, Antik oder Pseudofarbendigitalisienjng möglich. 

• Automatische FarbdigitaJisierung in allen Amiga-Grafikmodi. incl. HAM-, HAM8- uikI Exlra-Halfbrite-Modus. 

• Direkte Unterstützung von Grafikkarten, wie z.B. der Picasso II. 

• Alle wichtigen Nachbeaibeitungsfunktionen. wie Helligkeit-. Kontrast-. RGB- und Gammakorrektur, mit der Software 

• Die Software arbeitet in allen (I) Auflösung schon mrt 1 MB Speicher. Sie sparen eine zu^tzliche Speicherenveiterung. 

• Für alle AMIGAS vom A5(X) bis zum A4000, auch CDTV und A6(X). kompatibel zur Kickstart 1.2,1.3,2.0. und 3.0 

• Die Bilder werden im IFF-Format (auch RGB) gespeichert und können mit jedem Grafikprogramm bearbeitet werden. 

• Deutsches Handbuch (53 Seiten!) bietet umfangreiche Informationen und Hilfen für jeden, ob Anfänger oder Profi. 

• Druckerumschalter (bei uns erhältlich) problemlos anschließbar, kein umständliches Umstecken notwendig. 

• Update-Service und hitfsbereite Hotline ist selbstverständlich. 

• Ueferumfang: Digitizer mit RGB-Spfttter, Anschfußkabel. Software, deutsches Handbuch sowie Diaschau-Programm. 


Software 




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Zubehör 

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(2x aus. Ix ein. oder umgekehrt) 
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(4x aus. Ix ein. oder umgekehrt) 
Videokabel Chinch 2m 
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Hardware 

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TIPS & TRICKS 


belegen. Selektieren Sie nun 
nacheinander »neue Zeile« und 
»Befehl« (in dem Schalter sollte 
nun der Text »AmigaDOS« er¬ 
scheinen). Geben Sie in das 
Textfeld »copy * batch/{aSkript- 
name}« ein. Dadurch wird ge¬ 
währleistet, daß DirOpus nach 
dem Dateinamen fragt. 

Da bei Skriptdateien im allge¬ 
meinen das S-Bit der Schutz-Bits 
gesetzt sein sollte, um es vom 
CLI/Shell ohne EXECUTE-Kom- 
mando ausführen zu können, fü¬ 
gen wir eine zweite AmigaDOS- 
Befehlszeile ein: 

protect s:{aSkriptname} +s 

Nun muß im Fenster »Optionen« 
lediglich noch der Eintrag »Ausga¬ 
befenster« angeklickt werden. 
Wählt man den Knopf bzw. Menü¬ 
punkt in DirOpus an, öffnen sich 
zwei Dialogboxen, in die der Name 
der Skriptdatei einzutragen ist 
(natürlich zweimal derselbe Name). 

Jetzt erwartet Sie ein simples 
Shell-Fenster, in das Sie Zeile für 
Zeile die Befehle eingeben müs¬ 
sen. Schließen Sie das Fenster 
durch Betätigen des Schließsym¬ 
bols oder via <Ctrl>+<\>. 

Nun versieht DirOpus das 
Skript automatisch mit dem S-Bit, 
und es läßt sich ab sofort im 
CLI/Shell wie ein AmigaDOS- 
Kommando aufrufen. 

Hinweis: Verfügt Ihr Shell-Fen¬ 
ster über kein Schließsymbol, la¬ 
den Sie wiederum das Konfigura¬ 
tionsprogramm, wählen Sie hier 
»System/AmigaDOS« und geben 
Sie in der Textzeile »Fenster« am 
Ende die Zeichenfolge »/CLOSE« 
an. Manfred Weißkopf/rz 


Verzeichniswechsel 


Oft wird in eigenen Skript-Da¬ 
teien in ein anderes Verzeichnis 
gewechselt. Dummen/veise befin¬ 
det man sich nach dem Abarbei¬ 
ten der Batch-Datei auch in der 
Shell noch im neuen Verzeichnis. 
Eine einfache Möglichkeit, dies zu 
umgehen, ist der Aufruf der 
Batch-Datei mit 

run <datei> bzw. 
run execute <datei> 

wenn das Skript-Flag nicht ge¬ 
setzt ist. Wem das nicht gefällt (in 
der Regel startet man Skript-Da¬ 
teien nicht per RUN-Kommando), 
für den gibt's eine andere einfa¬ 
che Lösung: 

1: set old_dir 'cd' 

2: cd <neues_ver 2 eichnis> 

3: ; hier steht das Prograiran, 
das im neuen Verzeichnis 
arbeitet 

4: cd ’get ol(L_dir' 


Dieses Programmfragment 
profitiert davon, daß der Shell-Be¬ 
fehl »cd« ohne Argumente den 
Namen des aktuellen Verzeich¬ 
nisses liefert. Dieser wird in der 
Variablen »old_dir« abgelegt. Be¬ 
vor die Batch-Datei wieder in die 
Shell zurückkehrt, wird der CD- 
Befehl mit dem Variableninhalt 
als Argument aufgerufen. 

Daniel Naber/rz 


Bilderserie mit VLab 


Möchte man öfter Bilderserien 
von Videos erzeugen, die nicht in 
einem festen Zeitraster »ge¬ 
schossen« werden, wie dies die 
mitgelieferte VLab-Sequenzfunk- 
tion vorsieht, sollte man das 
ARexx-Programm »VLab_Serie. 
rexx« einsetzen, mit dem sich Bil¬ 
der aus dem laufenden Video 


ganz simpel per Mausklick 
herauspicken lassen. 

Die Bilder werden sofort nach 
dem Einlesen im VLab-Format in 
ein beim Start angegebenes Ver¬ 
zeichnis mit fortlaufender Num¬ 
mer hinter dem Dateinamen ge¬ 
speichert. Die Bilderserie kann 
dann hinterher mit dem VLab-Ma- 
kro »SequenceToAmiga« ins 
ILBM-Format konvertiert werden. 

Karsten Wysocki/rz 


DirOpus & Multiview 


Bei ASCII-Dateien ist alles ganz 
einfach: Ein Doppelklick reicht aus, 
und der Dateiinhalt wird angezeigt. 
Ab OS 3.0 findet man im Utilities- 
Verzeichnis der Workbench das 
Programm »Multiview«. Es ist ein 
Allround-Talent, da es sowohl 
Texte als auch Grafiken darstellen 


kann. Über »Datatypes« Ist es so¬ 
gar beliebig erweiterungsfähig. 

Mit der Einführung von Multi¬ 
view stößt man immer häufiger 
auf sog. »Guide«-Dateien, z.B. 
bei Shareware- oder PD-Program- 
men. Dabei handelt es sich um 
lesbare ASCII-Texte mit speziel¬ 
len Steuerzeichen, um strukturier¬ 
te Dokumentationen mit Multiview 
oder dem »AmigaGulde« erstellen 
zu können. Guide-Dateien erkennt 
man an den ersten Zeichen einer 
Datei: »©DATABASE«. 

Um nun auch Guide-Dateien 
per Doppelklick aus DirOpus zu 
betrachten, muß zunächst Ins 
Konfigurationsprogramm gewech¬ 
selt werden. Klicken Sie hier auf 
den Schalter »Dateitypen« und 
dann auf »Neu«. Im nun erschei¬ 
nenden Auswahlfenster selektie¬ 
ren Sie »AmigaDOS-Programm«. 
Wählen Sie bei »Ereignisse...« 
»Aktion Doppelklick« aus. Das 
besagt, daß sich Guide-Dateien 
per Doppelklick aus DirOpus be¬ 
trachten lassen. Führen Sie nun 
diese Schritte aus: 

»Neue Zeile« auswählen, 
o Das Feld »Befehl« solange 
anklicken, bis »AmigaDOS« er¬ 
scheint. 

Das Lupensymbol selektieren 
und im Datel-Requester das 
Programm »Multi View« oder 
»AmigaGuide« auswählen. Der 
Pfad und Programmname wird 
nun ins Textfeld übernommen. 
Fügen Sie an den Programm¬ 
namen noch ein Leerzeichen 
und »{F}« an. Beenden Sie die 
Eingabe mit <Return>. 

Im Auswahlfeld »Optionen« 
»DirectoryOPUS nach vorn« 
und »Workbench nach vorn« 
aktivieren (es erscheint dann 
ein Häkchen). 

o Schalter »Klasse edleren« 
wählen. 

o Klicken Sie mit der Maus den 
Eintrag »Match $00003F3« an. 
o Es erscheint eine Schreibmar¬ 
ke im Textfeld. Löschen Sie 
den Inhalt und schreiben Sie 
dafür »©DATABASE« hinein. 
Das Zeichen »©« erreichen 
Sie, wenn Sie gleichzeitig 
<Alt>+<2> drücken, 
o Im Feld »Klasse« »Amigagui- 
de«, im Feld »ID-Code« »GUI¬ 
DE« eintragen. 

Nun verlassen Sie das Fenster, 
speichern die Einstellungen übers 
Menü und beenden das Konfigu¬ 
rationsprogramm. Ab sofort be¬ 
wirkt der Doppelklick auf eine 
Guide-Datei, daß DirOpus das 
Programm »Multi View« bzw. 
»AmigaGuide« lädt und sofort die 
selektierte Datei anzeigt. 

Andreas Schäfer/rz 


/* VLab-Arexx-Script 


Scannen einer Bilderserie mit SCAN-REQUESTER. 
Auflösung und Farbtiefe müssen vorher im Einlesen- 
Fenster eingestellt werden. Die gescannten Bilder 
werden in einem Verzeichnis nach Wahl im Vlab-Format 
mit durchnuiranerierten Dateinamen abgelegt und können 
mit SequenceToAmiga.rx nach ILBM gewandelt werden. 


*/ 

OPTIONS RESULTS 
OPTIONS FAILAT 20 
ADDRESS VLAB 

'SAVESETTINGS t:OldSettings' 

SCREENTOFRONT 
ACTIVATEWINDOW 
AUTOPREVIEW OFF 
AUTODISPLAY OFF 
SAVEICONS OFF 
BLACKBACKGROUND ON 
GETPATH SEQUENCE 

•SETPATH USER "'RESULT'"’ 

'SETPATTERN USER ""' 

’ASLREQUEST "Serie speichern"' 

if RC = 0 then 

bildname = RESULT 

nummer = " 0" 

FALSE = 0 

TRUE = 1 

end = FALSE 

ADDRESS VLAB 
do while end == FALSE 
•REQUEST TITLE 

"Bilderserie" "Name: 'bildname'.'nunmer'" 

GADGETS ScanIEnde' 

select 

when RESULT = 1 then 
do 

SCAN 

'SAVEAS "'bildname'.'nummer'"' 
do 

nummer = nummer + 1 
end 
end 

otherwise end = TRUE 
end 

end 

ADDRESS VLAB 

’LOADSETTINGS t:OldSettings' 

VLab_Serie.rexx: Dieses ARexx-Programm ermöglicht 
es, per Mausklick gezielt Bilder aus einem laufenden 
Video herauszupicken und zu sichern 


130 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 
















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32.- DM 
32.- DM 
32.- DM 

32. - DM 
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14 - DM 
11.- DM 
27 - DM 
46 - DM 

33. - DM 
79.- DM 
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Tastatur A 4000 
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98.- DM 
125.- DM 
86.-DM 
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G-FORCE 30/50 
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PD-Serie: Time 236 bis 265 

Höchste Zeit 


Nachdem Fred Fish seine Serie auf 
CD-ROM umstellt, geraten seine 
Disketten etwas ins Trudeln. Das 
gibt anderen Serien wie der »Time« 
Gelegenheit, sich zu profilieren. 

von Matthias Fenzke 


Auffällig bei der Time-Serie ist der hohe 
Anteil an deutschsprachiger Software, die 
auch Anwender mit weniger guten 
Englischkenntnissen anspricht. Auch in die¬ 
sem Monat haben die Time-Disks einige 
Highlights zu bieten. Ein Beispiel dafür ist der 
Vektorgrafik-Editor (Time 247), der sogar noch 
unter OS 1.3 arbeitet und Anfänger und 
Fortgeschrittene gleichermaßen zufrieden¬ 
stellt. Ähnliches gilt für »Amiga-Pilze« (Time 
261), eine Datenbank, die sich ausschließlich 
mit diesem Thema befaßt und einige mono¬ 
chrome Abbildungen bereithält. 

Bleibt noch festzustellen, daß der Anteil an 
Software für OS 2.x und 3.x von Monat zu 
Monat aus gutem Grund größer wird. Wer also 
noch immer mit OS 1.3 arbeitet, sollte sich den 
Gefallen tun und eine neuere Version installie¬ 
ren, die mittlerweile schon für 40 bis 50 Mark 
erhältlich ist. rk 


Time-Disk 236 


KickSave 

Dient zum Speichern der Daten, die im Kickstart- 
ROM enthalten sind. Die erzeugte Diskette kann 
anschließend von einem Amiga 1000 oder 3000 
geladen werden, ebenso ist das Neubrennen der 
EPROMs mit einem entsprechenden EPROM- 
Brenner möglich. ^ V1.0: Shareware: Autor: 
Wolfgang Stellwagen. Kickstart/Sicherung 

VT-Schutz 

Dieses Verzeichnis enthält VT, einen Viruskiller, 
der mit zu den besten seines Genres gehört. 
Allerdings ist VT nicht dazu geeignet, im Hin¬ 
tergrund mitzulaufen, was mittlerweile allein an der 
Programmgröße scheitert. Das Unterverzeichnis 
»Util« enthält zusätzlich einige Hilfsprogramme, so 
versucht »KTaus« z.B. KickTag, KickMemPointer 
und KickCheckSum auf Null zu setzen. »Flush2« 
entfernt Dateien aus dem Speicher, die nicht 
benötigt werden und unnötig Platz belegen (wie ei¬ 
nige Devices). ❖ V2.57d: OS 1.x, 2.x. 3.x: Autor: 
Heiner Schneegold. SIcherhelt/Viruskiller 


Time-Disk 237 


DIA_pro 

Vielseitiges Programm zur Verwaltung von Dia- 
sammlungen mit allen notwendigen Funktionen. 
Eine Online-Hilfe gibt bei Fragen zu den einzelnen 
Funktionen Auskunft. ❖ V4.0ß (deutsch): OS 2.x: 
Shareware: Autor: Stefan Hirth. 

Verwaltung/Diasammiung 


LB.C. 

Der »Logbook Creator« schreibt bei jedem Aufruf 
das aktuelle Datum und die Uhrzeit in die Datei 
»s/System_Logbook«, die sich dann für unter¬ 
schiedliche Zwecke weiterverwenden läßt. ❖ V1.0 
(deutsch); OS 2.x; Autor: Hansjürg Wüthrich. 

Shell-Befehl/Datumsaufzeichnung 

VirusWorkshop 

Ein bekannter und vielseitiger Virenkiller, der aus 
Sicherheits- und Platzgründen ebenfalls nicht in 
Verbindung mit anderen Programmen ausgeführt 
werden sollte. Zusätzlich enthalten ist das Modul 
»MemMon«, das Speicheradressen anzeigt und 
versierten Benutzern so direkte Kontrollmöglichkeit 
gibt. »DosTouch« überwacht zusätzlich alle Sy¬ 
stemaktivitäten (wie etwa das Öffnen und Schließen 
von Dateien) und protokolliert diese mit. ❖ V2.6: 
Anleitung: deutsch/englisch: OS 2.x. 3.x; Autor: 
Markus Schmall. SicherheiWiruskiller 


Time-Disk 238 


Mega/Note 

Ein kleiner Notizblock, der maximal 99 Seiten Text 
(pro Seite je sechs Zeilen mit 24 Zeichen) auf¬ 
nimmt. Es werden sowohl Fenster- als auch 
Cursorpositionen und die ausgewählten Fonts ge¬ 
speichert. Daten können ins Clipboard kopiert und 
über den Drucker ausgegeben werden. Das 
Programm ist immer dann besonders praktisch, 
wenn es um kleinere Notizen geht. V0.6 (deutsch); 
OS 2.x: Autor: Thomas Omilian. Text/Notizblock 

SuperDark 

Ein Bildschirmschoner, der seinem kommerziellen 
Vorbild von anderen Rechnersystemen stark ähnelt. 
Als Benutzer haben Sie die Wahl zwischen zahlrei¬ 
chen Modulen, die alle verschiedene Effekte bereit¬ 
halten und deren Parameter auch teilweise noch 
verändert werden können. Wer schon immer von 
fliegenden Toastern und farbenprächtigen Feuer¬ 
werksraketen auf seinem Monitor geträumt hat, der 
sollte hier zugreifen. ❖ V2.0; OS 2.x; Autor: Thomas 
Landspurg. Monitor/Bildschirmschoner 


Time-Disk 239 


AmigaRoute 

Komplexes Streckenplanungsprogramm für Rech¬ 
ner mit 1 MByte freiem Speicher. Das Programm 
berechnet nach Eingabe von Start- und Zielort je 
nach Wunsch die kürzeste oder schnellste Strecke 
und berücksichtigt dabei auch Zwischenstationen. 
Eine Landkarte zeigt die Route grafisch mit mehre¬ 
ren Detailstufen an und kann Informationen zu ein¬ 
zelnen Orten ausgeben. In der Vollversion sind 
Ausdrucke möglich. ❖ VI.10 (deutsch): OS 2.x; 
Shareware; Autor: Ludger Solbach. 

Reise/Streckenplanung 

VirusChecker 

Und noch ein Viruskiller... Der verrichtet seine 
Arbeit auch im Hintergrund und überprüft kontinu¬ 
ierlich Speicher. Bootblöcke und Dateien, wobei un¬ 
bekannte Bootblöcke nach einmaliger Bestätigung 
künftig übergangen werden. Nützlich sind die 
ARexx-Schnittstelle und die Unterstützung der 
Bootblock.library (SHI). ❖ V6.33; Autor: John 
Veldthuis. SicherheitA/lruskiller 


XOper 

Der bekannte Task-Manager und Systemmonitor in 
der neuesten Version. XOper arbeitet jetzt endlich 
auch mit OS 2.x und 3.x problemlos zusammen und 
kann als Commodity im Hintergrund laufen. Es wer¬ 
den nicht nur Tasks, sondern u.a. auch Devices 
und Interrupts aufgelistet; fehlerhafte Tasks können 
aus dem System entfernt werden, Gurus lassen 
sich mit TrapGuru protokollieren. So sind Feh¬ 
lerquellen eher zu entdecken. ❖ V2.4: Autor: 
Günther Niki. System/Monitor 


Time-Disk 240 


ABackup 

Archivierungsprogramm, das nicht nur komplette 
Partitionen, sondern auch einzelne Dateien sichern 
kann. Ab OS 2.x werden auch HD-Disketten mit 
1,76 MByte sowie Hard- und Softlinks unterstützt. 

❖ V4.03: Autor: Denis Gounelle. 


Sicherheit/Backup 


AppCon 

Erlaubt das Schreiben eines Dateinamens, indem 
das entsprechende Icon einfach in die Shell gezo¬ 
gen wird. ❖ V37.177; inkl. Quellcode; Autor: Stefan 
Fuhrmann. Shell-Befehl/Namensweitergabe 


Track-Writer 

Schreibt Dateien direkt auf die Diskette, so daß die 
Beschränkungen des Betriebssystems entfallen. 
Auf diese Weise werden Daten nicht nur deutlich 
schneller geladen, sondern es passen auch bis zu 
927 KByte auf eine normale Diskette. ❖ V2.0 
(deutsch): OS 2.x; Autor: Turgut Frank Temugin. 

System/Diskettenformat 


Time-Disk 241 


DosXS 

Dateimanager übernehmen das Kopieren, Löschen 
und Verschieben von Dateien und machen so das 
Hantieren mit der Shell in vielen Fällen überflüssig. 
»DosXS« ist ein vielseitiges Programm, das sich 
vor allem durch seine Flexibilität auszeichnet. Zu 
den Hauptmerkmalen gehören die frei konfigurier¬ 
baren Schalter und Zeichensätze, die Unterstützung 
aller Bildschirmformate bis zu 1200 x 1200 Punkten 
und die Druckfunktion, die Texte auf Wunsch auch 
mit Datum und Dateinamen zu Papier bringt. 

❖ V2.0 (deutsch): OS 1.3, 2.x, 3.x; Autor: Frank 
Dittmar. Utility/Dateimanager 

WS_PackHELP 

Commodity für alle Anwender, die ihr Kompri¬ 
mierungsprogramm nach wie vor über die Shell be¬ 
dienen. Bis zu 14 Packer lassen sich angeben, die 
mit allen ihren Optionen unterstützt werden und 
fortan auch mit der Maus über die Workbench zu 
steuern sind. Durch das offene Design sind 
Änderungen jederzeit möglich. ❖ V2.21 (deutsch); 
OS 2.x: Autor: Wolfgang Stellwagen. 

Komprimierung/Oberfiäche 


Time-Disk 242 


SuperView 

Zeigt IFF-Grafiken schnell an und ist auch für 
Einsteiger leicht zu bedienen. Zusätzlich ist eine 
Screenshot-Funktion vorhanden, die den aktuellen 
Bildschirminhalt als Grafik speichert. Eine ARexx- 
Schnittstelle für die Kommunikation mit anderen 
Programmen ist vorhanden. ❖ V1.0 (deutsch); OS 
2.x: Autor: Andreas Ralph Kleinert. 

Grafik/Screenshot 


UDT 

Auch die beste Diskette ist nicht immer ohne 
Fehler... Die »Upper Disk Tools« helfen recht effek¬ 
tiv beim Wiederherstellen versehentlich gelöschter 


132 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




























Dateien auf normalen oder defekten Disketten und 
arbeiten mit allen File-Systemen bis 3.1 zusam¬ 
men. ❖ V1.0: OS 2.x; Autor: Upper Design. 

Sicherheit/Datenrettung 

VideoMaxe 

Komfortable Videoverwaltung, die bei der Anzahl 
von Kassetten oder Rubriken keine Beschrän¬ 
kungen kennt. Such- und Druckfunktionen sind vor¬ 
handen, jedem Eintrag lassen sich noch beliebige 
Informationen anfügen. ❖ V4.20; OS 2.x; 

Shareware; Autor: Stephan Sürken. 

VerwaltungA/ideo 


Time-Disk 243 


Autoschlange 

Bei diesem Spiel geht es darum, so viele Num¬ 
mernschilder wie möglich zu erraten. Wer gut ge¬ 
nug abschneidet, darf sich in die Highscore-Liste 
eintragen. ❖ V1.5c (deutsch): Autor: Meik Woyke. 

Spiei/Quiz 


Beans 

Eine unterhaltsame Wirtschaftssimulation, bei der 
die Firmen «Universal Beans«, »United Beans« 
und «Super Beans« um die Macht kämpfen. Wie 
üblich geht es um den möglichst effektiven An- und 
Verkauf von Waren, obgleich die Hauptbedrohung 
hier nicht von der Konkurrenz, sondern von über¬ 
mächtigen Tomaten ausgeht. Wenn Sie mehr dar¬ 
über erfahren wollen, werden Sie Beans schon sel¬ 
ber spielen müssen. V1.35d (deutsch); 
Shareware: Autor: Adrian Jaglarz. 

Splel/Wirtschaftssimulation 


Dart 

Verwaltet bis zu acht Dart-Spieler und kann ihnen 
die Rechnerei bei dieser Sportart abnehmen. Im 
Ligamodus sind Langzeitbewertungen möglich, Ta¬ 
bellen werden automatisch aufgebaut. ❖ V0.8 
(deutsch); Shareware; Autor: Markus Junginger. 

SportA/erwaltung 


Monopoly 

Gelungene Umsetzung des Klassikers, an dem bis 
zu vier Spieler teilnehmen können. Dabei ist es 
egal, ob sich dahinter ein menschlicher Mitspieler 
oder der Amiga verbirgt. Begonnene Spiele lassen 
sich speichern, die Bedienung erfolgt größtenteils 
mit der Maus. ❖ Deutsch; Freeware; mind. 1 MByte 
RAM; Autor: Markus Junginger. Spiel/Strategie 


JM_Test 

Testet Maus und Joystick auf Funktionstüchtigkeit. 
❖ V1.01 (deutsch): Freeware; Autor: Hansjürg 
Wüthrich. Utlllty/Joystick- und Maustest 


Time-Disk 244 


FKM 

Der Fahrzeugkostenmanager hilft beim Kontrollie¬ 
ren der gefahrenen Kilometer und der Benzinaus¬ 
gaben. Daten lassen sich dabei nicht nur in Dia¬ 
grammen ausgeben, sondern auch statistisch nach 
Preisen, Reichweite und Verbrauch auswerten. 

^ VI.32 (deutsch); Autor: Stefan Thome. 

Verkehr/Fahrzeugkostenverwaltung 

Malmal 

Gutes Malprogramm mit allen notwendigen Grund¬ 
funktionen, das im Lowres-Modus mit bis zu 64 
Farben arbeitet. Neben verschiedenen Strichstär¬ 
ken hat der Anwender auch die Wahl zwischen ei¬ 
nem Spray-Modus und einer Lupe zur genauen 
Kontrolle der Ergebnisse. ❖ V2.2 (deutsch); Autor: 
Bernd Schwarzmann. Grafik/Malprogramm 

Viewer 

Ein Anzeigeprogramm, das als Commodity sowohl 
Text- als auch Grafikdateien auf den Bildschirm 
bringt. Hinsichtlich der Textgröße oder Grafik¬ 
auflösung bestehen keine Einschränkungen, paßt 
ein Bild nicht auf den Bildschirm, scrollt der Viewer 
automatisch weiter. V1.0 (deutsch): OS 2.x: 
Autor: Wolfgang Stellwagen. 

Anzeiger/Text- und Grafik 


Time-Disk 245 


Angie 

...ist die Abkürzung für «ANother Great Intuition 
Enhancer«. Es handelt sich dabei um ein Com¬ 
modity, das zahlreiche Tastenkombinationen für die 
unterschiedlichsten Funktionen bereitstellen kann. 
Ebenso kann Angie Taskprioritäten erhöhen und 
sich die letzten aktiven Fenster jedes Screens mer¬ 
ken. ❖ V1.4a; OS 2.x: Autor: Frank Schwarz. 

Utility/Mehrzweck 

Lohnsteuerl 994 

Hilft geplagten Steuerzahlern bei der Lohn- und 
Einkommensteuererklärung. Das Programm wurde 
letztes Jahr kommerziell vertrieben und ist nun als 
Shareware erhältlich. ❖ Deutsch: Autor: Werner 
Eiters. Finanz/Steuererklärung 

ModSound 

Erlaubt das einfache Laden von Sound- und ande¬ 
ren Dateien in das «Audio.device«. Eine begrenzte 
Bearbeitung ist möglich, wobei auch beliebige 
Tonkanäle zusammengesetzt werden können. 

❖ V4.6 (deutsch); Autor: Erwin Brand. 

Sound/Bearbeitung 


AZap 

Ein Hex-Editor, der nicht nur binäre Dateien, son¬ 
dern auch den Speicher und komplette Devices be¬ 
arbeitet. Das Programm kann von Shell und 
Workbench gleichermaßen aktiviert werden, es las¬ 
sen sich bei der Bearbeitung mehrere Fenster 
gleichzeitig öffnen. Such- und Druckfunktionen er¬ 
leichtern die Arbeit. ❖ V2.13 (deutsch): OS 2.x: 
Autor: Denis Gounelle. Editor/Binär 

EdWord 

Leistungsfähiger Texteditor, der auch Texte anzei- 
gen kann, die mit dem PowerPacker komprimiert 
wurden. Es lassen sich bis zu 15 Dokumente 
gleichzeitig bearbeiten, außerdem steht eine 
ARexx-Schnittstelle mit über 100 Befehlen bereit. 
Weitere Pluspunkte: Eine Makrofunktion zum 
schnellen Aufzeichnen und Wiedergeben von 
Tastenanschlägen und Mausklicks, eingebauter 
Taschenrechner, automatisches Sichern eines Tex¬ 
tes nach X Minuten, eine Sortierfunktion sowie ein 
Druckbefehl, der nicht nur Ränder und Seiten¬ 
längen setzt, sondern auch Seitennummem hinzu¬ 
fügen kann. ❖ V4.1: OS 1.x, 2.x, 3.x; Shareware; 
Autor: Martin Reddy: Editor/Text 


Time-Disk 246 


Time-Disk 250 


Schutz 

Bereits hier das Update für den Virenkiller «VT« 
von der Time 236. ❖ V2.58: OS l.x; 2.x; 3.x; Autor: 
Heiner Schneegold. SIcherheiWiruskiller 

VIrusZ 

Ein ebenfalls recht bekannter Viruskiller, der im 
Hintergrund arbeitet und äußerst einfach zu bedie¬ 
nen ist. ❖ Vtl 1.00: Shareware; Autor: Georg 
Hörmann. Sicherheit/Viruskiller 


Time-Disk 247 


VED 

Der Vektorgrafik-Editor eignet sich für alle Anwen¬ 
der, die sich schon immer einmal mit Vektorgrafiken 
befassen wollten. Das Programm besteht aus ei¬ 
nem Editor, dem Anzeigeprogramm und einem 
Konverter, der erstellte Objekte in Basic- oder C- 
Quellcode umwandelt. 

Das gesamte Programmpaket basiert auf der 
«Polygon.library«, die alle benötigten mathemati¬ 
schen und grafischen Funktionen bereithält. 
Hervorzuheben Ist die ausführliche und allgemein¬ 
verständliche Anleitung, die gut an die Materie her¬ 
anführt. ❖ V1.0 (deutsch); Freeware; Autor: 
Thomas Henne. GrafikA/ektorgrafik 


Time-Disk 248 


Super Spielepool 

Eine Sammlung von vier Spielen, darunter auch 
»Mensch ärgere dich nicht« und eine «Memory«- 
Variante. Auch eine Variante des Würfelspiels 
«Kniffei« ist auf der Diskette. Allen Spielen ist die 
gelungene Grafik gemeinsam. ❖ VI.0; OS 1.3, 2.x: 
mind. 1 MByte RAM; Shareware; Autor: Flashlight- 
Star-Software. SpielA/erschiedenes 


Time-Disk 249 


Angie 

Schon wieder Angie, allerdings mit einigen neuen 
Funktionen. Nach wie vor hilft das Programm beim 
Vermeiden illegaler Speicherzugriffe und stellt 
Tastenkombinationen für eine bequeme Bedienung 
bereit. ❖ V3.3a (deutsch): OS 2.x; Autor: Franz 
Schwarz. Utility/Mehrzweck 


ProTracker 

Der Klassiker unter den Soundeditoren in einer 
neuen Version. Zwar noch ohne Anleitung, doch in¬ 
teressierte Musiker werden sich zweifelsohne auch 
so zurechtfinden. Zusätzlich sind zwei Soundmo- 
dule enthalten. ❖ V3.15; Autoren: Verschiedene. 

Editor/Sound 


PowerPlayer 

Vielseitiger Abspieler für MOD-Soundmodule, der 
seine Kanäle mit dem Audio.device belegt. Neben 
einer hohen Geschwindigkeit bietet das Programm 
eine ARexx-Schnittstelle, Funktionen zum Laden 
komprimierter Module und eine übersichtliche Be¬ 
nutzeroberfläche. 0 V4.0 (deutsch): OS 1.x, 2.x, 
3.x; Shareware; Autor: Stephan Fuhrmann. 

Sound/MOD-Player 


MineRunner 

Ein Spiel in der Art von Lode-Runner. »Mine¬ 
Runner« verfügt allerdings über mehr Funktionen, 
darunter ein Vier-Spieler-Modus, Stereo-Sound, 
Multitasking und eine speicherbare Highscore. 

❖ VI.0; Freeware; Autor: Matthias Bock. 

Spiel/Action 


Time-Disk 251 


HD_Frequency 

Ein Harddisk-Recording-System, mit dem Audioda- 
ten mit einem Sampler am Parallel-Port direkt auf 
der Festplatte aufgezeichnet werden können. Da 
das Programm nur mit 8 Bit arbeitet, wendet es sich 
in erster Linie an Privatanwender, die aber mit etwas 
Übung zu guten Ergebnissen gelangen können. 
Spezielle Programmversionen für 68020erAmigas 
liegen bei. ❖ V38.037 (deutsch): Shareware: Autor: 
Michael Bock. Sound/Harddisk-Recording 

MRBackup 

Leistungsfähiges Backupprogramm, das die Daten 
nicht nur auf Disketten, sondern auch auf SCSI- 
Streamern sichern kann. Durch die zahlreichen 
Funktionen eignet sich «MRBackup« besonders für 
anspruchsvollere Benutzer mit komplexen Kon¬ 
figurationen und größeren Datenmengen. ❖ VI.15; 
Shareware; Autor: MRsoftware. Sicherheit/Backup 

StatRAM 

Schnelle RAM-Disk, die mit jedem DOS-File- 
System arbeitet, sich frei benennen läßt und nicht 
mehr belegten Speicher sofort wieder für andere 
Programme freigibt. ❖ V2.2: OS 2.x; Autor: Richard 
Waspe. System/RAM-Disk 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


133 

























15 1 PUBLIC DOMAIN 


SOFTWARE 


Time-Disk 252 


GunnyGo 

Ein originelles Jump-and-Run-Spiel mit netter 
Grafik. ❖ Deutsch; Shareware: Autor: Bernd 
Schwarzmann. Spiel/Action 

SnoopDos 

Überwacht genau, auf welche Dateien ein Pro¬ 
gramm zugreift. Sollte sich eine Anwendung bei¬ 
spielsweise »beschweren«, daß nicht alle Libraries 
vorhanden sind, dann kann »SnoopDos« genau sa¬ 
gen, um welche Dateien es geht. ❖ V2.0; 
Freeware: Autor: Eddy Carroll. 

System/Überwachung 


Time-Disk 253 


Grau oder Grün 

Öko-Adventure, bei dem die Rettung der Umwelt im 
Vordergrund steht. Der Spieler muß gegen die 
»Graue Macht« antreten und kranke Bäume wie¬ 
derbeleben, Gewässer entgiften und Müll beseiti¬ 
gen. Neben der detaillierten Grafik bekommt der 
Spieler auch Soundeffekte geboten. ❖ V2.1 
(deutsch); mind. 1 MByte RAM: Autor: Digighost 
Game Design. Spiel/Adventure 

StarTransiator 

Multitaskingfähiges Übersetzungsprogramm (eng¬ 
lisch-deutsch), das die Resultate sowohl auf den 
Bildschirm, den Drucker oder in eine Datei ausge¬ 
ben kann. Texte lassen sich entweder wortweise 
nach Eingabe, wortweise nach Einladen eines 
Textes oder zeilenweise übersetzen. ❖ V3.0 
(deutsch); Autoren: Berghold Conrad und Ute 
Senger. Text/Übersetzung 


Time-Disk 254 


Astrologie 

Professionelles Astrologieprogramm, das auf dem 
Programm »Astrolog 2.25« basiert und dessen 
Ergebnisse verständlich interpretiert. Zu den 
Funktionen gehören unter anderem Charakter¬ 
analysen und Geburtshoroskope sowie Gestirn¬ 
standsberechnungen für jeden Tag. Das Programm 
kennt alle gängigen Systeme zur Häuserbe¬ 
rechnung und ist auch für Einsteiger ohne 
Schwierigkeiten zu bedienen. ❖ V1.02 (deutsch): 
OS 2.x; mind. 2 MByte RAM; Shareware; Autor: 

Astrologie/Berechnung 


Time-Disk 255 


AdressMaster 

Eine vielseitige Adressenverwaltung, die mit Se¬ 
rienbrief-, Etikett- und Formulardruckfunktionen 
auch schwierigeren Anforderungen gerecht wird 
und als Commodity gestartet werden kann. Es exi¬ 
stieren Felder für alle wichtigen Angaben (von der 
Anrede bis hin zur Benutzernummer), insgesamt 
lassen sich bis zu zehn Adreßgruppen definieren, 
in der dann einzelne Personen mit gleichen 
Merkmalen zusammengefaßt sind. Der ARexx-Port 
und die Modem-Wahlfunktion sorgen für zusätzli¬ 
che Flexibilität. ❖ V1.20 (deutsch); OS 2.x; 
Shareware; Autor: Jan Geißler. 

Verwaltung/Adressen 

AH-Basic-Terminal 

Ein in Basic programmierbarer Mikrocontroller, der 
dem Controller des Intel 8052 ähnlich ist - mit dem 
Unterschied, daß hier ein Basic-Interpreter inte¬ 
griert wurde. Benutzer müssen den Controller nun 
nicht mehr in Maschinensprache programmieren, 
sondern können auf Basic zurückgreifen. Zusätzlich 
läßt sich der Interpreter auslesen und direkt in ein 
EPROM brennen. ❖ Freeware; Autor: Andreas 
Heinrich. Basic/MIkrocontroller 


Time-Disk 256 


MachV 

Hilfsprogramm, das per Tastendruck die Titel aller 
geöffneten Fenster in einer Liste anzeigen kann. 
Zahlreiche weitere Funktionen lassen sich über 
Tastenkombinationen von Shell und Workbench 
aus aktivieren, ebenso können Programme zu ei¬ 
nem bestimmten Zeitpunkt ausgeführt werden. Bei 
Immer wiederkehrenden Aktionen ist der Rekorder 
nützlich, der Mausbewegungen und Tastaturein¬ 
gaben aufzeichnet und wiedergibt. Die Funktion 
»Makro-Finish« eignet sich für Anwender, die häufig 
wiederkehrende Formulierungen verwenden müs¬ 
sen ~ MachV verfolgt die Eingaben mit und vervoll¬ 
ständigt den Satz an der entsprechenden Stelle au¬ 
tomatisch. V4.2 (deutsch): OS 2.x; Autor: Polyglot 
Software. Utillty/Mehrzweck 

OPAA 

Der »Object Painter And Animator« erlaubt Gra¬ 
fikern das Erstellen eigener Objekte (Bobs, Sprites 
und Icons), die sich auch gleich animieren und in ei¬ 
gene Spiele einbinden lassen. Die Vollversion hält 
13 verschiedene Speicherformate bereit und unter¬ 
stützt somit die gängigsten Programmiersprachen. 
❖ V1.0 (deutsch); PD-Demoversion; Autor: Data¬ 
Base EDV-Management. 

Grafik/Objekt-Ersteliung 


Time-Disk 257 


MegaBall AGA 

Eine weitere Breakout-Variante, die sich wahrhaftig 
nicht zu verstecken braucht: Wie üblich muß eine 
Mauer systematisch mit Ball und Schläger ab¬ 
geräumt werden, wobei von Zeit zu Zeit verschiede¬ 
ne Bonussteine auftauchen. Wie der Name aller¬ 
dings andeutet, unterstützt »MegaBall« AGA- 
Amigas. Trotzdem müssen auch die Benutzer eines 
»einfacheren« Amigas nicht auf diesen Spielgenuß 
verzichten - MegaBall erkennt die Hardware auto¬ 
matisch und paßt sich entsprechend an. Ein gutes 
Beispiel dafür, wie alte Spielideen mit etwas 
Phantasie immer wieder zu neuem Leben erweckt 
werden können. ❖ V3.0; Autor: Ed Mackey. 

Spiel/Action 


Lazer 

Der Reiz und Sinn des Spiels »Shanghai« liegt dar¬ 
in, daß jeweils zwei gleiche Steine einander zuge¬ 
ordnet werden sollen, dabei jedoch nur von rechts 
oder links zugänglich sind. Lazer baut auf diesem 
Prinzip auf, erweitert es jedoch um einen Laser und 
Ablenkspiegel. Letztere müssen so angeordnet wer¬ 
den, daß das vom ersten Stein ausgehende 
Laserlicht bis zum passenden zweiten Stein gelenkt 
wird, woraufhin beide verschwinden. Insgesamt 
sind 25 Level mit steigendem Schwierigkeitsgrad zu 
meistern. ❖ V0.5 (deutsch); Autor: Volker Schlecht. 

Spiel/Denken 


Time-Disk 258 


Angie 

Angie, die dritte! Wieder eine andere Version des 
»ANother Great Intuition Enhancer«, einem Hilfs¬ 
programm zur Verhinderung illegaler Speicherzu¬ 
griffe. ❖ V3.6 (deutsch); OS 2.x: Autor: Franz 
Schwarz. Utillty/Mehrzweck 

LinReg 

Der Name dieses Programmes leitet sich von »li¬ 
nearer Regression« ab. »LinReg« hilft bei mathe¬ 
matischen und numerischen Untersuchungen zwei¬ 
dimensionaler wissenschaftlicher Zusammenhänge 
und ist trotz der komplexen Materie relativ einfach 
zu bedienen. ❖ V4.02 (deutsch): OS 1.3, 2.x; 
Shareware; Autor: Bernd Schied. 

Mathematik/Lineare Regression 

MagicMenu 

En^^eitert die Pull-down-Menüs der Workbench um 
Pop-up-Menüs, die wahlweise auch von der 


Tastatur aus gesteuert werden können. Zusätzlich 
merkt sich »MagicMenu«, welcher Befehl jedes 
Menüs zuletzt aktiviert wurde, damit der entspre¬ 
chende Menüpunkt bei einer erneuten Anwahl des 
Menüs noch schneller zu erreichen ist. 

Sollte der Anwender ein Menü aktivieren während 
der aktive Screen hinter anderen Fenstern verbor¬ 
gen und daher nicht sichtbar ist, wird er automa¬ 
tisch nach vorne geholt. ^ VI.29 (deutsch): OS 2.x, 
3.x; Autor: Martin Komdörfer. 

Workbench/Menü-Ersatz 


Time-Disk 259 


Update 

Dieser Shell-Befehl legt Sicherheitskopien von Ver¬ 
zeichnissen an, wobei automatisch erkannt wird, ob 
identische Dateien oder Verzeichnisse bereits im 
Zielverzeichnis vorhanden sind. ❖ Deutsch: OS 1.x, 
2.x, 3.x; Freeware; Autor: Marc Ewert. 

Sheil-Befehi/Sicherheitskopie 

VirusWorkshop 

Eine neue Version des bereits erwähnten Virus¬ 
killers, der das System nach allen Virenarten durch¬ 
sucht und über Zusatzmodule auch Systemak¬ 
tivitäten mitprotokollieren kann. ❖ V3.0 (deutsch/ 
englisch); OS 2.x; Autor: Markus Schmall. 

Sicherheit/Viruskiller 


VirusZ 

Auch hier ein Update des bereits beschriebenen 
Viruskillers »VirusZ«. Arbeitet nach wie vor unauf¬ 
fällig im Hintergrund und sucht im System nach al¬ 
len Virenarten. ❖ VII 1.01; OS 2.x: Autor: Georg 
Hörmann. SIcherheit/VIruskiller 


Time-Disk 260 


Grafiken & Symbole 

Rund 40 Grafiken und Symbole aus der Loseblatt- 
Sammlung »Grafiken und Symbole für den Amiga« 
zusammen mit einem entsprechenden Anzeige¬ 
programm. Zusätzlich enthalten ist die Vollversion 
des Konvertierungsprogramms »KonScript«, das 
die vorliegenden Grafiken in andere Bitmap- und 
Vektorformate umwandelt. ❖ Deutsch; Autor: 
Interest-Verlag GmbH. Grafik/Symbole 


Time-Disk 261 


Amiga-Piize 

Eine Datenbank rund um Pilze, die jedoch leider 
nicht mit Farbgrafiken aufwarten kann. Nichts¬ 
destotrotz finden Pilz-Freunde hier einige interes¬ 
sante Informationen. ❖ Shareware; Autor: Teamsoft. 

Datenbank/Pilze 


Time-Disk 262 


EasyVideo 

Komfortable Ven/valtung für Ihre Videokassetten, 
die sich komplett mit der Maus bedienen läßt. 
Hilfreich sind die Druckfunktion, die auch Etiketten 
für die Kassettenvorder- und -rückseite ausgibt und 
der Listendruck in fünf verschiedenen Formaten. 
Das Auffinden eines bestimmten Films ist dank spe¬ 
zieller Suchfunktionen eine Angelegenheit von we¬ 
nigen Sekunden. ❖ V2.1 (deutsch); OS 2.x; Autor: 
J. Trahm. DatenbankA/ideokassetten 

AmiCDROM 

Ein File-System für CD-ROMs, das die Norm ISO- 
9660 sowie das Rock Ridge Interchange Protocol 
und das Macintosh HFS-Format unterstützt. Der 
Treiber wird als DOS-Device »CDO:« gemounted 
und steht anschließend normal zur Verfügung. 
Sollte eine CD einen oder mehrere Audio-Tracks 
enthalten, so erscheint ein Icon mit dem Namen 
»CD-DA«. Nach einem Doppelklick beginnt das 


134 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 

































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und sind unverbindliche Preisempfehlungen für unsere Fachhändler. Lieferung per NN. 
IJ^eliüng rmi kärtennummer, Verfalldatum und Unterschrift) 


jrich-Ebert-Straße 85, 58454 Witten, Tel. 0 23 02 / 8 03 91, Fax 8 08 84 

























Chiari & Partner, Essen 


PUBLIC DOMAIN 



SOFTWARE 


Laufwerk mit der Wiedergabe des ersten Stücks, 
ein zweiter Doppelklick stoppt den Vorgang. 

❖ V1.7; OS 2.x; Autor: Frank Munkert. 

File-System/CD-ROM 


IntuiMake 

Ein Programm, das sich in erster Linie an Software¬ 
entwickler wendet. Diese erhalten mit IntuiMake ein 
Werkzeug zur Programmentwicklung, das auch 
größere Projekte verarbeitet und keinerlei 
Vorkenntnisse erfordert. Es ist in dieser Version auf 
den Manx Aztec-Compiler der Programmiersprache 
»C« ausgelegt und kann bei richtiger Anwendung 
viel Zeit sparen. ❖ V1.2 (deutsch); OS 2.x; Autoren: 
Björn E. Trost und Dirk O. Remmelt. 

Programmierung/Makefile 


Time-Disk 263 


Mega/Fish 

Eine PD-Datenbank, die dem bekannten »Aqua¬ 
rium« ähnelt, jedoch vielseitiger und einfacher zu 
bedienen ist. Auch wenn derzeit noch keine 
Anleitung existiert, ist das Programm leicht zu ver¬ 
stehen und ermöglicht rasches Auffinden einzelner 
Disketten. Zusätzlich sind einige Hilfsprogramme 
enthalten: »EditFlags« manipuliert die Flags und 
wird von der Shell aus gestartet, »MFS« ist ein 
Ersatz für den Shell-Aufruf von Mega/Fish und 
»WildStar« erlaubt die Verwendung des »*« als 
Platzhalter mit den gleichen Funktionen wie »?«. 
Natürlich arbeitet WildStar nicht nur mit Mega/Fish 
zusammen, sondern kann auch unabhängig davon 
verwendet werden. Enthalten sind Datensätze für 


die Serien »Amiga-Magazin«, »Bernd's PD« und 
natürlich »Time«, weitere Datensätze sind über den 
Autor zu beziehen. ❖ V0.95 (deutsch): OS 2.x; 
Autor: Thomas Omilian. Datenbank/PD-Disketten 


Time-Disk 264 


Lotto 

Wenn allwöchentlich Millionen von Deutschen ge¬ 
bannt vor den Fernsehgeräten sitzen und auf Geld 
warten, dann kann das nur eines heißen: die 
Lottozahlen werden gezogen! »Lotto« nimmt Ihnen 
dabei nicht nur die Auswahl der Zahlen für 6 aus 49 


ab, sondern druckt sie auch gleich auf den Original- 
Tippschein. Für jeden Block bestehen grundsätzlich 
vier Tipp-Möglichkeiten: eine manuelle Eingabe der 
sechs Zahlen, reine Zufallszahlen, Zufallszahlen 
größer 31 (der Amiga erzeugt Zufallszahlen, bevor¬ 
zugt aber Zahlen über 31 im Verhältnis 3:1) sowie 
ausschließlich Zufallszahlen größer als 31. ❖ VI.0 
(deutsch); Shareware; Autor: Michael Wäsch. 

Unterhaitung/Lottozahlen 


Schutz 

Und schon wieder VT: Der bereits beschriebene 
Viruskiller VT in der aktuellsten Version. ❖ V2.59 
(deutsch); OS 1.x, 2.x, 3.x; Autor: Heiner 
Schneegold. SicherheitA/iruskiller 


DBiMDBCD Teld l; 1,25 M 

■msnRiRBnm |tti iti ai ai aa aii 

Feld 6; 1,25 DH 
;ti e itl ai 'ä£) üä: 


;Feld 7: 1,25 DH 
iCi ii (D aü HU (13: 


jFeld 8; 1,25 DH 

ii! Ki K) (U (U 

! rapvSfSmmSwS 4: 1,25 DH 

li) (IQ ai HU KQ ay 

iFeld 9: 1,25 DH 
:|! ii ii iiu Uä 

1 nQKWQEQCSQ] s; 1,25 dnI 

w iiü ai ai ffil 

jFeld 18: 8,88 DH 

\ • Hanuell« Eingabe 

j • Zufallszalilen PURE 

1 • Zufallszaitlen > 31 

1 • Zufallszaltlen FORCE 

Suiwe [1-18] : 11,25 DH 
* Spiel 77 : 2,58 DH 
i Super 6 : 2,88 DH 

Grand Total : 15.75 DH 

1 18. Feld; (LiaiaSHUaiai OX? «-JA! • - NEIN! 


Lotto (Time 264): Eine Hilfe bei der 
Jagd nach dem großen Reichtum 


Time-Disk 265 


Backstage 

»Backstage« gehört zu der immer größer werden¬ 
den Gruppe von Spielen, die im Auftrag von Firmen 
zu Werbezwecken herausgegeben wurden und frei 
vertreibbar sind. Hier schlüpfen Sie in die Rolle ei¬ 
nes jungen Musikfans, der verschiedene Rätsel zu 
lösen hat und u.a. die Antworten für einen 
Wettbewerb des lokalen Radiosenders finden muß. 
Als Belohnung winkt ein Treffen mit den Musikern. 
Das Spiel fällt in erster Linie durch die gelungene 
Grafik auf. ❖ VI.04; Freeware; Autor: Liveclub. 

Splel/Adventure 


A.P.S.-electronic, Sonnenborstel 31,31634 Steimbke. 
Tel. (0 50 26) 17 00. Fax (0 50 26) 16 15 


PPrint macht Druck! 

Ihr bedienungsfreundliches Druckstudio. 


PPrint 3.0 ermöglicht Ihnen die schnelle und 
effektive Gestaltung von Einladungen, Gru߬ 
karten, Vereinszeitschriften, Drucksachen 
und Anzeigenvorlagen. Egal ob Einsteiger 
oder Profi: PPrint 3.0 überzeugt durch ein 
gelungenes Bedienungskonzept und wird so¬ 
wohl Einsteigern als auch Profis gerecht. 
Innerhalb weniger Minuten können auch Sie 
mit Ihrem Amiga und beliebigem Drucker 
hochwertige Druckergebnisse erzielen. 

Da PPrint 3.0 auch in Farbe druckt, können 
Sie Ihrer Kreativität freien Lauf iassen. PPrint 
3.0 setzt neue Maßstäbe im Bereich des 
semiprofessionellen DTP: bis zu 256 Druck¬ 
farben pro Seite, bis zu 128 Farben pro 
Einzelbild, Einbinden von HAM-Grafiken inkl. 
automatischer Farbreduktion, Echtfarbdar- 
steilung auf A1200 und A4000, Unterstüt¬ 
zung des AA-Chipset, LoRes, HiRes und HiRes 

Versandkosten 

Inland: DM 4,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme 
Ausland: DM 8,- V-Scheck, DM 25,- Nachnahme 


Interlace auch mit Overscan, Unterstützung 
aller Amiga Schriften ab 2.x (auch CGFonts), 
Vektorschriften, variable Druckauflösung 
90-400dpi, variable Seitengröße bis A3 und 
Bildschirmauflösung, eingebauter Text- und 
Grafikeditor, Textausgabe mit Mehrspalten¬ 
satz und Konturenführung, Textformsatz 
(Ausrichtung an Kurven), alle Objekte belie¬ 
big drehbar, automatische Funktion für Zier¬ 
rahmen. Lauffähig auf allen Amiga ab 1MB. 
im Lieferumfang sind bereits drei Zusatz¬ 
disketten mit Kleingrafiken und Zeichen¬ 
sätzen enthalten. Bestell-Nr. 217 

nur DM 149,— 

Update PPrint DTP PPrint 3.0 DM 99,- 

Update PPrint Deluxe PPrint 3.0 DM 59,- 


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Stefan Ossowski's Schatztruhe • Gesellschaft für Software mbH 
Veronikastraße 33 -45131 Essen • Telefon (0201)78 8778 • Telefax (0201)798447 



































































Amiga von A - Z 

Holen Sie alles aus Ihrer Power-Maschine heraus 


WORKSHOPS 




AmigaVision - Workshop 

Bernhard Schmidt 

Dos neue Autorensystem erfolgreich starten und sicher nutzen. 
1992,236 Seiten, ISBN 3-87791-296-6 
DM39,-sFr 37,-, öS 304,- 


C - Amigo-Workshop 

Peter Wollschlaeger 
In zehn Lektionen lernen Sie, wie 
man in C ein Maiprogramm mit 
Windows, Menüs und Requesten 
programmiert. Außerdem: Ein- 
führungsteii, Ratgeber für die 
Praxis und alle Funktionen zum 
Nachschlagen. Mit handlicher Be¬ 
fehlskarte. Für Aztec- und Lattice-C. 
1991, 295 Seiten 
ISBN 3-87791-026-2 
0M39,-sFr37,-,öS304,- 


Erfolgreich start«n » sichor nutzen. 


Deluxe Point IV - Amigo-Workshop 

Christian Caroli . 

In zehn Schritten lernen Sie, mit dem Programm DPaint IV einen Trickfilm 
zu produzieren. Eßt werden mit den "Werkzeugen" die Bilder gezeichnet 
und anschließend erstellen Sie die Animation. Ein Ratgeber bei Problemen 
und ein Nachschlageteil erleichtern Ihnen die tägliche Arbeit. 

1992,306 Seiten, ISBN 3-87791-004-1, DM 39,-, sFr 37,-, öS 304,- 




Amigo total 

M. Breuer/P. Wollschlaeger/ 

J.-P. Laub/J. Wenzl 
Mit diesem Sonderband erhalten Sie 
drei Amiga-Bestseller zum Sonder¬ 
preis! Teil 1, das "Amiga-500-Buch" 
beschreibt die Bedienung und Funk¬ 
tionsweise des Amiga 500. 

Teil 2, "Profi-Tips und Power-Tricks" 
enthalt kleine Kniffe, Tips und Tricks 
für die Lösung alltäglicher Pro4)leme. 
Und in Teil 3, "Amiga und Video", 
finden Sie Informotionen und Tips 
zum Zusammenspiel Ihrer 
Videoanlage und Desktop-Video. 
1991,1011 Seiten 
ISBN 3-87791-264-8 
DM 49,-, sFr 46,-, öS 382,- 


Amigo-Spiele II 

Bernhard Schmidt 
Beschreibt 70 Top-Spiele 
1993,330 Seiten 
ISBN 3-87791-381-4 
DM39,80, sFr 37,80-, öS 310,- 


Markt&lMviik 


Einscholten und loslegen! 

F. Stieper/D. Schwede 
1992,343 Seiten 
ISBN 3-87791-338-5 
DM 49,-, sFr 46,-, öS 382,- 


Amigo & DFÜ 

Laß Blumenhofer 
Datenfernübertragung mit dem 
Amiga leichtgemacht. In diesem 
Einführungsbuch werden folgende 
Themen behandelt: Grundlagen, 
Modem-Installation, Terminalpro¬ 
gramm, Mailboxen, Btx auf dem 
Amiga, DFÖ-Spiele. Ein Buch zur 
Grundinformation und Kaufberatung. 
1992,384 Seiten 
ISBN 3-87791-148-X 
DM 39,-, sFr 37,-, öS 304,- 


Amigo-Assembler-Buch 

2. Auflage 
Peter Wollschlaeger 
Ein 68000er-Kurs mit vielen praxis- 
gerechten Beispielen und ausführli¬ 
chem Verzeichnis aller Systemrouti¬ 
nen und genauer Anleitung für das 
Einbinden von Assembler-Routinen in 
Amiga-Basic. Auf beiliegender 
Diskette: alle Beispiele Im Quelltext, 
nützliche Utilities, wichtige Daten¬ 
strukturen und Programmrahmen. 

Ein unverzichtbares Nachschlage¬ 
werk für jeden Amiga-Assambler- 
Anwender. 

1992,361 Seiten 
ISBN 3-87791-383-0 
DM 59,-, sFr,55,-, öS 460,- 

Morkt&Technik-Produkte erhalten 
Sie im Buchhandel, Warenhaus und 
im Fachhandel. Sie können aber 
auch direkt bei uns bestellen. 


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Amiga OS 2.0 - 
Anwenderhandbuch 

Wilfried Häring 

Beschreibt die Workbench-Oberflöche 
und die textorientierte Kommando- 
zellen-Shell mit DOS-Befehlen. 
1991,454 Seiten 
ISBN 3-89090-924-8 
DM69,-,sFr64,-,öS 538,- 


Amiga-Hardware-T uning 

U. Gerlach/C. Hochberger 
Mehr herausholen? Hier finden Sie 
Bauonleltungen für viele Selbstbau¬ 
projekte. 

1989,315 Seiten 
ISBN 3-89090-586-2 
1 Diskette 3,5" 

DM 98,-, sFr 91,-, öS 764,- 



Markt&Technik 


BESTELLCOUPON 


Bitte schicken Sie mir: 

j 91004 Deluxe Point IV Amigo-Workshop 

□ 91026 C-Amigo-Workshop 

□ 90924 Amigo 0S2.0 Anwenderhondbuch 

□ 91381 Amigo-Spiele II 
J 91264 Amigo totol 



Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen: 


Code 1097/7 


□ 90586 Amigo-Hordwore-Tuning 

□ 91383 Amigo-Assembler-Buch 
J 91148 Amigo &0FÖ 

□ 91296 AmigoVision - Workshop 

□ 91338 Einscholten und loslegen 1 

per □ Nachnahme 

per □ beiliegendem Verrechungsscheck 


Name 

Straße 

PLZ/Ort 

Einsenden an: 

Morkt&Technik Buch-und Software-Verlag GmbH & Co., Hons-PinseFStr. 9b, 85540 Haar 
oder per Fox on: 089/460 03-200. 
































PUBLIC DOMA£N 

SOFTWARE 


Intro-Software: IntroMaker 

Bunte Itttros 

D urch seine problemlose Grafik- und Soundunter¬ 
stützung glänzt der Amiga schon seit langer Zeit 
mit beeindruckenden Intros und Demos, in denen 
Schrift, Bilder, Animationen, (mehr oder weniger 
freundliche) Nachrichten an andere Computergrup¬ 
pen und Musik zu sehen und zu hören sind. 

Vielfach sind solche Demos in Assembler pro¬ 
grammiert und so nur die Domäne einer Minderheit. 
Wer nicht erst lernen will, wie man in Maschinenspra¬ 
che programmiert, hat mit dem »IntroMaker« Gele¬ 
genheit, seine eigenen Demos über eine grafische 
Amiga-Oberfläche zusammenzustellen. 

Das Intro besteht grundsätzlich aus Objekten, die 
im Hintergrund vorbeiscrollen, einem Bild, das im 
Vordergrund steht, Musik und einem Text, der am 
unteren Bildschirmrand vorbeiscrollt. Die Bilder müs¬ 
sen im IFF-Format vorliegen (Hintergrund »Schwarz« 



wird ausgeblendet), der Sound besteht aus 8SVX- 
Dateien, wie sie z.B. Sonix oder »Deluxe Music« 
speichern. Der editierbare Text kann in diversen Zei¬ 
chensätzen geschrieben werden. 

Damit der Anwender gleich ausprobieren kann, 
gibt es auf der Diskette vier Schubladen, in denen 


Übersichtlich: preis: 15 bis 25 Mark 

Viel Gelegenheit zur Fehlbedie- Vertrieb: El Dorado, 
nung gibt es beim übersichtli- PF 532, 

Chen »IntroMaker« nicht 71605 Ludwigsburg, 

Tel. (0 71 41)870910 

man Sounds, Objekte, Bilder und Fonts findet. In ei¬ 
nem weiteren Unterverzeichnis liegen Konverterpro¬ 
gramme, mit denen man Soundtracker-Dateien in 
das Intromaker-Format überführt oder seine eigenen 
Zeichensätze aus dem IFF-Format konvertieren 
kann. Schließlich liegt noch ein Intro bei, in dem der 
Text: »DIESES INTRO GIBT ES BALD AUCH ALS 
INTROMAKER« als Sinuskurve über den Bildschirm 
scrollt, offenbar ist diese Funktion geplant. 

Fazit: Einen Preis in einem Intro-Wettbewerb wird 
man mit diesem Programm nicht gewinnen können, 
dafür ist es preiswert, wird mit einigen Beispielen ver¬ 
kauft und ist kinderleicht zu bedienen - für eine Bot¬ 
schaft oder ein Glückwunsch-Demo an Verwandte 
und Bekannte allemal geeignet. rk 


Grafikadventure: Backstage 

Großer Auftritt 

W erbespiele werden immer beliebter. Das ist nicht 
verwunderlich, schließlich haben Unternehmen 
so die Möglichkeit, eine durchweg junge Zielgruppe 
direkt anzusprechen. Da der Benutzer sich nicht nur 
freiwillig mit der Werbemitteilung befaßt, sondern 
außerdem selber für die Verbreitung der Konsumbot¬ 
schaft sorgt, entstehen den betreffenden Firmen fast 
keine Unkosten - was kann es aus unternehmeri¬ 
scher Sicht wohl Schöneres geben ...? 

Eines der neuesten Produkte dieser Kategorie ist 
»Backstage«, gesponsert vom »Liveclub«, das den 
Spieler in die Welt der Stars und Sternchen, genauer 
gesagt die Welt von Musik und Konzerten versetzt. 


Preis: Public Domain 
Vertrieb: A.P.S-electronic, 
Sonnenborstel 31. 

31634 Steimbke, 

Tel. (0 50 26) 17 00, 

Fax(0 50 26) 1615 


Allein zu Haus: 
Hier steht der Held des 
Rätsels noch am Anfang 
der Knobelreise durch den 
Amiga 


Ihre Aufgabe ist es, als erster die Lösungen in einem 
Wettbewerb des lokalen Radiosenders zu finden. Als 
Gewinn winken nicht nur ein Essen mit dem Lieb¬ 
lingsstar, sondern auch Backstage-Karten für dessen 
nächsten Liveauftritt. Bedient wird das Grafikadven¬ 
ture wie üblich mit dem Joystick, wobei die Funkti¬ 
onstasten zur Auswahl von Objekten dienen. Hervor¬ 
zuheben sind das selbst auf langsamen Amigas wei¬ 
che Scrolling und die detaillierte Grafik, in der das 
Spieler-Sprite unterwegs ist. 



Fazit: Ganz gleich wie man auch persönlich zu 
dieser Art der Software-Vermarktung stehen mag - 
fest steht, daß Backstage grafisch und akustisch zu 
überzeugen weiß und mehrere Stunden Spielspaß 
bietet - zum Nulltarif. Matthias Fenzke/rk 


Diskettenmagazin: Forum Amiga 

Konkurrenz? 

D iskettenmagazine erfreuen sich nicht ohne Grund 
zunehmender Beliebtheit: Sie sind aktuell, nah 
am Geschehen - und manchmal auch gratis. 

Peter Händel, der langjährigen PD-Anwendern 
durch seine diversen Spiele bekannt sein dürfte, ver¬ 
sorgt seine Leser auf diese Weise mit Informationen 
aus den unterschiedlichsten Bereichen. So enthält 
die »Forum 16« unter anderem die Themen Reporta¬ 
gen, Filme, FD-Software, Suche-Biete, Leserbriefe, 
Musik und Unterhaltung, alles in allem über 300 
KByte an komprimierten Texten! 

Die Bedienung ist denkbar einfach: Nach Einlegen 
der Diskette erscheint das Hauptmenü, über das die 
einzelnen Menüpunkte mit der Maus anzuwählen 
sind. Versteckt sich dahinter ein weiteres Menü 



(gelb), dann wird dieses aktiviert, handelt es sich um 
einen Text (rot), erscheint er automatisch auf dem 


Amiga-Forum: 

Über das Hauptmenü sind die 
Texte aus unterschiedlichen 
Rubriken zu erreichen 


Preis: Public Domain 
Vertrieb: Rhein-Main- 
Soft. PF 2167. 

61411 Oberursel, 

Tel. (0 61 71)26 83 01, 
Fax(0 61 71)2 34 91. 
Mailbox (0 61 71)2 18 50 


Bildschirm. Für die Anzeige wird der bewährte 
MuchMore verwendet. Auffällig ist die hohe Leserbe¬ 
teiligung, die für die Lebendigkeit sorgt und jedem 
die Möglichkeit gibt, sich selber zu interessanten 
Themen zu äußern. 

Fazit: Wer ein Diskettenmagazin sucht, das sich 
weniger an der Amiga-Szene als an Themen von all¬ 
gemeinem Amiga-Interesse orientiert, liegt bei Forum 
Amiga richtig. Aufmachung und Benutzerführung des 
Diskettenmagazins sind gut gelungen. Da es sich 
außerdem um Freeware handelt, ist außer den Ver¬ 
sandkosten nichts zu verlieren. Matthias Fenzke/rk 


Moduispieier: PowerPiayer V4.0 

Hörenswert 

S eine Soundfähigkeiten haben den Amiga unter 
anderem bekannt gemacht und folglich gibt es 
auch eine Unmenge an Abspielprogrammen für die 
MOD-Soundmodule. Einer davon ist der »Power- 
Player«, der uns in der neuesten Version vorlag und 
sich von den meisten der Mitbewerber durch seine 
Vielseitigkeit abhebt. 

Oftmals sind es die kleinen Dinge, die das tägliche 
Arbeiten mit einem Programm erleichtern. So arbeitet 
der PowerPiayer sowohl unter OS 1.3 als auch 2.0 
und 3.0 und kann komprimierte Dateien (LhA.library, 
Powerpacker.library, XPK) verarbeiten. Hinzu kom¬ 
men der ARexx-Port und die Tatsache, daß Kanäle 
mit dem Audio.device belegt werden. Da das Pro¬ 
gramm in Assembler geschrieben wurde, gibt es 
außerdem keine Probleme mit der Geschwindigkeit. 


Preis: 30 Mark 
Vertrieb: Rhein-Main- 
Soft, PF 2167, 

61411 Oberursel, 

Tel. (0 61 71)26 83 01, 

Fax (0 61 71)2 34 91, 

Mailbox (0 61 71)2 18 50 

Für die Bedienung wird lediglich ein kleines Fen¬ 
ster auf der Workbench benötigt, das wenig Platz be¬ 
ansprucht und bei Bedarf auch auf die Menüleiste re¬ 
duziert werden kann. Die Steuerung kann zwar mit 
der Maus und den Schaltern am unteren Fensterrand 
erfolgen, erfahrenere Anwender werden allerdings 
die Tastenkürzel bevorzugen, die ungleich schnelle¬ 
res Arbeiten erlauben. Ebenso existieren mehrere 
Hotkeys, die eine Bedienung auch dann ermögli¬ 
chen, wenn das Programm nicht im Vordergrund ist. 

Fazit: Der PowerPiayer arbeitet schnelLund zuver¬ 
lässig. Regelmäßige Benutzer werden den einfachen 
Aufbau und die Importfunktion für 32 verschiedene 


Ittfofwation |ig) 


P'O'H-Lii ■ 

■ ^ «Pitteu 2t.11.fW3 (final flu^itllersien) 

. . .S1$?l-1«3bv Sttph« Födmaftn; . 

Sofportad Rapliyi 


' ^avid HhittBker, DcItaHusu 1 ,t *IJ. (Imitat Inod Systtn, 
fpQd, Futupp^tMircr 1.M.4, Sa«? flosic (rcatof, Jai^Mcktp, 
Jotb«» Hippel, Kris, Hiniacs Of Heise, dark 11, H.ßrwleff’s llusU, 
Hysic flsseftbler, HoisePaeker l,te..3.8, HoiseTracker, 
«oiseTratker 1.3D packed, Ocl«f»-flodüles (N108 & IW1), 
6 kti(vzefrf«»i 2 er, ProPKkef, ProRuftwr, ProTrnker, SidHon i.1/2.1, 
Sonic flrr» 9 er, SoondDC f73 * 2.H, ScwdHim, Soanillricktr 2.6, 
Startracker 4tf, TFttt i reptaNawline, T.H.E., UNK 


Please coosölt the nanoals for Infortiatcon aboet Cll/Ä/fiRexx-tkaje! 


MOD-Typen zu schätzen wissen. Weil das Programm 
auch im Hintergrund arbeitet, nimmt es wenig Platz 
auf der Workbench weg. Matthias Fenzke/rk 


Flexibel: 

Der PowerPiayer unterstützt 
zahlreiche Dateitypen aus 
dem Amiga-Musikbereich 


138 


AMIGA-MAGA2IN 3/1994 





































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Postfach 100607 - 44006 Dortmund - Fax 0231/578470 


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fesiplatten: 

3,57130MB/Cache 339 ,- 
3,57260MB/Cache 469 ,- 

3,57340MB/Cache 639 ,- 

3,57420MB/Cache 589 ,- 

2,57130MB/Cache a.A. 
2,5721 OMB/Cache a.A. 

Wechselplatten: 

(IDE/ 3,5") 

105MB/14,5ms int. 869 ,- 
105MB/14,5ms ext. 919 , 
105MB Medium 128 ,- 
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270MB/14,5ms ext. a.A. 
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Amigg und Zubehör 


Software auf Diskette: 

AHDIS (HD Instaliation für 39. 

A600/1200 inkl. Kabei) 

FAMOS (Prof. Fakturierung 389 ,- 

und Lagerverwaltung) 

Software auf CD: 

GigaPD 119 ,- 

Demo Collection 1 -2 69 ,- 

Aminet CD 59 ,- 

17Bit Collection 109 ,- 

Fred Fish CD 1-2 69 ,- 

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100 Games CD 69 ,- 


Drucker: 

Citizen Swift 200 
Citizen Swift 240C 
pass. Einzelblatt¬ 
einzug 
Zubehör: 

3,5" Kabel 
2,5" Kabel 
Adapter 2,5" -> 3,5" 
Kickstart ROM 2.04 
Workbench 2.1 
Aktivboxen für CD- 
ROM Laufwerke 


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Laufwerken (auch Double- und 
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* läuft auf allen Amiga 600, 1200 und 
4000 sowie allen Amiga 2000, 
mit AccessX. Kontroller 

* läuft parallel zu vorhanden 
Festplatten 

* mit entsprechendem Filesystem _ ... 
tibel zu MS-DOS, APPLE, PhotoCD, CDTV, 
CD32 

* komplett mit Adapterplatlne, Device 
und FileSystem (sofort lauffähig) 

* Belm Kauf von Speedup werden 50,- DM 
angerechnet 

99,- DM 



MULTI 


DRIVE 


Aaapter 


Bis zu 4 Festplatten und 2 CD-ROM Lauf¬ 
werke parallel an jedem Amiga 600, 

1200 und 4000 

' Bei Amiga 600 und 1200 können auch 
die internen 2,5" Festplatten weltei1|e- 
liieben \Aerden ' 

' Lauffähig auf jedem Amiga mlt^|BwOTÄf 
Speedup-System 

49,- DM^ 


^ Vielfachs Besgnieunigunq der Festplaffen- 
öperationen (bei einem Standart Amiga 
1200 und einer Seagate ST3144 bis zu 

SIEBEN MALSCHNELIER) 

‘ Läuft mit fast ALLEN FESTPLAUEN; 

nicht nur mit den wenigen von Commo- 
dore freigegebenen 

' Volle WECHSELPLAnENUNTERSTÜTZUNG 

^ UNABHÄNGIG vom verwendeten FileSystem 
daher Platten VOLL AUSTAUSCHBAR 

* ABSOLUT SYSTEMKONFORM; alle Program¬ 
me arbeiten mit SPEEDUP zusammen 

* KEINE TASK- BZW. INTERRUPTSPERRUNG; DFÜ 

bleibt vöillg unbeeinträchtigt 

'' Bewährter Breitfeld Computersysteme 

UPDATE-SERVICE 


PREIS ENTHALTEN; keine Commodore 

Install-Disk nötig. 

' Mit Multldrive-Adapter bis zu 4 FESTPLATTEN 
UND 2 CD-ROM Laufwerke anschließbar 

‘ Mit CD-ROM-Adapter volle Unterstützung 
der Preiswerten PC CD-ROM Laufwerke 
(Double Speed, PhotoCD u.v.m) 


So ürteilt die Fachpresse: 


f Tc-Sl jbisz 


12/93 

cAMIi 


'...Geschwindigkeitssteigerungen 
zum Faktor zwanzig (20)..." 

...Einmalig ist bisher die Unter¬ 
stützung von AT-BUS CD-ROM 
Laufwerken..." 

ein Festplattenbeschleuniger, 
der durchaus sein Geld wert ist 




AMIGA 600 AMIGA 1200 AMIGA 4000 

98,- DM 148,-DM 198,-DM 


kompetent - schnell - preiswert - zuverlassi 


Angebot freibleibend - Änderungen und Irrtum vorbehaiTen - ts gelten unsere Allgemeinen ^j>ese,nun5ufc?uinyu( lyt^i i 




















































































































PUBLIC DOMAIN 

SOFTWARE 


Textadventures: Das Fest 

Angeschwemmt 

G lücklicherweise gibt es noch Personen, die auf 
stupide Ballereien und Joysticks verzichten kön¬ 
nen und die Aktionen ihrer Spielfiguren statt dessen 
lieber mit Worten steuern. Zwar sind kommerzielle 
Textadventures mittlerweile eine Rarität, doch auch 
hier hat die PD-Szene reagiert und mehrere dieser 
Spiele entwickelt. Eines davon ist »Das Fest«, das 
komplett deutschsprachig ist und in der oberen Bild¬ 
schirmhälfte Bilder verschiedener Orte anzeigt. 

Sie schlüpfen in die Rolle eines Urlaubers, dessen 
Segelboot kenterte und der auf einer ihm unbekann¬ 
ten Insel das Bewußtsein wiedererlangt. Dort haben 
Sie einige Abenteuer zu meistern, beispielsweise hat 
eine Sekte die Absicht, Sie aus religiösen Zwecken 
zu opfern. In paradiesischer Strand- und Palmenum- 



(u s(hl« 9 st die fipw.auf und siehsl einen strahlend blauen Hirwel, in de 
einige Heven geschäftig ihre Bahn ziehen. Bis Du versuchst aufzustehen, s 
Du jeden Deiner Huskeln rebellieren. Du wolltest Deine Ferien auf einen k 
Segelboot verbringen, un nal völlig auszuspannen. Nach ein paar lagen auf 
offener See zog schlechtes Metter heran. Der Uind wurde stömisch und der 
Bitte die Leertaste tSpace) drucken 


gebung und unter strahlend blauem Himmel muß der 
Schiffbrüchige nun um sein Leben kämpfen. In der 
unteren Bildschirmhälfte erscheint dabei ein Text mit 


Reif für die Insel: 
Das Textadventure 
»Das Fest« bietet 
Rätsel in erholsamer 
Umgebung 


Autor: Steffen Goebels 
Preis: PD 

Vertrieb: Rhein-Main-Soft, 
PF 2167. 61411 Oberursei, 
Tel. (0 61 71)26 83 01, 

Fax (0 61 71)2 34 91, 
Mailbox (0 61 71)2 18 50 


Informationen, wie es dem Helden des Abenteuers 
gerade ergeht und wo er sich befindet. 

Sämtliche Aktionen werden über die Tastatur und 
einige Pull-down-Menüs gesteuert (zum Beispiel 
»Nimm Lampe«), das Speichern und Laden der 
Spielstände ist möglich. 

Fazit: Das Textadventure macht einen recht guten 
Eindruck, auch wenn der Umfang des Wortschatzes 
in einigen Bereichen noch zu wünschen übrig läßt. 
Es wäre sinnvoller gewesen, auf die wenig hilfrei¬ 
chen Bilder ganz zu verzichten und dafür den Text 
etwas ausführlicher zu gestalten. Matthias Fenzke/rk 


Spiele: Super Spielepool VI.0 

Alea iacta est 

U nter dem Titel »Super Spielepool« kommt eine 
Sammlung von Brettspielen auf den Shareware¬ 
markt. Die Spiele dürften den meisten Anwendern 
schon bekannt sein,in der Computerumsetzung kann 
man sie nun auch gegen den Amiga spielen. 

»SuperSolitaire« ist der Name eines Denkspiels 
für eine Person, das auf einem Brett mit 33 Löchern 
und 32 Spielsteinen gespielt wird. Durch das Über¬ 
springen wird jedes Mal ein Stein entfernt, so daß 
letzten Endes ein Spielstein übrig bleibt. Liegt dieser 
in dem Loch, das anfangs unbelegt war, darf sich der 
Spieler in der Highscore-Liste eintragen. 

»SuperMemo« ist eine Memory-Variante, bei der 
auf einem 4 x 4, 6 x 6 oder 8x8 Felder großen 
Spielfeld verschiedene Symbole paarweise versteckt 


Autor: div 
Preis: 30 Mark 
Vertrieb: A.P.S.-electronic, 
Sonnenborstel 31, 

31634 Steimbke, 

Tel. (0 50 26) 17 00, 

Fax (0 50 26) 1615 


Nicht ärgern: 

Der »Super Spielepool« 
bietet bekannte Spiele 
als Computerversion 


sind. Je eher Sie alles richtig zuordnen, desto größer 
sind Ihre Chancen, in den Highscore zu kommen. 

Bei »SuperGammon« können entweder zwei 
Spieler gegeneinander oder ein Spieler gegen den 
Computer antreten, das Spiel gegen den Computer 
ist hierbei allerdings nur in der registrierten Version 
vorgesehen. Außerdem liegt noch der Klassiker 
»Mensch ärgere dich nicht« bei, hier können vier 
Spieler gegeneinander oder den Computer antreten. 

Fazit: Wer die bekannten Brettspiele partout auf 
dem Bildschirm erleben will, der findet im Super 
Spielepool eine gelungene Umsetzung. Die anspre¬ 



chenden Grafiken und der übersichtliche Aufbau tra¬ 
gen ihren Teil zum Vergnügen bei. Matthias Fenzke/rk 


Tools: BootMan VI.1 

Wahl ohne Qual 

D as Optimum ist zwar ein erstrebenswertes Ideal, 
in der Praxis jedoch nur selten anzutreffen. 
Schaut man sich die Systemanforderungen verschie¬ 
dener Programme an, dann wird schnell klar, daß 
das auch für unsere »Freundin« gilt. So ist es bei¬ 
spielsweise aus Geschwindigkeits- oder Speicher¬ 
platzgründen sinnvoll, dem Raytracing-Programm 
nicht die Alltags-Konfiguration zu bieten, mit der nor¬ 
malerweise gearbeitet wird. 

Um dem in gebührender Weise Rechnung zu tra¬ 
gen, half bislang nur eine Bearbeitung der Startup- 
Sequence mit anschließendem Reset. Das ist jedoch 
nicht nur umständlich, sondern auch zeitraubend und 
kann auf Dauer keine sinnvolle Lösung sein. Daß es 
auch anders geht, beweist »BootMan«. Das Pro¬ 
gramm für OS 2.x präsentiert nach dem Booten alle 



Sti Eiswrd 1: 


p (i (Miel I Waült; Jartyp 


zuvor definierten Konfigurationen, zwischen denen 
der Benutzer nun auswählen kann. Dabei können un¬ 
terschiedliche Startup-Sequenzen gespeichert, gela- 


Viele Optionen: 

Mit »BootMan« kann 
man das Hochfahren 
des Amiga beliebig 
einrichten 


Autor: Daniel Bachmann 
Preis: PD 

Vertrieb: Rhein-Main-Soft, 
PF 2167. 61411 Oberursel, 
Tel. (0 61 71)26 83 01, 

Fax (0 61 71)2 34 91. 
Mailbox (0 61 71)2 18 50 


den und bearbeitet werden. Wurde dabei der Timer 
aktiviert und es erfolgt während der angegebenen 
Zeitspanne keine Auswahl, fährt das Programm au¬ 
tomatisch mit der Standard-Sequenz fort. Weitere 
Pluspunkte sind der Paßwortschutz und das Pro¬ 
gramm »BootManPrefs«, über das alle notwendigen 
Einstellungen vorgenommen werden. 

Fazit: Wenn Sie oft mit unterschiedlichen Konfigu¬ 
rationen arbeiten, wird ein Programm wie BootMan 
schnell unentbehrlich. Wer gerne mit der Konfigura¬ 
tion seines Betriebssystems experimentiert, kann 
sich das Ausprobieren mit dem Utility »BootMan« 
wesentlich erleichtern Matthias Fenzke/rk 


Tools: PCRestore V2.40 

Hin und her 

V orbei sind die Zeiten, in denen Computeranwen¬ 
der nur ein System kannten - längst ist es für vie¬ 
le Gewohnheit, am Arbeitsplatz einen PC und in der 
Freizeit den Amiga zu benutzen. Probleme treten bei 
dieser Kooperation allerdings oft dann auf, wenn es 
um den Datenaustausch zwischen beiden Rechner¬ 
welten geht. So kann der Amiga zwar ohne weiteres 
PC-Disketten mit 720 KByte lesen und beschreiben, 
bei der heutigen Größe einzelner Programme reicht 
das jedoch oft nicht aus. 

Eine Möglichkeit wäre es zwar, die Datei mit ei¬ 
nem Hilfsprogramm zu teilen, auf mehrere Disketten 
zu kopieren und am Amiga wieder zusammenzuset¬ 
zen, doch warum umständlich, wenn es auch einfach 
geht? Jeder MS-DOS-PC verfügt über den Befehl 


Autor: Mikael Nordlund 
Preis: beliebig 
Vertrieb: Rhein-Main-Soft. 
PF 2167, 61411 Oberursel, 
Tel. (0 61 71)26 83 01. 

Fax (0 61 71)2 34 91, 
Mailbox (0 61 71)2 18 50 


Datenaustausch: 
»PCRestore« macht 
aus einem MS- 
DOS-Backup 
Amiga-Dateien 


»Backup«, der komplette Verzeichnisbäume mit 
sämtlichen Dateien auf Disketten sichert. Auf einem 
Amiga mit OS 2.x übernimmt »PCRestore« die weite¬ 
re Arbeit und schreibt Dateien Stück für Stück 
zurück. Das Programm arbeitet mit allen Backup- 
Versionen ab MS-DOS 3.3 zusammen und ist sogar 
in der Lage, die komplette Verzeichnisstruktur auf 
Festplatten wiederherzustellen. 

Fazit: Wenn Sie oft Daten vom PC auf den Amiga 
konvertieren müssen und keine Möglichkeit haben, 
die beiden Rechner mit einem Nullmodem zu kop¬ 
peln, dann kann PCRestore Ihnen beim Datenaus¬ 



tausch über Diskette viel Zeit sparen und einen Ner¬ 
venzusammenbruch verhindern. Matthias Fenzke/rk 


140 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 

































































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TbchnoSound 
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A 

I 

PUBLIC DOMAIN 

J. JL 

SOFTWARE 


von S. W. Sommer 


D a wurde doch vor einiger 
Zeit der Tintenstrahldrucker 
im AMIGA-Magazin gete¬ 
stet, der jetzt zum Sonderpreis 
angeboten wird. Ein Blick in den 
damaligen Testbericht des Druk- 
kers würde die Kaufentscheidung 
sicher erleichtern. Also schnell 
der Griff zu den letzten zwei 
Jahrgängen, und die Suche kann 
beginnen. Nach dem fünften Heft 
wird man's langsam leid, nach 
dem zehnten mutlos und nach 
dem fünfzehnten gibt man es 
schließlich auf. Zu dumm auch: 
denn im sechzehnten Heft wäre 
man fündig geworden. Immerhin 
weiß man jetzt, daß der nette 
Herr auf Seite 3 im Laufe der Zeit 
keinen Tag gealtert ist. Wie 
macht er das bloß? 

Das Artikelarchiv wurde mit der 
neuen Datenbank «Maxon- 
TWIST« realisiert. Sie ist leicht zu 
bedienen und schnell dazu. Ma- 
xon Computer stellte dem AMI¬ 
GA-Magazin eine Spezialversion 
zur Verfügung, die das Arbeiten 
mit der Artikeldatenbank ermög¬ 
licht (s. Kasten). 

Tips zur Bedienung 
Nach Ablauf des Installations¬ 
programms und Start von Ma- 
xonTWIST öffnet sich das Artikel¬ 
archiv automatisch und zeigt den 
ersten Datensatz. Mit den Pfeil- 
Schaltern können Sie vor- und 
zurückblättern. Bei dieser Daten¬ 
menge wechselt man allerdings 
besser in den Listenmodus (Menü 
»Datensatz/Listenmodus«), der 
die Datensätze untereinander an¬ 
zeigt. Mit den Rollbalken der Fen¬ 
ster und den Pfeil-Tasten können 
Sie sich in der Liste bewegen. Ein 
Datensatz ist jeweils umrandet; 
das ist der momentan aktive. Per 
<Return> oder mit dem «Editie- 
re«-Knopf wird dieser angezeigt 
und läßt sich modifizieren. 


Auf Knop fdruck 
das richtige 
AMIGA-Magazin 


Ein geänderter Datensatz wird 
mit dem >>OK«-Schalter gespei¬ 
chert. Die Datenbank läßt sich 
auch erweitern. Wählen Sie dazu 
einfach den Schalter »Neu« an 
und geben Sie die Daten ein. 
Index 

Indexdateien einer Datenbank 
sind in erster Linie zum schnellen 
Zugriff auf die Daten erforderlich. 
Unter dem Menüpunkt »Projekt/ 
Index...« sehen Sie, welche Da¬ 
tenfelder mit einem solchen be- 


Inhalt: Das stand im AMIGA-Magazin 

Kaum gesucht 

schon gefunden 


Bisher waren Sie es gewohnt, das Jahresinhaltsver¬ 
zeichnis des AMIGA-Magazins in gedruckter Form im 
Heft zu finden. Ab sofort bieten wir diesen Service auf 
unserer Public-Domain-Diskette an, verwaltet mit einer 
leistungsfähigen Datenbank: »MaxonTWIST«. 



Bequeme Artikelsuche: Mit der MaxonTWIST-Datenbank fin¬ 
det man ruck zuck! die richtige Ausgabe des AMIGA-Magazins 


»Textsuche«). Sie sucht nach ei¬ 
nem beliebigen Text in allen Da¬ 
tenfeldern eines Eintrags, also 
nicht nur im Feld »Beschreibung«. 
Und noch schneller 

Haben Sie genügend freien 
Speicher, so puffert MaxonTWIST 
die Datenbank auch in der RAM- 
Dlsk, muß also beim Suchen 
nicht mehr auf Platte zugreifen 
und ist daher noch zügiger. Den 
Lese-Puffer aktiviert man übers 
Menü »Projekt/Info...«. 

Der Report 

Hierbei handelt es sich um eine 
der vielseitigsten Funktionen der 
Datenbank. Als Beispiel nehmen 
wir den Report »Inhalt«, der ein 
Inhaltsverzeichnis eines Hefts er¬ 
zeugt, unterteilt In die jeweiligen 
Rubriken. Wählen Sie über »Aus¬ 
wahl« ein Heft aus (z.B. Ausgabe 
12, Jahrgang 92) und klicken Sie 
auf den Schalter »Suchen«. Die 
gefundenen Datensätze zeigt Ma¬ 
xonTWIST an. Wählen Sie nun 
die Funktion »Alles Markieren« 
aus dem Menü »Datensatz«; alle 
gefundenen Einträge versieht das 
Programm mit einem Punkt. Aus 
diesen Einträgen wird nun das In¬ 
haltsverzeichnis aufgebaut. Ma¬ 
nuelles Markieren funktioniert 
übrigens mit der Maus- oder 
Leertaste, Mehrfachmarkierung In 
Verbindung mit <Shift>. 

Um den Report zu starten, muß 
der Menüpunkt »Report/Inhalts- 
verz« seleMiert werden. Nach kur¬ 
zer Zeit präsentiert MaxonTWIST 


AMIGA-Magazin-Datenhank 


Für die simple und dennoch einfache Verwaltung der Daten des AMIGA-Maga¬ 
zins stellte uns Maxon eine spezielle Version der Datenbank »MaxonTWIST« zur 
Verfügung. Sie finden sie mit den Jahrgängen 1989 bis 1992 des AMIGA-Maga¬ 
zins auf der AMIGA-Magazin-PD-Diskette 4 der Ausgabe 2/94. Die Erweiterungs¬ 
daten für den 93er Jahrgang gibfs auf Disk 1 dieser Ausgabe (s. Seite 48). Wich¬ 
tig: Aufgrund des Datenumfangs ist eine Festplatte Voraussetzung für den Ein¬ 
satz der Datenbank. Aus diesem Grund finden Sie auf der Disk 1 alle Daten in 
ASCII-Form, um sie z. B. mit einem Editor laden und Daten suchen zu können. 


dacht wurden. Übrigens bestimmt 
der angewählte Index auch die 
Sortierung Im Listenmodus. 

Suchen 

Um einen bestimmten Artikel zu 
suchen, betätigen Sie den Knopf 
»Auswahl«. Sie erhalten eine leere 
Maske, In die Sie nun den Suchbe¬ 
griff eintippen können. Geben Sie 
nun z.B. »Drucker*« ins »Artikel«- 
Feld ein und klicken Sie auf »Su¬ 
chen«. MaxonTWIST durchsucht 
nun alle Datensätze nach Begrif¬ 
fen, die mit der Zeichenkette 
»Drucker« beginnen. Gibt man an¬ 
dererseits »*Drucker*« an, findet 
die Datenbank alle Einträge, die 
den Suchbegriff »Drucker« irgend¬ 
wo Innerhalb der Beschreibung 
enthalten, also z.B. »24-Nadel- 
drucker«. Ein erneuter Mausklick 
auf »Auswahl« zeigt wieder die ge¬ 
samte Liste. Das »*«-Zeichen ent¬ 
spricht also dem Suchmuster »#?« 
vom AmIgaDOS. Suchen Sie ei¬ 
nen Artikel aus einer bestimmten 
Rubrik, wählen Sie diese einfach 
mit der Maus aus dem Popup-Feld 
aus, das mit dem Zeichen »»« 
gekennzeichnet Ist. Die hier ver¬ 
wendete Suchmethode nennt man 


»QBE« (Query by Example). Sie 
erlaubt auch die Suche nach meh¬ 
reren Kriterien. Geben Sie dazu 
einfach In mehrere Felder Suchbe¬ 
griffe ein, z.B. »*CAD*« ins Artikel- 
Feld und 92 bei »Jahrgang«. 

Oft benötigte Suchbegriffe las¬ 
sen sich für spätere Nutzung si¬ 
chern. Drücken Sie dazu nach 
Eingabe des Suchbegriffs den 
Knopf »Formel« und in dem dar¬ 
auf erscheinenden Dialogfenster 
»Speichern«. Verpassen Sie dem 
Suchbegriff einen Namen (z.B. 
Aktuelles in 1992). Betätigen Sie 
nun den Schalter »Formel«, er¬ 
scheint ein Popup-Feld mit eben 
diesem Suchbegriff. 

Eine weitere Suchmethode ist 
die »Freitextsuche« (Schalter 


die Aufbereitung des Inhaltsver¬ 
zeichnisses mit Überschrift und 
Jahrgangsnummer In einem neu¬ 
en Fenster. Auch die Ausgabe der 
Informationen auf den Drucker 
oder das Schreiben in eine Datei 
ist möglich. Wählen Sie hierfür 
»Report/Editiere...« und klicken 
Sie die gewünschte Option an. 
Via »Start« beginnen Sie den 
Schreib- bzw. Druckvorgang. 
Frohe Suche 

Zwar haben wir nur wenige 
Funktionen von MaxonTWIST be¬ 
schrieben, es sollte jedoch zur 
Bedienung des Artikelarchivs 
ausreichen. Bevor Sie sich also 
ein Drucker-Sonderangebot lei¬ 
sten, werfen Sie ruhig vorher ei¬ 
nen Blick in einen Testbericht, rz 


142 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






































Vorrat; V,' 

P^’’ A.,4ai)4 m! ßesi^'i jW^i. .„rhehaß® 


lieh 

iinseff 


Soh'‘!^,^)eruai?- / ■~> 1^, anders angege^"- 


^^ograo?^ 


wenn nicht anders 


3017 Seeschlacht 

Bringen Sie Ihren Tanker sicher durch die 
gegnerische Rotte. 

3023 Spiel des Wissens 

Denkspiel über vesch. Wissensgebiete. 
3029 AirAce Spitzenluftkampfspiel. 

3031 Disc 

Wer kennt nicht diesen Geldautomat. 
Tolle originalgetreue Simulation für Ihren 
Amiga, Sonderspiele, Risikotaste bishin 
zum Wettkampf ist alles möglich. 

3032 Ball of Pharao 

Sie müßen durch Labyrinthe zur 
Grabkammer des Pharaos Vordringen, um 
diesen vor Grabräubem zu retten. 

3034 SubAttack 

Gutes Arcade Spiel. Sie m^^yon einem 
U-Boot aus Torpedos aj^^^roeiziehende 
Schiffe abfeuem. 

3035 Glücksrad 

Hier dreht sich alles iM Glück. Bis zu vier 
Spieler können ge^^p.ander antreten 
und das Glücksrad drS 

3040 Evil-Towei^.., ^ 

Ein wahnsinniges '^^AB^'hteuerspiel 
vollständig in Deutsch. Tö|fe^afik,. guter 
Sound & viele dumme Spiiroajfe?,^^;. 

3045 TheSimpsonsGan^'^^ " 

Tolles Action-Spiel mit Lisa und Bart 

3051 Seawolf 

Als U-Boot-Kommandant haben Sie eine 
Seekarte entdeckt, auf der die Stadt 
Atlantis aufgezeichnet ist. 

3058 Quizmaster 2.0 

Quizspiel für ein bis vier Spieler. Mit 300 
Fragen/Ant Worten, HiScore-Liste, 

Punktestand, Zeitlimit, Risiko und 
Frageneditor für eigene Fragen. 

3077 Castle of Doom 

Schönes Grafikabenteuer aus dem 
England des 12. Jahrhunderts zur Zeit 
Robin Hoods. Mausgesteuerte Bedienung. 

3084 BattleShip Schiffe versenken 
auf amerikanisch. Mit zahlreichen neuen 
Features. 

3085 Skat 

Das wohl beliebteste Kartenspiel in 
Deutschland. Mit sehr schöner Grafik, 
kleiner Regelkunde und Spielverwaltung. 

3091 Fußballmanager V2.0 

Die wohl beste Fußballmanager- 
Simulation für den Amiga.Viele neue 
Features wie z.B. Aufstockung der Liga, 
Werbepartner oder Stadionausbau. 

3104 Bombs from Bagdad 

Vor dem Hintergrund des Kuwait- 
Konfliktes wird der amerikanische 
Stutzpunkt Dahran mit irakischen Raketen 
angegriffen. 

3108 Star Treck (9,00 DM) 

Ein Stück Film- und Software-Geschichte- 
die Abenteuer der Enterprise. Als 
Kommandant müßen Sie 5 Jahre 
erfolgreich die Klingonen bekämpfen, 
Planeten erforschen und auch die 
regelmäßig eintreffenden Orders 
erledigen. 

3114Galaga 92 

Remake eines TOP-Klassikers. 

3119 Abitur 

Tolle Simulation rund um die Schule. 
Schaffen Sie es das Abitur zu machen? 
3133 Chopper II (9.00 DM) 

Zehn waghalsige Piloten jagen im 
Hubschrauter angreifende Feindverbände. 


3142 GraildPi>D^mu: 

Die beste/ ^Ums^psling ein! 
Autorennspiffls! Ihre Aufgabe ist es, nach 
10 harten Rennen an der Spitze der 
Meisterschaft zu stehen. Mit vielen 
Optionen. 

3149 Taxi Driver 

Sie haben die Aufgabe Ihre Fahrgäste 
sanft nach Hause zu befördern. 

3170Ghost! 

Spannendes Krimi-/Gruselabenteuerspiel 
mit witzigen Einlagen. 

3172 Donkey Kong 

Retten Sie die Freundin die von Donkey 
Kong entführt wurde. 

3178 Save the Trees 

nweltspiel ebenfalls für Kinder gut 
enet. Beschützen Sie mit Ihrer 
Ka&f-Raupe die Bäume. 
31^Cannibal 

jpitzen-Adventure mit dem recht 
^ndem Namen I was a Cannibal for 
jl. Sehr, empfehlenswert! 

1 Wonderland 

fnfrohes Jump&Run im Wunderland 
'^fliegenden Bananen, Orangen und 
^Erdbeeren (einsammeln / berühren) und 
^nicht zu freundlichen Kröten, Fröschen 
und Schlangen. So nebenbei müßen auch 
noch Platten bunt eingefärbt werden. 

3203 Derby 

Fantastische Simulation aus der großen 
Welt des Galoppsports! Mit Einzelrennen 
für 1 oder 2 Spieler, Wettspiel (1-4 
Spieler), Simulation und Videomodul 
sowie umfangreicher I>okumentation. 

3210 FarWest (12,00 DM) 

Bei dieser spannenden Wirtschafts¬ 
simulation können bis zu vier Spieler ihr 
Glück im "Wilden Westen" des 19. 
Jahrhunderts versuchen. Dabei kann man 
als Zocker oder Goldgräber, als 
Bärenjäger oder Deputy, mit legalen oder 
illegalen Mitteln in den Wettlauf um die 
l.OOO.fXX) Statuspunkte gehen. 3212 
Lemmingoids 2.0 

Ein weiteres -oids-Game - diesmal mit 
den putzigen Lemmingen. Ein 
unbedingtes Muß; nicht nur für den 
Lemmingsfan. 

3217 Quelle von Naroth 

Spannendes deutsches Rollenspiel um die 
magische Quelle von Naroth. Bekannt für 
ihre Heilkräfte droht sie jetzt zu vesiegen 
und es ist Deine Aufgabe, den Grund 
dafür herauszu finden. 

3222 Telekommando 

Ein packendes und umfangreiches 
Advenlure der Telekom. 

3223 The Puggles 

Spitzenmäßiges Hüpfspiel ähnlich wie der 
Klassiker Hubert nur um einige Längen 
besser. 

3227 Zombie Apocalypse 

Irgendwann in der Zukunft nach dem 
nuklearen Inferno wird die Welt von 
mutierten Ungeheuern beherrscht. Du als 
einer der letzten "normalen" 
Überlebenden hast nun die schwere und 
actionreiche Aufgabe, Deine Stadt von 
allen Killerzombies zu befreien... 

3228 Das Erbe TEIL II 

Brandneu bei uns erhältlich der zweite 
Teil des Umweltabenteuerspiels vom 
Bundesumweltamt. Titel "Das schmutzige 
Erbe". AliiiüfottjerhälllLclil 



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Informationen über die BRD und den 
neuen Bundesländern. 

1110 Wörterbuch 

Elektronisches Wörterbuch (englisch > 
deutsch). Gibt zu jedem übersetztem Wort 
auch Nebenbedeutungen und verwandte 
Begriffe aus. 

1122 C64-Emulator 

Die Sensation für den Amiga! 

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Raumgestaltung Jetzt haben Sie die 
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1153 Rechlschreibprüfer 

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system. 20 verschiedene Diagrammarten, 
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Bereich für den Amiga. Verwaltet 
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1159 ProFibu 

Dialog oder Stapelverarbeitendes 
Buchungssystem, doppelte Buchführung. 
Wichtige Informationen oder Daten 
werden über Bildschirm oder direkt auf 
Ihrem Drucker ausgegeben. 

1163 Businessdisk 1 
Diese Diskette enthält mehrere Programm 
aus dem Bereich Büro und Geschäft. 
(Textverarbeitung, Terminkalender usw.) 

1167 Adressverwaltung 
Komfortable Verwaltung für Adressen, 
Telefonnummern, usw. Mit Druck¬ 
funktion für Adressaufkleber. 

1168 Diskmaster III 

Dieses Tool ersetzt fast alle CLI-Befehle 
durch Mausklick. Grafik ansehen, Sounds 
und Module anhören ist nun kein Problem 
mehr. 

1177 Geo 

Erdkundelemprogramm mit vielen 

Informationen und Daten über die Erde. 


1179 Workbenchersatz (15 DM) 

Enthält u.a. Textverarbeitung, Kopier¬ 
programm, Diskettenraparaturprogramm, 
F-Tastenbelegung, Tastaturpasswort¬ 
abfrage, und und und ... 

1201 Tenninkalender 

Mit dem Terminkalender ist es möglich 
sich an vorher eingestellte Termine 
automatisch erinnern zu lassen, welche 
sich auch regelmäßig wiederholen dürfen 
(z. B. für Geburtstage oder 14-tägige 
Clubtreffen usw.). Außerdem können 
beliebige Notizen gespeichert werden. 

1203 Protracker V3.01 

Das TOP-Musik-Erstellungprogramm für 
den Amiga. Erkennt powergepackte 
Module! Incl. 3 Module der Spitzen¬ 
klasse und Backplay! 

1204 EaglePlayer 

Ein äußerst komplexes Spitzentool mit 
externen Player-Routinen und externen 
Programmen. Grafisch hervorragend 
gestaltet u. a. mit Analyser, Leveimeter. 
Play-Funktionen usw. 

1205 TSMorph 

TSMorph ist ein sehr komplexes Morph- 
Programm. Tolle Preisleistung! 

1206 ABackup 

Profiprogramm für Harddisk-Backups und 
File-Archiviemng. Sehr viele Optionen. 

1207 ARe.staure 

Super Programm um (versehentlich) 
gelöschte Dateien zu finden und zu 
restaurieren. 

1208 DiskSalv2 & DiskTest 

DiskSalv2 ist ein astreiner und sehr 
effizienter Disketten-Doktor mit 
einfachster Anwendung für alle "Amiga 
file System devices". 

DiskTest checkt Disketten in zwei 
Schritten. 

1209 Animpaint 

Tolles Malprogramm mit Animations¬ 
möglichkeit. Zeichnet jeden einzelnen 
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spielt sie danach wieder ab. Deutsches 
Rogramm mit einigen Beispielen. 

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DosXS ist ein frei konfigurierbarer Datei- 
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ILBM, IFF-8SVX, IconCs, PowerPacker- 
Data, Fonts. 

1211 AdressMaster 

Adressenverwaltung mit Serienbrief- , 
Überweisungsformular-, Umschlag-, und 
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LottoPro ist eine deutsche 
Lottoverwaltung für Lotto am Samstag 
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Ladefunktionen. (Kleine Spende an uns 
wenn es geklappt hat. VIEL Glück!) 














PUBLIC DOMAIN 






SOFTWARE 




Backup-Software: ABackup V2.43 und MRBackup VI.15 

Auf Nummer ¥l](§SI^S] 


Backups sehen viele Anwender als ein notwendiges Übel. 
Wegen des Zeit- und Materialaufwands oft unterlassen, 
vermißt man sie erst, wenn wichtige Datenbestände durch 
einen Fehler unwiederbringlich verlorengegangen sind. 

ABackup v2.43 ■ Backup an flftigaPOS Partition jw 


Saved 

21 fiU( 5 ), 69495 b 9 te(s) 18*] 


Left 

6 file(s), 739182 bvtsls) [9l*] / ’ 


Destination : 

DPI 


Report 

... 

Status 

Crunched 53*, disk 11, tine 0§:0§;§7 



1 


j;* pausE «~J -; 


M'. 


; HfflK IT e rw T B Us/lasgnbat 
; HOWCTfiniMs/User.hat.info 
«WUfTerÄnHis/Legal 
; jj 8 g(:Terninus/Lfi 9 alTtTTfo 
; W WC Temi nus/Li ne. hk 
- ttgjC TeftHflus/L 
; M^eminus/PrintDociÄeadne 
W» Terfrnres/Fr i nt Doc .teÄe. i nf 0 

i inf 0 

Bg ^TerBi nus/Regi^trattt 
. H6 WC| enmB&/Ae?t7^t iowanö 
BOWCTTem i nus/Sc r ipt t!^di?f«^P 
■ HuWCJ eminus/Scripts/faytcolors.scp 
Hft iwjs/Scr ipt s/hes^rstp 
jflÄMerB i nus/Sc p i pt s/Sc r i pt DewLiq) 
HßWC|efB i nus^cr ii^ts/TepiHwäBn^. scp 
: K flflKlTe rHtnus/TefwTmis 


: ^ ( m 

‘ ' Ok { 

Ok (3Ä) 
Ok ( m 
Ok ( m) 
Ok < 0*) 
Ok 44^) 
Ok ( m 

tr- 

Ok 

Ok ( m) 
Ok <35 ä) 
Ok (4^ 
Ok (5350 
Ok (««> 
Ok (59«> 
U^i^ 


Übersichtlich: Während der Datensicherung herrscht bei 
»ABackup« jederzeit Klarheit über den Stand der Dinge 


von Matthias Fenzke 


D ie Gründe, die ein Backup 
notwendig machen können, 
sind vielfältig. Es können Vi¬ 
ren sein, Schäden an der Fest¬ 
platte oder die Gefahr der Ver¬ 
nichtung wichtiger Datenbestän¬ 
de durch Fehlbedienung. Ande¬ 
rerseits sind Backups meistens 
mit erheblichem Aufwand an Geld 
und Zeit verbunden. Wer nur mal 
ausprobieren will, kann hier auch 
Shareware benutzen. Wir haben 
daher für Sie zwei Produkte 
dieser Kategorie untersucht: 
»ABackup V2.43« und »MRBack¬ 
up V1.15«. 

ABackup V2.43 
Das Programm des französi¬ 
schen Autors Denis Gounelle liegt 
in einer englischen und französi¬ 
schen Version vor und sollte vom 
Benutzer zunächst konfiguriert 
werden. So kann Datensicherung 
wahlweise auf Disketten (in ei¬ 
nem speziellen Format) oder In 
eine Archivdatei erfolgen, die sich 
natürlich auch auf der Festplatte 
oder anderen Speichermedien 
befinden kann. Nützlich ist die 
Tatsache, daß sich mehrere Par¬ 
titionen In einem einzigen Archiv 
unterbringen lassen, was die 
Übersicht erleichtert. 

Vie/e Baten 
komprimiert 
und gespeichert 

Ein wichtiges Kriterium bei 
Backup-Programmen ist die Da¬ 
tenkompression. Sie sorgt dafür, 
daß sich die Anzahl der benötig¬ 
ten Disketten drastisch verringert 
und kann bei schnellen Amigas 
auch Zeit sparen. Das hängt da¬ 
mit zusammen, daß das Schrei¬ 
ben von Daten oftmals mehr Zelt 
als das Komprimieren benötigt. 
ABackup verfügt über einen eige¬ 
nen Kompressionsalgorithmus, 
unterstützt allerdings auch die 
Verwendung externer Packer und 
der XPK-Llbrary. Unter OS 2.x 
werden zusätzlich HD-Disketten 
mit 1,76 MByte sowie Hard- und 
Softlinks akzeptiert. 

Da das beste Backup wertlos 
ist, wenn man sich nicht auf die 
Korrektheit der Daten verlassen 


kann, bietet ABackup mehrere 
Funktionen, die Integrität gewähr¬ 
leisten. So lassen sich gesicherte 
Daten nicht nur überprüfen, son¬ 
dern auch zerstörte Kataloge wie¬ 
derherstellen. Sollte eine Diskette 
wirklich ernsthaft beschädigt sein, 
kann ABackup sie überspringen 
und ganz normal mit den restli¬ 
chen Datenträgern fortfahren. Er¬ 
wähnt sei noch, daß das Pro¬ 
gramm sich sowohl von der Work- 
bench als auch von der Shell star¬ 
ten läßt. 

MRBackup V1.15 

Die amerikanische Konkurrenz 
schläft nicht, und so hat auch MR¬ 
Backup von MRSoftware einiges 
zu bieten. Das beginnt mit dem 
hier ebenfalls vorhandenen Dis- 
ketten-Spezialformat für höhere 
Geschwindigkeiten, geht weiter 
bei der Datensicherung in Archiv¬ 
dateien und findet in der Unter¬ 
stützung von SCSI-Streamern sei¬ 
nen Höhepunkt. Letzteres werden 
alle zu schätzen wissen, die regel¬ 
mäßig größere Datenmengen zu 
archivieren haben und das ständi¬ 
ge Diskettenwechseln leid sind. 
Angesprochen werden SCSI- 
Geräte dabei über den mitgeliefer¬ 


ten MRTape-Handler, der sowohl 
synchronen als auch asynchronen 
Betrieb erlaubt. Zusätzlich exi¬ 
stiert ein normales AmigaDOS- 
Diskettenformat, das zwar deut¬ 
lich langsamer ist, bei dessen 
Verwendung die Backup-Disket¬ 
ten aber auch ohne MRBackup zu 
lesen sind. Generell sind nicht nur 
Gesamt-, sondern auch Zuwachs¬ 
backups möglich, bei denen ge¬ 
zielt nur die Dateien berücksichtigt 
werden, die sich seit dem letzten 
Backup verändert haben. Dabei 
werden in allen Modi sämtliche 
Dateiattribute gesichert und spä¬ 
ter wiederhergestellt. 

Ein großer Pluspunkt ist die 
ARexx-Schnittstelle, die eine 
Kommunikation mit anderen Pro- 


Testkonfiguration 


Die angegebenen Werte wurden auf 
einem Amiga 1200 mit 8 MByte 
RAM bei der Datensicherung auf 
Diskette ermittelt. Die Daten enthiel¬ 
ten sowohl Programm- als auch 
Textdateien. Für die Komprimierung 
wurden die programminternen Rou¬ 
tinen verwendet, selbstverständlich 
lassen sich mit externen Packern 
andere Ergebnisse erreichen. 


grammen ermöglicht und so 
natürlich auch eine zeitgesteuerte 
Arbeitsweise zuläßt. Für die Kom¬ 
pression greift MRBackup auf ein 
eigenes Hilfsprogramm zurück, 
das auch in einer Version für 
68020er-Prozessoren (mit und 
ohne Overlays) beiliegt und die 
Geschwindigkeitsvorteile dieser 
Systeme ausnutzt. 

Vor dem ersten Backup sind di¬ 
verse Einstellungen vorzunehmen, 
die die späteren Operationen be¬ 
einflussen. So lassen sich bei¬ 
spielsweise eine Schnellformatie¬ 
rung von Disketten durchführen, 
das File-System wechseln, Datei¬ 
en sortieren oder eine Auswahl 
anhand des Datums treffen. Auch 
hier abschließend noch der Hin¬ 
weis, daß MRBackup sowohl von 
der Workbench als auch über die 
Shell gesteuert werden kann. Das 


Testergebnisse 

Programm 

ABackup 

MRBackup 

Zeit in 

Minuten 

3:09 

2:52 

Bytes 

vorher 

1.912.447 

1.912.447 

Bytes 

hinterher 

841.477 

956.224 

Kompres¬ 

sionsrate 

44% 

50% 


Programm benötigt mindestens 
OS 2.x und 1 MByte RAM. 

Fazit: Beide Programme ma¬ 
chen einen ausgereiften Ein¬ 
druck, konnten gesicherte Daten 
bei unseren Tests problemlos 
zurückschreiben und unterstützen 
das Amiga-Multitasking, so daß 
sie ohne weiteres im Hintergrund 
arbeiten. Trotzdem wenden sie 
sich an unterschiedliche Zielgrup¬ 
pen: Während ABackup größten 
Wert auf eine einfache Handha¬ 
bung legt und auch von Anfän¬ 
gern ohne weiteres zu bedienen 
Ist, bietet MRBackup die eine 
oder andere Funktion, die dort 
nicht zu finden ist. Gerade wenn 
es um Sicherungen auf Streamer- 
Cartridges geht, Ist dieses Pro¬ 
gramm klar im Vorteil. Dennoch 
haben beide Kandidaten ihre Be¬ 
rechtigung. rk 

ABackup: Preis: 10 Dollar 
MRBackup: Preis: 25 Dollar 
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144 


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Picture-In-Picture (PIP), 

unterstützt Composite-, Y/C-, RGB-, YUV- Videosignale in professioneller Qualität 

sind nur einige der implementierten Funktionen der Video- und Multimedia-Karte IV-24. 
Die neue Version der IV-24 bietet optimale Anbindung an den Amiga A4000 und ist wei¬ 
terhin auch im A2000 und A3000(T) einsetzbar. 

Und jetzt greifen wir in die Vollen: 


volle Transparenz für alle neuen Grafikmodi des AGA-Chipsatzes (so z.B. HAM 8, etc.) 

volle Ausnutzung des A4000 24bit-Videoslots halbiert die Bildladezeiten von 24bit-Bildern, 

vollständige EGS-Unterstützung durch mitgelieferten Treiber, 

voll kompatibel zu jeder Software, die bisher mit der IV-24 zusammenarbeitete, 

voll arbeitsfähig selbst mit ”nur-VGA"-Monitoren (auch beim Boot-Menü), die IV-24 bietet 

einen De-Interlacer für alle AGA-Videomodi, die in Standard-Videofrequenzen und -auflö- 

sungen arbeiten. 


; .1^ für zusätzliche, interne Erweite- 

«fttgsmij^ichkeit (SCSi-KJt, Digitizer etc.), 
i^’ i^iCzchster Einbau ohne Verlust der Geräte- 
■ ■ giratitpe« ■ 

ft^ähiate GVP Fertigungsqualität mit I Jahr 
j^araintie. ■ ' . 



Dreiherrenstein 6a 
65207 Wieslxulen-Aurin^en 

Tel. 06J27 4064, ha.\ 06127 66276 


















Amiga-test 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 11/93 


Amiga-test 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/94 


cheidung schon 
^ gefallen? 




Automatische Zoito Il/III 
Umschaltung. 

: Superschneller Blilter unterstützt 
schnellen Grafikaulbau. 

: 1 MB Grafikspeicher vorhanden, 

einfaches Aufriisten auf 2 MB durch 
Einsetzen von RAM-Bausteinen. 
Ein-Monitor-Lösung dank automa¬ 
tischer Umschaltung mit breitban¬ 
digen Analog IC's 
(keine fehleranfälligen Relais). 

' Umfangreiche EGS-Bibliotheken 
mit Workbench-Emulation. 
Bewährte GVP-Qualität in Multi- 
layertechnik + SMD-Design. 
Programmierbare Aullösunsen von 
320 X 200 bis 1600 x 1280 Pixel. 

■ Double-Buffer und Multiple- 
Screens Unterstützung. 

4 Für A2000, - 

A3000(T) und 
A4000(T).^ 


4* Direkte Prozessoranbindung 
über den 32-bit Local Bus der 
GVP-Turbokarten. 

♦ 110 MHz Pixelclock in True- 
Color (24-bit) 

(z.B. I600x 1280 (24 bit) 80 Hz 
interlaced). 

Integrierter Hardwarecursor. 

4 Stufenlos programmierbare Auf- 
lösuiiiien -I- Frequenzen. 

♦ Max. 8 MB VRAM. 

4 Umfangreiche EGS-Bibliothe¬ 
ken incl. Workbench-Treiber. 

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Grafikkarte für den Amiga. 

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WORKSHOP 


Workshop: ToolManager (Folge 1) 

Der Werkzeugmacher 


Objekiisten 
im Hauptfenster 


Menüeinträge 




Piktogramm 

einträge 


Dock-Einträge 






Einstellungen im 
Manipulationsfenster 


Menüname 

Programm-Objekt 

Ton-Objekt 


Piktogramm-Name 
Programm-Objekt 
Bild-Objekt 
Ton-Objekt 
Position 


Dock-Name 

Programm-Objekt 

Bild-Objekt 

Ton-Objekt 

Position 

Hotkey 

Voreinstellungen 



Objektlisten 
im Hauptfenster 


Einstellungen im 
Manipulationsfenster 


I 


i Programm- 
■ Objekte 

Programm-Objektname 
Programmtyp 
Programmname und Pfad 
Aufruf-Voreinstellungen 




Bild- 

Objekte j 

l i 

I 

Bild-Objektname 

Bildname und Pfad 


i 

> 


Ton- 

Objekte 

Ton-Objektname 

ARexx-Port 

ARexx-Befeh[ 


Diagramm 


So hilft Ihnen unser Funktionsschema dabei, den ToolManager auf Ihre Wünsche 
zuzuschneiden: Wählen Sie links eine Aufrufmöglichkeit und gehen Sie den Pfei¬ 
len nach, um herauszufinden, was dafür alles eingerichtet werden muß. Die grau 
unterlegten Felder signalisieren dabei unbedingt notwendige Einstellungen. Um 
die Übersichtlichkeit zu wahren, ist der Objekttyp »Zugriff«, der nur für die Netz¬ 
werkkommunikation eine Bedeutung hat, nicht mit aufgeführt. 

Um einen Menüeintrag zu definieren, würden Sie also folgendermaßen Vorgehen: 
Beginnen Sie links im Kasten »Menüeinträge«. Das graue Raster weist darauf 
hin, daß Sie zumindest einen Menünamen und ein Programmobjekt benötigen. 
Programmobjekte finden Sie (immer dem Pfeil nach) in der zugehörigen Objekt- 
Liste. Ist dort noch keines vorhanden, so muß eines im Manipulationsfenster er¬ 
stellt werden. Hier ist die Angabe des Programmobjektnamens, des Programm¬ 
typs und des Programmnamens (alles grau hinterlegt) unbedingt erforderlich. 


Haben Sie auf der Work- 
bench schon Ihr eigenes 
Menü? Starten Sie Ihre 
Lieblingsprogramme mit 
einem Mausklick? Wenn 
nicht, sollten Sie sich den 
»ToolManager« ansehen. 


von Günther Lemm 


D ieses Problem kennen Sie 
bestimmt: Jedesmal, wenn 
Sie ein Programm starten 
wollen, müssen Sie sich erst 
durch einen Dschungel von Fen¬ 
stern kämpfen. Das kostet Zelt 
und ist lästig, besonders bei Pro¬ 
grammen, die Sie oft benutzen. 
Wäre es nicht viel praktischer, 
diese aus einem eigenen Menü 
aufrufen zu können? Oder auch 
über ein Icon direkt auf der 
Workbench (ohne Fenster)? Der 
»ToolManager« macht's. Die ak¬ 
tuelle Version 2.1, die es seit Mai 
1993 gibt, kann sogar noch mehr: 
Sie spielt auf Wunsch beim Pro¬ 
grammstart eine Musikdatei und 
bietet eine Fülle weiterer Funk¬ 
tionen bis hin zur Netzwerk¬ 
kommunikation. 

Falls sich das komfortable In¬ 
stallationsprogramm nicht starten 
läßt, liegt das sehr wahrscheinlich 
daran, daß das ARexx-Verwal- 
tungsprogramm noch nicht läuft. 
Alles, was Sie dazu tun müssen, 
ist, das RexxMast-Programm in 
Ihrem System-Ordner zu starten. 
Danach sollte sich ohne Proble¬ 
me das ToolManager-lnstallati- 
onsfenster öffnen lassen, in dem 
Sie einige Fragen gestellt bekom¬ 
men. Wenn Sie auf die Frage, ob 
der ToolManager 2.1 installiert 
werden soll, mit »ja« antworten, 
werden die Dateien kopiert. 


Am besten lassen Sie die Bei¬ 
spielkonfiguration auch gleich ko¬ 
pieren, um zu testen, ob alles ge¬ 
klappt hat und um einen Eindruck 
von der Funktionsvielfalt des 
ToolManagers zu bekommen. 

Die darin festgelegten Einstel¬ 
lungen bleiben allerdings nur bis 
zum nächsten Reset erhalten, weil 
die Beispiel-Konfigurationsdatei in 
der RAM-Disk abgelegt wird. 

Jetzt sollten alle Teilstücke am 
richtigen Platz sein: Unser 
»Werkzeugbursche« kann losle¬ 
gen. Dazu muß ihm natürlich ge¬ 
sagt werden, auf welche Aktionen 


er wie reagieren soll. Dies ge¬ 
schieht mit dem Voreinsteller-Pro- 
gramm aus dem Prefs-Ordner. 
Auf einen Doppelklick hin er¬ 
scheint sein Hauptfenster. 

Der Grundgedanke bei der 
Verwaltung der Programme ist 
es, daß alle zum Aufruf von Pro¬ 
grammen nötigen Parameter und 
der Weg, über den sie aufgerufen 
werden können, voneinander ge¬ 
trennt festgelegt werden. Wir ha¬ 
ben es also mit zwei großen 
Gruppen sogenannter Objektty¬ 
pen zu tun. Dabei liefern die Ob¬ 
jekttypen Programm (Exec), Bild 
(Image) und Ton (Sound) sämtli¬ 
che Aufrufparameter. Von den 
Fenstern der Objekttypen Menü 
(Menu), Piktogramm (Icon) und 
Dock aus können dann jeweils 
die zuvor definierten Programm-, 
Bild- und Tonobjekte ausgewählt 


werden. Das Funktionsschema 
zeigt diesen Ablauf noch einmal 
im Detail. 

Menüpunkt einrichten 

Nehmen wir als Beispiel das 
Commodities - Kontroll - Programm 


Übersicht 


In diesem Workshop finden Sie 
Beispiele, wie Sie den ToolMana¬ 
ger optimal in ihre Arbeitsumge¬ 
bung integrieren. Schritt für 
Schritt lernen Sie die Funktionen 
des umfangreichen Programms 
kennen. Die Grundlagen befinden 
sich im ersten Teil, im zweiten 
Teil wird's mit ARexx und kom¬ 
plexen Aufrufen etwas an¬ 
spruchsvoller. 

Teil 1: Installation, Menüs, Docks 
und Piktogramme 

Teil 2: ARexx, spezielle Docks und 
komplexe Aufrufe 



Viele Programmdateien: Hier sieht man die Programme, die 
in »Docks« eingebunden werden können 


148 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 






















































AMIGA 


Und das Finanzamt guckt in die Röhre... 


93 


euer Profi wartet als Marktführer im Ami- 
-Bereich der Steuerprogramme in die- 
m Jahr mit vielen neuen und 
eressanten Features auf. 
erzu gehört z.B. der völlig neue HQ-Prä- 
jionsdruck, mit dem Sie ohne Vor- 
nntnisse kinderleicht die amtlichen Steu- 
bögen exakt bedrucken können, 
e Dokumentation wurde enorm erweitert 
id umfaßt jetzt zwei Handbücher mit ins- 
(samt 200 Seiten Umfang. Im Programm 
halten Sie Unterstützung durch die kon- 
Kt-sensitive Hilfefunktion mit ca. 200 
Byte Hilfetexten. 


Lassen auch Sie sich von den einzigartigen 
Vorteilen von Steuer Profi 93 überzeugen! 


3 r Steuer Profi 93 aus Stefan Ossowski's 
:hatztruhe macht Ihre Steuererklärung zu 
lem Kinderspiel. Das Programm ist voll- 
ändig im OS 2.0/3.0 Look gehalten und 
etet deshalb eine noch einfachere 
jdienung. Ferner ist es komplett an die 
)ue Gesetzeslage angepaßt, es berück- 
:htigt u.a. die erhöhten Grundfreibeträge, 
e neue Zinsbesteuerung mit erhöhten 
Darerfreibeträgen und die geänderte Vor- 
)rgeberechnung. Weiterhin werden Ein- 
infte aus allen sieben Einkunftsarten be- 
cksichtigt. 

'ie bisher erfaßt das Programm Sonder- 
jsgaben und außergewöhnliche Bela- 
ungen, Kinderfreibeträge, die Sonder¬ 
gelungen in den neuen Bundesländern 
id in Berlin. Auch die Förderung von 
Hbstgenutztem Wohneigentum mit Erfas- 
jng von Baukindergeld wird berechnet. 


□ Einzigartiger HQ-Präzisionsdruck in die 
amtlichen Formulare (Mantelbogen, Anlage N, 
KSO, FW, V) - hervorragende 
Druckergebnisse, kinderleichte Justierung 

□ Zwei Handbücher mit einem Umfang von 
insgesamt 200 Seiten 

□ Vorausberechnung von Jahressteuer und 
Steuerschuld bzw. Erstattungsbetrag bei der 
Einkommensteuererklärung sowie Arbeitneh¬ 
mersparzulage bei vermögenswirksamen 
Leistungen 

□ komfortabler Eingabeteil mit äußerst umfang¬ 
reicher Online-Hilfe: Auf Tastendruck erhalten 
Sie eine ausführliche Eingabehilfe über den 
einfach zu bedienenden AmigaGuide'^'^ 

□ ausführlich dokumentierte Ausgabe der Ergeb¬ 
nisse auf Bildschirm, Drucker und Diskette 

□ einfache und leistungsfähige Alternativberech¬ 
nung für optimale Ausschöpfung aller Möglich¬ 
keiten der Steuerersparnis 

□ berücksichtigt viele Spezialfälle und deckt so¬ 
mit 99,9% aller möglichen Konstellationen ab 

□ Programm vollständig steuerlich abzugsfähig j 

□ Kundenbetreuung nach dem Kauf über die 
kostenlose Service-Hotline: 

□ integrierte Lohnsteuertabellen (Tag, Woche, 
Monat, Jahr) und Einkommensteuertabelle 

□ Daten auch in Folgejahren verwendbar 

□ kostengünstige Updatemöglichkeit 





SPECIAL 

Amiga-Special 2/94 

sehr gut 


Benötigte Hardware 

Commodore Amiga, Kickstart 1.3, 
2.0, 2.1, 3.0,1 MByte RAM. 



stMen unk«»fts*rtefl. dte m ist6 dtfiniert 

(1) Einkünfte aas Land- und Fprstuirtschaft 

(2) Einkünfte aas Geuerbebetrleb 

(3) Einkünfte aas selbständig Arbeit 

(4) Einkünfte aas nichtselbständiser Arbeit 

(5) Einkünfte aus Kapitaivemüjen 

(i) Einkünfte ms Vemietun« und Verpachtun« 
(7) sonsti 9 « Einkünfte 


ESt6.definiert sind. Sie lauten: 




Einkünfte aus nichts Kapitaloereiopon «ehüren 

Brattoarbeitslrtn... insbesondere: 


llersorwss-Fryb . Zmsen aas Einlas« und Sathaben bei 

KrnditinstitatM *wie Oarlehen und Anleihen 


"T-- 

Einer von über 70 Eingabebildschirmen mit aktivierter Hilfe und Taschenrechner 


kJ 

lllfeneiae Mabc« (1 eoa S) 

Syl All$eneiae Ansaben der steuerpflichtiten ferson 
(bet Chejatten Ehenano) 


heatijes Datun: |27.U.jl | 

I Finanzant: Itlücksbofd [ bisherises Fa: | 

I Beantrasen Sie Arbeitnehnerspafzolase? |n | 

Steuernunner: l123*Sd78S I 



Unglaublich günstige Update-Preise: 

Steuer Profi 92 Steuer Profi 93: DM 35,- zzgl. Versandkosten 

Amiga Steuer 92 Steuer Profi 93: DM 50,- zzgl. Versandkosten 


Toss-Update von einem beliebigen Amiga-Steuerprogramm von 1992 oder 1993: DM 50,- zzgl. Versandkosten 


Wichtig — Wichtig ... Wichtig ... Wichtig 


Gehören auch Sie zu den Personen, die nichts zu ver¬ 
schenken haben? Der Bund der Steuerzahler rechnet da¬ 
mit, daß 1993 die Bundesbürger 800 Millionen DM 
verschenken, weil Sie keine Steuererklärung abgeben. 
Verschenken Sie nichts! Mit Hilfe des Steuer Profi 93 
sichern Sie sich die optimale Steuerersparnis Innerhalb 
kürzester Zeit. Das Programm hilft Ihnen durch den 
undurchdringlichen Formulardschungel des Finanzamtes. 


Ein Beispiel 


Herr Mustermann aus Beispielsdorf setzt den Steuer Profi 
93 ein und erfährt - nur durch Einträgen seiner Daten in¬ 
nerhalb einer halben Stunde - daß er vom Finanzamt bei 
Abgabe seiner Steuererklärung rund 1000,- DM zurück¬ 
bekommt, weil er Ausbildungsfreibeträge für seine beiden 
Kinder erhält und zusätzlich seine Kirchensteuer sowie 
seine Kosten für den Kauf des Steuer Profi 93 steuerlich 
absetzen kann. Er druckt nun innerhalb einer weiteren 
Viertelstunde die Bögen mit dem kinderleichten und 
hochpräzisen HQ-Druck aus, gibt die Bögen beim 
Finanzamt ab und freut sich auf die Überweisung... 



Nr. 227 

A 


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Inland: DM 4,- V-Scheck, DM 8,- Nachnahme 
Ausland: DM 8,- V-Scheck, DM 25,- Nachnahme 


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Der Finanzberater 

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SIEFANOSSOWSKTS 

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Veronikastraße 33 • 45131 Essen 
Tel. 0201-788778 • Fax 0201-798447 


Telefonische Bestellannahme: 






















































PUBLIC DOMAIN 


WORKSHOP 



Exchange. Sie greifen also zur 
Maus und klicken sich so lange 
durch das Objekttyp-Gadget, bis 
es die Aufschrift »Programm« 
(Exec) trägt. Ein Druck auf das 
»Neu«-Gadget richtet ein neues 
Programmobjekt ein und öffnet 
das zugehörige Manipulationsfen¬ 
ster. Hier muß zuerst der Objekt¬ 
name eingetragen werden, der 
dann später in die Liste der Pro¬ 
gramm-Objekte übernommen 
wird. Löschen Sie also mit der 
Delete-Taste den vorgegebenen 
Text und schreiben Sie dafür 
»Exchange-Prog« ins Textfeld. 
Dieser Name kann beliebig ge¬ 
wählt werden, da er nur zur spä¬ 


teren Auswahl des Programmob¬ 
jekts benutzt wird. 

Außerdem muß dem ToolMa- 
nager noch gesagt werden, wel¬ 
ches Programm überhaupt ge¬ 
startet werden soll. Dazu betäti¬ 
gen Sie das Dateiauswahl-Gad- 
get zwischen der Bezeichnung 
»Befehl« und dem zugehörigen 
Textfeld. Im Datelauswahl-Fen¬ 
ster kann daraufhin das Exchan¬ 
ge-Programm bestimmt werden. 
Der so festgelegte Programmna¬ 
me und -pfad wird dann automa¬ 
tisch ins Textfeld eingetragen. 
Falls Sie aber Programme anmel¬ 
den wollen, die noch zusätzliche 
Dateien aus ihrem Ordner benöti¬ 
gen, muß der Programmpfad im 
Textfeld »Aktuelles Verzeichnis« 
(Current Directory) angegeben 
werden. Im Textfeld »Befehl« 
darf dann aber nur noch der Pro¬ 
grammname stehen. 

Jetzt muß noch mit dem »Pro- 
grammtyp«-Gadget ausgewählt 
werden, ob es ein Workbench- 
oder ein CLI-Programm ist, das 
gestartet werden soll. Dies Ist 
wichtig, da Workbenchprogram- 
me Ihre Aufrufparameter aus den 
»Merkmalen« (Tool Types) bezie¬ 
hen, die an das zugehörige Pikto¬ 
gramm angehängt sind. Bei CLI- 
Programmen wird dies dagegen 
über die Befehlszeile erledigt. 
Mögliche andere Programmtypen, 
wie ARexx, Dock, Hot Key oder 


Network haben im Moment keine 
Bedeutung. In unserem Fall muß 
also das »Programmtyp«-Gadget 
die Aufschrift »WB« tragen. 

Damit sind alle notwendigen 
Einstellungen getroffen und kön¬ 
nen mit einem Druck auf das 
»Ok«-Gadget übernommen wer¬ 
den. Daraufhin erscheint der Na¬ 
me des neuen Programmobjekts 
in der Liste. 

Der zweite Schritt ist nun die ei¬ 
gentliche Definition des Menü¬ 
punkts. Dazu muß als Objekttyp 
»Menü« eingestellt sein. Mit dem 
»Neu«-Gadget öffnen Sie das 
Manipulationsfenster für Menüein¬ 
träge. Der Text, der als Objekt- 


Name eingetragen wird, wird spä¬ 
ter vom ToolManager in das 
»Hilfsmlttel«-Menü (Tools) der 
Workbench geschrieben. Wenn 
Sie nun auf das »Programm-Ob- 
jekt«-Gadget (Exec Object...) 
klicken, bekommen Sie die Liste 
der zur Verfügung stehenden Pro¬ 
gramm-Objekte. Hier bestätigen 
Sie nun die (bisher einzige) Ein¬ 
tragung »Exchange-Prog«. Zu¬ 
sätzlich kann auch noch ein Ton- 
Objekt ausgewählt werden. Da die 


Benutzung von Ton-Objekten 
aber ARexx-Kenntnisse voraus¬ 
setzt, müssen Sie sich bis zum 
zweiten Teil des Workshops ge¬ 
dulden, um diese Funktion nutzen 
zu können. Mit einem Klick auf 
das »OK«-Gadget werden die 
Einstellungen übernommen und 
es erscheint der Objekt-Name in 
der Liste. Die Reihenfolge der 
Menüpunkte können Sie mit den 
fünf Gadgets rechts neben der 
Objekt-Liste festlegen. Damit ist 
der Menüeintrag fertig und kann, 
nachdem das »Test«-Gadget ge- 
drüqkt wurde, ausprobiert werden. 

ly Sne weitere Möglichkeit Pro- 

f^ramme aufzurufen, bieten Pikto-' 
gramme, die sich wie die Lauf- 
werkspiktogramme ständig auf 
dem Workbench-Bildschirm befin¬ 
den. Ihre Installation läuft sehr 
ähnlich der von Menüpunkten ab. 
Zuerst muß wieder ein Programm- 
Objekt definiert sein. Als Beispiel¬ 
programm sollten Sie hierfür 
»SYS:Utilities/More« benutzen. 

Außerdem brauchen Sie natür¬ 
lich noch eine Grafik, die dann 
später als Piktogramm auf der 
Workbench erscheint. Pfad und 
Name dieser Grafik können Sie 
über den Objekttyp Bild festlegen, 
indem Sie mit dem »Neu«-Gad- 
get das Manipulationsfenster auf- 
rufen und dort im Dateiauswahl- 
Fenster eine Grafikdatei aus¬ 
wählen. Momentan unterstützt 
der ToolManager die Grafikforma¬ 
te Piktogramm (Dateien mit dem 
Suffix .info), IFF-Brush und ANIM- 
Brush (z.B. von Deluxe-Paint). 

Vom Objekttyp Piktogramm 
aus wird nun im Manipulations¬ 
fenster je ein vorher definiertes 
Programm- und Bild-Objekt aus¬ 
gewählt. Der Objekt-Name in der 


Menügesteuert; Der ToolManager stattet auf Wunsch auch 
die Menüleiste der Workbench mit diversen Programmen aus 


Was ist ToolManager? 


Mit dem ToolManager können Sie es sich auf Ihrer Workbench bequem machen, 
denn Sie erhalten die Möglichkeit, ein eigenes Menü zu definieren sowie »Docks« 
und Piktogramme dauerhaft auf der Workbench abzulegen. Ein »Dock« ist ein 
kleines Fenster mit Gadgets, die Sie nur einmal anklicken müssen, um ein Pro¬ 
gramm zu starten - auf Wunsch spielt der ToolManager dabei ein digitalisiertes 
Musikstück ab. Falls Sie Ihre Programme lieber über die Tastatur steuern, können 
Sie für jeden Aufruf einen Hot Key definieren. 

Sie finden den unentbehrlichen Helfer auf einer der AMIGA-Magazin-PD-Disket- 
ten dieser Ausgabe oder auf den Fish-Disketten 872 und 873. Der Autor Stefan 
Becker hat sein Programm in die Kategorie »Gift-Ware« eingeordnet; d.h., er er¬ 
wartet eine Spende von 10 bis 20 Mark. 

Systemvoraussetzungen; beliebiger Amiga mit Kickstart 2.04 oder höher und min¬ 
destens 1 Megabyte RAM. 


obersten Zeile erscheint später 
unter dem Piktogramm (voraus¬ 
gesetzt, der Schalter »Zeige Na¬ 
men« ist mit einem Haken verse¬ 
hen). In die beiden Textfelder für 
die obere und die linke Kante 
können Sie die gewünschten Ko¬ 
ordinaten, an der das Piktogramm 
erscheinen soll, eintragen. Einfa¬ 
cher Ist dies aber, wenn Sie das 
Positionierungs-Fenster an den 
gewünschten Platz schieben. 
Nachdem Sie das »Test«-Gadget 
betätigt haben, sollte Ihr Pikto¬ 
gramm dort erscheinen. 

Programmstart 
mit nur einem 
Mausklick 


Das Einrichten von Docks läuft 
prinzipiell genauso ab, nur daß 
Sie hierbei noch wesentlich mehr 
Funktionen geboten bekommen. 
Beispielsweise müssen nicht un¬ 
bedingt Bild-Objekte verwendet 
werden, sondern man kann auch 
einen Zeichensatz auswählen, der 
benutzt wird, wenn der »Text«- 
Schalter im Dock-Manipulatlons- 
fenster gesetzt Ist. Die Programm-, 
Bild- und Ton-Objekte werden in 
einem gesonderten Fenster aus¬ 
gewählt, das Sie über das »Werk¬ 
zeugliste manipulieren«-Gadget 
(Edit Tools List) erreichen. Mit 
dem »Neu«-Gadget werden dann 
Dock-Einträge generiert, die spä¬ 
ter in der dort festgelegten Rei¬ 
henfolge als Grafik oder Text im 
Dock-Fenster erscheinen. 

Piktogramme und Dock-Einträ¬ 
ge haben außerdem die prakti¬ 
sche Eigenart, daß Sie Dateina¬ 
men von daraufgeworfenen Pikto- 
grammen an den ToolManager 
weitergeben können. Ein an¬ 
schauliches Beispiel dafür ist Ihr 
More-Piktogramm. Wenn Sie eine 
Text-Datei (z.B. TM_deutsch.doc) 
auf dieses Piktogramm schieben, 
wird das Programm More gestar¬ 
tet und der Text gezeigt. Nach 
wie vor haben Sie natürlich die 
Möglichkeit, Dock-Einträge oder 
Piktogramme mit einem (Doppel-) 
Klick zu starten. 

Wenn Sie die so entstandenen 
Einstellungen behalten möchten, 
dann sollten Sie das »Slchern«- 
Gadget im Hauptfenster drücken 
und die Datei »ToolManager. 
prefs« in den Ordner »SYS:Prefs/ 
Env-Archive« schreiben. 

Und nun wünschen wir Ihnen 
viel Spaß beim Experimentieren 
mit dem ToolManager. Im näch¬ 
sten Teil des Workshops erfahren 
Sie mehr über die Funktionen des 
umfangreichen Programms. rk 


150 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 























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TCARD 94 


Fax 07132/95 92 44 























PUBLIC DOMAIN 

SOFTWARE 


Universelles Plot-Programm 


TeX-Applikationen: GNUplot 


GNUplot ist ein interaktives Programm, mit dem Sie 
zwei- und dreidimensionale Daten und Funktionen auf 
verschiedenen Computersystemen darstellen können. 
Auch für den Amiga gibt es eine Version. 


1 

3D vei'sion using spherical coordinate System 

n.s 

uwrld.coi' 1 

v- - : • 

n 

4- ‘ ,j^ 

G.5 

4- ; ' / , . 






Ansichten: 3-D-Ausgabe mit GNUplot in Kugelkoordinaten. 
Die Erde sieht doch auf dem Amiga phantastisch aus. 



ShowDVI: In dieser Form erhält man eine Voransicht der 
berechneten Grafik, bevor sie ausgegeben werden kann 


von Volker Schmidt 


D er beigelegte Quelltext ist zu 
Unix kompatibel. Daraus er¬ 
geben sich natürlich einige 
Einschränkungen für die Nutzung 
auf dem Amiga. 

So besitzt GNUplot keine grafi¬ 
sche Oberfläche. Alle Anweisun¬ 
gen und Befehle erfolgen aus ei¬ 
ner Shell oder einer Datei. Man 
kommt nicht umhin, die recht kom¬ 
plexen Befehle auswendig zu ler¬ 
nen. Erleichternd dabei ist, daß 
GNUplot Abkürzungen erlaubt. 
Sobald der Befehl eindeutig ist 
(meist nach drei Buchstaben), wird 
er akzeptiert. Des weiteren steht 
eine umfangreiche online-Hilfe zur 
Verfügung. Wer LaTeX besitzt, 
kann sich das 51 Seiten starke 
Handbuch ausdrucken lassen. 

GNUplot ist in der Lage, 
mehrspaltige ASCII-Daten-Llsten 
auszuwerten. Dazu müssen Sie 
allerdings vorgeben, wie mit den 
einzelnen Spalten verfahren wer¬ 
den soll. Es ist möglich, eine oder 
mehrere Dateien in einem Dia¬ 
gramm darzustellen. Die einzel¬ 
nen Punkte können durch ver¬ 
schiedene Symbole dargestellt, 
durch Geraden oder Splines ver¬ 
bunden sowie als Balkendiagram¬ 
me ausgegeben werden. Dabei 
haben Sie noch die Wahl zwi¬ 
schen verschiedenen Koordina¬ 
tensystemen. 

GNUplot 
für jede 
Plattform 


Mit Hilfe des gleichen Befehls 
ist es auch möglich, beliebige 
komplexe zwei- und dreidimen¬ 
sionale Formelausdrücke zu 
zeichnen. Hierbei gilt die auch in 
Basic oder Fortran übliche Syn¬ 
tax. Außer den üblichen Funktio¬ 
nen sind verschiedene Bessel- 
funktionen, einige komplexe 
Funktionen sowie die Gamma¬ 
funktion fest implementiert. Über 
verschiedene Parameter kann 
das Aussehen der Ausgabe den 
eigenen Bedürfnissen angepaßt 
werden. Da die Parameter meist 
nur Relativwerte enthalten, ist ein 
optimales Bild erst nach längerem 
Probieren erhältlich. Da vor allem 
die Ausgabe von Formelaus¬ 


drücken sehr rechenaufwendig 
Ist, kann es, besonders auf klei¬ 
neren Amigas, schnell zu länge¬ 
ren Wartezeiten kommen. Außer¬ 
dem sollte genügend Grafikspei¬ 
cher vorhanden sein, da GNUplot 
versucht, einen Hires-Interlaced- 
Screen zu öffnen. 

Da GNUplot nicht aus der Ami- 
ga-Welt stammt, ist die Anzahl 
der Amiga-spezifischen Ausga¬ 
ben sehr beschränkt. So ist keine 
Ausgabemöglichkeit in das IFF- 
Format vorgesehen. Auch die 
Druckerausgabe beschränkt sich 
auf einige 24-Nadel-Drucker und 
Laserdrucker. Anscheinend konn¬ 
ten sich die Autoren nicht vorstel¬ 
len, daß man GNUplot auch 
außerhalb von Rechenzentren 
benutzen mochte. 

Ein Preview ist über das Termi¬ 
nal »AMIGA« möglich. Die Aus¬ 
gabe erfolgt dann auf einem Hl- 
res-Screen, in dem In den Work- 
bench-Preferences voreingestell¬ 
ten Overscan. Sie sollten sich al¬ 
lerdings nicht allzusehr von der 
Form der Ausgabe beeinflussen 
lassen, da sie sehr von dem ein¬ 
gestellten Terminal abhängt. 

Über den Befehl »set terminal« 
können Sie sich alle möglichen 
Ausgabetypen ansehen und sie 


auch einstellen. Hervorzuheben 
sind dabei vor allem die Ausgabe¬ 
terminals »latex«, »eepic«, »Post¬ 
Script« und »slatex«. Dabei er¬ 
folgt die Ausgabe in die mit »set- 
output« vordefinierte Datei im 
ASCII-Standard. Die Dateien las¬ 
sen sich dann mit den entspre¬ 
chenden Befehlen »input«, »spe¬ 
cial«, »epsfbox« in LaTeX-Doku¬ 


menten direkt weiterverarbeiten. 
Bei Nutzung der Ausgabe »latex« 
sollten Sie allerdings bigTeX mit 
entsprechend großem Speicher 
benutzen, da infolge der einge¬ 
schränkten Zahl an LaTeX-Bildbe- 
fehlen ein Speicher unter 5 MByte 
sehr schnell ausgeschöpft Ist. Das 
»eepic«-Format Ist da erheblich 
effektiver, bIgTeX sollte man aber 
trotzdem nutzen. Zur Verwendung 
des eepic-Formats sind zusätzlich 
zum Standard-TeX auch noch der 
epic.sty und der eepic.sty erfor¬ 
derlich. 

Dem GNUplot-Paket liegen ei¬ 
nige Demos bei. Diese können 
durch »gnuplot file.dem« gestar¬ 
tet werden. Ein solches Demo als 
Ausschnitt aus dem File »world. 
dem« ist im Bild als Screencopy 
dargestellt. Vor den für den Ami¬ 
ga erhältlichen kommerziellen 
Programmen zur Darstellung von 
Daten braucht sich GNUplot trotz 
seiner benutzerunfreundlichen 
Oberfläche nicht zu verstecken. 
Ein großer Vorteil liegt auch dar¬ 
in, daß Meßdaten ohne Aufwand 


unabhängig von deren Herkunft 
dargestellt werden können. Für 
Studenten ist das Programm 
interessant, da es mit dem 
auf Unix-Systemen verwendeten 
GNUplot nahezu identisch Ist. abc 

Preis: Shareware 

Anbieter: Petra üll, Laser-Druck-Service, 
Banater Straße 27,47178 Duisburg. 

Tel. (02 03) 4 79 16 07 


152 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




































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"Astronauten" mit Musikuntermalung), Techno 
Track II (Technomusik mit musiksynchronem 
Grafikpower), Gravenreuth (Bilder von seinem 
Grab), Manta Witze, Beverly Hills 90210 (Mit 
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Schauspieler), und mehr... 

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DM 


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Arbeitens im Hintergrund), Schwarzkopfkiller (Der 
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Saddam-Virus, repariert auch zerstörte Disks), 
BootX, VT-Schutz (Virus Tool - siehe Foto), Virus 
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ABackup 


Irgendwann ist's jedem mal passiert: Plötzlich ist 
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HARDWARE 


Thermodrucker: Fargo Primera 


Sublimation 




Technische Daten 


Nach Bedienelementen sucht 
man am Primera fast vergeblich. 
Einzig eine Power- und eine On- 
line-Taste stehen zur Verfügung. 
Bei Druckproblemen Informiert 
nur die blinkende Online-Anzeige. 
Auf der Rückseite des Druckers 


Mit dem «Photo Realistic Kit« erhält 
der Anwender ein besonderes Farb¬ 
band und einen zusätzlichen 
Druckertreiber. Dieser bringt dem Pri¬ 
mera Gassublimation bei. Eine Hard¬ 
ware-Umrüstung ist nicht erforderlich. 
Anwender, die bereits einen Primera 
besitzen, sollten sich allerdings ver¬ 
gewissern, daß Ihr Drucker mit der 
entsprechenden ROM-Version aus¬ 
gestattet ist. Welche Versionen in¬ 
stalliert ist, erfahren Sie beim 
Testausdruck. NormalenAreise wer¬ 
den Mischfarben durch Dithering er¬ 
zeugt, d.h. der Drucker bringt neben¬ 
einander verschiedenfarbige Punkte 
aufs Papier und die mangelnde Auf¬ 
lösung des menschlichen Auges er¬ 
zeugt daraus eine neue Farbe. Das 
Problem dabei liegt darin, daß sich 
das Auge nicht so leicht täuschen 
läßt und deshalb die einzelnen Punk¬ 
te stellenweise doch wahrnimmt. 
Außerdem sinkt die Auflösung des 
Druckers erheblich. Anders bei der 
Sublimation. Hier werden die Misch¬ 
farben durch das Mischen der ein¬ 
zelnen Grundfarben erzeugt. Dazu 
werden die einzelnen Farben 
schichtweise auf das Spezialpapier 
aufgebracht, aber noch nicht ge¬ 
trocknet. Wichtig ist dabei, daß sich 
Farbband und Papier nicht berühren. 
Bevor die Farben endgültig fixiert 
sind, vermischen sie sich. Der Vor¬ 
gang ist vergleichbar mit Wasserfar¬ 
ben. Auch hier kann ich auf dem Pa¬ 
pier durch Mischen neue Farben er¬ 
zeugen, solange die Farben noch 
nicht angetrocknet sind. Somit ist 
nun jeder Punkt exakt in der ge¬ 
wünschten Farbe, ohne daß die Auf¬ 
lösung des Druckers geringer wird. 
Problematisch dabei ist die geforder¬ 
te absolut exakte Positionierung. Der 
Primera unterstützt allerdings nicht 
die volle 24-Bit-Palette, sondern 
druckt 4096 Farben, was aber für die 
Masse der Bilder völlig ausreicht. 


befinden sich der Eingang des 
Netzteils, die parallele Schnittstel¬ 
le und einige DIP-Schalter. Einge¬ 
stellt werden können die Parame¬ 
ter für die Farbbandauswahl und 
der Ländercode. Im allgemeinen 
wird man hier nichts verändern, 
außer man druckt meist nur mit 
einer schwarzen Druckfolie. 

Das Druckmedium zeigt sich in 
einer ungewöhnlichen Form. Far¬ 
go arbeitet hier nicht mit Kasset¬ 
ten, sondern mit einem Farbband 
voller DIN-A4-Brelte. Dieses wird 
in eine Halterung eingelegt und 
gespannt. Für verschiedene Farb¬ 
bänder sollte man unbedingt 
mehrere Halterungen besitzen, 
da ein Wechsel mit nur einer Hai- 


Verdammt nah am Foto 


Fargo Primera: Thermotransfer- und Sublimationstechnik 
vereint - Druckqualität, die auch Verwöhnte begeistert 


Thermotransfer: Hier kann der Primera nicht voll überzeu¬ 
gen. Die Druckqualität liegt im Rahmen der Konkurrenz. 


Der »Fargo Primera« ist ein Thermotransferdrucker der 
gehobenen Preisklasse. Allerdings existiert für den Pri¬ 
mera eine optionale Erweiterung, die für Aufregung un¬ 
ter den Freunden der Farbausdrucke sorgt. Das »Photo 
Realistic Kit« ermöglicht in einer bislang unschlagbaren 
Preislage Ausdrucke, die fast an die Qualität eines Fo¬ 
tos herankommen, ohne lange Wartezeiten. 


Name: Fargo Primera 
Abmessungen HxBxL (cm): 
35,05x14,37x44,58(1) 

Gewicht (kg): 6,8 
Schnittstellen: parallel 
Papierformate: DIN A4 
Papierkapazität: 50 Blatt 
(200 optional) 

Schriften: 1 (Letter Gothic 12 Punkt) 
max. Auflösung: 203 x199 
Geschwindigkeit: ca. 3 Minuten 
(beide Verfahren) 

Preise _ 

Grundpreis: 1898 Mark 
Photo Realistic Kit: 399 Mark 
Druckkopfreinigungskit: 45 Mark 

3- Farbband 115 Drucke: 85 Mark 

4- Farbband 80 Drucke: 85 Mark 
Papier A4 lang 200 Blatt: 50 Mark 
Papier einseitig A4 200 Blatt: 

39 Mark 

Papier zweiseitig A4 200 Blatt; 

45 Mark 

Photo Refill A4 25 Blatt: 199 Mark 
T-Shirt Transfer A4 10 Blatt: 

45 Mark 

Transparentfolie A4 50 Blatt: 

75 Mark 

, i ; "7" Anbieter 

DTM Computersysteme, 
Dreiherrstein 6a, 

65207 Wiesbaden-Auringen, 

Tel.(0 61 27) 40 64, 

Fax (0 61 27) 6 62 76 
MacroSystemComputer, 
Friedrich-Ebert-Str. 85, 

58454 Witten, Tel.(0 23 02) 8 03 91, 
Fax (0 23 02) 8 08 84 


Thermotransfertechnik 


Bei der Thermotransfertechnik wird eine wachsartige Schicht des Farbbands auf 
das Papier übertragen. Die Farbe wird quasi vom Farbband abgerieben, d.h. es 
findet eine direkte Berührung zwischen Farbband und Papier statt. Um eine opti¬ 
male Qualität zu erreichen, ist allerdings Spezialpapier notwendig. 


von Robert Wäger 


D er Fargo Primera gehört zu 
einer neuen Klasse von 
Druckern. Einstellungen wer¬ 
den nicht mehr am Drucker direkt, 
sondern über die Druckertreiber 
vorgenommen. Ursprünglich war 
eine Unterstützung durch den 
Amiga nicht vorgesehen, aber man 
hat sich inzwischen eines 
Besseren besonnen. Wir haben 
den Drucker im Thermotransfer- 
und im Sublimationsmodus ge¬ 
testet. 

Allgemeines 

Der Fargo Primera benötigt 
wenig Platz auf dem Tisch, ist 
einfach zu handhaben und pro¬ 
blemlos zu bedienen. Was auffällt 
ist das externe Netzteil. An der 
Vorderseite des Geräts befindet 
sich der Papiereinzugsschacht 
für ca. 50 Blatt Spezialpapier. 
Darüber findet sich ein Ablage¬ 
fach, in dem bis zu 30 Blatt be¬ 
drucktes Papier im Face-Up-Ver- 
fahren abgelegt werden. 


154 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 























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l\niiga4000-30/120 DM2.499,- 

•120MB Harddisk »dMB RAM «MCABECOSO «Kick- 
itart/OS3.0 »AGA-Chipset 
4miga4000-40/120 DM3.999,- 

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itart/0S3.0 «AGA-Chipset 
Desktop-Dynamite Pack DM 150,- 

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Monitor 1085S DM 399,- 

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4000 on VGA/Multisync- Datumsfunktion für den Amigo 
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HD-Laufwerk für alle Amigas 
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High-Speed Schnittstellen bis 115 Kboud #2 bid irektionale 
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Treibersoftware für reale llSKbaud inclusive Portmanager 


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Somple-Qualitöt «Chinchkobel _ DM 99,- 


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Metallgehäuse,l*IN, 1*THRU, 3*0UT 

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Metallgehäuse,1*IN, 1*THRU 3*0UT 
Leitungstreiber, 700% Optokoppler 

Dos VECTOR MIDIplus 

incl. Sequenzersoftware "Mignon Jr." 


DM 79,- 
DM129,- 
DM 99,- 


RAM-BoanlA12004MB DM599,- 

•interne Erweiterung um 4MB 32bit Fost-RAM «inclusive 
Echtzeituhr und Dotum «moth. Co-Prozessor Option bis 50MHz 

Dos VECTOR-RAM Board 1MB A600i DM99,- 

•interne Erweiterung ouf 2MB Chip-RAM «inclusive 
Echtzeituhr und Datum 

Das VECTOR-RAM Board 2MB A500i DM229,- 
•intern mit Uhr/Datum «läuft mit 0,5/IMB Chip-RAM 
«incl. GARY-Adopter 

Das VECTOR-RAM Board 512KB A500i DM 59,- 

«intern mit Uhr/Datum «abschaltbar 

Das VECTOR-RAM Board 1MB A500+ DM 69,- 

«interne Erweiterung auf 2MB Chip-RAM 


CON 


8000 


KickStart-Umschaltunaen 


DM149,- 


Nützliches 


Der VECTOR Maus&Joystkk-Adapter 

•Mausport-Verdoppler •automatische UND manuelle 
Umschaltung DM 29,- 

Der VECTOR Multiport-Adapter 

•verdoppelt Maus- und Joyport gleichzeitig •auto¬ 
matische und monuelle Umschaltung •integriertes, 
abschaltbares Dauerfeuer DM 99,- 

Das VECTOR Trackdisplay 

•für A2000 •kann alle 4 Diskettenlaufwerke anzei- 

qen •Laufwerksnummer einstellbar DM 69,- 


Das VECTOR KickROM Spezial DM 39,- 

•2fach Umschaltung für 1.3/2.X •für A600A/600HD 
Das VECTOR KickROMSpezial plus DM 45,- 
•2fach Umschaltung für 1.2/1.V2.X •für A500/A500+ 
•per Schalter oder zusätzlich per Tastendruck schaltbar 

Das VECTOR KickROM2 DM29,- 

•2fach Umschaltung für 1.2/1.3/2.X •für A500/A2000 

Das VECTOR KickROMS DM39,- 

•3fach Umschaltung für 1.2/1.3/2.X ^für A500/A2000 


für Amiga2000/3000 und 4000 •Standard- 
Rigid-Disk Block •optionale 8MB RAM-Erweiterung •modernste Gate- 
Array Technologie •externer SCSI-Anschluß •in die Hardware integrierter 
Treiber für Kodak FotoCDs und CDTV/A570/CD32 Software •incl. 
Software und deutschem Manual 

Der VECTOR FalconSOOO Controller solo DM 249,- 

(incl. Install-Software, Handbuch, SCSI-Kabel und FotoCD-Treiber) 

Die VECTOR FalconSOOO Filecard 120MB DM 649,- 

(andere Festplattengrößen und RAM-Bestückung ouf Anfrage) 

Der VECTOR FalconSOOO Controller 

mit CD ROM-Drive (Toshiba, Sony, NEC usw.) ab DM 999,- 


HordDisk A500/A500+extern 


Ki(kstart-ROMV1.3/1.2 
Kickstart-ROM V2.04/2.05 


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«externer AT-Bus Controller für A500/500+ «Optionoie 8MB RAM- 
Erweiterung « Horddisk/RAM abschaltbar 

Controller A500 extern solo DM 199,- 

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HARDWARE 


terung unweigerlich zum Verknit¬ 
tern der Folie führen würde, was 
auf einem späteren Ausdruck zu 
sehen ist. Der Primera ist als rei¬ 
ner Grafikdrucker gedacht. Dies 
beweist auch die magere Aus¬ 
stattung mit nur einer Standard¬ 
schrift. Auch die optional erhältli¬ 
chen schwarzen Farbbänder sind 
in erster Linie für den Ausdruck 
von Graustufengrafiken gedacht. 

Beim Kauf des Primera müs¬ 
sen Sie unbedingt darauf achten, 
auch den Treiber für den Amiga 
zu erhalten. Der Standardtreiber 
besteht aus zwei Teilen: Einmal 
dem Druckertreiber selbst und 
zum zweiten einem Steuerungs¬ 
programm, das einen Teil der 
Funktionen übernimmt, die im 
Normalfall von DIP-Schaltern vor¬ 
genommen werden. Dieses Pro¬ 
gramm ist als Commodity ausge¬ 
legt und findet in der »WBStart- 
up«-Schublade seinen Platz. Die 
Installation erfolgt problemlos 
über ein einfaches Skript. Wichtig 
ist es, die »ReadMe«-Dateien zu 
lesen, da hier wichtige Informatio¬ 
nen für die korrekten Einstellun¬ 
gen enthalten sind. Im englischen 
Handbuch wird der Amiga nicht 


druck verwenden wollen, ist die 
Anschaffung eines Schwarzfarb¬ 
bands unerläßlich. Das Hauptan¬ 
wendungsgebiet wird jedoch im 
Ausdruck von Grafiken liegen. 
Hier erzielt der Primera keine so 
guten Ergebnisse, wie man sie in 
der Preisklasse von knapp 2000 
Mark erwarten würde. Die Aus¬ 
drucke entsprechen z.B. dem 
»Star SJ-144«, der aber wesent¬ 
lich preisgünstiger ist. Für den 
Ausdruck wird Thermotransferpa- 
pier oder -Folien benötigt. Die 
maximale Auflösung liegt bei 203 
X 199 Punkten, was für das Dithe- 
ring sehr wenig ist. Der Preis für 
einen Ausdruck liegt bei ca. 1,30 
Mark. Diesen Preis kann man 
durch geschickte Planung aller¬ 
dings verringern. 
Sublimationsverfahren 
Das »Photo Realistic Kit« be¬ 
steht aus einer speziellen 
Druckerfolie und einem neuen 
Treiber. Dieser Treiber wird mit 
einem Skript auf der Workbench 
installiert und ersetzt den Stan- 
dard-Primera-Treiber. Weitere 
Vorarbeiten sind nicht notwendig. 
Für die Druckerfolie wird ein extra 
Folienhalter mitgeliefert. Dadurch 



StudioDS: Die Version wurde speziell auf die Sublimations¬ 
technik abgestimmt und unterstützt viele Bildformate 


erwähnt. Der Anschluß des 
Druckers erfolgt ganz normal 
über die parallele Schnittstelle, 
eine optionale serielle Verbin¬ 
dung ist nicht erhältlich. 
Thermotransferverfahren 
Standardmäßig ist der Primera 
ein Thermotransferdrucker. Es 
sind verschiedene Farbbänder 
dafür erhältlich. Die besten Er¬ 
gebnisse erreicht man im Grafik¬ 
druck mit dem 4-Farben-Band. 
Der Einbau eines neuen Bandes 
ist völlig problemlos. Wenn Sie 
den Primera auch für den Text¬ 


Amiga-Treiber 


Die beiden Amiga-Anbieter des Pri¬ 
mera unterstützen den Ausdruck di¬ 
rekt. DTM liefert einen »Hook« der 
Bildbearbeitungssoftware »Image- 
FX«, die 24-Bit-Bilder vor dem Aus¬ 
druck auf die 4096-Farben-Palette 
des Primera optimiert. Sie bietet da¬ 
zu ein Bündle bestehend aus dem 
Primera und ImageFX für den Son¬ 
derpreis von 1998 Mark an. Macro- 
System liefert eine spezielle Version 
des Druckprogramms »Studio«, die 
ebenfalls die besonderen Fähigkei¬ 
ten des Primera unterstützt. 


Kosten sparen 


Die Druckkosten beim Primera sind 
für Amiga-Verhältnisse sehr hoch. 
Viele Probedrucke gehen da ganz 
schön ins Geld. Kosten sparen und 
vorher planen heißt deshalb die De¬ 
vise. Der Primera verwendet immer 
gleichviel Farbband, egal ob Sie nur 
eine kleine Grafik oder ein volles 
DIN-A4-Blatt ausdrucken. Druckt 
man kleinere Grafiken, so sollte man 
versuchen, vorher mehrere auf ein 
Blatt zu bringen. Dies geschieht am 
besten in einem 24-Bit-Zeichen- 
Programm, wie »TV-Paint« oder ei¬ 
nem Druckverwaltungsprogramm. 
Probedrucke davon kann man dann 
auf einem anderen Drucker oder auf 
dem Primera in Thermotransfertech- 
nik anfertigen. Eine weitere Möglich¬ 
keit, die allerdings etwas fraglich ist, 
besteht im Zurückdrehen der ca. 
300 m langen Farbbandrolle. Dabei 
muß unbedingt darauf geachtet wer¬ 
den, daß diese nicht verknittert, da 
solche Stellen im Bild als Fehlerstel¬ 
len zu sehen sind. 


Ausdrucke kommen auf ca. 16 
Mark pro DIN-A4-Blatt. Beim 
Nachfüllsatz sinken sie dann auf 
ca. acht Mark pro Ausdruck. Ein 
Preisvergleich zwischen verschie¬ 
denen Anbietern ist hier ratsam. 

Fazit: In der Praxis eignet sich 
der Primera nicht als Alltags¬ 
drucker. Er ist ein Spezialist und 
will auch so behandelt werden. 
Für den Einsatz im Büro ist er we¬ 
der geplant noch verwendbar. 
Das Einsatzgebiet liegt einzig und 
allein in der Ausgabe von Grafi¬ 
ken und DTP-Projekten. Kleinere 
Probleme hatten wir beim Papier¬ 
einzug. Normalpapier kann nicht 
verarbeitet werden. Der Primera 
setzt neue Qualitätsmaßstäbe 
beim Ausdruck von Grafiken in 
Sublimationstechnik. Als Ther¬ 
motransferdrucker ist er nur 
Durchschnitt und etwas zu teuer. 
Allerdings spricht kaum etwas ge¬ 
gen eine spätere Aufrüstung. ■ 



ImageFX: Das 24-Bit-Bild wurde mit dem ImageFX-Hook auf 
die Palette des Primera gewandelt und dann ausgedruckt 


ist ein einfacher Wechsel zwi¬ 
schen Sublimations- und Ther- 
motransferausdruck möglich. 

Unsere ersten Probeausdrucke 
führten wir mit den Zeichenpro¬ 
grammen »DPaint« und »Brlllian- 
ce« durch. Die Ergebnisse über¬ 
zeugten bereits. Allerdings zeich¬ 
nete sich Brilliance durch seine 
bessere Steuerfähigkeit aus. Nicht 
alle Programme eignen sich gleich 
gut für das Zusammenarbeiten mit 
der Sublimation. Wichtigste Vor¬ 
aussetzung ist, daß die Program¬ 
me nicht selbst dithern. Dies 
schränkt die Anwendungsebene 
des Geräts etwas ein. Insbesonde¬ 
re das weitverbreitete »ADPro« 
kann noch nicht zum Ausdruck 
herangezogen werden. Allerdings 
arbeitet die Firma ASDG bereits an 
einem Saver-Modul, das die Fähig¬ 
keiten des Primera voll unterstützt. 

Die Sublimationstechnik hat al¬ 
lerdings ihren Preis: Die ersten 25 


Amiga-test 


«Jekr^töf- 


Fargo Primera 

10,9 

von 12 

GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 

Preis/Leistung 

□□□□□□ 


□□□□□■ 

Bedienung 

□□□□□■ 

Verarbeitung 

□□□□□■ 

Leistung 

□□□□□□ 

POSITIV: Hohe Druckqualität: einfa¬ 
che Bedienung; platzsparend. 
NEGATIV: Druckkosten relativ hoch; 
englische Dokumentation; wenig 
Kontrollmöglichkeiten. 


156 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




































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MUGA4000-30-4- OMB 2029 
AMIG A 4000-3 0-4- 261MB 2499 
AMIGA200(mCK22} 569 
CD*^ CQNSOLE ^-4GAMES 649 


MONITORE 


1084S 
1085ST 
1942 BI-SYNC 
AKF 50 1200/4000 


399 

399 

769 

789 


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VlAB S-VHS 

569 

VLAB S-VHS PAR 

589 

VLAB MOTION 

1798 

SIRIUS-GENLOCK 

1399 

DIGI-GEN II 

1499 

BROLOCK 

499 

BROLOCKPRO. 

669 

PHÖNIX 3000 

3795 


FESTPLATTEN 


AT 3,5 261 MB 

AT 3,5 343 MB 


519 

609 


WECHSELPLATTEN 


SYQUEST 105 MB SCSI 569 

SYQUEST 105MBAT 519 

MEDIUM 105 MB 129 


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Farbkorrektur, Spiegeln etc. 

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HARDWARE 






von Robert Wäger 

D er BJC-600 ist schon einige 
Zeit auf dem Markt, aber nun 
ist auch der passende Druk- 
kertreiber für den Amiga gefolgt. 
Dies war für uns Anlaß, das 
Gerät kompromißlos zu testen. 

Der Tintenstrahler von Canon 
arbeitet nach dem »Bubble-Jet«- 
Prinzip. Jeder der vier getrennt 
austauschbaren Farbpatronen 
beliefert einen der vier, mit je 64 
Düsen ausgestatteten. Druckköp¬ 
fe. Um möglichst hohe Geschwin¬ 
digkeiten zu erreichen, wird Im bi¬ 
direktionalen Verfahren gedruckt, 
damit erreicht der BJC-600 zwi¬ 
schen 170 und 240 Zeichen in 
der Sekunde beim Ausdruck von 
Texten. 

Der Drucker ist von seinem 
Äußeren sehr kompakt und benö¬ 
tigt wenig Stellfläche. Das Papier 
wird von der Rückseite eingezo¬ 
gen und vorne wieder abgelegt. 
Leider machen die ausziehbaren 
Fächer nicht den stabilsten Ein¬ 
druck. Der Einbau der Patronen 
Ist einfach und gut im deutschen 
Handbuch beschrieben. Gleiches 
gilt für die Tests und Justierpro¬ 
ben, die vor der Inbetriebnahme 
durchgeführt werden sollten. 

Gesteuert wird der BJC-600 
über sehr gut erreichbare Druck¬ 
tasten. Auch die DIP-Schalter 
sind ohne Verrenkung zugänglich. 
Neben den Canon-Einstellungen 
lassen sich auch Emulationen als 
«IBM Proprinter« und ein »Epson 
LQ«-Modus einstellen. 


Technische Daten 


Name: Canon BJC-600 
Abmessungen B x H x T (mm): 
410 X 253 X 184 
Gewicht: ca. 4,5 kg 
Papiereinzug: vollautomatisch 
(100 Blatt), manuell 
Treiber: Canon-Studio 
mit eigenem Treiber 
Emulationen: IBM Proprinter XE24: 
Epson LQ 

Schnittstelle: Parallel 
Papiergröße: A4, B5, 
Briefumschläge 
Papierarten: Normalpapier, 
beschichtetes Papier, Umschläge 
Schriften: 6 

max. Auflösung: 360 x 360 dpi 
Pufferspeicher: 60 KByte 

GeschwihdmbB J :-V 

Testbrief:(Grauert mit BT-lil) 5Ös 
Testgrafik:(Studio VI.15) 45s 
Preise 

Listenpreis: 1600 Mark 
Straßenpreis: ca. 1200 Mark 
Tinte: schwarz: 21,85 Mark 
je Farbe: 26,45 Mark 
Der Amiga-Treiber kann über die 
Canon-Hotline, Tel.(02131) 95 70 40, 
zum Preis von 25 Mark angefordert 
werden. 

Die Hotline-Beratung ist kostenlos. 



Ein Farbdrucker, der Grafiken in sehr guter Qualität 
druckt und gleichzeitig für die tägliche Büroarbeit taugt? 
Gibt's nicht, sagen Sie! Probieren Sie es doch einmal 
mit dem Tintenstrahldrucker »BJC- 600 « von Canon. 



Druckprobe: Der Grafikausdruck zeigt eine gute Farbvertei¬ 
lung. Die Schriften zeigen die Flexibilität des Druckers. 


Amiga-Treiber 


Als Druckertreiber wird eine Light- 
Version vom Druckprogramm »Stu¬ 
dio« mitgeliefert. Der Druckertreiber 
arbeitet mit allen Standardprogram¬ 
men einwandfrei zusammen, zu¬ 
sätzlich können Grafiken über das 
Programm direkt vorbereitet und 
ausgegeben werden. 


Normalpapier bereits gute Ergeb¬ 
nisse erzielt. Für hochwertige 
Grafikausdrucke sollte man sich 
allerdings Spezialpapier leisten. 

Besonders angenehm fällt 
auch das Druckgeräusch auf, 
nämlich fast nicht 

Der Canon BJC-600 erweist 
sich gerade am Amiga als ein 
Gerät, das einen sehr breiten Be¬ 
reich abdeckt. Die Grafikfähigkei¬ 
ten auch bei DTP-Anwendungen 
werden so gut unterstützt. ■ 


Schriftprobe Canon BJC-600 
Courier Prestige 
ScJUpt Orator Sans Serif 



Canon BJC-600: Alleskönner 
mit vielen Fähigkeiten für zu 
Hause und im Büro 




Der BJC-600 gehört zu einer speziel¬ 
len Art von Tintenstrahldruckem: Beim 
Bubble-Jet-Verfahren wird die Tinte in 
den Düsen zum Sieden gebracht und 
durch Dampfdruck aufs Papier ausge¬ 
stoßen. Canon venvendet umwelt¬ 
freundliche Tinten, die bis zu lOOmal 
schneller trocknen als herkömmliche 
Arten. Die Tinten basieren auf Wasser 
und Alkohol und sind somit ungiftig 
und problemlos zu entsorgen. 


Hanäbächer 


Normalerweise bieten Handbücher 
immer Anlaß zur Kritik. Nicht so 
beim BJC-600: Neben der sehr gu¬ 
ten Bedienungsanleitung liegen 
noch eine Broschüre »Erste Schrit¬ 
te« und ein »Leitfaden für den Farb¬ 
druck« bei. Ersteres eignet sich ins¬ 
besondere für Anfänger im Umgang 
mit Druckern. Der Leitfaden ist für 
alle Anwender interessant, da er, sy- 
stemübergrelfend, gute Anregungen 
und Tips für den Ausdruck von Farb¬ 
grafiken beschreibt. 

Im täglichen Betrieb erwies 
sich der Drucker als sehr zuver¬ 
lässig. Die Schriftproben reichen 
zwar nicht an die eines Laser¬ 
druckers heran, aber dafür kön¬ 
nen problemlos farbige Texte er¬ 
zeugt werden. Die Auflösung von 
360 X 360 dpi reicht auch für Bü¬ 
roanwendungen. 

Beim Grafikdruck waren einige 
Versuche notwendig, um das op¬ 
timalste Ergebnis zu erhalten, al¬ 
lerdings Ist dies auch nicht weiter 
schwierig, da der Canon auch mit 


Amiga-test 




Canon BJC-600 


10,7 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Verarbeitung 


Leistung 


□□□□□□ 
□□□□□□ 
□□□□□□ 
□□□□□ 
□□□□□ 


FAZIT: Der Tintenstrahldrucker Ca¬ 
non BJC-600 eignet sich sehr gut als 
Allrounder am Amiga. Sowohl im 
Textdruck als auch bei Grafiken er¬ 
reicht er mit dem Amigatreiber sehr 
gute Qualitäten. 

POSITIV: Patronen einzeln aus¬ 
tauschbar; kein Spezialpapier not¬ 
wendig: sehr leise; schnell; umwelt¬ 
freundliche Tinte; sehr gute Hand¬ 
bücher. 

NEGATIV: Papierablagen etwas 
wackelig; Grafikeinstellungen nicht 
optimal. 


Hersteller: Canon Deutschland GmbH 
Hellersbergstr. 2-4, 

41460 Neuss, 

Anbieter: Fachhandel 


158 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 















































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HARDWARE 


LED‘Seitendrucker: Panasonic KX-P4400 



Viele Anwender stört der 
Platzbedarf von Seiten¬ 
druckern. Panasonic lie¬ 
fert mit dem »KX-P4400« 
das passende Gerät für 
den kleinen Schreibtisch. 
Ob die Leistungsfähigkeit 
leidet, zeigt dieser Test. 

von Robert Wäger 

D ieses Gerät basiert auf einer 
neuen Idee, die es zu einem 
idealen Arbeitsplatzdrucker 
macht. Der KX-P4400 wurde, von 
den normalen Abmessungen ei¬ 
nes Druckers ausgehend, einfach 
um 90 Grad gedreht und steht 
nun aufrecht, z.B. neben dem Mo¬ 
nitor, auf dem Schreibtisch. Durch 
seine Breite von nur knapp 13 cm 
bei geschlossenem Papiereinzug 
und seinem geringen Gewicht von 
6,3 kg ist er leicht unterzubringen. 


Technische Daten 


Name: Panasonic KX-P4400 
Abmess. In cm (B x H x T): 
12,7x29,7x38,1 
Gewicht (kg): 6,3 
Druckmethode: LED 
Treiber: HP_LaserJet 
Schnittstellen: Parallel 
Max. Auflösung: 300 dpi 
Emulationen: HP Laser Jet II P 
Speicher: 1 MByte 
Statusanzeige: LCD 
Bedienfeld: Folien-, Tipptasten 
Druckmedien: (1) P,F,E 
Papierkapazität: 100 Blatt 
Schriftarten: 2 
Fontkarten: Nein 
Seitenzahl je Tonereinheit: 1600 
Speichererweiterung: 
max. 4 MByte 

Geräuschentwicklung: 70 dB(A) 
Optionales Zubehör: ser. Schnittst. 

Geschwindigkeit 
Seiten pro Minute: 4 
Erste Seite Text: 24s 
Erste Seite Grafik : 75s 

Preise 

Listenpreis: 1248 Mark 
Straßenpreis ca.: 950 Mark 
Toner Kit: 1600 Seiten 38 Mark 
Bildtrommel: 6000 Seiten 238 Mark 
Speichererweiterung: 

1 MByte: 348 Mark 

2 MByte: 598 Mark 
4 MByte: 898 Mark 

(1) P=Papier, U=Umschläge. E=Etiketten. 
F=Folien 



Panasonic KX-P4400: kom¬ 
pakt und stark, ein ideales 
Gerät für das kleine Büro 


Der Papiereinzug ist auf der 
rechten Seite angebracht. Bei Be¬ 
darf wird er einfach aufgeklappt 
und kann bis zu 100 Blatt schräg 
von der Seite zuführen. Die Aus¬ 
gabe der Druckmedien erfolgt auf 
der Oberseite des Geräts in eine 
ausklappbare Halterung. Die An¬ 
schlüsse für Strom und Daten 
sind ebenfalls an der rechten Sei¬ 
te des Gerätes. Durch diesen 
Aufbau ist die linke Seite glatt ge¬ 
schlossen und der Drucker kann 
so extrem platzsparend positio¬ 
niert werden. 

Bildtrommel-Einheit und Toner¬ 
patrone sind komplett getrennt im 
Gerät untergebracht und können 
somit auch unabhängig getauscht 


werden. Der Toner reicht für maxi¬ 
mal 1600 Seiten, die Bildtrommel 
ist für ca. 6000 Seiten ausgelegt. 

Der Netzschalter sitzt gut er¬ 
reichbar unter dem Papiereinzug. 
Das Bedienfeld dieses ultrakom- 
pakten Druckers befindet sich an 
der Vorderseite und besteht aus 
LC Display, Folien- und Tipptasten. 

Der KX-P 4400 hat eine Druck¬ 
leistung von vier Seiten in der Mi¬ 
nute und benötigt ca. 24 Sekun¬ 
den für die erste Seite. Die maxi¬ 
male Auflösung beträgt, wie bei 
dieser Art von Druckern üblich, 
300 dpi. Leider hat der KX-P4400 
außer der Schriftart »Courier« nur 
noch »Century« fest eingebaut, 
Fontkarten gibt's nicht. 


Das Druckbild ist durchweg 
gut: Schrift und Grafik werden 
sauber ausgedruckt. Mit einem 
Pufferspeicher von 1 MByte kön¬ 
nen auch ganzseitige Grafiken 
ausgegeben werden, wenn diese 


Seitendrucker 


Geräte wie der Panasonic KX- 
P4400 werden als Seitendrucker be¬ 
zeichnet. Der Begriff rührt daher, 
daß diese Drucker immer ein DIN- 
A4-Blatt ausgeben, egal wieviel dar¬ 
auf steht. Dies kann natürlich erhöh¬ 
te Papierkosten verursachen. Des¬ 
halb ist es sinnvoll, vorher bereits zu 
überlegen, ob man nicht mehrere 
Texte oder Grafiken auf einem Blatt 
zusammenfügt. 



Gewohnte Qualität: Wie in diesem Marktsegment üblich, 
setzt der KX-P4400 Farbgrafiken gut in Grauwerten um 


Schriftprobe Panasonic KX-P4400 
Courier 10 Courier 15 Century 20 


Lärmschutz 


Computer, Monitore, Drucker, Tele¬ 
fon und Fax - der Anwender ist 
ständig von einem nervenden Ge¬ 
räuschpegel umgeben. Der Panaso¬ 
nic ist, wie viele seiner Kollegen, 
aus diesem Grund mit einem Spar¬ 
modus ausgestattet, der ihn nach 
einstellbarer Zeit in einen ström- und 
nervensparenden Modus versetzt. 


nicht zu umfangreich sind. Die 
Emulation des KX-P4400 ent¬ 
spricht dem »HP LaserJet IIP«, 
weshalb ein Betrieb am Amiga 
problemlos möglich ist. 

Bedingt durch die Papier¬ 
führung im Drucker können aller¬ 
dings keine dickeren Papiersorten 
verarbeitet werden. Der Hersteller 
empfiehlt hier Sorten zwischen 60 
und120g/m2. ■ 


Amiga-test 



Panasonic KX-P4400 


10,1 

von 12 


GESAMT- 

URTEIL 

AUSGABE 03/94 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Verarbeitung 


Leistung 


□□□□ 
□□□□ 
□□□□□□ 
□□□□□□ 
□□□□□ 


FAZIT: Der Panasonic KX-P4400 
macht seine Pluspunkte durch seine 
Kompaktheit sowie dem standard¬ 
mäßigen Speicher von 1 MByte. Das 
Gerät ist sicherlich eine gute Idee für 
alle, die den Vorteil eines LED-Druk- 
kers auf geringstem Raum nutzen 
wollen. 

POSITIV: Platzsparende Bauweise: 
schneller Ausdruck; sauberes Druck¬ 
bild: günstiger Preis; leise. 

NEGATIV: Standardspeicher zu 
klein: wenig eingebaute Schriften. 


Straßenpreis: ca. 950 Mark 
Hersteller: Panasonic Business 
Systems, Winsbergring 15, 
22525 Hamburg 
Anbieter: Fachhandel 


160 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 



















































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Internes Laufwerk für AA//GA 2000 119,- 

Internes Laufwerk für AA//GA 3000 199,- 

Extemes Laufwerk für alle AM/GA 129,- 

Externes Laufwerk für alle AA//GA 1.6 MB 199,- 

Fragen Sie auch nach unseren AT-Laufwerken 


Ram-Karten/Ram-Boxen 


512kb intern Amiga 500, Uhr 49,- 

1 MB intern Amiga 500+ oder 600 ab 79,- 

2 MB intern Amiga 500 und 500+ ab 249,- 

2 MB extern Amiga 500/500+/1000 ab 299,- 

2 MB extern Amiga 2000, Filecard 249,- 

2 MB ChipRani A500/A500+/A2000 329,- 

4 MB intern für A3000 oder A4000 ab 299,- 


AMIGA - Videosysteme 


V-LAB, S-VHS für AMIGA 2000-4000 548,- 

Picasso II Graphikkarte, 1 MB 598,- 

Retina Graphikkarte bis 80 Hz 598,- 

Genlocks, für alle Amiga Pal o. Y/C ab 348,- 
Flickerfixer, für A500/500+/2000 298,- 

Merlin, 4MB Graphikkarte 838,- 

Wir haben fast alle Vidcosoftware. Bitte anfragen. 


Festplatten für A600/1200 


AMIGA CD-ROM 


Toshiba 3401 intern 798,- 

Software CDX 98,- 

Mitsumi CD-ROM Laufwerk A2000/ A3000/ A4000 
mit Controller, Treibersoftware + Photoworx-Software 
komplett 748,- 

Aufpreis für Double-Speed 100,- 


c« 


Wir sind authorisierter 
Commodore 
Systemfachhändler 


Wir sind Mitglied ini 
Bundesverband der seriösen 
Hard- und 

Soflwareunternehmen e.VG 



BHS 


CD - ROM Titel 


Amiga CD Saar 1-630 + Amok 1-97 
Amiga CDPD CFish 1-660 
Amiga Giga PD V2.1 
Amiga CD Lemmings 
Amiga CD Zool 
Amiga CD James Pond 2 


Farbmonitore 


36 cm (14") Commodore 1084S D2, Stereo 398, 
36 cm (14") Commodore 1940, Multi, Stereo 598, 
36 cm (14") Commodore 1942, Multi, Stereo 798, 
36 cm (14") Mit.subi.shi EUM 1491, F-Bas 1398, 
43 cm (17") Philips, 0.26, 1280 x 1024 2298, 

43 cm (17") Eizo F550i, 0.28, 1280 x 1024 2498, 

51cm (20") Mehrfreqiienzmonitor Alphascan 2598. 


Filecards für A2000 


AMIGA COMPUTER 


AMIGA 4000/30, der Nachfolger des 
A3000 mit AA-Chipset und 4 MB RAM ab 1999,- 
AMIGA 4000/30, 4 MB, 240 MB Platte 2499,- 

AMIGA 4000/40, 6 MB, 240 MB Platte 4099,- 

Commodore CD 32 , Konsole 649,- 

Andere Konfigurationen erhalten Sic auf Anfrage 


AMIGA - Ersatzteile 


Netzteile,30-200 Watt, Tastaturen usw. ab 89,- 
Amiga-Gehäusc, er .sieht aus wie neu ab 99,- 

Diverse lC's,852(), Garry, Denise usw. ab 49,- 
RomL3, 39,- | Rom 2.0 49,- 

Enbancerkit 2.x, original, komplett 188,- 

KicRstart-Umschaltplatine 49,- 

Farbbänder, für alle gängigen Drucker ab 5,- 


Drucker und Scanner 


54,- 

39,- 

120 ,- 

39,- 

79,- 

89,. 


Fujitsu, 24 Nadeln, DL 1100 Color 549,- 

Triumph Adler, Buisness Laser, robust 1999,- 

Handy Scanner, für A500-2000 + OCR Text 349,- 
Ep.son GT 6500, Farbscanner, 600 dpi 1899,- 

HP-Deskjet 510, s/w 599,- 

HP-Deskjet 500, color 749,- 

HP-De.skjet 550, color 1199,- 


AT-Karten /486er PC's 


Commodore, 386 SX - 25 MHz Karte 698,- 

Commodore, 286er Karte, 1 MB 398,- 

Zubehör,für Amiga AT-Systeme ab 99,- 

486er Big-Tower, 25 MHZ SX, 4 MB RAM. 
mit FD-Laufwerken, 102Ta.sten. 1 MB 
HiColor Graphikkartc, 170 MB HD 2229,- 

Erfragen Sie Ihr individuelles PC-System ! 


Festplatten für A500/500+ 


40 Megabyte 
85 Megabyte 
120 Megabyte 
210 Megabyte 
340 Megabyte 


15ms 

15m.s 

15ms 

15ms 

15ms 


Cache 

298,- 

40 MB 

19ms 

398,. 

210 MB 

15ms 

698,- 

40 MB 

19ms 

398,- 

210 MB 

15ms 

698,- 

Cache 

478,- 

80 MB 

19ms 

548,- 

240 MB 

15ms 

748,- 

80 MB 

19m.s 

548,- 

240 MB 

15ms 

748,- 

Cache 

748,- 

120 MB 

19ms 

598,- 

340 MB 

12m.s 

898,- 

120 MB 

19m.s 

598,- 

340 MB 

12ms 

898,- 

Cache 

848,- 

170 MB 

15ms 

648,- 

450 MB 

12ms 

1098,- 

170 MB 

15ms 

648,- 

450 MB 

12ms 

1098,- 

Cache 

1898,- 


als interne Steckkarte 




im externen Metallgehäu.se 



Passend für internen Einbau - einzeln getestet komplett installiert - sofort anschlußfertig - mit pa.s.sendeni Autobootcontroller und RAM-Option bis 8 MB 


5405-1 










































































t tu tt tu t 


AMIGAOBERLAND. 


Video- 



Hioh-End Paket 

BESTEHEND AUS: 

Videorecorder Mitsubishi 
HSE-82 PC-VCR 

Monitor Mitsubishi EUM-1491A 
Amiga 4000/040/6/120 
SCALA 300MM 
Scala Echo EEIOO 
SCALA EX-MODUL PC-VCR 


LOW-END PAKET 

BESTEHEND AUS: 

Videorecorder Mitsubishi 
HSE-82 PC-VCR 

Monitor Mitsubishi EUM-1491A 
Amiga 1200/6/120 
SCALA 300MM 
Scala Echo EEIOO 
SCALA EX-MODUL PC-VCR 



Einführung in Morph Plus 
Cygnus ED 3.5 • Das Kompendium 
Einführung in Arexx 


9999,- 


7222,- 


ANIMATION 



IMAGEMASTER 8 ART DEP. PROF. (PAKET) 

0 

895 

ADORAGE 2.0 AGA 

D 

190 4m 

IMAGEMASTER PAL (ORIG.RENDERL.) 

D 

625 

^ ADORAGE LERNVIOEO 

D 

^9 4m 

Maxon CAD 2.0 Student 

D 

249 

Bay 


325 

Maxon CAD 2.0 

D 

445 4m 

^ Broaocast Titler 11 PAL 

D 

225 4m 

OBI Objekt Interface 

D 

179 

CALIGARI24 PAL 

D 

299 4m 

«4 Personal Paint 

D 

75^ 

CINEMORPH PAL 

D 

149 

Pixel 3D Professional 


379 

^ CLARISSA V 2.0 

D 

190 

PLANETARIUM 4.1 

D 

135 

^ CLARISSA Professional V 3.0 

D 

475 4« 

1 -^ Professional DRAW 3.0 


295 

CLARISSA LERNVIDEO 

D 

49 

N Reflections a Animator 2.0 Paket 

D 

375 

IMAGINE V 2.0 <!■ 2 BÜCHER 

D 

495 4m 

Reflections 2.x 

0 

279 

IMAGINE V 3.0 •!> 2 BÜCHER 

D 

795 ^ 

Repro Studio Universal 

D 

375 4« 

IMAGINE V 2.0 PC 

D 

795 

TV Paint 2.0 

D 

375 4« 

IMAGINE Buch/ Profi Workshop 2.0 

0 

69/89 

^ VERTEX 2.0 


205 4« 

IMAGINE CO 

0 

95 

^ Vista Professional 3.0 


149 4« 

Macro Effects 

D 

89 




Maxon Cinema4D 

D 

225 




Montage 24 

D 

695 





> Morph Plus D 325 

MORPHUSFÜRIMAGINE D 175 

Real 3D Classic 185 

Real 3D V 2.x 945 

Reflections Animator 2.0 D 125 

SCALA 500 Home Videotitler D 1454« 

SCALA 211 Multimedia d 3454« 

SCALA 300 Multimedia D 695 4« 

SCALA ECHO EEIOO D 425 

SCAU EX MOOULE AUF ANFRAGE 

ScENERY Animator 4.0 145 


BILDUNG 

Mensch Amiga D 85 

Orbit Amiga D 85 

SIGMath D 145 

TMA Englisch I Plus d 65 

TMa Englisch ll Plus V2.0 D 65 

TMA Europa Plus d 65 

TMA Französisch I Plus D 55 

TMA Französisch II Plus D 55 


BÜRO 

Maxon Twist Datenbank d 225 

Steuerfuchs 93 Professional d 79 

Steuerprofi 93 D 79 

Superbase Personal 4 D 215 

Superbase Professional 4 D 375 < 

TurboCalc V2.0 D 135 < 



Hermann Der 
User Mauspads 
3 MOTIVE JE 1 5.- 








VIDEO 

BroLock Professional Genlock 

BroLock Standart 

DCTV PAL 

DCTV PALS-VHS 

OigiGen II Genlock 

DVE-IOP 

ED Flicker Fixer 

ED FrameMachine 

ED FM-PRISM 24 

> ED FrameMachine & 

FM-Prism 24 
ED Framestore 
ED PAL Genlock 
ED Sirius-GenlockV2.0 
ED Videokonverter 
ED Y/C Genlock + RGB Splitter 
ED Y/C Spliher RGB/S-VHS 
GVP EGSLC-28/24-1MB 24 BIT GRAFIKK. 
GVP EGSLC-28/24-2MB 24 BIT GRAFIKK. 

► GVP EGS-110/24-4MB GRAFIKK. 
GD Video Director 

GVP G-LocK Genlock 
GVP Impact Vision 24-CT PAL 
Opalvision V 2.0 
PICASSO II 1MB/2MB 
inkl. TV Paint Junior 
PICCOLO 1MB/2MB 
Retina 24 BIT Grafikkarte 2/4MB 
Retina BLTZ3 1MB/4MB 
. Snapshot Mini videodigitizer 
24 Bit 

V-Ub S-VHSA2000/3000 

V-Lab PAR EXTERN FÜR Amiga 500/600 

V-LaB Motion 



D 648/749 
D 785/885 
D 625/785 
D 725/895 


GRAFIK 

ADP Tools Pro V2.0 379 

adpro Epson GT Treiber 290 

ADPro Pro Control 169 

ADPRO SCANJET II Treiber 345 

Art Department Pro Conv. pack i 35 

ART Dep. Profess, pal V 2.3 D 325 < 

Art Expression D 375 < 

Brilliance 285 4 

Deluxe Paint IV V 4.1 D 215 

DELUXE Paint IV AGA D 195 

DynaCAD V 2.04 945 

GVP Image F/X D 495 


MUSIK 

Audition 4 

^ Bars & Pipes Professional d 
^ BARS & Pipes Prof. V 2.0 
^ Deluxe Music Construction Set 
GVP DSS 0 

Mignon 2.0 JUNIOR D 

Mignon 2.0 inkl. Master Keybord Cont. d 
Paket Samplitude Prof, a Mignon 2.0 0 


295 < 
515 
525 
1875 


65 

495 i 
595 i 
1954 
195 
85 
375 
575 



JETZT ALLE FESTPLATTEN Mit Final CoPY I 

Yoi.i. 

COMP. TYP CONTROLLER QUANTUM FE8TPL. AMIGA 1200 

LPS127 



Amiga 500 


OKTAGON508 


265 


Amiga 2000 


GVP 11 

OKTAGON2008 


295 

265 


LPS170 
LPS 270 
LPS 340 
LPS 540 


445 

AUF Anfrage 
595 
675 

Auf Anfrage 


Amiga 4000 


Fastlane Z3 
0KTAG0N4008 


745 

265 


Quantum 160MB 675 
CONNER 80MB 4B5 
CONNER 120MB 555 
CONNER 250MB 745 
HD-INSTALLKIT 25 
AMIQUEST 279 


Samlituoe Junior 
Samlituoe Professional 
Sonix V 2.0 bookware 
► SUPER JAM V 1.1 
1^ Technosound Turbo 
P Technosound Turbo ll 
TECHNOSOUNO TURBO SAMPLING SOFTW. 
Toccata 16 BIT Soundkarte 


SPIELE 

I869A1200 
A 320 Airbus USA 
Alien Breed II 
^ ambermoon 
ANSTOSS/AGA 

A. T.A.C. 

B. A.T. II 

BAHEL ISUND II 

Bundesliga Manager Profess. V2.0 
BURNTIME 
CHAOS Engine 
Christmas Lammimgs 
Christoph Kolumbus 
Combat Air Patrol 
Die Siedler 
Dune ll 
► Elite ll 
Eishockey Manager 
Flashback 
Hexuma 

HiSTORY Line 1914-1918 
Indiana Jones IV Adventures 
JURASsic Park 
Kolumbus 
Legend ofvalour 
Lemmings 2 Tribes 
Lothar Matthäus 
Pinball Dreams a Fantasy 

SUPERFROG 

SURVIVAL 

SYDICATE 

The lost Vikings 

Tornado 

Turrican III 

WiNG Commander 

WEITERE SPIELE AUF ANFRAGE! 


SPRACHEN 

» AMOS PROFESSIONAL 



85 
95 
69 

95 ^ 
85 
95 
30 
95 
75 
85 
60 
49 

AUF Anfrage 
79 
95 
79 

75 ^ 

85 
65 
59 
95 
95 
69 

AUF Anfrage 
D 95 


75 

79 

79 

75 


AUF Anfrage 

D 79 


65 

85 

59 

89 






Hardware vom Feinsten, 
Kleinsten. 




Epson GT 6500 

1775 

LATTICE 6.5 

595 

+ ADPrO GT Treiber 

= 2075 

V-LAB MOTION 

1875 

+ Art Dep. Prof. 

= 2375 

BAY 

345 



BLIZZARD 1220/4 28MHZ TURBOMEM. 

479 

HP ScanJet Ilex 

2175 

DCTV-PAL 

325 

+ adpro ScanJet Treiber 

= 2445 




True Print/24 
► TURBO Print Prof. 
X-COPY Tools A500 


SPEICHER 

2MB ChipMEMORY für 
A500/2000 INKL. A6NUS 
1.8MB INTERN FÜR A500 
512KB A500 
A-4000 4MB Simm 
ACCESS 32 4MB - 

BLIZZARD 1220/4 28MHZ TURBOMEMORY 
SIM-MODUL FÜR GVP/NeXUS 2MB 
2MB FÜR MASOBOSHi SC201/MC702/0KTA60N Tagespreis 



WECHSELPL/\TTEN 
CD ROM &CDS 

ASIM CD-ROM-Treiber V2.0 + 1 CO 125 

Xetec CDx CD-ROM-Treiber f. Amiga + 1 CD's 125 
Photoworkx D 190 

Ext. Gehäuse für wechselplahen/CD-Rom 1 95 

SYQUEST WECHSELPLAHE 44/88MB (O.M.) D 575 

SYQUEST Wechselplatte 
i05MB(O.M.) D 575 < 

WECHSELPLAHEN Medium 105MB 125 

WECHSELPLAHEN MEDIUM 88MB 165 

Toshiba 3401B DoubleSpeed CD-ROM D 745 

Toshiba XM 4101 B Dubbelspeed (Photo)D 525 


Kauf Per Formel: 

Also, Artikel von "OASE Software" und "Stefan Ossowski's 
Schatztruhe* erhalten Sie bei uns wie folgt. Preis des Artikels aus 
DER jeweiligen ANZEIGE MULTIPLIZIEREN MIT 0,9. DAS IST DER PREIS, DEN 
WIR IHNEN berechnen! 


AMOS Professional Compiler 
AREXX 

CanDO V 2.5 PAL 
GFA Basic compiller 
GFA Basic Interpreter 
Kick Pascal V 2.1 
LAHICE C V 6.5 INKL. C++ 

M2 Amiga ModulaII V4.1 
Standardpaket 

M2 Amiga Erweiterungspaket 
» MAXON C++ Developer 
^ MAXON C++ 

^ MAXON C++ Light 
MAXON ASSEMBLER 
O.M.A.V 2.0 
Oberon v 3.0 


TEXT/DTP 

CygnusED Professional V 3.5 
EDGE 


65 

69 

245 

115 

189 

219 

595 

295 
248 
495 4 
3154 
1454 
125 
175 
328 


SupraRam 2000 2MB 
SupraRam 500RX 2MB BIS 8MB 


TURBOKARTEN 

Blizzard 1230Turbokarte 
DERRINGER 030/CPU-25/FPU-25/4MB 
Derringer 030/CPU-25/FPU-50/4MB 
DERRINGER 030/CPU-50/4MB 
DERRINGER 030/CPU-50/FPU-50/4MB 
DERRINGER 030/CPU-50/FPU-60/4MB 
DERRINGER 1250/030/50MHZ 
4MB/SCSI II 

GVP S-Il A1230/030EC-40MHZ/4MB 
GVP G-FORCE030-40/4MB/882/SCSI 
f GVP G-FORCE040-33/4MB/SCSI 
SUPRATurbo 28 A500/2000 
Speicher für GVP Turbokarten 4 MB 
WEITERE Turbokarten auf Anfrage 


295 

325 


479 

1295 

1595 

1695 

1895 

1995 

1695 
1245 
1495 
2395 * 
270 


ZUBEHÖR 

A 4000 Scandoubler Monitoradapter 
Big FatAgnus 
DlSKEHEN 2DD 
Epson GT 6500 Scanner 
GVP I/O Extender Ser/Par/MIDI 
HiRES Denise 
> HP ScanJet Ilex 
COLOR HANDSCANNER MUSTEK CG 6000 
INKL. Repro Studio Universal 
Handy Scanner 64 Grau 
HD-Laufwerk extern 
HD-Laufwerk intern 
Kickstart ROM i.3/2.0 
Kickstart Umschaltplatine t.3/2.0 
Kickstart/workbench 2.1 
MuLTiFACE Card III 
WORKBENCH 2.1 OHNE ROM 
Laufwerk 3 1/2 Zoll Extern 
CO-PROZESSOR 882-33MHZ FÜR A4000 
Papst Lüfter Regelbar 
400 DPI Maus 


D 295 

D 85 

JE 1,00 
D 1775 

D 335 

D 55 

D 2175^ 


675 

375 

285 

235 

39/59 

45 

155 

295 

95 

139 

199 

55 

55 


185 

AUF Anfrage 


TELEKOMMUNIKATION 

CNETBBSV3.0 325 

GVP PhonePak/fx 

ISDN Master D 

MagiCall D 

MultiFax-Pro D 

Multiterm-Pro D 

SUPRA GP FAX Software 
SupraFAXModem Plus d 

SupraFAXModem Plus inkl. Sorw. d 

Suprafaxmodem V32 bis d 

SupraFAXModem V32 bis inkl. Sorw. D 

^ TKR Speedstar 144 Modem 

MIT FAX - POSTZUGELASSEN D 

TrapFax D 195 

ZyxelU 1496 E Plus D 895 

Zyxel u 1496 e Plus mit Postzulassung d 1245 

ZyXVoice 85 



Double Speed 


Kodak Photo CD 
Tauglich! 


final Copy II Textver. 

D 

199 

Final Writer 

D 

349 

TypeSmith 

AUF Anfrage 

MaxonWORO 

D 

220 

PAGE STREAMV 2.21 

D 

475 

PAGESEHER 3 


165 

Pelican press 

D 

129 

Personal Write 

D 

59 

Professional Page V 4.1 


295 

Type Outline Schriften 1-4 


JE 89 


TOOLS 


Ami-Back 2.0 

D 

95 I 

AMI-BACK 2.0 a AMI BACK TOOLS PAKET 


185 \ 

Ami-Back Tools 

D 

115 ^ 

Crossoos 5.0/Cross PC 


89 

OIAVOLO Backup 

D 

95 

■1^ Directory Opus V. 4.11 

D 

109 4« 

GigaMem 

D 

149 

^ Hypercache PRO 


75 ^ 

MacroStudio für Morph Plus 

D 

95 

Macro Systems Studio 

D 

90 

MAXON MAGIC 

D 

69 4 « 

PLP PUTINEN LAYOUT 

D 

225 

Rap! Top! Cop! 

D 

85 

SIEGFRIED COPY 

D 

69 



ACHTUNG! DER ANSCHLUSS EINES MODEMS OHNE POSHUIASSUNG 
AN DAS ÖFFENTLICHE TELEFONNEH OER BRD IST VERBOTEN UND 
UNTER STRAFANDROHUNG GESTELLT! 


SYSTEME 

. "Der Amiga 1200" Video D 39 i 

AMIGA 1200 D 635 4 

Amiga 1200 inkl. 120MB Festpl. D 1195 

Amiga 1200 inkl. 160MB Festpl. d 1295 

AMIGA 4000/040/120MB-HD/6MB D 4195 

AMIGA 4000/EC030/80MB-HD/4MB D 2479 

► CD 32 D 645 < 

► Canon bubbel JET BJC 600 D 1295 < 

DESKTOP Dynamits D 145 

EPSON Stylus 800 D 695 

HP DeskJet 510 D 595 

HP DeskJet 550C D 1095 

HP LASERJET 4L 0 1395 

I0EKMF5017 MultiFlat (A4000) D 1999 

IDEKMF83I7 MultiFlat D 2195 

MONITOR 1942 Bi-SYNC D 795 

MONITOR AKF 501200/4000 D 845 


AMIGA IST EIN EINGETRAGENES WARENZEICHEN DER FIRMA 
COMMODORE Büromaschinen GmbH. Mit Erscheinen 
DIESER Liste verlieren alle vorhergehenden 
Preislisten ihre Gültigkeit ! 
Druckfehler, Irrtömer und Änderungen in preis. 
Lieferumfang und Technik Vorbehalten. 


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AmigaOberland Versendet: 
Lagerware noch am Tag der Bestellung (95%) 

• PER Post oder UPS - Nachnahme oder Vorkasse • plus 
DM 7,- POST /AB DM 12,- UPS (SORRY)l • KEINE LIEFERUNG 
INS Ausland • öffentliche Einrichtungen auf Rechnung • 
NUR Originalware. 



AmigaOberland 

In der Schneithohl 5 
61476 kronberg/taunus 
Tel: 06173 / 65001 
fax: 06173 / 63385 
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FESTPLATTEN 

GRUNDLAGEN 


von Achim Berndt Christian Karpf 

O hne sie gäbe es keine Work- 
bench, keine Datenbankpro¬ 
gramme, geschweige denn 
die zugehörigen Daten. Ohne sie 
müßten wir uns mit Unmengen 
von Lochkarten herumplagen, auf 
denen unsere Software verteilt 
wären. Die Rede ist von den 
Massenspeichern, und in diesem 
Fall speziell die Festplatten. Alle 
jedoch haben eins gemeinsam: 
Sie speichern die Bits und Bytes 
und liefern sie auf Wunsch wie¬ 
der an uns, besser an unseren 
Computer zurück. Auch klar, daß 
für die verschiedenen Anwen¬ 
dungsbereiche unterschiedliche 
Speichersysteme eingesetzt wer¬ 
den müssen. Beginnen wir je¬ 
doch mit der Entwicklung der 
Festplatten. 

Das erste Festplattenlaufwerk 
wurde 1956 von IBM vorgestellt 
und konnte bei einem Formfaktor 
von beachtlichen 24 Zoll, das 
sind rund 60 Zentimeter, immer¬ 
hin ganze 5 MByte Daten spei¬ 
chern. Der Name «Winchester« 
stammt vom 1973 vorgestellten 
Laufwerk 3340 mit 14 Zoll Durch¬ 
messer. Bereits hier wurde das 
Prinzip der startenden und lan¬ 
denden Köpfe verwendet, was ei¬ 
ne Erhöhung der Speicherkapa¬ 
zität zur Folge hatte. 1977 brach¬ 
te Shugart ein Laufwerk mit 14 
Zoll Plattendurchmesser und ei¬ 
ner Kapazität von 30 MByte auf 
den Markt. 

Danach ging die Entwicklung 
rasend voran, die Plattendurch¬ 
messer wurden Immer kleiner, die 
Verfahren zur Herstellung und 
Beschichtung der Speichermedi- 



Wo gehen die Daten hin? 


Festplatten 


Massenspeicher 
sind für alle 
Computer-Anwender 
ein wichtiges Thema. 
Ob für den 
Datenaustausch, 
zur Archivierung 
oder nur zum 
schlichten Speichern 
der Programme - 
für jeden Zweck 
findet sich ein 
passendes Medium. 


So finden Sie die richtige Festpiatte 


Bei der Anschaffung einer Festplatte sollten Sie ein Hauptaugenmerk auf die ge¬ 
botene Kapazität der Festplatte richten. Als Richtschnur gilt hier der Wert von 120 
MByte, der sich aus rund 80 MByte an Programmen, einigem Platz für Spiele und 
eventuell einer Partition für Emulatoren ergibt. 

Wer außer den gewöhnlichen Anwendungen wie Textverarbeitung, Dateiverwal¬ 
tung und ein bißchen Grafik auch noch DTP und Videobearbeitung macht, wird 
300 MByte als Untergrenze ansehen. Faustregel: Lieber eine Nummer zu groß! 
Neben der Kapazität ist auch die Zugriffszeit entscheidend. Sie sollte 20 Millise¬ 
kunden für ein schnelles System nicht überschreiten, kleinere Werte sind noch 
besser. Die Datentransferrate von und zur Festplatte ist vom jeweiligen Amiga 
und dem eingesetzten Prozessor abhängig und sie sollte jedoch im Bereich von 
500 KByte bis 1,2 MByte pro Sekunde liegen. 


en immer besser und feiner. 
Heutzutage ist man bei Glasplat¬ 
ten und Formfaktoren von 2 Zoll 
und kleiner angelangt. Die Kapa¬ 
zitäten erreichen bei SVz-Zoll- 
Platten den GByte-Bereich, bei 
5V4-Zoll-Platten sind mehrere 
GByte keine Seltenheit. Heute 
sind die Festplatten durch ständig 
voranschreitende Technologien 
immer preiswerter, kleiner und 


bieten dabei immer größere Spei¬ 
cherkapazitäten. 

Geblieben ist aber nach wie 
vor das Funktionsprinzip. Auf eine 
sich drehende, magnetisch be¬ 
schichteten Platte werden über 
sog. Köpfe die Daten geschrie¬ 
ben. Diese Köpfe gleiten in ex¬ 
trem niedrigem Abstand auf einem 
hauchdünnen Luftkissen über der 
sich drehenden Scheibe. Der ge¬ 


ringste Stoß oder Staubpartikel 
auf der Plattenoberfläche führen 
dadurch zu irreparablen Schä¬ 
den, der gefürchtete Vorgang 
heißt Head-Crash. Doch In der 
Praxis tritt dieser Fall nur selten 
ein. Eine luftdichte Kapselung so¬ 
wie eine sorgfältige Aufhängung 
der Plattenmechanik trägt ihren 
Teil zur Datensicherheit bei. 

Schnittstellen: Die Entschei¬ 
dung für die richtige Schnittstelle 
(Interface) der ven^/endeten Fest¬ 
platte spielt eine große Rolle: Die 
Performance, also die Gesamtlei¬ 
stung Ihres Amigas, hängt davon 
maßgeblich ab. 

Auf dem Markt gibt es vier weit 
verbreitete Schnittstellen: ST506, 
IDE, SCSI und ESDI. Im Amiga- 
Berelch hat sich SCSI und zuneh¬ 
mend auch AT/IDE durchgesetzt. 
Die schon betagte ST506/412- 
Schnittstelle - erkennbar durch 
zwei unterschiedliche breite Ka- 


SCSI oder AT/IDE? 


Heute sollte man bei einer Neuan¬ 
schaffung eigentlich nur SCSI- oder 
AT/IDE-Festplatten ins Auge fassen. 
SCSI als Schnittstelle sollte man dort 
einsetzen, wo nicht nur die Festplat¬ 
te, sondern auch die übrige Periphe¬ 
rie gesteuert werden soll. Die Kom¬ 
ponenten können dann auch ausge¬ 
tauscht werden, so daß sich ein SC- 
Sl-Scanner beispielsweise an meh¬ 
reren Systemen mit SCSI-Schnitt- 
stelle einsetzen läßt. Die Preise für 
SCSI-Platten liegen für 170 MByte 
bei rund 400 Mark, 250 MByte ko¬ 
sten ca. 600 Mark. Je nach Amiga- 
Konfiguration schaffen diese Lauf¬ 
werke Datentransferraten von 1 bis 2 
MByte pro Sekunde oder mehr. 
Wesentlich preiswerter geht es bei 
AT/IDE-Platten zu. Zwar liegen die 
Preise für die Laufwerke selbst in 
ähnlichen Größenordnungen wie bei 
den SCSI-Platten, doch das IDE-In- 
terface kostet etwas weniger. Die 
Datentransferraten liegen bei AT/IDE- 
Platten bei 500 KByte pro Sekunde. 


164 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 
















vergleichsweise teurere Lösung, 
wird aber hinsichtlich der Flexibi¬ 
lität und Erweiterbarkeit gerne im 
professionellen Bereich einge¬ 
setzt. SCSI als Schnittstelle hat 
sich auch beim Apple Macintosh, 
bei vielen UNIX-Rechnern und 
vermehrt auch bei PC-ATs durch¬ 
gesetzt. Eine Steigerung der gut¬ 
en Leistungen von SCSI bietet 
der neue SCSI-ll-Standard. Dabei 
bleiben alle Vorteile von SCSI er¬ 
halten, die Übertragungsraten 
konnten jedoch nochmals gestei¬ 
gert werden. ■ 


Autopark: (autoparking) Beim Ausschalten der Festplatte schweben die Schreib-/ 
Leseköpfe »irgendwo« dicht über der Plattenoberfläche. Durch Stöße können sie 
dann Kontakt mit der Platte bekommen, was den Verlust von Daten zur Folge hätte. 
Moderne Festplatten sind deshalb autoparkend, d.h. sie fahren die Köpfe nach dem 
Ausschalten an eine Stelle, an der sie keinen Schaden mehr anrichten können. 

Backup: Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Plattenhersteller kann es zu De¬ 
fekten kommen. Die Folge sind Datenverluste. Jeder Festplattenbesitzer sollte 
sich deshalb in regelmäßigen Abständen ein »Backup« (eine Sicherheitskopie) 
des Platteninhalts anfertigen. Dazu werden Backup-Programme benutzt. Im ein¬ 
fachsten Fall kann die Sicherung auf eine Reihe von Disketten erfolgen. Beque¬ 
mer ist jedoch ein Backup auf ein Bandlaufwerk (Streamer). 

Cache: Bezeichnet das kurzzeitige Zwischenspeichern von Daten zur Leistungs¬ 
erhöhung. 

Cartridge: Ursprünglich nur als Bezeichnung für eine Magnetbandkassette ver¬ 
wendet, bezieht sich Cartridge auch auf die Plattenkassetten von Wechselplatten. 

Datentransferrate: Maß für die Menge der übertragenen Daten von und zum 
Speichermedium, wird in KByte pro Sekunde angegeben. 

Interleave: Der Interleave(-Faktor) gibt an, in welchem Abstand physisch aufein¬ 
anderfolgende Blöcke gelesen bzw. beschrieben werden können. Am günstigsten 
ist es, wenn die Blöcke direkt aufeinander (Interleave 0) folgen. Einige Platten 
oder Controller sind dazu aber nicht in der Lage. Bei diesen Modellen müssen 
nach einem Block eine bestimmte Anzahl von Blöcken übersprungen werden. Der 
Abstand zum nächsten physikalischen Block wird als Interleave-Faktor bezeich¬ 
net. Bei modernen AT/IDE- oder SCSI-Laufwerken muß sich der Anwender um 
den Interleave-Faktor nicht mehr kümmern. 

Host-Adapter: Eine Schnittstelle zwischen Amiga und dem Massenspeicher, 
meist eine Steckkarte. 

Lese-Cache (Read Cache): Gelesene Daten werden für eine nochmalige Ver¬ 
wendung zwischengespeichert. Beim Read Ahead Cache werden in der Regel ei¬ 
ne oder mehrere Spuren im voraus gelesen. 

MTBF: (Mean Time Between Failures) Mittlere Zeitdauer zwischen Störungen. Ei¬ 
ne Kennzahl für die Zuverlässigkeit eines Systems. Sie gibt die Wahrscheinlich¬ 
keit an, mit der ein Gerät (z.B. eine Festplatte) innerhalb eines gegebenen Zeit¬ 
raums einwandfrei funktioniert. 

Partitionierung: Die Unterteilung einer Festplatte in verschiedene Abschnitte, 
von denen jeder unter Amiga-OS als einzelnes (logisches) Festplattenlaufwerk 
angesprochen werden kann. 

Sektor: Bereich auf einer Magnetplatte. Spuren werden in Sektoren unterteilt. Ein 
Datenblock wird durch die Angabe der jeweiligen Spur und des entsprechenden 
Sektors identifiziert. 

Schreib-Cache (Write Cache): Zu schreibende Daten werden zwischengespei¬ 
chert und erst zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben. 

SCSI: Intelligentes Bussystem zur Verbindung von Massenspeicherung und an¬ 
deren Peripheriegeräten, kann bis zu sieben Geräte verwalten. 

Verzögertes Schreiben (Write Delay): Erst nach einer bestimmten Zeit werden 
die im Cachespeicher zwischengelagerten Daten geschrieben. 

Vorauslesen (Read Ahead): Daten von einem bestimmten Umfang und in einer 
bestimmten Zusammengehörigkeit werden im voraus gelesen. 


3 V 2 -Zoll-Festplatten: 500 MByte sind heute kein Probiem in 
dieser 1 Zoll hohen Verpackung. Aber es geht noch kleiner. 




bzw. Konkurrenz zu SCSI ge¬ 
dacht. Sie verlor aber mit zuneh¬ 
mender Beliebtheit von SCSI und 
AT/IDE auch an Bedeutung. 

Bei AT/IDE sitzt der Festplat¬ 
tencontroller nicht auf einer Steck¬ 
karte, sondern direkt auf der Fest¬ 
platte. Ein 40poliges Kabel stellt 
die Verbindung zwischen der 
I Steuerelektronik, dem sog. Host- 

1 ^ Adapter, her. Dieses Interface hat 

einen direkten Zugriff auf den Sy¬ 
stembus. An einem ATI IDE-lnter- 
face lassen sich maximal zwei 
Platten gleichzeitig betreiben. Das 
Aufzeichnungsformat wird durch 
den integrierten Controller festge¬ 
legt und spielt für den Benutzer 
keine Rolle mehr. 

Völlig anders als AT/IDE arbei¬ 
tet das SCSI (Small Computer 
System Interface). Hier kann der 
Host-Adapter bis zu sieben SCSI- 
Geräte steuern. Die Geräte kön- 
I nen beispielsweise Festplatten, 
I Streamer oder auch CD-ROM- 
o Laufwerke, optische Laufwerke 
1 oder Scanner sein. Auf dem SC- 
I Sl-Bus (ein SOpoliges Flachband- 
5 kabel) werden die Daten und Be- 


RAM-Disk statt Festplatte 


Wer genügend Hauptspeicher hat, kann natürlich auch mit der RAM-Disk oder 
der RAD arbeiten. Eine RAM-Disk wird nach der Installation wie ein normales 
Festplattenlaufwerk angesprochen, arbeitet aber um ein Vielfaches schneller, da 
die mechanischen Zugriffszeiten wegfallen. 

Allerdings muß man sich bei einer RAM-Disk im klaren sein, daß nach dem Aus¬ 
schalten oder bei einem Reset der gespeicherte Inhalt unweigerlich verloren ist. 
Wer damit leben kann und zugriffsintensive Anwendungen samt Daten in eine 
RAM-Disk packt, kann jedoch eine Menge Zeit sparen und wird mit überragender 
Geschwindigkeit belohnt. 

Eine Alternative hierzu ist die RAD, die resetfest ist und den Inhalt erst nach dem 
Ausschalten verliert. Dadurch sind die Daten auch nach »Amiga-Amiga-CtrI« 
noch vorhanden und es besteht sogar die Möglichkeit, von der RAD zu booten. 
Die Aktivierung der RAD erfolgt genau wie bei der RAM-Disk über den »mount«- 
Befehl oder einen entsprechenden Eintrag im »devs«-Verzeichnis. 


Glossar 


bei vom Controller zur Festplatte 
- hat bedingt durch niedrige Da¬ 
tentransferraten immer mehr an 
Bedeutung verloren, und wurde 
nur ganz am Anfang der Amiga- 
Ära eingesetzt. ESDI hat es nie in 
den Amiga geschafft, war jedoch 
eine Zeitlang hoch im Kurs und 
als Nachfolger zu ST506/412 


fehle parallel (8 Bit gleichzeitig) 
übertragen. Damit erreicht man 
wesentlich höhere Datentransfer¬ 
raten. Sowohl der Host-Adapter 
als auch die angeschlossenen 
Geräte müssen über erhebliche 
Intelligenz verfügen und besitzen 
deshalb meist einen eigenen Pro¬ 
zessor. Deshalb ist SCSI eine 


Zugrlffszeit: Zeit zwischen der Anforderung und Bereitstellung der Daten, wird in 
Millisekunden angegeben. Die mittlere Zugriffszeit beschreibt die Zeit, die im 
Durchschnitt benötigt wird, um eine beliebige Information auf der Festplatte zu fin¬ 
den und zu lesen. Mit Durchschnitt ist gemeint, daß es sich um einen Mittelwert 
für die Suche nach nahe beieinanderliegenden und sehr weit auseinanderliegen¬ 
den Informationen auf der Platte handelt. 

Zylinder: (Cylinder) Alle Spuren mit gleicher Nummer auf den Plattenober¬ 
flächen, d.h. alle Spuren, die ohne Verschieben des Schreib-ZLesekopfs gelesen 
oder beschrieben werden können. Der äußere Zylinder hat die Nummer Null. Die 
Nummern werden zum Mittelpunkt der Platte hin hochgezählt. 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


165 














FESTPLATTEN 


VORSTELLUNG 


Festplatten 


Von 240 auf 1800 MBytß 


Der Amiga benötigt zwar 
nicht die großen Da¬ 
tenmengen wie manch 
anderes Computersy¬ 
stem, aber für Grafiken 
und Animationen sowie 
Audio-Anwendungen ist 
eine große schnelle Fest¬ 
platte nicht zu verachten. 


von Achim Berndt Christian Karpf 

M oderne Festplatten kom¬ 
men im allgemeinen nur 
noch im 3 V 2 - und 2 V 2 - 
Zoll-Format. Einige wenige wer¬ 
den noch im 5V4-Zoll-Format 
hergestellt, jedoch nur in Spe¬ 
zialfällen und für sehr hohe Ka¬ 
pazitäten. Ganz neu sind 1,8- 
Zoll-PCMCIA-Platten. 

Wir haben Festplatten aus der 
3V2-Zoll-Gruppe im Bereich von 
240 bis 340 MByte für Sie ge¬ 
wählt. Außerdem haben wir für 
Grafik- und Video-Anwender zwei 
Platten im oberen Bereich für den 
Test gewählt. Die technischen 
Daten und die Leistung können 
Sie aus den Tabellen entnehmen. 


Dabei handelt es 

sich bei den 

Micropolis 2217 1 

Type 

3,5 Zoll volle Bauhöhe 

Kapazität 

unformatiert 

2044 MByte 

formatiert 

1765 MByte 

Zylinder: 

2372 

Köpfe: 

15 

Leistung 

Mittlere Zugriffszeit 
Spur auf Spur 

1,5 ms 

Mittelwert 

10 ms 

Maximalwert 

23 ms 

Rotationsgeschw. 

5400 U/min 

Schnittstelle 

Norm 

Fast SCSI-2 

Übertragungsrate 
synchron (max.) 

10 MByte/s 

asynchron (max.) 

5 MByte/s 

Cachespeicher 

256 KByte 

Lebensdauer 

MTBF 

300 000 Std. 

(Mean Time Between Failures) 

Leistungsaufnahme 
12 V 

Start-up 

2,35 A 

Betrieb 

0,60 A 

5 V Mittelwert 

0,85 A 

Leistung 

12,25 W 


technischen Parametern um die 
Angaben vom Hersteller. Die Lei¬ 
stungsdaten sollen über die für 
den Anwender wichtigsten Berei¬ 
che Aufschluß geben. 

Alle von uns getesteten Fest¬ 
platten gehören zu der neuesten 
Generation der Fast-SCSI-ll-Fest- 
platten. Eine weiterer wichtiger 
Übertragungsstandard ist der Wi¬ 
de SCSI. Was es mit diesen ver¬ 
schiedenen Typen auf sich hat, 
wollen wir etwas beleuchten. 



Maxtor 7245S & 7345S: Fest¬ 
platten dieser Größenord¬ 
nung gehören zum Standard 



Micropolis 2217: Absolute 
Spitzenklasse in der Kapa¬ 
zität und Geschwindigkeit 


Das American National Stan¬ 
dards Institute (ANSI) definierte In 
seinem SCSI-2-Standard zwei 
Verfahren für die Steigerung der 
Übertragungsrate. Diese Verfah¬ 
ren - kurz bezeichnet als »Fast 
SCSI« und »Wide SCSI« - unter¬ 
stützen spezifikationsgemäß Über¬ 
tragungsraten bis 10 MByte/s ge¬ 


genüber der 5-MByte/s-Obergren- 
ze des SCSI-1-Protokolls, 
o Fast SCSI wurde bei 3 V 2 -Z 0 II- 
Festplatten erstmals in der 425- 
M Byte-Generation eingesetzt 
(z.B. Quantum ProDrive 425 so¬ 
wie verschiedene Seagate-Lauf- 
werke). Die Quantum-Festplatten 
der E-Series und deren Konkur¬ 
renzprodukte sind bereits die 
zweite Generation von 3 V 2 -Z 0 II- 
Laufwerken hoher Kapazität mit 
Fast SCSI. Die Quantum-Lauf¬ 
werke der Serie ProDrive LPS 
120/240 waren die ersten Fest¬ 
platten niedriger Kapazität (unter 
400 MByte) mit Fast SCSI. 
Während andere Anbieter (Sea¬ 
gate, Conner) planen, Fast SCSI 
bei Kapazitäten über 200 MByte 
anzubieten, ist Quantum der ein¬ 
zige Hersteller mit Fast SCSI ab 
100 MByte (ProDrive LPS 120). 
o Wide SCSI wird derzeit 
hauptsächlich in 5V 4 -Z 0 II-Fest¬ 
platten eingesetzt. 


Bei Fast SCSI handelt es sich 
um normalen synchronen Daten¬ 
transfer, wobei ein Teil der SCSI- 
Bussignal-Übergangszeiten hal¬ 
biert wird, um so effektiv die Takt¬ 
frequenz zu verdoppeln. Die Vor¬ 
teile von Fast SCSI sind höherer 
Durchsatz, bessere Bus-Ausla¬ 
stung und gesteigerte Dateninte¬ 
grität bei niedrigeren Übertra¬ 
gungsraten. 

Die Quantum-Laufwerke Pro¬ 
Drive 425, ProDrive 700/1050/ 
1225, ProDrive LPS 525 und Pro¬ 
Drive LPS 120/240 unterstützen 
Fast SCSI durch Implementierung 
auf maßgeschneiderten SCSI-2- 
ASICs. Bei den Laufwerken Pro¬ 
Drive 450 und 1050 kommt zur 
SCSI-Hardware noch eine unge¬ 
wöhnlich hohe Pufferbandbreite 
von 20 MByte/s hinzu, durch die 



es möglich wird, Host- und Lauf¬ 
werkoperation sich überschnei¬ 
den zu lassen und sie mit ihren 
jeweiligen Maximalgeschwindig¬ 
keiten zu betreiben. Die Host-Da- 
tenübertragung über den Bus 
kann bei der vollen Fast-SCSI- 
Spezifikation von 10 MByte/s er¬ 
folgen, während gleichzeitig Plat¬ 
tenzugriffe mit der maximalen 
Puffer/Platte-Übertragungsrate von 
5 MByte/s stattfinden. Neben der 
auf diese Weise ermöglichten 
höheren Datenübertragungsraten 
bis 10 MByte/s verbessern die 
weiteren Designmaßnahmen für 
die Implementation von Fast 
SCSI (bessere Kabel, geringere 
Kabellängen und aktive Negation) 
auch die Datenintegrität bei gerin¬ 
geren Übertragungsraten. 
c> Bei Wide SCSI wird die Über¬ 
tragungsrate auf ganz andere 
Weise gesteigert. Anders als bei 
Fast SCSI, das die Taktfrequenz 
verdoppelt, wird hier die Breite 
des SCSI-Kabels erhöht, so daß 
jeweils 16 Bit anstelle von acht 
Bits übertragen werden. So erzielt 
man bei gleicher Taktfrequenz die 
doppelte Übertragungsrate. Es 
erfolgen zwar wie bei SCSI-1 fünf 
Millionen Übertragungen pro Se¬ 
kunde, doch da bei jedem Vor¬ 
gang 16 Bit statt acht übermittelt 


Seagate ST3390N 


Type 

3,5 Zoll halbe Bauhöhe 

Kapazität 

unformatiert 

390 MByte 

formatiert 

344 MByte 

Zylinder: 

- 

Köpfe: 

3 

Leistung 

Mittlere Zugriffszeit 
Spur auf Spur 

3,5 - 4 ms 

Mittelwert 

12-15 ms 

Maximalwert 

30 ms 

Rotationsgeschw. 

4550 U/min 

Schnittstelle 

Norm 

Fast SCSI-2 

Übertragungsrate 
synchron (max.) 

10 MByte/s 

asynchron (max.) 

5 MByte/s 

Cachespeicher 

256 KByte 

Lebensdauer 

MTBF 

250000 Std. 

(Mean Time Between Failures) 

Leistungsaufnahme 
12 V 

Start-up 

1,9 A 

Betrieb 

0,4 A 

5 V Mittelwert 

0,4 A 

Leistung 

5,7 W 



Seagate ST 3390N: Mit dieser Kapazität können schon sehr 
gute und auch längere Videoanimationen erstellt werden 


166 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 




























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FESTPLATTEN 


VORSTELLUNG 


Leistungsvergleich 



AT/IDE intern, 
Quantum LPS120 

Quantum LPS120 

Maxtor MXT-12040S 

Micropolis 2217S 

Maxtor 7245S 

File Create (Files/s) 

61 (55%) 

48 (60%) 

70 (45%) 

56 (63%) 

33 (75%) 

File Open (Files/s) 

165 (6%) 

47 (70%) 

115(31%) 

72 (61%) 

59 (65%) 

Directory Scan (Files/s) 

321 (20%) 

69 (78%) 

174 (52%) 

100 (79%) 

315(41%) 

File Delete (Files/s) 

146 (6%) 

77 (67%) 

106 (56%) 

107 (65%) 

210(31%) 

Seek/Read (seek/s) 

80 (77%) 

76 (77%) 

133 (61%) 

103 (80%) 

66 (86%) 

Create (KBytes/s) 

565/1290 (14/19%) 

501/1138 (51/66%) 

340/1695 (67/56%) 

675/1610 (53/55%) 

187/662 (83/77%) 

Write (KBytes/s) 

804/1424 (16/19%) 

636/1338 (47/69%) 

379/3007 (69/44%) 

827/3099 (51/32%) 

199/964 (84/72%) 

Read (KBytes/s) 

846/1429 (14/15%) 

238/1225 (78/71%) 

924/3240 (31/35%) 

972/3361 (49/45%) 

928/1068 (49/80%) 

Die Leistungsdaten der Festplatten haben wir mit Diskspeed 4.2 von Fish-Disk 665 auf einem Amiga 4000/040 mit dem Fastlane Z3 (falls nicht anders angegeben) ermittelt. Aufgeführt sind die Ergeb¬ 
nisse mit 4/512 KByte Testpuffer, die geklammerten Zahlen geben die freie Rechnerleistung während der Datenübertragung an. 


werden, beträgt die Übertra¬ 
gungsrate 10 MByte/s. 

Der Nachteil von Wide SCSI 
besteht darin, daß eine andere 
Verkabelung erforderlich ist. Heu¬ 
te hat das SCSI-Kabel Anschlu߬ 
stücke mit 50 Kontakten für 25 
Signale. Um mehr Signale für die 
Bewältigung von mehr Datenbits 
weiterleiten zu können, werden 
bei Wide SCSI Anschlußstücke 
mit 68 Kontakten eingesetzt. Die 
zusätzlichen 18 Kontakte stellen 
acht Datenleitungen und eine 
Erdleitung zur Verfügung. Hier 
besteht ein Kompatibilitätspro¬ 
blem, denn fast alle heutigen 
SCSI-Systeme verfügen über 50- 
Pin-Anschlüsse. Bei Geräten mit 
68-Pin-Anschlüssen ergeben sich 
Probleme, weil Kabel nicht zu¬ 
sammenpassen. 

Fazit: Fast SCSI und Wide SC¬ 
SI sind jedes für sich in der Lage, 
die Festplatten-Übertragungsra- 
ten von Daten zu verdoppeln. 
Fast SCSI verdoppelt die Taktfre¬ 


Seagate 11200N 

Type 

3,5 Zoll volle Bauhöhe 

Kapazität 

unformatiert 

1200 MByte 

formatiert 

1050 MByte 

Zylinder: 

- 

Köpfe: 

- 

Leistung 

Mittlere Zugriffszeit 
Spur auf Spur 

- ms 

Mittelwert 

12 ms 

Maximalwert 

- ms 

Rotationsgeschw. 

5400 U/min 

Schnittstelle 

Norm 

Fast SCSI-2 

Übertragungsrate 
synchron (max.) 

10 MByte/s 

asynchron (max.) 

5 MByte/s 

Cachespeicher 

256 KByte 

Lebensdauer 

MTBF 

200000 Std. 

(Mean Time Between Failures) 

Leistungsaufnahme 
12 V 

Start-Up 

2,0 A 

Betrieb 

0,6 A 

5 V Mittelwert 

0,24 A 

Leistung 

9,0 W 


quenz, während Wide SCSI die 
Anzahl der Datenbits pro Übertra¬ 
gungsakt verdoppelt. Quantum 
implementiert Fast SCSI jetzt In 
einem Single-Ended-Laufwerk mit 
aktiver Negation und liefert für ei¬ 
nige Festplattensysteme eine 
Tochterplatine für Fast SCSI mit 
differentieller Signaltechnik. 
Festplattenpartitionierung 

Nachdem wir nun einiges von 
SCSI-Festplatten gehört haben, 
wollen wir uns der Partitionierung 
einer Festplatte zuwenden. Hierzu 
setzen wir das Programm >>HD- 
ToolBox« ein, das von Commodore 
mit dem Betriebssystem bei Amigas 
mit Festplatten mitgeliefert wird. 

Der Vorteil dieses Programms 


dere Festplatten-Host-Adapter 
unterstützt, die sich an den Com- 
modore-Standard halten. Hierzu 
wird in den «Icon-Information« 
der «Tool-Type« auf das entspre¬ 
chende «SCSI-Device« (z.B. 
«zSscsi-device« beim Fastlane) 
gesetzt. Beim Shell-Aufruf wird 
den Programmnamen einfach das 
«device« nachgestellt. 

Nach dem Aufruf erscheint 
dann der HDToolBox-Bildschirm 
und je nach vorhandener SCSI- 
Geräte, erscheinen diese mit al¬ 
len wichtigen Informationen. Un- 
partitionierte bzw. neu eingebun¬ 
dene Festplatten erscheinen mit 
dem Status «Changed«. 

Um nun die Platte einzurichten, 
muß man sie anklicken und dem 


Amiga mitteilen, um welchen Typ 
es sich handelt und welche Para¬ 
meter eingestellt werden müssen. 
SCSI-Platten haben diese Daten 
in einem EPROM gespeichert 
und HDToolBox kann diese Da¬ 
ten auslesen. Hierzu wählt man 
den Punkt «Change Drive« und 
dann «Define New«. Der Punkt 
«Read Configuration« liest die 
Parameter aus, mit «Continue« 
und «OK« gelangt man wieder in 
das Auswahlmenü. Dort wählt 
man die nun ausgelesene Fest¬ 
plattendefinition und nach Be¬ 
stätigung, daß diese übernom¬ 
men werden soll, ist die erste 
Hürde genommen. 

Der nächste Schritt beschreibt 
die eigentliche Partitionierung. 
Über den Punkt «Partition Drive« 
erreicht man den entsprechenden 
Bildschirm. Hier wird schon eine 
Partitionierung vorgegeben. Mit 
«OK« wird diese übernommen. In 
der nächsten Ausgabe werden 
wir uns ausführlicher mit den ein- 


Maxtor 7245S 


Type 

3,5 Zoll halbe Bauhöhe 

Kapazität 

unformatiert 

- MByte 

formatiert 

245 MByte 

Zylinder: 

1952 

Köpfe: 

4 

Leistung 

Mittlere Zugriffszeit 
Spur auf Spur 

3 ms 

Mittelwert 

15 ms 

Maximalwert 

27 ms 

Rotationsgeschw. 

3551 U/min 

Schnittstelle 

Norm 

Fast SCSI-2 

Übertragungsrate 
synchron (max.) 

10 MByte/s 

asynchron (max.) 

5 MByte/s 

Cachespeicher 

64 KByte 

Lebensdauer 

MTBF 

300000 Std. 

(Mean Time Between Failures) 

Leistungsaufnahme 
12 V 

Start-up 

0,820 A 

Betrieb 

0,245 A 

5 V Mittelwert 

0,348 A 

Leistung 

3,50 W 


liegt dann, daß es auch viele an- 



^ Circuit 
board 


Power and ground to • 
220/330 Ohms Isl!* 



3 1 

• B 

• • 

4 2 

\ 

t 

From SCSI connector 



From power connector 

• • 


To SCSI connector only 

§: 


From power connector 
and to SCSI bus 

m 


Terminating resistors 
not instalied 

• m 



Circuit 

board 


J3. PC Power connector 




Circuit board 


|_t*5V 


+5V return 
+12V return 
+12V 


Seagate; Diese Zeichnung gibt alle Jumperstellungen an. 
Wichtig ist die richtige Vergabe der SCSI-Adressen. 


168 


AM IG A-M AG AZIN 3/1994 


























































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Zool 


50.- 

59.- 

148.- 



69.- 
69.- 
39.- 
69.- 
49.- 
69.- 
79.- 
65.- 
59.- 
79.- 
59.- 
59.- 
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Morph Plus 
Deluxe Paint 4 AGA 
Ami Write AGA 
Directory Qpus 
Activity Pack 
Scala MM 211 
Scala MM 300 
Siegfried Copy 


528.- 

558.- 

528.- 

119.- 

179.- 

128. 

198.- 

198. 


Retina 3 Zorro III a. A 
Retina 4 MB 798.- 

Merlin 11 2 MB 648.- 

Merlin II 4 MB 778.- 

SIRIUS Genlock 1298.- 

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l?l 

Ji VOF 


FESTPLATTEN 


VORSTELLUNG 



Maxtor: Jumperstellung für SCSI-Adresse und Ausrichtung 
der Abschlußwiderstände sind wichtige Parameter 



Micropolis: Auch für diesen Typ Festplatte sind die SCSI- 
Adressen aufgeführt. Die richtige Einstellung ist wichtig. 


zelnen Schritten und den weite¬ 
ren Einstellungen beschäftigen. 

Beim Betätigen des »Exit«-But- 
tons werden Sie gefragt, ob Sie 
die Änderungen speichern wol¬ 
len. Erst hier werden alle Ände¬ 
rungen, die Sie in HDToolBox 
vorgenommen haben, auch wirk¬ 
lich auf die Festplatte übertragen. 

Nach einem Reset erscheinen 
die neuen, unformatierten Fest- 
platten-Partitionen mit den vor¬ 
eingestellten Namen. Durch An- 
klicken der entsprechenden Parti¬ 
tion und Wahl des Menüpunkts 
»Festplatte Formatieren« wird 
diese initialisiert. Es wird Ihnen 
noch mitgeteilt, daß alle Daten 
verloren sind, wenn Sie »OK« 
drücken. 

Somit hätte man die Festplatte 
formatiert und sie steht Ihnen für 
den Datenzugriff zur Verfügung. 

Falls Sie mehr Informationen 
zu dem Programm HDToolBox 
und zur Partitionierung von Fest¬ 
platten haben wollen, sollten Sie 
in der nächsten Ausgabe »Bedie¬ 
nung von Festplattenprogram¬ 
men« lesen. 

SCSI-Grundlagen. 

Die Ursprünge der SCSI-2-Spe- 
zifikatlon reichen zurück bis In die 
70er Jahre. Damals hatte die Fir¬ 
ma Shugart unter der Bezeich¬ 
nung SASI (Shugart Associates 
Systems Interface) eine Mas¬ 
senspeicher-Schnittstelle In Anleh¬ 
nung an die Kanalkonzepte in 
IBM-Großrechnern eingeführt. Et¬ 
wa 1979 und nochmals 1981/82 
wurde dieser Bus dem ANSI-Ko- 


Maxtor 7345S 


Type 

3,5 Zoll halbe Bauhöhe 

Kapazität 

unformatiert 

- MByte 

formatiert 

345 MByte 

Zylinder: 

2233 

Köpfe: 

4 

Leistung 

Mittlere Zugriffszeit 
Spur auf Spur 

3 ms 

Mittelwert 

15 ms 

Maximalwert 

27 ms 

Rotationsgeschw. 

3551 U/min 

Schnittstelle 

Norm 

Fast SCSI-2 

Übertragungsrate 
synchron (max.) 

10 MByte/s 

asynchron (max.) 

5 MByte/s 

Cachespeicher 

64 KByte 

Lebensdauer 

MTBF 

300000 Std. 

(Mean Time Between Failures) 

Leistungsaufnahme 
12 V 

Start-up 

0,820 A 

Betrieb 

0,245 A 

5 V Mittelwert 

0,475 A 

Leistung 

4,08 W 


mitee XT3 zur Normung vorge¬ 
schlagen. Der Name wurde in 
SCSI (Small Computer Systems 
Interface) geändert. Die daraus 
entstandene Norm wird heute als 
SCSI-1 bezeichnet. Für Speicher 
mit wahlfreiem Zugriff (Festplatten) 
wurde von einer Herstellergruppie¬ 
rung ein »Common Command 
Set« (ein Mindestbefehlssatz) vor¬ 
geschlagen, der von den meisten 
Herstellern auch eingehalten wur¬ 
de. 1986 begann die Arbeit an 
SCSI-2, bei dem das Common 
Command Set Standard ist. 

SCSI-2-Systeme haben beim 
Amiga und in der Apple-Macin- 
tosh-Welt eine dominierende Stel¬ 
lung. Lediglich im Low-cost-Be- 
relch gibt es mit IDE/AT-Platten 
eine Alternative, nachdem Com- 


modore im Amiga 600 serien¬ 
mäßig eine entsprechende 
Schnittstelle einbaute und viele 
Fremdhersteller diesem Beispiel 
folgten. Zum Computer hin wird 
hier allerdings kein universeller 
und intelligenter Bus wie bei SCSI 
benutzt. Die IDE/AT-Schnittstelle 
entspricht hardwaremäßig einem, 
auf die für Festplatten notwendi¬ 
gen Leitungen reduzierten, AT- 
EnA/eiterungssteckplatz. 

Im Gegensatz zu IDE/AT ist 
das SCSI aber mehr als nur eine 
Massenspeicherschnittstelle für 
maximal zwei Festplatten. Schon 
wegen der möglichen hohen Da¬ 
tentransfer-Raten ist das SCSI 
besonders für Geräte mit hohem 
Datendurchsatz geeignet. Dies 
sind z.B. Festplatten, Optical- 



Disks, Streamer, Laserdrucker, 
Scanner oder andere Computer 
mit einem SCSI-Adapter. 

An den SCSI-Bus lassen sich 
maximal acht Geräte direkt an¬ 
schließen. Prinzipiell kann jedes 
Gerät (Host-Adapter) noch einmal 
acht weitere, ihm untergeordnete 
Geräte ansprechen. Die korrekte 
Bezeichnung Host-Adapter wird 
bei SCSI-Systemen für den Amiga 
nur selten verwendet, hier spricht 
man oft von Controllern. 

Aber nicht nur die Geschwin¬ 
digkeit macht SCSI Interessant: 
Der Host-Adapter des Computers 
stellt lediglich die Verbindung zum 
SCSI-Bus her. Bei SCSI ist der 
Controller bereits auf den Peri¬ 
pheriegeräten integriert. Er ist 
ähnlich einem Computer aufge¬ 
baut und daher »intelligent«. Des¬ 
halb Ist das Gerät nach Auftrag zu 
eigenem Handeln fähig. Der Com¬ 
puter muß sich nicht mehr um die 
Aufgaben der Peripheriegeräte 
kümmern. Festplatten-Laufwerke 
können z.B. selbständig Defekte 
auf den Plattenoberflächen erken¬ 
nen und aussondern. Der Compu¬ 
ter erteilt Befehle bei SCSI nicht 
über einzelne Steuerimpulse, son¬ 
dern er benutzt eine Folge von 
Kommando-Bytes aus dem Com¬ 
mon Command Set. Im Gegen¬ 
satz zu IDE/AT geht bei SCSI die 
Entwicklung weiter, wie die Wide- 
und Fast-SCSI zeigen. ■ 


scsi-Variationen 


Fast SCSI und Wide SCSI bezeich¬ 
nen zwei Verfahren, mit denen sich 
die Datenübertragungsraten von 
Festplatten steigern lassen. Beide 
sind im ANSI SCSI-2-Standard defi¬ 
niert, und beide verdoppeln die in 
ANSI-1 angestrebte Übertragungs¬ 
rate von 5 MByte/s auf 10 MByte/s. 
Zur Mitte dieses Jahrzehnts werden 
diese Verfahren in SCSI-Systemen 
eingesetzt, um Übertragungsraten 
bis 20 MByte/s zu erzielen. 

Vorteile von Fast SCSI: 
o höherer Durchsatz 
o bessere Bus-Auslastung 
^ gesteigerte Datenintegrität bei 
niedrigeren Übertragungsraten. 
Vorteile von Wide SCSI: 
o höherer Durchsatz 
o Flexibilität durch Unterstützung 
von SCSI-Konfigurationen mit 50- 
Pin- bzw. 68-Pin-Anschlüssen 
o höhere Sicherheit bei der Verka¬ 
belung in Implementationen von 
Hochleistungssystemen mit exter¬ 
nen Plattenlaufwerken 
o Unterstützung von bis zu 16 
Geräten am SCSI-Bus gegenüber 
maximal acht Geräten beim acht Bit 
breiten SCSI-Bus. 


170 


AM IG A-M AG AZIN 3/1994 













































































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FESTPLATTEN 

PROGRAMME 


Für den Festplattenbe¬ 
trieb gibt es eine Vielzahl 
wichtiger Programme. Wir 
stellen hier eine kleine 
Übersicht über die wich¬ 
tigsten Tools vor. 

von Achim Berndt Christian Karpf 

Z ur Datensicherheit sind die 
Backup-Programme unum¬ 
gänglich. Wenn die Festplat¬ 
te einwandfrei funktioniert, denkt 
man nicht an ein Backup. Sind 
aber die ersten Schreib-Lese- 
Fehler aufgetreten und Dateien 
nicht mehr lesbar, kommt der 
große Frust und die Frage: 
»Warum habe ich kein Backup 
gemacht?« 

Da die eigene Festplatte immer 
zu langsam ist, gibt es Cache- 
Programme, die den Datenzugriff 
beschleunigen. 

Für den AT/IDE-Controller des 
Amiga 600/1200/4000 gibt es 
Treiber, die den Einsatz von Fest¬ 
plattenmodellen erlauben, die das 
»Device« von Commodore nicht 
erlaubt. Die Geschwindigkeit bei 
der Datenübertragung wird eben¬ 
falls erhöht. 

Festplatten-Cache 
Das Caching beruht auf der 
Annahme, daß einmal von der 
Festplatte eingelesene Daten mit 
gewisser Wahrscheinlichkeit spä¬ 
ter wieder benötigt werden. Daher 
wird ein Speicherbereich reser¬ 
viert, in dem die gelesenen Daten 
zwischengespeichert werden. Ist 
dieser Speicher voll, werden die 
Daten, die am längsten unbenutzt 
im Speicher lagen, entfernt und 
Platz für die neuen Daten ge¬ 
schaffen. 

Eine weitere Optimierungs¬ 
möglichkeit besteht im »Read 
Ahead«. Sehr oft belegen die 
benötigten Daten aufeinanderfol¬ 
gende Sektoren auf der Platte. 
Bei einem Lesezugriff werden da¬ 
her auch eine bestimmte Anzahl 
nachfolgender Sektoren mit ein- 


Festplattenprogramme 


Von Caching bis Backup 


gelesen, die mit einiger Wahr¬ 
scheinlichkeit bei den nächsten 
Zugriffen benötigt werden. 

Jeder Amiga hat schon eine 
Cache-Software eingebaut: »Add 
Buffers!« AddBuffers puffert je¬ 
doch keine Benutzerdaten, son¬ 
dern nur Verwaltungsblöcke des 


während des Betriebs ist nicht 
möglich, der Cache muß zuerst 
deaktiviert und entfernt sein, be¬ 
vor er mit anderen Parametern 
neu gestartet werden kann. 

»DynamiCache« wird beim 
»Fastlane Z3« SCSI-Hostadapter 
zusammen mit einem CD-ROM- 



Disksalv: Datenrekonstruktion vom Amiga-Entwickier Dave 
Haynie persönlich. Das Beste ist uns gerade gut genug. 


File-Systems (Directories, File- 
Header, Extenslon-Blöcke,...). Es 
kann also keine zusätzliche Ca¬ 
che-Software ersetzen, stellt aber 
eine gute Ergänzung dar. 

»Hypercache« von der Firma 
»Silicon Prairie Software« belegt 
auf der Diskette nur 60 KByte und 
kann ohne zusätzliche Maßnah¬ 
men in ein beliebiges Verzeichnis 
auf die Festplatte kopiert werden. 
Ein Installationsprogramm ist da¬ 
her überflüssig. 

Hypercache ist ein reines CLI- 
Programm ohne grafische Benut¬ 
zeroberfläche, das beim Aufruf 
die zu puffernden Laufwerke und 
ggf. noch Optionen für die Steue¬ 
rung des Caches erwartet. Für 
den Betrieb ist dies, bedingt 
durch einen geringeren Speicher¬ 
verbrauch für das eigentliche Pro¬ 
gramm eher vorteilhaft, aber die 
Installation, das Einträgen in die 
»LIser-Startup«-Datei und die An¬ 
gabe der richtigen Parameter 
könnte Einsteiger ohne Amiga- 
OS-Grundkenntnisse überfordern. 
Eine Änderung der Einstellungen 


File-System geliefert, ist jedoch 
auch einzeln erhältlich. 

Er ist als Commodity ausgelegt 
und somit erst ab Kickstart 2.0 
lauffähig. Im Gegensatz zu Hy¬ 
percache zeigt DynamiCache 
beim Anklicken ein Fenster an, in 
dem der Benutzer für jedes Gerät 
den Cache aktivieren oder deakti¬ 
vieren und weitere Einstellungen 


System zu merklicher Beschleuni¬ 
gung verhelfen. 

Hypercache Pro, Preis: 75 Mark, Anbieter: 
AmigaOberland, In der Schneithohl 5, 

61476 Kronberg/Taunus, Tel. (0 61 73) 6 50 01, 
Fax (0 61 73) 6 33 85 

DynamiCache, Preis: ca. 99 Mark (incl. CD- 
ROM-File-System), Hersteller/Anbieter: Advan¬ 
ced Systems & Software, Homburger Land¬ 
straße 412, 60433 Frankfurt, 

Tel. (0 69) 5 48 81 30, Fax (0 69) 5 48 81 45 

Festpiattenbeschieuniger 

»Speedup« ist Bestandteil des 
Advanced Harddisk Installation 
Systems (AHDIS), das die Instal¬ 
lationsdiskette von Commodore 
ersetzt, die ja z.B. bei der A- 
1200-Version ohne Festplatte 
eingespart wurde. Die Installation 
aller Hilfsprogramme erfolgt denk¬ 
bar einfach mit HDInstall. Zusätz¬ 
lich läßt sich damit Speedup in¬ 
stallieren. Speedup ersetzt bei ei¬ 
nem Kaltstart des Rechners das 
»scsi.device«, fährt dann einen 
Reset und ist ab diesem Zeit¬ 
punkt für alle Festplattenzugriffe 
verantwortlich. Das macht sich 
als erstes dadurch bemerkbar, 
daß plötzlich Quantum-, SVz-Zoll- 
Conner-Platten und die Wechsel- 


flusgewühr t 

l>atolen | 

Bytes 
Olsks I 


Besichert 


piIKKIii 


sichere 


Quelle 
Ziel 

Brt des BU 
Backup konplett 


ine<r> Betei^j^^r 


gy/jyitVi 


Backup atarten ( 


Datenträger veil 


Backup-FehlerlIste 


Backup beenden 1 


Ami-Back: Lange Zeit und auch heute noch »das« Refe- 
renz-Backup-Programm auf Disketten und Streamer 


o I DynamiCache 1.Q2 


Hotkev = Alt Esc 




SliiäiÜIjiMiW iiiliüüiijilil 


Cache Not fictivated 

Q iRandoml Eurge Schema 
Ql 1M ( ttinlmum Size 


DF0 

dlsabled 

■ 

DF1 

dlsabted 

■ 

NVL 

disabted 

■ 

RfiD 

dtsabled 

A 


QlNo Ma>j Ma^iimum Slze 

J 


Save 


Use 


QlHard Pr Ivel Device Ivpe 
Q I 8 Sectors ( ßead flhead 
QlNrite-Thrul Urite Cache 

i Cancei ( 


DynamiCache: Etwas mehr Leistung für die Datenzugriffe 
sind machbar, die Festplatte kann nicht schneller werden 


vornehmen kann. Auch die Instal¬ 
lation ist wesentlich benutzer¬ 
freundlicher: einfach das Pro¬ 
grammsymbol auf der Workbench 
in den »WB-Startup«-Ordner ko¬ 
pieren. 

DynamiCache zeichnet sich 
durch eine ganz besondere Ei¬ 
genschaft gegenüber allen ande¬ 
ren Cache-Programmen aus, wie 
der Name schon vermuten läßt: 
Es paßt nämlich die Größe des 
Pufferspeichers während des Be¬ 
triebs dem Speicherbedarf der 
übrigen Programme, die gerade 
auf dem Rechner laufen, an. 

Abschließend bleibt festzustel¬ 
len, daß Cache-Programme aus 
einer langsamen Platte keine 
schnelle machen können. Genü¬ 
gend Speicher vorausgesetzt, 
können sie jedoch dem eigenen 


platte »SQ 3105« von SyQuest 
am Amiga 600, 1200 und am 
Amiga 4000 laufen. 

Speedup Ist für den A 600, 
AI 200 und A4000 erhältlich. Da 
jeder dieser Amigas etwas anders 
aufgebaut Ist, läuft nur die jeweils 
entsprechende Version von 
Speedup. Als Erweiterung wird in 
Kürze ein Adapter erhältlich sein, 
mit dem sich bis zu vier Festplat¬ 
ten betreiben lassen. Außerdem 
ist ein Stacker in Vorbereitung, 
der die Daten packt, bevor sie auf 
die Platte geschrieben werden. 
So läßt sich die Plattenkapazität 
erheblich steigern. 
Backup-Programme 

Das beste Mittel gegen Daten¬ 
verlust Ist immer noch ein aktuel¬ 
les Backup. Für Amiga gibt es 
mehrere gute Backup-Program- 


172 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 







































































me, zu denen sich seit kurzem 
ein weiteres gesellt hat. Diese 
Zusammenstellung soll Ihnen die 
Wahl des individuell richtigen 
Programms erleichtern. 

«Ami-Back 2.0« ist weitgehend 
stabil und läßt nur wenige Wün¬ 
sche offen. Als Marktführer hat 
sich Ami-Back schnell einen 
großen Kreis zufriedener Anwen¬ 
der geschaffen. 

Ami-Back bietet verschiedene 
Konfigurations-Bildschirme, in de¬ 
nen alle Optionen eingestellt wer¬ 
den. Auf Wunsch wird der jeweili- 


Besonders hilfreich ist dies z.B. 
wenn man sich im Datei-Filter 
vertan hat. Diavolo-Backup er¬ 
laubt Backups auf Disketten, 
Festplatten, Streamer und jegli¬ 
ches weitere SCSI-Medium. Hohe 
Flexibilität ist hier Trumpf. 

Komprimieren kann man natür¬ 
lich auch. Seit längerem gibt es 
für den Amiga ein FD-Paket von 
Packern, das über Bibliotheken 
(Libraries), realisiert Ist. Für jeden 
Packalgorithmus existiert eine ei¬ 
gene Bibliothek, so daß Updates 
durch Austauschen lediglich der 


Qlisks 

I 

v^< DFa DFI iililiilliil DF2 

Üil DFS iierify 

Eile 

-J| 

I Path & Filename | 

... I Select I 

Device 

-^l 

I Oevicename f 

.t Unit 10 ■ 


Motjnted volufTi^ 




1S0MB Harddisk <work) 

äs.4 H6 


1 

RflM_0 <RftD> 

837.7 kB 

0 


Syst em3.0 < wb J2. x> 

30.0 MB 

0 

Y 

Seiect directory { 

ather voltjfTre [ 




00 : 00:00 


0 

0 




Cancel 


Diavolo-Backup: Der neue Stern am Backup-Himmel. Viel 
Leistung angenehm verpackt und leicht zu bedienen. 


ge Konfigurations-Bildschirm un¬ 
mittelbar vor einem Backup oder 
Restore angezeigt. Später sind 
keine Änderungen mehr möglich. 
Es bleibt einem dann oft nichts 
anderes übrig, als mit dem 
Backup/Restore komplett von 
vorne zu beginnen. 

Besonders hervorzuheben ist 
die Möglichkeit, ein Backup von 
Nicht-DOS-Partitionen anzuferti¬ 
gen, was beispielsweise für ein 
Backup einer Macintosh-/PC-Par- 
tition vonnöten ist. 

Als Backup-Medium kommen 
Disketten, Amiga-OS-Dateien 
und beliebige Geräte in Frage. 
Für letztere sind lediglich die An¬ 
gabe des Gerätetreibers und der 
Unit-Nummer nötig. Damit sind 
Backups auf Streamer oder auch 
Wechselplatte kein Problem. 

Für Backups auf Streamer gibt 
es einen eigenen Konfigurations- 
Bildschirm, über den sich das 
Programm optimal an den jeweili¬ 
gen Streamer anpassen läßt. 

Preis: 99 Mark; Anbieter: DTM Computersy¬ 
steme. Dreiherrenstein 6a, 65207 Wiesbaden- 
Auringen. Tel. (0 61 27) 40 64. 

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»Diavolo-Backup«, zeigt sich in 
puncto Oberfläche und Bedie¬ 
nung von ganz anderer Seite und 
erfreut mit angenehmem Äuße¬ 
ren und hohem Komfort. 

Änderungen der Konfiguration 
sind bis unmittelbar vor Beginn 
des eigentlichen Backup- oder 
Restorevorgangs vorzunehmen. 


Bibliothek erfolgen. Durch diese 
Implementierung ist es jedem 
Programm möglich, die verschie¬ 
denen Packer, so wie dies auch 
Diavolo-Backup macht, zu nut¬ 
zen. Es existiert bereits eine 
große Anzahl implementierter Al¬ 
gorithmen verschiedener Güte 
und Geschwindigkeit, so daß eine 
optimale Anpassung an die Re¬ 
chenleistung des jeweiligen Ami¬ 
ga schnell vollzogen ist. 

Während des Backups, Resto- 
res oder Compares werden von 
dem Programm Informationen 
über den aktuellen Stand des 
Vorgangs ausgegeben. Diavolo- 
Backup läßt den Anwender über 
wirklich nichts im Zweifel. 

Preis: 98 Mark; Anbieter: Spider Computer, 
Frauenhoferstraße 11, 82152 Martinsried, 

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Programm, Preis: ca. 100 Mark; 
Anbieter: Fachhandel 

Ami-Back Tools, Bereich: Fest- 
platten-Rettungsprogramm, Preis: 
115 Mark; Anbieter: DTM Compu¬ 
tersysteme, Dreiherrenstein 6a, 
65207 Wiesbaden-Auringen, 

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o Disk-Saiv, Bereich: Festplatten- 
Rettungsprogramm, Preis Shar¬ 
eware, Anbieter: Fish-Disk , PD- 
Serien 

o Quarterback-Tools, Bereich: Fest- 
platten-Rettungsprogramm, Preis 
ca. 100 Mark, Anbieter: Fachhandel 



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- CPU-68030 mit MMU. FPU-68881/2 optional 

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- im AuKKonfigmode voll DMA-fähig 
CPU-Taktfrequcn/, ab 28 MHz 

■ FPU Taktfrequenz bi.s 60 MHz 

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Betriebsmodi über cPU. MMU, 2 MB 

Bootmenü konfigurierbar 

- Umschaltbar auf den MC6800() 


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Professlonal -030 PLUS 

- Turbosystem für alle Amiga-500/2000-Modellc 

- CPU-MC68030 mit MMU. F'PU-68881/2 optional 

- 1. 2.4. 8 MB 32 Bit RAM On-Board möglich 
32 Bit Kickstartmodus 

- BctriebsiiKHÜ konfigurierbar 

- Umschaltbar auf den MC68000 ab 549,- DM 

CPU. MMU, I MB 


Professional-030 



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AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


























































KÜRZTEST 


1 


Genlocks: VideoScan 

Nachfolger 

D as »VideoScan«-Genlock ist sowohl vom Äuße¬ 
ren als auch von den »inneren« Werten her der 
Nachfolger des »VideoMaster« von VidTech. Die 
Zielgruppe, die electronic-design damit anvisiert, liegt 
im semiprofessionellen Bereich. 

Alle Ein- und Ausgähge am Gerät sind sowohl mit 
BNC-Stecker für (FBAS) als auch mit Hosiden-Buch- 
sen für (S-VHS) ausgestattet. Auch diese Ausstat¬ 
tung weist auf die angesprochene Zielgruppe hin, da 
im Heimbereich BNC-Kabel kaum Verwendung fin¬ 
den. Die Videosignale werden intern auf Videoebene 
gemischt, dadurch werden die Qualitätsverluste einer 
RGB-Umwandlung vermieden. Das Amiga-Signal 
wird im Genlock von RGB auf Video gewandelt und 
dann über das Videosignal gelegt. Diese Vorgehens¬ 
weise erzeugt ein sehr gutes Ausgangssignal, das 
mit dem Eingangssignal praktisch identisch ist und 
sich auch im professionellen Bereich einsetzen läßt. 

Zusätzlich ist das Videoscan auch als Mischer 
zwischen zwei Videoquellen benutzbar. Dafür sorgen 


i . 



... 

VideoScan: 

Preis: ca.2500 Mark 

Ein Genlock, 

Hersteller: Vid Tech 

daß mit seiner 

Anbieter: electronic-design; 

Signalqualität 

Detmoldstr. 2; 80935 München; 

besticht 

Tel.(0 89)3 51 5018; 

Fax (0 89) 3 54 35 97 


die angesprochene Arbeitsweise sowie die doppelt 
vorhandenen Videoeingänge. Für das Mischen der 
Videosignale stehen vertikale, horizontale und kreis¬ 
förmige Effektblenden zur Verfügung. Die Blenden¬ 
funktion wird über einen Folientaster aktiviert, und ist 
von zwei bis sieben Sekunden Blenddauer regelbar. 
Es ist allerdings jeweils nur die Arbeitsweise Amiga- 
Video oder Video-Video möglich. Gleichzeitig zwei 
Videosignale zu mischen und das Amiga-Signal dar¬ 
überzulegen wäre zuviel erwartet. 


Das Fading von Amiga- und Videosignal erfolgt 
per Hand: zwei untereinander liegende Regler erlau¬ 
ben das getrennte oder auch gemeinsame Ein- und 
Ausblenden der Signale. 

Über Folientasten kann der Anwender bestimmen, 
welches Bild am Ausgang anliegt: Nur Video, nur 
Amigabild, auf Video gekeyte Amigagrafik oder der 
Videomischermodus. Eine Leuchtdiode auf der 
Frontseite informiert den Anwender über den ange¬ 
wählten Modus. 

Die Versorgungsspannung erhält das Gerät wahl¬ 
weise über den Rechner oder ein externes, optiona¬ 
les Netzteil. Auf der Rückseite des Genlocks befin¬ 
den sich außer den Eingängen je ein Ausgang für 
FBAS und S-VHS, ein Key-Ein- und -Ausgang sowie 
je ein Monitoranschluß für Multiscan- und Normalmo- 
nitore (z.B. Commodore A1084). 

Fazit: Das VideoScan-Genlock ist ein würdiger 
Nachfolger des VideoMaster. Die Signalqualität liegt 
im professionellen Bereich. Durch die doppelt vor¬ 
handenen Eingänge kann das Gerät auch als einfa¬ 
cher Videomischer eingesetzt werden, electronic-de¬ 
sign rundet mit dem VideoScan seine Genlock-Palet- 
te nach oben hin ab. Michael Klaus/rw 


Videoschnitt: Scala ff 100 

Gutes Echo 

M it »Scala MM 300« lassen sich einfach Abspän¬ 
ne und Animationen für eigene Videos aufbau¬ 
en. Schneiden mußte man sein Video bisher aber mit 
anderen Programmen. Mit dem Zusatz »Scala EE 
100« passieren jetzt Betitelung und Schnitt komforta¬ 
bel in einem Rutsch. 

Das Produkt besteht aus einem Adapter, an den 
man einen Recorder mit LANC-Schnittstelle und ei¬ 
nen Recorder mit Infrarot-Steuerung anhängen kann. 
Außerdem sind noch die nötigen EX-Module und das 
Programm »ScalaEcho« dabei. Letzteres dient dazu, 
die Signale der Infrarotfernbedienung zu erkennen, 
die für die spätere Steuerung nötig sind. 

Die Installation der Software und die Auswahl der 
benutzten Geräte ist denkbar einfach und wird im 
Handbuch leicht verständlich beschrieben. Danach 
stehen neben den üblichen Menüpunkten von Scala 
neue Punkte zur Steuerung der Recorder zur Verfü¬ 
gung. Die Definition der Start- und Stoppunkte erfolgt 
extrem einfach: Man* sieht sich das Video an und 
drückt an den entsprechenden Stellen die Schalter 
»EIN« bzw. »AUS«. Beim Abspielen kann man ent¬ 


weder auf das Szenenende warten oder andere Ef¬ 
fekte parallel ablaufen lassen. Wichtig ist auch die 
Fähigkeit, Scala-Effekte mit dem laufenden Video zu 
synchronisieren: Erst wenn das Band eine bestimmte 
Stelle erreicht, startet Scala die folgenden Skriptteile. 
Auch das schnelle Spulen zu bestimmten Bandstel¬ 
len - während Scala Effekte zeigt - ist möglich. 

Für den Aufnahmerecorder läßt sich einstellen, ob 
die Aufnahme im Pausenmodus durch erneutes 
Drücken der Pause- oder der Record-Taste gestartet 
wird. Für beide Recorder sind die Pre- und Postroll- 
Zeiten getrennt einstellbar. Dadurch kann man die 
Hochlaufzeiten einstellen und erhält wirklich saubere 
Schnitte. Die nötigen Werte muß man durch Probie¬ 
ren herausfinden. 

Durch die Ungenauigkeit des Bandzählers erge¬ 
ben sich logischerweise auch Fehler bei der Steue¬ 
rung. Scala EE 100 unterstützt deswegen den RC- 
Timecode, der aber nur bei teueren Sony-Videoka¬ 
meras vorhanden ist. 

Fazit: Mit Scala EE 100 ist das Betiteln von Vi¬ 
deos - bei gleichzeitigem Schnitt - sehr einfach. Der 
Vorteil liegt darin, daß das Originalband nur einmal 
kopiert werden muß und dadurch die Verluste so ge¬ 
ring wie möglich sind. Außerdem sind weitere Kopien 
einfach durch erneutes Starten des Scala-Skripts zu 


y Scala MultiineriinMM300 


SCAL.A 

1 Ohne Hanicn.l 

- 

WAi* „v-vN-Zi- 

0 Plag 6:01 

2 modDistanicall 


0 Bec 

3 BiacHpic 

n 1 

0 

4 Das mar 

le 4 

0 

5 Trauzeuoen 

;8' 4 

0 

6 Ohne Namen 


0 

7 zeituno 

if 4 

0 Plag 0:00 

8 special F/X; 

:? 4 

0 Gehe zu 0 Pause 

y LflNC Controller 


•» 

Play 4i « 

< 411 

■ «» !!► ► ►> 

Counter 0:60:27 EIN 

0:00:041 

RUS 0:00:25 

sehen tliarten 


OK zurück 

Zuspieler: 

Der Zuspielrecorder 
läßt sich komplett 
von Scala aus steu¬ 
ern. Oben die Einträ¬ 
ge in die Effektliste 

Preis: 500 Mark 

Betriebssystem: ab Kickstart 2.0 
Dokumentation: 18 Seiten, deutsch 
Hersteller: Scala 

Anbieter: Videocomp, 

In der Au 25, 61440 Oberursel, 

Tel. (0 61 71)59 07-0, 

Fax (0 61 71)59 07-44 


erstellen. Der relativ hohe Preis von 500 Mark ren¬ 
tiert sich aber wohl nur für Viel-Filmer. rb 


Grafikkarten: Piccolo Zorro III 

Dem Ingenör ist... 

D ie wachsende Verbreitung von Amiga 3000 und 
Amiga 4000 trägt Früchte. Die bereits gut einge¬ 
führte Grafikkarte »Piccolo« wird jetzt in einer neuen 
Zorro-Ill-Version ausgeliefert. 

Mit der neuen Piccolo unterstützt das Ingenieur¬ 
büro Helfrich nicht nur den Zorro-Ill-Standard, son¬ 
dern setzt weiter auf das EGS-System. Die Karte 
verfügt über Autosensing, stellt also selbst fest, ob 
der Rechner über einen Zorro-Il- oder Zorro-Ill-Bus 
verfügt. Die Zusammenarbeit mit anderen Zorro-Ill- 
Geräten, wie der »Fastlane«, klappt problemlos. 

Einschränkungen müssen Anwender von Amigas 
mit 68000-Prozessor hinnehmen. Hier ist eine Nach¬ 
frage beim Hersteller notwendig. 

Der Einbau der Piccolo macht keine Probleme. 
Sie wird mit einem zusätzlichen Kabel ausgeliefert, 
so daß ein Ein-Monitor-Betrieb problemlos möglich 
ist. Am Abschlußblech finden sich neben den beiden 
Monitorverbindungen auch ein FBAS- und ein Hosi- 
den-Anschluß. Allerdings ist dafür ein zusätzliches 
Videomodul notwendig. Die Karte ist in voller Slotlän- 



Aufrüstung: 
die Piccolo gehört 
zu den zuverlässi¬ 
gen Helfern beim 
Arbeiten mit Grafi¬ 
ken 


Preis: 

Betriebssystem: ab Kickstart 2.0 
Dokumentation: ca. 140 Seiten, 
deutsch, EGS-, DIA-, Picopainter 
und TVpaint-Handbücher 
Hersteller und Anbieter: Ingenieur¬ 
büro Helfrich: Am Wollelager 8; 
27749 Delmenhorst; 

Tel.(0 42 21)12 00 77: 

Fax (0 42 21) 12 00 79 


ge ausgelegt, dadurch wird sie auch an der Vorder¬ 
seite in den Schienen fixiert. 

Die Software ist völlig problemlos zu installieren. 
Mitgeliefert wird ein vollständiges EGS-System, 
einschließlich Bildschirmschoner und kleinen Spiel¬ 
chen. Für das weitverbreitete »ADPro« ist ein sepa¬ 
rates »Saver«-Modul im Paket. Andere Programme, 


die die EGS-Ausgabe direkt unterstützten, z.B. »Ma- 
xon Cinema 4D«, arbeiten ebenfalls einwandfrei. Der 
»PicoPainter«, ein Dia-Programm und die Juniorver¬ 
sion von »TVPaint« runden den guten Eindruck ab. 

Nicht optimal gelöst ist die Monitorauswahl. Der 
Hersteller vertritt hier offensichtlich die Ansicht, daß 
jeder noch alle Unterlagen zu seinem Monitor besitzt. 
Sinnvoll wäre im Handbuch zumindest eine kurze 
Übersicht über gängige Monitore und ihre Einstellun¬ 
gen. Beim Arbeiten mit dem ADPro-Saver zeigt sich 
ein weiteres Manko: Der Saver gibt ADPro nach der 
Bilddarstellung nicht mehr frei. Man muß zuerst das 
Fenster auf dem EGS-Bildschirm schließen, bevor 
ADPro Weiterarbeiten kann. 

Die Workbench-Emulation gestaltet sich sehr ein¬ 
fach, hierzu wird einfach eine Piccolo-Auflösung im 
»Screenmode«-Requester aufgerufen. Für Program¬ 
me, die dann partout nicht auf der Piccolo laufen wol¬ 
len, gibt's das Programm »PicoRetarget«. Es erlaubt 
die genaue Definition, mit welchen Parametern ein 
Programm zum Funktionieren gebracht werden kann. 

Fazit: Die Piccolo ist eine gute Wahl für alle Ami- 
ga-3000/4000-Anwender. Ein ausführlicher Praxis- 
Test muß nun zeigen, ob sich die ersten, sehr positi¬ 
ven Eindrücke bestätigen. rw 


174 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 

















Arilj 


[AMA^wr'^ 


iTr/-rij r-TV^ r:-^- 


iiii^ Installieren und sofort 
animieren !!! 

Mit dem schnellsten 3D 
Renderer. 


J jv/ J 


Illl4> 


Oj j i j " 




Der Test im Amiga 1/94 zeigt's , . 

Die besten Effekte beeinfluss- " 
en die Rechenzeit kaum. ; 


iii*- Komplett in Deutsch 




ry'y ». • xwi i i ^ i w 11 i ^ V/ i . i, 

Maddin 



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Amiga 4000-030-25-4-0 1999,- 

2,5er HD intern für A1200-80 MB 444,- 

'130 MB/213 MB 579,-/729,- 

340 MB (alle Festplatten inkl. Kabel u. Software) 1099,- 

3,5er HD intern für AI 200-250 MB 479,- 

ScanDoubler Amiga 4000 
Chipmem 2MB A2000/A500 (Agnus+RAM) 

X-Copy Prof. 

Final Writer 
Scala MM 300 

Toshiba XM 3401B (Cd-rom; scsi) 

Toshiba XM 4101B (scsi, intern) 

NEC 3 XI (SCSI) 

PhOtO-WorX (Bildbearlieitung zur Photo CD) 

PageStream 3.0 (deutsch) 
ArtExpression (deutsch) 

HotLinks (deutsch) 

G-Lock 

A 500 HD+8/120MB 
A 2000 HC+8/120MB 
A 530/1 MB/120MB-HDD 
AI 230 G-Force 030/40/4 
A1230 G-Force 030/50/4 
A 2000 G’Force 040/33/4 
DSS8+ NEU! (Soundsamiper, dt. 
CineMorph 
Image fA 

GVP EGS-LC/24 Bit Grafikkarte 


449, 

369, 

149, 

699, 

699, 

669, 

1149, 

1048, 

1398, 

2248, 

)169, 

129, 

448, 

699, 


13357 Berlin 
Pankstr. 42 
Zentralnummer: 
Versand & 
030-46 27 525 
030-46 26 630 
030-46 27 627 


Interner PC Emuletor iOr Amiga 500 / 500 Plus | 
Inkl. Auiiüsiung des RAM-Speichers s 
um 512 KB beim Amiga 500/ " 
MB beim A50D Plus 


289, 


269, 


799, 


179, 


sy 

Medium 105 MB 
Floppy intern 1.76 MB 
Floppy extern 1.76 MB 


499,- 

125,- 

229,- 

289,- 


ti 


TKR SpeedStar 144 BIT 399,- 

Multiterm pro 99,- 

Multifax pro 119,- 

ZyXEL U-1496 E+ 839,- 

ZyXEL U-1496 E 649,- 

Der Betrieb von ZyXEL-Moden ie ist In der BRD strafbar. 

IBIDonKI[lll.«M) 




























KÜRZTEST 


Backup-Software: Maestro BR 1.0 

Turbo-Datassette 

E in DAT-Recorder hat digitale Ein- und Ausgänge, 
preiswerte Speichermedien und ist in letzter Zeit 
schon für unter 1000 Mark erhältlich. Außerdem gibt 
es mit »Maestro pro« ein digitales Interface, das u.a. 
mit DAT-Recordern zusammenarbeitet. 

Was liegt näher, als die Kombination von DAT-Re¬ 
corder und Maestro pro als DAT-Streamer zur Daten¬ 
sicherung zu verwenden. Nachdem sich kein anderer 
dazu aufraffen konnte, hat sich MacroSystem selbst 
ans Programmieren gemacht und die nötige Backup- 
Software entwickelt. 

Die gute Idee hat dabei nur einen Kürztest bekom¬ 
men, weil sich mit den Funktionen, die dem Pro¬ 
gramm noch zum vollwertigen Backup-System feh¬ 
len, eine ganze Seite füllen ließe. Tatsächlich bedient 
es sich ähnlich wie Commodores Steinzeit-Speicher¬ 
medium: die Datassette des C 64. Hier eine kurze 
Beschreibung, wie ein Backup/Restore vor sich geht: 

Die DAT-Cassette mit deaktiviertem Schreib¬ 
schutz in den Recorder einlegen, auf dem Bildschirm 



Spartanisch: Preis: 89 Mark; Preis Komplettpaket 

Die Oberfläche (Maestro Pro, Sony DTC-690, Maestro 
bietet wenig Op- = GByte-Band). 1498 Mark 

.. _i o ^ Betriebssystem: 2.x, 3.0 
tionen, das Pro- Dokumentation:16 Seiten, deutsch 
gramm funktio- Hersteller/Anbieter: MacroSystem Com- 
niert dafür sicher puter GmbH, Friedrich-Ebert-Str. 85, 
und problemlos 58454 Witten, Tel. (0 23 02) 8 03 91, 

Fax (0 23 02) 8 08 84 

den Modus »Backup« wählen, »OK« anklicken, erst, 
wenn der Requester erscheint, mit dem DAT-Recor¬ 
der aufnehmen (vorher erhält er kein optisches Si¬ 
gnal und venveigert daher die Aufnahme), wenn der 
Recorder einige Sekunden gelaufen ist, den Reque¬ 
ster wegklicken und das Backup beginnt. 


Hier sind noch einige Testdaten zur Sicherheit und 
Geschwindigkeit des Systems: 10 MByte in zehn Un¬ 
terverzeichnissen wurden bei maximaler Geschwindig¬ 
keit und minimaler Datensicherheit in 1:25 Minuten 
mehrmals ohne Fehler auf das Band und in weiteren 
1:25 Minuten wieder zurück auf die Festplatte ge¬ 
spielt. Das entspricht einer Transferrate von ca. 7 
MByte/min. Weil das Band mit konstanter Geschwin¬ 
digkeit läuft, kann sich jeder die Datenkapazität eines 
Bandes je nach der Lauflänge in Minuten ausrechnen. 

Einige Vergleichswerte aus dem DAT-Streamer- 
Test (AMIGA-Magazin 2/94, Seite 156): Wangtek 
5150 ES: 5,33 MByte/min, Jetstore 2000: 8,47 
MByte/s, Jetstore 5000: 9 MByte/min. Maestro BR 
1.0 liegt damit gut im Rennen. 

Fazit: Wer die Kombination »Maestro pro & DAT- 
Recorder« sowieso schon besitzt, sollte sich die Soft¬ 
ware-Erweiterung »Maestro BR 1.0« nicht entgehen 
lassen. Allerdings hätte die gute Idee etwas besseres 
als diese rudimentäre Software verdient. Der Herstel¬ 
ler hat für März 1994 eine verbesserte Nachfolgever¬ 
sion angekündigt. Einen SCSI-DAT-Streamer wird 
ein DAT-Recorder schon allein von der Steuerung 
trotz allem nie ersetzen können. rk 


Batenbank: Vereinsmanager 2.0 

Vereinsmeier 

W as wäre ein Verein ohne seine ehrenamtlichen 
Helfer? Um den Organisatoren unter die Arme 
zu greifen, bietet Wolf-Software das Programm »Ver¬ 
einsmanager« an. 

Genauso wie es schon Datenbanken für Video¬ 
kassetten, Audio-CDs und Adressen gibt, ist der Ver¬ 
einsmanager eine Datenbank für Vereinsmitglieder. 
Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Sport¬ 
verein, einen Briefmarkensammler-Verein oder einen 
»Verein zum Erhalt der Feuchtbiotope« handelt. Die 
Software verwaltet in jedem Fall die Vereinsmitglie¬ 
der und hilft vor allem dem Kassenwart beim Kontrol¬ 
lieren der Finanzen. 

Beim Versuch, eine Datei zu öffnen, macht sich 
zunächst Ratlosigkeit breit. Die Lösung: Der Ver¬ 
einsmanager lädt und speichert keine Dateien, er 
liest und schreibt die einzelnen Datensätze seiner 
Mitgliederdatei grundsätzlich aus dem und in das Un¬ 
terverzeichnis »Daten«. 

Jedem Mitglied können nun verschiedene Daten 
zugeordnet werden. Die Felder »Name«, »Vorna¬ 
me«, »PLZ/Ort«, »Straße« und »Telefon« sind bei 


Personendatenbanken obligatorisch, »Beruf«, 
»Funktion«, »Status« (aktiv/passiv) sind ebenfalls 
vorhanden. Die maßgeblichen Felder beziehen sich 
jedoch auf das Verhältnis »Person/Verein«. Hier wer¬ 
den der Stand des jeweiligen Mitgliedskontos, die 
Vertragsart (1 Jahr, 3 Jahre etc.), die Zahlungsart 
und die Anzahl der Mahnungen, die der Verein aus¬ 
sprechen mußte, um an sein Geld zu kommen. Auch 
ein Datenfeld für Bemerkungen ist vorhanden. Über 
die Menüleiste kann man nun Mahnungen eintragen 
oder Buchungen vornehmen. 

Um die Vereinsmitglieder zielsicher aufspüren zu 
können, hat der Vereinsmanager den »SearchMa- 
ster«. Er entspricht der Filterfunktion einer Daten¬ 
bank und erlaubt das Anzeigen von Datensätzen 
nach definierbaren Suchkriterien. Leider macht sich 
hier sehr negativ bemerkbar, daß die Software nur 
einen Datentyp kennt: »Text«. So nimmt die Daten¬ 
bank ein Datum wie den 32.13.1993 ohne weiteres 
an. Suchkriterien wie »Name«, »Vorname«, »Ge¬ 
schlecht« usw. sind vorhanden, insgesamt 14 an der 
Zahl. Eine Verknüpfung der einzelnen Kriterien über 
»UND« oder »ODER« ist nicht möglich. 

Fazit: Der Vereinsmanager hat besonders im 
finanziellen Bereich einige Funktionen, die zur Ver¬ 
einsführung brauchbar sind. Wenn man allerdings 


IBUlSi 



Ein Mitglied: 

Der »Vereinsmana¬ 
ger« eignet sich für 
T ontaubenschützen 
und Briefmarken¬ 
sammler gleicher¬ 
maßen 


Preis: 79 Mark 

Dokumentation: 76 Seiten, deutsch 
Betriebssystem: 1.3, 2.x, 3.0 
Hersteller/Anbieter: Wolf Software 
& Design, Schürkamp 24, 

48720 Rosendahl-Osterwick, 

Tel. (0 25 47) 12 53, 

Fax (0 25 47) 13 53 


bedenkt, daß er eigentlich eine Datenbank sein soll¬ 
te, erfüllt er die entsprechenden Bewertungskriterien 
bestenfalls ansatzweise. Mit so mancher PD-Daten- 
bank könnte man Besseres erreichen. rk 


Finanzbuchhaitung: Bucbbaiter /K 

Ordnung haiten 

F reiberufler können ein Lied davon singen: Geld¬ 
verdienen ist eine Sache, das Finanzamt eine an¬ 
dere. Um Ordnung in ihre Buchhaltung zu bringen 
und auch zu halten, verwenden viele Anwender 
Computerprogramme. Allerdings ist diese Soft¬ 
waregattung auf dem Amiga sehr rar. Dieses Manko 
soll u.a. der »Buchhalter/K« von mükra Daten-Tech- 
nik beseitigen. 

Das Programm verwaltet bis zu 110 verschiedene 
Konten und verarbeitet maximal zwölf Kostenstellen. 
Dies ist für Freiberufler oder kleine Betriebe ausrei¬ 
chend. Der Betrieb ist sowohl von Festplatte als auch 
von Diskette möglich. Bei beiden Methoden sind häu¬ 
fige Sicherheitskopien ratsam, da Datenverlust die 
Arbeit eines ganzen Jahres zunichte machen kann. 

Die Software ist voll textorientiert und die Maus 
dient nur zur Anwahl von Menüpunkten. Womit wir 
gleich bei den Schwächen der Software sind: neben 
dem völlig unsinnigen Dongle-Schutz haben die Pro¬ 
grammierer des Buchhalter /K noch nichts von mo¬ 
dernen Oberflächen oder dem Styleguide gehört. 


! Buthhaltep.CK) 


{Konten 

ansehei 

Sachkoi 


Die ERFflSSUNG der Guchungs-Einzeibeiege für: 1994 


ßeleg-flOHRT: '{M |Beleg-TflG: Jiy iBeleg-HÜKHER: E 


Konto-HUWIER; |Könten-Nftf1E: ’iFi r Tnil i rr . T TJ» 


BEIREFF des Beleges: 


BRUTTO-BETfißG dieses Beleges: JÜL 


ZftKlUHG Bar/I&ibar: |Bei BRtiK Nurmer: IL^UBU 


HfiüE der buchenden Bank: FraiTTBü 


IIST-Hehrwert-Steuer Schlüssel: iL1 14BH 


UST-ttehrvert-Steuer Rrt:MiE!01HC 


Resultierender HETTO-BELEG-BETRRG: KMkl:: 


Bankkoi 

I 


ÜST-Koi 

I 


Hollen Sie die vorstehenden Eingaben VERBESSERN ? j/n 


Büroorganisation: 
Außen pfui, innen 
hui - so einfach läßt 
sich das Programm 
beschreiben 


Preis: 248 Mark 

Betriebssystem: ab Kickstart 1.3 
Dokumentation: ca 80 Seiten, 
deutsch 

Anbieter: mükra Daten-Technik; 
Schönebergerstr. 5:12103 Berlin: 
Tel. (0 30) 7 52 91 50/60, 

Fax (0 30) 7 52 70 67 


Das Programm läuft nur auf der Workbench, nutzt 
dort auch nur einen kleinen Teil. Wäre es nicht sinn¬ 
voll, den leeren Raum für Hilfstexte zu verwenden? 

Die Werbung verspricht ein Arbeiten ohne buchhal¬ 
terische Kenntnisse. Diese Aussage ist auch größten¬ 
teils richtig: Das Handbuch führt Anfänger sehr gut in 
die Thematik ein. Allerdings könnten mehr Beispiele 
und Hilfsanweisungen auch hier die Einarbeitung er¬ 
leichtern. Das Handbuch macht drucktechnisch einen 
schwachen Eindruck. Wenn man von den Äußerlich¬ 
keiten absieht: fachlich ist der Buchhalter /K ein lei¬ 
stungsfähiges Programm. Nach der Erfassung der 
Stamm- und Kontendaten kann der Anwender seine 
Belege, Rechnungen und Buchungen eingeben. Das 
Programm berechnet die Vor- und Umsatzsteuer¬ 
sätze und bucht automatisch die Gegenkonten. 

Bei korrekter Benutzung kann man sehr schnell ei¬ 
ne Übersicht des aktuellen Stands seines Unterneh¬ 
mens gewinnen, bzw. am Ende des Geschäftsjahres 
eine Menge Zeit und Geld beim Steuerberater sparen. 

Fazit: Der Buchhalter /K hinterläßt einen zwiespäl¬ 
tigen Eindruck. Von der fachlichen Seite betrachtet 
ist er fast ein Muß für Freiberufler und kleine Firmen. 
Von der technischen Seite her macht er einen sehr 
schlechten Eindruck. rw 


176 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 
























































IMPRESSUM 


INSERENTEN 


Chefredakteur: Albert Absmeier (aa) 

Stellv. Chefredakteur: Stephan Quinkertz (sq) - verantwortlich für den redaktionellen Teil 
Chef vom Dienst: Petra Wängler (pw) 

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Rainer Zeitler (rz). Ralf Kottcke (rk). Robert Wäger (rw) 

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Redaktionsassistenz: Catharina Winter 

Freier Mitarbeiter: Michael Schmittner (ms). Koordination Spieleteil 


So erreichen Sie die Redaktion: 

Tel. 0 89/46 13-4 14. Telefax: 0 89/46 13-4 33 
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zung angeboten worden sein, muß das angegeben werden. Mit der Einsendung von Manuskripten und Listings gibt 
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nen und zur Vervielfältigung der Programmlistings auf Datenträgern. Mit Einsendung von Bauanleitungen gibt der 
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Layout: Willi Gründl. Frank Ackermann 
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Titelgestaltung: Wotfgang Berns 
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Anzeigenleitung: Peter Kusterer - verantwortlich für den Anzeigenteil 
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Großbritannien: Smyth International. London. Tel. 0044-8 31 40-50 58. Fax 0044-8 13 41-96 02 
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Hongkong: The Third Wave (H.K.) Ltd.. Tel 00952-7 64 09 89. Fax 00852-7 64 38 57 


Bestell- und Abonnement-Service: 

AMIGA Aboservice 74168 Neckarsulm 
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Vertriebsleitung: Benno Gaab (740) 

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85386 Eching 


Leitung Herstellung & Technik: Klaus Buck (180) 


Druck: R. Oldenbourg GmbH, Hürderstr. 4,85551 Kirchheim 


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ternehmen in Zusammenhang. Commodore ist Inhaber des Warenzeichens Amiga. 


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® 1994 Markt & Technik Vertag Aktiengesellschaft 
Vorstand: Carl-Franz von Quadt (Vors.), Dr. Rainer Doll 


Vertagsleiter: Wolfram Höfler 
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Direktor Zeitschriften: Michael M. Pauty 


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Diese Zeitschrift ist auf chlorfrei gebleichtem Pafxer mit einem Altpapieranteil von 30% gedruckt. 
Die Druckfarben sind schwermetallfrei. 


Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von 
Werbeträgern e.V. (IVW) Bad Godesberg 



A.P.S. - electronic 67 

Acivanced 11 

ADX Datentechnik 37 

AHS 66 

Alternate Computerversand 31 
Amigaoberland 

13,141,159,162/163 
Arxon 27 

ASK Anwender-Software¬ 
vertrieb 64 

Blitz Basic Distribution 64 

Blue Byte Software 83 

Breitfeld Computer Systeme 139 


Manewaldt 


66 

Markt & Technik Buchverlag 

37 

Maxon Computer 


103 

Metec 


68 

MLC Hard & Software 


77 

Mükra Datentechnik 


107 

Müthing 


50 

Neuroth 

45,157 

Off Limits 


109 

Olufs 


145 

Ossowski 




CHC Computer 

157 

CHS Pommer 

129 

Come Corporate Media 

157 

Commodore 

85,89 

Compedo 

79 

Computer Express 

68 

Cover-tronic 

122 

Cross Computersysteme 

43 

CSV Riegert 

129 

Data Becker 

171 

Dataflash 

87 

DCE Computer Service 

171 

Donau-Soft 

113 

Douwe Egbert Agio 

179 

DTM 

146/147 

Electronic Design 

122 

Erler Computer 

67 

Fischer Hard- u. Software 

79 

Franzen 

67 

Fuchs Computerzubehör 

68 

GTI 

93 

Hager-Soft 

67 

Harms 

173 

HD Computer 

175 

HK Computer 

155 


14/15,29,41,131,136,145,167 
P & K Monitor u. Computer¬ 


technik 66 

Pabst Computer 121 

Pawlowski 52/53 

PBCBiet 119 

PCT Ponewaß Computer 
Technik 117 

PDV - Public Domain Versand 67 
Peroka-Soft 57 

Pfeil Computersysteme 57 

Prisma Elektronik 68 

proDAD 39 

R2/B2 ComService 73 

Rhein-Main-Soft 66 

Roemer Computer 129 

RoTes Datentechnik 100 

Rotstift 169 

SBS Softwaretechnik 66 

Schimanski 66 

Schwarz Computer 161 

Seibt 66 

Silver Datentechnik 143 

Solaris Computec 175 

Sonnemann 68 

Sparschwein Elektronik 145 


IDS Hard u. Software 122 

Impuls 121 

Insider Computer 161 

Intersoft 37 

IPV 95,151 

Irsee-Soft 9 

T.Käfer PD-Service 66 

Kappler 68 

Kulanta EDV 65 

Lechner Computergrafik 149 

Lill 68 

M&Z Computerzubehör 68 

Macrosystem 2,135 

Mainhattan-Data 47 


Mallander Computersoftware 153 I 


The Software Society 67 

Thienen 131 

TKR 121 

Tute 129 

Vesalia Computer 101 

Village Tronic 180 

Vortex Computersysteme 39 

W + L Computer 57 

Walter EDV-Service 67 

WAW-Elektronik 117 

Weidner Elektronik u. Daten¬ 
technik 68 

Weiss 67 

Wolf Software & Design 19,21,23 

ZET Elektronik 105 


Einigen Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte der Firmen Sauter 
Communication, Skyline und Swisoft (Schweiz), sowie von Solaris 
Computec (Österreich) bei. 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 


177 



























VORSCHAU 

APRIL '94 



Layout fPalettei (Schalter 


Raster / 


Schrift: HeluconBold 3 


Zunich 


Multimedia 

Bunt und laut 

Es gehört schon etwas 
mehr zu Multimedia als 
laute Musik und bunte 
Animationen. Der Amiga 
bietet für Multimedia 
mehr als jeder andere 
Computer. Wir zeigen Ih¬ 
nen, welches Amiga-Sy- 
Stern wofür geeignet ist 
und was alles an Zubehör 
nötig und erhältlich ist, 
um vernünftig arbeiten zu 
können. Im praktischen 
Einsatz bei der Digital 
Media Group zeigt der 
Amiga - zusammen mit 
anderen Computern - 
seine Stärken. 

Basiswissen 

Burchblick 

Das Einrichten einer 
Festplatte ist nicht ein¬ 
fach. Die HDToolBox von 
Commodore erleichtert 
die Aufgabe ungemein. 
Das gilt nicht nur für Con¬ 
troller von Commodore, 
auch viele andere Fabri¬ 
kate werden unterstützt. 
Wir sagen Ihnen, was Sie 
beachten müssen, 

Mit Skript-Dateien kann 
man sich täglich eine 
Menge Arbeit sparen. Im¬ 
mer wiederkehrende Auf¬ 
gaben lassen sich damit 
automatisieren. Unser 
Workshop gibt Ihnen die 
nötigen Informationen zu 
den Skripts. 


Außerdem.., 

Turbokarte: GVP1230 mit SCSI 
DFÜ: V.32terbo-Modems 
Raytracing: Reflections 2.5 
Videoschnitt: Scala EE100 
Genlock: VideoScan 
Astronomie: Voyager 


CB-BOM 

Silberglanz 

Die Datenflut ist kaum 
noch zu bewältigen: Die 
Festplatten quellen über 
mit Clipart, Grafiken, 
Sqhriften etc. Dabei gibt 
es eine viel elegantere 
und effektivere Methode: 
die CD-ROMs. Sie neh¬ 
men 600 MByte an Daten 
auf, sind leicht zu archi¬ 
vieren und ein CD-ROM- 
Laufwerk kann mit unend¬ 
lich vielen CDs gefüttert 
werden. Wir stellen Lauf¬ 
werke und Schnittstellen 
vor und durchleuchten 
auch CD-Titel. 

Günstig einkaufen 

Preiswert 

Der Markt der preiswerten 
Programme unter 100 
Mark wächst ständig. Es 
muß nicht immer die teu¬ 
erste Software sein, die 
für Ihre Anwendung die 
richtige ist, aber Abstriche 
müssen Sie natürlich 
auch machen. Wir haben 
für Sie eine Kollektion von 
16 Programmen zusam¬ 
mengestellt, aus der Sie 
in Ruhe Ihren Favoriten 
heraussuchen können. In 
der folgenden Ausgabe 
finden Sie dann weitere 
16 Preisbrecher. 


Die nächste 
Ausgabe erscheint 
am 23.3.1994 


Was das \ 

. c** wird rdi' dfd® mir einer neuen Rubrrir i 
"me, lntere>anler^»y;a35'„„„goi,ig, Listen .n ob- ■ 

■ Folgen Sie uns in die tasaniere™ ^ sie ; 

'ScSoaterrrtra^enrn einen.korntaklen^ Konzeption unrl ■ 

MäS-仓" .: 

Änderungen aus aktuellem Anlaß Sind möglich 


178 


AMIGA-MAGAZIN 3/1994 
































Drum. Your Own Rhythm 







■iHit) 


Die Picasso-Il ist die Lösung, wenn Sie auf hohe Geschwindigkeit, gröfitmögliche Kompatibilität und 24-Bit-Farbtiefe nicht verzichten woflen. 
Vergleichen Sie: Auflösungen bis 1600x1200 frei einstellbar mit PicassoMode - Bildlage und -größe über Tastatur einstellbar - Video-tauglich 
mit optionalem Video-Encoder - läuft in jedem Rechner mit Zorro-Il/Ill-Bus - Hardware-Blitter für extrem schnelles Scrolling - Ein-Monitor- 
Lösung über Relais - kann auch am Al 084 (über spezielles Kabel) betrieben werden - Workbench-Emulation über Monitor-File - Screen- 
Promotor ChangeScreen - Treiber für Real3D, Cinema 4D, ImageFX, Adpro, Emplant, A-MaxIV, Reflections... Animations-Tool MainActor mit 
bis zu 100 Bildern/Sekunde - diverse Tools wie PicassoPhoto, CheckPicasso, Viewer für JPEG, IFF, GIF - Entwicklungsunterlagen für eigene 
Programmentwicklung im Lieferumfang - TVPaint Junior - kostenloser Mailbox-Support - Kunden-Hotline 


TrapFox erlöst Sie von allen Übeln, die das Faxen mit sich bringt: Faxe empfangen 
ohne Papier-Verbrauch - Drucken von Faxen auf Normalpapier in höchster Qualität - 
keine vergilbten Faxe mehr - kein Warten vor dem Fax-Gerät - automatisches 
Senden zu bestimmten (preiswerten) Zeiten - Telefonbuch ohne Beschränkung: 
Namen einfach nur Anklicken - optimale Qualitöt beim Senden - Faxe senden aus 
jeder Anwendung, die drucken kann - Unterstützt jedes Class-2-Modem - optimale 
Betriebssystemanbindung - Fax-Viewer als Fenster auf X-beliebigen Screens - per 
Arexx steuerbar - lokalisiert - mit deutschem oder englischem Handbuch - läuft auf 

jeder Grafikkarte. 129,- DM 


Malen und Video-Nachbearbeitung ohne Kompromisse: TVPaint 2.0. Auf der Picasso-Il in 8,15,16 und 24 Bit - direkt für die Hardware 
angepaßt - Digitalisierung von Bildern mittels VLab - Alpha-Channel - mehrere virtuelle Bildschirme - Unterstützung von drucksensitiven 
Grafiktabletts - Ausdruck In Farbe mit Turbo Print Professional - lädt und schreibt diverse Formate - Filteroperationen - komplett über ARexx 
steuerbar - kann ARexx-ScrIpt für jeden Punkt einer Linie aufrufen und Ähnliches. 

Bitte beachten Sie, daß Sie für TVpaint mindestens eine 68020-CPU, eine FPU und minimal 4 MByte freies Fast-RAM benötigen. 


VerRttiM ohne Grenien 


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, - Ob preiswert oder schnell, wir haben für jeden die passende Lösung: 

, Mit Liana verbinden Sie zwei Rechner über die parallele Schnittstelle - die Software ist als SANA-Il-Treiber realisiert - damit läuft jede Netzwerk-Software mit Llana - Partitionen, Diskettenlaufwerke und RAM-Disks des jeweils 
/ anderen Rechners können gelesen und beschrieben werden - mit Password-Schutz - gemeinsamer Zugriff auf einen oder mehrere Netzdrucker - Austausch von Nachrichten - mit Handbuch - die ideale Low-Cost-Lösung ohne 
.-^Risiko. 

Mit der Netzwerk-Ethernet-Karte Ariadne machen Sie Ihrem Amiga-Netz richtig Dampf - höchste Überragungsraten dank 16K-RAM-Puffer auf der Karte - Einsatz eines hochintegrierten Ethernet-Chips - handoptimierte SANA- 
.-' ,, Il-Treiber für maximale Geschwindigkeit - Thin- und Thick-Ethernet-Anschlüsse - Inklusive zweier paralleler Schnittstellen und spezieller Liana-Software - Anbindung an UNIX-Netze mit AS-225-Paket möglich - Software- 
^ : Eigenschaften wie bei Liana. ■: 

^ i . (Inkl. Kabel u. Software) 129,- DM Amiga-Ünk Diskettenport-Netz f. 2 Rechner: 398,- DM 


Ariadne, Handbuch, Disketten: 499,- DM 

^-Mox IV 


Envoy einzeln ohne Hardware mit Handbuch auf Anfrage. 


Das Warten hat sich gelohnt: Der A-MaxIV Color Ist da, der nicht zu übertreffende Maclntosh-Emulator von ReadySoft. Extrem kompatibel: 

^ . Photoshop, Studio 32, Quark Xpress, Word und Excel laufen ohne Probleme - System 7.0,7.1,32-Bit-QuickDraw, QuickTime, AppleScript 
^ funktionieren mit einfachen 128-K-ROMs - Unterstützt EGS und AGA - Unterstützt Grafikkarten wie Retina, EGS-Karten und die Plcasso-Il - 
jt-'" Auf Plcasso-Il in auch HiColor und TrueColor - Man kann mehrere Screens gleichzeitig als Macintosh-Bildschirm öffnen (auch in verschiedenen 
Farbtiefen) und Fenster von einem in einen anderen Screen verschieben - Läuft Im Multitasking! - 32-Blt-Clean, unterstützt daher bis zu 2 
GByte RAM - kann Speicher dynamisch vom Amiga anfordern und freigeben - kann alle Amiga-Festplatten nutzen, braucht keine speziellen 
'Treiber mehr - Steuert über Amiga SCSI-Controller Festplatten, CD-ROM, Scanner und Laser-Drucker an - liest und schreibt auch 800-KByte- 
Apple-Disketten - Einbindung in Ethertalk-Netze über SANA-Il-Treiber auf Amiga-Selte - Mac-Partitionen können In Dateien auf der Amiga- 
v' Seite emuliert werden - Stereo-Sound - Transfer-Utility kann Daten zwischen Amiga und Mac konvertieren und kopieren - Unterstützt die 
f Schnittstellen des Amiga - Clipboard des Mac kann vom Amiga genutzt werden und umgekehrt - Style-Guide-konformes Elnstell-Programm im 
^ Fenster auf der Workbench - eigene Hardware mit Midi-Port - Unterstützt über die Hardware Localtalk und Netzwerk-Drucken - Update von 
?JA-Maxllplus möglich. ' > 

f I A-MaxIV Color Hardware und Software (ohne ROMs) 998,- DM A-MaxIV Color mit Plcasso-Il Im Bündle 1698,- DM 



Weitere Predvkte 

Aufrüstung der Picasso II ouf 2MB 

PPaintV2.1 

VOPaint 

FBAS/S-VHS-Encoder 


129,-DM 
80,-DM 
98,-DM 
349,-DM 


Wellweg 95 ««<»» 11 »: 

H-1 S7 SniXtpHt Pprinnnu Berlin, F«« Com Homburg, Corporate Medio Honno«r,Web«er & Otto HBnnovef,R2/B2 Bochum,Vesolio Hflmminkeln,HK Computer GmbH Köln, Hirsch & Wolf 

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MailbOX:-40 MiddeH)org,Belgien:Comp.BorlogeKerkrode 

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen, die wir Ihnen auf Wunsch gern zusenden.Änderursgen in Preis, Ausstattung und Liefermöglichkeit Vorbehalten. Versand per Nachnahme cxjer 
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